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Alt 19.01.10, 22:26   #1
LugPaj
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Baumkirchen Mitte - Hochhaus 60m (560 WE) [in Bau]

Bei dem möglichen Entwicklungsgebiet Baumkirchner Straße gab es einen Sieger bei dem dafür ausgelobtem Ideenwettbewerb "Leben in urbaner Natur" Berg am Laim, München.

1. Preis: Ammann Albers StadtWerke und Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten



Quelle: Vivico Real Estate

Zitat:
Zitat von Pressemeldung


Wettbewerb für neues Stadtquartier in München abgeschlossen

München, den 18. Januar 2010 - Der von Vivico in Kooperation mit der Landeshauptstadt München ausgelobte städtebauliche und landschaftsplanerische Ideenwettbewerb „Leben in urbaner Natur" für ein neues Stadtquartier im Münchner Bezirk Berg am Laim wurde nun mit der Preisgerichtssitzung abgeschlossen.

Der Ideenwettbewerb wurde für ein insgesamt rund 135.000 m² großes Areal an der Baumkirchner Straße ausgelobt. Ziel ist die Entwicklung eines gemischt genutzten Quartiers mit hohem Wohnanteil. Darüber hinaus soll auf dem Gelände ein neues Vereinszentrum für den Sportverein ESV München Ost entstehen. Für die bauliche Entwicklung des Areals steht die östliche Hälfte des Areals zur Verfügung. Der westliche Bereich wird aufgrund seines herausragenden naturschutzfachlichen Werts als ökologischer Lebensraum erhalten bleiben.

Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Carl Fingerhuth (Zürich) prämierte den Entwurf von Ammann Albers StadtWerke und Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten (beide Zürich) mit dem ersten Preis. Der zweite Preis ging an Peter Ebner and friends (Wien) und mahl-gebhard-konzepte Landschaftsarchitekten BDLA (München). Die Arbeit von peter haimerl . architektur (München) und Atelier Loidl Landschaftsarchitekten (Berlin) wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Insgesamt waren zu dem anonym und international durchgeführten Wettbewerb 12 Arbeitsgemeinschaften aus Stadt- und Landschaftsplanungsbüros eingeladen.

Auf Grundlage der Wettbewerbsergebnisse und einer sich nun anschließenden Überarbeitungsphase wird die Landeshauptstadt München das weitere Bebauungsplanverfahren für das Areal durchführen.

Die Ergebnisse aller Teilnehmer am Ideenwettbewerb werden vom 19. bis 29. Januar 2010 im Foyer des Münchner Planungsreferats in der Blumenstraße 28 b ausgestellt und können dort Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr eingesehen werden.
Quelle: http://www.vivico.de/php/PresseMeldu...?lang=d&id=362
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Alt 19.01.10, 22:34   #2
LugPaj
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Kommentar: Mir ist unverständlich, wie man wieder hier ein bestes Entwicklungsgebiet verramscht. Es wird ein neues Wohngebiet geschaffen, eingepfercht von der Stammstrecke und Hauptbahnlinie und einem Gewerbegebiet, - ohne Verbindung zu einem anderen Wohngebiet. Ich könnte mir wirklich besseres vorstellen. Weiterhin wird hier auch an recht merkwürdiger Stelle ein neuer Minipark geplant - Für viele Bürger wird der nicht erreichbar sein.

Ich denke dieses Gebiet zwischen Berg am Laim und Leuchtenbergring wäre prädestiniert um eine Münchner Bürocity aufzubauen. Hier gibt es einen Mittleren Ring und Autobahnanschluss in der Nähe, sowie Stammstrecken und Flughafen-S-Bahn und mit dem Ostbahnhof auch einen Bahnhof der DB fast nebenan. Sehr viel bessere Stellen bezüglich Erreichbarkeit gibt es in München nicht.

Schade auch, dass der bestehende Altbau auf dem Gelände nicht in die Planung miteingegangen ist.

Vivico - Dedicated to urban life, wie es auf ihrer Website heisst, gilt anscheinend nicht für München. Direkt an der Baumkirchner Straße wird übrigens ein Aldi geplant.
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Alt 19.01.10, 22:50   #3
Isek
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Das mit der Wohnnutzung geht schon in Ordnung. Nur sollte man auch das Gebiet südlich einer Umnutzung zuführen. Auch hier könnten kompakte Wohngebiete entstehen. Büros und Gewerbe kann man dann nördlich der Bahngelände nahe der A 94 entstehen lassen.
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Alt 20.01.10, 12:54   #4
Martyn
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Zitat:
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Ich denke dieses Gebiet zwischen Berg am Laim und Leuchtenbergring wäre prädestiniert um eine Münchner Bürocity aufzubauen.
Das sehe ich nicht so. Ganz München wird langsam zur Bürocity. Auch wenn 10 % Leerstand vergleichsweise wenig sind, wird es doch immer beim Überangebot bleiben, erst recht in der Wirtschaftskrise. Außerdem entsteht ja am nahen Vogelweideplatz eine Art Bürocity. Zudem ist der Münchner Osten nicht so begehrt. Der Münchner Osten ist - abgesehen von den Gartenstädten - auch als Wohnort nicht gerade der Renner (Haidhausen, Au und Altbogenhausen zähle ich eher zum Zentrum)

Zitat:
Zitat von LugPaj Beitrag anzeigen
Schade auch, dass der bestehende Altbau auf dem Gelände nicht in die Planung miteingegangen ist.
Der ist zu marode und wär schwierig zu integrieren, auch wegen der geplanten Vollkreuzung an der Stelle. (Truderinger Str.)

Zitat:
Zitat von LugPaj Beitrag anzeigen
Vivico - Dedicated to urban life, wie es auf ihrer Website heisst, gilt anscheinend nicht für München. Direkt an der Baumkirchner Straße wird übrigens ein Aldi geplant.
Das darf man sich nicht als Flachdachaldi vorstellen, sondern der Laden kommt - entgegen seiner gängigen Praxis - in einen Geschossbau. Der bisherige Aldi an der Neumarkter Straße wird dafür geschleift, an seine Stelle tritt die Straßenerschließung Richtung Süden.

Was mich stört ist der große Grünflächenanteil. Die Vivico hat so lange gewartet bis nun alles als Biotop deklariert wurde.

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Alt 20.01.10, 16:10   #5
Iarn75
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Zitat:
Zitat von LugPaj Beitrag anzeigen
Ich denke dieses Gebiet zwischen Berg am Laim und Leuchtenbergring wäre prädestiniert um eine Münchner Bürocity aufzubauen. Hier gibt es einen Mittleren Ring und Autobahnanschluss in der Nähe, sowie Stammstrecken und Flughafen-S-Bahn und mit dem Ostbahnhof auch einen Bahnhof der DB fast nebenan. Sehr viel bessere Stellen bezüglich Erreichbarkeit gibt es in München nicht.
Also die Flughafen S-Bahn fährt am Haltepunkt Berg am Laim vorbei, Leuchtenbergring ist keine Alternative für den bebauten Teil des Geländes. Und dem Biotop ist der Anschluss egal.
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Alt 20.01.10, 20:05   #6
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@Iarn, ich ging ja auch davon aus, dass der westliche Teil ebenfalls bebaut wird. Und hier hält die Flughafen-S-Bahn in Leuchtenbergring. Ausserdem fände ich es eh sinnvoll, dass die Flughafen-S-Bahn auch in Berg am Laim hält. Alleine schon wegen der Umsteigebeziehung mit der S4. Sicher, dazu müsste dann hinter Berg am Laim eine Überführung gebaut werden, so dass die S8 noch nach Berg am Laim gen Norden abzweigen kann.
Aber das ist offtopic.


@Martyn, warum der Osten nicht so begehrt sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Das wir derzeit ein echtes Überangebot an Büroflächen haben sehe ich auch nicht. Wenn dem so wäre, würden die Preise purzeln, was sie nicht tun. Ausserdem wenn in München nichts gebaut werden würde, hätten wir wahrscheinlich in 4-5 Jahren eine Leerstandsquote von nahezu 0.
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Alt 21.01.10, 15:53   #7
Martyn
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Zitat:
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@Martyn, warum der Osten nicht so begehrt sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Uninteressante Topographie, teils tristes Erscheinungsbild, wenig Attraktionen.

Auch hier wird das Preisgefälle Richtung Osten farblich dargestellt:

http://www.dr-luebke.com/images/uplo...t_muenchen.pdf

Geändert von Martyn (15.12.11 um 14:46 Uhr)
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Alt 17.02.11, 10:23   #8
Martyn
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Betriebswerk / Rangierbahnhof Ost

Zitat:
Zitat von Carmen Ick-Dietl
München - Die Eisenbahnlinie von München nach Mühldorf und Rosenheim hat Berg am Laim einst stark geprägt. Nun will der örtliche Bezirksausschuss historische Relikte dieser Vergangenheit retten und der Allgemeinheit zugänglich machen. Hier hat sich ein Biotop entwickelt: Anstelle des früheren Lokomotivenwerks an der Baumkirchner Straße haben Berg am Laims Politiker den Rangierbahnhof Ost als möglichen Ort für ein Freilichmuseum ins Auge gefasst.

An der Baumkirchner Straße gab es früher mal ein Betriebswerk für Dampflokomotiven. Auch wenn die alten Stahlrösser längst abgezogen sind - das frühere Stellwerksgebäude und die Bahnhallen gelten unter Eisenbahn-Freunden als historische Attraktion. Besonderer Höhepunkt ist die Lokdrehscheibe aus den 20er-Jahren, die letzte ihrer Art im Großraum München. Beim letztjährigen Tag des offenen Denkmals ergriffen denn auch über 600 Interessierte die Chance, das Gelände zum wahrscheinlich letzten Mal zu besichtigen. Ein Ansturm, der Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion zu der Forderung inspirierte, das alte Bahnbetriebswerk als Industriedenkmal zu erhalten.

Sie beantragten, das Gelände zu einem Freilichtmuseum auszubauen, das von Eisenbahn-Vereinen betrieben werden könnte. Doch das Grundstück ist mittlerweile von der EU als Biotop eingestuft und an einen privaten Investor verkauft worden. Der musste bei der geplanten Bebauung des Grundstücksteils an der Baumkirchner Straße darauf extra Rücksicht nehmen. Außerdem fehlt jeglicher Zugang zu dem Areal.

All dies vertrage sich schlecht mit einer Museumsnutzung, findet der Bezirksausschuss (BA) Berg am Laim. Die Stadtteilpolitiker möchten zwar auch die frühere Lokdrehscheibe saniert und „als Zeugnis der Eisenbahngeschichte im Stadtteil“ erhalten haben. Doch nur, „soweit dies der Naturschutz zulässt“.

Ein bahnhistorisches Museum sei viel besser auf dem Gelände des stillgelegten Rangierbahnhofs Ost an der Truderinger Straße aufgehoben, meint BA-Chef Josef Koch (SPD). Bahnrelikte gebe es auch hier reichlich und teilweise noch in gutem Zustand. Stellwerksgebäude, Ablaufberg, Gleisharfe, Signale und Lichtanlagen könnten in ihrer Funktion dokumentiert und erlebbar gemacht werden. Weitere Pluspunkte: Das von Gleisen umschlossene Areal lässt kaum eine Bebauung zu und ist auch kein Naturschutzgebiet.

Zur Unterstützung dieser Idee führte der ehemalige Eisenbahner Koch seine BA-Kollegen bei einem Ortstermin persönlich über den brachliegenden Bahnhof und erntete besonders von der CSU Beifall. „Ein Erhalt ist nur sinnvoll, wenn die Leute auch gucken können“, sagte Fraktionssprecher Sascha Multerer. Berg am Laim sei ein traditioneller Eisenbahner-Stadtteil. „Es wäre schade, diese Wurzeln zu verlieren, wir müssen dafür kämpfen.“ Menschenmassen durch ein Biotop wandern zu lassen, wäre aber ein zu massiver Eingriff.
http://www.merkur-online.de/lokales/...m-1122520.html
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Alt 17.02.11, 12:25   #9
LugPaj
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Nichts gegen Biotope. Aber schon wieder eine Gegend in München, wo jahrzehntelang keine Entwicklung stattfindet, trotz Stammstreckennähe und Wohnungsnot.
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Alt 17.02.11, 13:00   #10
BabySchimmerlos
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... und vor allem sprechen wir hier wieder einmal über ein Gebiet, das doch relativ nah am Zentrum liegt. Und was machen wir da? Ein Biotop...
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Alt 17.02.11, 21:45   #11
Martyn
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Vivico

Da sind Deutsche Bahn und Rechtsnachfolger Vivico eindeutig schuld, diesmal nicht die Stadt. Bis die was auf die Reihe kriegen, wird fast alles zum Biotop. Genauso wie ich in einer Millionenstadt Maibäume an jeder Ecke deplaziert finde, halte ich es auch für Downtown-Biotope. Bei den Zentralen Bahnflächen wäre es ja fast auch so geworden. Da hatte Ude der Deutschen Bahn samt Rechtsnachfolgern schon das Messer auf die Brust gesetzt, dass alles scheitern wird, wenn nach einem Jahrzehnt Innenstadtbrache einfach nichts vorwärts geht.

Geändert von Martyn (15.12.11 um 14:49 Uhr)
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Alt 19.02.11, 10:37   #12
Flo_K
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Flo_K könnte bald berühmt werden
Ja genau, wozu schon grün und Maibäume. Lieber alles zu pflastern und zubetonieren, weils gar so schön ist. Zwischendrin reichen ja ein paar platte fade Grasflächen à la Arnulfpark
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Alt 21.02.11, 08:10   #13
awolf
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awolf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Also mir sind Maibäume, wenn sie blau-weiß gestrichen sind, auch lieber als Bürotürme.
Wenn ich die Infrastruktur (um München rum) richtig ausbauen würde, müsste ich in München nicht alles zupflastern.
Und ein Biotop ist mir 10 Mal lieber als sowas, was im Arnulfpark entstanden ist.
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Alt 21.02.11, 18:28   #14
Martyn
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Die Biotopfreunde möchte ich sehen, wenn sie mit einem zentrumsnahen Grundstück, sei es auch nur 500 qm groß, im Grundbuch stehen, und dann kriegen sie mitgeteilt, "da machma a Biotop", wie groß dann das Geschrei ist.
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Alt 21.02.11, 20:24   #15
Baukunst
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Baukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfachBaukunst braucht man einfach
Ein Biotop in der inneren Stadt ist paradox.
Einerseits gibt es den klaren Trend des Zurückkehrens in die Stadt, vor allem bei jungen hip und grün angehauchten Erfolgsmenschen - Stichwort Gentrifizierung. Ebendiese Vertreter (auch die entsprechenden Stadtpolitiker) des Trends wünschen sich gleichzeitig ein Idyll mit gartenstadtähnlichen Verhältnissen, wenig Verkehr, Dreck und Lärm, homogener Bevölkerung und hohem "Zurück zur Natur-Anteil". Beides - Urbanität der inneren Stadt und Vorortidyll - passt zusammen wie Ketchup und Weißwurst .

Schwarzmalerisch gedacht: Sollte diese Art der Stadtentwicklung lange genug durchgezogen werden, würde bald aus der Metropole eine einzige riesige Vorstadt (nur zu welcher Stadt?) werden - die Stadt wäre enturbanisiert.
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