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Alt 10.10.18, 15:27   #976
Blablupp
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Blablupp könnte bald berühmt werden
Glaube der Vorschlag geht in die Richtung, dass wenn man in D den Takt erhöht (7,5min), nicht alle Züge bis nach DU durchbinden muss.
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Alt 19.10.18, 13:35   #977
Heidewitzka
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Heidewitzka ist im DAF berühmtHeidewitzka ist im DAF berühmt
Interessanter Artikel über den Ausbau von Radwegen in Wien.

https://www.sueddeutsche.de/auto/rad...ssen-1.4116301

Der Abschnitt zur Fußgängerzone auf der Mariahilfer-Str. erinnerte mich etwas an die Diskussion um die KÖ - hier wird eine Verelendung der Kö ohne 200 öffentliche Parkplätze hinaufbeschworen (obwohl man mit Tiefgaragen sogar genauso nah oder weit weg von den Geschäften wäre)

https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/wa...e_aid-33573795

Tu felix Austria, auch dort beschweren sich Gruppen über Radwegebau, aber im Gegensatz zu Düsseldorf wird auch gebaut anstatt nur diskutiert. Ohne dass die Stadt zusammenbricht.
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Alt 16.11.18, 10:26   #978
Heidewitzka
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Heidewitzka ist im DAF berühmtHeidewitzka ist im DAF berühmt
RP berichtet über Falschparker auf der Toulouse Allee:
https://rp-online.de/nrw/staedte/due...e_aid-34506685

So falsch auf so vielen Ebenen. Es wurde eine Straße in Düsseldorf gebaut, heiss diskutiert hier im Forum, und man kann es sich leisten, 1 Spur dauerhaft zuzuparken, weil man offensichtlich nur 1 Spur braucht. Den im Bericht erwähnten kleinen Stau morgens und abends hat man auch auf anderen Straßen im Stadtgebiet, die Toulouse Allee leuchtet oft in einem satten Grün bei Google Maps.

Es herrscht ein teilweises Parkverbot, selbst das wird aber nicht durchgesetzt. Düsseldorf setzt geltendes Recht nicht um, andere Städte schleppen ab. Kann man hier rechtsfreie Räume in Bezug auf Verkehr unterstellen?

Und man wundert sich, warum nicht mehr Menschen Rheinbahn fahren und die Autozahlen weiter ansteigen, wenn man mit Laissez-faire wieder viele Parkplätze in der Innenstadt toleriert?

Und zu guter Letzt endet der Bericht damit, dass es nicht genug personelle Möglichkeiten gibt, um ein bestehendes oder umfassenderes Parkverbot umzusetzen. Ein Offenbarungseid, nach Fahrermangel bei der Rheinbahn gibt es aufgrund der Sparrunden nicht genug Personal, um selbst Hauptstraßen zu überwachen. Und wenn man die Toulouse-Allee besser überwacht, reisst man an anderen Stellen in der Stadt Löcher.

In vielen Branchen führt Digitalisierung zu großen Verwerfungen in der Arbeitswelt (z.B. Supermärkte ohne Kasse). Man könnte ja mal überlegen, ob man nicht an wichtigen Straßen eine automatisierte Verkehrsüberwachung einrichtet. Das Ablaufen der Parkplätze und Eintippen ist nun mal personalintensiv.
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Alt 17.11.18, 18:17   #979
Echnaton
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Echnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfach
^^Weitgehende Zustimmung, allerdings: Wie stark die Toulouser Allee genutzt würde, wenn sie nicht in weiten Teilen zugeparkt würde, weiß niemand von uns. Die Straße wurde für viel Geld als Entlastung für Pempelfort und Zoo gebaut und soll möglichst viel Verkehr etwa aus der Prinz-Georg-Straße und der Brehm-/Lindemannstraße anziehen. Dem Zweck wird sie im Moment nur bedingt gerecht.

Dass Leute "kostenlose" Parkplätze an Standorten, an denen private Stellplätze dreistellig im Monat kosten, nachfragen wie geschnitten Brot, braucht keinen wundern. Da ist jeden Tag Weihnachten.
__________________
"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 29.11.18, 19:48   #980
DUS-Fan
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Beim Weihnachtseinkauf bleibt das Auto in Wersten

So titelt die Rheinische Post (Print und Online).
An den 6 Weihnachtsmarkt-Wochenende kann man im Provinzial-Parkhaus für eine Tagespauschale von 9,- Euro parken und mit 4 Personen den ganzen Tag mit Bussen und Bahnen in Düsseldorf rum fahren - nennt sich „Provinzial-KombiTicket Weihnachten 2018“.
Ein gute Sache, die Auswärtige zum Umsteigen in Bus und Bahn bringen soll, um die Stadt vom Autoverkehr und Abgasen zu entlasten.
Ein vergleichbares 24-Stunden-Ticket für 4 Personen in Preisstufe A3 kostet 16,90 Euro, selbst für 2 Personen ist es mit 10,30 Euro teurer.
Da frage ich mich, warum es nicht ein ähnliches Angebot für alle Düsseldorfer gibt, um auch diesen die Rheinbahn schmackhaft zu machen.
Denn so fahre ich aktuell lieber mit dem Auto ins Parkhaus im Rheinufertunnel und parke mit meiner Servipark-Karte für 6,50 Euro Tagestarif, obwohl die Haltestelle der 701 nicht weit weg ist - selbst ins Provinzialparkhaus zu fahren und von dort mit der Bahn weiter, wäre billiger.
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Alt 05.12.18, 20:07   #981
vlad7
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vlad7 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Neues Stellwerk am HBF in Düsseldorf

In Düsseldorf sollen 330 Millionen Euro ab 2021 investert werdem.

https://www.ikz-online.de/politik/la...215947467.html
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Alt 13.12.18, 11:26   #982
Heidewitzka
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Heidewitzka ist im DAF berühmtHeidewitzka ist im DAF berühmt
Lt. RP - Bericht konkretisieren sich Pläne für eine Umweltspur auf der Merowinger Str. Auf dem Abschnitt zwischen Südring und S-Bhf. Bilk wird eine Spur für Busse, Fahrräder, Taxen und E-Autos vorbehalten sein.

Im Ratsinfosystem konnte ich für die entsprechende BV3-Sitzung nichts finden.

https://rp-online.de/nrw/staedte/due...k_aid-35064905

Damit wird ein Teil der Autos sich über die beiden weiteren großen Verkehrsachsen Völklinger Straße und Corneliusstraße neue Wege suchen müssen und dort das Schadstoffproblem verschärfen (was ja auf der Corneliusstr. größer ist auf der Merowinger). Alternativen wie P+R oder andere Ansätze, um den ÖPNV attraktiver zu machen, und im Autos von der Straße zu holen, versinken im Rheinbahn-Chaos.

Nach eigener Einschätzung würde ich selbst als mutiger Radfahrer mir keine Spur mit den Bussen 835 und 836 und Taxen teilen wollen. E-Autos sind noch so selten, die spiele m.E. noch keine Rolle. Selbst ein zügiger Radfahrer mit 20-25 km/h bremst zudem diese Busse aus, also werden die eher unpünktlicher als jetzt, wenn die Spur von Radfahrern angenommen werden sollte.

Und wenn die Intensität der Kontrollen von Falsch-Parken oder Geschwindigkeitsverstößen genauso lasch ist wie die Nutzung der Klimaspur und die Bußgelder genauso lachhaft niedrig sind, werden morgens einige Autofahrer der Versuchung nicht widerstehen, mal eben über die Klimaspur zu fahren. Damit kann man einen Haken an die Planung des Hauptradnetzes machen, aber für Radfahrer hat sich damit nichts verbessert.
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Alt 13.12.18, 14:43   #983
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
Das ist einer der hilflosen und verzweifelten Versuche deutscher Kommunen, drohende Fahrverbote abzuwenden.
Die Politik (insbesondere in Berlin) hat bei dem Thema rund 10 Jahre geschlafen und verfällt nun in Panik.
Die Verkehrswende muss im Kopf beginnen!
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Alt 13.12.18, 21:17   #984
DUS-Fan
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^ Das kann man noch nicht einmal als Versuch bezeichnen, das ist blanker Unsinn!

Neben der Verengung kommen noch die Abbieger von der Merowingerstraße auf die Suitbertusstraße, Karolingerstraße und Kopernikusstraße, die den Verkehr auch jetzt schon zusätzlich ausbremsen, sollen dann die Abbiegemöglichkeiten wegfallen?

Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen Radwege und eigene Busspuren bzw. Gleiskörper für Straßenbahnen, aber bitte schön getrennt!
Auch Taxen und E-Autos haben für mich nichts darauf verloren.

Wenn man schon in diesen Bereich anfassen möchte (wobei ich nicht glaube, dass man damit das Dieselproblem lösen kann), dann sollte man doch ein bisschen größer denken.

Mein Vorschlag:
Die Merowingerstraße wird zwischen Kopernikusstraße und Bilker Bahnhof zur Einbahnstraße stadteinwärts, 2 Fahrspuren für MIV, eine für den OPNV und eine für Radfahrer.
Der Verkehr stadtauswärts wird vom Bilker Bahnhof aus über die Aachener Straße bis zum Südring geführt (Fahrspuranzahl wie in die andere Richtung).
Die U72 müsste dann stadteinwärts allerdings von der Aachener Straße hinter Aldi rechts über den Südring und durch die Merowingerstraße zum Bilker Bahnhof geführt werden.
Das Verkehrsaufkommen auf der Aachener Straße würde dadurch zwar etwas zunehmen, aber die Lärmbelastung durch den Schienenverkehr abnehmen und auf der Merowingerstraße umgekehrt.
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Alt 13.12.18, 21:28   #985
Heidewitzka
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Und hier in Düsseldorf antwortetman auf dieses Problem mit einer völligen Nonsens-Lösung. Eine Fahrspur auf der Merowinger könnte bedeuten, dass der Verkehr dann auf dieser Straße im Schneckentempo vorwärts geht, wodurch Diesel-Fahrzeuge vielleicht sogar noch mehr Stickoxide emittieren, als jetzt. Vielleicht verteilen sich die Autos auf andere Straßen und verschärfen dort die Schadstoffbelastung.

Warum man nicht erst die Corneliusstr angeht, ist mir ein Rätsel.

In den Niederlanden baut man eine Busspur und einen Radweg. Hier kombiniert man beides und nimmt noch Taxis hinzu. Warum kann man sowas nicht wenigstens vorher virtuell simulieren. Das ist zum Scheitern verurteilt.

Nutzen viele Radfahrer die Klimaspur, werden Busse ausgebremst. Wenn dies aber nicht der Fall ist, weil kaum einer einen großen Bus im Nacken haben will, können nur die Busse auf ein paar Hundert meter zügig fahren. Da die Rheinbahn nicht genug Fahrer hat, kann man sich trotzdem hier nicht auf Fahrpläne verlassen, bei Bussen schon gar nicht. Da gewinnt kaum jemand aber viele Autofahrer verlieren. Das Fahrverbot in Hamburg ist formal richtig aber ganzheitlich Unsinn. Hier aber wird verkehrspolitischer Schwachsinn gemacht.

Was hilft: Weniger Autos in die Innenstadt fahren lassen. Pkw-Maut und die Erträge an die Geschädigten ausschütten und für Maßnahmen als Alternativen zum MIV ausgeben, wie zB Öpnv. Parkplätze in der Innenstadt verringern oder verteuern. Wien und niederländische Stadt fahren damit gut, dass große Einzelhandels-Sterben ist dort nicht eingetreten, wie die IG Kö hier dagegen argumentiert (die sollten für ein Paketverteuerung lobbyieren). In Roermond parken auch alle brav außerhalb des Outletcenters, zahlen dafür sogar und laufen ein paar Minuten zu den Geschäften. Diese Fixierung auf die Parkplätze an der Kö ist völlig überzogen. Neue Parkplätze wie am Corneliusplatz mit 1h Parkscheibe-Regelung sind geradezu dumm-dreist von der Stadt in diesem Zusammenhang. Ladezonen wie an der Kö sollten auch als solches genutzt werden (dort wo gestrichelt ist) aber dort lässt sich wunderbar parken, da stets mit Autos besetzt, die nicht laden/beliefern. Man muss die Rheinbahn wieder stärken, strategisch gut platzierte P+R Plätze sind nötig, zB dort wo jetzt Lucky Bike ist, damit hätte man die Merowinger entlasten können und die U72 wäre nah.
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Alt 13.12.18, 22:07   #986
DUS-Fan
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^ P+R-Parkplätze entlasten zwar, sind aber nur ein kleiner Teil der Lösung.
Dein Vorschlag, dass einer an der Stelle von Lucky Bike was gebracht hätte, ist ein Trugschluss, weil die Autos dann schon in der Stadt sind, oder glaubst du ernsthaft, dass Jemand, der sich schon durch den Stau an der Münchener Straße durchgekämpft hat, die letzten Meter auf die Bahn umsteigt?
Wenn, dann müssen die P+R-Parkplätze weiter außerhalb sein und somit schneller erreichbar.
Dass der ÖPNV dann dort auch verfügbar sein muss, dürfte selbstverständlich sein - der P+R-Parkplatz an der Uni ist so ein Beispiel, die Idee, diesen kostenpflichtig zu machen, wär allerdings kontraproduktiv (was ist eigentlich daraus geworden?).
Eine weitere Stelle wäre eigentlich die U-Bahnstation "Froschenteich", wie man auf diese Bauen konnte, ohne P+R zu planen und dann festzustellen, dass man dort keinen Parkplatz bauen darf, ist ein Schildbürgerstreich ohne gleichen, denn wer nutzt diese Station jetzt?
Noch eine gute Stelle ist das geplante Parkhaus am Martinuskrankenhaus an der Völklingerstraße mit S-Bahn, Straßenbahn und Busanbindung, aber da wird schon von den Grünen gemeckert, warum das so groß wird anstatt das noch größer zu bauen!
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Alt Gestern, 08:53   #987
Roman
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ÖPNV muss dabei aber auch konkurrenzfähig sein, sowohl im Hinblick auf Kosten, also auch im Hinblick auf die Zeit.

Zum Beispiel die Haltestelle Froschenteich: Unterstellen wir einmal, dort gäbe es einen P&R Parkplatz. Die U79 braucht von dort 25 Minuten zur HHA. Im Moment (8:45 an einem Freitag morgen) braucht auch der PKW 25 Minuten, trotz Stau auf der Danziger Straße. Selbst in der Rush Hour schafft die Rheinbahn kaum konkurrenzfähige Zeiten, und dabei lasse ich schon das Warten auf die nächste Bahn, das Parken auf dem Parkplatz sowie den Fußweg zur Haltestelle unberücksichtigt. (Auch vom Südpark gewinnt die Rheinbahn trotz Rush Hour gerade nur 1 MInute auf dem Weg zur HHA)

Sobald man einmal umsteigen muss, verliert die Rheinbahn.

Auch bei den Kosten sieht es schlecht aus: Froschenteich zu HHA ist Preisstufe A3, kostet im 4er Ticket 10,20 Euro. Dafür kann der gemeine Weihnachtsshopper mehr als 3 Stunden im Breuniger Parkhaus parken. Andere Parkmöglichkeiten sind noch günstiger. (Ich weiß, man müsste noch Verschleiß, Benzin etc mit einberechnen, das tut aber niemand.)

Um tatsächlich eine signifikante Änderung des Modal Splits zu erreichen, brauchen wir daher: schnelleren und günstigeren ÖPNV und/oder langsameren, teureren MIV. Und so etwas wird nicht gehen, ohne sich als OB bei den AUtofahrern sehr unbeliebt zu machen.
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Alt Gestern, 13:32   #988
Heidewitzka
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^Ja, wenn man die U-Bahnen wie U79 beschleunigen würde wollen, bräuchte man ja erst einmal genug Bahnen. Diese Einbahn-Traktion aus Duisburg bringen wg. Überfüllung den ganzen Verkehr außer Takt. Dann müsste man den Tunnel bis zum Reeser Platz verlängern und ggf. auch 3-gleisige Abschnitte für Express-Ubahnen einrichten. Aber dafür gibt es vielleicht keine Landesmittel und roter Bänder kann man auch nicht durchschneiden, also plant man lieber die U81 und verschärft schon die jetzige Überfüllung auf der U78/79, da der Takt nicht verdichtet wird, aber mehr Fahrgäste vom Flughafen und über die neue Brücke aus Meerbusch hinzukommen.

MIV ist heute schon im Berufsverkehr langsam und unzuverlässig, aber billiges Parken, z.B. Kö-Parkplätze am Sonntag kostenlos (Rheinbahn gibt Sonntags keine Rabatt) hat eine Signalwirkung. Auch müsste die ÖPNV-Planung auch berücksichtigen, dass heute zB aus den Vororten von Köln nach Ddorf City und Vororte Ddorf nach Köln City der ÖPNV langsam, indirekt und lückenhaft ist. Ich würde eher den MIV in mehreren Schritten etwas verteuern, da günstigerer ÖPNV weniger Einnahmen nach sich zieht oder mehr Investitionen in mehr Bahnen, Schienen und Fahrer, da die Nachfrage steigt.

^^ Ja, P+R an der Haltestelle Froschenteich ist auch eine große vertane Chance, aber die U79 ist heute auch schon an der Grenze der Kapazität, selbst ohne nennenswerte P+R-Verkehre. Wenn man deiner Idee folgt, müsste man P+R an den S-Bahnen und RE-Haltestellen aufbauen, da die Bahn schneller ist als U-Bahnen. Auch lässt die Frequenz der S-Bahnen zu wünschen übrig und viele Haltestellen, wie z.B. Wehrhahn, sind so runtergerockt wie die Infrastruktur in der DDR kurz vor der Wende. Z.B. könnte man in Benrath ein großes P+R Parkhaus (Hildener Str.) bauen und den Bahnhof so aufwerten, dass man mit einer Brücke wie am Flughafen Ddorf das Parkhaus und die Bahnsteige verbindet.

Das wären alles keine kleinen Maßnahmen sondern ein "großer Wurf" oder mehrere wären nötig, um den Modal Split zu verändern.

Eher eine Vision zuzuordnen wäre eine neue (S-)Bahnstrecke von ca. Neuss-Allerheiligen entlang der A46, über den Rhein, dann im Tunnel zur Uniklinik, Bilk und Wehrhahnlinie. Die jetzige Tour über Neuss Hbf macht die S11 und den RE über Neuss schneckenlangsam. Vielleicht als TrainTram, außerhalb schnell wie eine S-Bahn ist und in Düsseldorf wie eine U-Bahn.
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