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Alt 14.05.18, 23:45   #196
Databo
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Neubau Gebäude GD ∣ 06.05.2018

Hier das nächste Gebäude, das ich so nie auf dem Campus hätte sehen wollen: GD, die schwarze Variante des ebenso schlimmen ID. Die Fassade ist nicht so schrecklich wie die des ZGH, aber nichts an diesem Gebäude paßt zur Ruhr-Universität. Wie bei allen Neubauten hat man so unpassend geplant, wie es irgend geht.

Man kann nur froh sein, daß der Denkmalschutz, gegen den sich die Universitätsleitung vehement gewehrt hat, noch rechtzeitig dazwischenkam, sonst würde bald die gesamte Universität so aussehen. In die Höhe bauen will man wegen der strengeren Vorschriften und der aufwendigeren Installationen nicht, Balkone stören nur, und das Grundraster von 7,50 m hätte man am liebsten ganz abgeschafft, weil die heutigen genormten Büroräume nicht so dort hineinpassen, wie man es gerne hätte.

Es war ja schon lange klar, wie die Neubauten aussehen werden, aber ich ärgere mich trotzdem jedesmal, wenn ich an einem dieser bestenfalls belanglosen Klötze vorbeikomme.




Fotos aus: Ruhr-Universität Bochum von Databo, auf Flickr
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Alt 14.06.18, 20:24   #197
Kostik
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Neue Lern- und Forschungsfabrik

Die Ruhr-Universität breitet sich immer mehr in der Stadt aus. So wurde nun neben der Innenstadt und dem ehemaligen Opel-Gelände ein neuer Standort im Bochumer Osten eröffnet. Die neue Lern- und Forschungsfabrik, kurz LFF, ist in Betrieb. Am 5. Juni 2018 ist sie feierlich eröffnet worden. Mit dem Umzug vom Campus in eine große Industriehalle der ehemaligen Wollschläger-Gruppe in Bochum-Langendreer gibt es jetzt deutlich mehr Platz, eine hochmoderne Ausstattung und unzählige Möglichkeiten in Lehre, Forschung, Weiterbildung.

Die Idee der Lernfabrik reicht bis in die 2000er-Jahre zurück. Auf den Weg gebracht wurde sie von Prof. Dr. Dieter Kreimeier. Vor zehn Jahren wurde die erste Lernfabrik in den Werkhallen der Ingenieurwissenschaften eingerichtet. Mit dem Umzug in die Industriestraße hat sich der Raum mehr als verdoppelt. Die LFF bildet die Produktion eines mittelständischen Unternehmens ab und spannt sich ganzheitlich über den Produktionsprozess: von der Technik über die Organisation bis hin zum Personal. Die technische Ausstattung umfasst moderne Labore, Werkzeugmaschinen, Industrieroboter und Messtechnik.

10,5 Millionen Euro hat sich die Uni diesen Schritt in die Zukunft kosten lassen – 8 Millionen für den Kauf des Geländes samt Bürogebäude mit 2700 qm Fläche sowie 9000 qm Lager-, Experimentier- und Produktionsfläche sowie 2,5 Millionen Euro für den Aus- und Umbau der Immobilien.

Pressemitteilung: Die neue Lern- und Forschungsfabrik läuft

Siehe auch: WAZ - Ruhr-Universität bezieht in Langendreer neue Lernfabrik
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Alt 09.08.18, 19:46   #198
Kostik
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Gebäude IA und IB + ZGH | 08/2018

Die beiden ältesten Gebäude der Bochumer RUB wurden wegen der Schadstoffbelastung abgerissen und an gleicher Stelle neu aufgebaut. Die Bauarbeiten sind dafür fast abgeschlossen. Künftig werden die Fakultäten für Geowissenschaften, Mathematik und Psychologie dort arbeiten. Im Wintersemester 18/19 beginnt dort der Lehrbetrieb. Das Gebäude NA wird freigeräumt und anschließend kernsaniert. Die Kosten für die beiden Gebäude liegen laut BLB inklusive der Finanzierungskosten bei 186 Millionen Euro.

Ruhr Uni by Kostik -Ruhr, auf Flickr


Ruhr Uni by Kostik -Ruhr, auf Flickr[/IMG]

Zwischen den Gebäuden IA und IB entsteht bekanntlich das ZGH, das Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe. Da kommt noch ein Rasterelektronenmikroskop rein, das allein schon vier Millionen Euro kostet. Das ZGH soll im nächsten Jahr fertiggestellt werden.


Forschungsbau ZGH by Kostik -Ruhr, auf Flickr

Quelle: WAZ - Neue Gebäude an der Ruhr-Uni Bochum sind fast fertig
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Alt 10.08.18, 21:31   #199
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Gebäude GD ∣ 08/2018

Das neue Gebäude für die Geisteswissenschaften der Ruhr-Universität ist fertig. Mitte Juli fand die Schlüsselübergabe statt. Danach beginnt der Umzug in das neue Gebäude. Das GD-Gebäude wurde fristgerecht fertiggestellt. Baubeginn war im September 2015. Auch der Kostenrahmen von 90 Mio Euro wurde eingehalten. Der Lehrbetrieb im neuen Gebäude für die 8500 Studenten soll im Oktober zum Wintersemester beginnen. Der Neubau wurde nach den Entwürfen des Büros Henn aus München errichtet. An Denkmalvorgaben mussten sich das Architekturbüro nicht halten, da der Neubau außerhalb der Denkmalfläche der Ruhr-Uni liegt.
  • Fläche: 33.000 qm
  • Drei Hörsäle mit 1200 Plätzen
  • 550 Büroräume
  • 35 Seminarräume
  • Bibliothek
  • Gerichtlabor
  • Gerichtssaal

Quelle mit Video & Fotos: WAZ - Geisteswissenschaften der RUB haben ein viertes Gebäude


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Alt 10.08.18, 21:34   #200
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Gebäude GD ∣ 08/2018


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Alt 10.08.18, 21:37   #201
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Gebäude GD ∣ 08/2018


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Alt 11.08.18, 03:00   #202
Urbanist
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Eine hässliche, nichtssagende Flunder, die das städtebauliche Konzept der RUB mit Füßen tritt. Genau so schlimm wie das ID.

Zitat:
An Denkmalvorgaben mussten sich das Architekturbüro nicht halten, da der Neubau außerhalb der Denkmalfläche der Ruhr-Uni liegt.
Warum eigentlich? Soweit ich weiß waren die Gebäudereihen von Anfang an erweiterbar gedacht, deswegen ja die modulare Anordnung in Gebäudereihen. Eine Weiterführung in der Kubatur der bestehenden Gebäude wäre kein Problem gewesen. Den Denkmalbereich unmittelbar neben dem Bestand zu begrenzen und dann dort jeden Sch... zu genehmigen erscheint mir als mutwillige Retourkutsche seitens jener Verantwortlichen, denen der Denkmalschutz für die RUB eh immer gegen den Strich ging.
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Alt 15.08.18, 21:28   #203
Databo
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Neubau Gebäude GD ∣ 12.08.2018

Zitat:
Zitat von Urbanist Beitrag anzeigen
Eine hässliche, nichtssagende Flunder, die das städtebauliche Konzept der RUB mit Füßen tritt. Genau so schlimm wie das ID.
Das sehe ich genauso, ich hatte mich weiter oben schon dazu geäußert.

Hier noch einige weitere Fotos. Auffällig ist im übrigen, daß es nur einen Eingang von der Straßenebene, offenbar aber keinen von der Fußgängerebene gibt, was für die Ruhr-Universität völlig untypisch ist.









Fotos aus: Ruhr-Universität Bochum von Databo, auf Flickr
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Alt 07.10.18, 12:11   #204
Kostik
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Zwei Exzellenzcluster bewilligt

Zitat:
Riesige Freude in Bochum: Die RUB bekommt zwei Exzellenzcluster in IT-Sicherheit und Lösungsmittelforschung.

Sehr erfolgreich hat die RUB in der ersten Runde der bundesweiten Exzellenzstrategie abgeschnitten: Ab 2019 werden zwei Exzellenzcluster gefördert mit 80 Mio Euro:
  • Cyber-Sicherheit im Zeitalter großskaliger Angreifer (Casa) sowie
  • Ruhr Explores Solvation (Resolv): Verständnis und Design lösungsmittelabhängiger Prozesse – gemeinsam mit der Technischen Universität (TU) Dortmund.

„Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher und den Erfolg an diesem zentralen Punkt des Wettbewerbs“, so Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich. „Mit diesem Ergebnis gehen wir zuversichtlich weiter in die nächste Runde, in der wir uns aufbauend auf der gesteigerten Leistungsfähigkeit mit einem schlüssigen Konzept in der Förderlinie Exzellenzuniversität bewerben.“

Schub für das Ruhrgebiet
„Durch die millionenschwere Förderung der beiden Cluster über sieben Jahre erhält das gesamte Ruhrgebiet einen zusätzlichen Schub. Es wird mehr und mehr zum attraktiven Standort international renommierter Forschung“, so Schölmerich.

„Die IT-Sicherheit ist ein zukunftsträchtiges Thema, das in der Region künftig weiter verankert und sich im Cluster Casa stark vernetzen wird“, freut sich auch der Prorektor für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Dr. Andreas Ostendorf. „Die Cluster profitieren von der wechselseitigen Unterstützung in der Region. Bei Resolv kooperieren die RUB und die TU Dortmund bereits erfolgreich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Duisburg-Essen und mit weiteren außeruniversitären Partnern.“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Exzellenzcluster Resolv bereits seit 2012. Es hat sich seitdem ausgehend von dem Bochumer Cluster ein dichtes Netzwerk in der Solvatationsforschung mit Resolv als Knotenpunkt entwickelt – sowohl innerhalb der Region als auch international.
Pressemitteilung: RUB

Damit erfüllt die RUB zugleich die Voraussetzung, um sich in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten zu bewerben. Der Antrag muss zum 10. Dezember 2018 eingereicht werden; die Entscheidung fällt am 19. Juli 2019. Zudem steigen die Chancen durch den Exzellenzcluster Cyber-Sicherheit das neue Max Planck Institut für Cybersicherheit nach Bochum zu holen.
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Alt 11.10.18, 22:15   #205
Databo
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Neubau Gebäude IA, IB und ZGH ∣ 07.10.2018

Die Gebäude IA und IB sind fertiggestellt, vor zwei Wochen wurden die Absperrungen entfernt. Lediglich das zwischen IA und IB gelegene ZGH ist noch eingezäunt. In Kürze werden die Gebäude bezogen und NA als erstes Gebäude der N-Reihe für die Sanierung leergezogen. Bereits seit dem 1. Oktober steht der Hörsaal HNA nicht mehr zur Verfügung; die Fakultät für Physik nutzt stattdessen den Hörsaal HZO 20. Die Cafeteria in NA ist seit gestern geschlossen, am 16. Oktober öffnet dafür die neue Cafeteria in IB.

Im Anschluß einige Fotos der Neubauten. Auch in den unteren Ebenen gibt es nun keine Betonbrüstungen mehr. Sie wurden durch blechverkleidete Metallkonstruktionen ersetzt, die nur aus der Ferne und von außen den alten ähneln. Besonders gut sieht man diese Veränderung an der Brücke vom Ostforum zu IB, wo die alte Brüstung auf die neue trifft. Die beiden neuen Brücken vom Ostforum zu IA und IB selbst sind ebenfalls nicht aus Beton, wie auf der Ansicht von unten gut zu erkennen ist.

IA von der I-Nordstraße gesehen


IA vom Gehweg zwischen I-Nordstraße und I-Südstraße gesehen


Eingang zu IA


Die I-Südstraße Richtung Osten mit der Brücke vom Ostforum zu IA



IA vom HZO gesehen



Brücke vom Ostforum zu IA


Weg auf der Westseite von IA


Die I-Südstraße Richtung Osten


HIA und IB vom Ostforum gesehen


Brücke vom Ostforum zu IB


Terrasse zwischen HIA und IB


Flur in IB


Die neue Magistrale, die sich durch die gesamte I-Reihe zieht. Hier der Abschnitt zwischen IA und IB.




Labor in IA


ZGH





Fotos aus: Neubau IA, IB, ZGH an der Ruhr-Universität von Databo, auf Flickr
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Alt 12.10.18, 14:08   #206
Querenburg
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Danke für deinen Beitrag Databo!
Wirklich interessant wird es nun mit dem NA-Gebäude.
Wird es nach der Sanierung noch die Wendeltreppe am südlichen Zipfel geben?
Bleibt die typische Deckenstruktur auf der Außenterrasse erhalten, wie sie uns auf dem Foto von Andreas Gursky (1988) begegnet?
Was passiert mit den Kunstwerken? Von Erwin Heerich (Verkleidung des nördlichen Versorgungskern aus Metall), ebenso die Verkleidung im Süden.
Die Betonplastik im NA-Zwischenhof von Hanns Holtwiesche.
Und wird es wieder eine Dachbegrünung geben?
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Alt 12.10.18, 17:10   #207
Databo
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Zitat:
Zitat von Querenburg Beitrag anzeigen
Danke für deinen Beitrag Databo!
Sehr gerne.

Zitat:
Wirklich interessant wird es nun mit dem NA-Gebäude.
Wird es nach der Sanierung noch die Wendeltreppe am südlichen Zipfel geben?
Ja, die wird bleiben.

Zitat:
Bleibt die typische Deckenstruktur auf der Außenterrasse erhalten, wie sie uns auf dem Foto von Andreas Gursky (1988) begegnet?
Die Deckenstruktur (Kassettendecken) bleibt unverändert erhalten.

Zitat:
Was passiert mit den Kunstwerken? Von Erwin Heerich (Verkleidung des nördlichen Versorgungskern aus Metall), ebenso die Verkleidung im Süden.
Die Betonplastik im NA-Zwischenhof von Hanns Holtwiesche.
Die Kunstwerke an den beiden Versorgungskernen sollen erhalten bleiben. Die Kunstwerke in den Innenhöfen werden während der Bauzeit geschützt und eingehaust. Zu meinem größten Bedauern sollen die Innenhöfe ansonsten eingeebnet, die jahrzehntealten Bäume gefällt werden.

Zitat:
Und wird es wieder eine Dachbegrünung geben?
Ja, wird es. Im Vergleich zu heute wird sich an den Dachflächen der Flachbereiche nicht viel ändern.

Eine gute Nachricht ist, daß – anders als in der I-Reihe – die Fassade in gleicher Form und Farbe wiederhergestellt werden soll. Die alten Betonbalkone sollen mit Ausnahme der Konsolen abgebrochen und durch neue in gleicher Kubatur ersetzt werden. Anders als heute werden die Fenster bis zur Decke durchgehende Glasflächen haben. Auf den oberen sechs Ebenen soll jeweils in der Mitte jeder Gebäudehälfte ein Abschnitt bodentiefe Fenster erhalten. Anders als in der I-Reihe, wo es das bereits gibt, sollen aber die Balkone an diesen Stellen glücklicherweise nicht unterbrochen werden.

Eine in meinen Augen sehr schlechte Nachricht ist, daß auf dem Dach eine riesige, vollständig mit anthrazitfarbenen Paneelen eingehauste Technikzentrale von 90 m Länge, 19 m Breite und 7,55 m Höhe entstehen soll, die an den Längsseiten damit auf weniger als 2 m an die Gebäudekante heranrückt. Diese Konstruktion wird die Silhouette enorm zum Negativen verändern. Mir ist nicht klar, wie das mit dem Denkmalschutz vereinbar ist, der gerade die Silhouette besonders schützen sollte. Die gesamte abwechslungsreiche, das Bild prägende Dachlandschaft wird so zerstört.

Geändert von Databo (12.10.18 um 17:48 Uhr)
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Alt 12.10.18, 18:00   #208
Databo
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Ankündigung einer Veranstaltung am 26.10.2018 im Audimax der RUB

Zitat:
Big Beautiful Buildings
Sanierung einer Stadt


Lässt sich das Bauwerk erhalten und doch Neues wagen?
Wie groß ist der Spielraum?
Welche Rolle spielt die Universität bei der Stadtentwicklung?

Freitag, 26. Oktober 2018, 11 Uhr
Foyer des Audimax der Ruhr-Universität Bochum

Sie ist ein Kind der Boomjahre und von ihren Ausmaßen her eine Stadt in der Stadt: Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit ihren rund 43.000 Studierenden und 6.000 Beschäftigten ist erst kürzlich als Big Beautiful Building ausgezeichnet worden. Gleichzeitig verändert die Modernisierung den Campus. Ein Widerspruch?

Das Podium vereint verschiedene Sichtweisen, beispielsweise die Nutzersicht der RUB, die des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) als Eigentümer, der Wirtschaftsentwicklung Bochum, des Denkmalschutzes und die der Wissenschaft aus unterschiedlichen Fachrichtungen - etwa Kunstgeschichte oder Städtebau. Auch studentische Stimmen kommen zu Wort. Der Journalist Sebastian Wellendorf moderiert die Diskussion mit:

· Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB

· Ralf Meyer, Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklung Bochum

· Cornelia Jöchner, Professorin für Kunstgeschichte, RUB

· Hans Hanke, LWL Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen

· Sebastian Pewny, Kommunalpolitiker, Student und Berater des RUB-AStA

· Eckhard Gerber, Architekt, Professor, Inhaber von Gerber Architekten

· Ina Schwarz, Dezernentin für Bau und Liegenschaften der RUB

· Christa Reicher, Professorin für Städtebau, TU Dortmund, und Mitinitiatorin von Big Beautiful Buildings

Am Musischen Zentrum der RUB prangt gut sichtbar ein riesiges gelbes Label. Die drei überlappenden Bs stehen für Big Beautiful Buildings. Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 sind das beispielhafte Bauwerke, die in besonderer Weise von einer Zeit erzählen, die die Region geprägt hat: die 1950er- bis 1970er-Jahre. Viele davon sind inzwischen buchstäblich in die Jahre gekommen - so auch die RUB, die mit erheblichem Aufwand modernisiert wird.

"Big Beautiful Buildings - Als die Zukunft gebaut wurde" ist eine gemeinsame Kampagne von Stadtbaukultur NRW und der Technischen Universität Dortmund, Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung.

https://bigbeautifulbuildings.de/

Die Veranstaltung an der RUB ist öffentlich, der Eintritt ist frei.
Vorabmitteilung der Pressestelle der RUB (noch nicht online)

Geändert von Databo (12.10.18 um 18:30 Uhr)
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Alt 12.10.18, 21:38   #209
Querenburg
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Querenburg sitzt schon auf dem ersten Ast
Danke für die Informationen, insbesondere für die Veranstaltung!
Bedeutet das die Modellierungen aus Beton im Zwischenhof NA/NB nicht erhalten werden. Scheint mal ein künstlicher Wasserfall gewesen zu sein.
Sind den für die Innenhöfe, nach der Umgestaltung, eine Neubegrünung und Nutzung als Aufenthaltsraum vorgesehen?
Wird man beim GC-Gebäude identisch sanieren?
Vielleicht wird man näheres in der Veranstaltung am 26. Okt erfahren.
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