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Alt 17.02.09, 18:44   #91
Dexter
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oh, Verzeihung, ich hab den Entwurf nach Fürth Rohnhof zur U35 gemacht, sie heißt hier U36.


Zu Schlossgeist:
Bezüglich der Straßenbahnen seh ich das genauso. Nürnbergs Straßen haben meist einfach zu wenig Platz für einen eigenen Gleiskörper. Lediglich die Verbindung zwischen Gibitzenhof und Gartenstadt und die Altstadttram sind wirklich sinnvoll in meinen Augen.


Die Stadtbahn nach Kornburg ist ein muss, die nach Erlangen ebenso. Allerdings müsste die nach Erlangen wirklich zu großen Teilen im Tunnel nach der Linienplanung der alten U4 verkehren, also spätestens vor dem Nord/Nordwestring abtauchen und im Grunde in Zerzabelshof wieder auftauchen. Eine "kleine", echte U4 wäre dann natürlich hinfällig.


Der wirkliche Vorteil dieser Stadtbahn ist ihre Kompatibilität mit "Erlanger Verhältnissen". Da die Stadtbahn dann wirklich direkt zur Uni (anders als eben die S-Bahn) fährt, könnte die Fahrtzeit ohne Umsteigen viele nach frustrierender Wohnungssuche im überteuerten Erlangen nach Nürnberg ziehen. Die Erlanger können dann ihr Netz wie sie möchten weiterbauen und die Nürnberger Infrastruktur (Depots) mitnützen.


Zu deiner Auflistung bezüglich der U-Bahn:


U2 Stein:
Ist wohl die nächste wahrscheinliche Netzerweiterung. Wenn die U3 2018 auf Nürnbergs Territorium fertig ist, wird sie wohl als erstes verwirklicht. Es gibt wohl sogar im Nürnberger Stadtrat den Wunsch, die U2 zuerst weiterzubauen (vor der Verlängerung der U3), so war es schon in der "nn" zu lesen. realistische Bauzeit wäre bei den 4 Bahnhöfen bis Deutenbach wohl maximal 7 Jahre, wenn nicht weniger.


U2 Eibach:
Das tolle daran wäre wohl die Kürzung der vielen Parallelen Buslinien, welche die am stärksten ausgelasteten der Stadt sind und bisher nach Röthenbach gezwungen werden. Weniger Busse, weniger Busfahrer, eine kleinerer Busbahnhof (der alte ist wohl eh schon steuerlich abgeschrieben), kürzere Fahrtzeiten für die Nutzer. Wahrscheinlich nicht vor 2030, aber doch wahrscheinlich weil definitiv wirtschaftlich. Sollte nach Stein weitergebaut werden, stellt sich die Frage mit Eibach besonders, denn dann entfallen die Steiner Busse und der Busbahnhof liegt dann sehr unglücklich für die Busse aus dem Süden.


U2 Wegfeld:
Wünschenswert, aber nur beim Bau der Stadtbahn bis Erlangen. Dabei ist wohl auch abzuwarten, was die Stadt mit dem Flughafenareal so vor hat. wird das Gebiet weiter entwickelt und wird der geplante Bahnhof Marienberg fertig gebaut, muss wohl auch die ganze Strecke bis Flughafen zweigleisig ausgebaut werden. Nach Wegfeld könnte es dann wieder einspurig weiter gehen.


U3 nach Zirndorf und Oberasbach:
Im Grunde ist die Strecke nach Zirndorf ohne großen Aufwand zu bauen. Sie verläuft ja nicht im Tunnel, ausserdem eingleisig und daher bedeutend günstiger und schneller zu haben. Schwieriger ists mit Oberasbach. Die beiden Städte wohlen aber gemeinsam handeln und so werden wir warten müssen wie die Stadt Oberasbach entscheidet. Bibertbahnbenutzung oder Tunnel.


U36 nach Fürth:
Ja, da hast du wohl recht. aber ich finde die Linienführung trotzdem sehr sinnvoll. Da ein Teil der U1 Trasse mitbenutzt würde, wäre der bau wenig kompliziert in Fürth zu verwirkichen. da die Anbindung an beide Stadtzentren gegeben wäre, ist keines bevorzugt. was die Fürhter bezüglich U-Bahn ausbau im Jahr 2006 sagten, wird in 20 Jahren wohl kaum noch jemanden interessieren.
aber trotzdem: wohl eher eine "wunschlinie".


Stadtbahn nach Gäfenberg:
Ich denke der Plan über die Pirckheimer in die Nordstadt und dann auf der Trasse der Gräfenbergbahn weiter, ist unausgegoren. Wie soll den da ein zuverlässiger Linienfahrplan zustande kommen wenn auf dem Altstadtring der autoverkehr steht? Und das bei einer derart langen Linienführung?

Die Lösung mit Durchbindung nach Cadolzburg ist gut,
besser wäre aber eine Verknüpfung mit dem Tunnel der Stadtbahn aus Erlangen (wenn überhaupt so verwirklicht) richtung Friedrich-Ebert Platz und Plärrer. Also von den derzeitigen Gleisanlagen am Nordbahnhof in ner Kurve runter zur Bucher Straße und so weiter. dann wäre die bahn direkt mit dem Zentrum verbunden. aber das entspringt rein meiner Fantasie.


D.
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Alt 18.02.09, 08:15   #92
Mattes
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Aber warum wollt ihr die U2 im Norden weiter verlängern? Ich finde die Trasse unterirdisch etwas fragwürdig! Um den Flughafen herum steht keine Bebauung (und wird wahrscheinlich die nächsten 30Jahre nicht stehen) die eine Bahn im Untergrund rechtfertigt!

Die Stadtbahn nach Erlangen müsste man aber im Knoblauchsland fast durchfahren lassen! Ansonnsten wäre sie wegen der langen Fahrtzeit meiner Meinung zu unattraktiev!

Und ob deswegen Studenten nach Nürnberg ziehen??? Es ist ja nicht so, dass Nürnberg von Erlangen aus bisher nur durch einen Grenzstreifen zu erreichen ist...
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Alt 19.02.09, 22:10   #93
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
Viele interessante Vorschläge und Pläne. Aber wie realistisch ist das? Erinnert man sich an die vielen Planungen und Untersuchungen in den letzten 15 bis 20 Jahren und vergleicht damit was tatsächlich realisiert wurde, so ist die Diskrepanz gewaltig und das Ergebnis recht bescheiden. Wie so oft mangelte es am Geld. Ich glaube deshalb auch nicht das, wie u.a. von Dexter und Schlossgeist erhofft, bspw. die U2 nach Stein verlängert wird. Hätten Stein und der Landkreis Fürth das Geld für den Betrieb (! nicht für den bezuschussten Bau!) die Strecke wäre schon vor Jahren gebaut worden. Genauso wird es vermutlich mit allen andern stadtgrenzüberschreitenden Linien passieren. Selbst die Großstadt Fürth lässt ihre Busse am Sonntag und Abends nur noch einmal die Stunde fahren, weil der U-Bahnbetrieb alles auffrisst.
Die einzige Hoffnung hier wäre eine neue Gebietsreform mit umfangreicher Eingemeindung. Nürnberg als Millionenstadt? Reizvoller Gedanke.

Daneben kann bis dahin, also 2018 oder 2030, noch so viel passieren... Vielleicht sind dann unsere Wohnungen und Häuser so schön, attraktiv und vielseitig, dass gar keiner mehr weg/raus will



Mal sehen was am Ende übrig bleibt. Lt. der Unterlagen soll ja in einem mehrstufigen Verfahren geprüft, gerechnet und aussortiert werden. Das vorgeschlagene Endresultat kann ja ganz anders aussehen als die jetzigen Planfälle. Ich bin mir sicher das es so sein wird und am Ende eine typische visionslose Nürnberger Sparlösung rauskommt.
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Alt 19.02.09, 23:46   #94
Mattes
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Für die Ubahn sehe ich nach der U3 Fertigstellung eigendlich so ziemlich das Ende des Ausbaus! Maximal bis Stein dürfte danach noch gebaut werden! Allerdings schreibt die NZ, dass es mit den Planungen bis zum Nord-West-Ring und Großreuth konkret wird!
Für mich hat ansonnen eher die vernetzung des Ballungsraumes über die Tram oder Stadtbahn priorität!

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=971836&kat=11

Freut mich sehr! Ich hätte nämlich wirklich gedacht, das sich das mehr zieht!
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Alt 21.02.09, 18:11   #95
Dexter
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gerade die sachlage bezüglich der kosten wird ja durch die automatisierung der Linie U2 verändert. wie sich die betriebskosten dadurch zukünftig im einzelnen reduzieren, wird ja auch derzeit überprüft.


aber vorab kann man folgendes festhalten:

Baukosten der U3 von Gustav-Adolf Straße nach Maxfeld (2,8 km + bahnhöfe):
104 Millionen, davon 80 Millionen Euro von Bund und Land = 24 Millionen für Nürnberg.

Streckenausrüstung mit ATG durch Siemens (6,5 km Strecke):
90 Millionen, 87,5%, also etwa 70 Millionen davon bezahlt durch Bund und Land = c.a. 20 Millionen für Nürnberg.

Die Neubeschaffung von 32 extra entwickelten Fahrzeuge:
120 Millionen, davon 60 Millionen durch Bund und Land bezahlt = 60 Millionen für Nürnberg.


Nürnberg hat für die Strecke, das System und die neuen Fahrzeuge (die übrigens ohnehin hätten angeschafft werden müssen) 100 Millionen Euro bezahlt.
DAS GESAMTE PROJEKT KOSTETE BISHER JEDOCH ETWA 320 MILLIONEN EURO!


Worauf ich hinaus will: So eine Investition erfolgt nicht ins blaue hinein. Man verspricht sich bessere Betriebsbedingungen und niedrigere laufende kosten!




und was verspricht überhaupt der fortschritt der technik bei straßenbahnen?


- Gehälter (und das sind in Deutschland gewichtige Posten in den jährlichen Bilanzen) wird man nicht durch Automatisierung einsparen können.

- die strecken sind nur im eigenen Gleisbett förderungsfähig. wenn nicht, dann ist es für die stadt fast attraktiver die u-bahn zu bauen (fördergelder, verkehrsentzerrung) Sonst wäre die Nord-U3 wohl nie gebaut worden. ausserdem sind straßenbahnnetze sehr wartungsintensiv, im schnitt entspricht die instandhaltung rechnerisch alle 25 jahre einem kompletten neubau.

- die Bahnen selbst sind wohl nicht viel günstiger als die der U-Bahn.


(wie gesagt, ich bin für die stadtbahnen nach kornburg und erlangen, aber ansonsten halte ich nur den erhalt des netzes + altstadtverknüpfung für sinnvoll)



ein anderer aspekt für die Steiner, Oberasbacher und Zirndorfer die U-Bahn zu bauen:

Wie sich ja allmählich abzeichnet, gewinnen die Städte (und ich meine nicht deren suburbane speckgürtel) wieder an attraktivität für viele bewohner. Dies hat auch mit kurzen wegen und guter infrastruktur zu tun. gerade die vorstädte (und zu denen zähle ich oberasbach, zirndorf und stein) werden in den nächsten jahren mit nürnberg in einen verstärkten wettbewerb um junge, gut verdienende bevölkerungsteile treten. der weg zum arbeitsplatz, der weg zum einkaufen spielt da eine größere rolle als er dies vor 40 jahren tat als nürnberg seine einwohnerschaft ins umland verschwinden sah. denn die gestiegenen verkehrsaufkommen verstopfen die zu klein dimensionierten straßen aus jenen jahren und wer will schon morgens mit dem wagen ne stunde im auto bei stau sitzen wenn er es mit der schnellen U-Bahn einfacher haben kann.

gerade das tiefe feld und das gebiet der brunecker straße sind trümpfe, die nürnberg bezüglich mobilitätsvorteilen gegenüber den nachbarstädten ausspielen kann.

die kleinen städte drumrum müssen sich entscheiden. rentnereinöde oder attraktive, weil angebundene vorstadt.



und noch ein nachtrag:
die Fahrerlose U-Bahn werde nach der "nn" gerade zum "Verkaufschlager". Helsinki will nach Nürnberger Vorbild bis 2013 umrüsten.
http://www.nn-online.de/artikel.asp?...6&kat=10&man=3


D.

Geändert von Dexter (21.02.09 um 22:52 Uhr)
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Alt 22.02.09, 10:18   #96
Schlossgeist
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Hi,

ich sehe die Sache genau wie Dexter, für Straßebahnen in der Innenstadt sehe ich wenig neue Strecken, da alle keinen eigenen Gleiskörper haben.
Auf welchen untersuchten Strecken bekommt man einen eigenen Gleiskörper unter ?

Wenn Straßenbahn dann Verlängerung in die Vororte, also Richtung Erlangen und Kornburg vielleicht sogar Wendelstein.

Was aber der große Vorteil der U-Bahn in Nürnberg ist. Die aufwendigen Innenstadtstrecken sind bereits vorhanden. Mit jeden Bahnhof an den Außenästen steigt der Vorteil der U-Bahn.

Schaut euch mal als Beispiel die Variante U4 Ostast an. Die untersuchte Straßenbahn Richtung Zabo wird nie kommen, es ist ja nirgends Platz. Aber die Busse sind wirklich sehr gut ausgelastet.
Jetzt könnte diese Variante Bevölkerungsreiche Gebiete im Osten der Stadt erreichen ohne der Straßenbahn Konkurrenz zumachen. D.h. das wäre die erste Strecke die das Netz sinnvoll ergänzt anstatt U-Bahn gegen Straßenbahn auszuspielen.
Mit der Automatisierung der U1 wird das auch technisch möglich, bzgl. Takt.
Und ich bin mir sicher, dass die U1 sobald wirtschaftlich vertretbar auch automatisiert wird. Diesen Weg hat man eingeschlagen und es wird keinen Weg zurück geben.

Bei den Außenästen sehe ich es ebenfalls so wie Dexter. Eine Verlängerung Stein, Zirndorf, Oberasbach optimal sogar nach Eibach, muss kommen, wenn auch langfristig.
Denn eins muss eigentlich klar sein, entweder die Vororte bekommen die U-Bahn oder nichts. Stadtbahnen wären zwar alle sehr schön aber stellt euch mal die Streckenführungen vor.
Eine Stadtbahn nach Stein und dann auf den Gleisen der DB ?! Eher wird der Club Meister.

Ich bin mir 100 % sicher für o.g. Orte gilt, entweder U-Bahn oder Bus.



Gruß Marco
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Alt 04.03.09, 14:02   #97
Mattes
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Während in Köln versucht wird, die Stadt in den Untergrund zu legen, wurde am Nürnberger Friedrich-Ebert-Platz der Tunnel durchbruch gefeiert!
Anscheinend kann nun mit dem restlichen Rohausbau der Strecke begonnen werden!

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=978390&kat=11
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Alt 06.03.09, 10:44   #98
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Anscheinend wird überlegt über die jetzige Ausbaustufe (Forchheim; Neumarkt; Ansbach) die S-Bahn noch weiter auszubauen! Über Fürth soll dann Neustadt/Aisch, sowie Neuhaus angefahren werden!

http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=979113&kat=120
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Alt 10.03.09, 09:17   #99
Dexter
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Die VAG wird in der Heinrich-Alfes Straße bis Frühjahr 2010 neue Verwaltungs- und Betriebsgebäude des Bereichs "Fahrweg" für die Straßenbahn auf einem 15000 qm großen Gelände bauen. Die bisherigen Räume an der Maximilanstraße werden zum Teil aufgegeben und abgerissen. Dortige Gebäude werden aber auch saniert und für U-Bahn Mitarbeiter Heimat bleiben.


http://www.nn-online.de/artikel.asp?...6&kat=10&man=3


Insgesamt belaufe sich die Investitionssumme für sämtliche Baumaßnahmen auf dem neuen Gelände auf 9,6 Millionen Euro. Die neuen Gebäude am Hasenbuck entstehen direkt neben dem Straßenbahnbetriebshof woraus sich die VAG Synergien verspreche.

Die neuen Gebäude sollen mit begrünten Dächern und Fernwärme ausgestattet werden. Die alten Gebäude an der Maximilanstraße wären betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll gewesen, ausserdem werde nun weniger Fläche benötigt.


Auch die "NZ" berichtet:
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=981759&kat=11


D.
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Alt 21.03.09, 09:37   #100
Dexter
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Nachdem sich die Nürnberger Medien ausgiebig den hohen Sicherheitsstandards der in "Keupersandstein" gehauenen Strecken in der Nordstadt gewidmet haben ("Köln sei in Nürnberg undenkbar"), wird es nun wieder etwas handfester bezüglich der U3 Erweiterung Richtung Zirndorf un Oberasbach.


Nun ist es offiziell, beide Städte haben in der Analyse einen positiven Wirtschaftlichkeitsbescheid erhalten. Für Zirndorf ist es allerdings von Nöten, das offenbar seit langem geplante Wohngebiet "Altfeld" mit Platz für ca. 2700 Bewohnern in Angriff zu nehmen, nur dann lohne die eingleisige, oberirdische Strecke die am Bahnhof Zirndorf auf die Rangaubahn nach Fürth trifft.

Im Falle Oberasbachs ist die Sache einfacher. beide untersuchten Strecken sind positiv bewertet worden. Einmal die oberirdische auf der Trasse der Bibertbahn, einmal die unterirdische unter der Rothenburger Straße. Interessanterweise ist die unterirdische trotz 20 Millionen höheren Baukosten am Ende die billigere, da die Strecke höher bezuschusst wird und mehr Fahrgäste erreicht werden. Betriebswirtschaftlich ist deren Nutzen der Höhere, die laufenden kosten dann besser zu schultern.


Nun ist die Zeit knapp, denn wie es heißt müsse schnell mit den konkreten Planungen begonnen werden. Denn 2013 ende die Zweckbindung mit 80% Förderung nach dem Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungsgesetz. Es laufe endgültig 2019 aus. Es müsse nun schnell politisch geklärt werden, ob die U-Bahn auf Befürwortung durch die Bürger der Städte stößt.
Allerdings plant Nürnberg die Fertigstellung auf dem eigenen Territorium 2018 mit dem Bahnhof Gebersdorf. Offenbar ist mit den Daten nicht ein Baubeginn, sondern die Einreichung der Planungsunterlagen gemeint. Im Falle Zirndorfs wird es wohl nicht sehr kompliziert, da keine Tunnel gebraucht werden. Es könnte also wirklich schnell gehen.


http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=988681&kat=30


Es wird also wieder heiß hergehen in Nürnbergs südwestlicher Nachbarschaft. Die Befürworter der Wiederinbetriebnahme der Bibertbahn als auch die prinzipiellen Gegner des U-Bahnbaus werden sich nun wieder in Stellung bringen müssen.
Ich befürworte die Erweiterung ausdrücklich. Nur so sind wesentliche Verkehrsprobleme dort zu lösen.


D.
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Alt 21.03.09, 16:23   #101
DBold
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Dexter! Sprechen Sie Russisch?
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Alt 31.03.09, 09:01   #102
Dexter
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Die Buchenbühler im Nordosten Nürnbergs machen mobil für eine Reaktivierung des Haltepunkts der Gräfenbergbahn in ihrem Stadtteil. Der Verkehr war dort schon in den 70er Jahren eingestellt worden. Damals ging man noch von einer Einbindung der Bahnstrecke auf Nürnberger Territorium in die zukünftige U2 Richtung Flughafen aus, die Gräfenbaergbahn sollte eingestellt werden. Die geänderten Planungen des U-Bahnverlaufs trugen schließlich zum Erhalt der Strecke bei. Nur der Haltepunkt in Buchenbühl war eben da schon Geschichte.
Derzeit ist Buchenbühl mit einer Busverbindung im 10-20 Minutentakt an den Nordostbahnhof angebunden, der ja auch Endpunkt der Gräfenbergbahn ist.
Daher stoßen die Forderungen bei der Staatsregierung und der Eisenbahngesellschaft auf Ablehnnung, Kosten und Nutzen stünden in keinem sinnvollen Verhältniss. Der Stadtrat befürwortet wiederum die Reaktivierung.
Sollte die Durchbindung der Gräfenbergbahn im Nordosten zur Rangabahn im Südwesten im Zuge des NVEP kommen, würde der Haltepunkt wohl noch mehr Sinn machen.

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=994186&kat=11

D.
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Alt 02.04.09, 12:36   #103
Seh-Zeichen
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Gräfenbergbahn - Haltepunkte in Nürnberg

Der Vorschlag den Haltepunkt Buchenbühl wiedereinzurichten ist absolut sinnvoll.
Die Aufgabe des Haltepunkts fiel ja in eine Zeit als es noch keinen Verkehrsverbund gab und die VAG die (damalige) Bundesbahn als unliebsamen Konkurrenten ihrer Busline begriff.

Über diesen Zustand sind wir aber - gottlob - hinweg und betrachten heute ein Gesamtnetz. Dem Grundsatz folgend, dass im ÖPNV Schiene Priorität vor Straße (Bus) haben muss, ist die heutige Situation, nämlich dass ein Ortsteil separat mit einer Buslinie bedient wird, weil der Zug ohne Halt durchfährt, als absurder Anachronismus angesehen werden.

Außer dem in den 70ern stillgelegten Haltepunkt N-Buchenbühl, gab es übrigens auch bis Ende der 50er Jahre einen Haltepunkt N-Ziegelstein (beim Bahnübergang am Bierweg gelegen). Auch hier sollte man über die Wiederaufnahme eines Haltes (ggf. auch nur eines Bedarfshaltes auf Verlangen) nachdenken.
Von Buchenbühl und Ziegelstein aus würde sich damit auch eine attraktive Ausflugsverbindung in die vordere Fränkische Schweiz (Kalchreuther Kirschenblüte, Kloster Weißenohe, Gräfenberger Land) bieten.

Hier wären im wesntlichen nur überschaubare erinmalige Investitionen nötig. Zusätzliche Betriebskosten entstünden nicht. Im Gegenteil, wegen des kompensativen Angebotes könnte ggf. der Spätverkehr der Buslinie nach Buchenbühl ausgedünnt werden.)
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Alt 13.04.09, 17:03   #104
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
Lt. NZ-Artikel würde der Bahnsteig 500.000€ kosten. Gilt allerdings nur wenn DB Netz bzw. DB Station&Service baut.

Die AVG, http://www.avg.info/, bekannt für das "Karlsruher Modell" (also mit der Straßenbahn in die Region, baut für weniger als die Hälfte.

@Seh-Zeichen und andere
Ganz ohne Bus ginge es aber vermutlich trotzedm nicht, da viele Bewohner zu weit weg wohnen. D.h. am Ende dürfte es etwas mehr kosten als bisher.
Und die Konkurrenz ist heute eher größer als früher. Im VGN werden Einnahmen nach Fahrgästen verteilt. D.h. gibt die VAG welche an die Bahn ab, gibt es weniger Geld.
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Alt 14.04.09, 13:20   #105
baukunst-nbg
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baukunst-nbg sitzt schon auf dem ersten Ast
Ein Leserbrief wandte sich ganz ausdrücklich gegen den Haltepunkt mit genau dem Argument, daß dessen Fehlen Voraussetzung für das Leben der Buslinie wäre, und auf diese könne man nicht verzichten. Zudem sei es eine Aktion von Politikern, die allesamt selbst nicht in Buchenbühl wohnten.
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Nürnberger Bauernhausfreunde und Schwedenhaus-Museum
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