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Alt 11.09.18, 16:36   #1276
Hausschwamm
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Hausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nett
Ich bin wahrscheinlich der einzige Nutzer hier, der das Haus der Elektroindustrie als erhaltenswert betrachtet? Und das obwohl ich sonst hemmungslos vieles der DDR sofort abreissen würde. Das Haus des Lehrers würde ich zwar nicht abreissen wollen, finde es aber deutlich belangloser und der Fries ist ganz furchtbar.
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Alt 11.09.18, 17:31   #1277
DerBe
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^ Das Haus der Elektroindustrie hat mit der Fassadensanierung seinen ganzen Charme verloren. Leider.
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Alt 11.09.18, 20:40   #1278
Architektator
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Die DDR-Moderne ist oft um Klassen besser als das, was in den letzten Jahren am Alex entstanden ist und in den nächsten Jahren hier entstehen soll. Ich finde es jedenfalls gut, dass die Fassade des Verlagshauses sozusagen rekonstruiert und das Relief des Pressecafés wieder freigelegt wird, womit GMP übrigens einen alten Wunsch des Forums erfüllen.

http://www.deutsches-architektur-for...&postcount=151
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Alt 18.09.18, 20:30   #1279
Architektator
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Das Bemerkenswerte am Haus des Berliner Verlags ist, dass der heutige Zustand unter Denkmalschutz steht, jetzt aber der ursprüngliche wiederhergestellt wird. Bei einem entstuckten Gründerzeitbau wäre die Denkmalbehörde wahrscheinlich gegen eine Wiederbestuckung gewesen.
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Alt 18.09.18, 20:42   #1280
Gammelfisch
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Gammelfisch sitzt schon auf dem ersten Ast
^ Freu dich doch darüber. In Zukunft wird man bei durch Denkmalschutz verhinderten Rekonstruktionen diesem aufgrund dieses Beispiels immer eine Doppelmoral vorwerfen können.
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Alt 18.09.18, 23:50   #1281
Hausschwamm
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Hausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nettHausschwamm ist einfach richtig nett
? Ich kenne das Problem genau umgekehrt: Ein Freund von mit hat ein ehemaliges Hotel in Görlitz, das wurde irgendwann einmal entstuckt und steht heute aber unter Denkmalschutz. Deswegen kann er die Fassade NICHT renovieren, da er sich den Stuck nicht leisten kann, denn deren Wiederherstellung fordert der Denmalschutz bei einer Renovierung der Fassade.
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Alt 18.09.18, 23:56   #1282
Baukörper
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Beiträge: 584
Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
Ich finde, das Wort

Zitat:
Zitat von Architektator Beitrag anzeigen
Wiederbestuckung
sollte DAF-Unwort des Jahres werden!

Es ging beim Grundstück des Berliner Verlags nie um die Frage der Rekonstruktion der Vorkriegsgebäude, die an der Stelle unbedeutend waren, sondern nur um die Frage moderner Neubau oder Erhalt des Bestands. Wir wissen mitlerweile, dass das mit dem Neubau so eine Sache ist, da fährt man mit dem Erhalt nicht unbedingt schlechter
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Alt 19.09.18, 17:02   #1283
UrbanFreak
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UrbanFreak ist im DAF berühmtUrbanFreak ist im DAF berühmt
Ich finde das Wort "Bestuckung" sollte Wort des Jahres werden!
__________________
Kann man neues, schönes bauen? Das ist hier die Frage.
UrbanFreak ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.18, 20:45   #1284
Architektator
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@Baukörper: Guten Morgen, mein Beitrag bezieht sich auf die Doppelmoral der Berliner Denkmalpflege beim Thema Rekonstruktionen. Diese werden bei modernen Gebäuden wie dem Haus des Berliner Verlags befürwortet, bei historischen Gebäuden wie dem Stadtschloss dagegen abgelehnt.
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Alt 20.09.18, 23:47   #1285
Taxodium
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Taxodium ist im DAF berühmtTaxodium ist im DAF berühmt
^
Das ist nicht nur bei den Denkmalschützern so, sondern auch bei einem nicht unerheblichen Teil der Architekten die den Glauben an der "Revolution der Moderne" noch hegen. So wird der Wiederaufbau (=Rekonstruktion) des Barcelona Pavillions von Mies van der Rohe, oder des Café de Unie in Rotterdam, trotz teils erheblichen Abweichungen vom Original, kritiklos akzeptiert, weil es Zeugnisses der Moderne sind. Rekonstruktionen von Bauten von vor den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts sind dagegen suspekt.

Kritiker der Rekonstruktion wissen übrigens in der Regel gar nicht von wieveil Rekonstruktion sie umgeben sind.

Die Charte von Venedig, die Bibel der Denkmalschützer, in der Rekonstruktion abgelehnt wird, muss auf den Prüfstand. Rekonstruktionen befriedigen ein immenses Bedürfnis nach identitätsstiftenden (oft auch nur schönen) Bauten in der Bevölkerung, das von der zeitgenössischen Architektur mit wenigen Ausnahmen nicht geliefert wird. Es müssten statt Dogmen bezüglich der Materialität Qualitätskriterien für Rekonstruktion definiert werden.

Sinnloses Vollzitat des Vorposts entfernt.
Bato
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Alt 24.09.18, 18:47   #1286
ElleDeBE
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ElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfach
Der Abriss des einstöckigen Flachbaus hinter dem ehemaligen Haus des Berliner Verlages hat inzwischen begonnen und ist schon recht weit fortgeschritten, ca. die Hälfte ist bereits dem Erdboden gleichgemacht. Ob die dreistöckige Kiste daneben auch abgerissen wird, ist noch nicht klar erkennbar, aber sie ist vollkommen entkernt und es würde überhaupt nichts dafür sprechen, sie zu bewahren, ich bin daher vorsichtig optimistisch, dass sie auch verschwinden wird. Hier kann wirklich nur Besseres nachkommen.
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»Den Wachen gehört eine und gemeinsame Welt, jeder Schlafende dagegen wendet sich seiner eigenen Welt zu.«
Heraklit
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Alt 01.10.18, 18:36   #1287
ElleDeBE
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ElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfachElleDeBE braucht man einfach
So, jetzt ist es fix: Das dreistöckige Gebäude am ehem. Haus des Berliner Verlages wird abgerissen. Das wird sich vorteilhaft auf gleich drei Straßen auswirken: Auf die Hirtenstraße, die Kleine Alexanderstraße und die Karl-Liebknecht-Straße. Nach Auskunft eines Bauarbeiters soll ein Bürogebäude kommen, aber für die Richtigkeit dieser Aussage lege ich nicht meine Hand ins Feuer.

Hier drei aktuelle Bilder:





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Heraklit
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Alt 01.10.18, 19:53   #1288
Bummler
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Leider wird die kleine Alexanderstraße nach wie vor in einer Sackgasse enden, die Hinterhofsituation des Memi ist wirklich unansehnlich und städtebaulich Mist. Als Positivbeispiel nenne ich mal das Internationale Handelszentrum an der Friedrichstraße. Hier ist auch die Rückseite in ihrer Umgebung "erlebbar". Dies müsste für mich ungefähr der Anspruch sein, wenn man das Gebäude so erhalten möchte bzw. nun "erweitert".
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Alle Bilder sind von mir,sofern nichts anderes angegeben ist.(C)Bummler
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Alt 01.10.18, 20:13   #1289
Architektenkind
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^ Das Memi ist schon ein krasses Ding. Ich bin hin- und hergerissen zwischen Irritation und Faszination. Mal sehen, wie man die Zukunft des Ensembles in zehn, fünfzehn Jahren bewertet. Bis auf Weiteres ist der Kleinen Alexanderstraße aber auch anders zu helfen: Der Abriss des Dreigeschossers ist ein erster Schritt, als nächstes könnte die einstöckige Baracke/Halle (?) neben dem Liebknecht-Haus ersetzt werden. Dann hätte man von der Einmündung bis zum Hinterhof eine halbwegs geschlossene Bebauung, und damit wäre viel gewonnen.
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"Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin." Thomas Brasch
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Alt 02.10.18, 18:55   #1290
Baukörper
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Baukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfachBaukörper braucht man einfach
^ So wie die Kleine Alexanderstraße jetzt ist, ist der südliche Abschnitt ja nur noch eine Hinterhofzufahrt.

Der Trichter der Memhardtstraße ist stattdessen völlig überzogen und sollte auf normales Maß zurückgebaut werden. Was dabei aus dem Memi wird, sei dahingestellt. Eine Rekonstruktion des alten Straßengrundrisses ist eh nur in Ansätzen möglich und bringt wenig. Sollte aber mal das Memi abgerissen werden könnte man die Kleine Alexanderstraße bis zur Münzstraße verlängern und bebauen.
Da das Ganze aber nur zu Gentrifizierung führen würde muss man sehr sorgfälltig planen, sonst verdängt man nur die Bevölkerung und erhält stattdessen nicht mal mehr "gute Architektur".
Wenn es aber klappt, könnte man dort ordentlich verdichten und mehr Urbanität schaffen.
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