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Alt 02.04.09, 08:19   #16
Dexter
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Dexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfachDexter braucht man einfach
es kommt wirklich selten vor das ich den aussagen unserer krachledernen bayrischen volkspartei in voller einmütig zustimmen kann, aber heute ist offenbar einer jener raren tage.
den die CSU macht nun mobil gegen den Abbruch des Lessingtheaters neben dem ebenfalls zur disposition stehenden "deutschen hof". zwar ist es schon etwas spät für nette vorschläge das gebäude wieder zu beleben, aber immerhin.


dem standpunkt jedoch, nürnberg könne durch weiteren unnötigen abriss historischer bausubstanz stück für stück sein gesicht verlieren, teile ich absolut. hingewiesen wird dabei auf das traurige beispiel des Paketpostamts am Hauptbahnhof, das für einen geplanten neubau vor jahren abgerissen wurde der bisher nicht verwirklicht ist.


http://www.nz-online.de/artikel.asp?...1&kat=11&man=4


D.
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Alt 02.04.09, 20:54   #17
Planer
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Planer könnte bald berühmt werden
Die Vorsitzende wird im oben verlinkten Artikel zitiert mit:
"Wenn wir beim Lessingtheater den Denkmalschutz einfach so zur Disposition stellen, werden wir auch an anderen Stellen in der Stadt mit weiteren Abbruchwünschen konfrontiert werden. Wenn wir hier so weitermachen, verliert die Stadt Stück für Stück Gesicht und Charakter"

=> Ist doch längst der Fall!
Deren Sündenfälle gibt es reichliche: angefangen von den sieben Zeilen, Originalgebäuden am Kornmarkt und Hallplatz, Milchhof, ... .
(baukunst-nbg könnte bestimmt eine -leider- sehr lange Liste aus dem Stehgreif liefern)

=> aber ich gebe Dexter Recht, etwas Hoffnung keimt auf.

Die Ideen zur Nutzung finde ich dagegen vollkommend unpassend. Gäbe es die unterstellte Nachfrage nach einem Veranstaltungsort mit "morbiden Charme" an dieser Stelle wirklich, der Saal würde genutzt werden. Da das Gebäude aber seit Jahrzehnten keinen Betreiber mehr glücklich machte, unterstelle ich die Nichtnachfrage!

Ich habe es weiter oben schon vorgeschlagen:
Konzertsaal mit Tagungszentrum könnte eine Möglichkeit sein
- viele flexible Nutzungen möglich: Konzerte, Kongresse, kleine (Firmen-)Messen und Tagungen, Ausstellungen, ...
- für alles eine 1A-Lage
- Nachfrage ist vorhanden
- hier liese sich viel der vorhandenen Bausubstanz integrieren.

Der Museumsidee gebe ich inzwischen kaum noch Chancen, da es niemand bezahlen will und wird.

Vielleicht sollte man die Prime-Location-Idee abwarten. Könnte ja auch der Knüller für Nürnberg werden.
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Alt 04.04.09, 11:35   #18
Seh-Zeichen
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Denkmalschutz als Kuhhandel....

So einfach ist das also. Mit dem (auch schon halb zugesagten) Abbruch des Deutschen Hofes wirds also eher nichts. Der zunehmende öffentliche Widerstand - was durchaus im Kontext der Abbruchpolitik der letzten Jahre zu sehen ist - ist erst nämlich mal größer als im Bauhof 5 erwartet....

Dafür gehts jetzt wohl dem Lessingtheater (einem denkmalgeschützen Theatersaal im astreinen Jugendstil, seit etlichen Jahren leerstehend) an den Kragen. Sozusagen als 'Kompensation' für den Deutschen Hof wird der Münchener Investorengruppe jetzt vom Baureferat der Abbruch (pseudomäßig an einige 'Bedingungen' geknüpft) angetragen.

Dabei fragt sich schon was denn eine "Zusage" ist und wer überhaupt wem solche Zusagen über den Ausgang eines Verfahrens geben kann. Für einen Abbruch braucht man nämlich eine Abbruchgenehmigung, die in einem regulären Verfahren beantragt und beschieden werden muss. Mit einer "Zusage" soll wohl das Ergebnis eines solchen Verfahrens vom Baureferenten (oder vielleicht besser "Abbruchreferenten"?) bereits vorweggenommen werden. Interessantes Verfahren ....

Was den Denkmalwert des Lessingtheaters angeht hörte sich das bis vor kurzem noch ganz anders an: "Der Lessingsaal muss in jedem Fall erhalten bleiben" Gerhard Steinmann, stv. Leiter der Bsauordnungsbehörde am 28.01.2009 (für jedermann nachzulesen in der NZ).
Diese eindeutige und nicht interpretationsfähige Aussage gilt jetzt plätzlich nicht mehr?

Fazit: Nürnberg kann sich bereits auf den nächsten Denkmalfrevel-Skandal einstellen.

Geändert von Seh-Zeichen (13.04.09 um 09:55 Uhr)
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Alt 16.05.09, 08:25   #19
Seh-Zeichen
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Lessingtheater, Deutscher Hof, usw.....

heute in den Nürnberger Nachrichten:

Filetstück verlangt nach besonderen Akzenten
CSU beschäftigte sich mit Areal rund um das verfallende Lessing-Theater



Aus der Kulturszene kommt die Forderung nach einer kulturellen Nutzung des gesamten Areals. Zusammen mit der Fläche des früheren Arbeitsamtes bestünde - was natürlich den Willen ziemlich viel Geld in die Hand zu nehmen voraussetzt - gäbe es die unwiederbringliche Chance, den notwendigen Erweiterungen des Staatstheaters (Probebühne, Bühnenbilder-Werkstatt, Nebenbetriebe), einen Konzertsaal mit rd. 600-700 Platzen, oder einen theaternahen Festsaal (in Form des Lessingtheaters) zu errichten und (längs der Weidenkellerstraße) das Verkehrsmuseum zu erweitern indem man die Fahrzeughalle bis zum Frauentorgraben verlangert und dann etwa 40 Fahrzeuge (die im Fundus vorhanden wären) mehr zeigen könnte. Werbewirksam wäre der 'Adler' vom Ring zu sehen und das Museum bekäme auch einen (zusätzlichen) neuen Eingang. In den Obergeschossen wäre auch noch Platz die Post- und Telekommunikationsabteilung zu erweitern und sogar für eine neue Luftschiffabteilung gäbe es vielleicht noch Raum.

Die nur so sprudelnden Ergebnisse des Nachmittags werden im Artikel nur kurz angerissen, es gab einen bunten Reigen intelligenter Ideen.

Die Kulturszene beklagt die Ideenarmut und Konzeptionslosigkeit der Stadtverwaltung, die diese Chancen und Potentiale verspielt und stattdessen dem Abriss der historischen Gebäude und der kommerzielen Vermarktung der Liegenschaften zusieht....
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Alt 16.05.09, 13:41   #20
Dexter
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das alles klingt natürlich fantastisch, aber wer soll das bezahlen! noch hat nürnberg keine haushaltssperre wegen der kommenden steuerausfälle wie andere bayrische städte verhängt, aber das scheint ja fast nur noch eine frage der zeit zu sein.

zumindest das verkehrsmuseum könnte aber mit seinen ideen im rennen bleiben, schließlich wird ja darauf hingewiesen, dass deren favorisiertes gelände derzeit nicht zur disposition steht.

aber es ist wahr, der stadtverwaltung fehlt bisher der weitblick und der schwung in diesem prestigeträchtigen bereich der stadtentwicklung. zwar gibt es schon viele lippenbekenntisse der besserung seitens des Oberbürgermeisters, sogar interessante initiiativen wie die mit leipzig und bremen, aber so richtig form hat das zumindest in der öffentlichkeit noch nicht angenommen...

D.
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Alt 16.07.09, 19:42   #21
KurushiX
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Die Geschichte und aktuelle Situation des ehem. Deutschen Hof.

http://www.nuernberginfos.de/bauwerk...nuernberg.html
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Alt 18.07.09, 11:21   #22
Jugend_Stil
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Zitat:
Zitat von Dexter Beitrag anzeigen
aber es ist wahr, der stadtverwaltung fehlt bisher der weitblick und der schwung in diesem prestigeträchtigen bereich der stadtentwicklung. zwar gibt es schon viele lippenbekenntisse der besserung seitens des Oberbürgermeisters, sogar interessante initiiativen wie die mit leipzig und bremen, aber so richtig form hat das zumindest in der öffentlichkeit noch nicht angenommen...
Hat es nicht nach dem Milchhof-Desaster mal geheißen, es werde eine Art "Stadtentwicklungsbeirat" geben? Von allein wird man dieser Forderung nach weiterer Öffentlichkeits- und Fachweltbeteiligung sicher nicht nachkommen, dem Bauhof geht ja schon das Wort Denkmalschutz an sich viel zu weit... also muss das Gremium mit Nachdruck von der Öffentlichkeit und Politik eingefordert und mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden.
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Alt 02.12.09, 10:20   #23
Dexter
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Pläne für eine Dreiteilung des Deutschen Hofes zwischen dem Opernhaus (als Depot), dem Germanischen Nationalmuseums (ebenso als Depot) und dem Verkehrsmuseum (Ausbau der Ausstellungsfläche) haben sich endgültig zerschlagen.


Das Germanische hält an seinen Pläne für ein unterirdisches, siebstöckiges Kellerdepot auf seinem Gelände unter dem Klosterhof fest. 20 Millionen Euro sollen dafür investiert werden. Grund für die Entscheidung: Die kurzen Wege, die niedrigen Betriebskosten.


Schade für den Deutschen Hof. So hätte man das Gebäude langfristig in die dortige Kulturlandschaft einbinden können. In dem Artikel der "NZ" wird darauf hin gewiesen, das die DB keinen Plan für eine Weiterentwicklung des Verkehrsmuseums hat. Das war ein Hinderungsgrund für das vorhaben im Deutschen Hof.

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1133394&kat=11

D.
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Alt 02.12.09, 11:19   #24
Altbaufreund
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Den Deutschen Hof sollte man zumindest äußerlich erhalten und in den Ursprungszustand zurückversetzen, auch der Dachbereich sollte im Originalzustand wiederentstehen.

Im Inneneren kann es ruhig ein Totalumbau oder auch eine Entkernung für eine neue Nutzung sein.

Das beige Gebäude westlich davon kann man aber ruhig abreißen, darum ist es nicht schade, ist halt ein 0815-Bau. Ebenso würde ich dem US-Hotel und der Hauptpost am Bahnhofsplatz nicht nachtrauern. Vor allem die Hauptpost ist architektonisch einfach völlig mißraten, v.a. diese komischen Stützmaueratrappen geben dem Bau den Rest. Da sollte man ruhig die Abrißbirne sprechen lassen, um Platz für hochwertige Architektur zu machen, schließlich stehen dort mit dem Hauptbahnhof und dem Grand Hotel zwei wirklich architektonisch anspruchsvolle Bauten, die eine bessere Nachbarschaft verdient haben als so eine Bausünde aus brauner Vorzeit. Vom denkmalgeschützten Rundbau sollte man zumindest die Fassade erhalten und in einen Neubau integrieren (bei diesem Gebäude soll ja die Stahltägerkonstruktion stark in Mitleidenschaft gezogen sein) - wobei der Rest des Neubaus dann so gestaltet werden sollte, daß er mit der alten Fassade zumindest harmoniert.

Geändert von Altbaufreund (02.12.09 um 13:20 Uhr) Grund: Beitrag ergänzt
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Alt 03.12.09, 17:25   #25
harher
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Eine Nutzung des Deutschen Hofs scheint wirklich sehr schwierig zu sein. Das Maritim hat es ja mal versucht.
Die Raumaufteilung ist eben einfach äußerst ungünstig.
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Alt 03.12.09, 21:30   #26
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Gerade wegen der Raumaufteilung sollte man einer Entkernung nicht ablehnend gegenüberstehen. Äußerlich sollte man das Gebäude halt wieder im Vorkriegszustand herrichten, dann wäre es auch wieder eine Bereicherung für das Stadtbild. Derzeit ist es halt ein heruntergekommener und sehr trister Bau.

Oder man gestattet die Abriß unter der strikten Auflage, daß ein Neubau äußerlich dem Vorkriegszustand des Deutschen Hofs gleichen muß. D.h. es entsteht ein im Inneneren moderner, äußerlich jedoch historisierender Bau.
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Alt 04.12.09, 13:31   #27
Mattes
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Ich halte nichts von der Rekonstruktion Historischer Gebäude nach dem Abriss. Wenn dann soll ein Hybrid entstehen! Ähnlich wie er beim Berliner Stadtschloß oder dem Museumsbau aus Erfurt, der im Bilderthread abgebildet ist. Bei einem Abriss darf die Chance auf Neues nicht "verbaut" werden.
__________________
"Eine Stadt ist niemals fertig!"
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Alt 05.12.09, 22:00   #28
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Zitat:
Zitat von Dexter Beitrag anzeigen
Pläne für eine Dreiteilung des Deutschen Hofes zwischen dem Opernhaus (als Depot), dem Germanischen Nationalmuseums (ebenso als Depot) und dem Verkehrsmuseum (Ausbau der Ausstellungsfläche) haben sich endgültig zerschlagen.
[..]
Schade für den Deutschen Hof. So hätte man das Gebäude langfristig in die dortige Kulturlandschaft einbinden können. In dem Artikel der "NZ" wird darauf hin gewiesen, das die DB keinen Plan für eine Weiterentwicklung des Verkehrsmuseums hat. Das war ein Hinderungsgrund für das vorhaben im Deutschen Hof.
D.
Schade ist, dass man es in Nuernberg aufgrund des hier üblichen "klein-klein" mal wieder schafft, eine riesige Chance verstreichen zu lassen; nämlich an dieser herausragenden Stelle etwas großes, attraktives, bahnbrechendes ... zu schaffen und bspw. 3 herausragende Kultureinrichtungen zu vernetzen.

Dass es nun keine "Lager" gibt, ist dagegen nur bedingt schade. An so einer Stelle wären Depots immer verfehlt.
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Alt 06.12.09, 14:24   #29
harher
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Es kann durchaus sein, dass langfristig die Tage des Verkehrsmuseums gezählt sind.
Leider gibt es da auch wenig Entwicklungsmöglichkeiten, auch nicht mit den verkorksten Räumen im Deutschen Hof.

Man hat eben nach dem Jubiläumsjahr 1985 in Nürnberg mal wieder eine ganz große Chance verpasst:
Man hätte ein richtig tolles Verkehrsmuseum am Tafelgelände bauen können. Das Verkehrsmuseum ist ja eigentlich nur ein Bahn- und Postmuseum.
Zusätzlich hätte man am Tafelgelände noch das Straßenbahnmuseum, das Feuerwehrmuseum und natürlich die jetzt im Industriemuseum befindlichen Zweiradsammlungen wundervoll unterbringen können. Das Museum hätte Anschluss zum Straßenbahn- und zum Bahnnetz gehabt - als Ausgangspunkt für Sonderfahrten ...
Schade, wie vieles in Nürnberg
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Alt 06.12.09, 21:11   #30
Altbaufreund
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Ein Straßenbahnmuseum hat Nürnberg ja, im ehemaligen Depot St. Peter. Das wurde seinerzeit im Jubiläumsjahr 1985 eingerichtet. Das Depot St. Peter war stillgelegt worden, da es für Gelenkwagen einfach zu klein war.

Somit war dort die nötige Infrastruktur für Straßenbahnen bereits vorhanden.

Sonderfahrten werden sogar sehr regelmäßig durchgeführt, jedes erste Wochenende im Monat verkehr die Burgringlinie 15 mit historischen Wagen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit werden auch die Glühweinfahrten wieder angeboten.

Außerdem ist mit dem Museum Industriekultur eine sehr attraktive Einrichtung auf dem Tafelgelände entstanden.

Insgesamt dürfte es an der Nürnberger Museumslandschaft wenig auszusetzen geben, da sind andere Städte weitaus "magerer" bestückt.
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