Straßen & Schienen

  • Kahlschlag hinter Schallschutzwänden

    Auch die schöne, üppige, über Jahre gewachsene Vegetation, die man auf dem ersten und dritten Foto in meinem letzten Beitrag hinter der Schallschutzwand sieht, wurde kürzlich entfernt, was bei mir Unverständnis ausgelöst und mich ziemlich geärgert hat.


    Als Ergänzung zu diesem Satz aus meinem vorherigen Beitrag hier noch Fotos der jetzigen Situation. Um den direkten Vergleich zu erleichtern, setze ich die bereits gezeigten Fotos von 2013 und 2014 nochmal dazu. Man erkennt hier, daß auch auf der rechten (innenstadtzugewandten) Seite einiges abgeholzt wurde. Insgesamt ist das jetzt ein sehr trauriger Anblick. Man muß natürlich beachten, daß auf den aktuellen Fotos noch nichts grün ist, aber nach dem Kahlschlag wird es einige Zeit dauern, bis es wieder soweit nachgewachsen ist wie vorher.






    Hier die zuletzt gerodete Fläche im Detail. Wie man sieht, befinden sich dort keine Wege oder sonst etwas, was von Vegetation befreit werden müßte.


    Das ganze von der Dorstener Straße aus gesehen.


    Fotos: eigene Aufnahmen

  • Neugestaltung des Zentralen Omibusbahnhofes

    Ab nächster Woche biginnen die Bauarbeiten an der Neugestaltung des Zentralen Omibusbahnhofes (ZOB) Bochum. Im Rahmen dieser Arbeiten wird auch der gesamte Kreuzungsbereich Wittener Straße/Kurt-Schumacher-Platz neu geordnet und asphaltiert. Durch die Entfernung der alten Gleisanlagen aus der Wittener Straße kann dieser Raum genutzt werden, um den Mittelbussteig des ZOB in Richtung Nordosten zu verlängern und so mehr Halteplätze für Linienbusse zu schaffen.


    Das alte Dach mit seinen vielen Halbrund-Konstruktionen wird durch ein durchgehenden Flachdach ersetzt. Und der Untergrund für die Busse wird ebenfalls vollständig erneuert. Auch die Bussteige werden etweitert und neugestaltet. Die Anzahl wird sich nun von sechs auf acht erhöhen, sie werden auch in Form einer Zahnung angeordnet, die Busse stoppen am Bussteig dann schräg statt wie bisher parallel dazu.


    Zudem bekommt der ZOB mehr Sitzgelegenheiten, eine hellere Beleuchtung, eine dynamische Fahrgastinformation (DFI) auf jedem Bussteig, einen barrierefreien Zugang zu den Bussen, ein taktiles Leitsystem für Sehbehinderte und windgeschützte Wartemöglichkeiten mit Sitz- und Stehplätzen. Das Mitarbeiterhäuschen der Bogestra auf der Businsel bleibt erhalten. Insgesamt wird der ZOB nach dem Umbau länger und breiter sein. Die Bauarbeiten sollen ca. ein Jahr dauern. Die Kosten liegen bei rund 4,5 Mio €.


    Quelle: Stadt Bochum | WAZ - 14 000 Buskunden erhalten jetzt einen neuen Bahnhof





    Bilder: (C) Stadt Bochum

  • Neubau des Zentralen Omibusbahnhofes | 01/2017

    Anfang Januar begannen die Abrissarbeiten am alten ZOB




    Nun, ende Januar ist der alte ZOB Geschichte.




    Fotos: mit freundlicher Erlaubnis von Bastian n.



    Hier eine weitere Visualisierung zum Neubau



    Bild: Stadt Bochum / Quelle: WAZ

  • Neubau des Zentralen Omibusbahnhofes | 02/2017


    Pressemitteilung: Stadt Bochum





    Fotos: mit freundlicher Erlaubnis - http://westfalenbaenkler.blogspot.de/

  • Baufortschritt am ZOB: Neue Fahrbahn wird aufgebracht



    Pressemitteilung + Fotos: Stadt Bochum

  • Neue Buselohbrücke fertig


    Pressemitteilung: Stadt Bochum

  • Baustelle des Zentralen Omnibusbahnhofes (ZOB)

    Die letzten Tage wurden die Straßenarbeiten an der Wittenerstraße und um den ZOB durchgeführt. Außerdem wurde mit dem Bau der Dachkonstruktion begonnen.



    Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation

  • Eröffnung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB)

    Vor einer Woche, am 7. Januar 2018, wurde der neue Zentrale Omnibusbahnhof am Bochumer Hauptbahnhof eröffnet. Er wurde Richtung Wittener Straße ausgedehnt, so daß nun acht statt sechs Halteplätze zur Verfügung stehen. Das Dach über der Businsel wurde entsprechend vergrößert und orientiert sich laut Angaben der Stadt in seiner Gestaltung an den übrigen Dächern auf dem Bahnhofsvorplatz und an dem geschwungenen Spannbetondach über der Eingangshalle des Haupbahnhofs. Die Fahrbahn besteht nun vollständig aus 36 cm starkem Beton, was die Haltbarkeit gegenüber der vorherigen Fahrbahn deutlich verbessern soll. Die vollständige Pressemitteilung der Stadt Bochum ist hier zu finden und enthält auch eine Reihe von Fotos.


    Meine Meinung: Die Funktionalität des ZOBs wird sich durch den Umbau sicher verbessern, und der Abriß des fürchterlichen Tonnendachs ist zu begrüßen. Gestalterisch finde ich das Ergebnis insgesamt aber enttäuschend. Das Dach als de facto einziges architektonisches Element wirkt auf mich langweilig und nichtssagend. Man kann argumentieren, daß man nicht durch eine zu dominante Konstruktion von dem denkmalgeschützten Hauptbahnhof ablenken will, aber etwas ambitionierter hätte es an einem so bedeutenden und frequentierten Ort schon sein dürfen. Die Aussage der Stadt, das Dach orientiere sich an dem geschwungenen Dach des Hauptbahnhofs, ist zum Teil nachvollziehbar. Ich finde aber, wenn man dieser Idee folgen wollte, die ich durchaus für gut halte, hätte man viel konsequenter sein müssen. Warum rundet man nicht 50er-Jahre-typisch die Ecken des Dachs ab und greift vor allem die Farbgestaltung des Hauptbahnhofs auf? Es wäre so einfach gewesen, die Stützen dunkelgrün und die Unterseite des Dachs hellgelb zu streichen. Dann hätte es sich in die Umgebung eingefügt und wie ein natürliches Element des Hauptbahnhofs gewirkt. So ist es ein Fremdkörper, der zwar durch die Schräge ein einzelnes Gestaltungsmerkmal des Hauptbahnhofs aufgreift, sich ansonsten aber stark davon abgrenzt. Ist es eigentlich in Bochum heute noch möglich, etwas anderes als weiße Aluminiumverblendungen zu benutzen? Das ist einfallslos, langweilig, und ich kann es nicht mehr sehen.


    Die Betonfahrbahn ist in funktionaler Hinsicht wahrscheinlich die beste Lösung, in optischer dagegen wohl die schlechteste. Die hellgraue Betonoptik dominiert den ganzen Platz und erschlägt einen, wenn man aus dem Hauptbahnhof kommt. Ich weiß nicht, ob es nicht eine Möglichkeit gegeben hätte, die Oberfläche ohne allzu großen Stabilitätsverlust wenigstens irgendwie einzufärben oder etwas zu strukturieren. Massiv verschlimmert wird die Trostlosigkeit des neuen ZOBs durch die Fällung sämtlicher Bäume vor dem Hotel im Hauptbahnhof, die wegen der Erweiterung der Fahrbahn nötig war. Zitat aus der Beschlußvorlage 20152170 der Verwaltung:



    Der Gehweg vor dem Hotel ist noch immer etwa 8 m breit. Ich weiß nicht, ob genau darunter etwas das Pflanzen neuer Bäume verhindert, aber zu nah am Gebäude wäre der Gehwegrand wohl nicht, wenn man kleine, schmalkronige Bäume verwendet. Wenn man tatsächlich überhaupt nicht in den Untergrund gehen kann, könnte man wenigstens einige Hochbeete anlegen, notfalls auch nur mit größeren Büschen. Auch der Streifen zwischen dem ZOB und der Straße hätte unbedingt bepflanzt werden müssen. So ist nun der gesamte Bahnhofsvorplatz eine riesige graue Betonfläche ohne jede Spur von grün oder irgendwelche Gestaltungselemente. Auf mich macht das einen unglaublich tristen, trostlosen Eindruck. Hier hält man sich als Fahrgast sicher nicht gerne auf, und es ist nicht gerade ein würdiger Empfang für Gäste der Stadt. Den Satz „Die Restriktionen der Verkehrsplanung ermöglichen kein schlüssiges Gesamtkonzept für eine Grünplanung auf der Fläche des ZOB.“ halte ich insofern für schwach. Es kann nicht sein, daß man alles kompromißlos der Funktionalität unterordnet und so unwirtliche Betonwüsten schafft, und das auch noch an einem so bedeutenden Ort. Man hätte ja auch mal darüber nachdenken können, die Straße vor dem Bahnhof schmaler zu machen. Überlegungen zu einer Neuordnung des Innenstadtrings mit einer Reduzierung des Autoverkehrs werden ja bereits diskutiert. Wie es jetzt ist, darf es meiner Ansicht nach jedenfalls nicht dauerhaft bleiben.


    Im Anschluß noch einige Fotos des neuen ZOBs von heute morgen.




















    Alle Fotos aus: ZOB Bochum Hbf von Databo, auf Flickr

  • Zentraler Omnibusbahnhof - farbiges Dach

    Die Aussage der Stadt, das Dach orientiere sich an dem geschwungenen Dach des Hauptbahnhofs, ist zum Teil nachvollziehbar. Ich finde aber, wenn man dieser Idee folgen wollte, die ich durchaus für gut halte, hätte man viel konsequenter sein müssen. Warum rundet man nicht 50er-Jahre-typisch die Ecken des Dachs ab und greift vor allem die Farbgestaltung des Hauptbahnhofs auf? Es wäre so einfach gewesen, die Stützen dunkelgrün und die Unterseite des Dachs hellgelb zu streichen. Dann hätte es sich in die Umgebung eingefügt und wie ein natürliches Element des Hauptbahnhofs gewirkt.


    In Ergänzung meines zitierten Gedankens von gestern hier eine Bearbeitung, wie das Dach des ZOBs im Farbschema des Hauptbahnhofs und mit (nur sehr leicht) abgerundeten Ecken hätte aussehen können. Zum Vergleich ist darunter noch einmal das Originalfoto gezeigt.




    Fotos aus: ZOB Bochum Hbf von Databo, auf Flickr

  • Neubau ZOB

    Erstmal ist der neue ZOB eine Verbesserung zum ursprünglichen Bau. Das ganze Areal scheint nun größer und aufgeräumter zu sein. Durch das helle Dach wirkt die Konstruktion unaufdringlich, so dass besonders auf den Nachtaufnahmen das Dach durch die Lichtreflektionen fast unsichtbar wird. Auf der anderen Seite hätte ich ich mir auch einen gewagteren Entwurf gewüscht. Andere, kleinere Städte haben interesantere ZOB's bekommen.

  • Pilotprojekt SMARTE-Straßenlaternen startet in Bochum

    PM: "Straßenlaternen sollen in Zukunft mehr können, als einfach nur Licht spenden. Entsprechend ausgerüstet könnten sie Autofahrer zum Beispiel über freie Parkplätze informieren und den Bürgern einer Stadt Zugang zu öffentlichen WLAN-Netzen geben. Als erste Großstadt Deutschlands testet Bochum nun entsprechende Anwendungen der intelligenten Straßeninfrastruktur, der sogenannten „Smart Poles“.


    Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Energieunternehmen innogy SE gestartet und soll mit den Stadtwerken umgesetzt werden. Es ist auf zwei Jahre angelegt. Im ersten Schritt sollen geeignete Standorte ausgewählt werden. Start ist im Stadtteil Ehrenfeld, hier werden in bestehende Straßenlaternen neue Technologien integriert, die im Zusammenspiel mit intelligenter Software einzelne Stadtviertel zu smarten Quartieren werden lassen."


    Neben der Integration von WLAN Access Points sollen die Laternen zukünftig freie Parkplätze erkennen und damit einen wichtigen Beitrag zu einem effizienteren Parkraummanagement leisten. Zudem ist angemacht, über eine integrierte Sensorik Informationen zu Anzahl und Laufrichtung von Passanten zu erheben. Dies könnte hilfreich für die Lenkung von Besucherströmen bei Veranstaltungen werden."


    Quelle: https://www.westfalen-heute.de…ochum-wird-zum-vorreiter/

    siehe auch: https://www.pottblog.de/2018/1…ird-zur-smart-city-ratbo/

  • Entfernung der Bahnschienen auf der Universitätsstraße

    Die Bogestra wird im Sommer die Gleise auf der Universitätsstraße zwischen Südring und Alsenstraße entfernen. Die Fahrbahnen werden verschoben und erneuert, so entsteht Platz auch für Radstreifen. Damit wird auch endlich eine angemessene Einfahrtsituation zum Hauptbahnhof an der Universitätsstraße geschaffen.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…sstrasse-id216162817.html

  • Neue Seilbahn in Bochum?

    Die Aachener Ingenieugruppe IVV erstellt gerade ein Nahverkehrskonzept für den Bochumer Süd-Osten. Im Fokus dieser Untersuchung steht die direkte Vernetzung der Ruhr-Universität und der Hochschule mit Langendreer, Ostpark und Mark 51°7.


    Auftraggeber dieser Machbarkeitsstudie sind Stadt, RUB, Hochschule, Bogestra, und Bochum Perspektive. Wichtiger Teilaspekt der Studie ist, ob die Vernetzung via Bussen, Straßen-, Stadt- oder Seilbahnen erfolgen soll.


    Der Autor des verlinkten Artikels, Dr. Volker Steude, sitzt im Rat der Stadt Bochum und scheint mir ein glühender Verfechter für eine Seilbahn in Bochum zu sein.


    Ich finde den Artikel sehr lesenswert. :daumen:



    Hier sein Artikel im Stadtspiegel-->>https://www.lokalkompass.de/bo…hschullandschaft_a1110972

  • Die Idee einer Seilbahn für Bochum wird schon seit 2015 verfolgt. Das wurde zuerst nicht ernst genommen und belächelt, doch nun wo andere Großstädte konkrete Pläne für eine Seilbahn schmieden und eine Verlängerung der U35 sich als zu teuer und zu aufwendig herausstellt, schein auch in Bochum jetzt alles möglich zu sein.


    Eine Seilbahn zwischen Ruhr-Universität und der ehemaligen Opel-Fläche könnte man ohne weiteres umsetzten, da die gesamte Stecke nur über Felder und Straßen führen würde.

  • Umbau der Hattinger Straße

    Nächstes Jahr soll der Umbau der Hattinger Straße zwischen Königsallee und Hüttenstraße beginnen. Es werden ca. 7,5 Euro in das rund 900 m lange Straßenstück investiert. Es werden Schienen entfernt, Radwege und Parkbuchten gebaut, eine begrünte Mittelinsel errichtet und die Fläche für den motorisierten Verkehr von vier auf zwei Spuren zurückgebaut.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…umgebaut-id227025011.html


    Weitere umfangreiche Informationen zum Umbau gibt es hier

  • Fahrradweg Hattinger Straße: Und schon wieder nix gelernt.

    So begrüßenswert es ist, dass die Hattinger Straße einen Fahrradweg erhält: Die Stadt Bochum versteht nicht, wie man Fahrradwege baut.


    Ein vernünftiger Fahrradweg wird nicht einfach für eine Bushaltestelle unterbrochen und endet stumpf in der Busbucht.
    Wie stellen sich die Planer das im Alltag vor? Dass Fahrradfahrende, nachdem sie eine Tote-Winkel-Situation mit einem 18 meter langen Fahrzeug mit Schwenkheck (die sich by design nicht vermeiden lässt) überstanden haben, hinter einem stehenden Bus eine Lücke finden, um an dem Bus vorbeizufahren? Oder dass sie warten, um dann in der Dieselwolke den verlorenen Schwung (z.T. bergauf) wieder zu erstrampeln?
    Ich erlaube mir, auf meine rhetorische Frage selbst zu antworten: Diese Führung zeigt für mich, dass sich die Planer zwar dazu durchringen, Fahrradstreifen zu bauen, dabei aber darauf verzichten, die Perspektive der Nutzer einzunehmen: Sie stellen es sich gar nicht vor.
    Und an vielen Orten hat man begriffen, dass diese Planung nicht an der Bushaltestelle, aber an jeder Realuität vorbeigeht.


    Ich meine. so schwer ist es nicht: Man führt den Fahrradweg hinter der Bushaltestelle vorbei. Dass die Niederländer es hinkriegen: Geschenkt!


    In Kopenhagen erwartet man es vielleicht auch.


    Aber sich in dem Punkt von Braunschweig, einer Stadt, die einen starken Automobilbezug hat, vorführen zu lassen, das überzeugt irgendwie nicht!

  • Aufforstung am Westkreuz A40

    Die Fläche am Westkreuz, an der Hansastraße wo der Autohof geplant war soll aufgeforstet werden. Rund um das „Bienenland“ als Herzstück soll durch Aufforstung ein Wald entstehen, ganz so wie es im „Auenwaldkonzept“ der Anwohner aus dem Jahr 2015 beschrieben wurde. Zudem wurde die Idee entwickelt, ein gemeinsames, von Anwohnern betreutes Areal für Wild- und Zuchtbienen zu schaffen. In Kürze soll die Ausschreibung für die notwendigen Landschaftsarbeiten erfolgen.


    Quelle: https://www.waz.de/staedte/boc…eforstet-id227400397.html