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Alt 16.12.10, 12:25   #76
LeipzigSO
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LeipzigSO sitzt schon auf dem ersten Ast
Damit rückt Leipzig nur wieder auf eine Position, die der Stadt auch zusteht. Ich hoffe stark, dass sich durch RB auch das Sportforum endlich mal wieder seiner Funktion entsprechend belebt und vor allem auch bauliche Erweiterungen nach sich zieht. Dass die meisten Stadträte quer durch alle Parteien das wohl ähnlich sehen, sieht man am gestrigen Votum pro RB.

Ganz schlimm finde ich andererseits, dass mittlerweile Jugendspieler von RB tätlich angegriffen werden (die Tage passiert...). Gerade das sollte noch mehr Ansporn sein, den Verein in Leipzig zu etablieren!
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Alt 16.12.10, 13:14   #77
LE Mon. hist.
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Gernot Borriss gewohnt bissig zur gestrigen Stadtratsdebatte:

LIZ vom 16.12.2010
Der Stadtrat tagt: RB-Trainingszentrum - Leipzigs Olympiatraum(a) und ein Generalbebauungsplan
http://www.l-iz.de/Politik/Brennpunk...piatrauma.html

Ich habe mir die Debatte auch angehört, da waren schon kleine Leckerbissen dabei. Vor allem, dass Siegfried Schlegel an die Verleihung des Ordens des IOC an den Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Staatsratsvorsitzender der DDR sowie Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates, Genossen Erich Honecker, für seine Bemühungen, die Olympischen Spiele in die DDR und damit auch nach Leipzig zu holen, erinnerte. Und an die schon mantraartigen Beteuerungen, dass nun alles offener, demokratischer, bürger_innennaher, besser, ... wird.
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Alt 16.12.10, 13:29   #78
LE Mon. hist.
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Und noch ein interessanter Blogbeitrag vom rotebrauseblogger (2010/12/16):

Kommunikative Bauprobleme
http://rotebrauseblogger.de/2010/12/...e-bauprobleme/
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Alt 16.12.10, 14:10   #79
LE Mon. hist.
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Änderungsanträge zum Aufstellungsbeschluss

Bei der gestrigen Stadtratssitzung gab es einen Ergänzungsantrag und einen Änderungsantrag von den LINKEN. Es wurde nicht einzeln diskutiert und abgestimmt, sondern nur der gesamte Aufstellungsbeschluss, aber damit sollten diese Änderungen nun im neuen Aufstellungsbeschluss enthalten sein. Auch Genot Borriss als Presseberichterstatter hat es so verstanden: "Natürlich dürfen sich die Leipziger auch weiterhin auf der Kleinmesse vergnügen. Diese Forderung der Linken übernahm die Stadtverwaltung ebenso anstandslos wie deren Forderung nach Bereitstellung weiterer Parkflächen westlich des Elsterflutbeckens."

Bisheriger Text:
Zitat:
Sicherung der Flächen des Volksfestplatzes
Die nördlichen Flächen des Volksfestplatzes sollen mit dem B-Plan für eine neue Nutzung entwickelt
werden. Für die übrigen Flächen ist zu untersuchen, wie hier weiterhin die Durchführung
von Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen gesichert werden können.
http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5/kais02.nsf/docid/5F7A4C6BC802F20DC12577F4003A3919/$FILE/V-ds-1034-%C3%A4a-1.pdf
Zitat:
Änderungsvorschlag

Der Abschnitt „Sicherung der Flächen des Volksfestplatzes“ wird im Punkt 3 „Ziele und Zwecke der Planung“ wie folgt geändert: Die nördlichen Flächen des Volksfestplatzes (nördlich der Außenwand des Marktamtsgebäudes, zuzüglich der öffentlich gewidmeten Zufahrtsstraße) sollen mit dem B-Plan für eine neue Nutzung entwickelt werden. Die bereits baulich entwickelte Volksfestfläche „An der Kleinmesse“ zwischen Gebäude des Marktamtes und Jahnallee und deren Anbindungen sind für die Durchführung von Volksfesten (wie Kleinmesse) und sonstigen Veranstaltungen (wie Zirkusveranstaltungen) zu erhalten und auf notwendige Ergänzungen mit den benachbarten Arealen zu untersuchen.

Beschlussvorschlag/Begründung des Änderungs-/Ergänzungs-Antrages

In mehr als 15jährigen Bemühungen ist es dem Stadtrat und der Verwaltung bei Bereitstellung eines zweistelligen Millionenbetrages gelungen, den Volksfestplatz „An der Kleinmesse“ stadttechnisch und freiflächenmäßig zu erneuern, so dass auch wieder Kleinmesseveranstaltungen mit großen Fahrgeschäften sowie Zirkusveranstaltungen attraktive Bedingungen vorfinden. Deshalb steht eine Vernichtung des Volksfestplatzes und Neuüberbauung nicht zur Diskussion.
Bisheriger Text:
Zitat:
Unterbringung des ruhenden Verkehrs
Für das Vorhaben sollen Flächen in Anspruch genommen werden, die bislang als Abstellplätze
für die Schausteller der Kleinmesse genutzt werden und zudem als Stellplätze für die Sportanlagen
östlich des Elsterbeckens bauordnungsrechtlich gebunden sind.

http://notes.leipzig.de/appl/laura/wp5/kais02.nsf/docid/1D8428F844E0745BC12577F4003A2F5C/$FILE/V-ds-1034-ea-1.pdf
Zitat:
Ergänzungsvorschlag

Der Punkt 3 „Ziele und Zwecke der Planung“ wird im Abschnitt „Unterbringung des ruhenden Verkehrs“ wie folgt ergänzt:

Zu deren Unterbringung sind in der unmittelbaren Nachbarschaft Ersatzflächen bereitzustellen.

Begründung:
Die nördlichen Flächen des Volksfestplatzes wurden bereits grundhaft als notwendige Park- und Erweiterungsflächen für den Volksfestplatz „An der Kleinmesse“ ausgebaut. Wenn auf diesem Areal ein Trainings- und Wohnheimkomplex entstehen soll, müssen die notwendigen Parkflächen
in der Nachbarschaft neu errichtet werden. Dazu sollten auch die angrenzenden Flächen westlich des Volksfestgeländes bis Verbindungsstraße Jahnallee/Erich-Köhn-Straße untersucht werden.
Mir ist leider nicht ganz klar, welche Flächen die Fraktion der LINKEN nun genau meint. Der jetzige Park- und Schrottplatz zwischen verlängerter Erich-Köhn-Straße, LVB und Luppe ist ja bereits im Aufstellungsbeschluss angesprochen. Ansonsten gibt es da nur Aufforstungsflächen. Sollen die nun wieder zu Parkflächen umgenutzt werden?
http://maps.google.de/maps?f=q&sourc...09645&t=h&z=17

FDP-Fraktionsvize René Hobusch meinte, seiner Faktion würde der Änderungsantrag der LINKEN nicht weit genug gehen und seine Fraktion hätte deshalb am 15.12. die Forderung nach einem Verkehrskonzept für das Areal beiderseits des Elsterbeckens eingereicht. Leider habe ich diesen Antrag bislang nicht gefunden, weder in eRIS noch auf der Website der Fraktion: http://fdp-fraktion-leipzig.de/

Geändert von LE Mon. hist. (16.12.10 um 14:45 Uhr)
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Alt 16.12.10, 18:34   #80
hedges
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Der Artikel von Gernot Borris ist leider nicht nur bissig sondern lässt auch politische Affiliation schnell erkennen. Selbst wenn man dem ganzen negativ gegenüber steht ist eine persönliche Einschätzung des Unternehmens oder des Herrn Mateschitz doch eigentlich ziemlich irrelevant.
Die LVZ hat recht und man hätte sich vielen Ärger ersparen können. Jetzt kann es sein dass man bei allem genau hinschaut. Auch die Infrastruktur muss neu geplant werden. Der Cottaweg sowohl als auch die Hans-Driesch-Straße werden wohl die Hauptanbindungen. Dazu braucht es an beiden T-Kreuzungen sicherlich neue Kreuzungsanlagen oder eben die bereits erwähnten Kreisverkehre.

Wo das Problem bei der Erich-Köhn Straße liegt kann ich nicht nachvollziehen. Auch die Kritik an dem nahenden Ausbau der Merseburger Straße kann ich nicht teilen. Schon alleine weil eben diese Straße schon seit zwanzig Jahren ein Autobahnzubringer ist. Auch in der Diskussion um den Neubau auf dem Lindenauer Markt wurde schon erwähnt das eben diese Straße als Zubringer zu den Malls am Stadtrand fungiert – in negativer Hinsicht natürlich.

Bei der Diskussion um den Auenwald als Naherholungsgebiet muss ich mir bei allen bisherig geäußerten Punkten als auch bei dir LE MON HIST eine gewisse Doppelmoral anhören. Dass der Auenwald inmitten einer Großstadt liegt ist ja mittlerweile klar. Aber man kann dadurch nicht urteilen welche Nutzung die beste ist. Der Sportplatz darf nicht mit Flutlichtbetrieb und 1000 Mann Besuchertribüne kommen. Trotzdem nutzen fast alle den Wald auf eine gewisse Art und Weise. Im Sommer wird die Neue Linie regelmäßig zum Highway und tausende Besucher sind entweder am Strand oder auf den Wiesen. Also was denn nun? Sollten wir es denn nutzen weil wir die grüne Lunge inmitten der Urbanität brauchen oder eben in Ruhe lassen und den Zutritt verbieten? Der Abschnitt des Walds ist am Cottaweg nicht nur der schmalste sondern eigentlich kaum vorhanden – zumindest zwischen Jahnallee und den Sportplätzen.

Zitat:
Zitat von LE Mon. hist. Beitrag anzeigen
Wieviele und welche Arbeitsplätze werden hier neu geschaffen und nicht nur verlagert? Und bitte jetzt nicht die alle hochbezahlten Internatslehrer_innen, persönlichen Assistent_innen von 1.-BL-Spielern und -Trainern, Vier-Sterne-Köche des integrierten Restaurants und andere mehr anführen. Es geht ja sonst immer nur um den besagten ersten (und maximal einen zeitlich und inhaltlich undefinierten zweiten) Bauabschnitt und die derzeitige Mannschaft, die bekanntlich in der fünftklassigen Regionalliga Nord spielt.
(Regionalliga ist 4. Liga)
Die Arbeitsplätze kann man so nicht argumentieren. Sicherlich ist es schwierig eine genauere Zahl zu nennen. Aber man sollte nicht nur den Rasenpfleger zählen sondern auch das komplette Umfeld des Vereins. Mit dem zu erwartenden Erfolg bis in die Bundeliga wird sich auch der Vereinsstruktur ändern. Ein erstklassiger Verein, der dann sogar in der Champions League spielen könnte, ist wie ein mittelgroßes Unternehmen zu sehen. Diverse Arbeitsplätze bei der Verwaltung, der Unterhaltung des Geländes und im Betreuer Bereich sind zu erwarten. Auch in der Versorgung des Internats, Küchen, Reinigung etc. etc. etc. Auch bei den Spielen in der Arena wird dann 2mal wöchentlich Security und Service Personal gebraucht (sicherlich auf Nebenjob Basis).

Ein anderer Faktor sind Hotels für die hier spielenden Mannschaften und den Betreuer stab sowohl als auch Fangruppen aus dem weiteren geographischen Umfeld - das schafft Auslastungen. Wenn international gespielt wird sicherlich Charter-Flüge, Charter-Busse, etc. Auch muss man mit Steuereinnahmen rechnen sowie eine Art "Sogwirkung" für das weitere Umfeld. Sportartikelhersteller, Werbung oder Werbefirmen, Merchandising etc. etc. Es ist schwer da etwas voraus zu sehen aber da wird sich schon etwas tun wenn es zum Erfolg kommt.

Synergie Effekt kann auch im Zusammenspiel von dem Fußballinternat, der Sportfakultät der Uni sowie dem Sport-Gymnasium und der Sport-Realschule sein. Natürlich gibt es noch andere weichere Faktoren wie Sponsoring. Nicht nur für Sport und Sportveranstaltungen sondern auch für die so reiche Kulturlandschaft in Leipzig. Vor allem unter dem Aspekt des Streichkonzerts des Freistaats macht das mehr Sinn. Dass das geht ist z.B. bei der Sanierung der Ladegast Orgel in der Nikolaikirche im Zusammenspiel mit Porsche sehen.

Nachtrag - die "kostenlose" Werbung für die Stadt hat natürlich auch einen gewissen Reiz - vor allem bei Europapokal spielen.

Geändert von hedges (16.12.10 um 19:49 Uhr)
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Alt 16.12.10, 19:23   #81
Ranger
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@le mon hist

he??? sicherlich hat hedges recht, was die arbeitsplatzdiskussion angeht, aber wie kann man denn eine frage stellen, und gleichzeitig die hälfte ausschließen. warum darf man positionen in der gastronomie (und auch in der einfachen gastronomie nicht mitzählen?? jeder bratwurstverkäufer ist doch ein arbeitsplatz! und wenn ich es schaffe, die leute aus ihren sesseln zu locken, und mal am wochenende ihren hintern ins zentralstadion schwingen zu lassen, dann ist der bratwurstverkäufer dort auch kein verlagerter arbeitsplatz, sondern ein neu geschaffener .... alternativ würden die gäste überhaupt keine bratwurst öffentlich essen). das kommt ja fast dem gleich, als wenn ich frag, was amazon uns denn für arbeitsplätze schafft, außer 6,50 euro studenten-aushilfsjobs? na und! es ist trotzdem ein unternehmen da, das studenten die möglichkeit gibt, sich geld dazu zu verdienen! man kann doch nicht alles nur als "schlecht" abstempeln, nur weils keine 5000 neue stellen mit mindestlohn von 2000 euro brutto bei 35 arbeiststunden die woche bringt! und ich kenn bereits genug leute junge leute um die 20, die durch die sicherheitsdienste und kartenverkäufe am stadion ihren weg aus der arbeitslosigkeit geschafft haben! was sagst du dazu? menschenunwürdig? lieber arbeitslos als für unter 20 euro / stunde arbeiten?
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Alt 16.12.10, 22:43   #82
hedges
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^ Nicht nur das Ranger - man kann das ganze auch weiter spinnen. Wenn man zum Beispiel jedes 2 WE 30.000 Bratwürste im Stadion auf dem Rost wendet dann müssen eben diese Bratwürste auch produziert werden. Aber jetzt wird wieder OFF-TOPIC.
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Alt 21.12.10, 12:47   #83
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
RB-Sportchef Dietmar Beiersdorfer meinte gegenüber der „Bild“-Zeitung in einem Interviews, in dem es um Trainerwechsel und sportliche Krise ging, auf die abschliessende Frage, wann der erste Trainingsplatz der - bei einigen Anwohner_innen mittlerweile schon Kuhburg genannten - Trainingsanlage der Roten Bullen am Cottaweg fertig sei:

"Ich hoffe, so früh wie möglich. Wenn die Genehmigungen da sind, legen wir los. Wir haben den Spaten quasi schon in der Hand.“

Das wiederum bildete nun den Aufhänger für einen eigenen Artikel in der LVZ-Online, 21.12.2010, 10:54 Uhr:
Nach Stadtratsentscheidung: RB Leipzig will sein Trainingszentrum schnell bauen
http://nachrichten.lvz-online.de/ges...g-a-66212.html

Geändert von LE Mon. hist. (21.12.10 um 13:06 Uhr)
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Alt 22.12.10, 12:10   #84
LE Mon. hist.
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Kurz vor den besinnlichen Tagen noch ein neuer Aufreger für die Freunde und Feinde gepflegter Polemik. Gernot Borriss berichtet live aus dem "Bezirksleistungszentrum im Auwald an der Kinder- und Jugendsportschule 'Dietrich Mateschitz' ".

LIZ vom 22.12.2010
Die Expertenmeinung zur Winterpause: In Leipzig stolpert der Rasenballsport
http://www.l-iz.de/Sport/Fu%C3%9Fbal...ballsport.html

Bevor es nun aber wieder mal um die journalistische Qualität oder Ausbildung des Verfassers geht schlage ich vor, wir konzentrieren uns auf die Aussagen zur Stadtentwicklung und zum Städtebau. Im letzten Abschnitt wird der Redebeitrag von Grünen-Stadtrat Norman Volger auf der Stadtratssitzung vor einer Woche aufgegriffen. Er frage sich und alle Anwesenden, „warum der Aufstellungsbeschluss nicht nur die Fläche des Trainingszentrums umfasst, sondern auch die Kleinmessenfläche und die dahinter liegende verlängerte Erich-Köhn-Straße“. (Nicht nur) seiner Ansicht nach ist die Erschließung des Trainingszentrums über den Cottaweg für das Trainingszentrum ausreichend. Dass die Erich-Köhn-Straße unter Verweis auf den Stadtentwicklungsplan Zentren als „ausbaubedürftig“ angesehen wird, weckt bei Norman Volger die Befürchtung, „dass mit dem geplanten Einkaufzentrum am Lindenauer Markt und den dazugehörigen Stellplätzen eine Verkehrssituation in diesem kleinteiligen Viertel geschaffen wird, die das Viertel nicht verkraftet.

Diese Befürchtungen und die Vermutungen, dass das RB-Leistungszentrum Kuhburg nun als Anlass dienen soll, schon lange angestellte, aber aus verschiedenen Gründen nicht realisierte Pläne durchzudrücken, wurden auch an anderer Stelle bereits geäußert.

Zur Frage, warum der Ausbau der Erich-Köhn-Str. problematisch ist, würde ich mich gern in den nächsten Tagen noch mal ausführlicher äußern. Vorerst als Lesestoff ein fast zehn Jahre altes Protokoll des 2. Verkehrsforums Lindenau - Ortseingang Altlindenau) (25.10.2001: http://www.lindenauerstadtteilverein...ltlindenau.txt ). Vieles von dem hier Angesprochenen wurde in den letzten 9 Jahren realisiert (Kuhturmstr., Dreilindenstr. etc.). Der damals schon geplante Ausbau der Erich-Köhn-Str. ist eine der wenigen offenen Baustellen. Hochinteressant finde ich die damals von Herrn Stein (VTA) getätigte Aussage, dass die Finanzierung des Ausbaus der Erich-Köhn-Str. bis zum Parkplatz problematisch ist. Ihm zufolge gestattet das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz keine Finanzierung für die Anbindung von Parkplätzen an Hauptverkehrsstraßen. Die Erich-Köhn-Str. müsse daher als Hauptverkehrs- bzw. Durchgangsstraße geplant und gebaut werden.

Schon vor fast 10 Jahren wurde dies vom Stadtteilverein jedoch mit Verweis auf den Durchgangsverkehr abgelehnt. Der Verein betont mehrmals, daß ein Ausbau weder erforderlich noch erwünscht ist.

Wiederholt sich die Geschichte nun noch einmal und ist das Trainingszentrum dabei nur Mittel zum Zweck, um die Umwidmung und den Ausbau der Erich-Köhn-Str. und damit die Schaffung einer neuen Anbindung eines lange geplanten, aber nicht finanzierbaren Parkplatzes, der nun auch noch RB zu Gute kommen soll, letzlich doch noch in Angriff nehmen zu können?
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Alt 05.01.11, 11:56   #85
LE Mon. hist.
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PM der Stadt Leipzig, geht gerade über diverse Verteiler.

Zitat:
Einladung an die Medien
Leipzig, 5. Januar 2011
quo

Sehr geehrte Damen und Herren,

RB Leipzig und die Stadt Leipzig laden Sie herzlich zu einem Pressegespräch ein. Thema ist die geplante Errichtung des neuen Trainingszentrums am Cottaweg für circa 30 Millionen Euro. Beim Pressegespräch werden die Pläne vorgestellt und das Vorhaben im Detail beschrieben. Zudem äußert sich RB Leipzig erstmals öffentlich zu dieser langfristigen Unternehmensinvestition und wird die damit verbundene definitive Entscheidung zugunsten des Standortes Leipzig verkünden.

Thema: Trainingsgelände am Cottaweg
Termin: 7. Januar 2011, 13.30 Uhr
Ort: Neues Rathaus, Raum 495

Teilnehmer: Dietmar Beiersdorfer (Head of Global Soccer Red Bull, Präsident RB Leipzig)
Burkhard Jung (Oberbürgermeister der Stadt Leipzig)
Dieter Gudel (Geschäftsführer RB Leipzig)
Heiko Rosenthal (Bürgermeister und Beigeordneter Umwelt, Ordnung, Sport)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag

Peter Krutsch
Pressesprecher der Stadt Leipzig

Hans-Georg Felder
Leiter Medien & Kommunikation RB Leipzig
Der diesbezügliche Beitrag in der heutigen LVZ: http://www.rb-fans.de/forum/viewtopic.php?f=20&t=2119

Geändert von LE Mon. hist. (05.01.11 um 12:28 Uhr)
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Alt 05.01.11, 12:24   #86
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Im Forum der RB-Fans ( http://www.rb-fans.de/forum/viewtopi...=620&start=640 ) fand ich gerade die Nachricht, dass laut Aussage eines Vereinsmitgliedes der "Tennis-Club Grün-Weiß Leipzig e.V." ( http://www.tennisclub-leipzig.de/ ) auf die andere Seite des Elsterflutbeckens umziehen wird, auf das Gelände des größeren "Leipziger Tennisclubs 1990 e.V." (http://www.ltc1990.de/ ). Auch Fusion und Namenswechsel sollen schon im Gespräch sein. Also von hier nach da, um am Cottaweg Platz für die Roten Bullen zu machen.
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Alt 05.01.11, 12:51   #87
ungestalt
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ungestalt hat die ersten Äste schon erklommen...
dann bin ich mal gespannt, was passieren wird. ich denke nach wie vor, dass es insgesamt eine gute sache wird. grade so herumgesponnen... warum nutzen die freunde des trainingszentrum nicht den parkplatz an der arena und man baut noch eine kleine brücke vom oberen ende der festwiese über das flutbecken zum cottaweg
__________________
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Alt 05.01.11, 14:01   #88
DAvE LE
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@ungestalt - warum nutzen die freunde des trainingszentrum nicht den parkplatz an der arena und man baut noch eine kleine brücke vom oberen ende der festwiese über das flutbecken zum cottaweg > Es wäre besser, wenn man den Parkplatz vor der Festwiese nutzen würde, anstatt der vor der Arena. Sonst muss man soweit zum Trainingszentrum laufen, wobei man auch mit der Straßenbahn die zwei Haltestellen vorfahren kann. Die kleine Brücke wird jedoch dann zur großen Brücke. Das Elsterbecken misst allein eine Breite von 155 Metern. Zu den Olympischen Spielen 2012 war eine Brücke (Olympiabrücke) zwischen Olympiastadion (RB-Trainingszentrum) und Südeingang Zentralstadion (Red-Bull-Arena) geplant. Auf anderen Entwürfen konnte man noch zwei weitere Brücken sehen, welche einmal das Velodrom (am Auenwald, westlich) und den Sportfeldern (östlich) sowie nördlich des Olympiastadions mit dem Westeingang des Zentralstadions (Sportlerbrücke) verbinden sollten. Auf zwei weiteren Entwürfen, unter anderem vom Dresdner Architekten Peter Kulka, bis zu 5 Brücken. Vielleicht kommt sogar eine Red-Bull-Brücke über das Elsterbecken, welche das Trainingszentrum mit der RB-Arena verbindet.
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Alt 07.01.11, 14:44   #89
DAvE LE
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Heute fand, wie bereits von LE Mon. hist. geschrieben, ein Pressegespräch zum RB-Trainingsgelände statt.

--

RB Leipzig wird am Cottaweg ein modernes Trainingszentrum bauen. In einem gemeinsamen Pressegespräch stellten der Verein und die Stadt Leipzig heute die Pläne des 30-Millionen-Euro-Projekts vor. Auf einer Gesamtfläche von circa 92.000 Quadratmetern sollen insgesamt sechs Großfeldplätze errichtet werden, wovon vier Plätze als Naturrasen- und zwei weitere Spielfelder als Kunstrasenplätze vorgesehen sind. Sämtliche Spielfelder sind mit einer Beleuchtung geplant.

„Das gesamte Projekt am Standort Leipzig sehen wir als langfristige Unternehmensinvestition mit dem mittelfristigen Ziel Fußball-Bundesliga“, sagte Dietmar Beiersdorfer, Head of Global Soccer bei Red Bull und Präsident von RB Leipzig. „Für ein Engagement im Bereich des professionellen Fußballs haben wir uns – nach längerer Prüfung verschiedener Standorte in Deutschland – bereits 2009 zum Standort Leipzig bekannt. Dies wollen wir jetzt mit dem Bau des Trainingszentrums in den nächsten drei Jahren bekräftigen.“ RB Leipzig könne, so Dietmar Beiersdorfer, bezüglich der Errichtung eines Trainingszentrums auf Erfahrungen an den Standorten Salzburg (Trainingszentren Taxham und Liefering) und New York zurückgreifen.

Nach mehreren Beratungen und Diskussionen wurde durch die Stadtverwaltung angeregt, das Vorhaben in zwei Bauabschnitte zu gliedern. Heiko Rosenthal: „Der erste Bauabschnitt umfasst die Errichtung von zunächst nur vier Großfeldern – davon jeweils zwei Spielfelder als Naturrasen- und Kunstrasenplätze – sowie die Nutzung der vorhandenen Stellplätze. Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts sollen dann zwei weitere Naturrasenplätze sowie die gesamten baulichen Anlagen und die verkehrstechnische Anbindung gestaltet werden.“

Zusätzlich ist im Rahmen der beabsichtigten Nutzung unter anderem eine kleinere Funktionsfläche für spezielles Torwarttraining geplant. Darüber hinaus sind eine Tartan-Strecke mit einer Länge von ca. 80 Metern á vier Bahnen und die Errichtung eines Trainingshügels mit circa zehnprozentiger Steigung vorgesehen. Folgende Einrichtungen sollen außerdem entstehen: Trainingstrakt, Büro/Geschäftsstelle, Internat/Wohntrakt, Funktionalgebäude/Verkauf, Gastrobereich und Parkplätze. Der Umkleide- und Sanitärbereich wird während des ersten Bauabschnitts über Containerlösungen abgedeckt.

Quelle: PM Stadt Leipzig vom 7. Januar 2011 (verkürzt)
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Alt 07.01.11, 15:51   #90
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Hier ein paar Bilder von der Pressekonferenz:



Gesamtplan:


Detail der Spielfelder - blau: 1. BA, gelb: 2. BA - 2 Spielfelder für Nachwuchsmannschaften, alle drei Gebäude (rot und hellblau) sowie Laufbahn im 2. BA)



Legende:

Quelle: LE. Mon.hist.
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