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Alt 09.09.05, 06:27   #1
libero
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libero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblick
Mitte Altona

Ich weiss nicht, ob es hier irgendwo schon stand, habe nichts gefunden, falls doch sorry und verschieben: Laut Mopo plant die Bahn die Gleisanlagen in Altona zurückzubauen, den ICE-Bahnhof Altona nicht mehr anzufahren, sondern einen neuen Altona-Nord zu bauen. Konkret: Gleisanlagen/Güterbahnhof Altona Rückbau ermöglicht Megaprojekt für neues Stadtquartier/neuen Stadtteil ab 2015 (25 Hektar = 23 Fussballfelder) nach der Hafencity die 2. revolutionäre Stadtentwicklung. Neuer ICE-Bahnhof "Altona-Nord" soll am Diebsteich entstehen. Rückbau ermöglicht "alte Idee" eines neuen Autobahnzubringers zur Anschlussstelle Volkspark und damit erhebliche Enlastung der Einfallstraßen im Westen, was wiederum starke Auswirkung auf die Lebensqualität westlicher Stadtteile haben dürfte.

Quelle Mopo: http://www.mopo.de/nachrichten/101_politik_87024.html

Suche Bilder, Planungsunterlagen... Oder hat jemand bereits was gefunden ?!?

Edit: Es betrifft das südliche, rot gekennzeichnete Gebiet. Rote Kreise Bahnhof Altona (unten) neuer ICE-Bahnhof (mitte), AB-Anschlussstelle Volkspark (oben) da lt. Mopo auch die nördlichen Gleisanlagen betroffen sind (Autoverladestation) ebenfalls rot gekennzeichnet (hab die Grafik mal eben gebastelt)


Geändert von libero (09.09.05 um 06:47 Uhr)
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Alt 09.09.05, 09:55   #2
allday
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allday wird schon bald berühmt werdenallday wird schon bald berühmt werden
also, dass der Bahnhof nicht mehr angefahren werden soll, das habe ich nun noch nicht gehört.
Wohl, dass die Gleisanlagen dort verschwinden sollen.
Wir mir auch erzählt wurde, gibt es dort unterirdisch noch ein "Denkmal" - Gleise der Schellfischbahn (kann auch ein anderer Fisch gewesen sein?)

Theater gibt es schon lange um das ehrwürdige Bismarkbad.

Altona, obwohl schon seit 1939 eingemeindet - gehört für mich immer noch nicht so richtig zu Hamburg - was allerdings Quark ist.

Die Pläne dürften allerdings den Anblick nachhaltig verändern. Aber kein Bahnanschluss in Altona? Das wäre nix.
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Alt 09.09.05, 10:04   #3
libero
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Zitat:
Zitat von allday
also, dass der Bahnhof nicht mehr angefahren werden soll, das habe ich nun noch nicht gehört.
...

Aber kein Bahnanschluss in Altona? Das wäre nix.
Remember Bahnhof Zoo
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Alt 09.09.05, 15:18   #4
DiggerD21
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Das Abendblatt berichtete schon vor über zwei Wochen über die Pläne. Ist irgendwie am Forum vorbeigegangen.

Einer von vielen Abendblatt-Artikeln.

Von 80.000 Fahrgästen in Altona entfallen gerade mal 4.000 auf die Fernbahn.
Abendblatt-Artikel vom 20.08.
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Alt 09.09.05, 15:35   #5
Booni
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Hätte man den Bahnhof in den 70ern nicht abgerissen, wäre er heute sicherlich sehr attraktiv. Die jetzige Lösung ist aber unbefriedigend und das war sie schon zur Erbauungszeit.
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Alt 10.09.05, 09:30   #6
allday
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als Mitleserin habe ich gesehen dass die Mopo am Freitag (Seite 9-10)doch einige Bilder dazu zeigte.
hab heute keine Zeit sie ein zuscannen - und auch nicht, den Artikel zu lesen.
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Alt 02.09.09, 22:50   #7
DocHH
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DocHH ist im DAF berühmtDocHH ist im DAF berühmt
Hauptbahnhof wird saniert

Anfang 2010 wird mit der Modernisierung des Hallendaches des Hauptbahnhofes begonnen. Ausserdem wird der Tunnelbereich der S-Bahn Gleise 1 und 2 saniert. Weiterhin sollen neue, moderne Einkaufsmöglichkeiten geschaffen und der Brandschutz ausgebaut werden.

Quelle:

http://www1.ndr.de/nachrichten/hambu...ahnhof102.html
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Alt 03.09.09, 10:21   #8
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
Wie gesagt- ich bin sehr skeptisch. Solange nicht irgendwoher eine nachvollziehbare Zahl zum Investitionsvolumen auftaucht, denke ich es handelt sich nur um kleinere Massnahemen oder sowieso 'turnusmaessig faellige' Sanierungen die uns hier als 'neuer Metropolenbahnhof' verkauft werden sollen.

Wenn es wirklich um eine deutliche Aufwertung des gesamten Bahnhofes ginge, dann braeuchte man mindestens:

-eine Sanierung des Hallendaches (kommt)

-eine Sanierung der S-Bahn-Station (kommt)

-eine Sanierung und Neugestaltung der laengst nicht mehr zeitgemaessen Wandelhalle

-Abbruch und Neugestaltung der 80-er Jahre Einbauten im Bereich des Reisecenters

-Abbruch und Neubau des Vordaches auf der St Georg Seite

-Komplette Neugestaltung des Hachmanplatzes, ggf mit Mantelbebauung

-Sanierung etlicher Durchgangs-und Zugangstunnel (insbesondere Richtung Moenckebergstrasse)

-Aufwertung des 'billig' konstuierten Suedstegs (obwohl gar nicht so alt ist)

-ein schluessiges Erhalts- und Pflegekonzept fuer den gesamten Bahnhof, damit all das nicht nach fuenf Jahren schon wieder siffig und kaputt aussieht.

-Abriss/Neubau oder Grundsanierung/Umbau des haesslichen 70er-Jahre-Turms an der Suedost-Ecke des Hbf.

und vor Allem: Ein einheitliches architektonisches Gesamtkonzept fuer alle Massnahmen und am besten einen Architekturwettbewerb zur Bahnhofs-Neugestaltung.

Es ist leicht absehbar, dass man schnell bei einem dreistelligen Millionenbetrag waere.
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Alt 03.09.09, 13:30   #9
prinzali
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prinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunftprinzali hat eine wundervolle Zukunft
Das Bahnhofsviertel in Altona soll als Wohngebiet genutzt werden.


Nach einem Bericht im Hamburger Abendblatt, soll bis zum Jahr 2010!!! von einem Planungsbüro untersucht werden, wie das Arreal künftig als Wohngebiet genutzt werden kann!

Wohl und Wehe von dem Projekt hängen davon ab, dass die Deutsche Bahn in Diebsteich einen neuen Fernbahnhof errichtet. Im Bahnhof Altona sollen dann nur noch S-Bahn-Züge halten!

mehr darüber hier:http://www.abendblatt.de/hamburg/kom...e-bebauen.html
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Alt 03.09.09, 13:45   #10
Dykie
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Dykie ist ein LichtblickDykie ist ein LichtblickDykie ist ein LichtblickDykie ist ein LichtblickDykie ist ein LichtblickDykie ist ein LichtblickDykie ist ein Lichtblick
Ich frage mich ob man dann gleich die Gelegenheit ergreift und die Tram dann nach Diebsteich abzweigen lässt.
Dann wäre der Bahnhof Diebsteich auch in dieser Hinsicht erschlossen und man müsste nicht später für mehr Geld nachträglich eine Strecke planen, da man bei den großen anstehenden Bauprojekten noch recht flexibel planen dürfte, wo die Tram langzuckeln soll. Platz ist ja im großen Umfang vorhanden auf der Strecke wenn die ganzen Bahnanlagen bei Altona weggerissen sind.
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Fotos/Pics © Dykie. Bei Interesse bitte PN schicken.
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Alt 10.09.09, 16:34   #11
FlächenInfo
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FlächenInfo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
"Gegenwärtig wird eine vorbereitende Untersuchung des gesamten Areals nach § 165 Abs. 4 BauGB für den Bereich "Mitte Altona" im Rahmen einer Senatsdrucksache initiert...."

Auszug aus bzw. Quelle (S. 5 - 8):

http://www.zukunft-uni.hamburg.de/si...ung_Teil_3.pdf
S. 5 - 8
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Alt 20.05.10, 10:26   #12
Augsburger
Noch nicht bestätigt!
 
Registriert seit: 09.05.2010
Ort: Augsburg
Beiträge: 120
Augsburger könnte bald berühmt werden
Ich weiss nicht was eine Baugenossenschaft ist, gibt es bei uns im Süden scheinbar nicht - zumindest noch nie gehört. Ist damit eine Baugemeinschaft gemeint? Also quasi "Häuslebauer" auf städtische Mehrparteienhäuser übertragen, die ihr Wohneigentum in Eigenregie ohne Bauträger errichten? Leute die dermaßen viel Engagement in ihr Heim einbringen sind mutmaßlich auch was den Stadtteil und die Nachbarschaft anbelangt überaus engagiert - etwas besseres kann einem Wohngebiet gar nicht passieren. Es sind meiner Beobachtung nach weniger bestimmte Einkommensgruppen oder gar Ethnien sondern ein hoher Mieteranteil der in Stadtteilen Probleme mit sich bringt. Nun will ich Mieter nicht über einen Kamm scheren, in Deutschland ist im internationalen Vergleich ein überproportionaler Teil der Menschen Mieter und nicht Eigentümer.

Es ist sicherlich ohne "Studien" etc. nachvollziehbar dass jemand der Eigentum an einer Wohnung oder gleich einem ganzen Haus erwirbt und dann dort wohnen will - perspektivisch zum Zeitpunkt des Kaufes oft für den Rest seines Lebens - sich dann auch besonders darum bemüht dass da nichts in's "Rutschen" kommt in der Nachbarschaft, dass er auch mehr tut als "rechtlich" das Mindestmaß ist. Also sich auch mal am Gehweg bückt und ein Papierle aufhebt und nicht wartet bis irgendwann die Stadtreinigung vorbei kommt. Solche Kleinigkeiten machen unheimlich viel aus für das Gelingen oder Scheitern einer Nachbarschaft. Gerade in Neubaugebieten wo es noch keine gewachsenen sozialen Strukturen gibt.

Ich kann jeder Kommune nur raten Wohneigentum so gut es geht zu fördern und vor allem hierauf zu achten. Es ist ja auch im Interesse der Bürger denn auf die Sicht von Jahrzehnten ist Eigentum ja auch billiger als Wohnen zur Miete und man hat für's Alter ideal vorgesorgt wenn man mietfrei wohnen kann und - abgesehen von Instandsetzungen und Nebenkosten - nur noch Renteneinkommen für Kost, Kleidung, Freizeit o.ä. braucht und der große Brocken "Kaltmiete" wegfällt. Inflationssicher ist dies außerdem.
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Alt 20.05.10, 11:41   #13
Waxo Khana
Li La Launischbär
 
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Alter: 38
Beiträge: 1.857
Waxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nett
^^
Kurz gefasst:
Demokratisch Solidargemeinschaft zu Zweck Wohnraum für die Genossenschaft bereit zustellen und zu schaffen.
Genossenschaftsmitglieder haben ein anrecht auf ein Nutzungsvertrag für eine Wohnung mit fast unkünbarem (Satzungs- oder Vertragsverstößen) Dauerwohnrecht.


Die Genossenschaft baut Wohnungen für die Mitglieder die die Mitglieder Nutzen können.

Die Mitglieder sind sozusagen Miteigentümer der Wohnungen die sie sich selbst vermieten ("Aber der Bank gehören" )


----


Der Bauträger ist die Gemeinschaft. Ähnlich wie bei der Baugemeinschaft nur das der Darlehnsnehmer die Gemeinschaft ist und nicht der einzelne wie bei der Baugemeinschaft.
Das Mitglied kann aus den bei der Baugenossenschaft vorhandenen Wohnungen die Wohnung auswählen die ihm gefällt, er ist nicht Besitzer einer bestimmten Wohnung hat aber Anrecht in einer bei der Genossenschaft vorhandenen Wohnung zu einem Nutzungsentgelt. (Er ist nicht in Planungen usw. involviert)
Das Mitglied wohnt preiswert zu einem Nutzungsentgelt wird aber nie Besitzer der Wohnung, da er keine Dehrlehenstilgung bezahlt sondern nur die Zinszahlungen.
Das geleistete Eigenkapital ( Genossenschaftsanteil ) wird aus dem Gewinn verzinst, und kann wenn kein Bedarf auf eine Wohnung mehr vorhanden ist, an die Gemeinschaft verkauft werden ( Anteilsverkauf ).

http://www.wohnungsbaugenossenschaften.de/

Mod: Wäre schön, wenn ihr nun wieder zum Thema zurückfinden würdet, danke! Gruß, Dykie!

Geändert von Waxo Khana (20.05.10 um 12:05 Uhr)
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Alt 12.07.14, 08:12   #14
Phyrrus
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Phyrrus befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Seit ich im Internet zu diesem Thema ein wenig recherchiert habe, ist mir absolut klar geworden, dass ich den alten Bahnhof von 1890 zurück will. Ich halte den Abriss von1973 nach wie vor für ein Verbrechen an der Stadt und ihren Bewohnern, eine schlichte Stümperei sondergleichen - warum? Weil es ein ehrwürdiges, uriges Gebäude war mit den zwei Türmen , den Zinnen, der Uhr in der Mitte und der gigantischen traubenförmigen Glasfassade und den drei Schiffen und dem weit ausladenden verschränkten leuchtend roten Mauerwerk. Auf den ersten Blick ein wenig düster, wirkt der ganze Komplex doch als gravitätischer Ruhepol, sehr anheimelnd und doch ein wenig distanziert, fremd und vertraut zugleich, es ist der Mittelpunkt des Stadtteils das Wahrzeichen dieser Region,
ein trotziger Counterpart zum lärmenden gravitätisch überhöhten Hauptbahnhof, mehr als ein reiner Zweckbau, eine Postkartenkulisse ein Schmuckstück, ein Touristenmagnet.
Ich bin ja gar nicht gegen Neues und neue Stadtteile aber ich bin auch für historische Stadtkerne dort, wo sie hingehören historisch gewachsen sind, weil sie Lebensqualität und Identität vermitteln. Ich bin gegen den Zeitgeist, der keine Eisenbahnkurven mehr erträgt, keinen Sackbahnhof oder besser Kopfbahnhof sondern nur noch Tür auf Tür zu rein raus dalli dalli ( oder besser zacki zacki ) ohne Rücksicht auf Verluste.
Ein Wiederaufbau ist aufwändig und kompliziert, die trümmer liegen nicht mehr da und er muss nach Archivmaterial erfolgen. Ich hatte spontan daran gedacht, dass es die Leute machen sollten, die die Frauenkirche in Dresden aufgebaut haben. Ich will hier keine schiefen Vergleiche ziehen, denn Dresden ist nicht Hamburg aber Hamburg ist eine Hansestadt wie Danzig und Danzig hat sich komplett historisch wieder aufgebaut ohne den geringsten Zweifel wurde diese Entscheidung getroffen. Sicher - Hamburg ist nicht Danzig aber Altona ist auch nicht Hamburg es gehört ZU Hamburg, es war die offenere die interessantere der beiden städte.
So sehe ich den stets den roten Bahnhof Altona vor meinem inneren Auge , den Alten neu erstehen oder den Neuen alt erstehen und werde und kann nicht locker lassen...

Geändert von Phyrrus (12.07.14 um 09:13 Uhr)
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Alt 13.07.14, 13:37   #15
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
Ich bin fuer's DAF mal ein Bisschen durch die Brombeeren geklettert um einen aktuellen Ueberblick ueber den mittlerweile geraeumten Nordost-Teil des Areals aufzunehmen:


Bild: ich


Bild: ich


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