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Alt 26.04.14, 20:44   #16
tel33
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Ok: Supergau, Verhindern, Problem.... zusammenfassend folgendes: das geht gar nicht!
ok, kurz gefragt: Warum nicht? Ich sehe nur einen weiteren solitären Klotz in der Stadtlandschaft. Er wird die Ansicht weder verbessern noch verschlimmern. Das demonstrieren auch deine Skizzen sehr anschaulich.
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Alt 27.04.14, 01:31   #17
libero
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Die Skizzen hab ich ja gemacht, damit sich jeder seine Meinung bilden kann. Ich hab meine gesagt, damit ist auch gut, glaub ich. Die Welt geht ja nicht unter. Ich würde es an der Stelle aber nicht durchwinken, weil ich immer schauen würde, ob historische oder stadtidentitätsstiftende Blickachsen elementar gestört werden/ Blickachsen von Unter den Linden/Lustgarten oder historische Turmaussichten (Schlossplatz auf Rathaus) verändert werden. Bin aber nu nicht Lüscher. Wie gesagt: Jeder soll seine Meinung haben.
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Alt 27.04.14, 07:54   #18
tel33
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^Das Teil steht aber nun mal weit jenseits aller historischen Sichtachsen... so sie denn in dieser Form in Berlin überhaupt je existierten. Vieles davon ist ja lediglich das Resultat von Krieg und Abrisswahn.
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Alt 27.04.14, 10:10   #19
necrokatz
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@libero: Danke für die Visualisierungen, aber ich erkenne dort kein Problem - nur auf dem ersten Bild wird der Fernsehturm teilweise verdeckt. Ist das denn schlimm? Warum muss ich denn den Fernsehturm aus allen Richtungen sehen können? Warum sollte sích die Stadt um ein paar Sehenswürdigkeiten herum planen die irgendwann auch mal abgerissen oder unwichtig werden?

Ach ja, nun haben wir SCHON wieder diese Diskussion um Sichtachsen. Sichtachsen sind meiner Meinung nach in einer so inhomogenen Stadt wie Berlin nicht wichtig und offenbar so eine fixe Idee die sich einfach nicht tot kriegen lässt. Vielleicht kann jemand mal erklären was denn so dermaßen attraktiv an der Idee von starren Sichtachsen ist. Ist es die Simplizität des Konzeptes oder der Wunsch, diese unordentliche Stadt endlich aufzuräumen?
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Alt 27.04.14, 10:22   #20
StadtLandFluss
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Ich kann die Diskussion für Berlin auch nicht so recht Verstehen. Es gibt ja schon eine Höhenbegrenzung, die den Turm als Höhendominante bestehen lässt.
Es gibt Orte, da macht es Sicherlich mehr Sinn darüber zu diskutieren, ob und wenn ja, welche Sichtachsen Identitätsbildend sind für die lokale Bevölkerung. In meiner Heimat Münster gab es mal eine solche Diskussion, da dort der Dom (Wiki Artikel)und die Lambertikirche (Wiki Artikel)(Wichtig für die Geschichte der Wiedertäufer, etc.) verdeckt werden sollten, weshalb ein ich glaube 50m Haus nicht genehmigt wurde aufgrund der Sichtachsen. Auch in München gab es ja diese Erlasse. Hierfür muss aber meines Erachtens die Bevölkerung diese Sichtachsen als existentiell für Ihre Identifikation mit der Stadt ansehen. Ich glaube das ist in Berlin nicht der Fall.

Link zur Diskussion im DAF zum Thema Tower in Münster behindert Sichtachsen und verschattet, für alle die es interessiert
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Alt 27.04.14, 11:07   #21
Ostkreuzblog
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Mir ist es ein Rätsel warum so viele so absolut geil darauf sind aus jeder möglichen Ecke der Stadt freies Sichtfeld auf dieses sozialistische Phallus-Symbol haben zu müssen.

Wenn man danach geht dürfte sich die Stadt ja an keiner Stelle mehr weiterentwickeln. Zum Beispiel hätte man Daimler am Mühlendamm nicht bauen dürfen weil die Autofahrer jetzt den Fernsehturm nicht mehr sehen können.
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Alt 27.04.14, 11:37   #22
Echter Berliner
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Echter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfachEchter Berliner braucht man einfach
Zitat:
Zitat von Ostkreuzblog Beitrag anzeigen
Mir ist es ein Rätsel warum so viele so absolut geil darauf sind aus jeder möglichen Ecke der Stadt freies Sichtfeld auf dieses sozialistische Phallus-Symbol haben zu müssen.
Wir sind nicht absolut geil darauf, und wir fokussieren uns lediglich auf die Magistrale schlechthin in Berlin. Diese Ansprüche sind durchaus legitim und wichtig. Die Frage ist, was man letztendlich höher gewichtet. Ich freue mich sehr über einen Wolkenkratzer dort. Traurig finde ich es trotzdem, wenn man den Fernsehturm von der Karl-Marx-Allee nicht mehr richtig sieht.

Wenn dich Phallus-Symbole stören, sollten wir den Alexa-Turm wohl besser nicht bauen.
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Alt 27.04.14, 12:06   #23
ReinhardR
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ReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfachReinhardR braucht man einfach
Um den 365-Meter-Fernsehturm aus der Ferne weiterhin richtig wirken zu lassen wurde ja bei dem Kollhoff-Plan die Höhe der Turmhäuser auf 150 Meter begrenzt. Ich halte das für angemessen. Wenn zwischen Turmcafé und den Dachaufbauten der Hochhäuser mehr als 50 Meter liegen, dann ist auch der Rundum-Blick gewährleistet. ;-)

Als in den 90er Jahren Donald Trump einen seiner Tower dort bauen wollte konnte man sich nicht auf die Höhe einigen:
Trump baut grundsätzlich nicht unter 200 Metern und Berlin hätte höchstens 160 zugestanden. So wurde daraus nichts.
Recht so!
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Alt 27.04.14, 12:59   #24
Architektur-Fan
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Mir ist es ein Rätsel warum so viele so absolut geil darauf sind aus jeder möglichen Ecke der Stadt freies Sichtfeld auf dieses sozialistische Phallus-Symbol haben zu müssen.
Wenn man danach geht dürfte sich die Stadt ja an keiner Stelle mehr weiterentwickeln....
Lieber Ostkreuzblog, du sprichst ein wahres Wort!

Ich begreife ohnehin nicht, warum um den Fernsehturm ein solcher Hype gemacht wird. Es mag sein, daß der Fernsehturm Kultcharaker hat. Aber mal ehrlich: Der Fernsehturm ist einfach nur pott-hässlich! Offenbar macht Liebe blind. Und viele wollen sich nicht eingestehen, daß der Berliner Fernsehturm einfach nur hässlich ist. Der Berliner Fernsehturm dürfte der wohl hässlichste Fernsehturm Deutschlands sein. Und jeder in Berlin entstehende Neubau muß sich diesem grauenhaften Monstrum unterordnen.

Ich warte nur noch darauf, bis irgendjemand mal sagt, daß die Barockfassade des Stadtschlosses nicht gebaut werden dürfte, weil diese den Blick auf den "wunderschönen" DDR-Fernsehturm verstellt.

Geändert von Architektur-Fan (27.04.14 um 13:15 Uhr)
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Alt 27.04.14, 13:20   #25
Matte
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Andererseits sind die Gewährleistung dieses Rundum-Blicks ja privatwirtschaftliche Interessen. Die Telekom als Eigentümer des Telespargels lässt sich ja die Aussicht gut bezahlen! Und auf unverstellten Luftraum besteht bestimmt kein Anrecht!?
Ein höheres HH an einer Stelle würde wahrscheinlich 5% des 360° Panoramas wegnehmen, absolut verschmerzbar! Vielleicht auch gerade interessant in gegenüberliegende Fenster zu schauen?
Ob es klug war einen weltweit tätigen Immobilien-Tycoon wie D. Trump zu verprellen . . . nun ja, daß Ergebnis sehen wir ja! 21 Jahre Masterplan, kein einziger Spatenstich, stattdessen wollen viele weiter und wieder diskutieren und man würde einem Investor wahrscheinlich genauso überheblich begegnen wie seinerzeit!?
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Alt 27.04.14, 14:00   #26
libero
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libero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblicklibero ist ein wunderbarer Anblick
^^Und mir ist es ein Rätsel, warum eine dargestellte Meinung so schwer zu verstehen ist. Ihr müßt sie ja nicht teilen.

Generell: Stadtidentität und das Erleben Stadtkern und damit das Signal von Urbanität bilden seit Jahrtausenden weitreichende Sichtbarkeit der Hochbauten, ob ne Pfalzkapelle als ursprünglich höchster Kuppelbau nördlich der Alpen in Aachen, die 5 Hauptkirchen in Hamburg oder neuere Hochhauscluster in welcher Stadt auch immer. Hochbauten, Cluster und Türme sind Innenstadt und deren Sichtbarkeit ist natürlich identitätsstiftend. Da kann man jetzt lange drüber diskutieren, aber am Ende ist es so.

Zu Berlin: Nu hat Berlin keine erlebbare Innere Stadt im Kern mehr (Alt-Berlin und Alt-Cöln sind weg). Und Kirchtürme sind zu Dutzende neben dem Stadtschloss und Mombijou dann auch noch von der DDR weggesprengt worden, darunter der höchste Turm Berlins, der Petrikirchturm (eine der beiden ersten Kirchen/standorte der Stadt), in den Vorstädten u.a. Georgenkirche am Alex, Luisenstädtische Kirche, Markuskirche oder Andreaskirche. Der Altstadt-Turm/Gebäude-Korso innerhalb des Walls, nämlich Nikolaikirche, Marienkirche, Rathhaus, Stadthaus, Dom und demnächst wieder Schlosskuppel und Parochialkirche) müssen oder sollten imho daher an Sichtachsen so sichtbar wie möglich bleiben, weil das die letzten Überreste der Altstadt sind. Kaum ein Berliner weiß, wo Alt-Berlin und Alt-Cölln entstand, weil es vor Ort nicht sichtbar/erlebbar ist. Und die meisten behaupten, dass Berlin gar keinen Stadtkern hat, weil er eben nicht mehr da ist; das ist richtig, aber Berlin hatte ihn eben vor dem Krieg und der DDR-Überplanung mal. Und den Mythos Alex gäbs gar nicht, hätte es diese Altstadt nicht gegeben. Ohne diese Altstadt bei gleichzeitigem Entfall der Vorstadtfunktion Strahlauer Vorstadt und Königstadt bleibt der Alex auf Dauer stadtplanerisch Nirvana.

Zu Plattenabrissen: Dort, wo der Rest Stadtkern sichtbar sein und sich angrenzende Stadtteile verbinden könnte/n, wurde er von Platten zugestellt (u.a. Rosa-Luxemburg-Straße auf Marienkirche, Bodemuseum-Brücke auf Marien und Rathaus, aber auch TLG-Riegel auf Nikolaikirche, Rathaus und fehlendem Petrikirchturm, Blumenstraße auf Stadthaus, ehemalige Theater-Wallner-Straße auf Marienkirche) oder aber Platten durchschneiden und trennen optisch wie physisch die Altstadt und deren Wahrnehmung (Platten an der Karl-Liebknecht und Rathauspassagen) und zu guter letzt werden auch noch bestehende Blickbeziehungen zugebaut (z.B. Magazinstraße auf Stadthaus und Parochial). So ist es kein Wunder, dass sich jeder fragt: "Sag mal, wo ist eigentlich der Stadtkern?" bzw. "Was ist in Berlin eigentlich Stadtkern?".

Zum Fernsehturm: Nun hat uns die DDR aber auch ein wirkliches Geschenk gemacht, das dieses Defizit (die Sichtbarkeit der inneren Stadt) teilweise aufgefangen hat. Sie hat den Fernsehturm genau ins Blickfenster der Ost-Radialen gebracht und damit für Ost und auch West Stadtidentität erzeugt (Ja, auch für den Westberliner war und ist der Fernsehturm Stadtidentität). Der Fernsehturm steht genau im Blickzentrum von Frankfurter, Landsberger, Prenzlauer, Schönhauser, Brunnen und Oranienburger. Dieser kilometerweite Blick, der ins gesamte Stadtgebiet Stadtindentität stiftet und das Signal Innere Stadt weithin sichtbar werden lässt, ist zu pflegen, genau wie Blicke auf historische Stadtkerntürme, dort wo sie waren oder/und noch möglich wiederherzustellen oder/und zu qualifizieren sind. Ob nu der Turm als hässlich empfunden wird oder nicht, sei dem jeweiligen biographischen Unfall geschuldet.

Zu Kollhoff: Die Kollhoffschen Hochhausplanung am Alex ist nahezu genial gelöst, weil das Cluster im wesentlichen eben nicht diese gewachsenen Blickbeziehungen stört: Von Unter den Linden ist das Cluster (eben bis auf Alexa-Tower) jenseits des Fernsehturms nicht zu sehen. Ebenso von Oranienburger, Brunnen und Schönhauser, von Prenzlauer aufgrund der Höhenlage optisch überwindbar, von Frankfurter und Landsberger bleibt der Fernsehturm im Zentrum. Dennoch wird das Cluster weithin sichtbar sein (u.a. vom Hackeschen Markt, Lustgarten, Molkenmarkt, KMA, Greifswalder und Prenzlauer und fast überall von der Spree zusätzlich zum Fernsehturm und eben zusätzlich zu den historischen Türmen). Überlappen sich diese, ist das für das Erleben der verschiedenen Zeitschichten des Stadtkerns (Mittelalter und Gründung, Preussen und Könige, Reich und Kaiser, DDR-Moderne und kapitalistische Post-Moderne) schlecht. Je weniger man sieht, desto weniger wahrgenommener Stadtkern.

Zum Alexa-Tower: Der Alexa-Tower stört diese gewachsene Komposition daher elementar und vor allem "für immer". Er stört aus Blickrichtung West und Unter den Linden die Wahrnehmung von historischen Türmen - also das Erlebnis des historischen Stadtkerns - und aus Blickrichtung Frankfurter Allee den Fernsehturm. Alle Türme, die nördlich des Haus des Lehrers gebaut werden, sind vollkommen ok und wünschenswert, zumal jeder (neben den geplanten) zusätzliche Turm Richtung bis an die Moll alle genannten Bedingungen erfüllt, auch weil die Greifswalder eben keine Blickbeziehung zum Fernsehturm und Prenzlauer Höhenlage hat.

Zur sichtbaren Stadtkrone: Alle die jetzt sagen, wie toll doch Neubauten (in die Höhe) wären für mehr Urbanität oder Verdichtung das geschäftige Stadttreiben stärkt, sollten mal eben innehalten und drüber nachdenken, ob Berlins innerstes Inneres weithin sichtbar identitätsstiftende Urbanität signalisieren und die Zeitschichten der Stadtkrone mit allen verschiedenen Stadtkronen-Elementen im Kollektiv-Gedächtnis weithin sichtbar, erkennbar und erlebbar bleiben sollten oder eben nicht.

@Ostkreuzblog: Jedem, aber auch jedem Hochbau kannst Du mit Phallus-Symbolik kommen.... Zum Mercedes-HH: Das ist ok, wie auch Max und Moritz oder das Hochhaus an der Warschauer Brücke, aber das Wohnhochhaus an der Brommy-Brücke/ESG direkt am Ufer ist aus meiner Sicht ein (stadtplanerisches) Verbrechen oder zumidest eine vollkommen unnötige Zerstörung, weil es die Blickbeziehung von Oberbaum entlang der Spree entscheidend stört, und zwar nicht so sehr Fernsehturm, sondern vom Ostufer die historische Stadtkrone. Mich nervt es inzwischen, dass man sich mit einzelnen Hochbauplätzen nicht mal konstruktiv und argumentativ auseinandersetzen kann, ohne das irgendeine Generalkeule geschwungen wird. Es geht nicht darum, ob hoch gebaut werden soll, sondern wo genau.

Zur Aussicht Fernsehturm: Das ist ja wohl ein Ammenmärchen, dass wegen der Aussicht vom Fernsehturm als vielmehr wegen der Aussicht auf den Fernsehturm eine Höhenbegrenzung gezogen worden ist.
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Alt 27.04.14, 14:31   #27
jan85
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@Libero: Ich kann Deine Meinung sogar sehr gut verstehen, empfinde ich doch in der Sache selbst ein gewisses Dilemma.

Davon abgesehen, dass ich den Fernsehturm persönlich überhaupt nicht hässlich (oder hässlicher als andere Fernsehtürme) finde, sehe ich ihn nämlich ebenfalls als DAS zentrale bauliche Symbol der Stadt an und bezweifle eher dass ein Turm à la Gehry oder Zoofenster oder auch ein Ensemble aus mehreren Türmen diese Funktion in dieser Form ausfüllen könnte - Berlin ist für mich nicht mit London oder Frankfurt zu verwechseln. Natürlich muss man den Fernseturm deshalb nicht unbedingt überall/ aus jedem Winkel Berlins sehen können, aber irgendwo muss man sich schon einigen welche Blickfenster auf den Turm zu erhalten sind. Es kann doch kaum bestritten werden, dass es eine besondere Wirkung hat wenn man etwa durch das Frankfurter Tor hindurch auf den Turm blickt, oder eben von anderen zentralen Achsen aus. Ähnlich geht es mir, wenn ich z.B. mit der Ringbahn das Tempelhofer Feld oder die Uferbebauung bei den Treptowers passiere. Da hat man mE jedes Mal ein gewisses intuitives Gefühl dafür wo es gerne noch weitere bauliche Akzente geben dürfte und wo eher Zurückhaltung angebracht wäre um nicht die Ensemble- bzw. räumliche Gesamtwirkung zu stören. Vermutlich ist das nicht zu 100% objektivierbar aber ich gehe u.a. durch die hier angestoßene Diskussion schon davon aus, dass viele diese Form räumlichen Empfindens bzw. das Erleben der Stadt Berlin in gewisser Weise teilen. Nicht ohne Grund ist ja der Begriff des Genus Loci geprägt worden...

Wobei ich zugleich den Alex durchaus als unfertig/ entwicklungsfähig betrachte und denke, dass ihm das ein oder andere zusätzliche Hochhaus durchaus gut zu Gesicht stehen würde. Da man sich die Standorte ja nun einmal nicht beliebig aussuchen kann, ist das eben auch immer ein gewisser Abwägungs- und Abstimmungsprozess. Und auch wenn das wie eine Plattitüde klingt, muss man bei einer Pluralität der Meinungen eben auch mit Entscheidungen leben die man selbst so nicht getroffen hätte. Positiv sehe ich aber, dass der Alex nun überhaupt mal etwas mehr ins Zentrum des öffentlichen Interesses rückt, denn da gehört er mE hin. Wenn dort jetzt wirklich "Entwicklungsdruck" entsteht, werden wir sicher noch einige spannende Jahre erleben.

Übrigens finde ich den Ortner und Ortner Entwurf an sich ganz interessant. Erinnert mich mit der einerseits recht einförmigen aber doch recht konsequenten Gliederung irgendwie an die bedrohlich-faszinierenden Kulissen in Fritz Langs "Metropolis". Aber wenn es denn wirtschaftlich tragfähig ist, wäre der sich zuspitzende Turm wie er im anderen Thread besprochen wurde für diesen Standort vielleicht optisch das Sinnvollste. Wenn nun ein Wohnturm geplant ist, wird der Entwurf aber sicher ohnehin kräftig überarbeitet und vermutlich kommt am Ende wieder eine eher quaderförmige Form zum Zug...
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Alt 27.04.14, 15:01   #28
Ostkreuzblog
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Zitat von Echter Berliner Beitrag anzeigen
Wir sind nicht absolut geil darauf, und wir fokussieren uns lediglich auf die Magistrale schlechthin in Berlin. Diese Ansprüche sind durchaus legitim und wichtig. Die Frage ist, was man letztendlich höher gewichtet. Ich freue mich sehr über einen Wolkenkratzer dort. Traurig finde ich es trotzdem, wenn man den Fernsehturm von der Karl-Marx-Allee nicht mehr richtig sieht.

Wenn dich Phallus-Symbole stören, sollten wir den Alexa-Turm wohl besser nicht bauen.
Ich sprach ja deshalb von dem sozialistischen Phallus-Symbol...denn als nichts anderes war dessen Bau gemeint. Vor allem sollten ihn die West-Berliner sehen und sich die Nase an dem Bau platt drücken um zu bestaunen zu was der Sozialismus im Stande ist.
Das das Ding so wie auch die Weltzeituhr teilweise mit "Westtechnik" gebaut wurde hat man natürlich nie erwähnt.
Dass das Teil unter den damaligen finanziellen Vorraussetzungen heute niemals gebaut werden würde sollte auch allen klar sein. Schließlich sind für den Bau einer Phallus-Symbolik wie dieser in Ost-Berlin ganze Altbau-Wohngebiete verrottet.

Es macht doch eine Stadt gerade spannend wenn man um eine Ecke geht und dann Gebäude am Horizont sieht/entdeckt die man vorher nicht sehen konnte.

Ich glaube auch das man sich langsam mal daran gewöhnt haben sollte, dass die Zeiten der nationalen Aufmarschstraßen und Plätze vorbei sind, die brauchen wir zum Glück nicht mehr.
Die Karl-Marx Allee ist im Bereich zwischen Strausberger Platz und Alex in ihrer Dimension noch heute fast im gleichen Zustand wie zu DDR-Zeiten und gehört somit zu einer der hässlichsten Straßen der Stadt. Da brauchte man den Platz um sich selbst jedes Jahr zu feiern. Doch heute braucht das kein Mensch mehr.

In dessen Folge kommt es in der Innenstadt wieder zu einer Verdichtung der Bebauung, die besonders der Alex mehr als nötig hat, da er sonst weiter zu einem Holzbretterbudenrummelplatz verkommt auf dem Nachts Menschen tot geschlagen werden.

Der Fernsehturm kann ein Hochhaus an der Alexa durchaus verkraften, das "Hotel Stadt Berlin" hat er ja auch verkraftet.

Zitat:
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@Ostkreuzblog: Jedem, aber auch jedem Hochbau kannst Du mit Phallus-Symbolik kommen.... Zum Mercedes-HH: Das ist ok, wie auch Max und Moritz oder das Hochhaus an der Warschauer Brücke, aber das Wohnhochhaus an der Brommy-Brücke/ESG direkt am Ufer ist aus meiner Sicht ein (stadtplanerisches) Verbrechen oder zumidest eine vollkommen unnötige Zerstörung, weil es die Blickbeziehung von Oberbaum entlang der Spree entscheidend stört, und zwar nicht so sehr Fernsehturm, sondern vom Ostufer die historische Stadtkrone. Mich nervt es inzwischen, dass man sich mit einzelnen Hochbauplätzen nicht mal konstruktiv und argumentativ auseinandersetzen kann, ohne das irgendeine Generalkeule geschwungen wird. Es geht nicht darum, ob hoch gebaut werden soll, sondern wo genau.
Eine konstruktive und argumentative Auseinandersetzung wie von dir gefordert kann ich da leider nicht erkennen.
Wer Dinge derart tabuisiert und als Verbrechen und Zerstörung bezeichnet, der sollte sich nicht über die schwingende Generalkeule beschweren.
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Alt 27.04.14, 15:27   #29
libero
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Zitat:
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^^
Wer mit sozialistischem Phallussymbol kommt und eine polemische Generalkeule schwingt (nämlich man hätte Mercedes nicht bauen dürfen, damit Autofahrer freien Blick haben, das hat weder einer behauptet noch stand es zur Diskussion, über die Mühlenstraße hat keiner irgendwo gesprochen und es geht auch nicht immer um Mediaspree, lieber Ostkreuzblog), der muss sich nicht wundern. Im übrigen hab ich auf Dich reagiert (Generalkeule auf Polemik) und nicht umgekehrt. Versuch nicht rückwirkend deine Polemik zu rechtfertigen mit Dingen, die danach als Reaktion geschrieben wurden. Ich weiß auch gar nicht wo ich tabuisiert (totschweigen, verschweigen - Ich hab höchstens stigmatisiert) hab, wenn ich sag, dass es nach meiner Meinung (!) ein stadtplanerisches (!) Verbrechen oder zumindest (!) Zerstörung (nämlich einer Blickachse) ist. Manche meinen echt, wenn man anderer Meinung ist, sei es ein Angriff aufs Ego.

Und wer nach einem gefühlten 2000-Anschlag-Beitrag und bildhaften Skizzen eine inhaltliche Auseinandersetzung nicht erkennen kann, der will es einfach nicht. Was ja auch Deiner Reaktion zu entnehmen ist. Du verfällst nämlich sehr häufig der dann mit Polemik angereicherten Unterstellung, man wolle überhaupt keine Verdichtung, Hochbau, Entwicklung, wenn man bestimmte einzelne Bauten oder Standorte kritisiert. Brommy-HH war es dort, jetzt ist es Alex hier. Und by the way politisierst du eine Diskussion, die bisher mit nichten politisiert war: Was hat denn Bitte die Finanzierung, die Westtechnik und die Machtdemonstration des Baus des Fernsehturms oder Aufmarschplatz KMA mit der Argumentation zu tun??? Das hiesse ja im Umkehrschluss: Man dürfe den Fernsehturm gar nicht sehen oder müsste ihn eigentlich entfernen. Wenn ich es nicht besser wüßte, könnte man das ableiten. Aber dann sagst ja selbst, dass es "spannend sei, immer wieder um die Ecke zu gehen und Gebäude am Horizont zu entdecken". Naja.... Hauptsache gegen und dann doch wieder nicht...

Geändert von libero (27.04.14 um 15:42 Uhr)
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Alt 27.04.14, 15:33   #30
Eisber
 
Beiträge: n/a
Ketzerisch würde ich sagen dass es vielen Sichtachsen gut täte, wenn ein eher schmeichelndes Highrise von der rationalisierten Plattenbauoptik aus DDR Tagen ablenkt und diese auch wortwörtlich in den Schatten stellt (in Manhatten gibt es auch richtig viele richtig häßliche Würfel, aber die kennt keiner und bemerkt auch keiner als störend, weil die Skyline von wenigen Solitären - positiv - geprägt ist!) Diesen Faktor berücksichtigen abstrahierte und vereinfachte Visualisierungen mit Schemen natürlich nicht. "DDR Tage" benutze ich hier im Übrigen nur als zeitliche Zuordnung, da ich die Teilung eh nicht bewusst erlebt habe durch meine "späte Geburt" sind mir diese ganzen Hüben/Drüben Diskussionen grundsätzlich wurscht. Wir können auch gerne "bis 1989 errichtet" oder eine andere Sprachregelung verwenden, wenn das der Sachlichkeit hilft. Im Übrigen kenne ich zB niemand, der ernsthaft dem Fernsehturm abspricht erhaltenswert zu sein oder ernsthaft möchte, dass der Fernsehturm nicht die "Spitze der Stadtkrone" ist und bleibt. Das zeigt doch, dass das was bis 89 gebaut wurde und erhaltenswert erscheint auch erhalten werden soll und dass dafür eine große Mehrheit vorhanden ist (siehe zB auch das Gebäude des Friedrichstadtpalast und wenige andere, "wenige" weil das Gros der Gebäude eben unter dem Damoklesschwert des Rotstiftes gestaltet wurde und dabei kommt selten was gutes raus). Über den DDR Städtebau spricht keiner ein "prinzipielles Unwerturteil", es ist eben nur auffällig dass - aus sachlichen, bekannten Gründen - sehr rationalisiert geplant wurde und die Umsetzung dieser Planungen noch einmal dem Rotstift zum Opfer gefallen sind (beispielsweise wurden die Plattenbausiedlungen einst als "vertikale Städte" geplant, die ganzen Sozial- und Erholungseinrichtungen hat man aber eingespart, weil man dringend mehr Wohnraum brauchte und für derlei "Luxus" kein Geld hatte, in Plattenbausiedlungen außerhalb Berlins, wo die Versorgungslage ja immer besser war als in der restlichen DDR, gab es bis zur Wende häufig nicht einmal fertige Straßen und Wege zu den Gebäuden, sondern einzige Schlammwüsten wo man Gummistiefel brauchte, weil kein Geld mehr da war, alles durch Fotos und Zeitzeugenberichte belegt und keine böswillige Erfindung von Besserwessis; die vielen Defizite des DDR Städtebaus lagen eben am latenten Mangel an Geld und Material und selbst wenn es die DDR als Staat noch gäbe, diese zwischenzeitlich aber zu mehr Geld gekommen wäre durch Reformen o. ä., hätte man da schon längst wieder größere Umbauten durchgeführt, ich möchte betonen dass für mich die Notwendigkeit die alte Gestaltung zu revidieren nichts mit Ideologie etc. zu tun hat sondern einfach damit, dass ich es schlicht für schlechten Städtebau halte, was da umgesetzt wurde, ich finde die "Betonwüsten" vieler westdeutscher Städte aus der Zeit der Automobilisierung auch kein bischen besser oder erhaltenswerter).
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