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Alt 05.12.03, 18:02   #31
Adama
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Adama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes AnsehenAdama genießt höchstes Ansehen
Na Kaiser ganz einfach:
Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß so viel Geld in eine rekonstruktion zu stecken.
Wenn es sich privat finanziert von mir aus.

Allerdings bleibt noch das Problem der Umsetzung der rekonstruktion bei gleichbleibendem und in den nächsten Jahren sogar wachsendem Betrieb, da der bestehende bahnhof dafür ja komplett abgerissen werden müsste.

Ich wiederhole es gern nochmal:
Keine Rekonstruktion in diesem Fall ( wobei wir ja eigentlich gar nicht mehr darüber reden müssen da eh nicht rekonstruiert wird )
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Alt 05.12.03, 18:39   #32
Jai-C
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Zitat:
@ coach
es wurde doch geschrieben, dass bei einer evtl. reko der bahnhof in seinen massen vergrößert werden solle. wo ist das problem
Das Problem ist, dass es dann keine Rekonstruktion mehr ist. Eine Rekonstruktion ist für die aktuellen Bedürfnisse einfach ungeeignet und damit vom Tisch. Also für alle die es noch nicht kapiert haben: Eine Rekonstruktion ist mit der aktuellen Nutzung nicht vereinbar und darum wird es sie auch definitiv nicht geben! In diesem Thread geht es um die 'realistischen Realisierungsvarianten' und nicht um eure Wunschträume.

Und überhaupt: Ich hab's echt satt dass hier alle Threads mit diesem Reko-Gejammer zugemüllt werden - das steht hier nicht zu Debatte und ist damit nicht Teil der Diskussion. Wenn ihr über Rekonstruktionen diskutieren wollt, dann benutzt bitte das dafür vorgesehene Forum. Ihr könnt dort auch gerne einen Thread zum Münchner Hauptbahnhof eröffnen...

Daher: Alle weiteren Reko-Beiträge in diesem Thread werde ich editieren/löschen, danke!
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Alt 06.12.03, 13:48   #33
freshF
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also den ersten entwurf halte ich für sehr bedenklich: Er sieht nicht wirklich nach großer Architektur aus, wie man es sich für den Hauptbahnhof in der DRITTGRÖSSTEN Stadt Deutschlands erwarten würde.

Spätestens in 20 Jahren wird man sich wieder über den langweiligen hässlichen Bahnhof aufregen.

Ist es denn echt nicht möglich zeitlose und moderne und schöne Architektur zu realisieren?
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Alt 06.12.03, 15:44   #34
Der Spitzler
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Gute Frage..fresh...wenn man so manche Bauten ansieht, kann man wirklich dran zweifeln
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Alt 08.12.03, 20:35   #35
Ben
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Wenn, dann der erste! Wie sieht denn der jetzt aus?
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Für alle von mir gezeigten Bilder gilt-soweit nicht anders angegeben-"©Ben".
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Alt 08.12.03, 21:17   #36
Kura
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Der schaut nicht sehr gut aus. Das Foto darf ich hier nicht zeigen. Ich versuch ein anderes zu finden.

EDIT by Jai-C

Bitte beachtet die Regeln für Hotlinks!

Geändert von Kura (10.12.03 um 14:02 Uhr)
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Alt 10.12.03, 13:58   #37
Kura
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Architektur

Heftige Kritik am Hauptbahnhof der Zukunft

Peter und Gauweiler und der Kunsthistoriker Helmut Bauer bezeichnen Entwürfe als gesichtslose Architektur.
Von Alfred Dürr


Die Um- und Neubaupläne für den Hauptbahnhof sorgen für Zündstoff. Der Münchner CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler und der Kunsthistoriker Helmut Bauer beklagen sich heftig bei Bahnchef Hartmut Mehdorn über das Ergebnis des Architektenwettbewerbs: Dem Neubau fehle das Gesicht, also etwas typisch Münchnerisches.

Als gesichtslose Architektur würden Bauten bezeichnet, die unabhängig vom besonderen Ort und ohne Geschichte existierten, also Tankstellen zum Beispiel, heißt es in dem Brief an Mehdorn. Bei den vorliegenden Bahnhofsentwürfen sei der Charakter der Stadt nicht zu erkennen. Die Architekten würden sich auf den besonderen Standort München überhaupt nicht einlassen.

In seiner heutigen Form entspricht der Hauptbahnhof nicht mehr den Erfordernissen: Das Verkehrsaufkommen hat zugenommen, die unterirdischen Wegverbindungen sind weitläufig und unübersichtlich. Außerdem sollen zusätzliche Verkehrssysteme, wie möglicherweise der Transrapid oder die zweite S-Bahn-Röhre durch die Innenstadt integriert werden. Nach außen hin soll sich der Bahnhof der Zukunft als modernes Dienstleistungszentrum mit Büros und Läden, einem Hotel und einer großen Tiefgarage darstellen.

Drei futuristisch wirkende Entwürfe sind in die Endauswahl gekommen. Sie müssen aber noch überarbeitet werden. Ende Februar 2004 fällt die endgültige Entscheidung, welches Architektenbüro zum Zug kommt. Schon lange vor dem Start des Wettbewerbs hatten Gauweiler und Bauer gefordert, dass beim Neubau die historische Fassade des Architekten Friedrich Bürklein mit seinem Stilgemisch aus Romanik, Gotik und Renaissance zumindest in Zitaten wieder erstehen sollte. Und dass dies auch Bestandteil der Aufgabenstellung für den Architekturwettbewerb hätte werden sollen.

Basilika für Züge

1849 war der Münchner Centralbahnhof eingeweiht worden. Fassade und Portikus erinnerten mehr an eine Basilika als an einen Bahnhof. Im zweiten Weltkrieg wurden große Teile zerstört. In den 50er Jahren beseitigte man außer den heute noch stehenden Flügelbauten auf der Nord- und Südseite alle Überreste aus der Bürklein-Ära und errichtete einen funktionalen Hauptbahnhof. Welche architektonische Aura den einstigen Münchner Centralbahnhof gekennzeichnet habe, könne bis zum heutigen Tag in der Maximilianstraße besichtigt werden, wo Bürklein zum ersten Mal den sogenannten Maximilianstil entwickelt habe, so Gauweiler und Bauer

Beim „Bahnhof für das 21. Jahrhundert“ spielt Bürklein allerdings keine Rolle mehr. Die Einbeziehung der ursprünglichen Fassade war nicht einmal in der Aufgabenstellung erwähnt, obwohl Mehdorn geäußert hatte, dass man Gestaltungsvorschläge mit Zitaten der Bürklein-Fassade erwarte. In keiner der Architekturarbeiten ist sie vorgekommen. Diese Art von Retro-Architektur hatte bei der Jury selbst als Idee keine Chance. Bei der Präsentation der preisgekrönten Entwürfe wurde das Bürklein-Thema mit keinem Wort erwähnt.

Der Erhalt der historischen Flügelbauten sei dagegen wesentlicher Bestandteil des Wettbewerbs gewesen, sagt Stadtbaurätin und Preisrichterin Christiane Thalgott. Aber die Bürkleinfassade des ehemaligen Bauwerks würde heute nicht mehr in die deutlich umfangreicheren Dimensionen eines Neubaus passen: „Die kann man nicht einfach aufblasen.“

Mit dem neuen Bahnhof solle ein Wahrzeichen unserer Heimat geschaffen werden, so Gauweiler und Bauer. Nürnberg, Frankfurt, Köln, Budapest, Paris/Gare de l-Est seien nur einige wenige Beispiele, in denen Ankunft und Abfahrt zum Erlebnis würden, „in dem ich erfahre, wo ich bin.“ Diese Erkenntnis sei nicht allein für Reisende wichtig, sondern auch für die künftigen Geschäftsinhaber in dem neuen Bahnhof. Die Besinnung auf und Zitate der Erinnerung an den alten Bürkleinschen Bahnhof sowie der Mut zu einem innovativen Baukonzept führten zu einem zukunftträchtigen Bahnhof für München.

Die typische Gleishalle bleibe ja erhalten, sagt Thalgott. Wer aus dem Zug aussteige, erkenne auch in Zukunft den Bahnhof wieder. Entscheidend für das Lokalkolorit seien außerdem die Fassaden im Umfeld des Bahnhofs, die Reisende bei der Ankunft erlebten. Eine wichtige Rolle spielt für die Stadtplanung die Neugestaltung des Vorplatzes; hier brauche man deutliche Verbesserungen.




www.sueddeutsche.de
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Alt 10.12.03, 14:09   #38
Kura
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Kura befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Auf der Seite www.mein-bahnhof.de/muenchen-hauptbahnhof.html sieht man Bilder vom Münchner Hauptbahnhof.
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Alt 10.12.03, 15:08   #39
UrbanFreak
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UrbanFreak ist im DAF berühmtUrbanFreak ist im DAF berühmt
@Jay-C:

Daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanke für deinen erlösenden Eingriff zum Thema "Rekonstruktionen".

Danke Danke Danke Danke

:danke:
__________________
Kann man neues, schönes bauen? Das ist hier die Frage.
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Alt 10.12.03, 16:06   #40
Der Spitzler
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Der Spitzler ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
obwohl natürlich seid jai das geschrieben hat.......der Thread nimmer so spannend ist und sich fast nix mehr tut
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Alt 10.12.03, 16:09   #41
TobiasTotz
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Zitat:
Original geschrieben von Kura
Architektur

Heftige Kritik am Hauptbahnhof der Zukunft

Peter und Gauweiler und der Kunsthistoriker Helmut Bauer bezeichnen Entwürfe als gesichtslose Architektur.
Von Alfred Dürr

.... Dem Neubau fehle das Gesicht, also etwas typisch Münchnerisches.

.... Bei den vorliegenden Bahnhofsentwürfen sei der Charakter der Stadt nicht zu erkennen. Die Architekten würden sich auf den besonderen Standort München überhaupt nicht einlassen.

Natürlich darf jeder seine Meinung haben und sie auch äußern. Warum man aber ausgerechnet Peter Gauweiler, der ausgewiesenen Koriphäe in Geschmacksfragen aller Art, einen derart breiten Raum für sein Larifari geben muss, wird wohl für immer das Geheimnis der SZ bleiben.

Allerdings ist mir der Alfred Dürr schon bei der Stadiondebatte mit seiner Meinungsmache aufgefallen. Er lässt dabei nur gerne andere Volkes Meinung verbreiten.

Aber solche Allgemeinplätze wie hier hat man selten gehört: typisch Münchnerisches, Charakter der Stadt, gesichtslos, etc.

Es wird keinen Neubau geben, bei dem die Meinungen nicht um 180 Grad auseinandergehen werden. Aber etwas qualifizierter dürfte es schon sein.

Was will denn der Herr Gauweiler? Tatsächlich einen Fake Bürklin Bau, ála Berliner Schloss?

Und was ist etwas typisch Münchnerisches? Zwiebeltürme oder schon wieder ein Zeltdach?

Genug geschimpft. Man wird sehen müssen, was die Überarbeitung der Entwürfe bringt.

Bisher gefällt mir persönlich der 3. Entwurf am besten, wobei der erwähnte Brezlbezug hoffentlich nicht ernst gemeint ist.

Beim 2. Entwurf hängt mir das Gebäude etwas zu sehr (zu bedrohlich) über den Bahnhofsplatz.

Der 1. Entwurf nimmt die heutigen Strukturen auf und scheint eine schöne große Halle als Mittelteil zu haben. Aber sonst spricht mich das noch nicht so richtig an. Hier könnte ich mir aber durchaus Verbesserungen durch die Überarbeitung vorstellen.

Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich aufgrund der kleinen Bildchen, die bisher zu sehen waren, noch kein abschließendes Urteil abgeben möchte. Vielleicht findet sich ja noch mehr Material.
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Alt 07.01.04, 16:49   #42
Thor
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Thor könnte bald berühmt werden
Mir gefällt der dritte Entwurf am besten.

Übrigens für München war mal ein Konzept München 21 geplant. . War aber zu teuer und somit hat man die Pläne verworfen.

Planung aus der Vergangenheit

Als eine Alternative des Konzeptes “Bahn 21” der Stadt München soll der Hauptbahnhof als Durchgangsbahnhof in die Nähe der Friedenheimer Brücke verlegt werden. Im Rahmen dieser Massnahme soll in dem zukünftigen Bahnhofsquartier eine bauliche Verdichtung entstehen. Aufgabe ist es, ein zukunfts-, innovations- und bioklimatisch-orientiertes Hochhaus zu entwerfen.Idee, Konzept Die Entwurfsidee ist, ein Gebäude mit einem modularem Raster zu entwerfen, das multifunktional nutzbar ist. Dabei sollen die Kerne möglichst weit aussen liegen, um dieses Raster nicht zu stören. Diese Addition von modularem Raster und Kern soll von einer energetisch günstigen Hülle umgeben werden. Somit wird ein Haus-im-Haus-Prinzip geschaffen.

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Alt 08.01.04, 17:37   #43
TobiasTotz
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Beiträge: 29
TobiasTotz ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Übrigens für München war mal ein Konzept München 21 geplant. . War aber zu teuer und somit hat man die Pläne verworfen.

Planung aus der Vergangenheit

Als eine Alternative des Konzeptes “Bahn 21” der Stadt München soll der Hauptbahnhof als Durchgangsbahnhof in die Nähe der Friedenheimer Brücke verlegt werden. ....
Das ist nicht ganz richtig. Das Konzept 21 ist aus Kostengründen auf Eis gelegt (was natürlich fast das Gleiche ist, wie verworfen)

Die Verlegung des Hauptbahnhofes an die Friedenheimer Brücke ist ein Konzept aus den 30er Jahren von Adolf dem Schönen.

Für das Konzept 21 war das eine Alternative, aber keine realistische. Es stand nie ernsthaft zur Debatte, den Hauptbahnhof aus der Stadtmitte und damit aus einem in jeder Beziehung hochattraktiven Bereich weg zu verlegen.

Die einzige Variante, die wirklich umgesetzt werden könnte (wenn sich jemand findet, der es zahlt) ist die Verlegung der Gleisanlagen in den Untergrund.
TobiasTotz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.04, 14:03   #44
Jai-C
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Neuigkeiten zum Hauptbahnhof - Entscheidung am 20.2.

Zitat:
Quelle: Rathaus Umschau (17.2.2004)

Die DB Station + Service AG, der Freistaat und die Stadt haben
im Frühjahr 2003 gemeinsam einen Ideen- und Realisierungswettbewerb
für den Münchner Hauptbahnhof ausgelobt. Gesucht wurde eine Konzeption
für die Umgestaltung des Hauptempfangsgebäudes, des Starnberger
Flügelbahnhofes, der Vorplätze sowie für die Integration der neuen S-Bahn-
Station an der geplanten 2. S-Bahn-Stammstrecke unter der Innenstadt.
Wichtige Ziele für die Wettbewerbsbearbeitung waren:
– die städtebauliche Integration des neuen Hauptempfangsgebäudes und
des Flügelbahnhofes in seine Umgebung sowie eine Realisierbarkeit in
Abschnitten,
– ein gut funktionierendes Nebeneinander von bahnspezifischen und
kommerziellen Nutzungen wie Einzelhandels- und Büronutzung,
– eine verbesserte oberirdische Verbindung zwischen Haupteingang und
der Fußgängerzone Schützenstraße und eine adäquate Unterbringung
der Fahrräder in einer Fahrradabstellanlage,
– eine Platzgestaltung, die neben verkehrlichen Funktionen auch Aufenthaltsqualitäten
bietet,
– attraktive Auf- und Abgangssituationen zum neuen S-Bahn-Halt in 40
Metern Tieflage sowie
– eine verbesserte Verbindung zwischen bestehendem S-Bahn-Sperrengeschoss
und der U 4/5.
Im Rahmen eines vorgeschalteten Auswahlverfahrens wurden für die
Wettbewerbsbearbeitung zehn Teams ausgewählt und zwei Büros von der
DB Station + Service AG als Hauptausloberin gesetzt. Durch die Preisgerichtssitzung
am 2./3. Dezember 2003 unter Leitung von Professor Karl
Fingerhuth aus Zürich wurden drei Arbeiten prämiert und zur Weiterbearbeitung
aufgefordert.
Die zur Überarbeitung aufgeforderten Büros sind:
– Auer + Weber, München
– Benthem Crouwel, Amsterdam
– Gewers Kühn und Kühn, Berlin
Das Gutachtergremium (zuvor Preisgericht) wird am 20. Februar 2004 aus
diesen Arbeiten eine auswählen und zur Realisierung empfehlen.
In einer
Pressekonferenz am 25. Februar, 11 Uhr, im Markt im Bahnhof, Konferenzbereich
im 1. Obergeschoss, werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ab 25. Februar werden die Arbeiten zunächst im Hauptbahnhof (Markt im
Bahnhof, Konferenzbereich, 9 bis 18 Uhr), anschließend im Planungsreferat
(Foyer der Blumenstraße 28b, ab dem 8. März bis 26. März, 6.30 bis 17
Uhr) ausgestellt. In diesem Rahmen wird es auch eine Informations- und
Diskussionsveranstaltung voraussichtlich Ende März geben. Das Münchner
Forum wird zu dieser Veranstaltung einladen.
Jai-C ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.04, 15:15   #45
Kura
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Danke für die Info!
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