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Alt 14.03.07, 23:08   #1
Echnaton
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Andreasquartier, Altstadt (Bauphase)

Zu Beginn der Mipim in Cannes ist jetzt die nächste Bombe geplatzt! Die Gerichtsgebäude (erbaut 1913-1923) gegenüber dem Stadthaus sollen für 260mio umgebaut werden - vorgesehen ist ein Luxushotel mit 150 Zimmern, 150 Wohnungen, bis zu 20000qm Büros sowie Handel und Gastronomie. Frankonia hat das Areal zu diesem Zweck kürzlich erworben.

Damit wird die derzeit eher schmucklose Mühlenstraße zu einer edlen Adresse und die Lücke zwischen Bolkerstraße und Ratinger Straße geschlossen. K20-Erweiterung und Bürgersaal entstehen in unmittelbarer Nähe.

http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=149983
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duesseldor...NRZ&dbserver=1

Ach ja: http://www.property-magazine.de/news...&articlesuche=
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Alt 24.03.07, 08:22   #2
stobbino
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stobbino befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Andreasquartier (Altstadt)

Frankonia schlägt wieder mal zu ...

Mitten in der Düsseldorfer Altstadt - zwischen Hofgarten/Grabbeplatz und der Rheinufer Promenade am Burgplatz entsteht durch Frankonia ein neues Premium Stadtquartier mit exklusiven Doorman Wohnungen, repräsentativen Büros, Luxushotel, Serviced Appartments und Gastronomie- und Handelsflächen.

http://frankonia.webfactory.de/de/pr...dreasquartier/
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Alt 24.03.07, 08:41   #3
Echnaton
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Pressemitteilung

^sehr gut.

Zitat:
Erwerb der "Gerichtshöfe" in Düsseldorf für Premium-Quartiersentwicklung


FRANKONIA und IMMOFINANZ starten Stadtentwicklungsprojekt in Düsseldorf

- 260 Mio. Euro Investment für Entwicklung der „Gerichtshöfe“

- Wohnungen, Büros, Einkaufs- und Hotelflächen in bester Altstadtlage

- Nach Auszug des Gerichts entstehen rund 80.000 m² Bruttogeschoßfläche

Frankonia hat ein weiteres groß angelegtes Stadtentwicklungsprojekt gestartet. Gemeinsam mit der renommierten österreichischen Immobilien Anlagegesellschaft Immofinanz AG wurden in der Düsseldorfer Altstadt die „Gerichtshöfe“ erworben, die zu einem hochklassigen Ensemble mit luxuriösen Neubau- und Altbauwohnungen, repräsentativen Büroflächen, einem Luxushotel sowie großzügig dimensionierten Gastronomie-, Geschäfts- und Freizeitflächen umgestaltet werden.

Insgesamt 260 Millionen Euro werden in das Projekt investiert werden. Bis Ende 2009 wird das Land- und Amtsgericht den Bestand der „Gerichtshöfe“ nutzen. Danach wird die wertvolle historische Bausubstanz umfassend modernisiert und für eine Neunutzung umgestaltet. Dabei wird auch die Nutzfläche erhöht, inklusive der Tiefgaragen wird eine Gesamtnutzfläche von rund 80.000 m² erreicht werden. Der Baubeginn wird 2010 erfolgen, die Fertigstellung ist für 2013 vorgesehen.

In den ehemaligen Gerichtshöfen wird mit dem künftigen Andreasquartier ein Stadtteilkonzept verwirklicht, das in deutschen Großstädten noch relativ wenig verbreitet ist. Dank eines einheitlichen und gemeinschaftlichen Quartiers- und Servicekonzepts können die hier lebenden und arbeitenden Menschen umfassende Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Die Kombination von erstklassiger Lage und einzigartigem Komfort schafft somit höchste Lebensqualität.

Das künftige Andreasquartier ist bereits das dritte multifunktionale Stadtentwicklungsprojekt, bei dem Frankonia und Immofinanz zusammenarbeiten. Das von Frankonia entwickelte Projekt Lenbachgärten in bester Lage in München wird in diesem Jahr fertig gestellt. Hier hat Immofinanz mit den gewerblich als Büros und Hotel genutzten Immobilienteilen einen Großteil dieses Quartiers erworben. Im Jahreswechsel 2007 erwarben die beiden Partner die Unternehmenszentrale des Versicherungskonzerns Gerling in der Kölner Innenstadt. Hier entstehen mit Investitionen von rund 380 Millionen Euro Wohnungen, Büros, Geschäfts- und Freizeitflächen. Darüber hinaus realisieren Frankonia und Immofinanz das luxuriöse Wohnbauprojekt „Königskinder“ am Medienhafen in Düsseldorf.

Die FRANKONIA Eurobau AG gehört in Deutschland mit einem kumulierten Projektentwicklungsvolumen von 1,5 Mrd. Euro zu den leistungsfähigsten und erfolgreichsten Anbietern im Bereich Immobilien-Projektentwicklung. Das Spektrum reicht vom klassischen Wohnungs-, Büro- und Gewerbebau bis zur stadtbildprägenden Quartiersentwicklung im absoluten Premiumsegment.
http://frankonia.webfactory.de/de/presse/Pressemitteilungen/


http://frankonia.webfactory.de/de/projekte/alle/andreasquartier/
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Alt 24.03.07, 15:47   #4
Dus-Int
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Voelliger Unsinn in dieses Geb'ude Wohnungen reinzusetzen. Gegenüber das Hotel gut und gerne, das passt auch... Hier koennte ich mir aber besser ein Casino oder ähnliches drinne vorstellen.
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Alt 24.03.07, 15:57   #5
ZET-101
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Für ein Casino müßte das Land erst einmal die rechtlichen Grundlagen schaffen. Meines Wissens sieht das Gesetz zur Zeit nur vier Spielbanken für NRW vor, und diese Zahl ist bereits ausgereizt.
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Alt 24.03.07, 16:02   #6
Echnaton
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Die Wohnungen sollen nicht im Gerichtsbau sondern Richtung Ratinger Straße entstehen. Ins Gerichtsgebäude kommt das Hotel - mit Casino wäre mir auch am liebsten. Mal sehen was die Landesregierung macht.

Es ist schon unglaublich was im Zentrum an Luxushotels entsteht:

- Bis 2005 gab es nur das Parkhotel und den stillgelegten alten Breidenbacher
- ...seit 05 das Interconti
- Jetzt ist der neue Breidenbacher in Bau und an der Mühlenstraße sind plötzlich zwei weitere *****-Häuser in Planung. Das ist alles nah bei einander, siehe hier - jeder Punkt ist ein (geplantes) *****-Haus!

Anders gesagt: 1999 ist mit der Schließung des alten Breidenbacher Hofs die Zahl der Luxushotels im Zentrum von zwei auf eins gesunken. Von 2005 bis 2013 wird sie von eins auf mindestens fünf ansteigen! Beim ehemaligen Hettlage an der Immermannstr. ist auch noch etwas im Busch...
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Alt 15.03.08, 10:55   #7
Stefan Junger
 
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Jetzt wird es konkret. Die Bezirksvertretung 1 hat gestern eine erste Verwaltungsvorlage, die das Verfahren auf den Weg bringt, abgenickt - bei nur drei Enthaltungen.

Zu klären ist zunächst das Verkehrkonzept. Unter dem neuen Altstadtviertel soll eine Tiefgarage mit 800 Plätzen entstehen. Die geplante Ausfahrt über die Neubrückstraße könnte an der Ecke direkt an der Heinrich-Heine-Allee für Probleme sorgen. Daher muß ein schlüssiges Verkehrskonzept her.

Es muß auch beachtet werden, dass auf dem Areal Bodendenkmäler gefunden werden könnten. Ebenso müsse die historische Mauer des Coelestinerinnen-Klosters harmonisch ins Wohnviertel integriert werden.

Nun bekommen zwölf Architekten-Teams die Auflagen zugeschickt. Davon bleiben später fünf im Rennen, aus denen dann nach weiteren Detailplanungen, der Siegerentwurf gekürt wird.

Die vielen alten Bäume, die die Mühlenstraße prägen, sollen bleiben. Eine der Rosskastanien ist sogar ein Naturdenkmal.

Der große, grünen Innenhof sollte auch für die Öffentlichkeit nutzbar sein, so eine Forderung von Clara Deilmann. Die Verwaltung signalisierte aber, das der Investor überhaupt kein Interesse daran hätte. Dort könnte sonst womöglich ein Treffpunkt für Trinker und Junkies entstehen.

NRZ
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Alt 17.03.08, 07:26   #8
Echnaton
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Für den Wettbewerb wurden in der RP (print) schon einige Namen genannt:

HPP Hentrich-Petschnigg & Partner, JSK (beide Düsseldorf)
Hans Kollhoff, Berlin
Hilmer und Sattler, Steidle und Partner (beide München)

Edit: Etwas Kollhoff in der Altstadt wäre phantastisch... ist ja gut, ich warte auf die Entwürfe...
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"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 17.03.08, 08:00   #9
mamamia
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Zitat:
Zitat von Stefan Junger Beitrag anzeigen
J
Der große, grünen Innenhof sollte auch für die Öffentlichkeit nutzbar sein, so eine Forderung von Clara Deilmann. Die Verwaltung signalisierte aber, das der Investor überhaupt kein Interesse daran hätte. Dort könnte sonst womöglich ein Treffpunkt für Trinker und Junkies entstehen.
Ich verstehe den Investor; kein Investor oder Bauträger würde soetwas gerne zulassen, ausgerechnet in der Altstadt. Die Käufer solcher Immobilien würde eine unkontrolierter Zugang für die Öffentlichkeit abschrecken. Von der Idee sollte die Verwaltung sich ganz schnell verabschieden. Solange es keine dringende Notwendigkeit für ein querendes Wegerecht gibt (das sehe ich hier nicht), sollte der Blockinnenbereich überwiegend ein geschützter Raum für die Nutzer / Bewohner bleiben.
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Alt 25.06.08, 08:35   #10
Bewacher
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Bewacher hat die ersten Äste schon erklommen...
Die RP vom 25. Juni 2008 berichtet darüber: Nachkriegsbauten sollen weichen. Es wird ein Luxushotel und Luxuswohnungen geben - an einem geschlossenen Innenhof. Am zweiten, öffentlich zugänglichen Innenhof sollen Büros und Cafes bzw. kleine Läden entstehen. Die Beibehaltung der altstädtischen Kleinteiligkeit erachte man als wichtig; extra dafür habe es gravierende Planänderungen gegeben. Bonin habe die neuen Pläne gelobt.
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Alt 03.03.09, 11:14   #11
Echnaton
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Die Politik hat die Pläne jetzt weitestgehend abgesegnet – wer den Wettbewerb nun gewonnen hat, ist allerdings nicht zu erfahren. Die Bezirksvertretung hat noch diverse Details im Denkmalschutz durchgesetzt. An der Planung eines Luxushotels hält der Investor Franconia fest.
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Alt 04.03.09, 11:32   #12
Altstadtjong
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Altstadtjong wird schon bald berühmt werdenAltstadtjong wird schon bald berühmt werden
Wenn der Denkmalschutz greift, gut. Spannend werden also eher die neu zu errichtenden Bauen. Ob man die Ratinger mit historisierenden oder wenigstens einer kleinteiligen Front bebaut oder wird es ein ähnlich überproportionierter Klotz wie das Gerichtsgebäude selbst?
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Alt 04.03.09, 12:29   #13
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
Leider steht der wilhelminische K(l)otz-Kasten an der Mühlenstraße unter Denkmalschutz.

Ich hoffe sehr, das an der Ratinger Straße der Umgebung entsprechend kleinteilig gebaut wird; dort steht ja auch die denkmalgeschützte Fassade des ehem. Coelestinerinnenstifts von Adolf von Vagedes - diese Fassade alleine gibt den Maßstab vor. Auch sollten die Bauten wieder an die historische Bauflucht heranrücken (die Stellplätze vor den Gebäuden sind ja alles andere als ansehnlich).

Gleiches gilt für die Neubrückstraße; dieser Unort sollte verschwinden und, als Gasse erkennbar, auf der westlichen Straßengrenze angemessen bebaut werden.

Mal sehen, was bei dem Wettbewerb heraus kommt.
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Alt 04.03.09, 14:07   #14
nospam
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nospam ist im DAF berühmtnospam ist im DAF berühmt
Express-Artikel zum Thema: http://www.express.de/nachrichten/region/duesseldorf/der-bau-boom-geht-weiter_artikel_1235811319873.html.

Inhalt: U-Förmiger Bau zwischen Liefergasse und Neubrückstraße mit grünem Innenhof. Klosterfassade bleibt natürlich stehen. Richtung Neubrückstraße: Geschäfte, Gastronomie und Büros.
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Alt 16.03.09, 11:45   #15
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
Im Internetauftritt des Stadtplnungsamtes ist unter der Rubrik Stadtplanung zur Diskussion einen Plan mit der Freiraumplanung zum Bebauungsplanvorentwurf veröffentlicht.

Demnach fügt sich die aktuelle Planung in das kleinteilige Umfeld ein. Ich hoffe, das auch die jeweiligen Fassaden in Proportion und Material auf das gewachsene Umfeld reagieren.
Die Häuser sollten möglichst nicht mit einer einheitlichen Architektur (Fassade) geplant werden.
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