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Alt 07.05.14, 13:53   #76
patbre
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Ich als gebürtiger Bochumer, der nach der Schule schnell geflüchtet ist, finde diese Entwicklung toll! Die Bochumer Innenstadt ist doch derzeit eine Katastrophe, überall Leerstand oder furchtbare Billigläden. Die Neuentwicklung bringt endlich wieder ein bischen Schick und Glanz nach Bochum. Wie das Kortum Karree gezeigt hat, warten große (und höherwertige) Ketten auf qualitative Einzelhandelsflächen!

Mein Tipp: Zara wird dort einziehen und Schwung in die Ecke bringen. Auch Wormland könnte passen, entweder als Ergänzung oder sogar als Ersatz zum Ruhrpark (ich kenne niemanden, der extra in den RP fährt, außer ins Kino).
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Alt 25.05.14, 10:40   #77
Kostik
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Wettbewerbsverfahren & das Ergebnis

Im Oktober wurde bekannt, dass sowohl das Grundstück der ECE (Gebäuden Viktoriastraße 10 und Junggesellenstraße 8) als auch der fehlende Zugriff auf das Telekomgebäude zu Unsicherheiten bei den Investoren führten. Ebenso wurde die Kostenlast der abzureißenden Justizgebäude kritisch gesehen. Kurz darauf teilten drei Teilnehmer mit, dass sie nach langer Überlegung keinen Beitrag abgeben werden und sich vom Verfahren zurückziehen.

Darüner hinas hat die ECE Ende Dezember 2013 die Stadt Bochum darüber informiert, dass sie sich vom Verfahren zurückziehen wird. Als Gründe hat die ECE u. a. die Verkaufsflächenbeschränkung von max. 20.000 m² und den gesetzten Mindestkaufpreis für den Justizblock angegeben.

Von den ursprünglichen sechs zugelassenen Investoren haben Anfang Januar 2014 nur zwei Investoren ihre Wettbewerbsbeiträge fristgereicht eingereicht.
  • mfi fünfzehnte Grundbesitzgesellschaft mbH & Co KG, Essen mit Maas und Partner, Münster
  • HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg mit RKW Rhode Kellermann Wawrowski, Düsseldorf

Das Preisgericht kam einstimmig zu dem Beschluss, dass das städtebauliche Konzept von HBB in besonderer Weise die Neubauung zum Stadtquartier Viktoriastraße im Sinne der Auslobung umsetzt.

Zentrale Idee des Entwurfs von HBB mit RKW ist ein Quartier mit einzelnen 4-5 geschossigen Baukörpern, die durch Gassen und Plätze durchtrennt werden. Zum Husemannplatz hin öffnet sich das Quartier mit einer Passagengasse, von der aus in Nord-Süd-Richtung eine weitere Gasse zum neuen Quartiersplatz vor dem Schlegelturm führt. Im Bereich des Willy-Brandt-Platzes entsteht mit neuen Raumkanten auf dem heutigen Telekomblock durch Rückbau des Gebäudes ein vergrößerter Rathausvorplatz. Durch die Anordnung der neuen Baukörper sowie durch die vorgesehene Verengung der Viktoriastraße entstehen neue Blickbeziehungen auf das Rathaus und auf den Schlegelturm.

Neue Einzelhandelsflächen bleiben dem Justizblock in zwei Geschossen (sowie im UG) und dem gesamten Bereich hin zur Viktoriastraße vorbehalten. Die mit der Auslobung vorgegebenen Obergrenzen zu den Verkaufsflächen werden eingehalten: In den drei Baukörpern auf dem Justizblock sind ca. 14.700 m² und in den Gebäuden im Bereich des Telekomblock sind weitere Verkaufsflächen bis zu 5.000 m² geplant.

In den Obergeschossen auf der Justizfläche sind Büros vorgesehen. Im Bereich des Telekomblocks können mehrere Nutzungen, wie Einzelhandel, Wohnen in den Obergeschossen des südlichen Baukörpers sowie Gastronomie und Hotel rund um das Schlegelhaus entstehen. Das Projekt könnte in vier Bauabschnitten realisiert werden. Es wäre so eine sukzessive Quartiersentwicklung möglich.

Die Architektursprache folgt dem Leitbild des klassischen Büro- und Geschäftshauses. Der Schlegelturm mit Schlegelhaus sowie das Bürogebäude auf der Ecke Viktoria-/ Junggesellenstraße bleiben erhalten und sollen zu einer gewachsenen Stadtstruktur beitragen. Der Husemannplatz wird von den zahlreichen Einbauten befreit, um als lebendiger Stadtraum genutzt werden zu können.

In weiteren Schritten empfiehlt das Preisgericht für u. a. die Geschossigkeit der Gebäude zum Husemannplatz zu erhöhen, die Fassaden und Zugänglichkeiten in die Baukörper auszudifferenzieren, das Nutzungskonzept weiter zu entwickeln und die Integration eines Hotels zu konkretisieren. Die Abrissarbeiten am Justzgelände sollen 2016 beginnen. Die Eröffnung hier ist für 2018/2019 geplant.

Außerdem soll eine Fülle von anderen Maßnahmen zur Gesamtkonzeption beitragen. So soll u.a:
  • Die Viktoriastraße in dem Bereich zu einer reinen Fußgängerzone umgebaut werden
  • Es sollen Gespräche mit den Eigentümer auf der östlichen Seite der Viktoriastraße geführt werden, damit sich die Ladeneinheiten zur Viktoriastraße hin öffnen oder nach Möglichkeit sogar sich bis zur Kortumstraße durch erstrecken.

  • Auf der Viktoriastraße soll das Witteler-Gebäude geöffnet werden, da es eine Scharnierfunktion zwischen Boulevard, Willy-Brandt- Platz und Viktoriastraße im städtebaulichen Konzept hat.
  • Der in die Jahre gekommenen Husemannplatz soll neu gestaltet werden.

Quelle: Stadt Bochum

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Alt 25.05.14, 10:44   #78
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Alt 19.09.14, 12:32   #79
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Entwurf des Zweitplatzierten

Der Wettbewerbsbeitrag von mfi und Maas & Partner folgt in seiner städtebaulichen und funktionalen Struktur eher der Typologie eines Shopping-Centers als der einer geforderten Quartiersentwicklung, weshalb man sich für den Entwurf von HBB entschieden hat.


Bild: Stadt Bochum | mfi / Maas und Partner


Bild: Stadt Bochum | mfi / Maas und Partner
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Alt 11.10.14, 10:55   #80
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Wie die Ruhrnachrichten berichten wird der Landtag voraussichtlich im Februar 2015 den Verkauf des Justizareals beschließen, danach kann die Entwicklung des neuen Stadtquartiers beginnen, wobei die Abrissarbeiten erst Ende 2016 starten können, wenn das Gericht zum Ostring zieht. Die Zeit bis dahin soll genutzt werden um weitere wichtige Entscheidungen zu treffen. So gibt es mittlerweile einen Planungsauftrag. Der sieht vor, dass der Telekomblock erhalten bleibt und in das Gesamtprojekt integriert wird.

Die Erhaltung des Telekomblocks ist eine sehr positive Entwicklung wie ich finde. Ein Abriss wäre eine Schande gewesen. Ich glaub da hat der Erwerb des Gebäudes durch die Familie Baltz eine wichtige Rolle gespielt.


Foto: michiel 1972, auf panoramio, Attribution-ShareAlike 3.0 Unported
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Alt 07.01.15, 22:18   #81
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Heute berichtet Radio Bochum über den fertigen Kaufvertrag für das Gelände an der Viktoriastraße. Demnach muss nur noch der Landtag dem Verkauf des Justizgeländes zustimmen, so dass danach die Unterschriften getätigt werden können. Über die Verkaufskosten wurden keine Auskünfte gegeben. Klar ist jedoch, dass die HBB die kompletten Kosten für den Abriss der Jusitzgebäude tragen wird. 2017 soll dann mit dem Bau des Einkaufsquartiers begonnen werden. Die Eröffnung ist für Herbst 2019 geplant.

Zusammenfassung:
  • Verkauf des Justizareals an HBB im Februar 2015
  • Auszug der Justiz Ende 2016
  • Abriss der Justizgebäude Anfang 2017
  • Baubeginn für das Einkaufsquartier 2017
  • Eröffnung im Herbst 2019
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Alt 17.06.15, 21:14   #82
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Kaufvertrag für altes Justiz-Areal ist unterschrieben

Ende Mai wurde der Kaufvertrag für altes Justiz-Areal unterschrieben. Käufer ist die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) aus Hamburg. Jetzt muss nur noch der Landtag zustimmen, was allerdings als Formsache gilt. Das Unternehmen aus Hamburg will rund 200 Millionen Euro investieren, um ein komplett neues Stadtquartier an der Viktoriastraße zu errichten.

Zwischen dem künftigen neuen Besitzer und den Besitzern des Telekomblocks gibt es bereits intensive Gespräche. Bei der ursprünglichen Planung ist bekanntlich die Fläche zwischen Rathaus und Justizzentrum Bestandteil der Quartiersentwicklung.

Quelle: WAZ - Kaufvertrag für altes Justiz-Areal ist unterschrieben
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Alt 24.12.15, 11:33   #83
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In einem Interview der WAZ mit dem Oberen der Wirtschaftsförderung sind neue Informationen über die Entwicklung des Quartiers bekannt geworden. Demnach hat die HBB sowohl das Grundstück Justizblock als auch ein Teilgrundstück im Telekom-Block gekauft. Die Planungen gehen davon aus, dass das EGR-Gebäude erhalten bleibt. Man sei auch in diesem Jahr davon weggekommen, einzelne Bereiche des neuen Quartiers als Einzelprojekte zu sehen, sondern als ein Gesamtprojekt für die Entwicklung der Innenstadt zu betrachten.

Außerdem berichtet Radio Bochum über mögliche Pläne der Stadt das Betriebs- und Verwaltungszentrum in das geplante Stadtquartier Viktoriastraße zu verlagern. Diese Idee gilt nun als eine von drei Möglichkeiten für den Umgang mit dem in die Jahre gekommenen Gebäude am Rathaus. Die Stadtverwaltung befinde sich im Moment im Gespräch mit allen Beteiligten und prüfe rechnerisch alle Alternativen, so ein Sprecher der Stadt.

Quelle: WAZ - Bochum sollte Talentschuppen der Nation sein
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Alt 16.01.16, 10:21   #84
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Während die Stadt über die Verlagerung der Volkshochschule, Stadtbücherei und anderer städtischen Dienststellen in das neu geplante Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier an der Viktoriastraße nachdenkt, scheinen offenbar die Gespräche für eine gemeinsame Entwicklung des Quartiers zwischen Baltz (Telekomblock) und HBB (Justizareal) gescheitert zu sein.

Baltz wird nun eigene Pläne erstellen und dann mit der Stadt sprechen. In einigen Wochen sollen die Ergebnisse vorgestellt werden. Dabei fühlt sich Baltz nicht mehr gebunden an das Ergebnis aus dem Investorenwettbewerb, das den Abriss des Telekomblocks vorsah.

Durch das Scheitern der Gespräche wird nun der komplette Bebauungsplanes Nr. 864 in Frage gestellt. Für das Gelände der Justiz soll es demnach einen eigenen B-Plan geben und der Bebauungsplan aufgespalten werden, weil es auch im Bereich der Schlegel Immobilie komplizierte Eigentumsverhältnisse gibt.

Quelle: WAZ - Stadt Bochum schmiedet neue Pläne für VHS und Bücherei
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Alt 18.12.16, 12:14   #85
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Zufällig bin ich auf einen überarbeiteten Entwurf von 2013 gestoßen. Ich persönlich gehe von einer aktuellen Planung aus. Auf jeden Fall sieht man links im Bild die Aufschrift DAI Deutsches Anwaltsinsitut e.V. Es könnte sich dabei bereits um den ersten Mieter für die Büroflächen handeln. Zu Zeit befindet sich das Institut noch im Technologiezentrum an der Ruhr-Universität.



Bild: RKW Rhode Kellermann Wawrowski (klick zum vergrößern)
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Alt 21.12.16, 21:36   #86
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Abriss Justiz | Neubau EKZ Viktoria-Quartier

Der Projektentwickler HBB aus Hamburg bestätigte auf Anfrage der WAZ, dass man weiterhin an dem Entwurf von 2013 festhalte. Doch wird man sich lediglich auf die Fläche der Justiz beschränken müssen, da man sich mit den anderen Grundstückeigentümern (Telekom-Block + Schlegel-Areal) nicht einigen konnte.

Zu Zeit steht das Unternehmen nach eigenen Angaben mit der Stadt in Gesprächen, die möglicherweise mit städtischen Dienstleistern wie etwa Volkshochschule oder Stadtbibliothek dort Flächen anmieten könnte. Die im Planungsprozess veranschlagte Verkaufsfläche von rund 15 000 Quadratmetern möchten HBB voll ausnutzen. Es gebe bereits konkrete Gespräche mit einem großen Textilhaus, das bislang noch nicht in Bochum vertreten sei.

Im Sommer 2017 nach Umzug der Justiz in das neue Justizzentrum am Ostring soll nach Möglichkeit sofort mit dem Abriss der alten Gebäude begonnen werden. Man rechnet etwa mit drei Monaten Abrisszeit. Danach soll der Bau des ca. 100 Mio Euro teuren Viktoria Quartiers beginnen und Ende 2019 abgeschlossen sein.

Quelle: WAZ - Neues Viktoriaquartier wird deutlich abgespeckt gebaut
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Alt 21.12.16, 21:43   #87
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Umbau + Sanierung Telekom Gebäude

Das Telekom Gebäude gegenüber dem Rathaus gelgen soll nicht abgerissen werden. Es gibt wohl bereits einen Entwurf, der eine neue Gestaltung der historischen Fassade des 1931 erbauten Telekomgebäudes vorsieht. Mit Rundbögen aus den 20er-Jahren und der alten Fassade will der Besitzer Baltz das alte Gebäude äußerlich wieder auf den historischen Stand bringen. Auch dort können dann neben Einzelhandel, städtische Einrichtungen angesiedelt werden.

Quelle: WAZ - Neues Viktoriaquartier wird deutlich abgespeckt gebaut
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Alt 24.12.16, 10:13   #88
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Mit Kritik hat die Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet auf die Entscheidung das Telekomgebäude zu erhalten reagiert. ''Es würde nicht zum Konzept eines offenen Einzelhandels- und Dienstleistungsquartiers passen. Die Entscheidung sei sogar eine Gefahr für den gesamten Einzelhandelsstandort.''

Die Kritik über den Erhalt des Telekomgebäudes teile ich nicht. Ich sehe es sogar als Chance eine historische Mitte in der Bochumer Innenstadt zusammen mit dem Rathaus und Schlegel Areal wieder aufstehen zu lassen. Es wäre dann ein neues Alleinstellungsmerkmal der Innenstadt im Wettbewerb der Städte hier im Ruhrgebiet. Besonders gespannt bin ich auf die Wiederherstellung der alten Fassade. Hier ist eine Ansichkarte von 1935, wo man einen Teil der alten Fassade erkennen kann.
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Alt 24.12.16, 12:34   #89
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Das Alleinstellungsmerkmal des innerstädtischen Bochumer Einzelhandels ist seine Schwäche. Die Ladenmieten sind für eine 360.000-Einwohnerstadt im Keller, die Geschäftshäuser zumeist in einem nicht mehr zeitgemäßen Zustand und viel Ramsch. Das liegt aber nicht an fehlender Kaufkraft oder Zentralität, sondern an diesem Geschwür am Ruhrschnellweg. Ein Gegenpol dazu, auch wenn das EKZ wohl jetzt in abgespeckter Form realisiert wird bzw. realisiert werden soll, ist dringend von Nöten.

Das offen gestaltete Quartier stellt zudem eine städtebaulich starke Verbesserung dar. Endlich könnte der äußerst unattraktive Gerichtskomplex am Ring verschwinden und seine barrierenhafte Wirkung aufgebrochen werden. Alles in allem ein tolles und wichtiges Projekt! Bin gespannt wie es hier weitergeht...
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Alt 25.06.17, 10:49   #90
Kostik
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Viktoria-Karree | Eröffnung 2020

Die HBB listet nun online das Projekt unter den Namen ''Viktoria Karree''. Wie man diesem aktuellen Artikel der WAZ entnehmen kann, plant die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) in Kürze die Pläne zum Abbruch des Justizblocks und zum Bau des Karrees vorzulegen. Der Investor will bereits 2020 das neue Viktoria-Karree eröffnen. Neben dem Einkaufszentrum und Büros ist offensichtlich auch ein Hotel mit 174 Zimmern über zwei Etagen geplant.

Projektdaten:
  • Standort: Viktoriastraße, Bochum
  • Nutzung: Geschäftshauskomplex mit Handel, Büro, Hotel u.v.m
  • Projektvolumen BFG: 32.000 m²
  • Verkaufsfläche: ca. 15.000 m²
  • Tiefgarage: 20.000 m² mit 510 Plätzen
  • Investor: HBB, Hamburg
  • Architekt: Architekturbüro RKW, Düsseldorf
  • Investitionskosten: 100 Mio Euro
  • Baustart: vsl. 2018



Bild: (C) HBB
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