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Alt 09.05.13, 20:08   #76
DUS-Fan
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Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Der einzige Unterschied ist, dass Derendorf als Wohnlage eher guter Schnitt ist, während Oberbilk meines Wissens bisher als besonders einfache Lage geradezu berüchtigt war. So wirkt die Sorge um soziales Gefüge in per se teuren Neubauwohnungen irgendwie albern.
So Sprüche bringst du ja öfters, aber vielleicht solltest du mal Nachdenken, bevor du so etwas schreibst!
Menschen nach ihrem Einkommen sozial einzuordnen!
Soziales Gefüge funktioniert nicht nur in eine Richtung - nur weil Wohnraum für Besserverdienende entsteht, steigt nicht automatisch das Niveau!

Sorgen von Anwohnern sollte man immer ernst nehmen. Hierzu steht in dem Artikel die Aussage der Stadt - Zitat:
„Große Baublöcke an sich sind kein Problem“, sagte Evelyn Hoffmann, und verwies auf die „vernünftige Mischung aus gefördertem, mittlerem und hochpreisigem Wohnraum“.

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Der Artikel erwähnt die Lärmbelästigung von den Bahngleisen im großen Turm - ich grüble schon seit längerer Zeit, wieso gerade das teuerste Gebäude mit Premiumflächen direkt an den Bahngleisen geplant ist. Im Quartier Central sind zwischen den Gleisen und den Hochhäusern niedriegere Bauriegel vorgesehen - auch hier könnte der Turm etwas mehr in der Mitte der Anlage untergebracht werden.
So nicht ganz richtig! Es steht in dem Artikel - Zitat:
"Hoffmann verwies auf die Nähe zu den Bahngleisen, und dass der große Turm wegen der Lärmbelastung eher weniger für Wohnungen geeignet sei."
Der Turm soll also auch als Lärmschutz für die Wohnbebauung dienen.
Macht auch Sinn, da die Gleise im Gegensatz zum Quartier Central nicht auf Straßenniveau, sondern ein ganzes Stück höher liegen (ca. 10m) und auch noch viel dichter dran sind.

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Und wenn man statt Büros mehr Wohnungen bauen würde, wäre die Einwohnerdichte höher, was den Anwohnern auch nicht gefallen würde.
Das kann man so oder so sehen, es wurde auf jeden Fall mehr Wohnraum gefordert - Zitat:
"Dagegen mangelt es an Wohnraum. Warum werden nicht mehr Wohnungen und weniger Büros gebaut?"
Von den Vertretern der Stadt gab es dazu keine Antwort.
Der Vertreter des Eigentümers, Jürgen Probst wird in dem Artikel hierzu zitiert:
„In diesem Stadium der Planung ist es für eine Detailnutzung zu früh."
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Alt 10.05.13, 10:46   #77
Echnaton
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Vorsichtig gesagt: Sehr fruchtbar war diese Bürgerbeteiligung nicht.

Der Zusammenhang hohe Dichte -> soziale Probleme besteht nicht. Der Stadtteil mit der höchsten Einwohnerdichte (Friedrichstadt) ist völlig intakt. Ghettos entstehen durch Abgeschiedenheit, Aus- und Eingrenzung – das muss man halt baulich meiden. Wohnhochhäuser am Stadtrand (Garath, Ratingen West): Nie wieder. Aber das hier ist nicht Stadtrand.

Bei den Büroflächen gilt, was Ray05 schreibt: Zentrale, moderne, verkehrlich gut angebundene Flächen gibt es eben nicht im Überfluss. Gute Bauten werden problemlos und für viel Geld vermietet und verkauft. Nicht zufällig wird in diesem Bereich viel investiert.

Hinzu kommt, dass es sich bei dem Quartier M um eine ungewöhnliche Mikrolage zwischen Hbf, Capitol-Theater und Worringer Platz handelt. Ein Projekt dieses Volumens schafft sich außerdem seine eigene Lage. Möglicherweise ist es noch fünf oder zehn Jahre zu früh, aber das Quartier M markiert sehr gut, wo die Reise hingeht in dem Viertel. Ein Premiumstandort wird es nicht, aber bei den Düsseldorfer Immobilienpreisen lässt sich auch mit gesunder Mittelklasse gutes Geld verdienen. Mittelmaß in Düsseldorf kostet so viel, wie anderswo die Spitzenklasse.

Bei einer geplanten Fertigstellung 2019 sind Anfragen von drei Hotelketten und für 10.000m² Büroflächen ein hervorragender Zwischenstand.
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Alt 06.06.13, 19:21   #78
Bau-Lcfr
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Zitat:
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Abgeschiedenheit, Aus- und Eingrenzung – das muss man halt baulich meiden
Ohne ein mögliches Ghetto vermutten zu wollen - etwas abgeschieden ist die Lage schon: Breiter Bahndamm der Hauptstrecke im Westen, ein Bahngraben im Norden, relativ viel befahrene Straße im Süden, weitere geplante verkehrsreiche Straße im Osten. Im Westen kann man nichts tun, in die anderen Richtungen kann man sich noch möglichst gute Verknüpfungen überlegen.

Ende April gab es hier mehrere Berichte über das Wohnen-am-Park-Projekt - da die Gerüste inzwischen abgebaut wurden, habe ich zwei Fotos gemacht. Ein Meisterwerk ist es nicht.
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Alt 06.06.13, 21:56   #79
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Ohne ein mögliches Ghetto vermutten zu wollen - etwas abgeschieden ist die Lage schon: Breiter Bahndamm der Hauptstrecke im Westen, ein Bahngraben im Norden, relativ viel befahrene Straße im Süden, weitere geplante verkehrsreiche Straße im Osten. Im Westen kann man nichts tun, in die anderen Richtungen kann man sich noch möglichst gute Verknüpfungen überlegen.
Du bist dir aber sicher , dass du das geplante Quartier-M-Gelände meinst? http://goo.gl/maps/f7ZBM

Ich frage deshalb, weil deine Eingrenzung so nicht stimmt.

Westen:
Da verläuft zwar die Hauptstrecke der Bahn, aber Nordwestlich - Südwestlich ist die Kölner Straße, die auch unter der Bahnlinie durchläuft.

Norden:
Da gibt es keinen Bahngraben, der verläuft Nordöstlich hinter den Häusern auf der Erkrather Straße, welche auch das Gelände im Norden
begrenzt (auf der anderen Seite ist das Capitol) und auch unter der Bahnlinie herführt.

Süden:
Hier gibt es (noch) keine Straße, da soll die neue Moskauer Straße entstehen - die Verbindung der Kölnerstraße mit der Moskauer Straße.
Im Endausbaustadium (bis Karl-Geusen-Straße) soll das als Umgehungsstraße für die Kölner Straße Richtung Oberbilker Markt fungieren.
Die Kölner Straße wird dann zwischen Eintrachtstraße und Oberbilker Allee/Karl-Geusen-Straße verkehrsberuhigt.

Osten:
Da wird nur die Verbindung zwischen Moskauer Straße (und der neuen Moskauer Straße) und der Erkrather Straße getrennt,
offen nur noch für ÖVPN-Busse (mit Schranke) und Fußgänger und Radfahrer.

Was braucht man da noch für "gute Verknüpfungen"?

Zentraler geht´s kaum, was daran "etwas abgeschieden" sein soll, kann ich nicht verstehen ->
mitten in der Stadt, direkt am Hauptbahnhof (und ÖPNV ohne Ende), IHZ-Bürgerpark vor der Tür, ebenso der Oberbilker Markt und Kölner Straße
und in 15 Minuten zu Fuß auf der Schadowstraße....
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Alt 07.06.13, 15:19   #80
Echnaton
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Die Bahnstrecken und Straßen sorgen nicht für Abgeschiedenheit, sondern für das genaue Gegenteil: Anbindung, Bau-Lcfr. Wichtige Viertel der Stadt sind fußläufig erreichbar.
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Alt 12.06.13, 13:04   #81
escape
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escape befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo. Die Güterstrecke kann man doch wohl nicht als Beweis einer guten Anbindung aufführen. Die Eisenbahnunterführungen und der Worringer Platz waren und bleiben Problemstellen. Dreckig, laut, versifft.

Bei der üblichen Strategie von CDU/FDP wird das geplante Bürohochhaus später zu einem Wohnhochhaus umgewidmet, siehe Quartier Central. In Garath hat man damals übrigens die Wohnhäuser direkt an der lauten Eisenbahn gebaut - mit den bekannten Problemen bei der Vermietung. Bei Quartier Central und Quartier M wird der Lärm wegdiskutiert (Wunderwirkung dank Concierge), aber das Lärmproblem bleibt langfristig.
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Alt 12.06.13, 13:29   #82
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Hallo escape, herzlich willkomen hier im Forum.

Mit der guten Anbindung ist natürlich nicht die Güterzugstrecke gemeint, sondern die Hauptstrecke für den Personenverkehr und somit auch der Hauptbahnhof.

Auch wenn die Eisenbahnunterführungen und der Worringer Platz keine Aufenthaltsqualität haben (da gebe ich dir Recht mit "Dreckig, laut, versifft"), was hat das mit der Anbindung zu tun? - Die wird dadurch doch nicht schlechter.

Gerade weil die Ecke lärmtechnisch nicht einfach ist, werden doch die Bürobauten so geplant.

Dass die Umplanung der Bürobauten im Quartier Central in Wohnhäuser durch die CDU/FDP gewollt war, ist Quatsch.
Wenn die Investoren Büros da nicht vermarkten können, aber Wohnungen und dies planungsrechtlich möglich ist, warum nicht?
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Alt 12.06.13, 18:01   #83
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Willkommen im DAF, escape.

DUS-Fan bringt das sehr gut auf den Punkt. Mit dem Hbf ist der größte Nahverkehrs- und Fernverkehrsknoten Düsseldorfs in Fußweite – weniger Abgeschiedenheit geht nicht. Es ist wenig überraschend, dass gerade Hotelgesellschaften Interesse signalisieren. Lärmschutz ist sicher ein Thema, dem sich die Planer stellen müssen – das gilt an vielen Orten Düsseldorfs so (willkommen in der Großstadt).

Der Worringer Platz hat übrigens durchaus eine wachsenden Fangemeinde. Unter Kreativen gilt er als urbanster, spannungsreichster Raum der Stadt und er ist durchaus ein Liebling der Kunstszene. Die kulturellen Einrichtungen in direkter Nähe tragen sicher dazu bei. Eine Schönheit ist er wahrlich nicht – vielleicht macht das den Reiz aus? Man muss ihn als wildes Kunstobjekt auffassen, sonst versteht man ihn nicht.

In Fußweite liegen auch andere attraktive Quartiere wie Ackerstraße, Immermannstraße, Erkrather Straße (Dr. Thompson's, Capitol, Clube Portugues). Es ist Bewegung in Oberbilk – und das Quartier M gehört dazu. Gut so.
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Alt 12.06.13, 20:25   #84
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von escape Beitrag anzeigen
Bei der üblichen Strategie von CDU/FDP wird das geplante Bürohochhaus später zu einem Wohnhochhaus umgewidmet, siehe Quartier Central.
Nur dann, wenn es lange keine Interessenten für die Errichtung der Büroflächen geben sollte, was ich als parteiübergreifend plausibel betrachten würde (wegen der Zentralität wäre ich persönlich für ordentliche Büroflächenanteile). Im QC gibt es gleichzeitig mehrere Wohnprojekte-Baustellen, während von den angekündigten Büroprojekten nur LeCour verwirklicht wurde.
Das Lärmproblem könnte man z.B. durch Mischnutzung mit Wohnungen über einigen Büroetagen lösen. Dieses ist aber auch woanders präsent - an der vornehmen Heinrich-Heine-Allee kann man bei geöffnetem Fenster nicht telefonieren und selbst an der Kö konnte ich gestern eine Besprechung erst nach der Fensterschließung führen (Quartier M ist möglicherweise sogar leiser).

Als ich den Güterbahn-Graben usw. angesprochen habe, hoffte ich auf Ansätze wie eine oder mehrere Fußgängerbrücken-Verbindungen über diesem Graben, zum Beispiel hier (zur Krahestraße). Bei den Straßen könnte man entweder die Breite der erst geplanten Straße oder zumindest der Fußgängerübergänge über diese Straße diskutieren.
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Alt 12.06.13, 22:31   #85
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Zitat:
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Als ich den Güterbahn-Graben usw. angesprochen habe, hoffte ich auf Ansätze wie eine oder mehrere Fußgängerbrücken-Verbindungen über diesem Graben,
zum Beispiel hier (zur Krahestraße).
An der von dir verlinkten Stelle ist kein Platz für eine Fußgängerbrücke.
Außerdem müssten Eigentumsrechte von Grundstückseigentümer geschnitten werden: http://goo.gl/maps/QUakB
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Anwohner der Erkrather Straße und der Krahestraße sich über eine Fußgängerbrücke an der von dir angegeben Stelle
freuen würden (zusätzlicher Lärm im Bereich zwischen beiden Straßen).
Das einzige, was da sinnvoll wäre, ist die Baulücke auf der Krahestraße (Haus-Nr. 27) zu schließen: http://goo.gl/maps/V0ZzH

Was ich aber überhaupt nicht verstehe, worin soll der Nutzen einer Fußgängerbrücke an der Stelle sein?

Die Krahestraße kann gut über Erkrather Straße und Langerstraße erreicht werden, reicht für eine Wohnstraße vollkommen.

Ich sehe auch keine andere Stelle, wo eine Fußgängerbrücke sinn machen würde.
Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Bei den Straßen könnte man entweder die Breite der erst geplanten Straße oder zumindest der Fußgängerübergänge über diese Straße diskutieren.
Naja, über die Breite der geplanten "Neuen Moskauer Straße" lässt wohl nicht diskutieren - sie ist als 4spurige Umgehungsstraße geplant.
Und Fußgängerübergänge wird es in den Kreuzungsbereichen schon wegen der dort notwendigen Ampeln ausreichend geben....

Das ganze Gebiet ist perfekt erschlossen, wenn die "Neue Moskauer Straße" gebaut ist, hier noch mal der Link zum Projekt (gut zu sehen auf Seite 15):
http://www.duesseldorf.de/ratsinfo/d...A74A264269EBED
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Alt 28.10.13, 21:19   #86
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DHL räumt das Gelände voraussichtlich 2014

Dieser derwesten.de/WAZ-Artikel von gestern (27.10.13) http://www.derwesten.de/staedte/dues...id8606393.html berichtet darüber,
dass die Deutsche Post-Tochter DHL 2014 das zukünftige Quartier M Gelände verlassen will.

Hauptgrund ist natürlich, dass das Gelände 2008 an einen Hedgefond verkauft wurde und mit dem Quartier M bebaut werden soll.

Auch ohne diesen Grund wäre über kurz oder lang ein Umzug notwendig, da die Zustellbasis dank des Internet-Handel-Booms aus allen Nähten platzt.

Selbst die Reduzierung von 200 auf 130 Zustellbezirke, so dass diese Basis nur noch für Düsseldorf zuständig ist, reicht nicht.

Für Ratingen gibt es ab Dezember eine eigene in Ratingen und auch Neuss, Dormagen, Kaarst und andere linksrheinische Städte werden im Laufe des Novembers ausgelagert (vermutlich nach Neuss ins Industriegebiet im Taubental, da steht seit neuesten hinter der METRO zwischen den Straßen "Im Taubental", "Falkenweg" und "Bussardweg"
eine riesige Postgelbe DHL-Halle).

DHL sucht deshalb ein neues Grundstück für seine Düsseldorfer Zustellbasis, dass in der City liegen soll, damit die Paketzusteller von hier verkehrsgünstig alle Stadtteile erreichen.

Laut Postsprecher Enzer ist bereits ein neuer Standort in Aussicht, näheres wollte er noch nicht sagen - nur, dass der Umzug wird bereits nachstes Jahr angestrebt wird.

Es darf also spezuliert werden, wo der Standort sein wird!
Ich fang dann mal an und tippe auf auf das SEGRO-Gelände auf der Fichtenstraße, dass einzige verkehrsgünstig in der Nähe gelegene Gewerbegrundstück, dass groß genug ist.
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Alt 29.10.13, 07:51   #87
Ray05
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Ray05 hat die ersten Äste schon erklommen...
Das ist auch mein Tipp. Da ja zwangsläufig massig Platz benötigt wird, sind zentrumsnahe Plätze rar gesät. Da das Areal von Quartier M zu gering ist, muss das neue Areal zwangsläufig deutlich größer sein. Welche Möglichkeiten bleiben hier neben dem Segro Citypark? Schließlich muss ja auch Gewerbe zugelassen sein. Daneben wird mit der Ortsumgehung Oberbilk, die bald kommen soll, eine gute Infrastruktur geschaffen. Die B8 und damit Nord wie Süd ist direkt angeschlossen.

Wäre gut, wenn es sich bewahrheitet. Schließlich passiert mir beim Segro Citypark zu wenig
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Alt 29.10.13, 14:53   #88
mamamia
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Davon, dass die schon seit langem geplante Ortsumgehung Oberbilk bald kommen soll, habe zumindest ich nichts gehört.

Sinnvoll wäre es natürlich, die Straße zeitnah zum Quartier M zu bauen.
Dafür müsste aber auch der Kreuzungspunkt Werdener Straße komplett neu gestaltet werden.
Hierfür muss natürlich auch der ebenso schon geplante Neubau der Überführung der Werdener Straße über die Bahntrasse realisiert werden.

Dann könnte auch endlich die ebenfalls schon seit langem geplante Wohnbebauung auf dem Areal des ehem. Güterbahnhof Lierenfeld konkret angegangen werden.

Hier könnte die Stadt ihren preisgedämpften Wohnungsbau realisiert bekommen, insoweit die Vivico beim Grundstückspreis mitspielt,
was ich persönlich für eher unwahrscheinlich halte.
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Alt 20.01.14, 11:45   #89
Echnaton
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Wenn das Quartier M als fußläufiges Bindeglied vom Hbf zum Capitol und dem Tanzhaus NRW dienen soll, wird man sich eingehend mit dem BvSuttner-Platz und mit der Ludwig-Erhard-Allee befassen müssen.

Mit Blick auf die weitere Entwicklung Oberbilks muss das Ziel sein, dass der Hbf zwei Haupteingänge hat und nicht – wie bisher – ein Vorne und ein Hinten.
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Alt 20.01.14, 13:11   #90
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Bislang ist ja nicht einmal „Vorne“, auf dem Konrad-Adenauer-Platz, etwas geschehen;
da sehe ich für den noch gruseligeren Hintereingang eher schwarz.

Das äußere Erscheinungsbild des Düsseldorfer Hauptbahnhofes ist der Bahn AG allem Anschein nach nicht so wichtig.
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