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Alt 18.08.17, 17:54   #601
tieko
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tieko wird schon bald berühmt werdentieko wird schon bald berühmt werden
@citysurfer
Beim Senatshotel ist nur die Fassade denkmalgeschützt.
Man könnte sie eventuell integrieren.
Selbst bei einem neuen Hotel würde man wohl bis auf die Fassade alles abreißen und neu bauen.
Ich wollte auch nur zeigen, dass da eine große Markthalle möglich wäre.
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Alt 19.08.17, 01:12   #602
abekoeln
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abekoeln hat die ersten Äste schon erklommen...
senatshotel

lieber tieko - da muss ich dich korrgieren: das senatshotel ist gerade deshalb geschützt, weil es innen wie außen original 50er ist. da is nix mit nur fassade. das ist als ganzes geschützt. und das ist auch gut so! nicht auszudenken, wenn da ein investor freie hand hätte. die flächen, bei denen er das hat, sind eh schon viel zu viele! deshalb muss der stadtkonservator werner jetzt auch endlich mal das WDR-gebäude zum roncalli-platz unter schutz stellen. was macht der mann denn da?! worauf wartet der!? das hat selbst die gute hiltrud kier zuletzt im ksta gefordert. den rest kann man gerne abreißen. und bitte inklusive dem bezirksrathaus! ich bin ja der nachkriegsarchitektur gegenüber äußerst aufgeschlossen, aber das ding ist einfach mist!
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Alt 20.08.17, 18:18   #603
tieko
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tieko wird schon bald berühmt werdentieko wird schon bald berühmt werden
Das Senatshotel schreibt auf seiner Website, dass nur die Fassade unter Denkmalschutz steht und der Rest des Gebäudes schon vor längerer Zeit modernisiert wurde.
Ich glaube, dass man hinter der alten Fassade einen Neubau errichten wird.

http://www.senats-hotel.de/startseit.../historie.html (ganz unten)

Nachträglich das WDR-Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, würde mit Sicherheit zu einer juristischen Auseinandersetzung führen, bei der die Stadt ganz schlechte Karten hätte (wirtschaftlich unzumutbar).
Man kann höchstens verlangen, dass der Investor ein neues Gebäude mit ähnlicher Fassade errichtet.

Mir wäre es lieber, beide Gebäude blieben komplett erhalten, aber das ist leider unrealistisch.
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Alt 20.08.17, 19:56   #604
cologne777
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cologne777 könnte bald berühmt werden
Also ich hätte nichts dagegen, wenn das Senatshotel komplett abgerissen wird. Man kann mit Sicherheit was daraus machen, aber so erhaltenswert ist dieses Gebäude nicht. Da hat man viel interessantere Gebäude abgerissen (z.B. altes Postamt). Viel schlimmer in diesem Bereich ist aber das Rathaus (spanischer Bau). Einfach nur grausam und völlig deplatziert ist dieses Gebäude. Wenn man die Fenster vergittert, dann hat man ein Innenstadtgefängnis.
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Alt 20.08.17, 21:14   #605
Dooo?
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Dooo? befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich bewundere Altbauten und bin selber kein großer Freund der Nachkriegsarchitektur, aber selbst mir gefallen die zwei genannten Gebäude als Vertreter ihrer Zeit ganz gut. Vor allem den Spanischen Bau finde ich mit seiner unruhigen Backsteinfassade sehr abwechslungsreich fürs Auge. Wahrscheinlich wäre mir der Vorgängerbau doch lieber, aber in Anbetracht der Tatsache, dass heutzutage sicherlich nichts besseres dort gebaut wird, bin ich doch sehr zufrienden damit. Allgemein gefällt mir die Ecke dort sehr gut, mit Vertretern verschiedener Bauepochen sehr gut. Hoffe, dass das Jüdische Museum und der Museumsanbau bald Wirklichkeit werden.
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Alt 24.08.17, 16:23   #606
cpcgn
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cpcgn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
abriss, abriss, abriss

ich wundere mich dann schon ab und an, wie in diesem forum, dass doch von menschen gelesen, geschrieben und betrieben wird, die sich mit architektur beschäftigen und sich dafür interessieren, ein abriss nach dem anderen gefordert wird... da wird mal eben der abriss des denkmalgeschützten senatshotels gefordert - warum? weil es einem nicht gefällt? sollte das eine kategorie sein??? und was kommt danach? in 90 prozent billigster investorenmüll, dann reißt man gleich den spanischen bau noch mit ab, ebenfalls denkmalgeschützt - beide gebäude zeugnisse und zwar hervorragende, der kölner nachkriegsarchitektur, müssen einem nicht gefallen, der spanische bau gefällt auch mir nicht, aber abreißen??? unter anderem wird heute deshalb soviel müll gebaut, weil architekten im regelfall keine ahnung mehrvon der geschichte ihres berufes, von alten bautechniken, geschweige denn von ästhtischen gesetzmäßigkeiten beim bauen der letzten 2000 jahre haben. ich habe selbst mal architekten geführt, die nicht wirklich wussten, wie man ein gewölbe errichtet. man muss nun nicht alles erhalten, aber ohne eine auch real erhaltene baugeschichte, werden die leistungen der architekten wohl eher noch schlechter, als sie oftmals ohnehin schon sind. also: auch mal ein paar gebäude stehen lassen - z.b. senatshotel, spanischer bau und auch das theater am rudolfplatz (dafür ists wohl leider schon zu spät)
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Alt 24.08.17, 17:10   #607
cologne777
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cologne777 könnte bald berühmt werden
Was das Senatshotel angeht, habe ich die Hoffnung, dass man was daraus machen kann. Es ist kein besonderes Gebäude, aber dennoch erhaltenswert. Leider wurden aber in Köln viel schönere Gebäude abgerissen und dann werden viele teilweise wirklich nicht ästhetische unter Denkmalschutz gesetzt. Der Spanische Bau (Rathaus) und das Theater am Rudolfsplatz können meiner Ansicht nach sofort abgerissen werden. Ich finde diese Architektur einfach nur grauenhaft an diesen Plätzen und für ihren Zweck. Das heißt aber nicht, dass man diese abreißt und dann irgendwelche hässlichen Klötze wieder hinstellt. Es gibt auch heute sehr gute Architekten, nur muss man diese engagieren können.
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Alt 25.08.17, 09:17   #608
Shoppy
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Zitat:
.... Es gibt auch heute sehr gute Architekten, nur muss man diese engagieren können.
Hmm... wann hat dies zuletzt in Köln mal funktioniert??
__________________
Meine Fotos stammen alle von mir, sofern keine anderweitige Angabe gemacht wurde.
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Alt 25.08.17, 10:00   #609
cpcgn
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Zitat:
Zitat von cologne777 Beitrag anzeigen
... Leider wurden aber in Köln viel schönere Gebäude abgerissen und dann werden viele teilweise wirklich nicht ästhetische unter Denkmalschutz gesetzt. ...
lieber cologne777, wie ich schon in meinem kommentar angedeutet habe, handelt es sich um ein eklatantes mißverständnis wenn man denmkmalschutz mit ästhetik gleichsetzt. denkmalschutz soll nicht nur schönes erhalten, sondern auch historisch wichtiges, baugeschichtlich relevantes, für eine stadt bedeutsames etc, etc, und solche gebäude können auch hässlich sein. bei senatshotel und spanischem bau handelt es sich um wichtige bauten der 50er jahre in köln an stadthistorisch wichtiger stelle, völlig egal wie die mehrheit sie ästhetisch beurteilt. es gab auch zeiten, da hat man die gotik für hässlich gehalten, dann hätte man den dom abreissen müssen
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Alt 20.09.17, 15:33   #610
Taddel
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Taddel sitzt schon auf dem ersten Ast
Domhotel, Wallraffplatz, Am Hof

http://www.rundschau-online.de/regio...innen-28441316

Zu erst die gute Nachricht: Es soll jetzt endlich bald losgehen am Domhotel. Hierbei wird auch die Baulücke am Hof komplett geschlossen. Die schlechte Nachricht: Die Baulückenschließung Am Hof finde ich echt enttäuschend, langweilig. Noch schlimmer ist, dass die Baulücke am Wallraffplatz nicht nu im gleichen Baustil angegangen wird, nein, die Baulücke wird sogar nur zur Hälfte geschlossen, da die andere Hälfte nicht im besitz des Bauherrn ist. Echt super.... und ganz ehrlich: An so exponierter Stelle schafft man in Köln solch gähnend öde langweilige Neubauten ohne Gesicht. Schade! Chance vertan!
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Alt 22.09.17, 08:29   #611
Hadrian
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Beiträge: 202
Hadrian ist im DAF berühmtHadrian ist im DAF berühmt
^Ich kann dir da nur voll zustimmen und bin auch wirklich enttäuscht über die beiden Visualisierungen der Baulückenschließung. Einen Funken Hoffnung habe ich zwar noch, dass sich noch etwas an der Fassadengestaltung tun wird, aber das ändert nichts an dem Sachverhalt, dass man sich doch über die prominente Lage eines Grundstückes und auch seiner Verantwortung als Bauherr bewusst sein sollte...
Wenn man sich im Vergleich mal anschaut, wie viel ansprechender das Gebäude auf dem vergleichbaren Grundstück Neumarkt / Schildergasse (wo Starbucks Mieter ist) geworden ist, kann ich nur nochmal erwähnen, wie enttäuschend ich die Visualisierungen finde.
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Alt 22.09.17, 09:40   #612
InHouse
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Beiträge: 1
InHouse befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Wo wir thematisch schon beim Wallrafplatz sind:
Sollte die Baulücke über dem Swarowski Laden nicht eh längst geschlossen werden? Hier mal ein alter Beitrag aus der Rundschau. Oder habe ich zwischenzeitlich etwas verpasst?

http://www.rundschau-online.de/fuenf...-frei-10431206
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Alt 22.09.17, 14:02   #613
Tilou
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Tilou sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreTilou sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphäreTilou sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
^ Hallo InHouse,
die von dir verlinkte Visualisierung war der erste Entwurf, als die Lammerting-Gruppe noch Grundstückseigentümer war. Dieser sah vor, die komplette Baulücke mit einem Gebäude zu schließen. Zwischenzeitlich wechselten dann die Eigentumsrechte zur Bayrischen Versorgungskasse und die Planungen lagen danach lange auf Eis. Jetzt gibt es den neuen Entwurf, welcher nur noch die halbe Baulücke neben dem Swarovski-Laden schließt. Und der ist wirklich sehr unsinspiriert (wobei ich den ersten Entwurf noch grausiger fand).

Ich hab mich inzwischen weitgehend von der Vorstellung verabschiedet, dass in der zentralen Altstadt nochmal ein irgendwie liebenswerter Neubau errichtet wird. Ich rede jetzt hier wirklich nicht von einem Historismus 2.0 oder dergleichen, aber zumindest etwas auch nur annähernd Verziertes, Lebendiges, Verspieltes, Wiedererkennbares. Was da jetzt geplant ist, ist doch an Gesichtslosigkeit kaum zu überbieten und entsteht hundertfach identisch an anderen Stellen/Städten. Aber wie gesagt, ich bin da inzwischen desillusioniert, spätestens seit dem Entwurf für das Kurienhaus/Stadtmuseum. Daher setze ich auch keinerlei Hoffnungen in das neue Dom-Careé.
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Alt 26.10.17, 19:05   #614
abekoeln
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abekoeln hat die ersten Äste schon erklommen...
Dompropst zur Historischen Mitte

Hier ein Interview mit dem Dompropst zur Historischen Mitte:

https://www.ksta.de/koeln/-historisc...rten--28725250

Die fehlende Begeisterung, die Bachner in der Bevölkerung für das Projekt sieht, hat sicher auch mit dem Entwurf zu tun - ich selber bin ein großer Freund der architektonischen Moderne, aber im Falle des Staab-Entwurfes kann ich die Ablehnung zum Teil auch einfach gut verstehen. Zwar nicht das "Kiste-" und "Betonklotz"-Geschrei (das kommt von Leuten, die das auch über das Kolumba sagen würden), aber ich finde schon auch, dass dem Entwurf einfach ein gestalterisches Highlight fehlt! Ich fand zum Beispiel den Entwurf von Kulka, der diese modernistisch-elegante, völlig kitsch-unverdächtige Interpretation von gotischen Bögen in der Fassade des eigentlichen Museumsgebäudes zum Roncalliplatz hin hatte, einfach sehr sehr gut, das sieht großartig aus! (s.h. Bilder 32 u. 33 in der Bilderstrecke des verlinkten Bau-Netz-Artikels unten - einfach auf eines der Bilder im Artikel klicken, dann öffnet sich eine ganz lange Bilderstrecke mit fast 40 Bildern). Schade ist, dass man anscheinend nicht mal einfach im ersten Moment als Stadt/Jury etwas naiv sagen kann, "der Staab hat zwar die bessere Lösung der Räume, aber andere Entwürfe haben die bessere Fassade, warum machen wir nicht eine Mischung aus beidem?" - da geht es dann auch um Eitelkeiten der Architekten und nicht rein um die Sache. Warum nicht den Staab vom Raum-Konzept her bauen aber mit der besseren Fassadenidee von Kulka? Das ist jetzt mal bewusst naiv, weil natürlich gehen Fassaden und Inneres ineinander über und bedingen sich gegenseitig - dennoch könnte man ganz konkret die Rasterfassade des Staab-Entwurfs zum Roncalliplatz hin in die Bögen-Idee von Kulka übersetzen, wenn man wollte. Übrigens: zum Kurt-Hackenberg-Platz hin ist die Fassaden-Idee von Barkow Leibinger mit Abstand die beste (Bild 4, Bau-Netz-Artikel). Ich finde, das erscheint, wenn man sich die Bilderstrecke der Entwürfe anschaut, doch fast alternativlos! Ich bin 100% sicher, wenn man abstimmen lassen würde, würden Kulka bzw. Barkow Leibinger mit den jew. Fassaden für die beiden Gebäude gewinnen. Und man könnte das m.M. nach doch auch genau so divers von der Fassaden-Gestaltung her machen oder mal andenken. Warum denn nicht? Wie dem auch sei: so nüchtern, wie der Siegerentwurf jetzt ist, wird das Projekt völlig zurecht keine Zündung kriegen! Und nur weil Staab das mit dem Platz als einziger so gelöst hat, ihn da gleich ganz zum Sieger zu machen... außerdem finde ich es auch wirklich schade und halte es auch im Sinne der Historie für einen ganz schweren Fehler, die Hafenstrasse als außen-liegende Strasse zu zerstören, denn beim Staab ist die dann ja am Ende irgendwo im Inneren integriert - das ist absolut nicht gut!

http://www.baunetz.de/meldungen/Meld...n_4899464.html

Abgesehen davon sehe ich persönlich den Sinn des ganzen Projektes nach wie vor nicht, aber das ist nicht von Belang, weil sehr sehr subjektiv. Dennoch kurz: Ich fände es viel besser, man würde auch den Verwaltungsbau des RGM sanieren (er ist fast das bessere Gebäude im vgl. zum Museum und das Museum wird ohne diesen Anbau mit dem genialen, schwebenden Glasverbindungsgang ganz ganz stark an Reiz verlieren), das Stadtmuseum im historischen Stadthaus belassen und ebenfalls sanieren und nur das Kurienhaus neu bauen... das gesparte Geld sollte lieber in eine lange Stadttunnel-Lösung der Ost-West-Achse fließen. Auch aus folgendem Grund: ich wage die Prognose, dass der Investitionsstau, den Bachner zurecht als Gefahr an dieser städetbaulich neuralgischen Stelle anführt, dazu führen wird, dass irgendwann, wenn die Historische Mitte beerdigt wird, wovon ich ausgehe, die Sanierung des RGM OHNE (!) Verwaltungsgebäude weit vorangeschritten ist und man plötzlich merkt: Mist, es wird ja viel teurer und dauert noch viel länger, als wie wenn wir gleich gesagt hätten, wir sanieren das RGM von Anfang als Ganzes MIT (!) der Verwaltung. Will sagen: wir sehen hier einer neuen Kölner Bau-Posse zu, die sich im Zeitlupentempo entfaltet und am Ende dazu führen wird, dass das RGM entweder keine Verwaltung hat oder aber nochmal 5 Jahre länger eine halbe Baustelle ist und alles viel teurer wird, weil diese dann doch saniert wird und man aber ein zweites mal planen muss, was man in einem hätte machen können... Wetten, dass?!

Und noch etwas Polemisches: die Kirche profitiert ja gigantisch vom Dom! - und der Dom gehört ja tatsächlich sich selbst bzw. seinen Erbauern, was vor allem die Bürger waren, wie Bachner ja selber sagt, und eben nicht der Kirche. D.h. vereinfacht: im Falle des Domes profitiert die Kirche von Köln. Die Kirche ist wiederum so stinkend und unmoralisch reich, will sagen: Wieso in Gottes Namen eigentlich stiftet sie nicht diesen Bau, wenn es ihr doch so wichtig ist und sie ja so sehr an der Stadt hängt?!? Das wäre mal fällig, würde ich sagen... kann man mal machen!

Geändert von abekoeln (26.10.17 um 19:43 Uhr)
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Alt 21.11.17, 14:28   #615
Maik66
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Zitat von tieko Beitrag anzeigen
Die Neugestaltung des Kurt-Hackenberg-Platz macht deutliche Fortschritte.
Bist du dir sicher?! KstA 21.11.2017

Eigentlich ist es nur noch zum fremd schämen! Diese Stadt baut immer mit dem Billigsten und es wird nie etwas fertig. Was für eine Kostenersparnis und was ein Imagegewinn - Glückwunsch.
__________________
Städte, die sich nicht verändern - versteinern.
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