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Alt 09.02.06, 09:53   #76
easton
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easton könnte bald berühmt werden
Sehe ich genauso. Ich kenne die Oper zwar bisher nur von aussen, fand sie da aber schon einmalig. Sicher eines der beeindruckendsten Gebäude aus dieser Zeit. Würden all die lieblos und zweckmäßig erbauten Gebäude aus den 50ern nach und nach beseitigt werden, wäre die Allgemeinheit sicher etwas gnädiger mit dieser Architekturepoche.
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Alt 09.02.06, 11:05   #77
Stefan
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Stefan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich halte die Oper auch für qualitativ sehr hochwertig, aber dennoch auch für sehr "gewöhnungsbedürftig" . Ich hatte zunächst große Schwierigkeiten den Bau zu mögen. Aber gerade die Einzigartigkeit macht sie unbedingt erhaltenswert. Sie ist eben kein liebloser Standard-Nachkriegsbau. Und man darf nicht vergessen: Geschmack ändert sich.
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Alt 09.02.06, 15:45   #78
Lunke
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Lunke sitzt schon auf dem ersten Ast
Klasse Beitrag, Citysurfer - ich halte den Riphahn-Bau auch für absolut erhaltenswert und ein interessantes Stück Nachkriegsarchitektur. Das Schauspielhaus wirkte bis dato immer gedrungen und "drangeklatscht", mit der neuen Lage am Rande des Offenbachplatzes bekommt das ganze Areal eine riesige Chance, und das Schauspielhaus kann aus dem Schatten des massiven Opernbaus rücken.

Saniert ist die Oper ein äußerst repräsentativer und tatsächlich individueller Bau, der Köln absolut bereichert. Im jetzigen Zustand ist das leider in Vergessenheit geraten.

Zu guter Letzt bleibt mein Traum natürlich eine Reko der alten Oper, und Umfunktionierung des Riphahn-Baus zum Musical Dome. Aber gut, das ist wohl unwahrscheinlich.

Fazit: gute Pläne, hoffentlich versaut das nicht schon wieder irgendjemand...
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Alt 12.10.06, 20:09   #79
ibuinn
 
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Nach langer Zeit mal wieder hier gelesen. Und freue mich, dass es mehr Zustimmung für den Erhalt der Riphan Oper gibt. Kann man denn Genaueres auf irgendwelchen Internetseiten nachlesen, zwechs Planungen für die Sanierung, Platzneufassung und den Neubau?

Gruß, ibuinn.
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Alt 12.10.06, 22:08   #80
Lunke
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Lunke sitzt schon auf dem ersten Ast
Die Initiative Haubrich-Forum hat in einer Beilage für die Kölner Stadtrevue namens "Zeitung 2006" die Oper architektonisch und kulturpolitisch diskutiert. Dabei gibt es auch einige - teils gewagte, teils interessante - Entwürfe für die Sanierung/Neugestaltung der Oper zu sehen. Zu finden als pdf-Datei auf:

www.das-loch.net (in Anspielung auf das Bauloch am Neumarkt als Negativ-Beispiel für Kölner Stadtplanung und Kultur)

Mein Favorit ist der Entwurf von Axel Linde auf Seite 18. Er erhält die Einzigartigkeit der Grundstruktur, und setzt sie in einen neuen Kontext. Bei den anderen Vorschlägen wäre die Diskussion um den Erhalt des Riphahn-Baus sinnlos, da das Gebäude völlig verschwindet. Aber ich glaube sowieso, dass die Entwürfe aus keinem offiziellen Wettbewerb stammen, sondern von der Initiative in Auftrag gegeben wurden.

Jedenfalls ist die Diskussion in vollem Gange, und ich hoffe, dass man die Chance nutzt, ein einmaliges Gebäude in neues Licht zu rücken.

Offizielle Statements seitens der Stadt über die Sanierung und den Umbau habe ich jetzt schon länger nicht gehört.

Geändert von Lunke (12.10.06 um 22:31 Uhr)
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Alt 28.08.07, 23:36   #81
Tilou
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Neues zur Opernsanierung:

www.ksta.de/html/artikel/1187344856778.shtml

Ganz wie beim Bau der Kölner U-Bahn scheint also auch hier eine Kostenexplosion zu drohen. Mit dem Unterschied, dass man diesmal bereits vorher darüber spricht. Das Argument der Wirtschaftlichkeit ist aus Sicht des Kämmerers wohl verständlich, auch der Kommentator schließt sich dieser Meinung an www.ksta.de/html/artikel/1187344854820.shtml

Etwas sehr kurzsichtig und monetär gedacht, da es ja hier auch in erster Linie um den Erhalt bedeutender Architektur geht. Zumal ich nicht ganz sehe, wo man am Deutzer Ufer eine neue Oper errichten will, das ginge doch nur an der Deutzer Werft und die will man doch zum Rheinboulevard umgestalten. Es sei denn: Abriss des Lufthansa-Hochhauses und dort eine neue Oper bauen und die Riphahn-Oper zum Musical-Spielort machen. Man stelle sich das mal vor, alte Oper erhalten, neue Oper am Rheinufer und das Plastikzelt sowie der Lufthansa-Klotz wären Vergangenheit. Na gut, ein bisschen rumgesponnen...
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Alt 30.08.07, 13:56   #82
Lunke
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Lunke sitzt schon auf dem ersten Ast
Interessant in dieser ganzen Diskussion ist, dass auch die beiden großen Kölner Zeitungen Stimmung in Richtung eines Opern-Neubaus in Deutz machen.

Ich schließe mich Tilou an, das wäre fantastisch: der Riphahn-Bau als Musical Dome - Betreiber Michael Brenner wollte 25 Mio. in einen Neubau stecken, die kann er ja zur Sanierung beitragen - dessen Umbau dann eher ein Rückbau würde (einen klassischen Schnürboden z.B. braucht man ja nicht, das neue Schauspielhaus an dieser Stelle könnte wegfallen usw.). Und dann ein gigantischer Neubau in Deutz, wobei ich mir das sogar eher im Deutzer Hafen vorstellen könnte. Das LH-Hochaus hat bei einer Fassadenumgestaltung Potential, der Festplatz wird ja sowieso Teil der Rheinpromenade, und im Hafen könnte man die großen alten Speichergebäude mit ihrem industriellen, spröden Charme - nach Vorbild der Elbphilharmonie - in den Bau einbeziehen.
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Alt 31.10.07, 21:07   #83
Citysurfer
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In der heutigen Printausgabe des KStA ist ein Artikel zur Sanierung der Oper / Neubau des Schauspielhauses.

Die Kölner Politik habe in einer gemeinsamen Sitzung mehrer Gremien eine einhellige Empfehlung zu Sanierung der Oper und Neubau des Schauspielhauses getroffen. Baubeginn soll 2010 sein und die Arbeiten sollen 3 Jahre dauern. Es wurde ein Kostendeckel von 260 Millionen € beschlossen, davon rund 230 Millionen € reine Baukosten. Das Kosten-Controlling soll in externe Hände vergeben werden.

Man geht davon aus, dass der Rat dieser Empfehlung in seiner Sitzung am 8. November folgen - und zugleich ein Architektenwettbewerb beschlossen wird. Eine spätere Tieferlegung der Nord-Süd-Fahrt dürfe durch die Planungen nicht gefährdet werden.
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Alt 10.11.07, 13:23   #84
Citysurfer
Goldenes Mitglied

 
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Wie in der Printausgabe des KStA zu lesen ist, hat der Rat beschlossen, die Oper zu sanieren und das Schauspielhaus neu bauen zu lassen. Hierfür sind 230 Mio. € reine Baukosten vorgesehen.

Neben der Generalsanierung des Opernhauses und Abriss und Neubau des Schauspielhauses, ist der Bau einer Studiobühne, einer Bühne für die Kinderoper, sowie einer Probenbühne vorgesehen.
Darüber hinaus sind Ausstellungsräume für die theaterwissenschaftliche Sammlung der Kölner Universität vorgesehen.

Es wird ein internationaler Architektenwettbewerb zur Umgestaltung des so genannten "Opernquartiers" ausgelobt (Sanierung Oper, Neubau des Schauspiels plus o.g. weiterer Bühnen und Gestaltung des Umfeldes incl. der Option einer späteren Tieferlegung der Nord-Süd-Fahrt) an dem 40 international renommierte Architekturbüros teilnehmen sollen. Für den Wettbewerb sind 2,3 Mio. € veranschlagt.


Endlich, endlich tut sich hier etwas Konkretes. Ich freue mich besonders darüber, dass man sich für die sog. "Große Lösung" entschieden hat, was heißt: Bau einer (bis jetzt nicht vorhandenen) Probenbühne am Ort und eigenen Räumlichkeiten für die Kinderoper!
Eine "kleine Lösung" hätte bedeutet das Grundstück des jetzigen Schauspielhauses zu vermarkten (das neue Schauspielhaus soll ja an Stelle der jetzigen 'Opernterassen') und auf die wichtige Probenbühne zu verzichten.

Es wird spannend!!

Geändert von Citysurfer (10.11.07 um 13:45 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
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Alt 12.11.07, 19:25   #85
ottcgn1
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Auch report-K.de berichtet:

http://www.report-k.de/content/view/6967/

Anzumerken zum Bericht von Citysurfer ist vielleicht noch die Stellungnahme von Kölns Kulturdezernent Prof. Georg Quander, der die Entscheidung, das aus seiner Sicht architektonisch gelungene Opernhaus von Wilhelm Riphahn aus dem Jahre 1957 nicht abzureißen, sondern umfänglich zu renovieren, ausdrücklich lobt. Es sieht darin auch die wichtige kulturpolitische Aussage, dass das kulturelle Herz mit Opern- und Schauspielhaus in Köln im Zentrum der Stadt schlägt. Im Einklang mit der Tradition der europäischen Stadt sei ein Unterschied zu anderen aktuellen Kultur-Neubauprojekten weltweit zu sehen. Beispielhaft nennt er die Elbphilharmonie in Hamburg und das Performing Arts Center in Abu Dhabi, die in den Stadtraum nicht in gleicher Weise direkt integriert worden seien.


Damit sind die wesentlichen Entscheidungen zur Neugestaltung des Opernquartiers gefallen. Ich bin jetzt schon gespannt auf die Entwürfe.

Ich kann mir vorstellen, dass die Architektur für das Schauspielhaus den Architekten einiges Kopfzerbrechen bereiten dürfte, da die Bestandsarchitektur um den Platz größtenteils dürftig ist und der Bau neben der beherrschenden Oper "bestehen" muss, ohne zu sehr zu konkurrieren. Insgesamt gilt es auch, diesem zentralen Platz endlich ein qualitätsvolles und einnehmendes Gesicht zu geben, hoffentlich auch mit einem neuen Bodenbelag.
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Alt 12.11.07, 20:38   #86
Citysurfer
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@ottocgn Ich bin auch sehr gespannt auf die Entwürfe. Mit deiner Beschreibung bzgl. der Schwierigkeit eines angemessen Entwurfes für das Schauspielhaus hast du völlig recht. Sehe ich auch so.

Ich könnte mir am ehesten vorstellen, dass es ein sehr streng strukturierter Bau wird (fast schon im Stile eines O.M. Ungers).

Nach allem zu urteilen, was ich bisher über das Projekt gelesen habe, legt man wohl großen Wert darauf, dass Umfeld mit einzubeziehen.
Also mach dir mal keine zu großen Sorgen bzgl. einer Neugestaltung des Offenbachplatzes.
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Alt 11.01.08, 17:21   #87
ottcgn1
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Bühnen Köln am Offenbachplatz

Das internationale Bewerbungsverfahren zum Wettbewerb „Bühnen Köln am Offenbachplatz“ ist jetzt angelaufen.

Die folgenden zwölf Büros sind bereits für die Wettbewerbsteilnahme gesetzt:

Arata Isozaki & Associates, Tokyo
Auer Weber und Assoziierte, Stuttgart
Max Dudler Architekt, Berlin
Holzbauer und Partner Architekten, Wien
Kaspar Kraemer Architekten, Köln
Peter Kulka Architektur, Köln/Dresden
Prof. Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt am Main
Mecanoo Architekten, Delft
Terry Pawson Architects, London
Dominique Perrault Architecture, Paris
Hentrich-Petschnigg & Partner, Düsseldorf
Gerhard Spangenberg Architekt, Berlin (D)

Daneben wurden zwei Büros angefragt:

Renzo Piano Building Workshop, Genua/Paris/Berlin
Francisco Rodriguez de Partearroyo, Madrid

Hinzu kommen 21 „Bewerber mit Berufserfahrung“ sowie fünf „Junge Büros“.

Der Jury gehören an:

Architekt Jörg Friedrich
Architektin Dörte Gatermann
Architekt Manfred Ortner
Architekt Boris Podrecca
Architekt Volker Staab
Oberbürgermeister Fritz Schramma
Beigeordneter Bernd Streitberger
Beigeordneter Prof. Georg Quander
Geschäftsführender Bühnenintendant Peter Raddatz

Die Entwurfsaufgabe: Die Oper wird saniert, das Schauspielhaus sowie das Operncafé werden abgerissen. Die Hochbauplanungen sollen ein neues Schauspielhaus sowie ein Produktionszentrum – diese Gebäude sollen die Zusammenfassung der bisher verstreuten Produktionsstätten gewährleisten und zusätzliche Proberäume bereitstellen - umfassen.

http://www.koelnarchitektur.de/pages...tuell/1977.htm
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Alt 28.06.08, 09:53   #88
mischakr
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mischakr wird schon bald berühmt werdenmischakr wird schon bald berühmt werden
http://www.ksta.de/html/artikel/1214566230661.shtml

http://www.rundschau-online.de/html/...82717008.shtml

Chaix & Morel zusammen mit den Kölner Architekten JSWD haben gewonnen.

das Opernhaus wird freigestellt, links vor dem Opernhaus wird ein ca 35-m Kubus gestellt bis an die Nord-Süd-fahrt. So entstehen 2 Plätz: Opernvorplatz und ein seitlicher Platz, welcher die Verbindung zum Neumarkt herstellt. Der Kubus selbst hat eine Glas/Stahlfassade mit Keramikelementen, welche die (wenigen) Ornamente der alten Oper aus den 50ern flächig reproduziert. Der Hinterhof der Oper soll bebaut werden. Die Seitenflanke zum neu entstandenen Platz soll mit Geschäften/Gastronomie geöffnet werden.

Geändert von mischakr (28.06.08 um 10:13 Uhr)
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Alt 28.06.08, 11:12   #89
Stefan
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Ein toller Bau und eine gute Idee, einen neuen Platz mit Einblick in die unterirdischen Werkstätten zu schaffen. Auch daß sich das Schauspielhaus gleichberechtigt neben der Oper präsentiert und dieser trotzdem ihren eigenen Wirkungsraum lässt, finde ich sehr gelungen.
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Alt 28.06.08, 11:28   #90
Citysurfer
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Als ich den Entwurf heute morgen im Stadt-Anzeiger sah, war ich zuerst etwas erschrocken. Zum einen über die Größe und Höhe (das Opernhaus überragend) - zum andern über die Fassadengestaltung, die mich etwas an Kaufhausverkleidungen der 70er und 80er Jahre erinnerte.

Bei Durchlesen des Artikels stellte ich dann jedoch fest, dass das Preisgericht die selben Punkte kritisch gesehen und hier eine Modifizierung des Entwurfs empfohlen hat.
So soll die Höhe des Komplexes um 3 Meter reduziert werden und hätte somit die gleiche Höhe wie das Opernhaus. Die Fassadenornamente des neuen Theaters, die sich am horizontal verlaufenden Ornamentfries der Oper orientieren, sollten reduziert und die Fassade insgesamt etwas ruhiger gestaltet werden.

Mit diesen vorzunehmenden Änderungen könnte ich mit dem Entwurf sehr gut leben. Was mir besonders gefällt:

- Alle unterschiedlichen Bereiche der sog. "großen Lösung" werden verwirklicht: Schauspiel, Studiobühne, Kinderoper und Werkstätten (bislang in der Stadt verstreut) kommen an einem Ort zusammen (und das Opernhaus wird künftig von der Kinderoper im Hochfoyer befreit).
- An Stelle des jetzigen Theaterbaus entsteht eine Frei- (Grün-)Fläche.
- Die Werkstätten werden an Stelle des jetzigen Theaters unterirdisch errichtet, teilweise mit Glasabdeckung, was interessante Einblicke in die Arbeit ermöglicht.
- In die Erdgeschossebene sollen Läden und Gastronomie einziehen - auch in den Seitenbauten der Oper.
- in die oberste Ebene des Neubaus soll ebenfalls Gastronomie einziehen - mit einem sicherlich tollen Ausblick über die Stadt.

Was mir (noch) fehlt:
- ein schlüssiges Konzept zur Gestaltung und Einbindung des Offenbachplatzes in ein Gesamtkonzept (aber das kann - und muss noch kommen).
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