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Alt 01.06.17, 22:30   #91
Wagahai
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@Sapperlott
Es macht doch den Charme unseres Städtles genau aus, dass wir nach schwäbischer Tugend eben nicht "hoch hinaus" wollen um dann mit jeder anderen Metropole "austauschbar" zu sein und das auch noch auf den hinteren Plätzen! Mainhattan am Neckar oder Potsdamer Schwabenplätzle würde doch auch im Kessel zwischen Wald und Reben regelrecht grauslig!

Puh, das ist doch wieder mal ein Klassiker. Anders herum ist es doch richtig: Flach, gedrungen und plump schafft jede andere Großstadt in Dland mit Ausnahme von Frankfurt. Nur weil Hochhäuser stehen, wird eine Stadt doch nicht austauschbar, genauso wenig wird eine Flachbaustadt per se schwäbisch-einzigartig. Da ist doch ein gewaltiger Denkfehler. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, Manhattan oder HongKong mit ihren vielen charakteristischen, ikonenhaften Wolkenkratzern als "austauschbar" zu bezeichnen, während mir aber gleichzeitig auf Anhieb viele deutsche Flachbau-Großstädte einfallen (die ich hier nicht ausdrücklich nennen möchte), die die Bezeichnung 100-mal mehr verdienen.

Die Herausforderung besteht doch darin, mit gemäßigter schwäbischer Bauhöhe ein gefällige und nicht langweilige Architektur zu schaffen, anstatt den 938. möglichst hohen Glas-Beton-Turm in diesem unserem Lande!

Also flach Bauen ist keine Herausforderung, sondern gerade in der gegenwärtigen Situation sogar grober Unfug. Also bitte bitte keine schwäbischen Bauhöhen mehr! Diminuitiv in der Sprache ist schon unerträglich genug. Und warum sollte das Hochhaus per se "langweilige" Architektur sein? Wenn ich langweilige Flachbauten und Stumpen in Stuggi aufzählen würde, wird das ein ziemlich langer Thread hier. Und Glas und Beton verwendet man im Übrigen auch für Flachbauten. Es kommt immer darauf an, ob man - gleich ob flach oder hoch - schöne, kreative wie praktisch sinnvolle Lösungen für den konkreten Standort findet. Warum denn immer so eindimensional?

Auch der Wohnraumgewinn in der vertikalen ist meiner Ansicht nach in Stuttgart vernachlässigbar
Es kommt darauf an, ob Du 10-geschossig oder 40-geschossig baust. Das ist Einmaleins.

Man kann Probleme auch herbeireden wenn zu wenig da sind, denn umgekehrt heißt es dann auch wieder, dass Büroraum in der Innercity fehlt für all die, die aus der Peripherie auch gerne rein fahren würden.

Man kann natürlich nichts tun wie Fritzle und PP, und die Mieten fröhlich immer weiter steigen lassen und den Bürgern erzählen, dass sie doch bitteschön gucken sollen, wo sie bleiben. Finde ich ehrlich gesagt nicht gut, zumal ich selbst Kesselbewohner bin, der schon jetzt wirklich nicht wenig Miete zahlt.

Und kein Mensch fordert einen flächendeckenden Wildwuchs an Hochhäusern im Kessel, wie Du hier offenbar unterstellst, sondern - wie auch Experten der Stadt und Architekten ja schon lange (von Fritzle und PP leider ungehört und ignoriert) fordern - vielmehr nur an behutsam ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet. Derzeit haben wir wegen der gefährlichen Sturheit der Stadtspitze aber nur die Alternativen großflächige Flächenversiegelung an der Peripherie durch Flachbauten oder weiter Stillstand. Rien ne va plus. Es muss aber weiter gehen. Oder?
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Alt 02.06.17, 00:25   #92
madmind
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@Sapperlott
Im Moment sehe ich, wie durch nichtstun der Politk der Druck auf den Immobilien- und Wohnungsmarkt steigt, da die Nachfrage da ist, aber nicht genügend Wohnungen gebaut werden, um nicht nur die Preise stabil zu halten, sondern diese auch zu senken. Das gilt sowohl für den Kessel als auch für die Peripherie. Eigentlich müssten in Stuttgart dutzende Bauprojekte gleichzeitig auf Hochtouren laufen, die in irgendeiner Form den verfügbaren Platz der Stadt in Bezug auf Quadratmeter und Einheiten erhöhen. Stattdessen haben wir aber eine Situation, in der die Stadt nicht verdichtet werden darf oder wird, aber auch keine neuen Flächen verbaut werden sollen. Aber in die Höhe bauen ist auch nicht erlaubt. Und ich bin damit am Ende meines Lateins angekommen. Wie soll der sprichwörtliche Druck aus dem Kessel genommen werden? Dreimal in die Hände klatschen und beten, dass der Wirtschaftserfolg ausbleibt?

Vielleicht ist es ja ein bisschen grün angehauchte Romantik des idealtypischen Dorfes mit viel Grün und Raum, das man sich z.T. unbewusst in Stuttgart wünscht, aber das wird nicht kommen - zumindest wenn die Entwicklung stabil bleibt. Nicht heute, morgen oder übermorgen. Wenn aber viele diesem Traum zu lange anhängen, dann prophezeihe ich weiter steigende Kaufpreise und Mieten. Und irgendwann kommen dann eben die richtig deftigen Verdrängungseffekte, die dafür sorgen, dass normalsterbliche nicht mehr im Kessel oder in der näheren Peripherie leben können. Das gleiche wird bei den Mieten für Geschäfte passieren. Die Preise gehen immer weiter nach oben und die gleichen Verdängungseffekte treten ein. Nur die großen Ketten bleiben.

Es wird ironischerweise dann genau das mit Wucht eintreten, wogegen viele Kämpfen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl dass es eigentlich schon zu spät ist. Bis nämlich potenziell angedachte Hochhausprojekte (oder sonstige verdichtende bzw. vergrößernde Projekte) duchdiskutiert, geplant, genehmigt, durchgeschlichtet und gebaut sind, ist wahrscheinlich der Berliner Flughafen zweimal fertig.
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Alt 02.06.17, 07:25   #93
ippolit
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Zitat:
Zitat von Regent Beitrag anzeigen
Also dem Charme unseres "Städles" scheinen offenbar nur Ur-Schwaben zu verfallen, den praktisch alle Gäste die ich habe nehmen Stuttgart als hässliches Kaff war.
Der Unterschied liegt wohl daran wie man "seine" Stadt präsentiert. Wir hatten bei uns zu hause, beim evangelischen Kirchentag einen Gast aus Afrika, der am Ende folgenden Satz sagte...

Zitat:
Stuttgart ist das Herz von Deutschland²
Warum sagte er das, er war im Daimler und Porsche Museum und genoss Stuttgart bei Fuß, saß gemütlich mit uns auf der Karlshöhe...

Ausserhalb von Stuttgart wird man konfrontiert mit solchen Aussagen, die kommen jedoch häufig von Menschen, die zwar in der Region Stuttgart mal geschäftlich übernachtet haben, dann jedoch aus irgendeinen Grund ihr Hotel nahe der Autobahn gewählt haben und so gar nichts von Stuttgart wahr genommen haben. Wer jedoch ein Hotel, in der Innenstadt gewählt hat, der äußert sich meist wohlwollender, wenn die Erfahrungen mit Blitzern und Parkproblemen und Stau diesen Eindruck nicht überlagern.

Wer seine Stadt schlecht reden muss, um seine Ziele zu erreichen, der ist von den Ideologen der Partei die er häufig angreift nicht zu unterscheiden.



² Er wusste nichts von der S21 werbekampagne, kam ganz von alleine auf diesen Spruch
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Alt 02.06.17, 07:45   #94
Regent
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^Meine Schwiegereltern aus der ukrainischen Industriemetropole Dnipropetrovsk waren von Stuttgart auch ganz angetan – nur waren sie geschockt wieviel Gesockse bei uns überall rumhängt. Was lernen wir jetzt daraus?
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Alt 02.06.17, 08:52   #95
ippolit
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zur Wiederholung mein Standpunkt:
Zitat:
Wer seine Stadt schlecht reden muss, um seine Ziele zu erreichen, der ist von den Ideologen der Partei die er häufig angreift nicht zu unterscheiden.
Und ja man kann das Thema ansprechen und Wahrnehmungen sind selektiv und political correctness wird übertrieben, nur bei den von dir gewählten Ausdruck scheint PC wichtig zu werden und schön dass es in der Ukraine so einheitliche Städte gibt und es passt auch nicht dazu dass du vorher von einem hässlichen Kaff geredet hast.

Was stimmt jetzt wir haben ein hässliches Kaff oder wir haben hässliche Stadtbewohner?
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Alt 02.06.17, 08:56   #96
Regent
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Gut, wenn dein Maßsstab beim Städtebau afrikanische oder osteuropäische Städte sind kann man sich natürlich beruhigt zurücklehnen und das vermeintlich so einzigartige Biotop Stuttgart in vollen Zügen zum Himmel loben. Alle anderen, die noch etwas Anspruch haben, werden sich aber damit mit Sicherheit nicht begnügen, auch wenn ein Herr Kuhn das sicherlich gerne zum Gesetz machen würde.
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Alt 02.06.17, 16:06   #97
Sapperlott
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Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Wenn ich langweilige Flachbauten und Stumpen in Stuggi aufzählen würde, wird das ein ziemlich langer Thread hier.
Willst Du mir jetzt die Conradi-Hochhäuser, Romeo&Julia, Freiberg, Botnang und Fasanenhof als Beweis verkaufen, wie hübsch sich Hochhäuser machen?

Und komm jetzt bitte nicht mit deren Alter, die waren damals top-modern und schick, an Wohn-Hochhäusern ist aber genau das, das Problem, die stehen da 200 Jahre weil die keiner an den Wohnungseigentümern und Mietern vorbei einfach mal eben platt macht wie einen veralteten Büroturm und wie die Conradi-Häuser perfekt zeigen, gehen die eben auch nicht in der Baumasse unter!


Zitat:
Zitat von Wagahai Beitrag anzeigen
Und kein Mensch fordert einen flächendeckenden Wildwuchs an Hochhäusern im Kessel, wie Du hier offenbar unterstellst, sondern - wie auch Experten der Stadt und Architekten ja schon lange (von Fritzle und PP leider ungehört und ignoriert) fordern - vielmehr nur an behutsam ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet.
Aha, und 20 bis 30 Wohntürmle "behutsam" im Kessel verteilt, lösen dann die Wohnungsknappheit und das Mietniveau?

Da widersprichst Du Dir irgendwie selbst und das Mietniveau ist bei vergleichbaren Objekten und Wohnlagen in Vaihingen, Möhringen, Feuerbach, Fellbach, Wangen, Cannstatt, Münster, Luginsland, Botnang, Kaltental, etc. auch nicht nennenswert niedriger als im Kessel. Wenn architektonisch ansprechende Wohntürme im Kessel behutsam verteilt würden, dann nur mit Luxus-Appartements.

Ich bin völlig bei Dir, dass wir im Raum Stuttgart DRINGEND bezahlbaren Wohnraum benötigen, sowohl gesellschaftlich wie wirtschaftlich, denn der Fachkräftemangel hat damit nunmal ebenso zu tun, wie der Mindestlöhner der trotz 40 Stunden-Woche ohne Nebenjob nichtmal die Miete zahlen kann. Mit ein paar Hochhäusle im Kessel bewirkt man da aber rein gar nichts außer Schönfärberei.
Das Problem ist nicht so leicht am Stammtisch zu lösen, denn den Flächenverbrauch in der direkten Peripherie will dann auch wieder keiner, ebenso wie ganze Hochhaus-Städte die dann zielstrebig zum sozialen Brennpunkt verkommen.
Eine Lösung wären z.B. Hochgeschwindigkeits-Zubringer wie in Asien, mit denen man dann schneller und bequemer von Backnang, Vaihingen/Enz, Rutesheim und Schwäbisch Gmünd in der Innenstadt, beim Daimler, Porsche und Bosch ist, als heute mit der S-Bahn von Fellbach in Stuttgart, aber die kosten Geld und das rückt Mutti trotz Negativ-Zins nicht raus, um der Welt weiter ihre schwarze Null vorlügen zu können während sie die gesamte Infrastruktur nur noch auf Verschleiß fährt.
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Alt 02.06.17, 16:34   #98
MiaSanMia
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Zitat:
Also dem Charme unseres "Städles" scheinen offenbar nur Ur-Schwaben zu verfallen, den praktisch alle Gäste die ich habe nehmen Stuttgart als hässliches Kaff war.
Also die Stuttgarter Innenstadt ist wie so ziemlich jedes Zentrum einer deutschen 500.000+ EW Metropole wenn wir ehrlich sind nun wirklich absolut nichts Besonderes. Da gibt es mit Wien, Amsterdam, Prag oder Stockholm ganz andere Kaliber in Europa.
Der Reiz von Stuttgart - oder warum ich die Stadt mag - liegt ganz woanders: Nämlich an den vielen Hanglagen und schönen Aussichtspunkten. Das gibt es in dieser Größe nicht so oft in Europa.
Natürlich ist Stuttgart keine schillernde Glamourmetropole von Weltruhm. Doch ein "hässliches Kaff" ist es genauso wenig.
Stuttgart liegt wie München, Hamburg, Frankfurt, Köln oder Leipzig irgendwo dazwischen; Mit seinem ganz eigenen schwäbischen Charme.

Die derzeitigen Herrscher über diese Hügelmetropole geben hinsichtlich Wachstum wohl erst Ruhe, wenn sich der Mensch zum Erdmännchen zurückentwickelt hat und damit unter der Erde leben kann, sodass er die Winde dieser Erde nicht mehr am Herumbrausen hindert. Vielleicht ist das der Grund, warum die Grünen S21 doch akzeptieren...
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Alt 03.06.17, 12:32   #99
Wagahai
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@Sapperlott
Willst Du mir jetzt die Conradi-Hochhäuser, Romeo&Julia, Freiberg, Botnang und Fasanenhof als Beweis verkaufen, wie hübsch sich Hochhäuser machen?

Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen? Dass in Stuggi - wie auch in den meisten anderen Großstädten in Dland manch wenig erfreuliche Exemplare herum stehen, spricht ja - aus ästhetischer Sicht - angesichts der vielen Gegenbeispiele weltweit nicht gegen das Hochhaus an sich, sondern lehrt uns allein, dass besonders im Hochhausentwicklungsland im wahrsten Sinne des Wortes deutlich Luft nach oben ist - sogar sein muss, angesichts der Flächenverknappung in der Region.

Und komm jetzt bitte nicht mit deren Alter, die waren damals top-modern und schick, an Wohn-Hochhäusern ist aber genau das, das Problem, die stehen da 200 Jahre weil die keiner an den Wohnungseigentümern und Mietern vorbei einfach mal eben platt macht wie einen veralteten Büroturm und wie die Conradi-Häuser perfekt zeigen, gehen die eben auch nicht in der Baumasse unter!

Alter hat mit der Schönheit von Architektur nie etwas zu tun. Wüsste auch nicht, dass irgendwas in Freiberg oder die Conradi-Hochhäuser jemals als top-modern oder schick galten. Letztere sind bekanntlich einfache, schnell hochgezogene Eisenbahnerwohnungen, die ich persönlich zwar für nicht wirklich gelungen halte, die aber offenbar auch als stadtbildprägend eine erhebliche Fan-Gemeinde zu haben scheinen.

Aha, und 20 bis 30 Wohntürmle "behutsam" im Kessel verteilt, lösen dann die Wohnungsknappheit und das Mietniveau?

Warum Wohntürmle? Warum verteilt? Warum im Kessel? Du verrennst Dich - wie so oft - in der eigentlich sachlichen Diskussion wieder ohne Not. Ich weiß auch nicht, wie Du auf 20 - 30 kommst. Das hängt doch immer von der Zahl der Geschosse ab. Wie gesagt, Einmaleins. Du gibst hoffentlich zu, dass auf gleicher Grundfläche in 30 Geschossen mehr Wohnungen platzfinden als in 4?

Da widersprichst Du Dir irgendwie selbst

Wo denn?

und das Mietniveau ist bei vergleichbaren Objekten und Wohnlagen in Vaihingen, Möhringen, Feuerbach, Fellbach, Wangen, Cannstatt, Münster, Luginsland, Botnang, Kaltental, etc. auch nicht nennenswert niedriger als im Kessel.

Wer redet denn (nur) vom Kessel? Im Übrigen gibt es durchaus gewaltige Unterschiede zwischen dem Kessel und anderen Stadtteilen, siehe nur S-Süd (wo ich wohne) 17,33 EUR/qm (!) und das von Dir genannte Luginsland 10,72 EUR/qm, satte 6,61 EUR/qm, Möhringen 12,86 EUR/qm, Quelle: Mietspiegel 2017.

Wenn architektonisch ansprechende Wohntürme im Kessel behutsam verteilt würden, dann nur mit Luxus-Appartements.

Auch hier ist das wieder einmal so ein grobes Missverständnis. Gutes Design ist wirklich NICHT nur eine Frage des Geldes. Da sind der Architekt und der Bauträger aufgerufen, schöne Lösungen zu entwickeln. Man kann auch mit relativ schmalem Budget, z.B. "Sky" in Bi-Bi (30 Mio. EUR), ansehnliche Architektur hinkriegen.

Ich bin völlig bei Dir, dass wir im Raum Stuttgart DRINGEND bezahlbaren Wohnraum benötigen, sowohl gesellschaftlich wie wirtschaftlich, denn der Fachkräftemangel hat damit nunmal ebenso zu tun, wie der Mindestlöhner der trotz 40 Stunden-Woche ohne Nebenjob nichtmal die Miete zahlen kann. Mit ein paar Hochhäusle im Kessel bewirkt man da aber rein gar nichts außer Schönfärberei.

Richtig, mit ein paar Hochhäusle im Kessel nicht, sondern nur mit echten, im Pulk zusammen gefassten wie zahlreichen Hochhäusern an behutsam ausgesuchten Standorten. Ex-IBM ist für mich so ein Standort, aber selbst da springt der Provinzgemeinderat nicht über seinen kleinen Schatten. Oder die Heilbronner Straße, Pragsattel, Feuerbach-Ost... Aber wo kein Wille ist, da kein Weg aus dem Desaster.

Das Problem ist nicht so leicht am Stammtisch zu lösen, denn den Flächenverbrauch in der direkten Peripherie will dann auch wieder keiner, ebenso wie ganze Hochhaus-Städte die dann zielstrebig zum sozialen Brennpunkt verkommen.

Genau mit diesen immer gleichen Vorurteilen senkst Du leider die Diskussion unter Stammtisch-Niveau. Es hat ja durchaus einen Grund, dass sich weltweit Wohnhochhäuser in dicht besiedelten Städten durchgesetzt haben. Der Schwabe ist zwar im Prinzip schlau, das muss aber nicht immer heißen, dass alle anderen immer komplett daneben liegen.

Eine Lösung wären z.B. Hochgeschwindigkeits-Zubringer wie in Asien, mit denen man dann schneller und bequemer von Backnang, Vaihingen/Enz, Rutesheim und Schwäbisch Gmünd in der Innenstadt, beim Daimler, Porsche und Bosch ist, als heute mit der S-Bahn von Fellbach in Stuttgart, aber die kosten Geld und das rückt Mutti trotz Negativ-Zins nicht raus, um der Welt weiter ihre schwarze Null vorlügen zu können während sie die gesamte Infrastruktur nur noch auf Verschleiß fährt.

Und das ersetzt Wohnungsbau in Stuggi? Nein, Wohnen und Arbeiten, Versorgung, Freizeit u.a. sollen effizienter Weise möglichst nah bei einander liegen, daher ist das Innenentwicklungsprinzip schon richtig. Das Problem an Stuggi ist nur, dass man sich scheut, sei es aus Behäbigkeit oder Angst davor, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt, über den Diminuitiv-Maßstab hinaus zu wachsen und deswegen im relativen Vergleich mit allen anderen erfolgreichen Großstädten in Dland viel zu wenig entwickelt wird, um auch nur den dringlichsten Bedarf zu decken. Wieviele Analysen und Brandbriefe brauchen wir denn noch, damit Fritzle & friends hier endlich aufwachen?
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Alt 04.06.17, 13:39   #100
fehlplaner
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fehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfachfehlplaner braucht man einfach
Zitat:
Zitat von Sapperlott Beitrag anzeigen
Eine Lösung wären z.B. Hochgeschwindigkeits-Zubringer wie in Asien, ...
Das würde ich jetzt so gar nicht sehen wollen, Expresszubringer sind auch heute schon vorhanden, wenn auch noch ausbaufähig.
Von Fellbach nach S-Mitte braucht man heutzutage etwa 12-14min (S.Bahn) bzw. 20-25min (U1).

Das schaffen schon heutige IRE durchaus z.B. von Vaihingen-Enz. Ab 2019 sollen diese immerhin im 30min Takt verkehren.

Bis 2021-2025 wird das auch auf Nürtingen und Plochingen zutreffen.
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Alt 13.07.17, 14:49   #101
Schmittchen
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Wettbewerb entschieden

RKW Architektur, Düsseldorf, hat den von Strabag Real Estate ausgelobten Architekturwettbewerb gewonnen. Den zweiten Rang belegt mhm architects, Wien, den dritten Platz das Büro Kleihues + Kleihues, Berlin. Die Entwürfe der Preisträger sollen noch überarbeitet werden. Erst danach fällt die endgültige Entscheidung, voraussichtlich im August. Der Baubeginn ist Mitte 2018 und die Fertigstellung im Jahr 2020 geplant. Ansicht des erstplatzierten Beitrags:


Bild: Strabag Real Estate / RKW Architektur +

Der 2. Rang des Wiener Büros:


Bild: Strabag Real Estate / mhm architects

Der drittplatzierte Beitrag von Kleihues + Kleihues:


Bild: Strabag Real Estate / Kleihues + Kleihues

Die zugehörige Pressemitteilung von Strabag Real Estate:
Der von der Strabag Real Estate GmbH (SRE) für ihre Projektentwicklung „Turm am Mailänder Platz“ in Stuttgart ausgelobte Architekturwettbewerb ist entschieden. Die drei Preisträger gab das Unternehmen heute gemeinsam mit Bürgermeister Peter Pätzold, der Teil der Wettbewerbs-Jury war, und dem Jury-Vorsitzenden und Präsidenten der Architektenkammer Baden Württemberg, Markus Müller, bei einer Pressekonferenz bekannt. Der erste Platz ging an RKW Architektur +, Düsseldorf, der zweite Platz an mhm architects, Wien, und den dritten Platz belegte das Büro Kleihues + Kleihues, Berlin. Damit ist der Auswahlprozess jedoch noch nicht gänzlich abgeschlossen. Denn die Entwürfe der Preisträger sollen noch optimiert und die vom Preisgericht aufgeworfenen Themenstellungen geprüft werden. Die abschließende Entscheidung, welcher der Entwürfe Grundlage für die Realisierung des Gebäudes wird, fällt voraussichtlich im August. Das Baugesuch für den Turm am Mailänder Platz plant die SRE spätestens Anfang 2018 einzureichen. Der Baubeginn ist für Mitte 2018 und die Fertigstellung für 2020 geplant.

Nach Ansicht der Jury gelang es den drei preisgekrönten Entwürfen am besten, die im Wettbewerb geforderten Aufgabenstellungen zu lösen. Als entscheidend sah das Gremium dabei nicht nur die gelungene städtebauliche Einbindung und deren gestalterische Ausprägung an, insbesondere im Kontext der beiden anderen Hochhäuser und hin zur Stadtbibliothek. Ebenso hoch bewertete sie die Erschließung und Anbindung an den öffentlichen Raum sowie die Funktionalität der Hotelnutzungen. Auch die gestalterische Qualität und Materialität der Fassadengestaltung einschließlich der horizontalen und vertikalen Begrünung hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidung der Jury.

„Wir sind uns sicher, mit den Preisträgern überzeugende Entwürfe für den Standort und unser Projekt gefunden zu haben“, erläuterte Uwe Jaggy, SRE-Bereichsleiter Stuttgart und Mitglied der Jury. „Somit können wir nun in die Feinjustierung und bald auch in die Realisierungsphase starten.“

Neben den Preisträgern waren fünf weitere Architekturbüros zu dem Wettbewerb eingeladen:

• Auer Weber Assoziierte, Stuttgart
• h4a Gessert + Randecker Generalplaner, Stuttgart
• Itten+Brechbühl, Zürich
• PSK Generalplaner, Stuttgart
• Architekturbüro Wolfgang Kergaßner, Ostfildern

Der Turm am Mailänder Platz entsteht auf einem rund 1.800 m² großen Grundstück im Stuttgarter Europaviertel, das die SRE im Mai 2016 von der Deutschen Bahn AG erworben hat. Der Bebauungsplan sieht dort ein bis zu 60 Meter hohes Gebäude vor. Es ist das letzte zu errichtende Hochhaus im Quartier. Die SRE plant hier, rund 20.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche zu schaffen. Der Standort zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung aus. Die U-Bahn-Haltestelle „Stadtbibliothek“ in unmittelbarer Nähe bietet zudem eine optimale Anbindung an das ÖPNV-Netz. Dank des guten Anschlusses an den Stuttgarter Hauptbahnhof und den Flughafen Stuttgart ist der Standort auch regional sowie international bestens angebunden.
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Alt 13.07.17, 16:49   #102
Trumpysky
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Schade, dass man es in dieser Stadt nicht schafft mal nicht immer eckig zubauen . Hier wäre mal ein runder oder ein ovaler Grundriss nicht schlecht gewesen, dazu die Fassade komplett begrünt z. B. mit Gras oder kurzwachsendes Ziergrass. Ziergrass das im Sommer in der Farbe grün leuchtet und sich im Herbst rot färbt. Das wäre bestimmt ein Hingucker gewesen. Ein komplett begrüntes Hochhäusle. Hierzu gibt es bestimmt genug Beispiele in unserer schönes Welt.
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Alt 13.07.17, 21:11   #103
MiaSanMia
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^

Warum soll der Investor bei 60m rund bauen? Dadurch verringert sich die Platzausbeute und damit die Einnahmen.

Komplett begrünte Hochhäuser gibt es in Mitteleuropa noch nicht viele. Dieses Experiment gerade nicht an einer derart exponierten Stelle zu wagen, halte ich für sinnvoll. Nachher heißt es wieder, wer hat das verbrochen. Die Kombination aus Grün, Naturstein und im oberen Bereich der Glasbalkone empfinde ich indes als recht ansprechend, wenn gleich mir natürlich auch die Kastenform nicht so gefällt. Aber wie gesagt, bei maximal 60m als Vorgabe ist eben nicht viel Spielraum. Bei Hochhäusern, die von einem Unternehmen genutzt werden, kann das aufgrund von Prestige und Außenwirkung wieder anders aussehen. Dies ist hier aber nicht der Fall.
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Alt 13.07.17, 21:40   #104
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Zur Begrünung der vorgeschlagenen Bruchsteinfassade sieht der RKW-Entwurf übrigens Weinreben vor, die in Nischen platziert werden sollen (Q). So soll ein Bezug zur "Stadt zwischen den Reben" geschaffen werden.
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Alt 13.07.17, 23:14   #105
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Mir sagt der Entwurf überhaupt nicht zu! Die Größenverhältnisse in der Visualisierung des Siegerentwurfs stimmen übrigens ganz und garnicht! Die Nachbargebäude Milaneo und Stadtbibliothek wurden hier in der Höhe gestaucht und würden in der Realität den flachen Teil des Hochhauses deutlich überragen!
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