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Alt 04.03.12, 19:19   #76
Hans Dampf
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Überhaupt nicht schlimm angesichts der in der Stuttgarter Innenstadt massenhaft und in schierem Übermaß erhaltenen historischen Bausubstanz aus Mittelalter und Renaissance. Da muss man auch mal ein Auge zudrücken können.
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Alt 04.03.12, 20:15   #77
Saxonia
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Absolut, man verwechselt die Stuttgarter Innenstadt fast mit Freiburg.
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Alt 04.03.12, 20:47   #78
Wagahai
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Gott sei Dank sieht Stuggi nicht aus wie Freiburg. Immerhin handelt es sich bei ersterem um eine wichtige deutsche Großstadt.

Ich kann an dem Häuschen (nur nach den Fotos geurteilt) wirklich nichts Nettes, besonders Erhaltenswertes erkennen. Wer auf solche (bzw. schönere) Bauten ähnlichen Stils steht, wird sicher in S-Heslach, -Möhringen, -Plieningen u.a. fündig.

Wenn es denn wenigstens etwas originell oder halbwegs identitätsstiftend wäre, könnte und sollte man sich etwas überlegen. So ist das aber m.E. Substanzfetischismus, ganz richtig.
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Alt 04.03.12, 22:49   #79
Hans Dampf
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Ansichtssache. Europäische (Groß-)Städte leben von ihrer identitätsstiftenden Architektur, die sich üblicherweise im Laufe mehrerer Jahrhunderte oder gar Jahrtausende ortsspezifisch entwickelt hat. Ich möchte nicht in einem auswechselbaren Konglomerat moderner Architektur oder Baustoffe, wie Glas, Stahl und Beton leben. Ansonsten würde ich nach Hong-Kong oder Singapur auswandern.

Schmälert das Dom-Römer-Areal etwa in irgendeiner Art und Weise die Hochhaus-Skyline von Frankfurt? Und was bitte haben die Peripherie-Dörfchen mit der Stuttgarter Innenstadt zu tun? Darum geht es doch überhaupt nicht.

Man sollte meinen hier hätten die Erben von Arnulf Klett ein "Ich-lerne-nicht-aus-meinen-Fehlern-Gedächtnis-Forum" aufgemacht.
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Alt 06.03.12, 00:33   #80
tiefbauer
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tiefbauer ist ein geschätzer Menschtiefbauer ist ein geschätzer Menschtiefbauer ist ein geschätzer Menschtiefbauer ist ein geschätzer Mensch
Dieses zusammengeschusterte Hüttchen mit einem angeblichen Sandstein aus dem Mittelalter im Keller mit historisch gewachsenen Schmuckstücken in Innenstädten zu vergleichen ist (gelöscht wegen Selbstzensur)
Wenn es historisch bedeutsames wäre, wie ein Römerpuff, eine Stutentränke aus der Alemannenzeit oder dem Klett sein Geburtshaus, dann vielleicht.
Aber so, weg damit
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Alt 07.03.12, 22:14   #81
Wagahai
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@Hans Dampf
Ich möchte nicht in einem auswechselbaren Konglomerat moderner Architektur oder Baustoffe, wie Glas, Stahl und Beton leben. Ansonsten würde ich nach Hong-Kong oder Singapur auswandern.

Das ist doch ein Gerücht, dass Architektur auswechselbar wäre, nur weil "modern" oder aus "Baustoffen wie Glas, Stahl und Beton". Und ich weiß nicht, in wieweit Stuggi in Sachen Originalität mit den nicht ganz unbekannten und nicht ganz unbeliebten Weltstädten wie Hongkong und Singapur mithalten könnte.

Schmälert das Dom-Römer-Areal etwa in irgendeiner Art und Weise die Hochhaus-Skyline von Frankfurt?
Es ging ja um Freiburg und Stuggi, nicht Frankfurt. Aber sei´s drum: In Frankfurt gibt es einer Großstadt würdige und auch durchaus anspruchsvolle Architektur an vielen Stellen. Da ist so etwas wie der Römerberg eine gern gesehene Ergänzung und Abwechslung. In Stuggi konzentriert sich das Großstädtische im Grunde allein auf Mitte und vielleicht noch S-West/Süd. Das Hospitalviertel könnte prinzipiell viel urbaner sein, wenn die Architektur etwas markanter und origineller wäre. Die wenig erbaulich wirkende Wengerterhütte leistet hierzu keinen sonderlichen Beitrag, mag ich meinen. Stünde das in einem historischen Ensemble, würde ich vermutlich etwas anders denken.

Und was bitte haben die Peripherie-Dörfchen mit der Stuttgarter Innenstadt zu tun? Darum geht es doch überhaupt nicht.
Doch. Wer solche Hütten und Häuschen sucht, ist außerhalb besser aufgehoben. In der Innenstadt brauche ich diese prinzipiell nicht (Ausnahmen gibt es).
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Alt 07.03.12, 23:37   #82
Saxonia
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Warum wird "großstädtisch" eigentlich immer mit von regionalen Eigenheiten völlig unbefleckten Gebäuden wie verglasten Hochhäusern o.ä. assoziiert?
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Alt 08.03.12, 08:26   #83
madmind
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madmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebt
^Keine Ahnung. Da musst du die Fragen, die in Bezug auf großstädtische Architektur seit Jahrzehnten den Ton angeben.
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Alt 08.03.12, 09:37   #84
B(r)uddler
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B(r)uddler hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von Saxonia Beitrag anzeigen
Warum wird "großstädtisch" eigentlich immer mit von regionalen Eigenheiten völlig unbefleckten Gebäuden wie verglasten Hochhäusern o.ä. assoziiert?
Das ist der Punkt!

Über persönlichen Geschmack und warum es nach Meinung mancher in allen Großstädten gleich aussehen soll lässt sich ja nicht streiten, aber ebensowenig lässt sich darüber streiten, dass sich in jeder deutschen Großstadt die Bevölkerung eben nicht in den hochmodernen Glas-Beton-Vierteln wohl fühlt, sondern ausnahmslos in den Altstädten "der Bär tanzt" und die Straßen und Kneipen voll sind, während die "Glas-/Betonviertel" Abends wie ausgestorben wirken.
Zwar ist Stuttgart da durch seine "einschlägige" Altstadt, die zudem diesen Namen auch architektonisch kaum verdient, ein wenig die Ausnahme, doch Abseits der Theo sind auch hier die "ollen Plätze" meist voller als die Glas-Cafes in den modernen Passagen.
Warum sitzen denn die Leute im Bohnenviertel statt im "Schwabenzentrum/Eberhardpassage"? Warum im Paulaner und der Calwer-Straße statt in der Calwer-Passage?

Letztlich baut man dann eine hochmoderne, hochurbane Stadt, die architektonisch affengeil aussieht, in der aber niemand tot übern Zaun hängen will und sich dann ähnlich Sachsenhausen das Leben nach Feierabend in einem Vorort mit seinen alten Gebäuden abspielt.

Geändert von B(r)uddler (08.03.12 um 09:54 Uhr)
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Alt 08.03.12, 10:39   #85
jaggyjerg
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jaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunftjaggyjerg hat eine wundervolle Zukunft
^ Ein Beispiel: In einem der jüngsten Glas-/Betonviertel Deutschlands, dem Potsdammer Platz in Berlin, fühlen sich die Leute seit Jahren in Scharen sehr wohl wohl!

Und bitte nicht von "hochmodernen, hochurbanen Großstädten" reden und danach das Stuttgarter Schwabenzentrum oder Calwer Passage zu einem Vergleich heranziehen.

Die Stuttgarter Innenstadt mit 200.000 Einwohnern ist vielleicht auf dem Weg zu einer richtigen "Großstadt". Dauert aber noch ein paar Jahrzehnte.

Diese komische Hütte jedenfalls kann dem weichen Haben wir genug in den unzähligen Satelliten Dörfchen.
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Alt 08.03.12, 11:28   #86
madmind
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madmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebtmadmind ist jedem bekannt und beliebt
Zitat:
Zitat von B(r)uddler Beitrag anzeigen
aber ebensowenig lässt sich darüber streiten, dass sich in jeder deutschen Großstadt die Bevölkerung eben nicht in den hochmodernen Glas-Beton-Vierteln wohl fühlt, sondern ausnahmslos in den Altstädten "der Bär tanzt" und die Straßen und Kneipen voll sind, während die "Glas-/Betonviertel" Abends wie ausgestorben wirken.
Ich glaube, dass du hier jetzt einiges ganz heftig durcheinanderwürfelst. Architektur hat doch nur zum Teil damit zu tun, ob etwas von den Kunden angenommen wird oder nicht. Viel wesentlicher ist doch ob das, was in einem Gebäude drin ist, die Leute anspricht. Mit anderen Worten: es zählt der Inhalt, nicht die Hülle.

Du bringst zum Beispiel die Calwer-Passage. Vielleicht war ich jetzt schon zu lange nicht mehr dort, aber das letzte Mal hatte ich nicht den Eindruck, als ob es in der Passage etwas gäbe, das die Leute abends in Massen ansprechen würde. Ich erinnere mich noch an ein Zigarrengeschäft, ein Weinladen und noch ein paar andere Premium-Läden mit wenig Fläche. Natürlich ist da nichts los.

Die Läden beim Schwabenzentrum machen auf mich dann wieder einen recht unsauberen Eindruck. Groß sind die Teile teilweise auch nicht. Was soll da also schon los sein? Natürlich wird das von den Leuten nicht angenommen.

Und dann gibt es z.B. das Besitos, das gegenüber der Calwer-Passage liegt und ich als ziemlich gut besucht betrachten würde. Zumindest war da jedesmal wenn ich drin war die Hölle los. Nach deiner Logik müsste der Laden aber leer sein, denn er ist ja in einem Neubau. Da er es nicht ist, ist deine These damit bereits widerlegt.
madmind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.12, 11:39   #87
B(r)uddler
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Zitat:
Zitat von jaggyjerg Beitrag anzeigen
^ Ein Beispiel: In einem der jüngsten Glas-/Betonviertel Deutschlands, dem Potsdammer Platz in Berlin, fühlen sich die Leute seit Jahren in Scharen sehr wohl wohl!
Echt?

Vor nem halben Jahr war da Abends noch ziemlich tote Hose, abgesehen von Touris und verglichen mit zahlreichen anderen Plätzen in Berlin.

Zitat:
Zitat von jaggyjerg Beitrag anzeigen
^ Und bitte nicht von "hochmodernen, hochurbanen Großstädten" reden und danach das Stuttgarter Schwabenzentrum oder Calwer Passage zu einem Vergleich heranziehen.
O.k., bedeutet dann, dass man nach spätestens 10-20 Jahren alles wieder abreißen kann was man heute z.B. auf dem A1 oder eben im Hospitalviertel baut?
Beängstigend, aber wenn Schwabenzentrum, Calwer Passage, Eberhardpassage etc. deswegen so entvölkert sind, weil architektonisch so hoffnungslos veraltet, dann ist das wohl so?

Zitat:
Zitat von jaggyjerg Beitrag anzeigen
Die Stuttgarter Innenstadt mit 200.000 Einwohnern ist vielleicht auf dem Weg zu einer richtigen "Großstadt".
Dauert aber noch ein paar Jahrzehnte.
Das ist eben genau das was mir Angst macht, wenn das dann so aussieht wie seit Jahren auf dem A1 samt dem pulsierenden Leben dort!

Zitat:
Zitat von jaggyjerg Beitrag anzeigen
Diese komische Hütte jedenfalls kann dem weichen Haben wir genug in den unzähligen Satelliten Dörfchen.
Diesen Pseudo-Urbanen-Einheitsbrei der von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen in Stuttgart seit 10 Jahren überall gebaut wird, haben wir aber auch schon genug und davon auszugehen, dass der in 20 Jahren nicht genauso empfunden wird wie heutzutage die Betonsünden der 70iger und 80iger oder eben auch das Charlottenhochhaus, ist ziemlich naiv!

Eine architektonisch sauber korrespondierende Durchmischung von Historisch bis hypermodern wäre da in jedem Fall nachhaltiger! In selbiger muss diese Hütte ja so wie sie jetzt aussieht auch nicht bleiben, sondern z.B. richtig sauber saniert und mit passender Garten/Hoffläche, das Wegnerterthema dann aufgegriffen von den Nachbarbauten, z.B. mit Natursteinsockel und -Torbögen die zu Glasflächen übergehen oder freigelegtes Fachwerk dass sich dort in Stahl-Glasfachwerk fortsetzt. Von mir aus sogar komplett umglast und im U umbaut, da gibt es ja endlose Möglichkeiten die weder das letzte historische Haus im Hospitalviertel platt machen, noch es als Störfaktor in Grenzbebauung zu Betonklötzen belassen.
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Alt 08.03.12, 11:50   #88
B(r)uddler
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Zitat:
Zitat von madmind Beitrag anzeigen
Und dann gibt es z.B. das Besitos, das gegenüber der Calwer-Passage liegt und ich als ziemlich gut besucht betrachten würde. Zumindest war da jedesmal wenn ich drin war die Hölle los. Nach deiner Logik müsste der Laden aber leer sein, denn er ist ja in einem Neubau. Da er es nicht ist, ist deine These damit bereits widerlegt.
Hab ich auch so nie behauptet!

Natürlich gibt es auch in Nebauten Läden die voll sind und auch gemütlich, es geht aber um die Umgebung, das Flair eines Viertels und da ist es eben so, dass es in Deutschland kaum ein Glas-/Beton-/Stahl-Viertel gibt in dem die Leute nach Feierabend flanieren und sich in Kneipen treffen, weil das schlichtweg als "ungemütlich" empfunden wird. Ist ja keine These sondern und ob das mit anderer Innenarchitektur und Laberablubb, ändert nichts daran dass überall eben die Altstädte und historischen Plätze voll sind und nicht die Betonwüsten und Glaspaläste!
FFM wird hier ja unermüdlich als Parade-Beispiel urbaner Architektur genommen und als großes Vorbild gesehen, schonmal Abends oder am Wochenende im Bankenviertel dort gewesen?
Auch in Düsseldorf oder Köln gibt es diese hochmodernen Viertel und wo findet dort das Leben statt?
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Alt 08.03.12, 13:09   #89
Regent
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^^Also du wirfst hier ziemlich viele Sachen durcheinander. In einem Business - Viertel ist natürlich Abends tote Hose. Das liegt aber nicht direkt an den Gebäuden, sonder schlicht an der Nutzung dieser. Eine Zweitnutzung ist hier ja meistens gar nicht gewünscht! Trotzdem gibt es an den Stellen wo eben so eine Nutzung zulässig ist oft Läden die gut laufen, und auch Abends noch Leute in diese Viertel ziehen. Was du nicht vergessen darfst sind natürlich auch oft höhere Mieten, was dann natürlich auch eher "exklusivere" Läden entstehen läßt. Das Publikum dort kommt eben eher mit dem Taxi, und bleibt für gewöhlich auch in nur einem Etablissement, während man in Alt-Sachsenhausen z.B. natürlich von Kneipe zu Kneipe zieht. Im Frankfurter Bankenviertel fallen mir da spontan Läden wie das "Living XXL" im EZB Gebäude, das "Zenzakan" und der "Ivory Club" ein. Die Theo-Heuss-Straße in Stuttgart ist ja auch alles andere als Altstadt, trotzdem pulsiert hier nachts das Leben.
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Alt 08.03.12, 13:25   #90
Saxonia
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Dann wäre es wohl angemessener das Bankenviertel als Gewerbegebiet zu bezeichnen wenn andere Nutzungen nicht erwünscht sind. Nicht umsonst sind amerikanische Städte extrem zersiedelt, wohnen in dem Konglomerat aus Geschäftstürmen ist schlicht nicht gewollt. Also sind diese Gebiete, meist 3-4 Straßenzüge nachts tot. Die Menschen gehen abends heim und kommen morgens wieder.

Zitat:
Diese komische Hütte jedenfalls kann dem weichen Haben wir genug in den unzähligen Satelliten Dörfchen.
Welch durchschlagendes Argument für den Abriss eines Jahrhunderte alten Hauses -.-. "Steht woanders genug rum". Sag blos, angeblich haben Architekten und Stadtplaner dazu gelernt aber sie scheuen sich genauso wenig vor dem Abriss von Zeitzeugen wie vor 100 Jahren. Mit dem Unterschied, das dass was nachkommt meist absolut ortsfremder Müll ist.
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