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Alt 23.06.18, 09:24   #916
DUS-Fan
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Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
^ Man kann kaum von einer Brechstange reden, wenn an zwei Stellen 7 statt 5 Geschosse gebaut werden. Wie bereits geschrieben - man kann nicht alles auf die Geschossigkeit reduzieren, für die Wirkung wird vor allem die differenzierte Fassadengestaltung entscheidend.
Richtig, man kann nicht alles auf die Geschossigkeit reduzieren, ebensowenig auf die Fassadengestaltung - noch auf eine Kombination aus diesen beiden Faktoren.
Der "Brechstangenfaktor" bezieht sich nur auf die Anzahl der WE bzw. der Anzahl der neuen Bewohner - denn die sorgen für die Verkehrsprobleme....

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Selbst wenn man mit der geschönigten Prognose des EW-Zuwachses auf 650 Tsd. EW (+6-7%, wo viele Städte vom Dreifachen ausgehen) planen würde das wären um 20-30 Tsd. zusätzlich benötigte WE?
Versuch doch nicht ständig "alternative Fakten" zu verbreiten, sondern halte dich an nachvollziehbare Zahlen!
Weder siehen die Prognosen 650.000 EW vor, sondern 660.000 EW, noch werden 20-30.000 neue WE benötigt, sondern "nur" 20.600 (Differenz zwischen aktueller EW-Zahl von 639.407 zu der prognostizierten) und dass auch nur, wenn jede Person eine eigene Wohnung bezieht (wovon nicht auszuggehen ist).

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Bereits vor 1-2 Jahren war davon die Rede, dass es kaum mehr als 10 Tsd. WE Reserven gibt, die für ungefähr 3 Jahre reichen - jetzt müsste die Pipeline für neue Projekte langsam austrocknen. Um eine kräftige Aufstockung der noch offenen Planungen kommt man nicht herum - genauso z.B. in Gerresheim mit dem astronomischen Preis für's Gelände.
Daher mache ich mir auch keine Sorgen, ob es 2030 genügend Wohnraum geben wird - alleine schon, wenn ich mir die aktuell geplanten und bereits in Bau (ja, auch die muss man natürlich einrechnen!) befindlichen Projekte ansehe, sollte das reichen (ich habe jetzt aber keine Lust, eine Liste dazu zu machen).
Und komischerweise tauchen auch immer wieder neue Projekte auf, die noch niemand auf dem Schirm hat oder wo keiner mit rechnet.
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Alt 25.06.18, 21:34   #917
Bau-Lcfr
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Zitat:
Zitat von DUS-Fan Beitrag anzeigen
... Weder siehen die Prognosen 650.000 EW vor, sondern 660.000 EW, noch werden 20-30.000 neue WE benötigt, sondern "nur" 20.600 ...
Zwischen 650 und 660 ist gerade mal 1,5% Unterschied, die Zahl kam aus dem Gedächtnis - und bei den dazu benötigten Wohnungen stimmt sogar die ganz grobe Schätzung - allerdings passende zur offiziellen Wachstumsprognose. Hier eine Zahl mit Quelle - Frankfurt rechnet mit +17% Einwohner bis 2040. Für Düsseldorf nennt die Wikipedia 613 Tsd. EW 2016 (die Frankfurter Prognose beginnt mit 2015), mit 17% mehr komme ich auf 717 Tsd. Einwohner im Jahre 2040. Wenn man für 660 - 613 = 47 Tsd. Einwohner mehr 20.600 WE benötigt - für 717 - 613 = 104 Tsd. wären es fast 45.600 WE.

Wie hier zitiert, Frankfurt muss nicht zwingend der ganz große Brexit-Gewinner werden - außer Brexit-Bankenumzügen sehe ich keine Gründe, wieso Düsseldorf sich langsamer als Frankfurt entwickeln sollte.

Ob ein paar Prozentpunkte mehr oder weniger - eine kräftige Aufstockung etlicher Bebauungspläne (besonders neben guter Erschliessung) braucht man auf jeden Fall.
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Alt 25.06.18, 22:33   #918
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^ Keine Ahnung, warum du hier immer wieder versuchst, Zahlen zu manipulieren! Auch die Hochrechnerei Anhand anderer Städte ist unseriös und sinnfrei!

Man kann sich nicht die Zahlen da herholen, wo es einem am besten passt - die EW-Zahl aus Wikipedia von 613.230 zum 31.12.2016 ist die Bevölkerungszahl auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011 von IT-NRW.
Das ist aber nicht die offizielle Einwohnerzahl, da die Landeshauptstadt Düsseldorf ihre offizielle Einwohnerzahl aus dem Statistikabzug des Einwohnermelderegisters generiert und diese Zahl ist zum 31.12.2017 mit 639.407 EW ermittelt worden.
Und nur auf Basis dieser Zahl, die auch in allen offizielen Dokumenten, wie hier, genannt werden, kann man rechnen und darauf bezieht sich auch die Zahl 660.000 EW in 2030 (die Quelle des RP-Online-Berichtes ist die Stadt Düsseldorf) - es bleibt also bei 20.600 zusätzlichen EW bis dahin und einer realistisch benötigten neuen WE-Zahl von 10.000!
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Alt 28.06.18, 21:34   #919
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So, wieder zur Paulsmühle, laut diesem RP-Online-Artikel haben die Politiker die Pläne der Verwaltung erst einmal gestoppt und dafür gesrgt. dass ein städtischer Wettbewerb als qualitätssicherndes B-Plan-Verfahren eingeleitet wird.
in diesem sollen die Interessen der Bürger und das Verkehrsproblem berücksichtigt werden und auf Basis von 320 WE starten.
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Alt 22.07.18, 09:00   #920
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Wohnen im Norden

Ich erinnere mich, dass es vor einiger Zeit eine Debatte um Neubauflächen im Norden gab. In diesem Sommer wird es konkreter - bei Gelegenheit anderer Recherchen fand ich diesen Artikel über Pläne für ein Areal in der Nähe des Wasserwerks mit locker hingestellten EFHs. Die Stadtverwaltung wollte dort Natur erhalten, doch das Land gehört den Duisburger Stadtwerken, die sich Baurecht erklagt haben. Im nördlichen Teil des Geländes bleibt laut verlinkter Karte ein Dreieck grün.

Einst habe ich zum Norden grundsätzlich geschrieben, dass - wenn schon - möglichst kompakt und an den Stadtbahn-Haltestellen gebaut werden soll. Die Bebauung könnte sich z.B. an jener um den Kaiserswerther Klemensplatz orientieren (manchmal mit EG-Läden, häufiger wohl ohne). Hier an diesem konkreten Standort ist die U79 weit, dennoch - wenn man schon Fläche verbraucht, dann vielleicht könnte man sie mit geschlosseneren Reihen bzw. Stadthäusern besser nutzen - zumindest die Buslinie 760 ist nicht weit. MFHs mit noch mehr Dichte hätten jedoch so weit vom Schienennetz nicht wirklich Sinn.

Auch hier gibt es übrigens Einwände ob des Verkehrs, der Kapazität einer nahen Schule usw.
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Alt 28.10.18, 20:27   #921
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Dieser RP-Online-Artikel mit dem Titel: "Zahl der Autos in Düsseldorf steigt weiter" berichtet darüber, dass zwar die Anzahl der Neuzulassungen von Diesel-Fahrzeugen in Düsseldorf (wie überall auch) deutlich gesunken ist.

Was allerdings nicht bedeutet, dass die Anzahl der Pkw in Düsseldorf insgesamt sinken würde - im Gegenteil!

Die Gesamtzahl der Pkw in Düsseldorf seit Jahresbeginn um rund 3000 auf 302.586 Fahrzeuge gestiegen (der Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort).

Die Steigerung erfolgt übrigens auch parallel zum Bevölkerungszuwachs - daraus ist eindeutig zu lesen ist (ob es mancher hören will oder nicht!): jeder neue Einwohner bedeutet auch einen Anstieg des MIV-Anteils - also grob gerechnet ca. 1 neuer PkW pro 2 neue Einwohner.

Aktuell landet eine Broschüre der Stadt in den Briefkästen - die "Klimafibel" - neben den üblichen Ökoaspekten steht die Einwohnerzahl von 640.000 drin.
Diese Zahl scheint aber nachträglich noch einmal nach unten korrigiert worden zu sein, die Online-Version, die ein neueres Datum hat, gibt die Zahl mit 630.000 an.
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Alt 29.10.18, 02:50   #922
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Letzten Endes ist die Zahl der Pkw in einer Stadt kein Naturereignis.
Wenn man politisch wirklich eine Verkehrswende wollte (Ich weiß, in D unrealistisch solange die hiesigen klassischen OEMs nicht an die Wand gefahren sind) könnte man sich auch am Vorbild asiatischer Städte orientieren und die Zahl der Kfz-Zulassungen administrativ steuern und beschränken.
In vielen chinesischen Großstädten wird auf diesem Wege zudem die Umstellung auf E-Mobilität beschleunigt, indem neue Zulassungslizenzen überwiegend nur noch für BEVs zur Verlosung/Versteigerung freigegeben werden.
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