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Alt 05.10.07, 16:44   #1
LugPaj
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Bau- und Immobilienwirtschaft

Hier nun ein Thread fuer deutschlandweite Zahlen. Im 3. Quartal sind fuer alle grossen Buerostandorte gute Zahlen gemeldet. Ich denke v.a. Muenchen, was in meinen Augen bisher etwas zurueckhing, hat wieder aufgeholt. Berlin als einzigst grosser Standort ist aber noch leicht abgehaengt von der Entwicklung.

Zitat:
Zitat von Pressemitteilung von Jones Lang LaSalle
Auch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten sind von der Finanzmarktkrise der letzten Wochen betroffen. Die gestiegenen Preise haben neben der allgemeinen Verunsicherung der Verbraucher zu einem Wachstumsstopp der ohnehin nur schwachen Pflänzchen „Konsum“ bzw. „Binnenkonjunktur“ geführt. Gerade auf die Binnennachfrage hatten die Konjunkturauguren ihre zu Beginn des Jahres vorgetragene Zuversicht gestützt. Sie sollte Haupttriebfeder des prognostizierten Wirtschaftswachstums 2007 um bis zu 3 % sein. Mittlerweile haben sich die Prognosen auf durchschnittlich 2,6 % eingependelt (Consensus). Das Positive daran ist, dass die aktuellen Verwerfungen einen nicht noch stärker hemmenden Effekt haben. Zum einen hat sich die wirtschaftliche Abhängigkeit zu den USA deutlich verringert, der starke Euro blieb bislang ohne signifikante Auswirkungen auf den Export. Zum anderen erweist sich deutsche Wirtschaft als deutlich robuster als noch vor einigen Jahren: die Unternehmensdaten sprechen eine deutlich positive Sprache und die Arbeitslosenquote ist auch im September weiter gesunken und hat ihren tiefsten Stand seit 12 Jahren erreicht.

Mit steigender Erwerbstätigkeit vermehren sich in der Regel auch die Bürojobs und die gute finanzielle Situation der Unternehmen führt zu einem Mehrverbrauch an Bürofläche. Beide Aspekte spiegeln sich sehr deutlich in den Zahlen des dritten Quartals wider. Insofern hat die Finanzkrise bislang keine Spuren auf den Büro-Vermietungsmärkten hinterlassen.
„Big is beautiful“ – Umsatz 26 % über Vorjahr
70.000, 60.000, 43.000, 30.000, 30.000, 30.000, … Damit beginnt die Reihe der größten Vertragsabschlüsse in den fünf Immobilienhochburgen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, die im Verlauf der bisherigen drei Quartale unterzeichnet wurden. Summiert man die zehn größten Abschlüsse auf, so machen sie knapp 17 % des gesamten Umsatzvolumens der Monate Januar bis September aus. Noch beeindruckender fällt die Bilanz dieser Mega-Deals für die letzten drei Monate (Juli bis September) aus. Hier summieren sich die zehn größten Abschlüsse auf fast 30 % des gesamten in diesem Quartal registrierten Umsatzvolumens (inkl. Eigennutzer) von über 800.000 m². Diese Dominanz der Großabschlüsse gilt für jede der fünf Hochburgen und wird auch im letzten Quartal des Jahres - dann allerdings aller Voraussicht nach abgeschwächt – anhalten. „Wir gehen für das Gesamtjahr von einem Gesamtumsatzergebnis von rund 2,7 Mio. m² aus. Damit wäre 2007 das drittbeste Umsatzjahr aller Zeiten erzielt - nach den Rekordergebnissen 2000 und 2001. Es wäre auch ein eindrucksvoller Beleg für das Wiedererstarken des Büromarktes“, so Helge Scheunemann, Leiter Research Jones Lang LaSalle Deutschland.
Kumuliert über die fünf Städte wurden in den ersten drei Quartalen insgesamt rund 2,1 Mio. m² vermietet oder an Eigennutzer verkauft. Gegenüber dem vergleichenden Vorjahreszeitraum 2006 ergibt sich damit eine Steigerung von knapp 26 %.
Mit 36 % über dem Durchschnittswert der jeweiligen Dreivierteljahre der letzten fünf Jahre ist das Ergebnis noch eindrucksvoller.

Zweistellige Zuwachsraten beim Umsatzvolumen
Mittlerweile haben sich auch die regionalen Unterschiede angeglichen; zumindest liegen alle Städte gegenüber dem Vorjahresquartal bis auf Berlin überwiegend deutlich im Plus. Für die Hauptstadt ist zwar auch ein Umsatzzuwachs zu registrieren, relativ gesehen aber „nur“ im einstelligen Bereich (Q 1 – Q 3: rund 330.000 m², + 9 %). Überdurchschnittlich stark ist der Umsatz in Hamburg mit 40 % auf jetzt 442.000 m² gestiegen und das, obwohl im dritten Quartal „nur eine“ Großanmietung über 10.000 m² beobachtet wurde. In Düsseldorf lag das Umsatzwachstum mit 29 % ebenfalls über dem Durchschnitt. Die 300.000 m²-Marke wurde nur knapp verfehlt. Die Anmietung von 22.000 m² durch den Energiekonzern E.ON war im letzten Quartal der größte Abschluss. Volumenmäßig wie immer an vorderster Stelle rangiert München. Die zwischen Januar und Ende September erzielten 590.000 m² bedeuten im Einjahresvergleich einen Zuwachs von knapp 28 % - auch hier gepusht durch einen Großabschluss von Premiere mit 30.000 m².
Unter besonderer Beobachtung in den letzten Wochen und Monaten stand Frankfurt. Der Umsatz konnte auf Basis mehrerer Großabschlüsse (darunter einer der größten, der jemals auf dem Frankfurter Markt abgeschlossen wurde), ein deutlicheres Plus als noch zur Jahresmitte erwartet erzielen: 440.000 m² entsprechen einem Wachstum von 24 % (im Dreivierteljahresvergleich). Damit wird für das Jahresvolumen 2007 ein Ergebnis jenseits der 550.000-Marke erwartet. Wohin die Reise letztlich geht, hängt von der Realisierung größerer Abschlüsse jenseits der 5.000 m² ab.
Wie sehr 2007 zumindest bisher von Großabschlüssen geprägt wurde, zeigt ein Blick auf den Vergleich zwischen volumenmäßiger Umsatzsteigerung und der Veränderung der Anzahl der abgeschlossenen Verträge. Diese konnten im Vergleich zum Vorjahr nur in Hamburg und München zulegen, allerdings bei weitem nicht so kräftig wie das Umsatzvolumen. „Flächenanmietungen im fünfstelligen Bereich pushen auf der einen Seite die Gesamtvolumina, bergen andererseits aber natürlich auch ein gewisses Risiko. Denn bei deren möglichem Ausbleiben kann es dann schnell mit der Sektlaune vorbei sein“.

Hohe Nettoabsorption
Konstant auf hohem Niveau zeigt sich die Nettoabsorption. Sie erreichte in allen fünf Städten zusammen für die letzten 12 Monate rund 1,2 Mio. Quadratmeter und spiegelt damit die gute konjunkturell bedingte Beschäftigtenentwicklung wider, die sich überproportional positiv bei den Dienstleistungsunternehmen und damit bei den Bürobeschäftigten auswirkt.
Angebotsvolumen weiter rückläufig – Anmietungen in projektierten oder im Bau befindlichen Flächen nehmen zu
Der Leerstandsrückgang (klassischer Leerstand und Untermietflächen) hat sich auch im 3. Quartal fortgesetzt. Insgesamt stehen in den fünf Hochburgen rund 7,1 Mio. m² Bürofläche leer. Aufgrund der neuen Leerstands-Datenbasis in München ist zwar kein exakter Jahresvergleich möglich, dennoch zeigt sich selbst vor diesem Hintergrund ein Rückgang von knapp 5 % im Vergleich zum 3. Quartal 2006.
Die Trends sind eindeutig und haben sich im Vergleich zum Halbjahresergebnis nicht verändert: zum einen werden Untermietflächen weiter vom Markt zurückgezogen (minus 19 % gegenüber dem 3. Quartal 2006), zum anderen differenziert sich der Leerstand hinsichtlich der Qualität immer stärker. Da insgesamt noch wenig Neubauflächen auf den Markt kommen, werden vermehrt die top-ausgestatteten Leerstandsflächen abgebaut. Zurück bleiben die qualitativ minderwertigen Flächen, die zumindest bei dem derzeitigen Mietpreisniveau kaum eine Chance auf Vermietung haben. Allerdings scheint sich ein weiterer Trend zu verfestigen: die Anmietungen in projektierten oder im Bau befindlichen Flächen nehmen zu - ein Indiz dafür, dass für umzugswillige Mieter das Angebot an adäquaten Flächen schon nicht mehr ausreichend ist.


Deutlichster Leerstandsrückgang in Frankfurt – Hamburg niedrigste Quote
Am deutlichsten hat sich der Leerstand in Frankfurt reduziert - allerdings auch vom höchsten Niveau aus. In den vergangenen 12 Monaten konnten hier mehr als 280.000 m² (minus 14 %) aus der Statistik genommen werden. Da kaum neue Flächen den Bestand erhöhten, reduzierte sich die Leerstandsquote um 2,5 %-Punkte auf 14,5 %. Hamburg weist mit 7,4 % weiterhin die geringste Quote auf. Auch Berlin (9,5 %) und München (9,9 %) liegen unter der 10 %-Marke. In Düsseldorf ist das Leerstandsvolumen erstmal wieder unter die 1 Mio. Quadratmeter gesunken (entsprechend 11,3 %).

Tiefpunkt im Neubauzyklus im laufenden Jahr erreicht
Der Tiefpunkt im Neubauzyklus wird bis Ende des Jahres erreicht. In allen Städten zusammen wurden in den vergangenen drei Monaten ca. 89.000 m² fertig gestellt. Auf Düsseldorf entfielen davon über 56 % der Fläche. Bis Ende September 2007 kamen insgesamt rund 462.000 m² neue Flächen auf den Markt. Damit reduzierte sich das Fertigstellungsvolumen gegenüber dem dritten Quartal 2006 nur noch minimal um rund 1 %. Regionale Unterschiede sind hier weiterhin sehr stark ausgeprägt. Während in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin nur rund 34.000 m² bzw. knapp 56.000 m² und 48.000 m² dem Markt zugeführt wurden, erreichten die Volumina in Hamburg und München mit 196.000 m² bzw. 128.000 m² bereits wieder sechsstellige Quadratmeter-Zahlen.

Für das letzte Quartal des laufenden Jahres werden weitere rund 143.000 m² neue Flächen erwartet. Zusammen mit den bereits fertigen Flächen der ersten neun Monate ergibt sich ein Gesamtvolumen für das Jahr 2007 von knapp 605.000 m², entsprechend einem Rückgang von rund 7 % gegenüber dem Vorjahr.

Ab 2008 werden die Fertigstellungszahlen dann wieder anziehen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand werden etwa 645.000 m² neue Flächen den Märkten zugeführt. Allein auf Hamburg und München entfallen knapp 65 % der geplanten oder im Bau befindlichen Neubauflächen. Vom gesamten Volumen stehen nur noch rund 55 % dem freien Markt zur Verfügung, der Rest ist bereits (vor)vermietet oder wird von Eigennutzern belegt.

Spitzenmietpreisindex steigt deutlich an
Die Büromieten als Spiegelbild von Angebot und Nachfrage haben in der Spitze weiter zugelegt. Der Spitzenmietpreisindex der fünf Hochburgen stieg im dritten Quartal um 1,9 % auf jetzt 85,5. Damit erreichte der Index den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren und legte gleichzeitig das elfte Mal in Folge zu. Gegenüber dem 3. Quartal 2006 stieg der Index sogar um 5,6 % und verbuchte damit das kräftigste 12-Monatswachstum seit Beginn des derzeitigen Aufschwungs Ende 2004.
Den stärksten Anstieg in der 12-Monatsbetrachtung verbuchte Düsseldorf auf 22,50 Euro/m²/Monat, ein Plus von fast 10 % gegenüber dem Vorjahreswert und eine Steigerung von 2,3 % zum Halbjahr 2007. Frankfurt legte in der 1-Jahresbetrachtung um rund 9 % auf 36,00 Euro/m²/Monat zu.
In München und Hamburg fielen die Steigerungen mit 3,5 % bzw. 4,7 % etwas schwächer aus, allerdings haben beide Städte bereits einige Mietpreissteigerungen seit Anfang 2006 bzw. Ende 2005 hinter sich.

„Von einem Mietpreiswachstum in der Spitze für hochwertige Büroflächen in den besten Lagen gehen wir bis Ende des Jahres für Frankfurt und Hamburg aus. Auch in Berlin sollte erstmals seit 2004 wieder Bewegung in die Spitzenmiete kommen“, so Helge Scheunemann.
Quelle: http://www.joneslanglasalle.de/de-DE...ntar2007q3.htm
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Alt 08.10.07, 14:00   #2
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Interessant. Tendenziell ziemlich andere Zahlen kommen vom DIP Deutsche Immobilien-Partner, demnach steht Berlin doch recht gut da, mit einem Wachstum in den ersten 3 Quartalen von 30% (Jones Lang LaSalle: +9% ... Interessant dabei auch, die einen melden 330.000 und die anderen 430.000...gab es da einen Zahlendreher von 100.000?), allerdings hat Muenchen nur ein Wachstum von 16% (Jones Lang LaSalle: +28%)

Erschreckend teilweise die Zahlen zu ostdeutschen Staedten beim DIP fuer die ersten 3 Quartale:
Dresden (15.000 m²; - 9%)
Leipzig (61.000 m²; -18%)
Rostock (8.000 m²; -36%).
Das was komplett in Dresden umgesetzt wird, wird in Muenchen in einer Woche umgesetzt.

http://www.property-magazine.de/news...s&news_ID=7627
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Alt 09.10.07, 00:29   #3
Echnaton
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^^ Oha, demnach haben Düsseldorf und Köln mit 65 bzw. 58% den stärksten Umsatzzuwachs der betrachteten Städte. Insg. 572.000m² für die beiden rheinischen Metropolen ist ein sehr ansehenlicher Wert und für beide Städte jeweils ein Allzeitrekord - da breche ich auch gerne ein Tabu und addiere die Werte der alten Antagonisten.

Unglaublich, was sich auf den Immobilenmärkten derzeit tut.
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Alt 09.10.07, 01:05   #4
LugPaj
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Also solchen Zahlen traue ich noch nicht. Ich wuerde von beiden Quellen die von LaSalle als realistischer einstufen, aber lieber mal noch mehr Quellen abwarten. Diese beiden differieren echt so unglaublich stark, dass sie solche Auswertungen ad absurdum fuehren.
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Alt 09.10.07, 09:08   #5
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Ein Teil der Differenzen geht auf unterschiedliche Abgrenzungen der Standorte (nur Stadtgebiet oder auch die Vororte X oder Y?) zurück. Gerade bei Frankfurt und Düsseldorf macht das sehr viel aus.
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Alt 09.10.07, 09:29   #6
Wagahai
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Das habe ich mich auch immer gefragt. Nach einer Studie der Bulwien Gesa AG, München soll der Gesamtbestand an Büroimmobilien der Region Stuttgart mit 17,8 Mio.qm an Land Berlin heran reichen.
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Alt 10.03.08, 14:55   #7
DMS
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DMS ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
etwas offtopic:

Habe gerade im property magazin gelesen, das das Vermietungsvolumen bei Bürovermietungen in den USA im Jahr 2007 5,8 Millionen Quardratmeter betrug. Das kann ich garnicht glauben das es so wenig sein sollen. ist wahrscheinlich ein Schreibfehler, oder?

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Mod: Bitte immer den Link angeben!
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Alt 13.03.08, 14:42   #8
LugPaj
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http://www.property-magazine.de/berl...sen-10446.html

Berlin hat lauf einer Erhebung anscheinend 22,5 Mio qm Bueroflaeche. Das ist um einiges mehr, als man von den bisherigen Zahlen kennt (welche etwa bei 17-18 Mio lagen, glaub ich).
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Alt 13.03.08, 15:33   #9
iconic
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Aufschlussreiche Informationen, danke. 22,5 Mio qm sind wirklich sehr viel und eine Leerstandsquote von 8-9 Prozent ist nicht besonders hoch. Wie kann es dann sein, dass die Wirtschaftsleistung so gering ist?
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Alt 13.03.08, 16:15   #10
PhilippK
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Zitat:
Zitat von iconic Beitrag anzeigen
Wie kann es dann sein, dass die Wirtschaftsleistung so gering ist?
Ich zitiere einfach mal aus dem Artikel aus dem Property Magazin: "Allein die Kreativwirtschaft ist innerhalb von fünf Jahren um 30 Prozent gewachsen und mit 244 Call Centern gehört die Hauptstadtregion zu den führenden Standorten in Europa."

Die "Kreativwirtschaft" - was auch immer sich dahinter so alles verstecken soll und Call Center sind nun mal nicht so leistungsfähig wie z.B. große Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, wie sie z.B. in München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart oder Köln anwesend sind.
Selbst 1.000 Call Center erreichen nicht die Wirtschaftskraft, die eine Zentrale eines Großkonzerns (z.B. die DAX - Unternehmen) erzielt.

Desweiteren muss man beachten, dass Berlin der Regierungssitz ist und auch zahlreiche weitere (nicht)staatliche Organisationen ansässig sind.
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Alt 13.03.08, 20:57   #11
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Danke, PhilippK, für die aufschlussreichen Erklärungsansätze, so klingt das in der Tat plausibler - daher vermutlich auch der starke Anstieg der Zeitarbeitsverträge in Berlin in den letzten Jahren. Man bekommt allerdings fast den Eindruck einer "Zweiklassengesellschaft" unter den Dienstleistungsstandorten (hier Niedriglohn-Callcenter, da Hochlohn-Konzernzentralen), oder ist dieser Gedanke zu drastisch?
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Alt 08.01.09, 13:01   #12
Echnaton
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Investmentmarkt stark eingebrochen
Frankfurt am Main – Der bundesweit registrierte Investmentumsatz in Gewerbeimmobilien lag mit knapp 20,7 Milliarden Euro um rund 65 Prozent unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. An den sechs wichtigsten deutschen Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München wurde ein Transaktionsvolumen von gut 9,2 Milliarden Euro erfasst, was einem Rückgang um rund 70 Prozent gegenüber 2007 entspricht. Dies ergibt der „Investment Market Report 2009“, den Atisreal, Deutschlands führender Berater für Gewerbeimmobilien, Ende Februar veröffentlichen wird.

„Die Auswirkungen der Finanzkrise haben den Investmentmarkt in den letzten Monaten des Jahres 2008 fast zum Stillstand kommen lassen“ fasst Piotr Bienkowski, Geschäftsführer von Atisreal Deutschland, zusammen. „Das stark gesunkene Transaktionsvolumen ist allerdings weniger auf mangelndes Investoreninteresse als vielmehr auf momentan kaum vorhandene Finanzierungsmöglichkeiten zurückzuführen“.

Mit rund 13,2 Milliarden Euro entfielen fast 64 Prozent des Gesamtumsatzes auf Einzeldeals, wogegen nur 7,5 Milliarden Euro in Portfolios investiert wurden. „Hier zeigt sich ganz klar, dass sich die Käufer wieder stärker auf die Qualität der einzelnen Immobilien konzentrieren und der Ansatz, möglichst viel Volumen zu stemmen, in den Hintergrund gerückt ist“, betont Bienkowski. Im Fokus standen sowohl Büroobjekte, in die rund 6,9 Milliarden Euro investiert wurden, als auch Einzelhandelsimmobilien mit einem Gesamtumsatz von gut 7,2 Milliarden Euro, wobei hier der Sondereinfluss des Verkaufs des Arcandor-Portfolios für über 2 Milliarden Euro zum Tragen kommt. Auf Logistikimmobilien entfielen mit etwa 1,9 Milliarden Euro gut neun Prozent des Transaktionsvolumens.

An den sechs wichtigsten deutschen Standorten wurde 2008 inklusive anteilig eingerechneter Portfolios mit gut 9,2 Milliarden Euro erheblich weniger investiert als im Vorjahr (30,7 Mrd. €). Im langjährigen Vergleich ist das Ergebnis aber immer noch respektabel, da nur in den vergangenen drei Jahren höhere Umsätze erzielt wurden. An der Spitze der Top-Standorte liegt Berlin mit einem Umsatz von 2,29 Milliarden Euro, gefolgt von Hamburg mit 1,92 Milliarden Euro sowie Frankfurt und München mit jeweils rund 1,45 Milliarden Euro.

Der Anteil der ausländischen Investoren hat sich weiter verringert und liegt nur noch bei rund 57 Prozent. Bei den Einzeltransaktionen stellen deutsche Anleger mit 56 Prozent bereits wieder die stärkste Käufergruppe.

Die Netto-Spitzenrenditen für Core-Objekte sind seit ihrem Tiefstand um 50 bis 105 Basispunkte angestiegen und weisen mittlerweile in allen Standorten eine 5 vor dem Komma auf. (München: 5,00, Hamburg: 5,10, Frankfurt: 5,15, Düsseldorf und Berlin: 5,30, Köln: 5,40). Damit liegen sie in den einzelnen Städten in etwa auf dem durchschnittlichen Niveau der vergangenen 20 Jahre. „Ein weiterer Anstieg in der ersten Jahreshälfte 2009 ist durchaus möglich“, so Bienkowski. „Die aktuelle Diskussion um absehbare Renditeniveaus über 6 Prozent oder sogar 7 Prozent für Core-Objekte an den deutschen Top-Standorten ist aber absolut unrealistisch. Aktuell werden in mehreren Städten Preise für Top-Immobilien verhandelt, die diese Einschätzung deutlich widerlegen. Auch der immer wieder herangezogene Vergleich etwa mit London und Paris hinkt, insbesondere wenn man sich die historische Entwicklung und die sehr unterschiedliche Volatilität sowohl in Krisen- als auch in Boomzeiten anschaut“, erläutert Bienkowski. „Für 2009 erwarten wir aufgrund der weiterhin sehr schwierigen Finanzierungssituation sowie voraussichtlich nur wenigen großen Deals ein leicht niedrigeres Transaktionsvolumen als im vergangenen Jahr“, fasst Bienkowski die Aussichten zusammen.

Büromarkt: 2008 insgesamt noch im grünen Bereich, holpriger Weg voraus.

Frankfurt am Main – An den neun wichtigsten deutschen Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart wurden im vergangenen Jahr 3,5 Millionen Quadratmeter Bürofläche umgesetzt – 5 Prozent weniger als 2007. Trotzdem war das Ergebnis das drittbeste, das jemals registriert wurde. Dies ergibt der „Office Market Report 2009“, den Atisreal, Deutschlands führender Berater für Gewerbeimmobilien, Mitte Februar veröffentlichen wird.

„Bis Mitte des Jahres 2008 waren die Vermietungsmärkte noch auf Rekordkurs, aber im zweiten Halbjahr waren dann die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft deutlich zu spüren“, betont Peter Rösler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Atisreal Deutschland. „Eine Reihe von großen Verträgen wurde nicht unterschrieben oder verschoben, sodass im vergangenen Jahr das üblicherweise sehr starke vierte Quartal das schlechteste war.“

Mit Ausnahme von Köln (Flächenumsatz: 290.000 m², plus 5 %), Leipzig (89.000 m², plus 1 %) und Stuttgart (189.000 m², plus 18 %) ging der Flächenumsatz in allen Städten zurück. An erster Stelle der deutschen Büromärkte lag erneut München mit 786.000 Quadratmetern (minus 6 %), gefolgt von Frankfurt mit 566.000 Quadratmetern (minus 10 %) und Hamburg mit 544.000 Quadratmetern (minus 4 %). Auch Berlin (468.000 m², minus 6 %) und Düsseldorf (424.000 m², minus 13 %) konnten nicht an das Vorjahresergebnis anknüpfen.

Leerstand gesunken, Bautätigkeit und Spitzenmieten gestiegen

Der Leerstand hat sich 2008 weiter um knapp 4 Prozent (auf 8,4 Mio. m2) verringert, wobei die Flächen mit moderner Ausstattung um 10 Prozent zurückgingen. „Der Trend des verstärkten Abbaus moderner Leerstandsflächen setzt sich fort, wogegen immer mehr ältere, kaum noch marktgängige Büroräume leer stehen“, so Peter Rösler.

Das Gesamtvolumen der Büroflächen im Bau erhöhte sich im vergangenen Jahr um knapp 28 Prozent (auf 2,88 Mio. m2), wovon dem Vermietungsmarkt aber nur noch 1,32 Millionen Quadratmeter (46 %) zur Verfügung stehen. „Da die Finanzkrise auch vor den Projektentwicklern nicht halt macht, werden derzeit viele Planungen auf Eis gelegt. Deshalb erwarten wir auch kein ausgeprägtes Flächenüberangebot wie in den vergangenen Marktzyklen. In einigen Städten werden die primär nachgefragten Neubauflächen weiterhin begrenzt bleiben“, erläutert Rösler.

Mit Ausnahme von Berlin, Frankfurt und Leipzig zogen die Spitzenmieten im vergangenen Jahr durchschnittlich um rund 4 Prozent an. Mit knapp 10 Prozent fiel die Steigerung in München am deutlichsten aus (auf 34 €/m²), gefolgt von Essen (plus 5,5 %, 13,50 €/m²), Stuttgart (plus 5,4 %, 19,50 €/m²), Düsseldorf (plus 4,4 %, 23,50 €/m²) und Hamburg (plus 4 %, 26 €/m²).

Büromärkte 2009: Wirtschaftskrise wird die Märkte treffen

„Die aktuelle Rezession und die für 2009 weiterhin schlechten Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung werden die deutschen Büromärkte in Mitleidenschaft ziehen“, ist sich Rösler sicher. „Ob die sehr pessimistischen Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute wirklich so eintreffen und in welchem Umfang der Dienstleistungssektor betroffen sein wird, ist aber nicht seriös vorhersagbar. Deshalb sind auch Aussagen zur Entwicklung der Büromärkte mit vielen Fragezeichen zu versehen. Unbestritten ist, dass der Flächenumsatz rückläufig sein wird. Atisreal geht momentan davon aus, dass im Jahr 2009 etwa das Umsatzniveau des Jahres 2005 erzielt wird. Die Höchstmieten dürften ihren Zenit erreicht haben, sodass in einigen Städten in der zweiten Jahreshälfte ein leichter Rückgang in Verbindung mit wieder zunehmenden Incentives möglich erscheint“, fasst Rösler die Aussichten zusammen.

Tabelle dazu
Beide Pressemitteilungen (eingerückte Texte): Atisreal
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Alt 13.01.09, 22:03   #13
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Jahreszahlen von Jones Lang LaSalle:

Code:
                      2007              2008

Büroflächenumsatz inklusive Eigennutzer (in m2)
Berlin              502.700           468.300  -7%
Düsseldorf          509.000           427.400 -16% 
Frankfurt           551.800           502.100  -9%
Hamburg             585.800           546.300  -7%   
München             823.900           778.900  -6%
Stuttgart           170.000           183.400  +8%

Leerstand inklusive Untermietflächen mitsamt Leerstandsquote
Berlin            1.557.700  9,4%   1.466.900  8,8% 
Düsseldorf          920.000 10,9%     892.600 10,4%
Frankfurt         1.601.600 13,7%   1.463.100 12,5% 
Hamburg           1.000.300  7,2%   1.001.300  7,1%  
München           1.653.500  8,7%   1.664.400  8,6%
Stuttgart           517.000  6,4%     506.000  6,2%

Spitzenmietpreise (in €/m2/Monat)
Berlin                21,00             22,00
Düsseldorf            22,50             22,50
Frankfurt             37,00             37,00
Hamburg               23,00             23,50
München               30,00             30,50
Stuttgart             17,50             18,00
Code:
                      2007              2008

Fertigstellungen (in m2)
Berlin               55.300            90.100   
Düsseldorf           78.600           153.300    
Frankfurt            70.600            65.100     
Hamburg             212.400           177.400     
München             153.800           302.000
Stuttgart            32.800           102.300


Büroflächenbestand (in Millionen m2)
Berlin                16,63             16,72
Düsseldorf             8,44              8,56
Frankfurt          11,68             11,70
Hamburg               13,90             14,04
München               18,99             19,28
Stuttgart              8,08              8,17
Quelle: http://www.joneslanglasalle.de/
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Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.
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Alt 29.01.09, 17:54   #14
LE Mon. hist.
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IVD-Wohnimmobilien-Preisspiegel

Neuer IVD-Wohnimmobilien-Preisspiegel 2007/2008
Wohnen wird teurer / In großen Städten steigen die Mieten überdurchschnittlich stark
http://www.ivd.net/programme/screenc...artikel&Nr=815
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Alt 04.02.09, 17:45   #15
iconic
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JLL: Europäische Büroimmobilienuhr 4. Quartal 2008, Pressemitteilung am 04.12.09

Zitat:
Deutlicher Rückgang der Spitzenmieten im vierten Quartal drückt im Jahresvergleich JLL- Mietpreisindex erstmals wieder ins Minus

Im derzeitigen Rezessionsumfeld hat das Wachstum der Spitzenmieten weiter abgenommen. Der europäische Mietpreisindex* von Jones Lang LaSalle, basierend auf der gewichteten Mietpreisentwicklung von 24 Indexstädten, ist im 4. Quartal um 3,4 % gesunken. Für den Jahresvergleich bedeutet das ein Rückgang von 2,4 %. Nur Lyon zeigte als einziger Markt im 4. Quartal ein leichtes Wachstum (2 %) Das Londoner West End (- 11,6 %), Stockholm (- 6,8 %) Dublin (-5,2 %), Barcelona (- 3,8 %), Brüssel und Mailand (jeweils -3,5 %) und Madrid (-1,8 %) verzeichneten im gleichen Zeitraum die höchsten Rückgänge. Die Spitzenmieten der sechs deutschen Immobilienhochburgen blieben bis auf Stuttgart stabil, im Jahresvergleich zeigten Berlin (4,8 %), Hamburg (+ 2,2 %), München (1,7 %) und Stuttgart (+ 2,9 %) sogar noch leichte Zuwächse.

(...)

12 % weniger Flächenumsatz in 2008 – Nettoabsorption bleibt auf relativ hohem Niveau

Da nicht davon auszugehen war, dass das letzte Quartal auch 2008 das stärkste Umsatzergebnis bringen würde, war der Rückgang von nur 2 % gegenüber dem 3. Quartal in den 24 untersuchten Märkten durchaus erfreulich. Gegenüber den letzten drei Monaten 2007 bedeuteten die knapp 3 Mio. m² allerdings ein deutliches Minus von 27 %. Für das Gesamtjahr 2008 belief sich das Umsatzvolumen auf 12,5 Mio. m². Während damit im 1-Jahresvergleich 12 % weniger Büroflächen vermietet wurden, liegt das Ergebnis immerhin 12 % über dem 5-Jahresdurchschnitt.
Bei den 24 Index-Städten verzeichneten 2008 Dublin (-40 %), Madrid (- 38 %), Stockholm (- 36 %), Barcelona (-23 %) und Edinburgh (- 20 %) die stärksten Umsatzrückgänge. Auch in den größten Märkten Europas, London (- 15 %) und Paris (-14 %), ließen die Aktivitäten deutlich nach. Die sechs deutschen Immobilienhochburgen kamen fast alle vergleichsweise glimpflich davon. Außer Düsseldorf (- 16 %) lagen die Umsatzrückgänge alle im einstelligen Bereich zwischen - 5,5 % in München und - 9,0 % in Frankfurt. Nur sechs der 24 Märkte verzeichneten ein Umsatzvolumen über dem Niveau von 2007: Luxemburg, Prag, Rotterdam, Mailand, Warschau und Budapest.
Vollständige Pressemitteilung
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