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Alt 21.02.18, 12:51   #916
DUS-Fan
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^ Keiner (außer dir!) will irgendjemanden irgendwohin zwingen, das muss schon auf freiwilliger Basis geschehen.

Wenn du schon wieder Köln heranziehst - dir ist schon klar, dass des bei "Kooperation Köln & rheinische Nachbarn - Raumperspektive 2035" nicht darum geht, Raubbau in den Nachbargemeinden zu trieben, sondern gemeinsame Synergien zu nutzen, um so auch Verkehrsströme besser zu lenken und auszulassen?
Genau so ein Konzept sollte Düsseldorf mit seinen Umlandgemeinden entwickeln....

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Meine jetzige Firma ist übrigens mal aus so einer Umlandstadt nach Düsseldorf gezogen - das Arbeiten in der Metropole gehört meist zu den wichtigsten Attraktivitätsfaktoren der Arbeitsplätze.
Versuch doch mal, deine Sicht auf die Dinge auf eine etwas neutralere Basis zu stellen und nicht immer deinen Mikrokosmos als Maß aller Dinge oder Standard anzusehen, dann wirst du sehen, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist.
P.S.: Du nennst immer wieder deinen Arbeitgeber als Paradebeispiel - wie soll das hier irgendjemand beurteilen können, wenn du weder schreibst, um was für eine Branche es sich handelt (oder was du beruflich machst)?

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Apropos RRX
Die Klage gegen die Bahn wegen Schwarzbau hatten wir ja hier schon - der Frau Wagner sollte man nicht zu viel Beachtung schenken, die sollte sich für jeden logisch denkenden Menschen schon selbst disqualifiziert haben!
Deine "Abriss-Logik" passt übrigens genau so wenig, wie die von Frau Wagner, zum Bauen braucht es keinen FNP oder B-Plan, sondern nur eine Baugenehmigung.
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Alt 21.02.18, 13:23   #917
Bau-Lcfr
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^ Die Kooperation um Metropolen wie Köln oder Düsseldorf muss zwangsläufig bedeuten, dass die Metropole ein großes Plus-Saldo an Einpendlern aufweist. Die anderen Städte können vor allem zusehen, dass aus den Wohngebieten dort das regionale ÖV-Netz möglichst rasch erreichbar ist. Da hapert es oft um Düsseldorf - eine kürzlich hier verlinkte Düsseldorfer Planung nennt im Klartext die "zweifelhaften Einfamilienhausmaßnahmen" umliegender Gemeinden. (Pkt. 1.3.1, Seite 64)

Mit der Nachverdichtung am ÖV-Netz ist es auch nicht so rosig. Gutes Beispiel - Meerbusch möchte gerne die Stadtbahn Messe-Lörick-Neuss haben, aber entlang möglicher Trasse wurden EFH-Gebiete ausgewiesen - auf der Düsseldorfer Seite sind es zumindest Mehrfamilienhäuser.

Zitat:
... als zu versuchen, Menschen zum wohnen in Städte zwingen zu wollen - wie ich schon mal geschrieben habe, sind die meisten Pendler gar nicht gewillt, umzuziehen.
Auf jeden Fall gibt es mehr Zuzugswillige als Baumöglichkeiten - es ist ja das Hauptthema der Kommunalpolitik und des Städtebaus der letzten Zeit. Es können nicht alle rein, doch mit jeder WE und mit jedem Haushalt (möglichst am ÖV-Netz) braucht man entsprechend weniger Regionalzüge-Kapazität.
Es ist zwar nicht die ultimative-Allheilmittellösung, doch eine solche gibt es nicht. Es kann nur eine Vielzahl kleiner Schritte in die richtige Richtung geben, die insgesamt schon eine spürbare Verbesserung bringen sollten.

Es gibt übrigens billigere Massnahmen als ÖV-Umsonst-Träume wie etwa dedizierte Busspuren. In London gibt es viele Hauptstraßen wie die Regent Street, die aus zwei Busspuren und zwei für sonstige Fahrzeuge (je eine pro Richtung) bestehen. Im kürzlich verlinkten SZ-Artikel hiess es, die Münchner-BVG strebe 50 Busspuren-Abschnitte an - da ist die Rheinbahn sogar noch bescheiden.

BTW: Eine königliche preußische Baugenehmigung in der damals üblichen Form hat die Strecke Düsseldorf-Duisburg einst bestimmt bekommen, davon kann man mit Sicherheit ausgehen. In der Wikipedia steht sogar das Datum der Konzessionserteilung: 18. Dezember 1843.
Jetzt siehst Du wohl, wieso der OB meint, dass alle Anregungen aus dieser Angermunder Richtung auch ohne Gutachten auf (Un-)Sinnhaftigkeit bewertet werden können - wie die "Schwarzbau"-Sache.
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Geändert von Bau-Lcfr (21.02.18 um 15:14 Uhr)
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Alt 21.02.18, 18:57   #918
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Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
^ Die Kooperation um Metropolen wie Köln oder Düsseldorf muss zwangsläufig bedeuten, dass die Metropole ein großes Plus-Saldo an Einpendlern aufweist. Die anderen Städte können vor allem zusehen, dass aus den Wohngebieten dort das regionale ÖV-Netz möglichst rasch erreichbar ist. Da hapert es oft um Düsseldorf - eine kürzlich hier verlinkte Düsseldorfer Planung nennt im Klartext die "zweifelhaften Einfamilienhausmaßnahmen" umliegender Gemeinden. (Pkt. 1.3.1, Seite 64)
Ok, du willst nicht verstehen, wie Kooperation funktioniert - es ist ein Geben und Nehmen.
Du aber siehst Düsseldorf in der reinen Nehmer-Rolle und alle anderen Städte in der Pflicht zu geben - und forderst auch noch, dass sie ihre Wohnungsbaupolitik zugunsten Düsseldorfs an ÖPNV-Punkten konzentrieren sollen!
Erklär mir doch mal, wo denn da der Vorteil ode Nutzen der anderen Städte sein soll?
Im Grunde kann es denen doch egal sein, wie der Arbeitnehmer zu seinem Arbeitsplatz in Düsseldorf kommt, denn die haben ja kein Abgasproblem, sondern Düsseldorf!
Es kann also nur mit Geben und Nehmen funktionieren, Egoismus hilft Düsseldorf nicht weiter, sondern schadet nur.
Deswegen darf man die verlinkte "Düsseldorfer Planung" auch nur als das sehen, was sie ist, ein Stadtentwicklungsplan, der nur die Düsseldorfer Gebite umfasst und mit einem Regionalkonzept abgestimmt und abgeglichen werden muss.
Solange das nicht geschehen ist, sind Aussagen wie "zweifelhafte Einfamilienhausmaßnahmen umliegender Städte" auch Makulatur, da jede Stadt für sich entscheiden muss, was für sie das Beste ist.

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Auf jeden Fall gibt es mehr Zuzugswillige als Baumöglichkeiten - es ist ja das Hauptthema der Kommunalpolitik und des Städtebaus der letzten Zeit. Es können nicht alle rein, doch mit jeder WE und mit jedem Haushalt (möglichst am ÖV-Netz) braucht man entsprechend weniger Regionalzüge-Kapazität.
Das mehr Wohnungen gebraucht werden, als da sind, ist unbestritten und daran mit Maß zu arbeiten, ist vollkommen ok.
Allerdings ist deine Schlussfolgerung mal wieder falsch, das wäre nur so, wenn kein einziger zusätzlicher Arbeitsplatz entstehen würde und gleichzeitig kein einziger Zuzügler ein Auto hat, also die Anzahl der zugelassenen Autos nicht ansteigt, aber mit jeden Zuzug steigt auch die Anzahl der Autos.
Und da auch die Anzahl der Arbeitsplätze in Düsseldorf weiter steigt, ist die zwangsläufige Folge davon, das auch die Zahl der Pendler zunimmt (so wie es prognostiziert wird) und damit auch die Anzahl der Autos.

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Es gibt übrigens billigere Massnahmen als ÖV-Umsonst-Träume wie etwa dedizierte Busspuren. In London gibt es viele Hauptstraßen wie die Regent Street, die aus zwei Busspuren und zwei für sonstige Fahrzeuge (je eine pro Richtung) bestehen. Im kürzlich verlinkten SZ-Artikel hiess es, die Münchner-BVG strebe 50 Busspuren-Abschnitte an - da ist die Rheinbahn sogar noch bescheiden.
Das ist eine Wunschliste der MVG, mehr nicht, genauso wie die Wünsche der Rheinbahn - was davon überbleibt, wird man sehen!
Dass kostenloser ÖPNV nicht umsonst zu haben ist (bestreitet ja auch keiner), sehe ich nicht als Problem an....

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
BTW: Eine königliche preußische Baugenehmigung in der damals üblichen Form hat die Strecke Düsseldorf-Duisburg einst bestimmt bekommen, davon kann man mit Sicherheit ausgehen. In der Wikipedia steht sogar das Datum der Konzessionserteilung: 18. Dezember 1843.
Jetzt siehst Du wohl, wieso der OB meint, dass alle Anregungen aus dieser Angermunder Richtung auch ohne Gutachten auf (Un-)Sinnhaftigkeit bewertet werden können - wie die "Schwarzbau"-Sache.
Ein Wikipedia-Artikel ist kein Beweis für Irgendwas und wie der verwaltungsbürokratische Ablauf in der damaligen Zeit war und wie der zu bewerten ist, überlasse ich den Fachleuten, mit Mutmaßungen kommt man da nicht weiter.

Wie unser OB Geisel sich seine Sicht auf die Dinge bildet, weiss ich nicht und beeinflusst auch nicht meine Meinungsbildung - Grundsätzlich bewerte ich jeden Aspekt für sich und bügel nicht pauschal alles von oben herab ab, nur weil es aus einer bestimmten Richtung (wie hier die BI Angermund) kommt.
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Alt 22.02.18, 01:40   #919
Bau-Lcfr
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^ Die Pendlerströme sind wie sie sind um etliche der größeren Metropolen - egal, wie man Floskel wie "geben und nehmen" auslutschen möchte. Ich kenne einige Firmen in Ratingen - die meisten Beschäftigten kommen weder aus Ratingen noch aus Düsseldorf, sondern aus dem Ruhrgebiet. Dorthin führt gerade mal die eine Linie S6, nach Essen - nach Duisburg gibt es gar keine Verbindung, nach Mülheim gibt es erst seit wenigen Jahren gerade mal einen direkten Bus pro Stunde, obwohl es eine Nachbarstadt ist. Das Ergebnis ist, dass nach Ratingen fast alle mit dem Auto kommen, nach Düsseldorf schon häufiger mit dem ÖV - und manche lassen ihr Auto wenigstens irgendwo am Düsseldorfer Stadtrand stehen.

Für die Region und die Verkehrsstruktur dort ist es ein Glücksfall, wenn die Leute gerade nach Düsseldorf pendeln, wohin gut ausgebaute ÖV-Wege führen. Würden mehr nach Ratingen, Neuss oder Hilden pendeln, wäre nix mit volleren Zügen "in Gegenrichtung" - mehr Autos auf den Straßen und Staus wären die Folge.

Sicher wünschen sich die MVG und die Rheinbahn die Busspuren, doch diese sind hier genauso sinnvoll wie in London oder Paris (dort kenne ich auch einige). Mit zusätzlichen Buslinien kann man relativ schnell neue Verbindungen schaffen während zusätzliche Strab-Strecken bei viel höheren Kosten jahrelanger Planung und Bauzeit bedürfen (auch wenn man dafür mehr Kapazität bekommt).
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Alt 22.02.18, 07:00   #920
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^ Die Pendlerströme sind wie sie sind um etliche der größeren Metropolen - egal, wie man Floskel wie "geben und nehmen" auslutschen möchte.
Wenn man selbst mit Floskeln wie "sind wie sie sind" um sich wirft, sollte man nicht versuchen, auf andere mit dem Finger zu zeigen!
Komisch zudem, dass gerade du, der immer alles als veränderbar ansehen möchte, so eine Äußerung, die einer Kapitulation vor dem IST gleich kommt, triffst.

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Ich kenne einige Firmen in Ratingen - die meisten Beschäftigten kommen weder aus Ratingen noch aus Düsseldorf, sondern aus dem Ruhrgebiet. Dorthin führt gerade mal die eine Linie S6, nach Essen - nach Duisburg gibt es gar keine Verbindung, nach Mülheim gibt es erst seit wenigen Jahren gerade mal einen direkten Bus pro Stunde, obwohl es eine Nachbarstadt ist. Das Ergebnis ist, dass nach Ratingen fast alle mit dem Auto kommen, nach Düsseldorf schon häufiger mit dem ÖV - und manche lassen ihr Auto wenigstens irgendwo am Düsseldorfer Stadtrand stehen.
Und was zeigt uns das? Dass dringend der ÖPNV in der Region verbessert werden muss!

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Für die Region und die Verkehrsstruktur dort ist es ein Glücksfall, wenn die Leute gerade nach Düsseldorf pendeln, wohin gut ausgebaute ÖV-Wege führen. Würden mehr nach Ratingen, Neuss oder Hilden pendeln, wäre nix mit volleren Zügen "in Gegenrichtung" - mehr Autos auf den Straßen und Staus wären die Folge.
So einen Unsinn habe ich noch nie gehört, damit übertriffst du dich mal wieder selber!
Was hätte es denn für negative Auswirkungen auf Düsseldorf, wenn mehr Menschen in die umliegenden Städte pendeln würden- keine!
Wie da die Nutzung des aktuellen ÖPNV möglich ist, kann man nicht so pauschal sehen, wie du es formulierst, da es immer auf den Einzelfall ankommt (und du kaum belegbare Zahlen dafür vorlegen kannst).

Falls du im Umkehrschluss auch noch meinst, es wäre für Düsseldorf auch noch gut, wenn noch mehr Menschen einpendeln würden, statt in den umliegenden Städten zu arbeiten, brauchen wir hier eigentlich nicht mehr weiter zu diskutieren!
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Alt 22.02.18, 08:10   #921
Bau-Lcfr
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Zitat von DUS-Fan Beitrag anzeigen
... Was hätte es denn für negative Auswirkungen auf Düsseldorf, wenn mehr Menschen in die umliegenden Städte pendeln würden- keine! ...
Wenn es noch mehr Staus um Düsseldorf geben würde, weil Leute mit den Autos vermehrt etwa nach Ratingen von Krefeld - am Flughafen vorbei, die Autobahn führt durch Düsseldorf - oder Duisburg pendeln (ich kenne echte Fälle mit solchen Arbeitswegen), würde das durchaus auch Düsseldorf tangieren. Ausfälle wie "sich selbst übertreffen" usw. statt richtiger Argumente hatten wir schon öfters, steht sogar oben auf der Seite in einem Text.

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Kürzlich habe ich den Katastrophe-Bahnhof Wehrhahn angesprochen (den ich jeden Tag erleben darf). Die RP schrieb heute über den katastrophalen Zustand der S-Bahnhöfe - eine Untersuchung des VRR fiel schlimmer aus als vor einem Jahr. Besonders schlimm seien Wehrhahn und Oberbilk, 11 Bahnhöfe seien nicht akzeptabel. Im Artikel wurde eine Karte mit Bewertungen verlinkt.

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Es betrifft Verkehrsthemen - ein anderer RP-Artikel über die Verhandlung des Bundesverwaltungsgerichts, ob Fahrverbote zulässig sind. Eine Studie bestätigt die Gefährlichkeit des Stickstoffdioxids, in Düsseldorf wurde namentlich die Corneliusstraße als besonders gefährdet genannt.
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Alt 22.02.18, 09:43   #922
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Wenn es noch mehr Staus um Düsseldorf geben würde, weil Leute mit den Autos vermehrt etwa nach Ratingen von Krefeld - am Flughafen vorbei, die Autobahn führt durch Düsseldorf - oder Duisburg pendeln (ich kenne echte Fälle mit solchen Arbeitswegen), würde das durchaus auch Düsseldorf tangieren.
Die A44 führt zwar durch Düsseldorf, hat aber nun wirklich nichts mit den Abgasproblemen oder Staus in Düsseldorf zu tun, Autobahnen wären auch von Fahrverboten (wie auch der Grüne Plaketten-Pflicht) nicht betroffen.
Von Krefeld nach Ratingen, ok, je nachdem, wo man in Krefeld wohnt und wohin man in Ratingen möchte, fährt man über die A44 am Flughafen vorbei.
Aber von Krefeld nach Duisburg über die A44 am Flughafen vorbei zu fahren, ist doch ein riesen Umweg (wenn, dann wechselt man wohl von der A44 auf die B8) - sinnvoller dürfte da der Weg über die B288, A40 oder A42 sein (je nachdem, wo man hin muss).
Und es gibt ja auch noch den ÖPNV, von Krefeld Hbf nach Duisburg Hbf dauert es mit dem RE zwischen 16 und 26 Minuten.

Zitat:
Zitat von Bau-Lcfr Beitrag anzeigen
Es betrifft Verkehrsthemen - ein anderer RP-Artikel über die Verhandlung des Bundesverwaltungsgerichts, ob Fahrverbote zulässig sind. Eine Studie bestätigt die Gefährlichkeit des Stickstoffdioxids, in Düsseldorf wurde namentlich die Corneliusstraße als besonders gefährdet genannt.
Ich glaube nicht, dass man das Top-Thema der Medien noch vertiefen muss - selbst wenn die Fahrverbote kommen sollten....
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Alt 24.02.18, 22:14   #923
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Unfallstatistik

RP-Online berichtet heute darüber, dass "Die Friedrichstraße ist die neue Unfall-Falle in Düsseldorf" ist.
Sie ist in der seit Jahren fast unveränderte Liste der zehn schlimmsten Unfallkreuzungen Düsseldorfs mit der Ecke Friedrichstraße/Herzogstraße mit 65 Unfällen von Platz 32 im letzten Jahr auf Platz 7 der Negativliste gestiegen.
Verantwortlich dafür ist die im Sommer 2016 durchgeführte provisorische (und für micht überstürzte) Umgestaltung zur Fahrradstraße mit den unübersichtlichen Fahrspuren für den MIV - die Polizei sieht Handlungsbedarf.
Diese Fakten kommen gerade rechtzeitig vor der nächsten Runde der Planung zur Umgestaltung der Friedrichstraße in den nächsten Tagen.

Einen weitere kritische Ecke ist der Wehrhahn mit der unübersichtlichen Doppelkreuzung (mit Worringerstraße, Adlerstraße und Schirmerstraße), wo die Anzahl der Unfälle sich nach dem Umbau auf 108 Unfällen verdoppelt hat, was auch mit dem deutlich gestiegenen Verkehr auf der Toulouser Allee zusammen hängt.
Da dürfte eine Entzerrung durch die Verlängerung der Toulouser Allee bis zur Worringer Straße den größten positiven Effekt haben.
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Alt 25.02.18, 18:31   #924
Heidewitzka
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Etwas provokant formuliert von mir: Man macht den Radweg zum Sündenbock für die erhöhte Unfallzahlen nach dem provisorischem Umbau. Andere Argumente, über die man zumindest nachdenken sollte: Ist die Beschilderung bzw Wegeführung für Autofahrer narrensicher an der Stelle? Ich denke nicht.. Auch könnte man eine durchgehende Zweispurigkeit schaffen, wenn dafür ein paar Parkplätze wegfallen, dass würde den Verkehrsfluss auch etwas verstätigen. Und vielleicht ist die Kreuzung einfach baulich schlecht angelegt.

Dazu gibt es ja auch steigende Unfallzahlen an Kreuzungen, die man nicht auf Radwege schieben kann. Zitat aus dem Rp-Artikel: „Aber auch auf drei seit Jahren unveränderten Kreuzungen haben sich 2017 die Unfälle gehäuft. Einen Grund für diese Entwicklung am Ernst-Reuter-Platz, am Ratinger Tor und an der Erkrather/Ronsdorfer Straße kann auch die Polizei nicht erkennen.“

Korrelation und Kausalität müssen also nicht das gleiche sein..
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Alt 25.02.18, 18:54   #925
Vulcanus
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Zitat:
Zitat von Heidewitzka Beitrag anzeigen
Etwas provokant formuliert von mir: Man macht den Radweg zum Sündenbock für die erhöhte Unfallzahlen nach dem provisorischem Umbau.

(...)

Korrelation und Kausalität müssen also nicht das gleiche sein..
Das kann ich unterschreiben. Zum einen stand ja in dem RP Artikel unter anderem:
Zitat:
Die häufigste Unfallursache im Bereich Friedrich-/Ecke Herzogstraße sind laut Statistik Fehler beim Spurwechsel. Radfahrer seien nicht beteiligt gewesen
Zum anderen ist der untere Bereich der Friedrichstraße durch die Großbaustelle gegenüber der ehemaligen WestLB vollkommen verengt. Sinnvoll wäre es weiterhin, die Friedrichstraße für Autofahrer durchgehend 2-spurig zu führen - und dafür eben notfalls auf Parkplätze zu verzichten.
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Alt 25.02.18, 19:14   #926
DUS-Fan
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Keiner macht den Radweg an sich oder gar die Fahrradfahrer zum Sündenbock!
Schuld ist für mich allein unser OB Geisel, der mit seiner Gutsherrenart den provisorischen Fahrradweg durchgesetzt hat!
Eine der Hauptunfallursachen dürfte das ständige Verengen und Verschwenken der Fahrbahnen auf der Friedrichstrichstraße sein, das an der Kreuzung Herzogstraße darin gipfelt, dass hinter der Linksabbiegerspur die beiden Geradausspuren so stark nach links verschwenkt werden, dass dadurch die Fahrer auf der linken Spur oft einfach gradeaus auf die dann rechte Spur fahren und die Fahrer auf der rechten Spur eine Vollbremsung machen müssen, um Unfalle zu vermeiden (ist mir auch schon passiert, zum Glück ist mir auch keiner hinten drauf gefahren).
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Alt 25.02.18, 22:33   #927
Heidewitzka
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Deine persönliche Meinung spiegelt sich aber nicht unbedingt im Rp-Artikel wieder. Was du aufzählst, hätte unbedingt in einen sauber recherchierten Artikel stehen müssen.

Es steht ja dort auch „Der Umbau der Friedrich- zur Fahrradstraße sei politisch gewollt, sagte Kubicki. "Aber das soll ja nicht zulasten des übrigen Verkehrs gehen."

Das suggeriert einen Zusammenhang von Radweg und steigenden Unfallzahlen an dieser Stelle. Es gibt übrigens auch keine Fahrradstraße (dort hätten Fahrräder Vorrang) sondern es ist eine Verkehrsachse mit Radweg.

Tatsächlich aber ist die Straßenführung offenbar nicht angemessen gestaltet. Gutsherrenart hin oder her, der OB hat die Planung der provisorischen Friedrichstr nicht gemalt, sondern Amt 66 (Straßenverkehrsamt). Wenn man „diese Entwicklung nicht vorhersehen kann“ frage ich mich, wie dort Straßen geplant werden.
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Alt 25.02.18, 22:44   #928
Blablupp
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Blablupp könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Heidewitzka Beitrag anzeigen
Deine persönliche Meinung spiegelt sich aber nicht unbedingt im Rp-Artikel wieder. Was du aufzählst, hätte unbedingt in einen sauber recherchierten Artikel stehen müssen.

Es steht ja dort auch „Der Umbau der Friedrich- zur Fahrradstraße sei politisch gewollt, sagte Kubicki. "Aber das soll ja nicht zulasten des übrigen Verkehrs gehen."

Das suggeriert einen Zusammenhang von Radweg und steigenden Unfallzahlen an dieser Stelle. Es gibt übrigens auch keine Fahrradstraße (dort hätten Fahrräder Vorrang) sondern es ist eine Verkehrsachse mit Radweg.

Tatsächlich aber ist die Straßenführung offenbar nicht angemessen gestaltet. Gutsherrenart hin oder her, der OB hat die Planung der provisorischen Friedrichstr nicht gemalt, sondern Amt 66 (Straßenverkehrsamt). Wenn man „diese Entwicklung nicht vorhersehen kann“ frage ich mich, wie dort Straßen geplant werden.
Ist glaube ich etwas fragwürdig ausgedrückt. Der Zusammenhang besteht darin, dass der geschaffene Radweg zu einer unübersichtlichen Verkehrsführung/Kreuzung geführt hat und man nun dort einen Unfallschwerpunkt hat. Der Radweg an sich hat nichts mit den Unfällen zu tun, und man sollte dort eine Lösung finden können, die funktioniert.
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Alt 26.02.18, 19:44   #929
deloro
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Die Lösung heißt Entschleunigung. Im Innenstadtbereich nur noch Tempo 30, dann fahren die Leute 40kmh. Das reicht bei der unübersichtlichen Verkehrslage hier. Und die Autofahrer fühlen sich nicht mehr genötigt unnötig von Ampel zu Ampel zu rasen, alles schnell schnell und in Hektik. Das sollte endlich aufhören und von alleine wird es eine Verhaltensänderung nicht geben.
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Alt 26.02.18, 21:34   #930
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
Derzeit beträgt meine Reisegeschwindigkeit morgens wie abends etwa 25 - 27 km/h.
Ein Tempolimit ist nicht problematisch, es geht um die Reisegeschwindigkeit.
Ein regelmäßiger Verkehrsfluss könnte sogar bei reduziertem Tempo letztendlich ein schnelleres Vorankommen ermöglichen.
Wichtig ist eine intelligente, aufkommenabhängige Verkehrssteuerung für alle Verkehrsteilnehmer.
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