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Alt 21.08.09, 11:12   #1
Schmittchen
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Airport :: Red Carpet Club

Bei Diskussionen zum Thema Flughafen und dessen Ausbau liegen Abschweifungen wohl in der Natur der Sache. Hier nun ein eigener Bereich für die Belange, die sich nicht direkt um die konkreten Bauprojekte drehen.
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Ausnahmsweise die vollständige Pressemitteilung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs zu den Urteilen vom 21. August 2008:

Musterklagen gegen den Bau der neuen Landebahn überwiegend abgewiesen

Neue Entscheidung über Nachtflüge erforderlich


Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat durch mehrere, heute verkündete Urteile Musterklagen gegen den Ausbau des Flughafens Frankfurt Main zum überwiegenden Teil abgewiesen. Erfolgreich war ein Teil der Musterklagen insoweit, als sie sich gegen einzelne Nachtflugregelungen richten.

Durch Beschluss vom 18. Dezember 2007 hat das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung den Plan für den Ausbau des Flughafens Frankfurt Main festgestellt. Der Planfeststellungsbeschluss sieht vor, eine neue Landebahn nordwestlich des Flughafens zu errichten. Außerdem soll ein drittes Terminal gebaut und das Fracht- und Wartungszentrum im Süden des Flughafens erweitert werden.

Gegen den Ausbauplan sind bei dem erstinstanzlich zuständigen Verwaltungsgerichtshof mehr als 200 Klagen erhoben worden, von denen das Gericht insgesamt 13 Verfahren als Musterverfahren ausgewählt hat, die vorab durchgeführt werden. Die restlichen Verfahren sind bis zum rechtskräftigen Abschluss der Musterverfahren ausgesetzt worden. Zu Musterverfahren bestimmt worden sind die Klagen der Städte Offenbach am Main, Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf, Neu-Isenburg, Flörsheim am Main, Raunheim und Rüsselsheim, ferner die Klagen der Tanklager Raunheim GmbH, des BUND, des Klinikums Offenbach, von Eigentümern aus Frankfurt-Sachsenhausen und Kelsterbach (Gewerbegebiet Taubengrund) sowie das Klageverfahren der Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG.

Während die meisten Musterkläger mit ihrer Klage eine Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses sowie hilfsweise Beschränkungen des Flugbetriebs und weitergehende Schutzmaßnahmen begehren, ist die Klage der Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG im Wesentlichen auf eine Erweiterung des Nachtflugbetriebs gerichtet.

Der Verwaltungsgerichtshof hat die Musterverfahren mit Ausnahme des vertagten Verfahrens der Stadt Flörsheim am Main und des ruhenden Verfahrens der Stadt Kelsterbach an insgesamt 13 Verhandlungstagen im Juni 2009 mündlich verhandelt. Diese Verfahren werden mit den jetzt verkündeten Urteilen erstinstanzlich abgeschlossen.

Drei der Musterklagen hat das Gericht insgesamt abgewiesen und insoweit auch nicht die Revision zugelassen. Es handelt sich hierbei um die Klage der Tanklager Raunheim GmbH, die Klage des BUND sowie die Klage der Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG. Die restlichen acht Musterverfahren (der Städte Offenbach am Main, Mörfelden-Walldorf, Neu-Isenburg, Raunheim und Rüsselsheim, des Klinikums Offenbach, sowie der privaten Eigentümer aus Sachsenhausen und Kelsterbach), in denen Lärmschutzfragen im Vordergrund standen, hat das Gericht zur gemeinsamen Entscheidung verbunden. Diese Klagen hatten insoweit teilweise Erfolg, als sie sich gegen einzelne Nachtflugregelungen richten; im Übrigen, das heißt zum überwiegenden Teil, sind auch diese Klagen abgewiesen worden.

Zur Begründung der Entscheidungen führt das Gericht aus, dem Plan für den Ausbau des Flughafens Frankfurt Main stünden keine grundsätzlichen Bedenken entgegen. Die für jede Planung erforderliche Planrechtfertigung sei gegeben. Mit dem Bau der neuen Landebahn werde einem aktuellen Kapazitätsengpass begegnet und zugleich Sorge dafür getragen, dass die fehlerfrei prognostizierte Luftverkehrsnachfrage (701.000 Flugbewegungen bei über 80 Mio Passagieren und über 4 Mio Tonnen Fracht) gedeckt werden könne. Mit dem Ausbau werde der Luftverkehrsstandort Frankfurt als Drehkreuz des internationalen Flugverkehrs gesichert und gestärkt. Im öffentlichen Interesse lägen auch die wirtschaftlichen Effekte, die mit dem Projekt ausgelöst würden. Den mit dem Vorhaben verfolgten öffentlichen Interessen habe das Ministerium als Planfeststellungsbehörde ohne Abwägungsfehler den Vorrang vor den Belangen der insbesondere durch Fluglärm betroffenen Nachbarschaft eingeräumt. Die grundsätzliche Entscheidung zugunsten des Ausbaus des Flughafens und die damit zwangsläufig verbundene Zurücksetzung der entgegenstehenden Belange der Betroffenen seien dem Kernbereich der planerischen Gestaltungsfreiheit zuzurechnen. Dem Gericht sei es verwehrt, diese politisch-planerische Entscheidung des Landes durch eine eigene Ermessensbetätigung im Sinne einer eigenen Planungsentscheidung zu ersetzen. Die behördliche Abwägung beruhe auch nicht, wie vielfach eingewendet werde, auf fehlerhaften Ermittlungen. Die Planfeststellungsbehörde habe vielmehr die von dem Flughafen insgesamt ausgehenden Immissionen sowie sonstigen Risiken und Nachteile in dem gebotenen Umfang ordnungsgemäß ermittelt und bewertet.

Rechtlich beanstandet hat der Gerichtshof allerdings Teile der Nachtflugregelung des Planfeststellungsbeschlusses, der durchschnittlich 150 planmäßige Flugbewegungen in einer Nacht erlaube, von denen 17 auf die Zeit von 23.00 bis 5.00 Uhr, die sogenannte Mediationsnacht, entfallen dürfen. Die Zulassung der 17 Flüge in der Mediationsnacht sei nicht mit dem gesetzlich gebotenen Schutz der Bevölkerung vor nächtlichem Fluglärm zu vereinbaren, urteilten die Richter. Auf die Nachtruhe sei in besonderem Maße Rücksicht zu nehmen. Diesem Gebot trage der Planfeststellungsbeschluss nicht hinreichend Rechnung. Die von der Planfeststellungsbehörde als Rechtfertigung für die Regelung vorgetragenen Gründe hielten einer rechtlichen Überprüfung nicht Stand; insbesondere verliere der Ausbauplan ohne die Zulassung von planmäßigen Flügen in der Mediationsnacht nicht seine innere Konsistenz. Das folgt nach Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs schon daraus, dass die Fraport AG im Verwaltungsverfahren die Zulassung des Projekts für ein Betriebskonzept ohne planmäßige Flüge in der Mediationsnacht beantragt hatte. Der durch das Luftverkehrsgesetz gebotene Schutz der Nachtruhe werde durch den im Jahr 2007 geänderten Landesentwicklungsplan ergänzt und verstärkt. In der Begründung dieses Plans, der von der Landesregierung in der Gestalt einer Rechtsnorm erlassen worden sei, werde dem Verbot planmäßiger Flüge in der Zeit von 23.00 bis 5.00 Uhr ein so erhebliches Gewicht beigemessen, dass daraus eine Abwägungsdirektive folge, die der Planfeststellungsbehörde kaum einen Spielraum für die Zulassung planmäßiger Flüge in der Mediationsnacht lasse. Der Senat verkenne nicht, dass erhebliche wirtschaftliche Interessen für die Durchführung von Frachtflügen in der Kernzeit der Nacht sprächen. Dem stehe aber auch eine außerordentliche Lärmbelastung gegenüber, der eine Vielzahl von Menschen in der Umgebung des Flughafens ausgesetzt sei. Beanstandet haben die Richter auch die Regelung für die sogenannten Nachtrandstunden (von 22.00 bis 23.00 und von 5.00 bis 6.00 Uhr) insoweit, als die Zahl der 150 zugelassenen Flugbewegungen auf den Jahresdurchschnitt bezogen ist. Dies ermögliche es, Flüge von der Winterflugplanperiode in die Hauptreisezeit zu verlegen, wodurch es zu einer besonders nachteiligen Bündelung von Flügen in einzelnen Nächten kommen könne.

Die von dem Gericht beanstandeten Nachtflugregelungen führten jedoch nicht zu einer Aufhebung des gesamten Ausbauplans, weil diese Mängel im Wege einer Planergänzung ausgeräumt werden könnten. Deshalb habe sich das Gericht insoweit darauf beschränkt, das beklagte Land Hessen zu verpflichten, über diese Regelungen - unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts – neu zu entscheiden.

Im Übrigen bestünden gegen die Rechtmäßigkeit des Plans keine Bedenken. Die sonstigen Lärmschutzbelange der Betroffenen seien ordnungsgemäß ermittelt und nach Maßgabe des neuen Fluglärmschutzgesetzes berücksichtigt worden. Auch die zu erwartende Schadstoffbelastung stehe dem Ausbauplan nicht entgegen. Soweit es zu Grenzwertüberschreitungen komme, die im Übrigen schon gegenwärtig festzustellen seien, müsse dem mit Maßnahmen der allgemeinen Luftreinhalteplanung begegnet werden. Auch das Risiko eines Flugzeugabsturzes oder gar eines Störfalles bewege sich im Rahmen allgemeiner gesellschaftlicher Akzeptanz. Dies gelte insbesondere für das Tanklager Raunheim. Planerisch bewältigt sei auch die Problematik des sogenannten Vogelschlags. Bei Landeanflügen aus westlicher Richtung würden die Flugzeuge auf dem Weg zur geplanten neuen Landebahn den Main zwar in einer Höhe überqueren, die ein erhöhtes Vogelfluggeschehen erwarten lasse. Dieser Problematik habe die Planfeststellungsbehörde aber durch Anordnung eines Überwachungs- und Vorwarnsystems Rechnung getragen. Dieses Konzept ist nach Auffassung des Gerichts geeignet, das Risiko eines Vogelschlags auf das sonst übliche und gesellschaftlich akzeptierte Maß zu reduzieren.

Der Planfeststellungsbeschluss verstoße nicht gegen naturschutzrechtliche Vorschriften. Die nach europäischem Recht (FFH- und Vogelschutzrichtlinie) geschützten Gebiete "Kelsterbacher Wald" und "Mark- und Gundwald zwischen Rüsselsheim und Walldorf" würden zwar durch Inanspruchnahme von Flächen erheblich beeinträchtigt. Infolge des Habitatverlustes seien auch dort geschützte Arten, insbesondere der Hirschkäfer, einer wesentlichen Beeinträchtigung ausgesetzt. Eine weitergehende Beeinträchtigung infolge des Eintrags von Schadstoffen oder der Störung der Vogelwelt durch Fluglärm habe die Planfeststellungsbehörde aber zu Recht ausgeschlossen Trotz der erheblichen Beeinträchtigung der genannten FFH-Gebiete sei das Vorhaben zulässig, weil der Planfeststellungsbeschluss eine rechtmäßige Ausnahmeregelung getroffen habe. Das gelte auch für den Bereich des Artenschutzes, falls insoweit Verbotstatbestände erfüllt sein sollten. Durch den Ausbauplan werde kein "faktisches Vogelschutzgebiet" berührt, weil die ausgewiesenen Gebiete ordnungsgemäß abgegrenzt worden seien. Da kein Verstoß gegen naturschutzrechtliche Vorschriften festzustellen sei, habe das Gericht die Klage des BUND insgesamt abgewiesen.

Abgewiesen wurde auch die Klage der Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG. Das Begehren, die Nachtflugregelung zu erweitern und insbesondere mehr als 17 planmäßige Flüge in der Mediationsnacht zuzulassen, könne keinen Erfolg haben, weil schon die zugelassenen Flüge nicht mit den Anforderungen des Abwägungsgebots unter Berücksichtigung des gesetzlichen Nachtlärmschutzes und der Vorgaben der Landesplanung zu vereinbaren seien.

In den Verfahren, in denen der Hessische Verwaltungsgerichtshof die Revision nicht zugelassen hat (Klagen der Tanklager Raunheim GmbH, des BUND sowie der Lufthansa AG und der Lufthansa Cargo AG), können die Kläger Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision einlegen, über die das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu entscheiden hätte.

In den anderen Verfahren können die Beteiligten die vom Verwaltungsgerichtshof wegen grundsätzlich zu klärender, über den Einzelfall hinausgehender Rechtsfragen zugelassene Revision unmittelbar beim Bundesverwaltungsgericht einlegen.

Mit Eintritt der Rechtskraft des Urteils ist der Beklagte verpflichtet, ein Planänderungsverfahren bezüglich der vom Verwaltungsgerichtshof beanstandeten Regelungen einzuleiten. Nach Eintritt der Rechtskraft der Musterverfahren wird das Gericht auch die ausgesetzten Verfahren der übrigen Kläger fortführen.
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Alt 22.08.09, 11:10   #2
jo.ker
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Eine sehr gute Entscheidung, die "unserem" Flughafen letztlich eine Weiterentwicklung für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sichern wird, was ich als gebürtiger Frankfurter von Herzen begrüßt habe.

Beim Querlesen diverser Medien habe ich bzgl. des Gerichtsurteils einen Kommentar in der Frankfurter Rundschau gefunden, dessen Argumentationskette m.E. an Kuriosität schwerlich zu überbieten ist.

Kurz zusammengefasst bedeutet nach Auffassung des FR-Redakteurs allein die Notwendigkeit einer vierten Bahn schon ein Versagen der Politik, die nicht über den Tellerrand zu blicken vermag und weder "absurder Konkurrenz" der Flughäfen Einhalt gebieten will noch die Grenzen des Wachstums zu erkennen vermag. Mit anderen Worten: Irgendwann ist sowieso Ende der Fahnenstange, also braucht man den Flughafen schon jetzt nicht mehr auszubauen. Ein nettes Argument, mit dem man praktisch 95% aller Bauvorhaben blockieren könnte. Wie gesagt, absurder geht es kaum.

Und was den Wettbewerb anbelangt, kann man gerne die Avancen des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck bzgl. der Übernahme von Nachtflügen durch Hahn studieren: Keine 24 Stunden, und die Konkurrenz steht in den Startlöchern.
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Alt 25.08.09, 14:01   #3
Miguel
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Ich möchte unsere Diskussion hier, wo es konkret um die Wohn-Neubebauung des Henninger-Areals geht, an dieser Stelle fortführen und nochmal den Beschluss des VGH zum Flughafen-Ausbau reflektieren.

Die FAZ schreibt in zwei aktuellen Artikeln zum Thema, hier und da:

Die Lufthansa überlegt sich einen Plan B, was passiert, wenn tatsächlich Nachtflüge komplett verboten werden sollten. Noch ist es ja nicht so weit, denn die Hessische Landesregierung wird wohl (das ist meine Vermutung) spätestens nach der Bundestagswahl das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig anrufen und gegen die Entscheidung, dass 17 Nachtflüge für das Ruhebedürfnis der Anwohner zuviel seien, Berufung einlegen.
Einschub: Interessant ist, wie der VGH eigentlich darauf kommt, dass gerade 17 Flüge zu viel sind - er lässt auch offen, wieviele denn jetzt gerade noch vertretbar wären. Bisher gab es eine derartige Rechtsprechung anscheinend überhaupt nicht. Wenn das vom BVG bestätigt wird, dürfte das auch Auswirkungen auf andere deutsche Flughäfen haben.
Zurück zur Lufthansa: diese überlegt, dann weitere Investitionen für den Frachtverkehr nicht mehr in Frankfurt, sondern evtl. in München (wegen dem hohen Passagieraufkommen und der Tatsache, dass Passagierflieger auch viel Fracht mitnehmen) oder in Leipzig vorzunehmen (dort gibt es schon ein mit DHL zusammen betriebenes Fracht-Drehkreuz). Bei großen europäischen Fluhafen-Konkurrenten gibt es übrigens deutlich mehr Nachtflüge.

Rheinland-Pfalz hat den Flughafen Hahn für Frachtflüge in der Nacht ins Gespräch gebracht, was aber von der Logistik-Wirtschaft abgelehnt wird, weil zum einen die Entfernung zu groß und damit die Anreise zu lang ist, und weil zum anderen im Hunsrück oft Nebel herrscht.
Anmerkung: Dass Nachtflüge für Cargo-Anbieter wichtig sind, um in einer globalisierten Wirtschaft Güter just in time in die ganze Welt zu fliegen, und diese auch am nächsten Tag dort ankommen müssen, dürfte uns allen klar sein.
Das zweite große Thema ist die Problematik der Siedlungsbeschränkungen. In diesen Gebieten dürfen keine neuen Wohngebiete oder lärmsensible Einrichtungen wie Schulen, Kitas und Krankenhäuser gebaut werden. Hier ist ein Übersichtsplan zu finden, auf dem die Gebiete eingezeichnet sind. Aus dem Artikel geht auch hervor, dass Darmstadt 2006 schon einmal vor dem Bundesverwaltungsgerichtshof gegen das Verbot einer neuen Wohnsiedlung geklagt hat, und verlor. Offenbach ist besonders betroffen: 80% des Stadtgebiets liegen im Siedlungsbeschränkungsbereich. Das erklärt auch, warum sogar ein FDP-Stadtrat die Klage der Stadt gegen den Flughafenausbau unterstützt. Offenbach werde in seiner Entwicklung stranguliert.

Fazit:

So erfreulich die gerichtliche Bestätigung des Ausbauvorhabens ist, aber mit der Siedlungsbeschränkung haben uns die Politk und mit dem Nachtflugverbot die Rechtsprechung gleich zwei faule Eier ins Nest gelegt. Als Schlussfolgerungen lassen sich ableiten:

- Wenn tatsächlich viele Kommunen in der Fläche nicht mehr wachsen dürfen, sondern in bestehenden Gebieten nachverdichtet werden muss, liegt die Lösung auf der Hand: Hochhäuser. Insbesondere für Frankfurt, wo endlich auch Wohn-Hochhäuser gebaut werden sollten. Das ist der einzige Ausweg, wenn mehr Menschen zentrumsnah wohnen wollen, und nicht mehr Platz zur Verfügung steht - dann muss man eben nach oben wachsen.

- Flugzeuge müssen viel leiser werden: das ist zwar leider nur die langfristige Perspektive, weil neue Antriebstechniken (Brennstoffzelle, Bio-Kerosin) erstmal entwickelt und dann von Fluggesellschaften eingesetzt werden müssen, bevor sich eine nachhaltige und breite Reduktion der Lärmbelastung ergibt, aber immerhin ist es überhaupt eine Perspektive.

- Gesetze müssen geändert werden: wenn der VGH in Kassel glaubt, Nachtflüge müssten aus Lärmschutz verboten werden, dann muss es für diese Auffassung ja eine gesetztliche Grundlage geben. Und es muss der politische Wille vorhanden sein, diese Gesetze zu ändern (natürlich auch mit dem Argument, dass Flugzeuge tatsächlich immer leiser werden). Der andere große Änderungsbereich ist die lächerliche Siedlungsbeschränkung. Diese muss dringend aufgehoben oder zumindest aufgeweicht werden. Ich bin gespannt, wie der neue Regionalplan Südhessen aussieht, der auch aufgrund des Flughafen-Ausbaus neu verhandelt wurde und ab 1. September 2009 öffentlich ausliegt. Hier die entsprechende Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt. Die Stadt Frankfurt bzw. das Stadtplanungsamt macht sich auch Gedanken über die Beurteilung des Flughafen-Ausbaus im Zusammenhang mit der Siedlungsplanung. Zitat aus der landesplanerischen Beurteilung:
"Es wird aber auch festgestellt, dass die Verträglichkeit des Ausbauvorhabens mit den Erfordernissen der Raumordnung nur unter bestimmten Voraussetzungen hergestellt werden kann. Diese betreffen insbesondere die Aufhebung von Bannwaldeigenschaften sowie Änderungen im Regionalplan zu den regionalen Grünzügen, der Grundwassersicherung, dem Waldbereich und dem Siedlungsbeschränkungsbereich."
Es bleibt also abzuwarten, wie der neue Regionalplan Süd aussieht. Wenn ich das Zitat oben richtig interpretiere, kann der Siedlungsbeschränkungsbereich durchaus auch geändert werden...

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Ausbau an sich höher einzuschätzen ist als die Siedlungsbeschränkung und die Nachtflugbegrenzung, da diese beiden Einschränkungen, mit denen man sich den Ausbau erkauft, relativ schnell wieder aufgehoben werden können, wenn die Politik es denn will. Hauptsache die vierte Landebahn und das dritte Terminal stehen erst mal, dann schauen wir weiter.
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Alt 25.08.09, 19:27   #4
Xalinai
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...und im Übrigen kann man am Beispiel des ehemaligen Flugplatzes Bonames wunderbar sehen, wie schön man sowas dann renaturieren kann.

Mit den jetzigen Gesamtkosten (incl. Ticona-Umzug) hätte man durchaus auch eine Transrapidstrecke nach Hahn bauen können, damit wäre eine Anbindung machbar gewesen, die nicht wesentlich länger gedauert hätte, als mit dem Gummireifenbähnle vom Terminal 2 zum Terminal 1 zu kommen und dann zum Fernbahhof zu laufen. Aber einige Fraportler wollen ja durchaus auch zeigen, dass sie ihren Willen durchsetzen können und unser Ministerpräsident nimmt den Geldsäckel wichtiger als das Wohlbefinden seiner Bürger.
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Alt 25.08.09, 21:04   #5
PGS
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Warum dann nicht gleich auch noch nen Transrapid nach MUC bauen? Dann hätte man quasi den Super-Hub. Auf die viertel Stunde mehr kommt es dann auch nicht an.

Ohne Ironie:
Das ist alles nicht wirtschaftlich. Frankfurt-Hahn - alleine die Verballhornung eines Landeplatzes mit WC und Parkplatz irgendwo im Hunsrück als Flughafen, zudem noch als Frankfurter,spricht Bände - ist weder eine Alternative, geschweige denn Ergänzung.
Frankfurt-Hahn ist ein Politikum, damit Kurt Beck "auch mal nen internationalen Flughafen" hat. Wirtschaftliche oder logistische Aspekte waren zu keinem Zeitpunkt wichtig. Ryan Air als größter Paxe-Bringer ist rein opportunistisch unterwegs und im Zweifel genauso schnell woanders wie weg. Andersherum gesprochen: Die drei Frachtflieger, die dort unter Woche landen, kann FRA locker auch noch stemmen. Warum bringt man laufend Hahn mit FRA in Verbindung? self-fulfilling prophecy oder einfach Unkenntnis der Tatsaschen.

Rein infrastrukturell liegt ja sogar noch Köln-Bonn günstiger als Hahn (bestehende ICE Strecke, ca. 50 Min Fahrzeit, steigerungsfähig mit neuen Zügen und Direktverbindung)...
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Alt 25.08.09, 21:14   #6
metroFRA
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Was ist denn gegen eine Siedlungsbeschränkung einzuwenden? Meiner Meinung nach ist es ganz schön scheinheilig in die Nähe eines Flughafens zu ziehen und dann über den Fluglärm zu meckern. Ist doch nur gut, wenn solchen Unsitten auch rechtlich durch Siedlungsbeschränkungen von vorneherein aus dem Weg gegangen wird. Außerdem ist das Rhein-Main-Gebiet sowieso schon zersiedelt genug. Jede Siedlungsbeschränkung die weitere Oberflächenversiegelung verhindert ist nur zu begrüßen. Gerade in Frankfurt kann jegliche Wohnraumnachfrage mit dem Bau von Hochhäusern befriedigt werden, ohne auch nur den Charakter des Panoramas zu verändern. Wer ein Einfamilienhaus mit Garten will, muss es sich halt leisten können. Wenn jeder auf der Welt ein Einfamilienhaus mit Garten hätte, wäre gar kein Platz mehr für Flughäfen.
Die Siedlungsbeschränkung sollte allerdings nur für unbebaute Gebiete gelten. Bereits bebaute Gebiete müßten eher als 'Wohngebiete mit erhöhter Lärmbelastung' ausgewiesen werden, die sowohl tags wie auch nachts höhere Lärmbelastung tolerieren müssen. Damit könnte sich auch automatisch die Nachtflugproblematik lösen. Besonders leise Flugzeuge könnten dann, zumindest in der Zukunft, sehr wohl auch nachts starten.
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Alt 26.08.09, 07:20   #7
Xalinai
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Zitat:
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Was ist denn gegen eine Siedlungsbeschränkung einzuwenden? Meiner Meinung nach ist es ganz schön scheinheilig in die Nähe eines Flughafens zu ziehen und dann über den Fluglärm zu meckern.
Dafür wurde das Gesetz ja auch gemacht. Damit kann eine Gemeinde nicht in Richtung auf einen bestehenden Flughafen wachsen und dann wegen Lärm klagen. Das ist die Situation, in der sich Neu Isenburg, Kelsterbach und Teile Darmstadts befinden.
In diesem Fall jedoch greift sich der Flughafen mal eben weitere 60% des Stadtgebiets von Offenbach. Sowas sollte eigentlich über Bebauungspläne, Landesentwicklungspläne, und Planfeststellungsbeschlüsse ausgeschlossen werden.

Zitat:
Zitat von metroFRA Beitrag anzeigen
Ist doch nur gut, wenn solchen Unsitten auch rechtlich durch Siedlungsbeschränkungen von vorneherein aus dem Weg gegangen wird. Außerdem ist das Rhein-Main-Gebiet sowieso schon zersiedelt genug. Jede Siedlungsbeschränkung die weitere Oberflächenversiegelung verhindert ist nur zu begrüßen.
Mit der Versiegelung durch die Flughafenerweiterung allein kannst Du vermutlich eine Kleinstadt (Neu Isenburg) bauen.

Zitat:
Zitat von metroFRA Beitrag anzeigen
Gerade in Frankfurt kann jegliche Wohnraumnachfrage mit dem Bau von Hochhäusern befriedigt werden, ohne auch nur den Charakter des Panoramas zu verändern.
Aha, noch ein wenig mehr Frankfurter Berg, Niederräder Mainufer, Eckenheim Nord?

Zitat:
Zitat von metroFRA Beitrag anzeigen
Die Siedlungsbeschränkung sollte allerdings nur für unbebaute Gebiete gelten. Bereits bebaute Gebiete müßten eher als 'Wohngebiete mit erhöhter Lärmbelastung' ausgewiesen werden, die sowohl tags wie auch nachts höhere Lärmbelastung tolerieren müssen.
Wie wäre es, wenn sich ein Flughafen, wie andere Betriebe auch, darauf einrichten muss, dass er Nachbarn hat? 40000 potentielle Arbeitsplätze am Flughafen, die zu einem nicht unbeträchtlichen Teil durch Raubbau an den entsprechenden Branchen in den Anrainergemeinden entstehen - die brauchht die Region nicht und das sagt sie auch.
40000 zusätzliche Pendler - denn in der Airport-City wird keiner, der dort arbeitet wohnen können - braucht weder die Region, noch die Umwelt.

Aber Peak-Oil ist vorbei, andere Start- und Landetechniken werden kommen müssen und Luftschiffe sind auch schön leise. Baut mal schön den Flughafen. Baustellen sind nett - schaffen Arbeitsplätze.
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Alt 26.08.09, 11:47   #8
Miguel
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Zitat:
Zitat von metroFRA Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach ist es ganz schön scheinheilig in die Nähe eines Flughafens zu ziehen und dann über den Fluglärm zu meckern.
Absolut, das sehe ich ganz genauso. Den Teil des Siedlungsbeschränkungsgesetzes bemängele ich auch gar nicht, der sowas verhindern soll. Nur ist das Gesetz eben nicht darauf ausgelegt, dass ein Flughafen in der Größenordnung wie jetzt der Frankfurter wächst, d.h. dass nachträglich Gebiete ausgewiesen werden, die sich nicht mehr entwickeln können. Es kann nicht sein, dass bspw. das Henninger-Areal deswegen keine Wohnbebauung mehr bekommen darf, das ist doch lächerlich. Wenn ich dorthin ziehen will, weiß ich doch, dass ein großer Flughafen in der Nähe ist, da muss es mir kein Gesetz verbieten, dorthin ziehen zu dürfen. Und wie mik schon sagte, an jeder viel befahrenen Straße ist es sowieso um ein Vielfaches lauter. Über mein Haus fliegen auch die großen Maschinen, und ich höre sie, aber es stört mich nicht im geringsten.

Das größte Problem sehe ich aktuell in Offenbach, wo Bebauungspläne z. B. des Hafenbogens Makulatur werden könnten, wenn die Vorgaben des Siedlungsbeschränkungsgesetzes so knallhart umgesetzt werden. Daher meine Forderung nach einer Aufweichung (60 Dezibel sind äußerst hart) oder gleich die völlige Abschaffung.

Und was die Hochhäuser zur besseren Nachverdichtung in Frankfurt (und auch die Eindämmung der Zersiedlung) angeht: nein, nicht mehr Frankfurter Berg, aber mehr Skylight, Main Plaza und Eurotheum!
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Alt 23.10.09, 14:26   #9
Bona
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Bona könnte bald berühmt werdenBona könnte bald berühmt werden
Hm, vermutlich falscher Thread, bin mir aber grade unsicher wo ich diese Frage hier unterbringen könnte.
Ich bin kurz davor in Sachsenhausen Süd (letzter Hasenpfad) eine Wohnung zu mieten. Ich kann den Fluglärm schlecht einschätzen, scheinbar ist dieser erträglich solange die Flieger landen, je nach Wetterlage wird in diese Richtung wohl auch gestartet, wodurch es wohl schon lauter wird. Hat da jemand Erfahrungswerte? Und wie wird sich wohl der Fluglärm durch die neue Landebahn erföhen? Ist von einem Umzug in diese Gegend durch den Ausbau der Landebahn eher abzuraten? Wäre dankbar für Tipps.
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Alt 23.10.09, 15:11   #10
Wahnfried
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Hab mal in der Mailänder Straße (Sonnenring) gewohnt. Damals (1999-2003) habe ich von Fluglärm nichts mitbekommen. Im Gegenteil fand es klasse von meinem Balkon im 13. Stock die Flugzeuge im Süden starten und landen zu sehen. Damals flogen die Maschinen bei Westwind über der A3 zum Flughafen ein und bei Ostwind flogen sie aus Richtung Mainz ein. Über den Sachsenhausener-Berg sind keine Maschinen geflogen. Würde aber mal davon ausgehe, dass selbst wenn die neue Flugroute über den Sachsenhausener Berg geht der Fluglärm erträglich sein sollte.
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Alt 23.10.09, 15:20   #11
yyyves
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yyyves ist ein geschätzer Menschyyyves ist ein geschätzer Menschyyyves ist ein geschätzer Menschyyyves ist ein geschätzer Mensch
mittlerer Hasenpfad war Fluglärmmässig kaum ein Problem...

habe da ein paar Wochen gewohnt (ca 1991)
kommt aber auch immer darauf an wie sensibel man dafür ist...issklarnä...
__________________
Grüße yyyves

....die ganze Welt ist ein Verein...
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Alt 23.10.09, 19:37   #12
Rohne
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Kommt drauf an wie lärmempfindlich man ist. 70% der Zeit wird von Osten her gelandet. Und landende Flugzeuge find ich jetzt nicht sonderlich störend. Bei geschlossenem Fenster muss man da schon sehr genau hinhören um überhaupt mitzubekommen dass grad wieder Einer reinkommt.
Wirklich laut wirds eigentlich nur bei Ostwetterlage, also wenn gestartet wird - was halt meistens bei schönem Wetter der Fall ist, insbesondere im Sommer, wenn man die Fenster offen hat. Da die aber auch nach Eröffnung der neuen Landebahn nur auf den bisherigen Parallelbahnen rausgehen werden, also auf Höhe A3, hält sich die Belastung Sachsenhausens auch da in Grenzen. Außerdem ist das dann auch kein Dauerschall, sondern gestartet wird in der Regel zu den Peaks. 10-13Uhr die erste Interkont-Welle der Lufthansa, gegen 15 und 17 Uhr, und dann noch mal von 21 Uhr bis Mitternacht (in Zukunft nur noch bis 23Uhr) sind so grob die Zeiten wo mehrere Heavies hintereinander rausgehen. Dazwischen tut sich dann aber auch schon mal bis zu einer Stunde lang gar nichts.
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Alt 23.10.09, 20:46   #13
Xalinai
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Das wird in den nächsten anderthalb Jahren wohl noch erträglich sein, mit der Verlagerung der Anflugrouten für die Nordwestbahn rückt Dir dann der Lärm auf die Pelle.
Uund wenn unser hessischer Ministerpräsident und sein Wirtschaftsminister (die ja beide ehrenwerte Männer sind - siehe Shakespeares Julius Caesar) so könnten, wie sie wollen, dann fällt auch noch das Nachtflugverbot.
Du kannst ja mal testhalber einen Abend in Neu Isenburg im Freien verbringen, oder einen erholsamen Spaziergang zur Oberschweinstiege und um den Jacobiweiher machen.
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Alt 23.10.09, 22:36   #14
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Da wird sich auch nach dem Ausbau nix großartig verschlimmern. Auf der Nordwestbahn wird nur gelandet werden können, zudem nur bis A346, das ist kein Vergleich zu einem startenden Jumbo. Die Flugzeuge auf dieser Bahn sind dann zwar näher und damit deutlicher hörbar, aber Lärm ist was anderes. Je nachdem wo genau im Hasenpfad die Wohnung ist wird er von den Flugzeugen trotzdem noch weiter weg sein als Neu-Isenburg heute, und außer irgendwelchen alten Leuten kenn ich hier (in N-I) niemanden der sich großartig an den Flugzeugen stört.
Nachtflugverbot wird ja sowieso nicht gekippt, wie das gewisse Flughafengegner immer als Propaganda behaupten. Geht nur um mehr Ausnahmen für Cargo und halt die Rotationen der Urlaubsflieger wie Condor. 17 Nachtflüge sind jetzt wirklich nicht viel. Von mir aus könnte auch die bestehende Regelung bleiben, die erlaubt erheblich mehr, und ich gehöre nicht gerade zu den Menschen die für einen sonderlich tiefen Schlaf bekannt sind.
Rohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.09, 23:29   #15
mahlzeit
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mahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfach
@Rohne: Du wohnst ganz offensichtlich schon zu lange in NIB ;-)

Teile von Neu-Isenburg sind nicht ersthaft bewohnbar (mein Tipp für einen Spaziergang: Friedensallee), für Sachsenhausen wird es nicht annähernd so schlimm werden. Bona, wenn Du einen Vergleich haben willst: Ich habe mal in Google Earth Polygone gezogen, mache einen Ausflug nach Offenbach - Odenwaldring - das sollte heute in etwa dem letzen Hasenpfad in zwei Jahren entsprechen.
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