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Alt 20.08.14, 11:41   #106
Schmittchen
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Flugplatz Rebstock 1924

Eine historische Luftaufnahme des Rebstock-Geländes aus dem Jahr 1924 hat die Fraport AG als Pressebild online. Anlass sind verschiedene runde Geburtstage in diesem Jahr, darunter auch der der Gründung der Flughafengesellschaft im jenem Jahr. Die Südwestdeutsche Luftverkehrs AG hatte ihren Sitz auf dem Hofgut Rebstock im Westen von Frankfurt. Bereits 1909 wurde an gleicher Stelle mit der Deutschen Luftschiffahrts-Aktiengesellschaft DELAG die erste Fluggesellschaft der Welt gegründet. Diese war Betreiberin des Luftschiffhafens am Rebstock. Kurze Zeit später wurde das Gelände auch als Start- und Landeplatz für Flugzeuge verwendet. Im Juni 1912 beförderten das Luftschiff LZ10 Schwaben und der Doppeldecker Gelber Hund im Rahmen der Flugpost am Rhein und am Main von hier aus zum ersten Mal Luftpost in Deutschland (Q).

Mit 234 planmäßigen Starts und Landungen verlief der Luftverkehr im Jahr 1924 noch in einem überschaubaren Rahmen. Ein Jahr später starteten und landeten bereits 2.357 Flugzeuge, die rund 5.500 Passagiere beförderten. Zehn Jahre später wurde der Flughafen dann an den heutigen Standort am Frankfurter Kreuz verlegt.



Check-In im Jahre 1924:



Ein Flughafenbus 1924:



Boarding vor 90 Jahren:


Bilder: Fraport AG
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Alt 17.09.14, 09:51   #107
Schmittchen
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Bienenkorbhaus und Konstablerwache 1977

Eine interessante Aufnahme des Bienenkorbhauses und der noch podestfreien Konstablerwache aus dem Jahr 1977 bietet das Deutsche Architekturmuseum. Anlass ist die Ausstellung "Himmelstürmend. Hochhausstadt Frankfurt", die dort vom 8. November 2014 – 19. April 2015 gezeigt wird. Durch Anklicken wird das Foto zum Wimmelbild in hoher Auflösung von 1.772 x 2.343 Pixel:


Bild: Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Foto: © Klaus Meier-Ude, 1977

Das Bienenkorbhaus hat noch die Fenster mit schmalen Stahlrahmen aus dem Jahr 1954, die dem von Johannes Krahn geplanten Hochhaus eine wesentlich elegantere Erscheinung als mit den heutigen Fenstern mit viel zu breiten Profilen verschaffte. Es ist zu hoffen, dass dieser Eindruck bei der wieder einmal geplanten Fassadenumgestaltung wiederhergestellt wird. Auf der Konstablerwache hat es die im Zusammenhang mit der möglichen Beseitigung des Podests angeregten Hochbeete und Bäumchen in Betontrögen früher schon gegeben. Schön war das bereits damals nicht.
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Alt 25.01.15, 21:44   #108
Joey-VIE
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Joey-VIE befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Tolle Bilder. Wäre wirklich schön wenn man der Stadt vom alten Glanz und der alten Gemütlichkeit etwas wieder geben könnte. Habe mal gelesen dass Frankfurt vor dem Krieg zu den schönsten Städten in Deutschland gehörte. Zudem die Stadt mit den meisten Fachwerkhäusern war.
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Alt 27.10.15, 16:38   #109
Robbi
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Mod: Beitrag geteilt, gemeint ist der Bauzaun um den Neubau des Historischen Museums.
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Etwas deprimierend die Bauzaudeko, die nahelegt, dass das Salzhaus durchaus hätte wiederhergestellt werden können, immerhin ist ein guter Teil der Fassade laut wikipedia eingelagert worden und der Giebel stand noch, bis man ihm 1947 (!) den Rest gab...



-Bilder von mir-
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Alt 03.11.15, 07:52   #110
herr-mika
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herr-mika hat die ersten Äste schon erklommen...
^

Das ist aber nur die Giebelseite, die als Brandmauer zwischen Wanebach und Salzhausstand. Davor und dahinter ist nur Schutt zu sehen.
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Alt 03.11.15, 12:19   #111
Schöne Aussicht
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Ja und nein. Im Gegensatz zu den anderen Fachwerkhäusern ist vom Salzhaus der größte Teil des zum Römerberg gewandten Giebels erhalten geblieben, da man die demontierbaren Teile der geschnitzen Fassade rechtzeitig entfernt und eingelagert hat. Das Historische Museum hat die Fassade vor ein paar Jahren mal mit den Originalteilen rekonstruiert und ausgestellt.
Zwei der originalen Holzplatten wurden seinerzeit in den Neubau - allerdings nicht am alten Ort und zusammenhanglos - integriert. Es wäre daher mit dem vorhanden gebliebenen Sockelgeschoß, dem Steingiebel und den Fassadenteilen weit mehr Originalsubstanz vorhanden gewesen, als von irgendeinem anderen Fachwerkhaus der Altstadt. Aber wer noch seine Erfahrungen mit der damals maßgeblichen Generation gemacht hat, weiß, daß ihr alles Historische als 'aal Gelerch' galt und keine Lobby hatte. Nach der 'Stunde 0' bevorzugte man Tabula Rasa. Dumm nur, daß ausgerechnet das neue Salzhaus zu den gelungensten Neubauten der 50er Jahre auf dem Römerberg gehört. Um andere Objekte der Nachkriegsbebauung wäre es weit weniger schade, schon weil sie für den Standort mit nur zwei Obergeschossen zu kurz geraten sind.
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Alt 24.02.16, 12:50   #112
Schmittchen
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Haus Brentano, Taunusplatz 16

Ein Foto von Carl Friedrich Mylius des 1853 erbauten Hauses Brentano, Taunusplatz 16. Nach Louis Brentanos Tod ging das Haus in den Besitz des Landschaftsmalers Carl Morgenstern über. Es handelt sich um ein Pressebild zu einem Vortrag über die traditionsreiche Frankfurter Familie Brentano am Mittwoch, 2. März 2016 im Historischen Museum (Info). Anklicken vergrößert:


Bild: Carl Friedrich Mylius, Repro Ausschnitt Horst Ziegenfusz, historisches museum frankfurt (hmf)

Das nicht mehr existente Haus, wann es untergegangen ist, konnte ich nicht herausfinden, befand am ebenfalls nicht mehr bestehenden Taunusplatz. Ravenstein-Plan von 1862:


Grafik gemeinfrei (urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen)

An dieser Ecke der Weserstraße und der Niddastraße im Bahnhofsviertel steht heute ein von KSP Engel und Zimmermann geplanter, 2003 fertig gestellter Teil des künftigen Deutsche Bank Campus (Street View). Auf dem Platz selbst befindet sich ein Baukomplex der Deutschen Bundesbank.
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Alt 07.05.16, 13:10   #113
Adama
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Ein tolles Video, aufgenommen zwischen den Jahren 1958 und 1960 aus Frankfurt. Wunderbar digital aufbereitet:

https://www.facebook.com/10001123269...8/?pnref=story
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Alt 27.09.17, 09:35   #114
frank353
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Der Laterne des Polizeipräsidiums fehlt aktuell die Spitze.

Ich glaube, das war noch nicht zu sehen.



Quelle: Polizei Frankfurt (Foto von 1914; Bildrechte abgelaufen)
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