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Alt 13.02.13, 19:37   #31
Azichan
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Azichan ist im DAF berühmtAzichan ist im DAF berühmt
Das jetzige innerdeutsche Fernbusnetz ist doch keine Konkurrenz zur Bahn und auch in 10 Jahren wird dies nicht anders sein. Die Deutsche Bahn ist das innerdeutsche Verkehrsmittel Nummer 1 des ÖV. Der Grund ist in den historischen Gegebenheiten zu suchen. In Deutschland gab es so etwas wie ein Netz aus Fernbuslinien nicht, stattdessen ein gut ausgebautes Streckennetz der Bahn. In anderen Ländern verhält es sich historisch genau umgekehrt, nämlich die Länder Osteuropas und Südeuropas, dort gibt es schon seit vielen Jahrzehnten ein sehr durchdachtes und effektives Fernbusnetz, mit einer sehr guten Taktung.

Eine echte Konkurrenz für die Bahn wird es mit aller Wahrscheinlichkeit nicht geben, denn hierfür bedürfte es eines Anbieters, der auf einen Schlag gleich ein ganzes Netz an Verbindungen aufweist. Ein paar vereinzelte Verbindungen bringen nur den härtesten Sparfüchsen etwas. Die Taktung der Bahn ist einfach unschlagbar, denn die meisten Städte werden im 1 oder 2 Stundentakt bedient, das würde ein kleiner oder mittelgroßer Anbieter auf Anhieb niemals schaffen.

Der Faktor Geschwindigkeit kommt der Bahn zu Gute. Wer möchte 2 1/2 Stunden von Frankfurt nach Köln im Bus sitzen, wenn er auch in 1 Stunde und 5 Minuten am Ziel sein kann. Bei längeren Strecken schlägt dieser Faktor noch massiver durch.

Nicht zu vergessen der Komfortfaktor! Die Deutschen lieben Komfort, nicht umsonst ist der ICE luxuriöser ausgestattet als die meisten anderen Hochgeschwindigkeitszüge in Europa. Hier kann der Bus nicht mal ansatzweise mithalten, denn man ist dort eigentlich "genötigt" die ganze Zeit auf dem Sitz zu hocken.


Für wen dann bitte einen Busbahnhof?
Es gibt von Frankfurt aus eine immense Anzahl an internationalen Busverbindungen. Die Fernbuslinien sind sozusagen der "Gastarbeiterexpress"! Die meisten Verbindungen gehen dabei nach Südeuropa (Portugal, Spanien), Südosteuropa (Rumänien, Bulgarien, Serbien usw.) oder Osteuropa (Polen, Ukraine, Weißrußland etc.).
Diese Verbindungen sind fest etabliert und sehr attraktiv für die meisten Menschen. Fliegen ist nicht immer billiger, meistens sind die Fernbuslinien unschlagbar. Außerdem ist das Gepäck fast keinen Restriktionen, was Anzahl oder Gewicht betrifft, unterlegen, man zahlt pro verstauter Tasche etwa 3 - 5 Euro.

Die Bahn profitiert sogar von den internationalen Fernbuslinien, denn viele Menschen fahren weite Strecken mit der Bahn, um am Hauptbahnhof in den Fernreisebus umzusteigen.

Das Problem, dass die Südseite des Hbf schier platzt vor Bussen besteht nicht erst heute, sondern schon seit langer Zeit. Das Khasana Gelände ist ideal geeignet für eine Entschärfung der heutigen Situation.

@tunnelklick
Das Problem besteht aber schon seit einiger Zeit und eben in dieser Zeit ist kein privater Investor aufgetaucht. Man kann sich nicht einfach einen privaten Investor herwünschen, insoweit liegt das Problem doch bei der Stadt. Im übrigen bezahlen die Busunternehmen ja für die Benutzung des Busterminals, daher würde die Stadt oder eben die dann städtische Betreibergesellschaft durch die Einnahmen profitieren. Leider ist die Errichtung eines Campanile oder allgemein Hochhauses an der Stelle viel profitabler als ein Busbahnhof, auch wenn der natürlich keine Verluste bringen würde, aber eben nicht so viel Profit. Jeder Investor würde das Gelände einer wahrscheinlich reinen Büronutzung zuführen, ein intergrierter Busbahnhof wäre ohne Zuschüße ein viel zu großer finanzieller Aufwand. Die Stadt müsste hier schon handeln.

Geändert von Azichan (13.02.13 um 20:11 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 13.02.13, 20:05   #32
Azichan
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Azichan ist im DAF berühmtAzichan ist im DAF berühmt
So jetzt gehe ich auf die Lage eines eventuellen Fernbusbahnhofs ein!

Es kommen eigentlich nur zwei Bereiche in Frage, wo der Busbahnhof liegen sollte, nämlich in der Nähe des Hauptbahnhofs oder am Flughafen. Der Busbahnhof wird momentan und auch in Zukunft wahrscheinlich, mehrheitlich von ausländischen Mitbürgern frequentiert. Diese nehmen weite Strecken in Kauf, um dann in den Fernbus umzusteigen. Die kurzen Wege vom Hauptbahnhof direkt zur Südseite sind ideal. Es gibt zwar tagtäglich ein Chaos und Kudelmuddel mit den Busen, auch weiß man nie von wo ein Fernbus genau abfährt, aber die kurze Distanz zu dem Verkehrsknotenpunkt Nummer 1 in der Republik ist optimal.

Der Flughafen ist wie der Hauptbahnhof auch gut angebunden an das Schienennetz und noch viel besser an die Autobahn. Nachteilig wären die langen Wege, die man schon jetzt hat, zB. vom Regiobahnhof zum Fernbahnhof.

Gebiete wie der Kaiserlei scheiden eigentlich grundsätzlich aus.
Wieso scheidet der Kaiserlei aus?
Die meisten Reisenden verfügen über Unmengen an Gepäck, meist mit einem sehr hohen Gewicht, vom Hauptbahnhof dann nochmal zum Kaiserlei mit der S-Bahn zu fahren ist eine Tortur.
Auch kommen viele Fernbuse zu sehr unchristlichen Zeiten am Frankfurter Hbf an, zB. 3 Uhr in der Nacht, am Hbf können die Menschen aber zumindest die gute Infrastruktur nutzen und im Hbf warten, eine frühe Verbindung nehmen, ein Taxi mieten oder einfach in einem der vielen Hotels unterkommen, diese Infrastruktur gibt es leider am Kaiserlei nicht.

@Xalinai
Deine Annahmen sind schon richtig, jedoch würde ich nicht von der Stadtmitte als Ausgangspunkt zum Busbahnhof ausgehen, sondern eher vom Hauptbahnhof, da die meisten Reisenden eher aus der Region, bzw. von weiter außerhalb kommen. Da kommt man von F Hbf zum Kaiserlei auf genau 12 Minuten, nicht einberechnet die durchschnittliche Wartezeit auf die S-Bahn, schätzen wir mal grob 5 Minuten. Mit zusätzlichem Fußweg sind wir ganz schnell bei 25 Minuten mehr, verglichen Kaiserlei mit der jetzigen Situation. Einsparungen ergeben sich klar durch die schnelle Auffahrt auf die Autobahn, jedoch ist es schwierig diese 25 Minuten zu kompensieren, daher sehe ich den Kaiserlei als die schlechtere und langsamere Lösung an!

---

Die Hauptfrage die man sich stellen muß ist...Wer benutzt die Fernbusse eigentlich? Im Moment sind es mehrheitlich ausländische Mitbürger, dabei sehr viele ältere Gastarbeiter mit meist viel Gepäck. Der große innerdeutsche Andrang wird meines erachtens nach erstmal ausbleiben, jedoch wird der minimale Anstieg der innerdeutschen Buslinien von Frankfurt aus die schon jetzt komplett chaotische Situation am Hauptbahnhof unerträglich machen.

P.S.
Ich nutze auch sehr oft die internationalen Fernbuslinien, da ich meine Verwandten in Südosteuropa regelmäßig besuche und ich leider ein wenig Flugangst habe Ich fliege nur, wenn es absolut sicher ist und unschlagbar vom Preis
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Alt 13.02.13, 21:35   #33
MathiasM
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^ und ^^

Ich sehe die Entwicklung des Fernbusverkehrs schon etwas optimistischer. Die Präsenz der neuen Fernbusse auf den Autobahnen ist schon merklich gestiegen, ohne Namen zu nennen gibt es grüne und senffarbene Busse schon öfters auf der Autobahn zu sehen und der Wiedererkennungswert steigt.

Ferner wird es immer kritische „Geister“ geben, die ein 99€ Angebot einer Airline immer noch mit anderen Anbietern vergleichen, insbesondere was das kurzfristige Buchen angeht.

Kommen wir zum ICE, ja, toller Renner aber auch nicht überall verfügbar und oft übervölkert. Hier kann es durchaus sein, dass der Fernbusverkehr noch preisliche Auswirkungen haben wird.

Und dann hätten wir noch die sich negativ entwickelnde Einkommensentwicklung (im Vergleich zu den Wirtschaftwunderjahren). Wenn 400 € Jobs, kurzfristige 6 oder 12 Monats-Arbeitsverträge solide, finanzielle Zukunftsplanung zu verhindern helfen, werden dass die Kunden der Zukunft sein.

Von möglichen Verzögerungen durch Staus auf der Autobahn will ich erst gar nicht anfangen, da biegen sich im Sommer Schienen, frieren ICE’s und Weichen im Winter ein und Flieger können bei Nebel und Schnee die gewohnten Slots auch nicht in gewohnter Weise nutzen.

Und noch ein Sprichwort: „Gut Ding will Weile haben“. Von daher gebe ich dem Fernbusverkehr eine Zukunft in Deutschland, international läuft es ja schon. Der Fernbusverkehr wird genau so seinen Fans finden wie Billigflug-Schnäppchenjäger ihr Flüge, Bahncard-Besitzer ihre Vorteile zu nutzen wissen und Autofahrer ihre Freiheit selbst zu lenken nicht vermissen wollen.

Tunnelklick gebe ich insofern Recht, dass es nicht Aufgabe der Stadt Frankfurt ist einen Busbahnhof zu schaffen. Allerdings im Interesse der Stadt wäre es indirekt schon.
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Alt 14.02.13, 08:42   #34
tunnelklick
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Die Tatsache, dass es bisher keinen regelrechten Busterminal gibt, ist sicher den Rahmenbedingungen geschuldet, die sich durch die Deregulierung grundsätzlich verändert haben. Erst die einsetzende und absehbar weitere Zunahme der Fahrten macht ein Investment interessant, wenn die Rahmenbedinmgungen stimmen. Das würde ich beim Khasanagelände eher bezweifeln. Bei einem Bodenrichtwert von aktuell 1.100 €/m² ruft dieses Gelände nach intensiver Nutzung, d.h. Verdichtung, während ein Busbahnhof eine eher extensive Flächennutzung darstellt. Ich wage zu bezweifeln, dass man einen ZOB, der sich ausschließlich über Benutzungsgebühren ("Start- und Landegebühren", Parkgebühren, Mieten) refinanziert, dort kostendeckend, geschweige denn gewinnbringend betreiben kann. Der Pferdefuß liegt darin, dass es keine Abstellflächen gibt, Busse also weiterhin entlang der Gutleutstraße und sonstwo lange Standzeiten absolvieren und damit nicht zum Umsatz eines ZOB beitragen, wie gesagt, 8.200 m² Grundstücksgröße sind einfach zu wenig, wenn man sie auch noch mehrgeschossig überbauen muss. Und wenn die Benutzungsgebühren zu hoch sind, suchen sich die Busunernehmen Ausweichplätze, garantiert, weil es keinen Benutzungszwang gibt.
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Alt 14.02.13, 10:42   #35
penultimo
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Ich teile zwar die Ansicht vieler, dass ein Busbahnhof in fussläufiger Nähe zum Hauptbahnhof in Bezug auf die Anreise mit Regional- und Fernverkehr auf den ersten Blick wünschenswert wäre, würde aber einem Busterminal am Kaiserlei eindeutig den Vorzug geben.

- Der Kaiserlei ist mit vier S-Bahnlinien im sehr dichten Takt nahezu 20h/Tag per Bahn zu erreichen. Alle Linien bedienen den Hauptbahnhof, zwei sogar den Flughafen.
- Kiss&Ride lässt sich dort viel leichter abwickeln und hält diesen Verkehr von dem ohnehin überlasteten Bereich rund um den Hauptbahnhof fern. Und derzeit parken die Zubringer wirklich jeden Meter zu, um Freunde und Verwandte abzusetzen und blockieren dabei gerne auch mal die Busse und den übrigen Verkehr.

Und die wichtigsten Punkte in meinen Augen:
- Seit Jahren ist der Bereich rund um den Hauptbahnhof überlastetet. Im Berufsverkehr und gerade bei Messen geht hier häufig kaum noch was. Das spricht auch für die Anbindung der Fernbusse an den Kaiserlei. So würden sie schneller Frankfurt erreichen und wieder weiterfahren können.
- Der zunehmnde Busverkehr wird aus der Innenstadt und ihren Zubringern (Friedensbrücke/Kennedyallee, Messe, Mainzer) herausgehalten.
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Alt 14.02.13, 11:39   #36
mahlzeit
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mahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfachmahlzeit braucht man einfach
Ich muss sagen, ich bin in allen Punkten bei penultimo.

Eine Nähe zum Hbf ist sicher für manche Reisende attraktiv, aber diesen Komfort gibt es auch in anderen Städten kaum. Eine knapp 10-minütige S-Bahnfahrt in rund 5-minütigem Rythmus wird sonstwo nicht geboten! Außerdem meine ich (aus täglicher Erfahrung), dass der Abschnitt zwischen Kaiserlei und Hbf zusätzliche Auslasung gut verkraften kann - zwischen Konsti und Kaiserlai sind die Bahnen fast leer!

Kaiserlei ist meiner Meinung nach besonders durch die viel bessere Autobahnanbindung prädestiniert. Der Verkehr rund um den Baseler Platz wäre ohne die Busse, die sich ständig durch dieses Nadelöhr quälen, deutlich entlastet.

Ich hoffe nur, jemand von der Stadt liest hier mit :-)
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Alt 14.02.13, 11:53   #37
tunnelklick
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Die Untauglichkeit des Khasana-Geländes für eine Einrichtung, die den Namen Zentrales Busterminal verdient, ergibt sich aus dem unmittelbaren Vergleich mit anderen ZOBs. Ich nehme mal an, dass von der Verkehrsleistung her (Zahl der Ziele, Zahl der Abfahrten, Passagieraufkommen) der Vergleich mit Hamburg oder München angebracht wäre. Unter dieser Voraussetzung schauen wir doch mal:

Hamburg: Bus Port Adenauerallee, über 35.000 m², über 3,2 Mio Fahrgäste (Stand 2007), 450 Abfahrten pro Wochen (2007), ca. 30 Standplätze

München: ZOB an der Hackerbrücke, rd. 25.000 m², 29 Standplätze, 30.000 Abfahrten pro Jahr (= 500-600 pro Woche)

Berlin: ZOB am Funkturm, über 30.000 m², über 3,2 Mio Fahrgäste, 35 Standplätze, 63.000 An- und Abfahrten/a (= über 1.200 pro Woche)

Wenn man damit verkehrlich und architektonisch mithalten wollte, müsste man schon eine etwas großzügigere Lösung anstreben, als sie auf dem Khasana-Gelände möglich ist.
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Alt 14.02.13, 16:30   #38
sipaq
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sipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblicksipaq ist ein Lichtblick
Ich denke auch, dass der Standort Kaiserlei deutliche Zeitvorteile mit sich bringt, denn zumindest aus Osten, Norden und Süden kommend, ist man zu den meisten Tageszeiten über Kaiserlei + S-Bahn wahrscheinlich deutlich schneller im Frankfurter Zentrum bzw. am Hbf als wenn man direkt mit dem Bus in die Stadt zum Hbf Südseite fährt.

Nur von Westen ist man per direkter Fahrt ins Stadtzentrum wahrscheinlich schneller, außer zur Rush Hour morgens und abends.
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Alt 26.02.13, 11:09   #39
Azichan
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Azichan ist im DAF berühmtAzichan ist im DAF berühmt
Nochmal zu den von tunnelklick verlinkten drei Busbahnhöfen.

Die Fläche die aufgeführt wurde ist keine reine Verkehrsfläche, es handelt sich um die gesamte Fläche der Busbahnhöfe. In allen drei Fällen muß man ordentlich an Fläche für anderweitige Verwendung abziehen, ob dies Toiletten, Kioske oder der Mc Donalds sind. Hier musste eine Infrastruktur für die Busreisenden erst geschaffen und zur Verfügung gestellt werden! Realistisch kann man etwa gut 1/3 der Fläche anderweitigen Verwendungen zurechnen.

Ein Busbahnhof auf dem Khasanagelände bräuchte keinerlei großartige Infrastruktur, außer vielleicht ein Toilettenhäuschen. Man findet im Hauptbahnhof schon alles was man braucht, von Fast Food, über Apotheke, Blumengschäft bis hin zum Supermarkt. Man könnte prozentual sehr viel von der Grundfläche der reinen Verkehrsfläche zuschlagen.

Zitat:
Original von tunnelklick
Bei einem Bodenrichtwert von aktuell 1.100 €/m² ruft dieses Gelände nach intensiver Nutzung, d.h. Verdichtung, während ein Busbahnhof eine eher extensive Flächennutzung darstellt.
Ruft das Gelände danach? Irgendwie hat in den letzten Jahrzehnten niemand den Ruf gehört, denn das Gelände ist ein Parkplatz, ein ziemlich schäbiger dazu! Theoretisch hast du recht, praktisch aber nicht. Der Besitzer wäre wahrscheinlich froh, wenn das Gelände irgendwie halbwegs entwickelt werden könnte, der Traum eines Hochhauses ist in Zeiten eines Überangebots an hochwertigen Büroflächen in Frankfurt wohl fast ausgeträumt.

Was zu einem eventuellen Busbahnhof auf dem Gelände gehört ist viel Verhandlungsgeschick und Engagement, ich denke nicht, das jemand in der Frankfurter Politik bereit ist da so viel zu investieren leider.

Zitat:
Original von mahlzeit
Kaiserlei ist meiner Meinung nach besonders durch die viel bessere Autobahnanbindung prädestiniert. Der Verkehr rund um den Baseler Platz wäre ohne die Busse, die sich ständig durch dieses Nadelöhr quälen, deutlich entlastet.
Wenn der Kaiserlei dicht ist, dann ist auch der Busbahnhof dicht. Der Busbahnhof in Frankfurt wird nicht nur über den Baseler Platz angefahren, von und nach Norden gibt es sogar mehrere Möglichkeiten nämlich durch den Hafentunnel, durch das Gutleutviertel oder direkt am Hauptbahnhof vorbei. Das Hauptverkehrsaufkommen am Hauptbahnhof und Baseler Platz machen sicherlich nicht die Busse aus.

Zitat:
Original von penultimo
- Der Kaiserlei ist mit vier S-Bahnlinien im sehr dichten Takt nahezu 20h/Tag per Bahn zu erreichen. Alle Linien bedienen den Hauptbahnhof, zwei sogar den Flughafen.
Wie ich schon geschrieben habe, man muß mit etwa 20-30 min vom Frankfurter Hauptbahnhof zum Kaiserlei rechnen, trotz des sehr guten Taktes. Was wirklich niemand bedenkt ist der Fußweg und die Wartezeit auf die S-Bahn, besonders der Fußweg mit schwerem Gepäck ist so eine Sache. In Hamburg ist der Zentrale Busbahnhof direkt am Hauptbahnhof und in München genau eine S-Bahnstation davon entfernt, auch eventuell zu Fuß zu erreichen.

Zitat:
Original von penultimo
- Kiss&Ride lässt sich dort viel leichter abwickeln und hält diesen Verkehr von dem ohnehin überlasteten Bereich rund um den Hauptbahnhof fern. Und derzeit parken die Zubringer wirklich jeden Meter zu, um Freunde und Verwandte abzusetzen und blockieren dabei gerne auch mal die Busse und den übrigen Verkehr.
Das ist jetzt kein Problem des Busbahnhofs, auch bei Bahnreisenden wirst du dieses Kiss&Ride vorfinden. Allgemein ist die Parksituation am Hauptbahnhof schlecht.
Eine mögliche Lösung wäre das Khasanagelände um eine Tief- oder Hochgarage zu erweitern und ebenerdig den Busbahnhof zu integrieren. Kurze Parkzeiten (weniger als 15 Minuten) müssten natürlich kostenlos sein, sonst würde es niemand nutzen.

---

Ok nochmal zum Zusammenfassen...

Im Moment läuft es in Frankfurt mit dem Busverkehr, der gigantische Andrang auf die nationalen Busverbindungen ist ausgeblieben. Der Busverkehr wird aber minimal stetig wachsen, da muß man sich nichts vormachen. Das Khasanagelände ist ideal als Busbahnhof geeignet, es geht um eine Entschärfung der bisherigen Lage und da werden die über 8000qm wohl mehr als ausreichend sein. Man muß bedenken, dass dieses Filetstück im Moment einfach nur als Parkplatz genutzt wird. Man braucht ja nichts Großes, theoretisch könnte man das ganze Gelände so belassen und mit neuen Markierungen als Busbahnhof benutzen. Eine Luxusnutzung mit mehrgeschoßiger Tiefgarage, ebenerdigem Busbahnhof und mehrstöckigem Bürogebäude darüber wäre auch denkbar, wenn es denn jemand wollte!?

Ich warne eindrücklich davor etwas so Wichtiges wie einen Zentralen Busbahnhof an die Stadtgrenzen zu verbannen, denn Frankfurt lebt davon ein Verkehrsknotenpunkt zu sein, die ideale Lage des Hauptbahnhofs, die Nähe des Flughafens zum Stadtzentrum sind sehr sehr gewichtige Standortvorteile für die Stadt. In fast keiner Stadt außer Berlin ist der Busbahnhof außerhalb der Stadtmitte, er ist fast immer neben dem Hauptbahnhof und profitiert meist auch durch dort zur Verfügung gestellte Infrastruktur.

Und nochmals, die meisten Busreisenden sind wirklich ausländische Mitbürger, die den Bus benutzen um die Heimat zu besuchen. Es sind nicht die Benutzer der grünen oder gelben Buse. Diese Menschen reisen teilweise sogar von weiter außerhalb an, um am Busbahnhof Reisen zu beginnen die in der Regel weiter als 1000km gehen, dass diese Menschen sich noch durchs Frankfurter S-Bahnnetz quälen müssen halte ich für kundenunfreundlich. Die Unternehmen werden es sich dann sicher überlegen ihr Drehkreuz zu verlagern, zum Beispiel nach Mannheim, welches über einen sehr modernen Busbahnhof verfügt.

Geändert von Azichan (26.02.13 um 11:47 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 26.02.13, 12:07   #40
tunnelklick
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^ Der Grund für den Flächenbedarf sind nicht die Kioske und Fastfood-Restaurants, sondern die benötigte Fahr- und Stellfläche für Busse. Busse benötigen einfach wegen ihrer Ausmasse und Wendekreise größere Schleppkurven und Stellflächen.

Ein Problem besteht einfach darin, dass ein Zentraler Busterminal nicht einfach nur Haltestelle ist (= Einfahrt, Aussteigen, Einsteigen, Abfahrt = max. 30 Minuten), sondern auch Busparkplatz für Standzeiten von mehr als 30 Minuten. Diese Nutzung geht notwendigerweise mit erhöhtem Flächenbedarf und -verbrauch einher. Es wäre nichts gewonnen, würde man auf dem Khasana-Gelände nur eine Multi-Haltestelle installieren, die Busse aber weiterhin in der Umgebung verstreut abgestellt würden. Das ist nicht Sinn eines zentralen Busbahnhofs, eine reine Haltestelle kann man auch an der Paulskirche oder am Güterplatz einrichten. Der Witz der von mir verlinkten Objekte in den anderen Städten liegt einfach darin, dass sie eben mehr als eine reine Haltestelle sind. Es gibt dort nämlich Service-Räume für die Busgesellschaften (mit Ticket-Offices und Aufenthaltsräume für Fahrpersonal z.B.)

Das Khasana-Gelände müsste, um sinnvoll und wirtschaftlich genutzt zu werden, auf jeden Fall mehrgeschossig überbaut werden. Damit stehen für eine Nutzung als Busbahnhof keinesfalls die vollen 8.200 m zur Verfügung, schätzungsweise 30% dessen müssten für Konstruktion und Erschließung der Obergeschosse abgezogen werden; verblieben für die reine "Bus-Nutzung" keine 6.000 m². Das wäre in jeder Hinsicht unzureichend und einfach Murks.

Wie flächenextensiv Bushaltsplätze sind, kann man vor dem Südflügel des Hauptbahnhofs sehen: dort können maximal 10 Busse gleichzeitg abgefertigt werden, wenn man die PKW und Lieferwagen noch verbannt vielleicht 13 Busse. Und dafür werden schon 2.500 m² benötigt, für beengte Verhältnisse, die von den Betriebsabläufen her suboptimal sind.

Von daher wäre es wirklich notwendig, Alternativen ernsthaft in betracht zu ziehen.
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Alt 26.02.13, 12:35   #41
Azichan
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^
Ich weiß worauf du hinaus willst und muß dir bei deiner Grundüberlegung recht geben, wenn das Khasana-Gelände als reiner Busbahnhof fungieren würde.

Darauf will ich aber gar nicht hinaus. Es geht um eine kombinierte Nutzung von der Südseite des Hauptbahnhofs, in Verbindung mit dem Khasana-Gelände und da kommt man effektiv auf mehr als nur 6000-8000qm. Das Khasana-Gelände als reiner ZOB ist natürlich für eine Stadt wie Frankfurt wirklich zu klein. Es soll aber als zusätzliche Fläche für die Busabfertigung dienen und auch mit Überbauung blieben noch 6000qm übrig, wie du korrekt bemerkt hast. Du mußt nur die heutigen Zustände und die Fläche vergleichen, mit dem was eben mit der zusätzlichen Fläche gewonnen werden würde.

Mit der "Nichtverkehrsfläche" wollte ich darauf anspielen, dass die anderen ZOB's eben nicht nur Verkehrsfläche aufweisen, sondern auch Officeräume, Warteräume, Toiletten und Gaststätten und dafür gehen 1/4 bis 1/3 der Grundfläche flöten. Ich denke mal du hast bei den Flächen der ZOB's von Grundfläche gesprochen und nicht Verkehrsfläche, ansonsten sorry!

Zu den Ticketräumen noch...
Touring hat sein Office direkt an der Südseite des Bahnhofs, die Südzeile der Mannheimer Straße. Andere Anbieter könnten sich direkt daneben oder im Hauptbahnhof einmieten, es ist kein Muss das der Ticketschalter genau auch im ZOB integriert ist. Ich würde es begrüßen, wenn Mildan Im- und Export in der Mannheimer Str. einem Ticketoffice weichen würde

Was wirklich wichtig wäre, ist die komplette Südseite umzugestalten, inklusive Stuttgarter, Pforzheimer und Karlsruher Straße, wenn möglich viele parkende Autos zu verbannen, neue Nutzflächen zu schaffen und ein großes Parkhaus, oder besser eine Tiefgarage, zu implementieren. Der Aufwand wäre Enorm, der Nutzen aber dafür umso vielfältiger. Es bietet sich für den gesamten Raum Hbf. Südseite ein gewaltiges Entwicklungspotential.

Eine politische Low-Budget Lösung wäre natürlich der Kaiserlei, was als Option natürlich kein Weltuntergang wäre, aber doch insgesamt ungeeigneter.

Ich persönlich glaube eher, dass das Beamen erfunden wird, bevor Frankfurt ein Busbahnhof bekommt, denn die Jahrzehnte davor hat sich ja auch nichts getan, während Städte wie Mannheim, München oder Hamburg hier geklotzt haben.

Geändert von Azichan (26.02.13 um 12:55 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 26.02.13, 15:06   #42
Azichan
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Beim Khasana-Gelände ist Folgendes machbar...

Das Gelände wird in zwei Bereich aufgeteilt in einen nördlichen und südlichen Bereich. Im nördlichen Bereich sind südlich und nördlich jeweils 7 Haltepositionen (bis zu 9 auf einer Seite wären möglich!), insgesamt also 14 Haltepositionen mit reichlich Platz zum Einsteigen, Koffer einladen etc. Der südliche Bereich dient nur als Standbereich für die Busse, die können dann enger beieinanderstehen. Es würden im südlichen Bereich etwa 20 Busse nebeneinanderstehen können, dann nur auf einer Seite der Hälfte.

Der Busbahnhof würde nur dem Einsteigen und Umsteigen dienen. Für den reinen Ausstieg von Buspassagieren, zum Beispiel weil die Fahrt in Frankfurt endet, würden sich die Positionen direkt südlich des Hauptbahnhofs weiterhin anbieten. So etwas wird in Belgrad jahrzehntelang erfolgreich praktiziert, die dort endenden Busse fahren nicht in den ZOB ein, sondern haben eine ziemlich kleinen kurzzeitigen Haltebereich außerhalb und fahren dann zu einem gigantischen Busparkplatz.

Für die entstehenden 14 Haltepositionen und 20 Parkpositionen könnte man die 9 Bushaltepositionen östlich des Hauptbahnhofs streichen und den heute etwas unwirtlichen Ort aufwerten.

Bei den Überlegungen gehe ich von einem Busbahnhof ohne jegliche Überbauung aus, ok vielleicht eine stilvolle filigrane Dachkonstruktion zum Schutz vor Regen. Man könnte noch eine Tiefgarage in Erwägung ziehen. Heute bietet das Khasana-Gelände etwa 300 PKW's eine Heimat, eine Tiefgarage abzüglich Rampen und Pfeiler würde pro Etage noch 200 PKW's Zuflucht bieten, bei drei Tiefgeschossen macht das immerhin 600 Parkplätze direkt am Hauptbahnhof.

P.S.: So jetzt aber genug zu dem Thema...
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Alt 01.04.13, 18:47   #43
kato2k8
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Zitat:
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Es gibt dort nämlich Service-Räume für die Busgesellschaften (mit Ticket-Offices und Aufenthaltsräume für Fahrpersonal z.B.)
In Mannheim gibt es eine Art Kiosk/Cafe mit ein paar Sitzplätzen, der nebenher auch Tickets für Eurolines verkauft. Dazu ein paar Toiletten. Das wars. Mehr brauchts ja auch nicht. Parken sollen die Busse gefälligst woanders.

Zitat:
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Wenn man damit verkehrlich und architektonisch mithalten wollte, müsste man schon eine etwas großzügigere Lösung anstreben, als sie auf dem Khasana-Gelände möglich ist.
Das komplette Teil in Mannheim hat vor 6 Jahren ohne Grunderwerb ganze 6,3 Millionen Euro gekostet, überbaut wurden übern Daumen gepeilt 2500 m² Grundfläche. Dafür gibts 9 Haltepositionen für Busse und 326 Parkplätze.

Gut, das Teil ist eher häßlich, aber was will man schon von nem Parkhaus neben einem Gleisfeld groß architektonisch erwarten.

Im Grunde könnte man das in Frankfurt ganz gut in doppelter Größe hinstellen. Kostenpunkt mit Grunderwerb übern Daumen gepeilt 20-25 Millionen, sehr überschaubar. Blieben auf dem Gelände 3000 m² für eine hochverdichtete Nutzung neben dran, meinetwegen ein Hochhaus oder sonstiges Bürogebäude.

Zitat:
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Ich denke, es ist nicht Sache der Stadt, ein solches Busterminal zu bauen geschweige denn zu betreiben
Der Mannheimer Busbahnhof wird übrigens durch die MPB Mannheimer Parkhausbetriebe GmbH betrieben (und gehört dieser auch). Die macht wie es sich für ein privatrechtliches Wirtschaftsunternehmen gehört Gewinn - so um die 1,5 Millionen im Jahr nach Steuern. Die MPB gehört natürlich der Stadt.
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Alt 01.04.13, 20:23   #44
tunnelklick
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^ Ich meine nicht, dass die Busse anderswo als im Busterminal parken sollten. Wie ist es denn heute? Die Busse stehen in der Gutleutstraße bis hinter zum Briefzentrum. Eine solche Lösung erhöht nur das Verkehraufkommen, weil zu jeder Publikumsan- und abfahrt noch die Betriebsan- und abfahrt kommt.

Anonsten ist der ZOB in Mannheim eigentlich kein Busbahnhof, sondern eine Parkebene mit übergroßer Deckenhöhe, also mit dem, was ich zum Vergleich herangezogen hatte (Hamburg, Berlin, München) nicht vergleichbar; ist halt ein anderes Konzept.

Geändert von tunnelklick (01.04.13 um 20:26 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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Alt 01.04.13, 21:17   #45
kato2k8
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Das kommt aber drauf an, was für Busse da fahren sollen. Jeder Busbahnhof hat eher sein eigenes Profil - in München sind z.B. locker 50% aller Abfahrten der "Südosteuropa-Express" (in Mannheim auch), in Hamburg fährt dagegen hauptsächlich "klassischer" Linienverkehr plus Touristen und Airport-Shuttle. Frankfurt soll nach dem, was ich so in der FR lese, eine Mischung werden. Aufgrund der Lage Drehkreuz für Linienverkehr, dazu kommt der gute alte Bestand Richtung Polen, Serbien etc.
Hauptsächlich scheint es darauf anzukommen, das ganze mal richtig zu ordnen. Ein Abfahrtpunkt, meinetwegen ein Information Desk, das ganze vorzugsweise mit etwas verbessertem Komfort. Alles was anfährt zahlt seinen Obulus, alles was versucht seine Fahrgäste sonstwo in der Umgebung rauszuschmeissen wies jetzt geschieht kriegt eins vorn Latz.

Dafür reicht m.M. das Mannheimer Konzept. Wie gesagt, verdoppeln, dann hat man auch die Standplatzzahl die vom Verkehrsdezernat so als genehm empfunden wird. Und zum Parken schickt man die Busse meinetwegen zur Messe, da hats schon an die 70 Busparkplätze. Die sogar kostenfrei sind - wobei mir eh nicht ganz klar ist, warum das in Frankfurt überall der Fall ist. Jede Touristenstadt würde da den Kopf schütteln. Hier in Heidelberg kostet für Busse die Anfahrt zum Ausladen schon an die 30 Euro, die Tagespauschale mit Parkplatz außerhalb der Altstadt das Doppelte.

Meinetwegen könnte man bei den verbleibenden 3000 m² auf Erdgeschosshöhe dann sowas wie ein kleines Center für den Busbahnhof einrichten. Ticketschalter, Snacks, Duschen und so, wie in München und Hamburg. Das sollte man dann aber nicht unbedingt vom Busbahnhof abhängig machen. Eigenständig bauen, eigenständiger Betrieb.
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