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Alt 23.04.13, 18:02   #1
Infobeitrag
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Infobeitrag sitzt schon auf dem ersten Ast
U-Bahn: Verlängerung U5 ins Europaviertel (Planung und Bau)


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Alt 25.04.13, 18:37   #2
Fachwerkhaus
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Fachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfach
Ich glaube, wir hatten das noch nicht: Die VGF hat eine Präsentation zur U-Bahn-Strecke ins Europaviertel veröffentlicht, die einige interessante Details offenbart.

Unter Anderem finden wir einen Vorentwurf zur U-Station Güterplatz, welche mit Oberlichtern ausgestattet werden soll und von der Raumwirkung wohl sehr an Festhalle/Messe erinnern wird. Weiterhin eine Simulation zur Gestaltung der Rampe, die dankbarerweise sehr transparent daherkommt, Tunnelprofile sowie Skizzen zur oberirdischen Streckenführung, welche aber keine großen Überraschungen mehr bieten dürfte. Hier ist die übliche VGF-Hausmannskost zu erwarten, die wir von anderen Um- und Neubauten zu Genüge kennen.

Betrieblich interessante Details sind der Verzicht auf einen Tunnelstutzen zur Mainzer Landstraße und der Bau einer eingleisigen Wendeanlage am Streckenende. Letzteres überrascht mich ein wenig, da man über Tage sonst meist zweigleisig am Bahnsteig wendet. Bei Verspätungen und Zugstörungen könnte das schnell eng werden...

Geändert von Fachwerkhaus (06.05.13 um 17:41 Uhr) Grund: Link zur Präsentation aktualisiert
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Alt 25.04.13, 20:40   #3
Torben
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Torben ist essentiellTorben ist essentiellTorben ist essentiellTorben ist essentiellTorben ist essentiellTorben ist essentiellTorben ist essentiellTorben ist essentiellTorben ist essentiell
Vielen Dank, Fachwerkhaus!

In dieser abgespeckten Version hat man wirklich den allerletzten Euro eingespart, den man einsparen konnte. Eigentlich befürworte ich viele ÖPNV-Ausbauprojekte, doch hier muss ich mich bei den Kritikern einreihen.

Die eingleisige Wendeanlage wundert mich überhaupt nicht. So spart man sich ganze 3 von sonst üblicherweise 4 Weichen und kommt mit einer einzigen Weiche aus. Weichen sind teuer.

Weiterhin spart man an der Station Güterplatz die ursprünglich geplanten Zugänge zur B-Ebene vom Güterplatz, von der Hohenstaufenstraße und von der Südseite der Mainzer Landstraße ein. Die Fahrgäste müssen erst vielbefahrene bis zu 6 Fahrspuren breite Straßen überqueren. Da ist man vom Güterplatz schneller zum Hauptbahnhof gelaufen als mit der "U-Bahn" gefahren. Zudem wird der Umsteigeweg zur Straßenbahn deutlich länger.

Der Hammer ist die gekrümmte Station unter der Emser Brücke, die kaum noch schiefer liegen könnte. Grund dürften die stadteinwärtigen Fahrspuren sein, die sich nicht reduzieren lassen. Für die Linksabbiegerspur ist sogar ein Stück aus dem Bahnsteig ausgeschnitten wie aus einem Stück Käse. Wenn man in die sonst kerzengerade, absolut symmetrische Europa-Allee blickt, wird diese Station im Zentrum der Allee immer ein Dorn im Auge sein. Bei so einem Durcheinander helfen dann auch keine Designer-Wartehallen mehr.
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Alt 25.04.13, 22:50   #4
ole
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ole hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Die Lage der Station Emser Brücke wird durch die Brückenpfeiler vorgegeben. Da Da man die stadteinwärtigen Fahrspuren und die Gleise nicht auf die südliche Seite der Brückenpfeiler anordnen kann, muss ein Gleis nördlich der Pfeiler angeordnet werden.

Bei der Wendeanlage bin ich gespannt, wie der 5min Takt realisiert wird. Das wird ganz schön eng.
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Alt 26.04.13, 00:35   #5
Metropolit
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Metropolit könnte bald berühmt werdenMetropolit könnte bald berühmt werden
Die Wendeanlage hat faktisch drei Abstellpositionen (sofern das Stellwerk da mitspielt): Wohnpark stadtauswärts, das Wendegleis und Wohnpark stadteinwärts. Unschön ist es für die Bewohner der Hochhäuser, die ein Stück Gleis vor ihrer Tür haben anstelle freizügigen Grüns im Mittelstreifen.
Aber lieber so als gar nicht. Und da ein späterer Weiterbau erwartbar ist, ist der Verlust auch nicht mehr so groß. (Unterirdisch wär´s natürlich schöner gewesen).
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Alt 26.04.13, 10:42   #6
siefert
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siefert könnte bald berühmt werden
Richtig, durch den doppelten Gleiswechsel vor der Station sind ausreichend Wendemöglichkeiten und Aufstellpositionen vorhanden.

VG

Wolfgang
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Alt 26.04.13, 11:17   #7
Chucky85
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Chucky85 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Wo siehst du denn den doppelten Gleiswechsel vor der Station? Diese rote Linie etwa? Ich denke eher, dass das Abspannungen von der Fahrleitung sind. An Gleiswechseln bzw. Weichen müsste ein schwarzes Dreieick eingezeichnet sein, so wie der einfache Stumpfe Gleiswechsel vor der Station "Europagarten" vom Hauptbahnhof kommend.
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Alt 28.04.13, 20:45   #8
Miguel
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Miguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiellMiguel ist essentiell
Dass jetzt auch noch auf die Bauvorleistung für die Abzweigung Richtung Mainzer Landstraße verzichtet wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Damit ist der Weiterbau nach Westen durch die Mainzer für die nächsten Jahrzehnte passé. Wie peinlich, dieses ganze Stadtbahnsystem!

Nur mit viel Glück kriegen wir vielleicht noch die Ginnheimer Kurve und die Verlängerung der A-Strecke nach Süden um zwei Stationen. Bestimmt auch mit Rampe. Das war's dann zu unseren Lebzeiten, wenn in dem Tempo weitergebaut wird - zwei neue kreuzungsfreie, echte U-Bahn-Stationen in 20 Jahren (Festhalle/Messe und Güterplatz).

Wie schön, dass die EU die Metros in Athen und Madrid finanziert, aber die Stadt mit dem Sitz der EZB mit Billiglösungen und Provisorien abgespeist wird. Das Einzige, was Frankfurt noch helfen kann, ein attraktives U-Bahn-System zu erhalten, das dem Verkehrsaufkommen und der zunehmenden Bevölkerung gerecht wird, sind die Olympischen Spiele im Jahr 2100.
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Alt 29.04.13, 12:43   #9
Metropolit
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Metropolit könnte bald berühmt werdenMetropolit könnte bald berühmt werden
Ich möchte ja in aller Bescheidenheit antworten, dass zu einem guten Stadtbahnsystem zunächst zwei Abschnitte (zusätzlich zu dem ins Europaviertel) erforderlich wären: Eine Verlängerung eben diesen Abschnitts über die Schmidtstraße (oder parallel dazu) hin zur Mainzer Landstr. und dann nach Höchst - sowie die Ginnheimer Kurve oder etwa Gleichwertiges.

Damit wären die Strecken A, B und C zu Durchmesserlinien ausgebaut, wenn auch noch unvollständig etwa bzgl. der angedachten Verlängerung in Richtung Fechenheim.

Danach könnte man schrittweise an einigen Mala arbeiten, etwa den oberirdischen Strecken in Eschersheimer und Eckenheimer und der fehlenden Verlängerung hin zur Sachsenhäuser Warte. (bspw. mit 2 Stationen alle zehn Jahre (und auf städtische Kosten!) , wenn die Steuereinnahmen sich netter entwickeln als vermutet)

Die größte dann verbleibende offene Wunde ist die nicht vorhandene D-Strecke nach Schwanheim via Universitätsklinikum, da müsste wirklich die EU helfen, wenn man den diversen Kostenschätzunen glauben darf.
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Alt 29.04.13, 14:39   #10
siefert
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siefert könnte bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Chucky85 Beitrag anzeigen
Wo siehst du denn den doppelten Gleiswechsel vor der Station?
Die Gleiswechsel liegen im Tunnel unter dem Europagarten
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Alt 29.04.13, 15:39   #11
tunnelklick
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tunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunfttunnelklick hat eine wundervolle Zukunft
^ ...was auch aus Gründen des Immissionsschutzes absolut sinnvoll ist, denn die Überfahrt von Weichen erzeugt gelegentlich Rumpeln und Quietschen, welches im Tunnel niemanden stört.
tunnelklick ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.05.13, 17:02   #12
Schmittchen
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Schmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes AnsehenSchmittchen genießt höchstes Ansehen
Magistrat beschließt Bau- und Finanzierungsvorlage

Dem Anlass und dem Ausmaß des vorausgegangenen Gewürges angemessen die heutige PM zur Verlängerung der Linie U5 ins Europaviertel in voller Länge:
Am heutigen Freitag, 3. Mai, beschloss der Magistrat die Bau- und Finanzierungsvorlage für den Ausbau der „B-Strecke“ ins Europaviertel. Als „Meilenstein für das Stadtquartier und als deutliches Zeichen der hohen Priorität für Investitionen in den zukunftsfähigen Ausbau unseres städtischen Nahverkehrsangebotes“ bezeichnete Verkehrsdezernent Stefan Majer den heutigen Magistratsbeschluss.

Der Neubau für die Verlängerung der Stadtbahnlinie wird am Platz der Republik an die bestehende Strecke anschließen, über die Station „Güterplatz“ rund 1,4 Kilometer unterirdisch verlaufen und vor der Station „Emser Brücke“ über eine Rampe in der Mitte des Europaboulevards an die Oberfläche stoßen. Die Station „Emser Brücke“ liegt im 1,3 Kilometer langen oberirdischen Teil, der auf dem Boulevard über die Station „Europagarten“ bis zur Endhaltestelle „Wohnpark“ verläuft. Zwischen den Stationen „Europagarten“ und „Wohnpark“ wird die Strecke noch einmal untertunnelt: Gemeinsam mit dem Autoverkehr unterquert die Bahn den Europapark. Auf dem Boulevard fährt die Stadtbahn in einem beidseitig mit einer Baumreihe versehenen, nicht eingezäunten Mittelstreifen weitestgehend auf einem Rasengleis. Bäume, die bei den Bauarbeiten entfernt werden müssen, werden anschließend wieder eingepflanzt, so dass auch zukünftig vier Baumreihen den Alleencharakter des Boulevards unterstreichen.

Barrierefreie Stationen

Auch die neu zu bauenden oberirdischen Stationen werden in den Boulevard bestmöglich integriert. Die Zuwegung zu den Stationen, Querungen und die Stationen selbst werden barrierefrei hergestellt. Die 80 cm hohen Bahnsteige werden in Seitenlage angeordnet und mit Rampen am Bahnsteiganfang und -ende ausgestattet. Sie erhalten, wie alle neuen oder modernisierten Haltestellen der VGF Anzeigen der Dynamischen Fahrgast-Information (DFI), Blindenleitsysteme und ein hochwertiges und robustes Mobiliar. Die unterirdische Station „Güterplatz“ ist von der Straße aus durch Zuwege – feste Treppen, Rolltreppen, Aufzüge – direkt zugänglich. Um die offene und großzügige Gestaltung konsequent fortzuführen, baut die VGF Lichtschächte in die Decke ein.

Stadtbahn ist entscheidend für Entwicklung des Europaviertels


„Für die Entwicklung des Europaviertels mit seinen zukünftig rund 32.000 Arbeitsplätzen und Wohnraum für 3.800 Menschen ist diese direkte und leistungsfähige Verknüpfung mit der Stadtbahnlinie entscheidend“, so Stadtrat Stefan Majer. Bisher sind lediglich die Randgebiete des Viertels mit der U-Bahnlinie U4 und den Straßenbahn-Linien 16 und 17 am nord-, beziehungsweise nordöstlichen Rand angebunden. Südöstlich führen die Linien 11 und 12 entlang der Mainzer Landstraße bis zur Haltestelle „Güterplatz“. Zusätzlich verkehrt die S-Bahn über die Stationen „Galluswarte“ und „Messe“. Die Verbindung mitten ins Viertel hinein erfolgt bis heute nur über die Buslinie 46, die die steigenden Fahrgastzahlen mit Ausbau des Quartiers nicht mehr bedienen kann. Die U-Bahn-Verbindung mit der Linie U5 über Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz, Konstablerwache, Nordend bis Preungesheim bietet den Anwohnerinnen und Anwohnern und der dort arbeitenden Bevölkerung eine schnelle und umweltfreundliche Alternative zum Auto und sorgt dafür, dass dieses neue Stadtviertel den hohen Erwartungen an Attraktivität und Lebensqualität gerecht wird.

Eröffnung 2019


Die heutige Linie U5 wird nach Fertigstellung der Strecke, voraussichtlich im Jahr 2019, über ihre aktuelle Endstation am Hauptbahnhof hinaus die vier neuen Stationen anfahren. Die Kosten für die Strecke belaufen sich nach vorliegender Planung auf 217,3 Millionen Euro, wovon die Stadt einen Teil von 174,8 Millionen Euro (brutto) und die VGF einen Anteil von 42,5 Millionen Euro (netto) trägt. Stadt und VGF haben beide Anträge zur Förderung nach GVFG (Gemeindefinanzierungsgesetz) und nach FAG (Finanzierungsausgleichsgesetz) gestellt. Die VGF erhält zudem Mittel aus der Stellplatzablöse in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro. Die Unterlagen zur Planfeststellung wurden beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht. Der angestrebte Baubeginn ist abhängig vom Planfeststellungsbeschluss, die VGF strebt Sommer 2014 an.
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Alt 03.05.13, 20:55   #13
Ahligator
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Hier die aktuelle Situation auf der Europaallee. Ungefaehr auf Hoehe des Ueberwegs wird der Anfang der Rampe liegen. Gut zu sehen, dass der Gruenstreifen derzeit zu schmal ist um die Gleise aufnehmen zu koennen. Es muss also alles nochmal, auch an den Seiten, komplett weggerissen werden.



Wie Torben schon angemerkt hat, wird die Situation im Bereich der Station "Emser Bruecke" ziemlicher Murks. Ein sinnvoller Kompromiss waere es gewesen diese Station noch ein einfacher Tiefenlage anzulegen und die Rampe in deren Anschluss (also in Hoehe des derzeitigen Stellwerks) zu bauen. Aber das groesste Einsparpotential liegt nunmal im Verzicht auf die drei unterirdischen Stationen. Schade.
__________________
Falls keine andere Quellenangabe vorhanden, Foto(s) von Ahligator.
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Alt 04.05.13, 21:21   #14
I_Engineer
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I_Engineer sorgt für eine nette AtmosphäreI_Engineer sorgt für eine nette AtmosphäreI_Engineer sorgt für eine nette Atmosphäre
Ich finde das alles extrem enttäuschend.
Vom "Boulevard" wird nichts mehr übrig bleiben, wenn er von Rampen und gleisen zerschnitten ist. Insbesondere die Rampen sind in der Präsnentation mit allen mittelnr der 3D-Visualsierung bis zur unkenntlichkeit beschönigt.

Wenigstens bis zur Emser Brücke hätte man sie unterirdisch bauen können.
Wenn schon nicht als "richtige" U-Bahn, dann wenigstens als "unterpflasterstrassenbahn", sprich als Einschnitt mit (begrüntem) Decke drauf. Dadurch wäre dann auch die anschliessende Rampe nicht so gross ausgefallen.

Beispiel für eine solche Unterpflaster-Strassenbahn bauweise ist die U1/U2 in Beriln am Tauentzien. Auch wenn die schon etwas älter ist, könnte man so etwas heute mit moderneren methoden erst recht bauen.

So eine städtbauliche Chance wie den EuropaBoulevard bekommt man nur alle 100 Jahre, da sollte man dann doch keine halben sachen machen.
__________________
Copyright der gezeigten Bilder wenn nicht anders vermerkt liegt bei mir.
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Alt 04.05.13, 21:56   #15
Immobilienmogul
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Too late, da hilft nun auch kein Jammern mehr.

Es bleibt die Wut im Bauch, dass dies versaubeutelt wurde. Und die Hoffnung, dass wenigstens dieser Zwitter auch wirklich dann 2019 ans Netz geht.

Liebe Stadt, bitte krieg wenigstens das hin!
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