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Alt 12.01.18, 17:49   #436
tunnelklick
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Es müssen ja nicht unbedingt Hochhauszonen sein, aber vielleicht die Wiederbelebung des in den 50er Jahren verfolgten Plans, Hochhäuser an den Kreuzungen der Ausfall- oder Hauptverkehrsstraßen mit dem Anlagen- und/oder Alleering (oder so was in der Art); da gibt es ja viele Objekte, die uns als Hochhäuser gar nicht mehr auffallen.
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Alt 12.01.18, 18:28   #437
RYAN-FRA
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RYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiellRYAN-FRA ist essentiell
^^
zu a)
Negativzonen zu beschreiben ist ja eine unendliche Arbeit. Kaum machbar.

zu b)
Zonen und Korridore, auf denen HH errichtet werden KÖNNTEN, macht Sinn. Wirkliche Hochpunkte sollte man schon genauer definieren, d.h. das Grundstück und die ungefähre Höhe.

Insgesamt sollte die Dogmatik, die ein Herr J. jetzt einführen will, eingegrenzt werden.
Daraus folgt, es sollten auch Nutzungskonzepte, Entwürfe und Bedarfe bei den Entscheidungen mindestens so berücksichtigt werden, wie Gebote und Verbote.

Spekulation - tja, Spekulation gehört zu allem dazu. Auch zur Marktwirtschaft. Aber Spekulation sollte nicht noch gefördert werden. Mit der Ausweisung von HH-Zonen wird jedoch Spekulanten Tür und Tor geöffnet.
An sich sollte ein HH die Ausnahme im Städtebau sein, aber auch sinnvoll möglich sein, wie etwa kleinere HH in bisher noch nicht benannten Gebieten.

Überregulierung - tja, davon halte ich auch nichts. Denn bei der Langlebigkeit von HHRP kann man sonst wenig reagieren, wenn sich - wie derzeit - doch mal die Bedarfe ändern etc.
Überregulierung erfolgt meist von denen, die etwas beherrschen bzw. in ihrem Sinne formen wollen. Kommt noch eine Ideologie dazu, dann wird es schnell schwierig. Denn dann sind wir u.a. auch schnell wieder bei der Dogmatik.
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Alt 12.01.18, 19:24   #438
cardiac
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cardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfach
Ehrlich gesagt klingt mir das alles sehr nach Verhinderungspolitik. Das würde ja auch zu unserem flotten Planungsdezernenten passen.

Ich finde die Idee mit den Negativzonen gar nicht so schlecht. Es gibt m.E. etliche Gebiete in Frankfurt, die auf mittelfristige Sicht gut begründbar hochhausfrei bleiben sollten. In den restlichen Gebieten darf man dann im Umkehrschluss grundsätzlich überall bauen wie man will, solange das Konzept stimmt. Hochhausprojekte sind nun nicht so häufig, dass eine "Einzelprüfung" unmöglich wäre. Bestes Beispiel ist doch FOUR. Das stand in keinem abstrakten Plan, ist aber ein tolles Konzept (an sich und im städteplanerischen Kontext), also wird's erlaubt und gebaut.

Kategorisch feste Standorte zu definieren (wer hat da überhaupt das "Recht" dazu?) und gleichzeitig jeden anderen Quadratmeter in Frankfurt zur No-Hochhaus-Area zu machen, halte ich hingegen für den absolut falschen Ansatz, sowohl aus ökonomischer, städtebaulicher als auch demokratischer Sicht.
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Alt 12.01.18, 21:31   #439
Megaxel
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Mir erscheinen die Planungen auch zu regulativ. Ich halte HH-Zonen für das beste und würde unter 60 Meter-HH grundsätzlich nirgendwo generell verbieten, sondern immer eine Einzelfallprüfung vornehmen. Aber weitgehende Regulierung ist offenbar erwünscht. Auch der - wohl eher SPD-ferne - FAZ-Redakteur spricht sich ja für die Aufnahme der unter 60 Meter-HH in den Plan aus.
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Alt 14.01.18, 16:37   #440
m.Ro80
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@tunnelklick

Die Idee, einzelne Hochhäuser (auch) an den Kreuzungen der Ausfall- oder Hauptverkehrsstraßen zu bauen finde ich persönlich sehr gut.

Wenn man einmal Bilder oder Filme aus den 50er/60er Jahren von Ffm. sieht, erscheint die damalige Stadt viel weitläufiger, boulevard-ähnlicher als heute.
Das hat natürlich auch mit diesem Bebauungs-Konzept zu tun, welches Räumlichkeit und Weite erzeugt.
Die Stadt wirkt in diesen Filmen auch wesentlich lebendiger und quirliger als heute (was natürlich auch mit dieser Weite und Räumlichkeit direkt zu tun hat).

Ich bedauere sehr, dass ein solches HH-Bebauungs-Konzept (Stichpunkte: Weite, Breite, Räumlichkeit) heutzutage nicht mehrheitsfähig zu sein scheint.
Es herrscht hier in Ffm. der Irrglaube, ein großstädtsch-urbanes Umfeld könnte v.a. durch Verdichtung geschaffen werden.
Dann müsste die Neue Mainzer Strasse die lebendigste, spannenste, attraktivste Stadtmeile Deutschland sein. Dass es definitiv NICHT so ist, das wollen sicherlich nicht einmal die HH-Verdichtungs-Fans ernsthaft bestreiten.

Geändert von m.Ro80 (14.01.18 um 16:54 Uhr)
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Alt 17.05.18, 07:54   #441
frank353
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Am 17.5.2018 schreibt die FAZ in der RMZ, dass das Planungsdezernat bis 2020, spätestens 2021 einen neuen Hochhausrahmenplan für Frankurt vorstellen will.

Aktuell sind Büroflächen wieder knapp.

Der bestehende Hochhausrahmenplan stammt aus dem Jahr 2008. Davon sind nur noch zehn Standorte frei.

Angedacht sind:

- Weitere Hochhauszonen neben Messe und Bankenviertel, z.B. Ostend Nähe EZB
- Es soll Regeln für Hochhäuser unter 60 Meter geben
- Es soll Zonen geben, in denen Hochhäuser ausgeschlossen sind

Geplant sei zukünftig ein einheitliches Verfahren, was mit den Planungsgewinnen durch Aufwertung zum Hochhausstandort geschehen soll.

Aktuell werden die Verträge einzeln ausgehandelt.

Zukünftig sollen (wie in München) grundsätzlich ein Drittel des Planungsgewinns beim Bauherrn verbleiben, der Rest soll an die Stadt für Infrastrukturmaßnahmen (Cafes, Kitas) und Verschönerungen (Grünflächen) gehen.

Geändert von frank353 (17.05.18 um 08:52 Uhr) Grund: Typo
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Alt 17.05.18, 13:13   #442
Adama
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Warum nun diese massive Verzögerung? Der neue Rahmenplan sollte ja eigentlich dieses Jahr vorgestellt werden.

Geändert von Adama (17.05.18 um 14:30 Uhr)
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Alt 17.05.18, 13:26   #443
m.Ro80
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Zunächst einmal bin ich überwiegend positiv überrascht.

Besonders gut finde ich, dass man den Bereich EZB nun auch als HH-Standort entwickeln möchte (v.a. östlich der Bahnlinie ist das sehr gut möglich).
Da liegt es geradezu auf der Hand, das Projekt "westlich Honsellstrasse" noch einmal weitgehend umzuplanen. Insbesondere an der Ecke Honsellstrasse / Hanauer L-Strasse könnte ich mir ein Hochhaus von der Grösse eines "Spin" sehr gut vorstellen; m.a.W. also mindestens doppelt so groß als derjenige blosse 60-Meter-"Hochpunkt", der derzeit dort angedacht ist.
Noch weitergehend könnte man die ganze Freifläche zwischen Eytelweinstr. und Honsellstrasse hochhaustypisch massiv verdichten. Wegen der beachtlichen Weitläufigkeit und Räumlichkeit dieses Gebietes, geht dort städtebaulich viel mehr an Bausubstanz als das, was bislang angedacht ist. Sofern man der EZB die optische Dominanz nicht nimmt (höher als 150 Meter sollten neue HHs in diesem Gebiet deshalb nicht sein), könnte dieses Quartier ein sehr attraktives kleineres HH-Cluster werden.

Geändert von m.Ro80 (17.05.18 um 13:44 Uhr)
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Alt 17.05.18, 13:51   #444
Schmittchen
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Was in #441 nicht erwähnt wurde, mir für das Verständnis aber wichtig erscheint: Die FAZ berichtet über eine gestern von ihrer Wirtschaftsredaktion im Redaktionsgebäude ausgerichteten Diskussionsveranstaltung. Thema war wohl die Frage, ob Frankfurt noch mehr Bürohochhäuser benötigt. Zu den Gästen gehörte Beate Huf, die Büroleiterin des Frankfurter Planungsdezernenten. Frau Huf war es, die den Zeitraum zwischen 2020 und 2021 für die Vorlage eines neuen Hochhausrahmenplans nannte. Auch wurde sie gefragt, ob sie sich Hochhäuser außerhalb der bisherigen Zonen im Bankenviertel und um die Messe herum vorstellen könnte. Das soll sie bejaht haben. Die anschließende Frage war, ob damit das Ostend rund um das EZB-Hochhaus gemeint sein könnte. Darauf hat sie "zum Beispiel" geantwortet.

Mehr war das nicht. Dieselbe Antwort wäre wahrscheinlich auf die Frage gekommen, ob sich Frau Huf neue Hochhäuser in Niederrad, am Ratswegkreisel oder an anderer Stelle vorstellen kann. Ich halte es für ausgesprochen kühn, aus dieser vagen Aussage eine bestehende Absicht der Stadt abzuleiten, den Bereich um das EZB-Areal als Hochhaus-Standort zu entwickeln. Dies erst recht, wenn man berücksichtigt, dass die Stadt gerade ein Änderungsverfahren für den Bebauungsplan Nr. 799 betreibt, in dem keine Häuser höher als die bekannten 60 Meter vorgesehen sind.
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