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Alt 03.12.12, 17:32   #16
arc_bn
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Frankencampus

Die Baugrube für eines der Gebäude wurde ausgehoben (Dezember 2012)




Die Bilder stammen von mir.

Zur Erinnerung, so sollen die fertigen Büros aussehn: http://www.nuernberg.de/imperia/md/w...nkencampus.pdf
Gefällt mir sehr gut.
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Alt 08.12.12, 20:45   #17
Planer
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Die alte Fassade war ja nicht gerade preisverdächtig - die neue ist es aber auch nicht...

auf jeden Fall Danke für die Fotos!
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Alt 16.01.13, 23:38   #18
nothor
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Planer, ich hab zu deinem Kommentar nun doch noch ein Bild in meinem Archiv gefunden. Das Gebäude zierte nämlich unterhalb der Fensterachse im 1. OG ein Mosaik, welches natürlich gleich mit wegsaniert wurde. Vor diesem Hintergrund war natürlich die Originalfassade schöner. Leider hing schon ein Baunetz über der Fassade, daher ist das Bild etwas trüb (Ausschnitt):



Sehr schade, denn energetische Gründe kann das nicht gehabt haben...
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Alt 16.01.13, 23:45   #19
nothor
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Verkauf Hochbunker Landgrabenstraße 91

Heute stands in der Zeitung, in der Landgrabenstraße steht der Hochbunker zum Verkauf. Noch-Eigentümer ist der Bund. Link zum Exposee http://www.bundesimmobilien.de/immob...e/67335181?ipq. Verkauft wird an den Meistbietenden.

Der Bunker war noch bis in die Neunziger aktiv und steht nun seit kurzem leer. Da das Grundstück voll erschlossen ist, ist ein Abriss und ein Neubau denkbar. Der Flächennutzungsplan sieht Mischgebiet vor, d.h. am Ende könnte sowohl ein Supermarkt als auch ein Appartmentblock dort stehen. Mal sehen was daraus wird.
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Alt 17.01.13, 22:33   #20
Scritch
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Scritch sitzt schon auf dem ersten Ast
Unglaublich. An diesem Bunker komme ich seit Jahren täglich vorbei. Und dennoch habe ich ihn noch nie als einen solchen wahrgenommen.

Danke für die Info bzgl. einer möglichen Neuplanung.
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Alt 28.01.13, 21:52   #21
nothor
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Peterstraße 20

An dieser Stelle (Beitrag Nr. 11) hatte ich es schonmal kurz angedeutet, nun gibt es eine erste Visualisierung zum Vorhaben:


Quelle: Website des Baukunstbeirates: http://www.nuernberg.de/internet/ref...013_01_31.html Architekten: Architekturbüro Hausblau, Offenhausen, Stand: 28.01.2013

Meines Erachtens passt es ganz gut in die Gegend, und ich hoffe dass das Projekt nicht zu Tode reduziert wird. Google Streetview zeigt die Straße auch noch im Ist-Zustand. Es gilt, an den benachbarten Gründerzeitbau anzuknüpfen. Es ist schon etwas geschliffen, zeigt aber noch seinen Altbaucharakter. An dem Neubau gefällt mir die vielschichtigkeit, mit der sich vor allem die Südseite aufbaut. Das steile Walmdach mit den Dachgaupen, die betonte Erdgeschosszone und die Treppenhausrisalite gliedern das Gebäude sehr angenehm und machen es meines Erachtenes wohltuend anders als das was in Thon oder im Schillerquartier entsteht. Es wirkt urban, gewachsen und dorthin gehörend.

Ich bin aufs Protokoll gespannt.
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Alt 19.02.13, 08:18   #22
arc_bn
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Studentenwohnheim Allersberger Straße

Vor Kurzem wurde ein kleiner Container auf dem Gelände des zukünftigen Studentenwohnheims, welches momentan noch als Parkplatz (http://maps.google.de/?ll=49.444131,...2,7.97,,0,4.33) genutzt wird, aufgestellt. Scheint so, als würde man mit der Vermarktung beginnen.
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Alt 20.02.13, 13:24   #23
nothor
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Peterstraße 20

Anscheinend versteh' ich wohl wirklich nicht viel von Architektur und Städtebau. Jedenfalls bekomme ich den Eindruck nach Studium des nun endlich (ich hatte es schon nicht mehr gehofft) veröffentlichten Protokoll aus dem Baukunstbeirat zur Peterstraße 20.

http://www.nuernberg.de/imperia/md/b...2013_01_31.pdf

Sämtliche Kritikpunkte kann ich irgendwo nachvollziehen, für sich stehend. Allerdings wirkt das "Protokoll" auf mich verstörend. Es fehlt ein konstruktiver Ansatz, denn bis auf die Forderung, den Ostgiebel des Gebäudes mit Fenstern zu versehen wird ausschließlich getadelt. So wie man es von unbeherrschten Lehrkräften in Problemschulen erwartet.
Und gerade hier wird gemutmaßt, dass das östlich liegende Grundstück demnächst sowieso nicht bebaut würde. Naja, das überzeugt mich nun gar nicht.
Natürlich wird die Dachlandschaft als völlig überladen kritisiert. Gerade mir hat die Dachlandschaft sehr gut gefallen. Sie wirkt lebendig und gegenüber den Nachbarn respektvoll. Nicht auszudenken, man hätte hier zurückliegende Staffelgeschosse mit Flachdächern gehabt (wie die fürchterlichen Entwürfe für die Flaschenhofstraße). Einzig die roten Lisenen sind wirklich etwas zu viel des Guten, aber das ist ja auch nur Farbe. Und besser als das ewige WDVS-Weiss.
Es wird weiterhin die Geschosshöhe von 2,5 Meter im Erdgeschoss kritisiert. Ich kenne Neubauprojekte in Nürnberg, da wird bei 2,50 m schon mit "loftartig" geworben. Die sanierten Fabriklofts am Fleischmanngelände (Bielingstraße Hinterhaus; Beitrag hier) z.B. haben auch durch abgehängte Decken bzw. bis zu 20 cm Fußbodenaufbau reduzierte Höhen und mit bis zu 8 Meter tiefen Räumen nur einseitig belichtet sehr beschränkte Belichtungsverhältnisse. Okay, unsere Ahnen wussten bis in die zwanziger Jahre, das angenehmes Wohnen 3 Meter Deckenhöhe erfordert. In Berlin erkennt man das auch bei Neubauvorhaben wieder.
Überhapt lässt sich im Altbaubestand ein direkter Zusammenhang zwischen Gebäudetiefe und Deckenhöhe (und damit indirekt Fenstergrößen und Lichteinfall) feststellen. Üblicherweise hatte man in 5 m tiefen Räumen 3 Meter Deckenhöhe. Waren die Räume 6 Meter tief, waren es meist 3,30 Deckenhöhe. All das hat man nach dem 2. WK völlig vergessen, bzw. versucht man es mit Glasfronten auszugleichen. Das ist aber nicht das selbe.

Dennoch finde ich den Entwurf vom Ansatz her durchaus gelungen. Da sich im Erdgeschoss vermutlich eh die günstigste Wohnung befinden wird, geht die Deckenhöhe auch in Ordnung. Hier gefällt mir der Entwurf besser als das Protokoll, das sich etwas im Ton vergreift.
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Alt 26.02.13, 21:19   #24
arc_bn
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Pfarrhaus Herz Jesu

Das alte Pfarrhaus der Herz-Jesu Kirche in der Südstadt (http://www.deutsches-architektur-for...61&postcount=6) ist bereits komplett abgerissen.



Das Foto habe ich im februar 2013 aufgenommen. Ich finde der dadurch enstandene Freiraum wirkt viel schöner als vorher. Ein kleiner Platz würde mir persönlich an dieser Stelle wesentlich besser gefallen, als wieder ein Gebäude, so wie geplant.
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Alt 27.02.13, 10:05   #25
nothor
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Gibt es denn wenigstens vor Ort eine Information, was statt dessen dort errichtet wird? Die Gemeinde beabsichtigte ja den Bau eines neuen Gemeindezentrums, mit dem sich auch eher Einnahmen aus Vermietung usw. erzielen ließen. Der BKB hatta ja die ersten Entwürfe abgelehnt.

Interessant finde ich das auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion, wonach die Südstadt ja angeblich zu viele Kirchen haben könnte.

Ich finde auch dass du Recht hast, die Platzanlage und der Kirchenbau profitiert ganz erheblich von der verbesserten Raumwirkung. Wird luftiger und großzügiger. Sollte man so lassen.
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Alt 10.03.13, 22:26   #26
nothor
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Peterstraße 20

Bravo, der Baukunstbeirat hat es mal wieder geschafft. Der Entwurf für die Peterstraße wurde für die Wiedervorlage zur Sitzung am 14.03., Link, TOP Nr. 9 soweit banalisiert, dass einem schlecht werden muss. Der Erstentwurf war um längen besser. Man kann nur hoffen dass der Bauherr sich diesesmal durchsetzen kann. Dieses Gemium ist zwar hochkarätig besetzt und versteht sicherlich einiges von Architektur, aber es würgt der Weiterentwicklung eines vielseitigen, angenehmen Stadtbildes zu oft die Luft ab. Neubauten müssen sich danach immer zurücknehmen, d.h. eine architektonische Gliederung ist untersagt. Gefordert werden ausschließlich öde Kisten, Kästen und Kartons....

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Alt 16.03.13, 15:13   #27
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Die Visualisierung ist nun in besserer Qualität einsehbar. Wie gesagt, der Baukunstbeirat hatte eine vereinfachung des Baukörpers gefordert. So ist es geschehen. Die Straßenansicht:


Quelle: Unterlagen Baukunstbeirat, Link: http://www.nuernberg.de/imperia/md/b...013_03_14.pdf; Architekt Robert Resch, Stand: 16.03.2013

Hofansicht:


Quelle: Unterlagen Baukunstbeirat, Link: http://www.nuernberg.de/imperia/md/b...013_03_14.pdf; Architekt Robert Resch, Stand: 16.03.2013

Das vorher recht ansehnliche Gebäude, welches auch das Potenzial hatte ein eigenes Flair bzw. eigenen Stil zu entwickeln, wurde erfolgreich reduziert auf ein Allerweltsgebäude, in das man ohne viel Notiz ein- und auszieht. Denn gleichartige werden ja derzeit überall gebaut.
Immerhin ist die Betonung der Treppenhäuser erhalten geblieben, sowie die abgesetzte Sockelzone des Hauses.
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Alt 16.03.13, 23:45   #28
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Was ist das für ein Beirat? Das Dach sah gut aus, überhaupt kein bisschen überladen, jetzt ist es langweilig. Ich verstehe manchmal die Welt nicht. Wenn man mal eine städtebauliche Verschönerung umsonst bekommt, warum besteht man dann auf schlichter Langeweile? Ich habe mir immer den Einsatz solcher Beiräte gewünscht, nur hierzulande scheint das regelmässig nach hinten loszugehen.
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Alt 17.03.13, 20:34   #29
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Planer könnte bald berühmt werden
zur Peterstraße
Nothor, hier mag ich Dir nicht folgen. Der neue Entwurf ist halbwegs ansehnlich, vielleicht weil Allerweltsgestaltung. Zumindest lässt mich die horizontale Gestaltung und die Symmetrie nicht erschaudern.
Der ursprüngliche dagegen barg die Gefahr von "Augenkrebs". Was war die(Gestaltungs-)Idee? Warum diese Farbwahl? Fensteranordnung gewürfelt? Die potemkinsche Gaupe als Krone bzw. Turmersatz?
(ich kommentiere nur die Front. Die Rückseite ist ja kaum verändert)
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Alt 17.03.13, 21:07   #30
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Auf die Farbwahl hätte ich mich auch nicht festnageln lassen wollen. Aber das zum Hauptargument gegen den Entwurf zu machen misst mir der Fassadenfarbe in der Visualisierung doch etwas zu viel Bedeutung zu. Zu leicht wäre es, statt der Eimer dunkelroter Farbe ein gefälligeres Blaugrau oder dergleichen zu bestellen. Gerade in dieser an sonsten durch Gründerzeithäuser geprägten Gegend freue ich mich über jede Architektursprache, die eher senkrecht statt waagerecht ausgelegt ist. Das haben im Erstentwurf die zwei Treppenhausrisalite umgesetzt.

Die Dachlandschaft, nun ich weiss nicht was es da zu schimpfen gibt, das ist doch durchaus eine lokale Interpretation. Immerhin wird der Baukörper insgesamt ziemlich lang, und verträgt durchaus ein Dach das nicht aussieht wie ein Kiel oben liegener Dampfer.

Bei der Hoffassade vermisse ich das angedeutet quergestellte Walmdach mit dem massiv gemauerten Dacherker im 6. Obergeschoss. Das war für mich das Highlight der Südseite. Jetzt sieht die Südseite aus wie ein in den neunzigern sanierter Plattenbau am Rande Magdeburgs.

Aber ich glaube folgendes voraussagen zu können: Der Baukunstbeirat wird abermals die Treppenhäuser bemängeln wegen der zu großen Fenster. Zusätzlich werden die über den Eingangstüren montierten Regenschutzdächer kritisiert. Und zuletzt natürlich, dass man nicht auf die Belichtungsproblematik in der Erdgeschosszone eingegangen ist. Wenn der Architekt abermals darauf eingehen wird, haben wir den Schuhkarton mit eintöniger Lochrasterfassade...
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