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Alt 26.02.13, 00:39   #16
nothor
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Zitat:
Zitat von Gelber Löwe Beitrag anzeigen
...Aber wo ist den das besondere bei dem vorderen Gebäude (an der Bahnhofstraße)?
Das Haus an der Ecke Bahnhofstraße meine ich garnicht, stimmt. Sondern nur die zwei Gründerzeithäuser. Sie sind keine Perlen, aber sie werden durch noch Blasseres ersetzt.
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Alt 05.04.13, 23:23   #17
nothor
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Heute war ich anderweitig in der Gegend und habe mal ein paar Fotos gemacht. Diese Perspektive entspricht etwa dem Blickwinkel der Visualisierung. Das Nachbarhaus von 1885 ist nur leicht angeschnitten:




Auch der 6-Geschosser im Hintergrund mit der gammlig-silbrigen Fassade wird abgerissen. Von der Bahnhofstraße aus gesehen:



Hauseingang:



Hinterhof:




Parkhaus in der Reindelstraße. Auch das wird abgerissen. Ein Parkhaus mit Erkern sieht man auch nicht oft.



Leider ist der geplante Neubau baulich gesehen schrecklich. An sonsten sollte die tote Ecke ja eigentlich davon profitieren.
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Alt 10.05.13, 09:47   #18
arc_bn
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Durch Zufall bin ich auf dieses Projekt gestoßen: http://www.pb-schredl.de/home/?q=node/113
(Quelle der Visualisierung:http://www.pb-schredl.de)
(Quelle der Visualisierung:http://www.gagro.de)
Bereits diesen Sommer soll Baubeginn sein und ein gutes Jahr später ist die Fertigstellung geplant. Mich würde interessieren, an welcher Stelle das Gebäude geplant ist, wobei eigentlich nur der Bereich neben der neuen FH bleibt, da die Flächen richtung Bahnhof ja mit Hotels bebaut werden. Auf dem zweiten Foto kann man im Hintergrund das Cortal Caonsors Gebäude auf der gegenüberliegenden Strassenseite erahnen?! Der Bau erinnert mich sehr stark an den ursprünglichen Dateventwurf in der Fürther Str.
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Alt 10.05.13, 10:18   #19
nothor
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Da hast du wohl Recht, es steht so ziemlich in der Mitte der Bahnhofstraße. Dort ist heute noch Bahngelände, was aber sicherlich als sog. "Innerstädtische Konversionsfläche" veräußert werden wird.

Die Website an sich scheint ja weniger ein Architekturbüro zu sein, sondern hier gehts wohl ausschließlich um die Haustechnik. Also eine Art Sub-Unternehmen auf dem Bau. Insofern würde ich die Visualisierung nicht als final bewerten, auch wenn sie schon ziemlich ausgereift wirkt. Die Visualisierung wurde von jemand anderem erstellt. Vielleicht war das Gebäude ja einer der Diskussionpunkte in den nicht-öffentlichen Sitzungen beim Baukunstbeirat?

Bemerkenswert ist, dass die vollverglaste 1. Etage auf dem ersten Bild, Blickrichtung von der bahnhofstraße aus, auf dem zweiten Bild das Erdgeschoss ist. Es wird also eien Art Terasse oder soewas in Richtung Bahngleise geben.
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Alt 07.06.13, 22:13   #20
nothor
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Wie die NN berichtet, finden Samstag Nacht Abbrucharbeiten am Allersberger Tunnel statt, nahe am Rundbau des Postamtes. Gerät befindet sich ebenfalls bereits vor Ort, es dürfte also bald mit dem Hotelneubau losgehen.

Link: http://www.nordbayern.de/region/nuer...errt-1.2956422
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Alt 07.06.13, 23:31   #21
KurushiX
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Für das Hilton Light und Holiday Inn Express wird schon fleißig gebaggert .. Hab diese Woche schon an und abfahrende Kipper, von der Ampel Allerbergertunnel aus, gesehen
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Alt 08.06.13, 20:58   #22
nothor
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Schnappschuss von ca. 20:30 Uhr:

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Alt 19.06.13, 19:33   #23
nothor
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Rund um Schmidt-Sigwart kann man noch einiges von Alt-Nürnberg sehen.



Die Gegend war vor der Zerstörung ein sehr vornehmes Viertel mit direktem Zugang zur Pegnitz, mit alleinstehenden Stadtvillen in Gärten und Einfriedungen. Einiges davon ist neben der "Villa Blumenstraße 17", die zurzeit saniert und zu einem Kunstmuseum umgebaut wird, noch erhalten und bestaunenswert: Insbesondere die Platzartig sich aufgabelnde Hadenstraße ist städtebaulich spannend umfasst:



Im Detail:



Das Nachbargebäude dieses phantastischen Beispiels des Nürnberger Stils ist nur noch als Stumpf zu erkennen. Eine Reko wär ein Traum:




Das südliche Gebäude, der markante Renaissancegiebel ist sogar von vom ZOB an der Bahnhofstraße aus gut zu sehen:




Scheinbar ist aber auch ein Rest eines Vorkriegsbaus an der Nordwestecke des platzartigen Stadtraumes vorhanden. Das Erdgeschoss wirkt doch sehr historisch, stark überputzt und überformt, zur Blumenstraße hin neu gestaltet und neuzeitlich aufgestockt:




Der Ort hat noch recht viel zu bieten. leider ist er zurzeit völlig entstellt und durch die Nutzung als Parkplatz nicht angenehm erlebbar.
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Alt 19.06.13, 19:47   #24
nothor
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Blumenstrasse 6

Das Verwaltungsgebäude im Bankenviertel rund um die Blumenstraße, hier die Nummer 6 an der Ecke zur Gleisbühlstraße, wird zurzeit komplett umgebaut. Mittlerweile steht es entkernt da:



In der Sitzung des Baukunstbeirates vom 20.09.2012 wurde dieses Projekt behandelt. Geplant war die Nutzung des Tiefgeschosses und des Erdgeschosses (!!!) als Parkebenen, in den Stockwerken darüber Büros und ganz oben Penthouses. Das technikgeschoss sollte durch ein Penthouse ersetzt werden. Die Metallfassade sollte durch ein weiss verputzes WDVS ersetzt werden. Als Vorschlag wurde präsentiert:


Quelle: P&P Immobilien, Vorlage beim Baukunstbeirat Nürnberg am 20.09.2012, Website: http://www.nuernberg.de/internet/ref...012_09_13.html

Es wurde einiges am Vorhaben kritisiert. Sowohl die Mischnutzung als Wohn-, Büro- und Parkhaus stieß auf Kritik, als auch die Fassade. Der Baukunstbeirat wünscht sich hier eine Lochfassade. Ich finde auch, dass die Visualisierung keine Verbesserung zum Ist-Zustand verspricht. P&P verdient sich hier keine Lorbeeren. Weiss verputztes WDVS ist aus architektonischer Sicht unterstes Gestaltungsniveau und nur aus handwerklicher Sicht eine Fassade. Ein repräsentatives, aussagekräftiges Moment fehlt hier völlig. Da der BKB damals auf eine Widervorlage verzichtete kann man nun gespannt sein, was dabei herauskommt.

Die Gleisbühlstraße an sich würde ich als unwirtlichste Straße Nürnbergs einstufen, die völlig frei von jeglicher Attraktivität ist. Einzig als Fanal für bzw. gegen die Städtebaulichen Ideale der sechziger jahre taugt sie. Insofern macht man hier nicht viel kaputt. Ambitionen sind aber etwas anderes.
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Alt 13.08.13, 19:49   #25
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Am Willy-Brandt-Platz

Am Willy-Brandt-Platz wird ein Gebäude mit Rasterfassade aufwändig renoviert. Es bekommt eine neue Rasterfassade.



Nürnberg hat noch so ein richtig schön abweisendes, schmuddeliges Bahnhofsviertel rund um diesen Platz, in das man sich wirklich nur ungern verirrt. Diese Sanierung zementiert das.

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Alt 13.08.13, 19:57   #26
nothor
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Villa Hopf in der Blumenstraße

Und nur wenige Schritte weiter weg in eher unwirtlicher Umgebung steht noch ein Schatz aus vergangener Zeit, die Villa in der Blumenstraße. Hierüber wurde schonmal in diesem Beitrag (Link) berichtet.

Die Villa hat nun ihre Gerüste abgelegt sodass sich die schöne Sandsteinfassade aufgearbeitet zeigt. Es sind aber noch etliche Details zu machen. Eindrücke von heute:





Die Planungen der Stadt Nürnberg, die dieses Gebäude als Museum für wechselnde Ausstellungen nutzen will, sind hier nachzulesen: http://www.nuernberg.de/internet/ref...hegalerie.html
Unglaublich, dass man einst über ihren Abriss nachdachte.
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Alt 13.08.13, 20:04   #27
pagmamahal
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Was für ein wunderbares Gebäude. Wenigstens ein Überbleibsel der von den einstigen Villen dort zeugt.
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Alt 19.09.13, 22:11   #28
arc_bn
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Hier ein Foto vom aktuellen Zustand der Baufläche für den Bürokomplex aus Beitrag #18.



Bin mal gespannt ob und wann sich an dieser Stelle etwas tut, eigentlich war Baubeginn diesen Sommer geplant. Insgesamt tut sich ja echt einiges in der Strasse: 3 Hotels, Studentenwohnheim, FH-Gebäude mit Parkhaus. Neben den Büros ist ja auch noch der Umbau des Wohnhauses (Beitrag #9) geplant.
Eigenes Foto.
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Alt 19.09.13, 23:26   #29
KurushiX
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Mich würde es nicht wundern wenn an so einer Stelle am Ende doch ein Lidl oder Aldi ensteht . Bei uns ist alles möglich .
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Alt 18.10.13, 22:27   #30
nothor
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Villa Hopf - Kunstvilla

Heute bot sich die Gelegenheit, die Baustelle der Kunstvilla von innen gezeigt zu bekommen. Eröffnet und begrüßt haben Frau Lehner und Herr Baumann, die Führungen haben unter anderem der federführende Architekt und die Projektleiterin durchgeführt. Dabei wurde offen über diese oder jene Details gesprochen.
Von außen ist die Villa nahezu fertig. Einige Impressionen:



Die Verohrrung der Regenentwässerung ist liebevoll und detailreich wiederhergestellt worden. So führen die Rohre um die gesime herum anstatt sie zu durchbohren. Das Dach ist schiefergedeckt.



Die Sandsteinfassade wurde nur repariert, nicht komplett restauriert. So gibt es einige Ecken, die ziemlich neu gemacht aussehen, und andere Teile, die ihre Patina behalten durften. Maßgabe war, nur Schäden auszubessern, aber nicht die Alterung zu entfernen.



Der Außenbereich wird aber auch deutlich von dem Lastenaufzug und seinem Betontorso dominiert. Diesen hat man aus Sichtbeton erstellt, allerdings schwarz-anthrazit gestrichen. Eine aus meinen Augen gute Lösung.



Hintergrund war hier, alle Neu(ein)bauten auch als solche kenntlich zu machen und nichts in einem bauzeitlichen Stil oder Materialität anzupassen.
ich persönlich finde das zwar nicht sehr überzeugend, hier funktioniert es jedoch gut, da es noch viel Originalsubstanz gibt und das Gebäude auch im Innern davon eindeutig beherrscht wird.

So auch im Eingangsbereich, der von einer wunderschönen Stuckdecke gestaltet wird. Diese wird noch restauriert. Eine tief eingekehlte Rabbitzdecke bietet Potenzial für eine indirekte Beleuchtung des Eingangsbereichs:




Im Innern zeigt sich das Prunkstück schon weitgehend in fertigem Raumeindruck: Das Treppenhaus aus wertvollen Nuss- und Eichenhölzern wird originalgetreu wiederhergestellt.





Neueinbauten, wie der Empfangstresen, werden sich zurücknehmend einfügen, aber als neu zu erkennen geben. Fehlende leisten und Tafeln werden restauratorisch ergänzt. Der original Fischgrätpartkett wird ebenfalls restauriert und mit Hölzern aus den ausgebauten Böden des Obergeschosses Materialgerecht ergänzt.
Von der Empfangshalle erschließt man die Ausstellunsgräume. Hier war die Maßgabe, soviel wie möglich Urpsrungssubstanz zu erhalten. Das beinhaltet v.a. die Stuckdecken sowie die Fenster und Türen:




Farbfassungen werden freigelegt, dokumentiert und anschließend wieder weiss gestrichen. Dazu kommt eine Lage Japanpapier drauf, das sich später mal wiede rleicht lösen lässt.



Eine der tragenden inneren Wände wurde mit einer Vorsatzschale versehen, da die Planer an sonsten schlicht keine Möglichkeit hätten, sämtliche Versorgungs- Strom- udn Datenleitungen sowie Lüftungen unterzubringen. Hier zu sehen an der Türe, die in die Wand zurück gesetzt ist:



Damit aber der Raumeindruck nicht zu sehr leidet, hat man sich entschlossen das Stuckgesims zu komplettieren und auch die Trockenbauschale damit auszurüsten. Interessanter Weise hat man die notwendige dehnungsfuge, die Trockenbauer üblicherweise mit Silikon füllen, heir großzügig und sichtbar mitten in die Kehle gesetzt:



Sicherlich hätte man, wenn man gewollt hätte, diese Fuge auch unsichtbar hinter der unteren oder oberen Zierleiste plazieren können.... aber Neues soll ja als solches erkennbar bleiben.

Über das Treppenhaus geht es in den 1. Stock. Dort sind die Räume dann noch mehr dem Zweck als Ausstellungsraum verpflichtet, und die Restaurierungsmaßnahmen sind zurückhaltender. Die Fenster indes bleiben trotzdem die originalen oder rekonstruierten Doppelkastenfenster, wobei der innere Flügel mit Doppelisolierglas ausgerüstet wird:



Vom Treppenhaus aus geht durch eine große Holztür mit Oberlicht vom Wohntrakt getrennt ein Gesindetreppenhaus in das Dachgeschoss:




Diese Treppe wird ebenfalls restauriert werden und weiterhin begehbar bleiben. Man sieht aber direkt, dass sie deutlich enger udn steiler ausfällt, als die Treppenanlage für dei Herrschaften.
Am oberen Ende gibt es noch ein Kleinod zu sehen, das sog. "Zwergenzimmer":



Im Dachgeschoss wird eine Art Kabinettkonzept umgesetzt. Mehrere kleine Räume mit kleineren Fenstern werden speziellen Exponaten Raum bieten. Diese Wandmalerei wird gesichert und restauriert. Erschlossen werden diese durch einen Vorplatz, in dem die Decken weit abgehängt werden (doppelte Gipskartonbeplankung). Auffällige Nischen werden später einmal Beleuchtung enthalten, die durch eine Milchglasschabe durchleuchten wird.



Der Architekt verriet dass es diese Deckendurchbrüche bereits früher gegeben habe. Vermutet wird, dass dies den besitzern in den zwanziger Jahren zuzuschreiben ist, einer jüdischen Familie, die das Laubhüttenfest (sukkot) feierten und hierzu den Himmel und das Licht in ihre Räume lassen mussten. Gesichert ist diese Annahme nicht.

Zuletzt noch das Untergeschoss, das überraschender Weise noch nicht der Keller ist. tageslicht und großzügige trockene Räume bieten sich auch hier:




Fußboden von Villeroy&Boch aus der Erbauungszeit. Wird ebenfalls restauriert:



Das Untergeschoss wird vorallem Wirtschafts-, Sanitär- und Technikräume aufnehmen.

Ingesamt ein sehr schönes Projekt, in dem ca. 5,2 Millionen EUR investiert werden. Diese Führung heute diente ja vorallem dazu zu zeigen, wofür man das Geld in die Hand nehme. Man freute sich überdies, dass während des Umbaus tatsächlich kaum schwierigkeiten aufgetreten sind. Die Deckenbalken, der Dachstuhl, die Wände, alles war in einem guten Zustand, sodass kaum Substanzertüchtigung notwendig gewesen ist. Man hatte wirklich das Gefühl, dass bei diesem Umbau nahezu 0 Originalsubstanz verloren geht. Die Einbauten werden wiederhergestellt (Holzvertäfelungen, Treppengeländer), bauzeitlich ersetzt (Fenster und Fensteroliven) oder materialgleich erneuert (Fußböden).Leitungen, Technik, Lüftungen werden sorgsam versteckt in einem Mindestmaß an notwendigen Trockenbaukonstruktionen eingebaut. Der Charme einer Industriehalle bleibt dem Ort erspart. Da auch der Außenbereich sorgfältig umgestaltet wird, unter Beibehaltung des historischen Tores und des Zaunes, entsteht hier ein echtes Juwel.
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