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Alt 09.08.04, 18:22   #31
Ernst
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Ernst braucht man einfachErnst braucht man einfachErnst braucht man einfachErnst braucht man einfachErnst braucht man einfachErnst braucht man einfach
Zitat:
Zitat von der benutzer
Warum nicht,
weil Rotterdam seinen absoluten Vorsprung seit damals noch vergrößert hat und wie geschrieben beim Ausbau auch viel weiter ist etc.
Da ist kein Rankommen mehr.
Antwerpen kann irgendwann eingeholt werden.

Antwerpen und Rotterdam liegen allerdings viel näher beim Meer als Hamburg und werden daher leichter ausbauen können.
Mal sehen. Ich vermute, daß Hamburg den Abstand in 10 Jahren erheblich verkürzt haben wird, weil die Strukturen der europäischen Wirtschaft sich deutlich verändert haben werden.
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Alt 11.08.04, 10:54   #32
Fettes Toast
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Rotterdam ist ein Allroundhafen "mit alles": Stückgut, Massengut und "scharfe Sauce", während Hamburg sich in letztet Zeit vor allem auf Stückgut insbesondere Container spezialisiert. Es gibt auch immernoch etwas Massengut aber der Anteil geht langsam aber sicher zurück.

Nun ist es ja so, dass Massengut in der Regel mehr Masse auf die Waage bringt. Stellt Euch eine Container voll mit chinesischen Billig-Feuerzeugen vor und dann das geliche Volumen bestehend aus Getreide, Öl oder sogar Eisenerz und Kohle (kaum Hohlraum) Klar dass Massenguthäfen mehr t aufweisen. Containerumschlag bringt aber mehr Umsatz, da es technisch aufwendiger ist, und die Ware in der Regel wertvoller ist. (Ok, beim Vergleich zwischen chinesischen Feuerzeugen und Rohöl zu heutigen Preisen kann man sich streiten )

Aufgrund des geringen Massengutanteils wird Hamburg die beiden anderen Häfen wohl nie bei den umgeschlagenen t einholen. Es ist aber duurchaus möglich das Hamburg in 4 bis 5 Jahren Europas größter Container-Hafen sein wird.
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Alt 15.08.04, 08:11   #33
CityHai
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http://www.hafen-hamburg.de/daten/ce...datenundfakten

[...]

Ankommende Handelsschiffe (Seeschifffahrt)

1991 1998 1999 2000 2001 2002 2003

Anzahl (in 1.000)12,9 11,8 11,6 11,9 12,4 11,7 11,5

Raumgehalt(NRT)57,9 64,9 66,1 101,6 115,4 121,0 129,8

[...]

HAFENBAHN

Transportaufkommen (inMio.t)

1991 1999 2000 2001 2002 2003
21,9 22,3 24,2 26,7 28,1 29,2

Container (in 1.000 TEU)

1991 1999 2000 2001 2002 2003
512,2 678,0 780,0 840,0 920,0 1020,0

[...]
__________________
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Geändert von CityHai (15.08.04 um 08:18 Uhr)
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Alt 16.09.04, 09:54   #34
Fettes Toast
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Die Bundesregierung schiebt den Ausbau der Elbe auf die lange Bank

Die Welt 16.09.04

Die Bundesregierung schiebt den Ausbau der Elbe auf die lange Bank: Am Mittwoch hat das Bundeskabinett beschlossen, der Vertiefung der Unterelbe wie auch der Außenweser vorerst nicht zuzustimmen. Zunächst sollen neue Gutachten zum Naturschutz eingeholt werden, wie Regierungssprecher Béla Anda in Berlin erklärte. Außerdem soll ein gemeinsames Seehafenkonzept mit den Ländern entwickelt werden. Der Ausbau könne erst in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden, wenn alle Maßnahmen bei Bundeswasserstraßen "priorisiert" wären, so Anda. Damit hat sich die streng ökologische Betrachtungsweise und somit die Linie von Bundesumweltminister Jürgen Trittin durchgesetzt. Der Grünen-Politiker wird nach Ausarbeitung der Gutachten letztlich das letzte Wort über den Elbausbau sprechen können.

ganzet Artikel:
http://www.welt.de/data/2004/09/16/333063.html

------------------

Arrrg, selbt bei ökologisch sehr vorteilgaften Verkehrsmittels weigert Minister T sich nich nötige Infratruktur anzupassen. Das ist schon Schizo. Wenn die Grünen indirekt die Wetbewerbspostion von Rotterdam verbessern und die Güter dann per LKW über die Autobahn nach Osten rollen werden sie schon sehen, was sie davon haben.

Geändert von Fettes Toast (18.09.04 um 09:48 Uhr)
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Alt 18.09.04, 22:50   #35
Hexenhammer
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Hexenhammer könnte bald berühmt werden
Trittin befuerwortet ja Wilhemshaven, kein Wunder, dass er Hamburg immer in die Parade faehrt.
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Alt 02.12.04, 07:25   #36
Fettes Toast
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Es gibt neue tolle Nachrichten:

heute (2.12.04) in der Mopo:
Zitat:
Neuer Rekord!
115 Millionen Tonnen Umschlag in 200
...
Den größten Anteil am Boom hat der Containerumschlag. 7,1 Millionen TEU (20 Fuß Standardcontainer) werden bis in die Silvesternacht umgeschlagen. Gut eine Million oder 15 Prozent mehr als 2003. "Wenn es so weitergeht, werden wir Rotterdam als größten europäischen Hafen bald ablösen", prophezeit Hafensprecher Bengt van Beuningen. "2004 haben wir die Rotterdamer Zahlen von 2003 erreicht. Bei den Wachstumsraten ist der Wechsel an der Spitze, nur eine Frage der Zeit."
ganzer Artikel: http://www.mopo.de/nachrichten/101_politik_70172.html


Dazu passend vor ein paar Tagen in der WELT:

Zitat:
HHLA investiert 800 Millionen Euro
Terminal-Umbau soll Umschlagkapazitäten verdoppeln - 3000 neue Arbeitsplätze entstehen in der Region
Mit einer Rekordsumme von 800 Millionen Euro will die Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (HHLA) in den nächsten Jahren ihre Containerterminals ausbauen und modernisieren. Am Montag fiel auf dem Terminal Burchardkai der Startschuß für den Umbau. Statt rund 2,5 Millionen Standardcontainern auf 20-Fuß-Basis, den sogenannten TEUs, sollen hier von 2010/2011 an 5,2 Millionen Normkisten bewältigt werden. Allein der Umbau des Burchardkais wird rund 600 Millionen Euro kosten.
ganzer Artikel unter: http://www.welt.de/data/2004/11/30/367517.html
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Alt 02.12.04, 10:27   #37
Max BGF
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Max BGF hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Gute Nachrichten!
Bezieht sich die Ablösung Rotterdams nur auf Container oder Gesamthafen?
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Alt 02.12.04, 13:01   #38
Frank
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Containerumschlag.
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Alt 03.02.05, 18:29   #39
CityHai
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Zur Lage des existentiell wichtigen Ausbaus der Elbe:

(..) Das Heft ("Zukunft Elbe") ist Teil einer PR-Kampagne, mit der die Hamburger Hafenwirtschaft seit kurzem um Akzeptanz für ihr derzeit allerwichtigstes Anliegen wirbt: Der Bund soll die Fahrrinne in der 120 Kilometer langen Unterelbe um gut einen Meter vertiefen und gehörig verbreitern, damit auch die allergrößten unter den Mega-Schiffen der Zukunft auf dem Weg nach Hamburg jederzeit genug Wasser unterm Kiel haben.(..)

(..) Hamburg könne sich, so die Hafen-Lobby, dem Trend zu immer größeren Containerfrachtern nicht widersetzen, wenn es seinen Ruf als "Tor zur Welt" und als zweitgrößter Containerhafen Europas (nach Rotterdam) nicht aufs Spiel setzen wolle. Doch schon jetzt gängige Großfrachter haben Probleme, die lange Fahrrinne zwischen der Nordsee und dem Hamburger Hafen zu passieren.

Während Schiffe mit einem Tiefgang von maximal 12,50 Metern den Hamburger Hafen noch unabhängig von den Gezeiten anlaufen und wieder auslaufen können, müssen Frachter mit 13,50 Metern Tiefgang sozusagen auf der Tidewelle reiten - was einkommenden Schiffen meistens ohne weiteres möglich ist, auslaufenden jedoch nur in einem schmalen Zeitfenster von 80 Minuten.(..)

(..) Die Forderung findet in Hamburg, wo 145.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Hafen abhängen, natürlich breite Zustimmung. Ganz anders reagieren die Unterlieger entlang der Niederelbe, Richtung Cuxhaven, sowie Umwelt- und Küstenschützer: Bei ihnen hat Hamburgs Antrag an den Bund, die Elbe baldmöglichst weiter auszubaggern, tiefe Ängste geweckt und heftige Proteste ausgelöst.(..)

(..) Dabei geht es den Kritikern nicht etwa darum, ein naturbelassenes Flussbiotop samt Flora und Fauna zu bewahren. Denn die von Industrieanlagen flankierte Unterelbe, die im Zeitalter der Koggen gerade mal vier Meter tief war, ist in den letzten 150 Jahren bereits sieben Mal vertieft worden - zuletzt 1999 auf 13,50 Meter.

All die bisherigen Eingriffe haben, ebenso wie der Bau von immer höheren Deichen, messbare Folgen hinterlassen: Je tiefer die Fahrrinne, desto schneller und höher laufen die Fluten auf. Schwankte in Hamburg-St. Pauli der Wasserstand zwischen Ebbe und Flut im Jahre 1843 noch lediglich um 1,85 Meter, so beträgt der so genannte Tidenhub dort heute 3,58 Meter. Und der globale Meeresspiegelanstieg (siehe Teil 1 dieser Serie) wird die Gefahr von Sturmfluten an der Elbe noch erhöhen.(..)

(..) Sicher ist: Erfolg oder Misserfolg der AGU könnten Auswirkungen von nationalen Dimensionen haben. Nicht nur entlang der Elbe herrscht Streit über das Bagger-Projekt: In Berlin ist der sozialdemokratische Verkehrsminister Manfred Stolpe eher dafür, der grüne Umweltminister Jürgen Trittin strikt dagegen.

Und im hannoverschen CDU/FDP-Kabinett wäre mancher Politiker nicht allzu traurig, wenn die größten Containerschiffe eines Tages nicht in Hamburg entladen würden, sondern im niedersächsischen Wilhelmshaven: Dort nämlich, am Ölhafen im seeschifftiefen Jadebusen, plant das Land gemeinsam mit Bremen den Bau eines "JadeWeserPorts", speziell ausgelegt für die künftigen Mega-Carrier mit dem Supertiefgang.(..)

Quelle ist Spiegel online
http://www.spiegel.de/wissenschaft/e...339647,00.html
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Alt 26.03.05, 19:17   #40
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Boomender Aussenhandel beschert Seehäfen Rekordjahr

(...) Der Güterumschlag stieg um 6,8 Prozent auf einen Rekordwert von über 272 Millionen Tonnen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Dabei legte der Versand ins Ausland um fast neun Prozent auf 100,2 Millionen Tonnen zu, die Einfuhren stiegen um knapp sechs Prozent auf 163,4 Millionen Tonnen. (...)
(...) Der Container-Umschlag stieg mit zwölf Prozent Zuwachs erneut überdurchschnittlich.(...)


Quelle: KSTA vom 24.03.
Link: http://www.ksta.de/html/artikel/1111500566693.shtml
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Alt 26.04.06, 10:06   #41
libero
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Hamburger Hafen scheint zu "explodieren". Aktuelle Planungen zu Infrastruktur und Kapazitätserweiterungen:

http://www.mopo.de/2006/20060426/ham...m_infarkt.html
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Alt 26.04.06, 12:31   #42
LugPaj
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Habe gerade ein bisschen ueber den Hamburger Hafen gelesen. Der Rotterdamer Hafen scheint ja noch in einer anderen Liga zu spielen. Anhand der Geographischen position an der Rheinmuendung wird das wohl auch immer so sein.

Allerdings ein sehr nettes Kuriosum ist ja, dass im Hamburger Hafen ein Teil zu Tschechien gehoert!
Naemlich der Moldauhafen, der anscheinend fuer 99 Jahre an Tschechien verpachtet ist. (bis 2028)

Bedeutet das, das frueher innerhalb des Hamburger Hafens ein kleiner Teil Ostblock existierte ?
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Alt 26.04.06, 19:34   #43
DiggerD21
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Der Rotterdamer Hafen ist einfach gigantisch! Hatte ihn auf dem Flug von Hamburg nach London sehen können. Da reihen sich Tank an Tank.
Im Containergeschäft von/ nach Mittel- Ost- und Nordeuropa hat Hamburg aber die Nase vorn. Da wird Rotterdam von vielen Schiffen nur deshalb angefahren, weil in Hamburg keine Kapazität frei ist.
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Alt 04.04.07, 14:28   #44
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Börsengang soll dringenden Ausbau ermöglichen

Wenn darüber noch nicht berichtet wurde - bitte sehr!

Es handelt sich doch um interessante Neuigkeiten. Besonders natürlich im Hinblick auf den Ausbau des Hafens. 2,9 Milliarden ist schon ein Wort!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,471475,00.html
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Alt 04.04.07, 16:56   #45
Waxo Khana
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Da schmeissen wir doch gleich dieses hinterher.

property-magazine

Burchardkai wird ab heute erweitert.
bis 2012 wird der Burchardkai für die HHLA um 3 Liegeplätze mit einer gesamtlänge von 1100 Metern und 16,70 Tiefgang erweitert.
Der Umschlag soll durch diese Massnahme verdoppelt werden können.
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