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Alt 21.08.09, 12:58   #16
spoonetti
Archibald
 
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spoonetti sitzt schon auf dem ersten Ast
Die Stadt will in unserer Strasse die Wackersteine entfernen und stattdessen Teer auslegen. Ich glaube ich werde mal mit meinen Nachbarn ein Volksbegehren starten...!
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Alt 08.09.09, 17:34   #17
Waxo Khana
Li La Launischbär
 
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Waxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nett
Die Arbeiten am Forum haben begonnen. Es wird kräftig entkernt.
Quelle: meine eigenen Augen.
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Alt 17.09.09, 09:54   #18
Waxo Khana
Li La Launischbär
 
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Waxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nettWaxo Khana ist einfach richtig nett
Gestern gab es hierzu eine öffentliche Anhörung.

Die Meinungen prallten aufeinander, 200 Protestierende verzögerten den start der Anhörung.

Quelle: Abendblatt

Und ein kleines Holz-Klötzchen Bild vom Abendblatt
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Alt 17.09.09, 15:30   #19
Oeconom
Stimme der Vernunft
 
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Oeconom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Habe ich auch heute gelesen und mich ziemlich aufgeregt darüber, dass einige Kleingeister mal wieder notwendige Schritte zu verhindern suchen. Das ist wahrscheinlich die letzte Chance die Altonaer Innenstadt noch einmal wiederzubeleben.

Da kann man echt nur den Kopf schütteln.
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"du bist schon irgendwie ein affe" (Kommentar zu einem meiner Beiträge)
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Alt 17.09.09, 16:28   #20
luxemberg
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luxemberg ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
ist ein großes blaues einkaufshaus eines billigen einrichtungsdiscounters die richtige aufwärtung für eine "altstadt"?
ist nicht eine kleinteilige hochwärtige architektur und gute gestaltung des öffentlichen raumes in der bergstr die richtige form von aufwärtung und anreiz dort zu bummeln, eisessend zu spazieren oder zu wohnen/arbeiten?

es ist denkbar das die vielen billigläden und 1-euro-geschäfte dicht machen wenn ikea aufmacht, weil ikea alle ihre kunden absorbiert.
das es für die aufwertung des viertels interessante andere geschäfte anzieht ist nich so wahrscheinlich, oder?

in der abendblattumfrage scheint ikea nicht so begehrt zu sein
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Alt 17.09.09, 17:10   #21
DiggerD21
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DiggerD21 ist ein geschätzer MenschDiggerD21 ist ein geschätzer MenschDiggerD21 ist ein geschätzer MenschDiggerD21 ist ein geschätzer Mensch
IKEA lockt vor allem junge Menschen an (besonders Studenten). Das lockt im Idealfall wieder andere Unternehmen an, welche die gleiche Zielgruppe haben. Und die 1-Euro-Shops haben zum größten Teil keine Überschneidungen mit dem IKEA-Sortiment. Sie würden höchstens durch steigende Mieten verdrängt.
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Alt 17.09.09, 17:51   #22
luxemberg
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luxemberg ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Zitat:
Zitat von DiggerD21 Beitrag anzeigen
IKEA lockt vor allem junge Menschen an (besonders Studenten). Das lockt im Idealfall wieder andere Unternehmen an, welche die gleiche Zielgruppe haben.
will man sehen welche aspekte urbanen lebens junge menschen anziehen, kann man sich in der schanze oder im karoviertel umschauen

ikea bietet möbel (etc) für einen sehr kleinen preis auf eher niedriegem qualitätsniveau an.
das zieht menschen mit wenig geld an, die kein geld für teure möbel und ein anschließendes viergängemenü beim portugiesen haben. natürlich ist da der anteil junger menschen hoch (die in der aubildung sind und wenig geld haben, oder junge familien mit geringen einkommen)

wenn man aber den anreiz für kunden von ikea betrachtet steht der billige preis für massenware im vordergrund. in der gastronomie wäre da zb mcdonalds ein pendant. das ikea mit solchen partnern eine nachhaltige lösung für eine "altstadt" im 21. jahrhundert ist, kann ich nicht ganz bekräftigen.

besonders in einigen seitenstrassen der bergstr, zb im norden, sind elegante architektur(-reste) die bessere entwicklungsmaßnahmen verdienen und zu mehr potenziel haben
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Alt 17.09.09, 22:38   #23
Donjon05
weniger ist mehr
 
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Donjon05 wird schon bald berühmt werdenDonjon05 wird schon bald berühmt werden
Ich glaube, dass sich an der architektonischen Form des Neubaus noch was verbessern lässt. Die Fassade könnte kleinteiliger gestaltet werden. - Die Parzellen-Struktur der gegenüberliegenden Straßenseite sollte der Maßstab sein. Ein Rythmus von senkrechten Fassadenabschnitten aus blau und gelb glasierten Backsteinen mit Rücksprüngen wäre doch mal was.

Mit Sicherheit ist das vor dem Hintergrund der üblichen Zweckarchitektur für den Konzern Ikea eine Herausforderung. Aber wer jenseits der grünen Wiese punkten möchte, sollte diese städtebauliche Herausforderung annehmen!

Mich stört eigentlich nur die Anzahl von drei bis vier Parkdecks, die im Gespräch sind. Für einen sogenannten "Citystore" scheint mir das zu viel.
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Alt 17.09.09, 23:27   #24
DiggerD21
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Die Situation ist doch derzeit so, dass IKEA der einzige(!) Interessent ist, der dort ein Geschäft eröffnen will. Oder nicht? Also, was ist besser: Den Status Quo beibehalten oder versuchen, mit den gegebenen Angeboten (IKEA) eine Änderung zu bewirken?

Im übrigen geben viele dieser jungen Leute ironischerweise gerne ihr Geld für teure Latte Macchiati aus.
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Alt 18.09.09, 08:46   #25
Oeconom
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Oeconom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ich weiß nicht, ob die Käuferschicht von Ikea hier so richtig wahrgenommen wird. Sicher da kaufen viele jüngere Menschen, Studenten, sicherlich auch einige Ärmere, aber ich kenne auch sehr viele junge Paare, Familien, Gutverdiener, die gern bei Ikea kaufen. Dies liegt sicherlich oft daran, dass günstige Ikeamöbel für die Ersteinrichtung erstmal ausreichend sind, aber auch, dass man bei Ikea durchaus auch höherwertige Möbel bekommt und sicherlich auch daran, dass Ikea einfach "IN" ist und man mit Freunden und Bekannten über Billy so gut parlieren kann.

Gut möglich, dass es bessere Möglichkeiten für eine Aufwertung der Altonaer Innenstadt gäbe, aber Ikea ist nunmal die einzige Möglichkeit, die realistisch ist. Zusammen mit ein paar städtebaulichen Umbauten ist dies die Chance endlich wieder Leben in die Altonaer Innenstadt zu bringen. Ansonsten gehen da nämlich sicher irgendwann die Lichter aus.

Nachtrag: Es ist erstmal wichtig, dass Menschen mit einer gewissen Zahlungskraft in die Altonaer Innenstadt zurückkehren, da ist Ikea und da wäre auch McDonalds ein Anfang. Wenn erstmal wieder Menschen, die einkaufen möchten, angezogen werden, entstehen auch wieder Möglichkeiten für kleine oder große Einzelhändler, Cafes, Restaurants. Es wäre eine Katastrophe diese Chance zu vertun.
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"du bist schon irgendwie ein affe" (Kommentar zu einem meiner Beiträge)
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Alt 18.09.09, 08:54   #26
Oeconom
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Oeconom befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hamburger Problem

Hier ist ein schöner Artikel zu diesem Hamburger Problem: http://www.welt.de/hamburg/article45...nvestoren.html

Es geht darum, dass es für Investoren in Hamburg immer schwieriger wird überhaupt zu investieren, weil es in Hamburg für Opportunisten besonders einfach ist ein Investitionsvorhaben vorerst zu stoppen. Genannt werden insbesondere Ikea und Möbel Höffner als Beispiele. Sicherlich ließen sich noch mehr Beispiele finden. Dieses Problem hält Investoren von Hamburg fern und verhindert die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Es wäre schön, wenn du kurz den Inhalt grob mit eigenen Worten wiedergeben könntest, danke!
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"du bist schon irgendwie ein affe" (Kommentar zu einem meiner Beiträge)

Geändert von Oeconom (20.09.09 um 18:42 Uhr)
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Alt 20.09.09, 13:50   #27
luxemberg
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Beiträge: 27
luxemberg ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
das video-pendant zum artikel, mit einigen statements..

http://www.youtube.com/watch?v=dCTdpXseFN4
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Alt 22.09.09, 09:10   #28
k-roy
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k-roy wird schon bald berühmt werdenk-roy wird schon bald berühmt werden
Ok mein erster Beitrag, und gleich zu so einem sensiblen Thema:

Natürlich ist ein IKEA ein unersetzlich guter Impuls für die Große Bergstraße.
Bleibt die Frage, ob die Behörde wirklich im Sinne des Standorts entscheiden kann -besonders mit Hinsicht auf Verkehrsplanung, Baukörpergröße/BGF und Fassaden, meines Erachtens so wie es vorliegt hochkritisch- oder sich dem Investor beugt.

Die Anzahl der Bürgerbegehren wächst demnach zu Recht. Jahre der Vertreibung aus den Szenevierteln und unzählige stadtmißachtende Investorenprojekte wie das Frappant haben die Bürger mißtrauisch gemacht - denn die Stadt kann offensichtlich nicht steuernd auf Investorenträume einwirken.
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Alt 22.09.09, 09:48   #29
Midas
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Midas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiellMidas ist essentiell
Erstmal wilkommen im Forum. However: "Die Buerger"? Setze bitte nicht (was leider viele tun) deine private Ansicht oder vielleicht die deiner Freunde mit "Die Buerger" oder am besten noch "den Hamburgern" gleich.

Im Gegenteil: Ich wuerde sogar behaupten (jedoch auch ohne es letztendlich beweisen zu koennen), dass die Mehrheit der Hamburger allen moeglichen Projekten eher positiv bis neutral gegenuebersteht und nur jeweils eine kleine Minderheit vor Ort sich (entweder aus einem bestimmten Eigeninteresse oder einer eher allgemeinen Ablehnungshaltung gegen Stadt und/oder Senat) gegen bestimmte Planungen ausspricht und dann auf einmal anfaengt sich fuer das Sprachrohr der Buerger zu halten.

Oft sind die Entwicklungen und Planungen selbst auf Basis von solide prognostizierten Zahlen und Vorhersagen getroffen, waehrend der Widerstand sich lediglich auf Ansichten, Meinungen und Bauchgefuehl beruft, was letztlich keiner serioesen Ueberpruefung standhaelt.

Ich sehe die IKEA-Plaene insgesamt sehr positiv, zumal die Alternativen am Standort (wie die letzten Jahre des Verfalls und Leerstands beweisen) kaum gegeben sind. Wer IKEA nicht will soll mal statt nur dumpf zu protestieren mit einer tragfaehigen Alternative hervorkommen. Ich fuerchte da wird es bei 99% der "Gegner"ganz schnell eng.

Was ich allerdings auch so sehe wie viele hier: Mit der grobschlaechtigen Gestaltung des ersten Vorentwurfes haben sie Schweden sich keinen gefallen getan. Es waere so leicht grade an dieser wenig attraktiven Stelle der Stadt mit vertretbarem Aufwand nicht nur stadtstrukturell sondern auch architektonisch eine Aufwertung zu schaffen. Anstatt nur gegen IKEA zu protestieren sollte man lieber auf eine hochwertige und schluessige Gesatltung und einen angemessenen Baukoerper draengen.
Midas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.09.09, 10:24   #30
k-roy
Senior-Mitglied

 
Registriert seit: 22.09.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 330
k-roy wird schon bald berühmt werdenk-roy wird schon bald berühmt werden
Kurze nee doch lange Antwort:
a- Ich stehe dem Projekt grundsätzlich positiv gegenüber, im Detail allerdings in fast allen Punkten negativ. Es darf hier mangels Alternativen kein "Ja" oder "Nein" geben.

b- mit "die Bürger" sind natürlich erstmal die Bewohner vor Ort gemeint, und daher auch im baurechtlichen Sinne anzuhören und zu berücksichtigen. (Damit meine ich nicht die Künstlergruppen mit von vornherein befristeten Verträgen, hier liegen keine wirklichen Anrechte vor, nur Symphatien meinerseits, habe selber kurzzeitig dort gearbeitet).

c- Oft sind die Planungen aus verschiedenen Gründen auf Basis von UNSOLIDE prognostizierten Vorhersagen getroffen. Eine Baugenehmigung ist auch seitens des Investors ein Pokerspiel, was denn alles aus der Hütte rauszuholen ist, das die Stadt immer öfter verliert. Wenn die Genehmigung erst einmal da ist, ist der Drops gelutscht.
Hier handelt es sich ja glaube ich erst einmal um eine Bauvoranfrage, die das Volumen der Maßnahme feststecken will. Ich schätze, der Vorschlag von IKEA liegt etwa 50% über deren Break-Even bzw. über der Verträglichkeit für den Stadtteil - Bauchgefühl
Ich denke, ein Verkehrsplaner könnte relativ schnell einige Unverträglichkeiten erläutern. Die absurde Idee eines Autobahnzubringers über den Altonaer Bahnhof (ich glaube aus Reihen der CDU) kommt ja möglicherweise auch nicht von ungefähr.
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