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Alt 13.12.16, 08:45   #226
Rohne
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Rohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz seinRohne kann im DAF auf vieles stolz sein
Wieso spielt ihr Investitionen mit Investitionen aus? Frankfurt hat einfach wie so viele andere öffentliche Verwaltungen das Problem, das viel zu viel Geld verschwendet wird. Der Sozialhaushalt umfasst auch in Ffm ein knappes Drittel des Gesamtetats, der Verwaltungswasserkopf ist viel zu groß und damit die Personalausgaben (und auch die damit nötigen Rückstellungen) zu hoch. Nicht zu vergessen, dass Frankfurt sich zwar die mit Abstand höchsten Kulturausgaben pro Kopf leistet, diese aber nicht wirklich effizient einsetzt. Kulturell werden eher andere Städte wahrgenommen, vorzeigbare Subkultur (ehemals Welt-Hauptstadt des Techno, gibt es heutzutage nichtmal mehr ein halbwegs gescheites Nachtleben) gibt es schon gar keine mehr. Da gibt es so einige Stellen, wo man streichen und deutlich effizienter werden könnte - ja eigentlich dringend muss - ohne dabei Investitionen gegeneinander auszuspielen.
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Alt 13.12.16, 09:44   #227
m.Ro80
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Zitat:
Wieso spielt ihr Investitionen mit Investitionen aus?
Das wollen wir nicht im Sinne von "Vorsatz". Aber letztlich läuft es darauf hinaus. Es geht darum, Prioritäten setzen zu müssen. (wohl oder übel).
Wie alle anderen westdeutschen Wirtschafts-Dörfer sind auch wir nun einmal nicht die "Hauptstadt", die jederzeit nach vollem Belieben den <Bundes-Turbo> zuschalten kann.
Einen (oft zu hörenden) Aspekt formulierst Du: In Ffm. gäbe es die höchsten Kulturausgaben pro Kopf bundesweit. Hast Du da konkretere Zahlen ?
Verglichen mit den kulturellen Strömen Berlins erscheint das, was hier (hochkulturell wie subkulturell) läuft als ein kleines Bächlein.
... und (zurück zum Thema): Nicht einmal die in Ffm. (neu errichtete) Verkehrs-Infrastruktur erscheint metropolitanisch (Tram im Europaviertel ... , Tram auf der Friedberger... , Tram auf der Eckenheimer ... ).

Irgendwie scheinen viele Behauptungen / Zahlen über Ffm. einfach nicht zu stimmen.
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Alt 11.04.17, 21:47   #228
Megaxel
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In der Printausgabe der FNP wird berichtet, dass Continetal am Standort Rödelheim (Guerickestraße) expandiert und neue Gebäude für 500 Mitarbeiter errichten will. In diesem Zusammenhang sollen Gespräche auch über einen ÖPNV-Anschluss (S 5) geführt werden. Die Bahnlinie liegt ca 200 Meter weiter westlich, hinter der Metro und dem Toom-Baumarkt. Zudem liegt der Bahnhof-Rödelheim nur ca. 1 km entfernt. Es kann sich damit eigentlich nur um einen Zubringer-Bus handeln, auch wenn dies im Artikel so nicht rauskommt.
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Alt 26.04.17, 11:30   #229
Schmittchen
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U-Bahn-Linie Südbahnhof - Sachsenhäuser Warte

Zu einer Anfrage des Ortsbeirats 5 bezüglich einer Verlängerung der U-Bahn-Linie in Sachsenhausen vom Südbahnhof ausgehend nahm der Magistrat am 21.04.2017 wie folgt Stellung:
Die Verlängerung der Stadtbahn vom Südbahnhof zur Sachsenhäuser Warte wurde 2005 bei der letzten Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans (GVP) der Stadt Frankfurt am Main untersucht und seinerzeit als "Maßnahme ohne vordringlichen Bedarf" eingestuft, weshalb das Projekt zunächst nicht weiter verfolgt wurde.

Vor dem Hintergrund der aktuellen städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils sowie der gegenwärtigen Bevölkerungsentwicklung Frankfurts ist beabsichtigt, im Zusammenhang mit der jetzt anstehenden erneuten Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans eine Schienenanbindung für den Sachsenhäuser Berg zu untersuchen. Dabei sollen alternativ der Bau einer Straßenbahnverbindung vom Lokalbahnhof kommend über die Darmstädter Landstraße und die Verlängerung der U-Bahn vom Südbahnhof bis zur Sachsenhäuser Warte geprüft werden.
(Text ist "amtliches Werk" iSv. § 5 UrhG)
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Alt 24.06.17, 18:07   #230
aktivhaus
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aktivhaus hat die ersten Äste schon erklommen...
Was spricht gegen eine Verlängerung der Straßenbahn auf der nördlichen Mainzer Landstraße, vom Platz der Republik her rechts abbiegend? Man könnte die Fahrspuren auf beiden Seiten auf eine reduzieren und die Straßenbahn bequem durch die Mitte führen. Das würde zumindest bis zur Bockenheimer Anlage klar gehen, danach wäre zu überlegen, ob man durch den Reuterweg (einspurig?) und an der Bremer Str. weiter macht, um die Gegend Richtung Uni besser zu erschließen.

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass so ein Vorhaben in der Stadt schon diskutiert war und verworfen wurde, weil die Gegend gut genug durch Busse erschlossen wäre. Selbst wenn dem der Fall wäre, ist hier dreierlei anzumerken:

- Busverkehr (konkret Linie 64 in diesem Fall) ist weniger verlässlich und auch von den Kapazitäten (und der Steigbarkeit deren) her nicht so wirklich das beste. Umweltfreundlicher Busverkehr ist außerdem wesentlich schwieriger zu gestalten als umweltfreundlicher schienengebundener Verkehr, das Ersetzen von Bussen würde also zur Verbesserung der Luftqualität in der Stadt führen.
- Ein solches Vorhaben würde (hoffentlich) langfristig die Anzahl der Autos, die durch die Stadt fahren, reduzieren. Weitere Verbesserung der Luftqualität, und wenige Ausreden für Autofahrer, gewisse Gegenden wären schlecht erreichbar.
- Redundanz im öffentlichen Verkehrsnetz ist grundsätzlich keine allzu schlechte Idee. Auch wenn man die Taunusanlage über die S-Bahn schnell erreicht, ist eine Doppelbedienung, und dazu auch mit einem 'leichtgewichteren' und 'städischerem' (in dem Sinne, dass der S-Bahnverkehr häufig durch den Zustrom aus den Nachbarkommunen ausgelastet ist) Verkehrsmittel, sicherlich nicht abwegig.

Hinzu käme, dass das ganze als oberirdischer Verkehr mit relativ wenig Aufwand zu haben wäre. Hier muss man nur Mut gegenüber den Autofahrern beweisen.

Ich muss hier dazu anmerken, dass ungeachtet des oben geschriebenen der beste Katalysator für den Umstieg vom Auto- auf den öffentlichen Verkehr tatsächlich eine Senkung der exorbitanten Preise ist. Als Beispiel, ich habe mich hierzu mit einem Kollegen unterhalten, der im Norden von Darmstadt wohnt. Er meinte, dass es für ihn billiger sei, mit dem Auto in die Stadt zu fahren als die Straßenbahn zu nehmen. In Frankfurt sind die Fahrtpreise sogar noch schlimmer. Das ist natürlich ein Umstand, bei dem es sehr schwierig sein kann, die Leute von den Vorteilen des öffentlichen Personennahverkehrs zu überzeugen, sei er auch so flächendeckend und freundlich wie man sich wünscht.
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Alt 24.06.17, 18:45   #231
cardiac
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cardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfachcardiac braucht man einfach
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Ehrlich gesagt glaube ich, dass die Zeit von Straßenbahnen vorbei ist. Sie bieten nicht den Vorteil von U-/Stadtbahnen, dass sie (so gut wie) kreuzungsfrei sind, und verlieren ihren Vorteil gegenüber dem Busverkehr durch die technischen Fortschritte im autonomen Fahren. In China fährt schon eine autonome, bereifte "Tram" über die Straßen. Der Kostenunterschied zwischen einer einfachen Straßenmarkierung einerseits und Gleisen andererseits ist sicherlich immens, aus den Gründen wäre jegliche Investition in Straßenbahngleise wirklich fahrlässig m.E..
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Alt 24.06.17, 21:57   #232
Fachwerkhaus
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Fachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfachFachwerkhaus braucht man einfach
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Busse, egal ob autonom fahrend oder klassisch, bieten nicht den Fahrkomfort eines Schienenfahrzeugs. Kommt eine wie auch immer geartete Spurführung hinzu, ergibt sich ein neuer Rattenschwanz an Folgeproblemen. Fährt ein schweres Fahrzeug wie ein Bus täglich hundertfach über die exakt selbe Stelle im Asphalt, drücken sich sehr schnell Spurrillen ein. An den vielfrequentierten Bushaltestellen kann man das schön beobachten. Also brauch man für die gesamte Strecke eine besonders befestigte Fahrbahn, wenn man nicht jährlich Unsummen in Ausbesserungen stecken will. Und schon ist das ach so tolle neue System nicht mehr viel billiger als die klassische Tram.

Autonome Fahrzeuge werden in den kommenden Jahrzehnten den innerstädtischen Verkehr verändern, daran habe ich keinen Zweifel. Dass die große Masse aber weiterhin verlässliche öffentliche Verkehrsmittel benötigt wird sich aber nicht so schnell ändern. Neue U-Bahn-Strecken sind praktisch unbezahlbar geworden und das nächstkleinere Beförderungsmittel ist und bleibt auf absehbare Zeit die Straßenbahn. Es gab in den letzten 60 Jahren sehr viele Versuche, ein "besseres" System für den Nahverkehr zu schaffen, durchgesetzt hat sich am Ende immer nur der Klassiker. Jetzt nicht mehr zu investieren, weil es in 20-30 Jahren vielleicht etwas besseres geben könnte, wäre grob fahrlässig.

^^
Die Strecke in der Mainzer Landstraße wurde 1986 als teil der "schienenfreien Innenstadt" stillgelegt, die Strecke durch den Reuterweg schon 1978. Es wäre zweifellos sinnvoll, die damals gerissenen Lücken im Netz besonders in der nördlichen und nordwestlichen Innenstadt wieder zu schließen. Mit der seit Jahrzehnten stetig steigenden Nachfrage könnten auch derzeit utopisch klingende Ideen irgendwann neu bewertet werden.

---
Übrigens hat die VGF nun eine Ausschreibung für 38 neue Straßenbahnwagen mit einer Option auf weitere 15 veröffentlicht. Ein Interview mit dem neuen Technischen Geschäftsführer Michael Rüffer aus der heutigen Print-FR geht von einer Lieferung 2022 aus. Geplant ist ein Ersatz der 38 R-Wagen von 1993-1997, die keine Klimaanlage haben und auch nicht nachgerüstet werden können.
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Alt 24.06.17, 23:38   #233
Miguel
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Miguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz seinMiguel kann im DAF auf vieles stolz sein
Zitat:
Zitat von Fachwerkhaus Beitrag anzeigen
Neue U-Bahn-Strecken sind praktisch unbezahlbar geworden
Ich bin zuversichtlich, dass du damit falsch liegst, da ich die U-Bahn auch in Zukunft als das absolut überlegene Nahverkehrsmittel ansehe. Die Renaissance wird kommen, und die Vision eines Mannes wird dabei helfen:

https://www.boringcompany.com/faq/

Hoffentlich genauso, wie er der etablierten Automobilindustrie mit Anlauf in den Hintern tritt, um den angeblich so unersetzlichen Verbrennungsmotor auf den Müllhaufen der Geschichte zu befördern.
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Alt 25.06.17, 03:10   #234
Wolfman-Al
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Wolfman-Al ist ein geschätzer MenschWolfman-Al ist ein geschätzer MenschWolfman-Al ist ein geschätzer MenschWolfman-Al ist ein geschätzer Mensch
Ich glaube auch dass wir in Zukunft wieder mehr U-Bahnen sehen werden. Auch hier in Frankfurt. Langfristig, in den nächsten Jahrzehnten, werden vielleicht sogar die Dauerprovisorien Eschersheimer und Eckenheimer endlich (END-LICH!) unter die Erde verlegt. Aber warum nicht weiter gehen? Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fracht-U-Bahn mit der der Lieferverkehr in der Stadt reduziert werden könnte? Ich hab neulich über dieses System hier http://www.cargocap.de/ gelesen und bin der Ansicht das dies eine gute Lösung für Frankfurt sein könnte.
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Alt 24.08.17, 19:40   #235
main1a
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2. S-Bahn-Tunnel | Gespräche mit Land und Bund aufnehmen

Der Verkehrsausschuss hatte seine 13. Sitzung am 22. August und hat den Antrag der BFF abgelehnt. Inhalt des Antrages war, dass die Stadt in Gespräche mit Land und Bund über die Planung, Finanzierung und Umsetzung eines zweiten S-Bahn-Tunnels beginnen sollte.
Einerseits hält Klaus Oesterling (Verkehrsdezernent) den 2. Tunnel aus Kostengründen nicht für sinnvoll. Anderseits sieht er keine verkehrliche Nachfrage, da ab Hauptbahnhof sich die Anzahl der Fahrgäste Richtung Innenstadt auf etwa 136.000 reduziert. Deren Anzahl reduziert sich ab Hauptwache erneut und nochmals ab der Konstablerwache. Mehr S-Bahn-Verkehr würde auch die geplante nordmainische S-Bahn nicht generieren da die zurzeit am Südbahnhof enden S-Bahnen dann nach Hanau fahren sollen.

Vielmehr sind die westlichen Zulaufstrecken aus Niederrad, Griesheim und Westbahnhof aktuell der Flaschenhals den es mit RTW und anderen Projekten zu weiten gilt um die Kapazitätsprobleme der S-Bahn in den Griff zu kriegen.

Quelle: FNP vom 23.08.2017
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Alt 06.10.17, 15:29   #236
surleau
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surleau könnte bald berühmt werden
Hallo zusammen,
ich hoffe ich habe jetzt den richtigen Thread genommen.
In diesem FNP-Artikel über Feldmanns neues Lieblingsthema Nahverkehr wird auch mal wieder die Verlängerung der Linie 11 zum Höchster Bahnhof gesprochen.

Da das Thema ja an-sich nicht neu ist:
Irgendwie fällt es mir aufgrund der Enge der Straßen schwer Vorzustellen, wie eine Straßenbahn durch die Emmerich-Josef-Straße fährt - eingleißig wie zweigleißig. Und auf die Zuckschwerdstraße einzubiegen würde ja einen enormen Umweg erfordern (Aber natürlich Höchst weiter erschließen).
Weiß hier jemand ob es da bereits (Vor-)Planungen oder eine Trasse für die Linienführung gibt? Und wie soll/kann das dann wieder zurück auf die Ursprungslinie geführt werden?

Natürlich fände ich auch eigene Ideen spannend.
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Alt 06.10.17, 16:03   #237
tunnelklick
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Für die Straßenbahn in Höchst gab es zwei Überlegungen:

1. die Strecke durch die Bolongarostraße bis zum Mainberg, etwa vor Haus Nr. 131) zu verlängern und dort stumpf enden zu lassen; das wurde verworfen und wird nicht mehr weiterverfolgt.

2. im Bereich Ludwig-Scriba-Straße auf das Niveau des Bahndamms zu kommen und die Straßenbahn auf der Südseite der Bahngleise bis zum Bahnhof Höchst zu führen. Das erfordert viele Kunstbauten und ist entsprechend teuer.
Im Ergebnisbericht 1996 zur Fortschreibung des GVP 1976/82 heißt es dazu:

Zitat:
Wegen der aufwendigen Trassenführung mit kostspieligen Kunstbauwerken aufgrund vorhandener baulicher Zwangspunkte belaufen sich die Investitionskosten für Fahrweg und ortsfeste Einrichtungen auf ca. 80 Mio DM... Geringe Mehrverkehre und ein insgesamt geringer Nutzen sind verantwortlich für ein betriebswirtschaftlich und gesamtwirtschaftlich indiskutables Ergebnis... Der Nutzen-Kosten-Indikator beträgt -0,38... Da die verkehrliche Wirkung einer Verlängerung der Straßenbahn von Zuckschwerdtstraße nach Höchst Bf als sehr gering einzustufen ist, könnte sich ein positives Bewertungsergebnis nur dann einstellen, wenn die Investitionskosten für Fahrweg und ortsfeste Einrichtungen erheblich verringert werden könnten. Die Maßnahme wird nicht in das Straßenbahnausbaukonzept übernommen."
Das war 1996 und daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert.
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Alt 06.10.17, 16:23   #238
tunnelklick
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Der FNP-Artikel enthält eine Fehlinformation. Der Eingemeindungsvertrag zwischen den Städten Höchst und Frankfurt aus dem Jahr 1928 sah die Verlängerung der Straßenbahn von Nied Kirche nach Höchst vor, nicht nach Höchst Bf. Frankfurt hat diese Klausel des Vertrages mit der Inbetriebnahme am 22.1.1952 erfüllt.
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Alt 08.10.17, 09:12   #239
Torben
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Ich würde sagen die Forderung ist immer noch unerfüllt, da im Eingemeindungsvertrag von "Höchst a.M. - Sindlingen" die Rede ist. Auch wenn die Endstation Zuckschwerdtstraße bereits in Höchst liegt, von Sindlingen ist sie noch ziemlich weit entfernt. Mit Verlängerung der Straßenbahn zum Höchster Bahnhof könnte man das in gewisser Weise als erfüllt ansehen, da dort Umstieg zur S-Bahn besteht, die in Sindlingen hält, und eine parallele Verlängerung entlang der S-Bahn bis nach Sindlingen vermutlich nicht wirtschaftlich zu betreiben wäre.
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Alt 09.10.17, 22:04   #240
main1a
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Regionaltangente Ost (RTO)

Klaus Oesterling (SPD, Verkehrsdezernent) bringt für die Regionaltangente Ost (RTO) jetzt seine Idee des Streckenverlauf ein da die vorgeschlagene Strecke von Becker zu weit außerhalb der Stadt liegt.

Oesterling orientiert sich am Verlauf der Autobahn A 661 um die Schienenstrecke von Bad Vilbel bis Offenbach-Kaiserlei zu führen. Von Bad Vilbel Nordbahnhof werden zunächst S-Bahngleise genutzt. Danach würde eine neu gebaute Strecke entlang der Bundesstraße B 3 und A 661 benötigt um an der Friedberger Landstraße am städtischen Liniennetz Anschluss zu erhalten. Mögliche Umsteigeverbindungen sieht er an der Seckbacher Landstraße zur U4, am Erlenbruch zur U7, am Ratswegkreisel zur Straßenbahn und S-Bahn und am Kaiserlei (vorläufiges Ende) zur S-Bahn. Aber auch ein P&R-Platz schwebt ihm vor. Er schätzt den Platz trotz eines möglichen Ausbaues der A 661 von 4 auf 6 Fahrsteifen als ausreichend ein. Es müssten 9 km neu gebaut werden und nur ein kurzes Stück im Tunnel geführt werden.
Aber auch eine südliche Fortführung Richtung Neu-Isenburg oder Richtung Norden nach Bad Homburg berücksichtigt seine Vorschlag (jeweils mit Anschluss an die RTW). Alternativ schlägt er auch eine nördliche Fortführung über die Niddertalbahn nach Glauburg-Stockheim vor. Auch schwebt ihm eine Verbindung an die U4-Strecke vor um darauf einige Züge direkt in die Innenstadt zu lenken.
Die Streckenvariante von Oesterling würde 500 Mio. EUR kosten und damit 100 Mio. EUR teurer als die Streckenvariante von Becker.

Für Tarik Al-Wazir (Grüne,Verkehrsminister) ist die Realisierung der Regionaltangent West (RWT) nicht mehr fern und deshalb sollten auch über eine östliche Linie, die nicht zum Hauptbahnhof geführt, nachgedacht werden um einen Ringschluss zu erreichen. Seiner Ansicht nach ist ein Gesamtkonzept für die Region notwendig um einen zukünftigen Fahrgastzuwachs zu bewältigen.

Quelle: FNP vom 09.10.2017
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