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Alt 15.04.13, 18:51   #91
tunnelklick
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^ Diese Maßnahme steht seit Jahr & Tag im GVP 2000 des Umlandverbandes Frankfurt und ist auch im aktuellen Maßnahmenkatalog des Planungsverbandes zum öffentlichen Verkehr nach wie vor enthalten. Wann eine Umsetzung ansteht, ist nicht bekannt. Klar aber ist, dass die alte Eisenbahnbrücke irgendwann der Erneuerung bedarf und spätestens im Zuge dessen dürfte es so weit sein.
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Alt 15.04.13, 19:03   #92
matz-ffm
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S-Bahn-Station im westlichen Gallus?

^
Also baulich wäre eine Station an dieser Stelle sicher nicht das Problem.
Und jetzt kommt das große ABER. Hier fahren keine S-Bahnen! S1 und S2 führen über Bahnhof Griesheim und Haltepunkt Nied nach Höchst. Der Haltepunkt Nied könnte auch in etwa Vorbild für eine Station an dieser Stelle sein.
Hauptsächlich werden hier die RE, RB und SE-Linien zwischen FFM Hbf und Höchst bzw. Rödelheim langgeführt. Daher wäre eventuell ein zusätzlicher Halt dieser Linien denkbar.
Um es in das S-Bahnnetz einzugliedern, z.B. durch Umwandlung der SE-Linien 12 und/oder 15 nach Königstein und Brandoberndorf zur S-Bahn, wäre denkbar. Allerdings nur weiter mit Dieselbetrieb und endend in Hbf hoch. Ansonsten steht die Elektrifizierung der Strecken an und die Kapazitätserhöhung im Citytunnel.

Oder man führt S1 oder S2 anders, wenn die Reduzierung in Nied und Griesheim zu verkraften wäre. Auslastung im Citytunnel bliebe gleich. Allerdings wäre die Verbindungsmöglichkeit zwischen der neuen Station zum Tunnel nur eingleisig über das östliche Gleis. Die anderen beiden Gleise werden auf die andere Seite des Hbf geführt und da kommt man dann nicht mehr zur Tunnelrampe rüber. Vielleicht entsteht hierdurch auch noch Investitionspotenzial.
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Alt 15.04.13, 19:50   #93
tunnelklick
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Diese Station war bisher immer für die K-Bahn gedacht, die bisher von Höchst zum Hbf. nonstop fährt. Hinzu käme noch der Halt Nied-Ost im Bereich Bahnübergang Oeserstraße/Ferdinand-Scholling-Ring.
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Alt 26.04.13, 17:33   #94
tunnelklick
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Zitat:
Zitat von ZeilFan Beitrag anzeigen
Zumindest für die Baufelder 2 bis 4 sind die Entfernungen in beide Richtungen nicht unerheblich.
Einspruch! Was meinst du mit "nicht unerheblich"? Die beiden Stationen liegen weniger als 700 m auseinander. Die Distanz vom Ausgang der Station Emser Brücke zur Einmündung Warschauer Straße beträgt rd. 360 m. Die Entfernung von der Kreuzung Europaallee/Warschauer Str. zur Station Güterplatz beträgt (via Kölner Straße) weniger als 400 m. Das sind für eine Stadtbahn-Erschließung völlig normale Frankfurter Distanzen.

Das ist vergleichsweise so weit wie von Bornheim Mitte zum Güntersburg Park oder vom Eschenheimer Tor zum Eldorado-Kino in der Schäfergasse.
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Alt 26.04.13, 17:44   #95
Terrier
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Zitat:
Zitat von ZeilFan Beitrag anzeigen
Durch die „Rand-Lage“ der zukünftigen U-Bahn Stationen: Emser Brücke / Güterplatz, bleibt ein großer Teil der Europa Allee-Ost de facto (für Senioren und „weniger sportliche“ Einwohner) ohne eine ÖVP-Anbindung.
Diese Wahrnehmung finde ich offen gestanden nicht nachvollziehbar.

Neben den Stationen Güterplatz und Emser Brücke der U-Bahn gibt es im Süden die Straßenbahnen der Linien 11 und 21 mit den Stationen Güterplatz, Speyerer Straße und Galluswarte und nicht zuletzt die S-Bahn an der Galluswarte. Alles fußläufig innerhalb von 5 Minuten erreichbar. "Ohne ÖPNV Anbindung" ist für mich etwas anderes.
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Alt 27.04.13, 13:15   #96
Schmittchen
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Meinst du nicht, dass "in der Mitte" ziemlich subjektiv ist? Und dass eine Stadtbahn nicht alle 200 Meter halten sollte? Dass sowohl ein Halt nahe des Skyline Plaza als auch zum Umsteigen zur S-Bahn an der Emser Brücke sein sollte, das dürfte auch nicht zu bestreiten sein. Aber gut, wäre auch furchtbar, wenn sich kein Haar in der Suppe finden ließe.
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Alt 27.04.13, 13:43   #97
Terrier
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Zitat:
Zitat von ZeilFan Beitrag anzeigen
In einem Wohngebiet, welches aus dem Nichts entstanden ist, dürfte es kein Problem gewesen sein die Hauptstation(en) in der Mitte zu platzieren.
Dann müssten die, die an den "Rändern" wohnen, in die Mitte laufen. Und mit der jetzigen Planung die, die "in der Mitte" wohnen, eben zu den zwei Stationen am Rand. Ist doch gehüpft wie gesprungen. Es kann nicht jeder die Station direkt vor der Haustür haben.
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Alt 28.04.13, 12:44   #98
tunnelklick
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Die Kreise beschreiben einen Radius von ca. 350-400m um die Stationen. Eigentlich müsste man Elipsen zeichnen, weil die Stationen rd. 100 m (S-Bahn rd. 200 m) lang sind.

http://abload.de/img/europaviertel-3a2qwa.jpg
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Alt 04.06.13, 11:05   #99
FloMZ
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Mod: Hierher verschoben aus "Frankfurter Nahverkehr - Bauprojekte und konkrete Planungen".
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Ich nutze ehrlich gesagt ungerne den ÖPNV in Frankfurt und fahre dort möglichst mit meinem Auto.

Dies hat ettliche Gründe. Der gewichtigste ist wohl, dass man in großen Teilen der Innenstadt keine Alternative zur unterirdischen Stadtbahn hat. Dies fängt schon beim Weg zum Bahnsteig an. Der dauert an manchen Stationen schon mal ein paar Minuten und der Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der klassischen Straßenbahn ist dann häufig schon dahin oder minimal.

Des Weiteren finde ich die unterirdischen, stickigen "Schienenbunker" unattraktiv. Für Frauen und Ältere sind es auch oft Angsträume. Oftmals denke ich mir auch "ist Frankfurt so hässlich, dass man als Fahrgast nichts von der Stadt sehen darf?".

Ich sehe die Frankfurter Stadtbahn in großen Teilen nur als Prestigeprojekt an. Man wollte halt wie eine europäische Metropole wirken. Dafür wurden Milliarden von Steuergeldern unnötig geopfert und zudem eine "autogerechte Stadt" geschaffen.

Die sinnvollere Variante wäre gewesen die vorhandene Straßenbahn zu modernisieren und nur im Ausnahmefall kurze Tunnelstrecken zu verwenden. Hierfür hätten schon 1968 Straßenbahntriebwagen mit einer Länge ab 38 m genutzt werden können (alternativ auch Traktionen) und die Beförderungskapazität hätte somit auch ausgereicht - in Verbindung mit einem attraktiven, dichten Takt.

Im Zuge des Stadtbahnbaus wurden viele Stadtgebiete vom städtischen Schienenverkehr abgehängt. Heute muss man dort mit dem Bus (Beförderungsmittel untersten Standards) fahren. Eine unnötige Zerstörung von Infrastruktur!

Mir ist so manche Stadt mit klassischem Straßenbahnbetrieb wesentlich lieber. Frankfurt hat ja leider nur noch ein Rumpfnetz, wenn ich an die ehemalige Ausdehnung denke und zudem werden relativ kleine Straßenbahntriebwagen genutzt - der Kapazitätsvorteil gegenüber dem Bus ist gering. Schade!
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Alt 04.06.13, 11:41   #100
tunnelklick
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Zitat:
Zitat von FloMZ Beitrag anzeigen
Die sinnvollere Variante wäre gewesen die vorhandene Straßenbahn zu modernisieren und nur im Ausnahmefall kurze Tunnelstrecken zu verwenden. Hierfür hätten schon 1968 Straßenbahntriebwagen mit einer Länge ab 38 m genutzt werden können (alternativ auch Traktionen) und die Beförderungskapazität hätte somit auch ausgereicht - in Verbindung mit einem attraktiven, dichten Takt.
Tja, hinterher ist man immer schlauer als vorher, und besonders schlau 50 Jahre danach. Was die Mandatsträger 1961 entschieden haben, war eigentlich nichts anderes als die Modernisierung der Straßenbahn und galt in ihren vom Staub der Trümmerberge getrübten Augen als so was von fortschrittlich.

Und was soll jetzt Verkehrspolitik deiner Meinung nach tun?
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Alt 04.06.13, 12:18   #101
Golden Age
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S-Bahn pfui, U-Bahn hui

Zitat:
Zitat von FloMZ Beitrag anzeigen
Ich nutze ehrlich gesagt ungerne den ÖPNV in Frankfurt und fahre dort möglichst mit meinem Auto.
Ich sehe es nicht so gravierend. Zwischen der runtergewirtschafteten S-Bahn Infrastruktur und den weitaus besser gepflegten U-Bahnen bestehen beispielsweise riesige Qualitätsunterschiede. Sicherlich spielt dabei eine Rolle, dass die VGF, die die UBahnen betreibt, finanziell mehr Spielraum hat als die DB. Um mich nicht über die Misswirtschaft der Bahn ärgern zu müssen, gehe ich bei Ankunft am Frankfurter Hauptbahnhof beispielsweise sofort zur U4 oder U5, da dort der Bahnsteig sauberer ist und sich dort deutlich mehr Menschen aufhalten. Zudem macht es immer wieder Spaß mit dem quirligen Publikum, das auf der U4 zwischen Bockenheim und Bornheim hin- und herfährt, in den älteren Retro Zügen zu sitzen. Die S-Bahnen meide ich hingegen wo es nur geht.

Die herunter gekommenen S-Bahn Stationen sind übrigens kein pures Frankfurter Phänomen. Auch in München oder Stuttgart fehlen bei den S-Bahn Stationen die Deckenverkleidungen, ist der Boden dreckig und die Beleuchtung schummrig. Die Beinahe-Privatisierung der Bahn scheint die regelmäßige Wartung um mehrere Jahrzehnte zurückgeworfen zu haben. Außerdem kann ich mir den Kommentar nicht verkneifen, dass das Strassenbahn- und Busbahnhofs-Chaos vor dem Mainzer Hauptbahnhof alles andere als gelungen, um nicht zu sagen lebensgefährlich, ist. Trotzdem käme ich nicht darauf mit einem spritfressenden Wagen in die Meenzer Innenstadt zu fahren, da ich dasselbe in Frankfurt auch nicht möchte und die "autogerechte Stadt" auf diese Weise auch noch nachträglich legitimiert wird.

Es kann nur eine Verbesserung zum Status Quo geben. Die Stadt Frankfurt sollte der klammen DB AG die eckligen Stationen Flughafen, Hauptwache, Hauptbahnhof und Konstablerwache endlich abkaufen anstatt dort (sicherlich nicht gerade niedrige) Gebühren zu zahlen. Nur so kann die nötige Sanierung stattfinden, die die Stationen und Züge (z.B. die marode S8) dringend nötig haben.

Geändert von Golden Age (04.06.13 um 15:00 Uhr)
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Alt 04.06.13, 13:14   #102
tscheibörd
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Was bisher unerwähnt ist, ist der - empirische Untersuchungen kann ich zwar nicht nennen, aber mehr als 15 Jahren persönliche Erfahrung -, dass die U-Bahn einfach schneller ist, als die Strassenbahn. Ich nutze daher die U-Bahn weitaus lieber...
Und noch was zum Thema Autofahren in Frankfurt: von den Umweltaspekten mal abgesehen, wer gerne mit dem Auto durch Frankfurt fährt, muss den Luxus haben, nicht zu Stoßzeiten von A nach B kommen zu müssen.
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Alt 04.06.13, 23:36   #103
Megaxel
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Mir ist die Ubahn auch lieber, weil sie im Vergleich zur Tram einfach schneller ist. Und das liegt mE einfach daran, dass die Abstände zwischen den Haltestellen größer sind. Außerdem fährt sie im unterirdischen Bereich einfach schneller. Oberirdisch ist die Bahn zum Teil einfach lächerlich, insbesondere wenn ich sie mit meinem Auto überhole. Natürlich kann man jetzt sagen, man muss den Individualverkehr verlangsamen, dann ist der ÖPNV wieder schneller, aber das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.

Geändert von Megaxel (04.06.13 um 23:39 Uhr) Grund: Ergänzung.
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Alt 05.06.13, 00:02   #104
RMA
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Was bisher unerwähnt ist, ist der - empirische Untersuchungen kann ich zwar nicht nennen, aber mehr als 15 Jahren persönliche Erfahrung -, dass die U-Bahn einfach schneller ist, als die Strassenbahn. Ich nutze daher die U-Bahn weitaus lieber...
Und noch was zum Thema Autofahren in Frankfurt: von den Umweltaspekten mal abgesehen, wer gerne mit dem Auto durch Frankfurt fährt, muss den Luxus haben, nicht zu Stoßzeiten von A nach B kommen zu müssen.
Da magst du Recht haben, aber ich gebe es offen zu – als jemand, der fast zehn Jahre nur den Frankfurter ÖPNV genutzt und erst seit kurzem ein Auto hat – wenn ich die Zeit habe sitze ich lieber eine halbe Stunde im Stau als mir den ÖPNV länger antun zu müssen. Und ich bin beim besten Willen nicht Besserverdiener oder stosse mich an den Spezialitäten wie „Orient-Express“ aka Straßenbahnlinie 11. Mit dem Ding bin ich nämlich auch über Jahre zur Arbeit gefahren.

Das fängt eher bei den schon beschriebenen unsäglichen Verhältnissen der von der DB mitbetriebenen Stationen an, geht weiter über die völlig an den Realitäten vorbeiziehende Taktung und Bemessung von Zügen – welche Intelligenzbestie hat eigentlich festgelegt, dass zumindest in den Sommermonaten, wenn gefühlt jeder in die Innenstadt will, am Wochenende, vor allem aber Sonn- und Feiertags, weniger und noch zudem halbierte Züge fahren (?) – und endet im wahrsten Sinne des Wortes bei der Tatsache, dass der Bahnbetrieb nicht die Nacht hindurch – zumindest an den Wochenenden – aufrechterhalten wird.

Wenn man nicht gerade gehbehindert ist, findet man übrigens selbst in Frankfurt am Main auch immer einen kostenlosen Parkplatz, von dem aus man in 10 Minuten in der Innenstadt ist – so groß ist die Stadt dann auch nicht. Übrigens mit dem netten Nebeneffekt, dass man erst gar nicht in die verkehrsungerechte Innenstadt fahren muss.
__________________
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Alt 08.07.13, 23:05   #105
Metropolit
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Metropolit wird schon bald berühmt werdenMetropolit wird schon bald berühmt werden
Anlässlich der Äußerungen von Stadtrat Majer zum 50-jährigen Jubiläum der Frankfurter Stadtbahn habe ich mir noch einmal intensiver Gedanken zur Zukunft der Rosa-Luxemburg-Straße gemacht, an deren Schicksal ja auch die Zukunft der D-Strecke hängt.
Diese Fragestellung ist zurzeit in Untersuchung (PARLIS ST 741)

Wenn man sich die An- und Abfahrten in Ginnheim (zur Hügelstraße bzw. Ginnheimer Landstr.) genau ansieht, fallen zwei Dinge auf:
1. Sie sind zweispurig
2. Sie sind über eine längere Strecke baulich unabhängig von der restlichen Schnellstraße.
Mir fehlt leider die Expertise, um einschätzen zu können, ob man, wenn man nicht mehr das Geld für eine Sanierung hätte,
nicht einfach den langen Zwischenteil abreißen könnte,
(das wäre in Richtung Norden gesehen ab einem Punkt ein wenig hinter der Wilhelm-Epstein-Straße bis hin zur Ginnheimer Landstr. und etwas darüber hinaus)
und den Durchgangsverkehr über die Brücken der Ab- bzw. Auffahrten führen.
Die Verschlechterung für den Durchgangsverkehr wäre m.E. vertretbar, es handelte sich um ein (Richtung Norden, an der Hügelstraße) bis zwei (Richtung Süden, Kreuzungen mit Ginnhmr. Landstr. und Hügelstr.) lichtsignalisierte Kreuzungen auf dieser Strecke.

Eine - offenbar in der Diskussion befindliche - vollständige "Urbanisierung" der Verbindung auch auf dem Abschnitt zwischen Ditmarstr. und Wilhelm-Epstein-Str. ist meiner Vermutung nach unnötig stauträchtig... und wem wollte man diese Wohnlage ernsthaft zumuten?

In Ginnheim selbst könnte nach der Niederlegung der Brücke und einigen Korrekturen an der Straßenführung - und der Einbindung einer Stadtbahntrasse auf dem Abschnitt bis zur Platenstraße im Sinne der "Ginnheimer Kurve" - in der Tat ein städtebaulich interessantes Projekt entstehen.

Ist das statisch möglich, oder müsste man die Brücke komplett neu bauen?
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