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Alt 06.02.16, 15:06   #31
LE Mon. hist.
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Pressemitteilung Aurelis vom 05.02.2016
http://www.aurelis-real-estate.com/d...hof-westseite/

Zitat:
Aurelis verkauft Grundstück „Leipzig Hauptbahnhof Westseite“

Eine der letzten großen innerstädtischen Freiflächen Leipzigs wurde von der Aurelis Real Estate kürzlich veräußert: Rund 108.000 Quadratmeter wurden an die Leipzig 1 GmbH verkauft. Dabei handelt es sich um das Gelände „Am Alten Zoll“, dem ehemaligen „Thüringer Bahnhofs“ auf der Westseite des heutigen Hauptbahnhofs. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Leipzig 1 GmbH beabsichtigt hier zunächst im Einvernehmen mit Politik und Verwaltung Baurecht zu schaffen, um das Gebiet dann zu entwickeln. Geplant ist ein gemischtes Quartier mit Wohn-, Büro-, Handels- und Dienstleistungsflächen.

„Der Verkauf ist für uns ein guter Abschluss unseres Engagements in Leipzig. Es eröffnen sich sehr gute Perspektiven für eine städtebaulich relevante Flächenentwicklung“, sagt Torsten Wollenberg, Regionalleiter Nord bei Aurelis.

Seit 2005 war das Gelände im Besitz der Aurelis. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Machbarkeitsstudien, Untersuchungen und Konzepte zur Flächenentwicklung erarbeitet. Zur Realisierung der Pläne wurde das gesamte Gebiet nun an einen Investor verkauft.

Auf der derzeit ungenutzten Fläche stehen im Süd- und Zentralbereich diverse Gebäude. Dabei handelt es sich um ehemalige Empfangs- und Abfertigungsgebäude, Hallen, Lager und Speicher, die von Bahnunternehmen und Speditionsfirmen genutzt wurden. Besonders charakteristisch, historisch wertvoll und deshalb auch denkmalgeschützt ist das in der Zufahrt zum Areal stehende ehemalige Zollgebäude mit repräsentativer, gegliederter Putzfassade.
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Alt 03.05.16, 13:32   #32
DaseBLN
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Auch hier zu gibt es heute Neuigkeiten. Anfang 2016 ist das Grundstück von Aurelis nun auf den neuen Eigentümer, ein ungenanntes Unternehmen aus Bremen, übergegangen. Dieser wolle die Grundzüge der vor 3 Jahren abgebrochenen Planungen beibehalten. Zunächst soll auf Wunsch der Stadt möglichst rasch das neue Gymnasium für 1200 Schüler entstehen, allerdings nicht mehr wie früher geplant im Norden des Geländes, sondern im Bereich neben dem Parkhaus West, was die Erreichbarkeit natürlich immens verbessert. Der Wohnanteil wird im Vergleich mit den Ursprungsplanungen ("250 Wohnungen") stark erhöht und nun mit bis zu 50.000m² angegeben, in den Erdgeschossen soll es öffentliche Nutzungen geben. Am konzept des autoarmen Quartiers und des 1,2 Hektor großen Parks entlang der Parthe wird festgehalten, allerdings sollen in einigen Bereichen statt der Ufermauern Böschungen für einen verbesserten Überschwemmungsschutz sorgen. Mit dem Baubeginn der ersten Wohnprojekte im Südteil des Areals wird für 2017 gerechnet.
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Alt 04.05.16, 14:52   #33
C. S.
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C. S. könnte bald berühmt werden
50.000 m² dürften so zwischen 500 und 700 Wohnungen ergeben, klingt viel, ist es aber nicht! Jährlich müssen wieviele geschaffen werden? Rund 4 bis 5.000? Selbst wenn etwas Bestandssanierung bei ist, müssten damit etwa 5 Areale dieser Größe jährlich bebaut werden!
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Alt 04.05.16, 19:14   #34
DaseBLN
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^ Laut Durchschnittswerten für Leipzig dürfte das knapp 720 Wohnungen bzw. Platz für 1180 Personen entsprechen. In der Tat nicht viel, aber eben doch fast das Dreifache dessen, was ursprünglich geplant war, insofern ist die Entscheidung begrüßenswert und sicherlich auch im Hinblick auf den künftig weiter steigenden Bedarf an Wohnungen getroffen worden. Momentan steigt die Anzahl der Wohnungen in Leipzig um etwa 1000 jährlich, wobei das Tempo merklich anzieht.
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Alt 05.05.16, 00:55   #35
Cowboy
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Cowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes AnsehenCowboy genießt höchstes Ansehen
Wenn mindestens 4.000 Wohnungen pro Jahr neu entstehen müssen, um den künftigen Bedarf zu decken, ist die geplante 50.000qm große Wohnfläche am Hauptbahnhof doch nicht schlecht in Hinblick auf einen einzelnen Standort.

Die 1.000 Wohnungen, die momentan jährlich hinzukommen, dürften größtenteils im Altbaubereich entstehen. Ich denke, dass spätestens ab 2020 die Anzahl an neuen Wohnungen in Altbauten deutlich zurückgehen wird und der Neubau die dominierende Rolle im Wohnungsbau einnimmt.
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Alt 12.09.16, 15:18   #36
Altbaufan_
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Altbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer MenschAltbaufan_ ist ein hoch geschätzer Mensch
Auf dem Areal "Eutritzscher Bahnhof", welches der CG gruppe gehört und zwischen Roscherstraße, Eutritzscher Straße und Theresienstraße liegt, bauen seit voriger Woche Bauarbeiter fleissig Zäune. Das gesamte Areal wird also momentan eingezäunt. Inwieweit da konkretere Pläne zum BAU von WE vorliegen, ist mir nicht bekannt.


Hinweis: Dieses Foto stammt ausnahmsweise nicht von mir.

PS: Sollte das Posting woanders besser aufgehoben sein, bitte verschieben, für den Bereich nördlich des "Alten Zoll" habe ich keinen eigenen Thread gefunden.
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Alt 04.10.16, 20:46   #37
LE Mon. hist.
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Strategiepapier - erweiterte Innenstadt

Strategiepapier - erweiterte Innenstadt
https://ratsinfo.leipzig.de/bi/vo020...OLFDNR=1004112

Steckbrief 2
Westlich des Hauptbahnhofes


Zitat:
Status Quo und Hintergrundinformationen
- Plangebietsgröße: ca. 110.000 m²
- Bebauung und Nutzung: Im südwestlichen Teil denkmalgeschützte Bebauung mit Büronutzung sowie Fahrradstation und Parkhaus, im mittleren Bereich oberirdisches Parken und rudimentäre Lagernutzung, ansonsten ungenutzt (Brache).
- Planungsrechtlicher Status: Darstellung im FNP als gemischte Baufläche, Schulstandort und Grünfläche, Baurecht im Rahmen des § 34 BauGB besteht lediglich für die denkmalgeschützte Bebauung im Südwesten, ansonsten liegt ein Außenbereich nach § 35 BauGB vor.
- Eigentumsverhältnisse: Die gesamte in Privatbesitz befindliche Fläche (mit Ausnahme des Parkhauses) wurde im Frühjahr 2015 an einen neuen Investor verkauft. Die Stadt hatte ebenfalls für die Gesamtfläche ein Erwerbsgebot abgegeben, war jedoch nicht zum Zuge gekommen.
- Planungsgeschichte: Seit über 20 Jahren sind verschiedene Ansätze zur Beplanung des Gebietes unternommen worden. Standen zunächst verkehrliche Fragen im Vordergrund (Tangentenviereck), so hatten beim ehemaligen Eigentümer Verwertungsinteressen Priorität. Im Jahr 2013 ist im Rahmen eines städtebaulichen Gutachterverfahrens ein städtebauliches
Entwicklungskonzept erarbeitet worden.
- Besonderheiten: Für kleine Teile des Gebietes besteht nach wie vor eine eisenbahnrechtliche Widmung. Die nur zur Kurt-Schumacher Straße bestehende äußere Erschließung ist zur Gebietsanbindung nicht ausreichend. Aufgrund der geringen Bebauung/Versiegelung hat das Gebiet eine bedeutende stadtklimatische Funktion.
- Der nördliche Bereich ist derzeit nicht durch den ÖPNV erschlossen. Das Gebiet könnte ohne zusätzliche ÖPNV-Leistungen durch die bestehenden Haltestellen am Hauptbahnhof, den Wilhelm-Liebknecht-Platz und eine neue Haltestelle für die Linie 9 auf der Berliner Straße Höhe Erich-Weinert-Straße/Roscherstraße erschlossen werden. Dies ist im weiteren Verfahren zu untersuchen.

Planungsziele
- Nur eine ganzheitliche Planung und Entwicklung wird der Problemlage und Bedeutung der Fläche westlich des Hauptbahnhofes gerecht. Hierbei ist ein besonderes Gewicht auf die stadtstrukturelle Verknüpfung zur Innenstadt und nach Norden zu legen.
- Zentraler Bestandteil des Nutzungskonzeptes ist die Flächensicherung für eine weiterführende Schule (Gymnasium oder Oberschule).
- Für die Bauflächen wird eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Büro- und Dienstleistungen, verträglichen gewerblichen Nutzungen mit einer innerstädtischen Bebauungsdichte angestrebt. In Abhängigkeit vom Wohnanteil kann eine Kindertagesstätte erforderlich sein.
- Zur äußeren Gebietserschließung ist zusätzlich eine Anbindung zur Berliner Straße zwingend erforderlich. Durch verkehrsplanerische und -organisatorische Maßnahmen ist Durchgangsverkehr zu verhindern. Darüber hinaus ist eine Fuß-/Radwegverbindung über die Parthe in die angrenzenden Stadtteile zu schaffen.
- Das Gebiet ist Bestandteil des Projektes „Parkbogen-Ost“.

Entwicklungspriorität, Umsetzungsstrategie, Zeithorizont
- Nach verbindlicher Verortung des Schulgrundstückes für eine weiterführende Schule werden dessen Erwerb und die städtebauliche Planung eine hohe Priorität haben. Eine abschließende Klärung der Lage und der Grundstücksbeschaffung für eine weiterführende Schule im südlichen Teil des Gebietes werden derzeit mit dem Eigentümer verhandelt.
- In diesem Zusammenhang wurde Das förmliche Bebauungsplanverfahren Nr. 323.2 wieder aufgenommen. Es wird von einem Zeitbedarf bis zum Satzungsbeschluss von ca. 2 Jahren ausgegangen.
- Für die Gesamtrealisierung wird ein Zeithorizont von 10 bis 15 Jahren eingeschätzt.
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Alt 02.09.17, 13:03   #38
LE Mon. hist.
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Die Bebauung des zwölf Hektar großen Stadtquartiers auf der Preußenseite des Hauptbahnhofes wird geplant von der Leipziger Niederlassung des Architekturbüros RKW Architektur +, das übrigens auch das benachbarte Areal des früheren Grandhotels Astoria beplant:

http://www.deutsches-architektur-for...d.php?p=577005

http://rkw.plus/
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Alt 16.04.18, 22:38   #39
miumiuwonwon
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miumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblickmiumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblickmiumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblickmiumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblickmiumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblickmiumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblickmiumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblickmiumiuwonwon ist ein wunderbarer Anblick
Der Bebauungsplan wurde leicht geändert und am nördlichen Rand des Areals entsteht sogar ein Hochhaus! Der Investor - Buhlmann Immobilien-Gesellschaft mbH aus Bremen - geht von einem Beginn der Hochbaumaßnahmen 2020 aus. Volltext hier.




© Buhlmann Immobilien-Gesellschaft mbH
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Alt 16.04.18, 23:37   #40
Birte
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Birte ist im DAF berühmtBirte ist im DAF berühmt
^ Danke fürs Posten! Tjaaaa, schön, dass das Projekt noch am Leben ist. Schön, dass keine Stadthäuser entstehen. Alles so schön grün....

Dann hat es sich aber meiner Meinung nach mit "schön".
Selbst wenn man es nur als Baumassenstudie wertet - laaangweilig. Ähnliche Höhen, ähnliche Kubatur - Schule im Flachbau mit ordentlich Grün drumherum.
Das Ensemble könnte überall stehen. Wäre selbst in der niedersächsischen Kleinstadt, in der ich aufgewachsen bin, nicht allzu fehl am Platz. Bahnhof? Welcher Bahnhof? Innenstadt? Wo?

Irgendwie hatte ich vor meinem geistigen Auge so etwas Ähnliches wie "The Village" im Quartier Central in D-Dorf, nur in größerem Maßstab. 3 Meter Deckenhöhe auf bis zu sechs Etagen, viel Backstein und Metall, große Fenster, begrünte, aber für Mieter bespielbare Dächer - das Ganze ergänzt um ein bis zwei Hochhäuser, in denen in den unteren drei Etagen die Schule untergebracht ist....

Tja, meine Schuld. Ich hoffe zumindest bei den detaillierteren Planungen auf abwechslungsreiche Fassaden und vielleicht den ein oder anderen architektonischen Lichtblick... da ist ja noch das Hochhaus...

Wie ist eigentlich der weiße Fleck an der vorderen Ecke der mittleren Straße zu verstehen?

Wem gehört wohl das Sträßchen und die Parkplätze hinter der Mauer und die Mauer selbst? Das scheint ja vom Projekt nicht angefasst zu werden - die Gestaltung dieses Bereichs dürfte aber einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Erfolg des Projekts haben.

Geändert von Birte (17.04.18 um 11:04 Uhr) Grund: Überflüssiges Satzzeichen entfernt
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Alt 17.04.18, 08:31   #41
DAvE LE
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DAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz seinDAvE LE kann im DAF auf vieles stolz sein
Es geht voran! Danke auch von mir.

Super finde ich, dass die Projektentwickler auch schon die geplante TRAM-Haltestelle (Linie 9) auf der Berliner Straße Ecke Roscherstraße eingezeichnet haben. Im Moment lohnt sich hier kein Halt, aber mit der Erschließung dann schon. Dann kann mit Sicherheit auch die Haltestelle Wittenberger Straße (nur landwärts) aufgehoben werden - hier ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie verschwindet.
__________________
*~ bye DAvE ~*
www.baustelle-leipzig.de
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Alt 18.04.18, 11:28   #42
hedges
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hedges ist im DAF berühmthedges ist im DAF berühmt
Ich finde es gar nicht so schlecht, kann aber 'Birte's' Einwurf verstehen. Es gibt sicher kreativere Ansätze für neue Quartiere. Dennoch zählt für mich hier erstmal die Umsetzung einer Gestaltung einer ehemaligen Bahnfläche und derzeitigen Brachfläche über die Details der Ausführung.

Ich nehme an, die Gebäudezeile an den Schienen werden die Bürogebäude und im inneren liegen die Wohngebäude. Positiv ist def. die Höhendominante in Richtung Berliner Straße. Eine weitere Höhendominanten wäre aber auch vorne am Kopfbau des Hauptbahnhofs schlüssig gewesen. Positiv auch das Einbeziehen der Parthe in einen weiteren und späteren öffentlichen Park. Ein Anschluß an den grünen Bogen des neuen Quartiers am Eutritzscher Bahnhof sinnvoll und eigentlich unerlässlich.

Wir sollten grundsätzlich nicht vergessen, dass es sich bei dem Gebiet um eine stark urbanisierte Ecke der Stadt handelt. Umgeben von Bahngleisen, semi-industriell genutzten Anlagen, und Hauptverkehrsstraßen. Dabei ein grünes Quartier mit einem Eigenleben zu schaffen ist da schon sehr viel wert. Außerdem bekommt die Nordvorstadt - bis heute eine der perforiertesten Ecken der Stadt - langsam eine Raumdefinition zurück.

Ich sehe das Projekt wirklich positiv. Auch wenn wir uns dabei an die neuen Quartiere an den Bahnanlagen in halb Europa erinnert fühlen. Aber hey - das kann eine Initialzündung bis zur so verbrauchten Gerberstraße sein. Genau so wie zur Wittenbergerstraße hin. Und mit diesem Projekt wie mit dem Eutritzscher Bahnhof, wird man die komplette Hbf.-Westseite bis spätestens 2030 völlig verwandelt und in die Stadtstruktur integriert haben. Vor allem, weil man in Leipzig nicht dem Druck der Büroflächen den Raum bei solchen Projekten komplett überlassen muss.
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Alt 18.04.18, 14:38   #43
DrZott
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DrZott ist einfach richtig nettDrZott ist einfach richtig nettDrZott ist einfach richtig nettDrZott ist einfach richtig nettDrZott ist einfach richtig nett
Bei der neuen Straße "Preußenseite" zwischen Kurt-Schumacher und Berliner Straße sehe ich einen neuen MIV-Link drohen, der an seiner südlichen Einbindung am Best Western Hotel zu erheblichen Konflikten mit Fußgängern und Bahn führen könnte.

Am Ende entsteht dort eine weitere Ampel, die den ÖPNV entschleunigt ...
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So Sie bei mir Photos sehen, sind diese von mir. Wenn Sie keine sehen, brauchen Sie eine Brille. ;)
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Alt 18.04.18, 18:47   #44
Birte
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Birte ist im DAF berühmtBirte ist im DAF berühmt
^^ Das sehe ich anders.

Gerade, weil das Projekt in so "urbanisierter Lage" liegt (wieder ein neues Wort gelernt) - und vermutlich auch nicht so ganz billig sein wird, braucht man doch Leute, die dort wohnen WOLLEN.

Was erwarte ich, wenn ich in die Innenstadt neben den Hauptbahnhof ziehe? Ich erwarte ein quirliges Durcheinander von Gastronomie, Wohnen in jeder Wohnform, Büros, etwas Einzelhandel zur Nahversorgung und jede Menge Menschen.
Was ich nicht erwarte ist ein blankgelecktes Paunsdorf 2.0 (Zumindest was die Gebäudekubaturen und -abstände angeht).

Als Zielgruppe des Projekts würde ich nicht Familien mit kleinen Kindern sehen - aber auch nicht die 200 qm-pro Person-Yuppies. Weder der Bahnhof noch die Straße verschwindet so eben mal und verstummt auch nicht.

Meiner Meinung nach braucht man dafür Leute, die das zu schätzen wissen und gerade wegen einer solchen Lage dort hinziehen. Und diese Leute wohnen nun mal ungern in "Quadratisch-praktisch-abwaschbar" - auch nicht, wenn sie Geld haben.

Aber die Zeit wird es zeigen, bis zum Baubeginn sind es noch zwei Jahre und konkrete Fassadenplanungen hat ja auch noch niemand gesehen. Vielleicht irre ich mich auch und das wird das neue In-Viertel - Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Hoffentlich ist bis dahin klar, wie die Kurt-Schumacher-Straße aussehen wird und eine Sanierung derselben bereits geplant.
Auch ich denke, dass das Projekt Signalwirkung für die im Moment leicht ranzige Umgebung haben kann. Dafür müsste aber mindestens die Mauer weg und ein bespielbarer Platz entstehen, der sehr gut beleuchtet ist. Mit Mauer und dem einsamen Haus in der Wendeschleife fürchte ich, dass es so eine Art Insel werden wird.

Verkehrstechnisch gesehen hoffe ich ebenfalls auf eine Lösung à la "Anlieger und ÖPNV frei" und Tempo 30 mit Blitzer, um den Durchgangsverkehr auszubremsen.
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Alt 19.04.18, 12:55   #45
DrZott
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Wenn ich den aktuellen Leipziger Wohnungsmarkt auf die geplante Fertigstellung der dortigen Häuser extrapoliere, werden dort die Leute wohnen, die dort eine Wohnung kriegen. Soll heißen: die Wohnungen werden ihre Mieter finden, weil Wohnungen knapp sind.
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