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Alt 25.09.13, 20:57   #1
Bayern2010
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Marienplatz 22 (Hugendubel-Haus): Umgestaltung [fertig 2017]

Neue Fassade für Hugendubel-Haus am Marienplatz.... quelle: Abenzeitung

München - Popelige Architektur in Premium-Lage: Das Hugendubel-Haus am Marienplatz ist wahrlich keine architektonische Schönheit. Jetzt soll es aufgewertet werden. Am nächsten Dienstag wird sich die Stadtgestaltungskommission mit den geplanten Veränderungen befassen. Was hat die zum Schörghuber-Konzern gehörende „Bayerische Immobilien GmbH“ in dieser prominenten Lage vor?

Viel ist bisher nicht zu erfahren, alles noch Geheimsache. Schon in der Einladung für die Sitzung heißt es aber: „Die Fassade wird stark verändert.“ Man darf also gespannt sein, welchen Entwurf die Architekten des Münchner Büros „Goergens & Miklautz“ kommende Woche zeigen. Die Optik ist aber nicht das Einzige, das verändert werden soll – auch drinnen steht ein Umbau an. Die beiden obersten Geschosse, das fünfte und das sechste, sollen künftig nicht mehr für den Buchhandel genutzt werden. Dort ist eine Mischung aus Ausstellungs-, Verkaufs- und Büroflächen vorgesehen.

Geändert von Bayern2010 (26.09.13 um 09:30 Uhr)
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Alt 26.09.13, 07:43   #2
munichpeter
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munichpeter wird schon bald berühmt werdenmunichpeter wird schon bald berühmt werden
Die Halbwertszeit moderner Architektur wird immer kürzer. Der Hugendubel mit der postmodernen Fassade war nun wirklich kein Höhepunkt, aber nach geschätzten 20 Jahren die Fassade schon wieder zu ändern , find ich dann doch zu verfrüht.
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Alt 02.10.13, 16:34   #3
Bayern2010
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Bayern2010 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Neue Hugendubel am Marienplatz (Bild: TZ München)

http://www.tz-online.de/bilder/2013/...65rwWUjj09.jpg

--------------------
Hinweis der Moderation: Die Einbindung der Bilddatei wurde in einen Link geändert. Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Bildern achten! Vielen Dank LugPaj.
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Alt 26.03.14, 11:56   #4
munichpeter
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Zitat:
Zitat von munichpeter Beitrag anzeigen
Die Halbwertszeit moderner Architektur wird immer kürzer. Der Hugendubel mit der postmodernen Fassade war nun wirklich kein Höhepunkt, aber nach geschätzten 20 Jahren die Fassade schon wieder zu ändern , find ich dann doch zu verfrüht.

Neuigkeiten vom Marienplatz. Hugendubel gibt seine Filiale bis Ende 2015 komplett auf. Angeblich macht sich die Telekom auf 3 Etagen breit, die übrigen Stockwerke sollen für Büros umgebaut werden.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...latz-1.1921627
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Alt 27.03.14, 12:10   #5
munichpeter
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Zitat:
Zitat von munichpeter Beitrag anzeigen
Neuigkeiten vom Marienplatz. Hugendubel gibt seine Filiale bis Ende 2015 komplett auf. Angeblich macht sich die Telekom auf 3 Etagen breit, die übrigen Stockwerke sollen für Büros umgebaut werden.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/...latz-1.1921627
Hier gibt es Entwürfe vom neuen Eckgebäude zu sehen.

http://www.muenchenarchitektur.com/n...en-marienplatz
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Alt 27.03.14, 21:13   #6
MiaSanMia
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Schade, dass in München überhaupt nicht mal im Ansatz daran gedacht wird, an so wichtigen Plätzen Rekonstruktionen zu verwirklichen. Stattdessen stellt man lieber einen gesichtslosen 0815 Kasten hin, in den auch noch ein absolut abscheuliches Geschäft reinkommt. Ich mag mir gar nicht ausmalen wie billig dieses rosa überall aussehen wird. Hugendubel ist für mich der Hauptgrund den Marienplatz überhaupt zu besuchen.

Insgesamt eine deutliche Abwertung des Marienplatzes.
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Alt 27.03.14, 21:32   #7
Flo_K
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Flo_K könnte bald berühmt werden
Naja naja... Erstens wird das Gebäude ja nicht neu gebaut, sondern lediglich umgestaltet. Und zweitens ist die Telekom nun alles, aber nicht billig. Und in den letzten Jahren hat auch der Hugendubel massiv nachgelassen und hätte sich ja so oder so deutlich verkleinert.
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Alt 01.04.14, 17:30   #8
Architektator
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Marienplatz 22

Auszug aus der Pressemitteilung der Bayerischen Hausbau vom 26.03.2014:

Zitat:
Neues Nutzungskonzept für den Marienplatz 22

Das Gebäude gegenüber dem Münchner Rathaus wird 2016 für voraussichtlich eineinhalb Jahre revitalisiert und erhält eine neue Fassade. In diesem Zuge wird auch das Nutzungskonzept erneuert.

Anfang 2016 beginnt die Bayerische Hausbau mit der Revitalisierung ihrer Immobilie am Marienplatz 22. Dabei wird nicht nur die Fassade nach einem im Herbst 2013 von der Stadtgestaltungskommission mehrheitlich befürworteten Entwurf des Münchner Architekturbüros Goergens Miklautz erneuert: Auch das Innenleben des Gebäudes wird neu strukturiert und das Nutzungskonzept überarbeitet. Die Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss sowie vom ersten bis einschließlich des dritten Obergeschosses werden nach dem Auslaufen des Mietvertrags mit Hugendubel Ende 2015 künftig von der Telekom angemietet. Der Mietbeginn ist nach der Umgestaltung des Gebäudes für 2017 vorgesehen. Die für den Einzelhandel weniger geeigneten Flächen im fünften und sechsten Obergeschoss bilden künftig eine separate Büroeinheit, die über den Rindermarkt erschlossenen wird. Unverändert bleibt der Internationale PresseClub München e.V. nach der Revitalisierung Mieter im vierten Obergeschoss, ebenso die von Karl-Heinz Wildmoser junior gepachtete Traditionswirtschaft im Erdgeschoss und ersten Untergeschoss mit dazugehöriger Freischankfläche.

„Im Hinblick auf den auslaufenden Mietvertrag, haben wir uns eingehend mit der Zukunft des Standorts befasst und nach intensiver Überlegung dazu entschieden, nicht nur die Gebäudehülle und Flächenaufteilung, sondern damit verbunden auch das Nutzungskonzept zu erneuern. Wir freuen uns über unseren neuen Mieter, die Telekom, und danken zugleich Hugendubel für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit, die wir am Standort Karlsplatz-Stachus gerne weiter fortsetzen“, so Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Hausbau. „Das differenziertere Nutzungskonzept trägt dem Trend Rechnung, dass Gebäude vermehrt in sepa-raten Teilflächen von mehreren Mietern genutzt werden. Darüber hinaus freuen wir uns über die Fassadenneugestaltung, mit der das renommierte Münchner Architekturbüro Goergens Miklautz dem Gebäude ein stimmiges, zeitgemäßes Erscheinungsbild verleihen wird.“

Neuer Außenauftritt
Im Zuge der Neukonzeption des Gebäudes und der damit einhergehenden Restrukturierung der Flächenaufteilung wird nicht nur die Fassade saniert, darüber hinaus wird das in den fünfziger Jahren errichtete und seither mehr-fach umgebaute Gebäude auch energetisch- und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Zudem wird die technische Gebäudeausstattung modernisiert.

Das Gebäude bleibt dabei in seinem Volumen, seiner Kubatur und seiner Dach-form unverändert erhalten – optisch wird es dagegen aufgewertet. Der architektonische Auftritt wird dabei zurückhaltender als der bisherige gestaltet: Vorgesehen ist eine eher klassisch-schlichte Fassade, die sich durch hochwertige Materialien und eine dezente Farbgebung auszeichnet. Die fast durchgehende Glasfront in den beiden oberen Stockwerken und die Panoramaaufzüge werden entfernt, die Fensteröffnungen verändert und die Fassade durch Natursteinpfeiler und Gesimse gegliedert. Die Wintergärten im fünften Obergeschoss und im Innenhof werden zurückgebaut und die ursprünglichen Terrassen zum Rindermarkt und zum Innenhof wiederhergestellt.

Mit den geplanten Umbaumaßnahmen soll das Gebäude auf seine ruhige, unaufgeregte Haltung aus der ersten Wiederaufbauzeit zurückgeführt und die Qualität der fünfziger Jahre, die noch im Gebäude steckt, wieder herausgearbeitet werden. Dadurch wird es sich als Bestandteil des Ensembles Altstadt am Marienplatz wieder den feingliedrigen, gut proportionierten und mit Lochfassaden versehenen Nachbargebäuden annähern und mit seinem homogenen Erscheinungsbild ein qualitätvolles Gegenüber zu dem den Platz beherrschenden Rathaus bilden.

„Neben dem Ziel das Gebäude optisch und architektonisch aufzuwerten, wollen wir das Innenleben so konzipieren, dass sich die Flächen zukünftig flexibler an die sich wandelnden Nutzungsanforderungen der Mieter anpassen lassen. Da sich die Angebote der Einzelhändler und deren Präsentationsformen immer schneller ändern, ist es von Vorteil, nicht ein maßgeschneidertes Konzept für einen Mieter zu haben, sondern auf die sich stetig wandelnden Anforderungen an flexible Flächen reagieren zu können“, betont Dr. Jürgen Büllesbach.

[...]
Quelle: http://www.hausbau.de/presse/aktuell...nplatz-22.html


© Bayerische Hausbau


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Alt 23.04.15, 19:35   #9
Architektator
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Marienplatz 22 (Hugendubel-Haus): Umgestaltung [in Planung]

Pressemitteilung der Bayerischen Hausbau:

Zitat:
Hugendubel am Münchner Marienplatz wird 2017 neu eröffnet: Hugendubel zieht bei der Telekom ein

München, den 23.04.2015 – Hugendubel am Marienplatz wird 2017 zeitgleich mit dem Telekom Shop neu eröffnet. Deutschlands größte inhabergeführte Buchhandlung kann das Herzstück des Münchner Familienunternehmens auf kleinerer Fläche und in neuer Form weiterführen. Die Deutsche Telekom, als zukünftiger Mieter des Gebäudes, und Hugendubel, als bisheriger Mieter, haben einen Untermietvertrag für einen Teil der Flächen am Münchner Marienplatz geschlossen.

„Dass wir nun doch eine Lösung für den Marienplatz gefunden haben, freut uns sehr“, sagt Nina Hugendubel, geschäftsführende Gesellschafterin. „Besonders bedanken möchten wir uns bei der Telekom, beim Eigentümer, der Bayerischen Hausbau, sowie bei der Stadt. Die jetzige Lösung wäre ohne sie nicht zustande gekommen.“

„Großer Dank gilt auch unseren Mitarbeitern und unseren zahlreichen engagierten und treuen Münchner Kunden. Wir wollen, dass Bücher in den Innenstädten bleiben und verstehen deren Schreiben, Kommentare und Unterschriftenaktionen als Bestätigung dafür“, sagt auch Dr. Maximilian Hugendubel, geschäftsführender Gesellschafter des in 5. Generation bestehenden Familienunternehmens.

„Wir freuen uns, dass wir eine für beide Seiten tragbare Lösung gefunden haben, um für Hugendubel den Traditionsstandort zu sichern. Wir schaffen für Telekommunikations- und Buchliebhaber gleichermaßen ein tolles Gesamtpaket in exponierter Lage“, sagt Albert Pott, Geschäftsführer Operatives Geschäft der Telekom Shop Vertriebsgesellschaft. „Telekom und Hugendubel arbeiten bereits im Rahmen der strategischen Partnerschaft für unseren E-Bookreader sehr erfolgreich zusammen. Damit schaffen wir eine weitere wichtige Vermarktung für tolino und die innovativen Produkte und Dienstleistungen der Telekom.“

„Über die gemeinsam gefundene Lösung und darüber, dass wir die Zusammenarbeit mit Hugendubel nicht nur am Karlsplatz-Stachus weiter fortführen, freuen wir uns sehr. Der neue Nutzungsmix ist ein Beispiel dafür, wie sich neue und bekannte Konzepte ergänzen können“, so Dr. Jürgen Büllesbach, CEO der Bayerischen Hausbau.

Hugendubel wird die jetzige Filiale am Marienplatz Ende Januar 2016 schließen. Das Haus wird dann für 1,5 Jahre umgebaut und modernisiert. Nach jetzigem Plan wollen Telekom und Hugendubel im Sommer 2017 die neuen Flächen beziehen.

Shopkonzepte: Flexible Innenraumgestaltung

Hugendubel wird eine kleine Fläche im Erdgeschoss gegenüber vom Alten Peter beziehen, welche als Eingangsbereich dienen wird und in die Verkaufsflächen im 1. und 2. Stock führen wird. Im Rahmen der im vergangen Jahr verkündeten neuen Filialstrategie setzt Hugendubel heute mehr Fokus auf beste Auswahl und beste Beratung bei kleinerer Fläche. Genau dafür wird auch der neue Marienplatz stehen.

Die Hugendubel-Filiale am Münchner Stachus wird noch in diesem Jahr modernisiert, so dass die Marienplatz-Kunden während der Umbauten im kommenden Jahr nicht nur in den Fünf Höfen sondern auch am Stachus einkaufen können.

Die Telekom wird am Marienplatz ihr „Flagship Store“-Konzept umsetzen. Diese Vorzeigeläden zeichnen sich durch ein besonderes Raum- und Service Konzept aus und bieten ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Auf besonderen Erlebnistischen werden die Kunden das gesamte Portfolio der Smartphones und Tablets kennenlernen und ausprobieren können. Zudem gibt es unterschiedliche Themenwände in denen die Produkte auf eine ganz neue Art präsentiert werden.

Gebäudekonzept: Klassisch, schlicht und unaufgeregt

Im Zuge der Neukonzeption des Gebäudes und der damit einhergehenden Restrukturierung der Flächenaufteilung wird nicht nur die Fassade saniert, darüber hinaus wird das in den fünfziger Jahren errichtete und seither mehrfach umgebaute Gebäude auch energetisch und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Zudem wird die technische Gebäudeausstattung erneuert.

Das Gebäude bleibt dabei in seinem Volumen, seiner Kubatur und seiner Dachform unverändert erhalten – optisch wird es dagegen aufgewertet. Der architektonische Auftritt wird zurückhaltender als der bisherige gestaltet: Vorgesehen ist eine eher klassisch schlichte Fassade, die sich durch hochwertige Materialien und eine dezente Farbgebung auszeichnet. Die fast durchgehende Glasfront in den beiden oberen Stockwerken und die Panoramaaufzüge werden entfernt, die Fensteröffnungen verändert und die Fassade durch Natursteinpfeiler und Gesimse gegliedert. Die Wintergärten im fünften Obergeschoss und im Innenhof werden zurückgebaut und die Terrassen zum Rindermarkt und zum Innenhof hergestellt.

Mit den geplanten Umbaumaßnahmen soll das Gebäude auf seine ruhige, unaufgeregte Haltung aus der ersten Wiederaufbauzeit zurückgeführt und die Qualität der fünfziger Jahre, die noch im Gebäude steckt, wieder herausgearbeitet werden. Dadurch wird es sich als Bestandteil des Ensembles Altstadt am Marienplatz wieder den feingliedrigen, gut proportionierten und mit Lochfassaden versehenen Nachbargebäuden annähern und mit seinem homogenen Erscheinungsbild ein Gegenüber zu dem den Platz beherrschenden Rathaus bilden.
Textquelle: http://www.hausbau.de/uploads/media/...arienplatz.pdf

Entwurf für den Umbau von Goergens + Miklautz Architekten:


Modell der Fassade am Marienplatz:


Ecke zum Rindermarkt:

Bildquelle © Bayerische Hausbau
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Alt 23.04.15, 19:55   #10
MiaSanMia
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Ein Königreich dafür, wenn man sechsteilige Sprossenfenster einsetzen würde...

Die verwendeten Fenster sehen einfach stink langweilig aus und passen nicht zum Marienplatz. Für was gibt es die Stadtgestaltungskommission, Heimatpfleger und fähige Architekten?
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Alt 25.04.15, 09:20   #11
hannnesmuc
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hannnesmuc sitzt schon auf dem ersten Ast
Der Entwurf kommt ja vom Stadtheimatpfleger
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Alt 25.04.15, 11:17   #12
MiaSanMia
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Das macht es nur noch schlimmer.

Das Gebäude mag ja hervorragend zur südlichen Häuserzeile passen, sieht an sich auch nicht schlecht aus, aber sollte es nicht Ziel sein, eher wieder an den Stil der westlichen Seite heranzukommen?
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Alt 25.04.15, 18:28   #13
Endokin
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Mit Schock musste ich gestern lesen, dass da Hugendubel in richtig großen Problemen steckt! OMG°°°°!!!!°°°°

Der Entwurf ist naja mittel. Aber das mit den 6er Fenstern kann ich nur unterschreiben.
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Alt 25.04.15, 20:15   #14
Architektator
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Historische Aufnahmen vom Marienplatz

Kupferstich von Matthäus Merian dem Älteren aus dem Jahr 1642:

Quelle: Wikipedia, gemeinfrei

Altes Rathaus nach der Regotisierung:

Quelle: Library of Congress, gemeinfrei

Südwand des Marienplatzes um 1900 mit prächtigen Bürgerhäusern:

Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

Blick in Richtung Kaufingerstraße/Ecke Rosenstraße:

Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

Ansicht der im Jahr 1638 aufgestellten Mariensäule:

Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

Vorgänger des heutigen Fischbrunnens:

Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

Neues Rathaus vor 1940, im Hintergrund die Frauenkirche:

Quelle: Bildarchiv Foto Marburg

Luftbild aus der Vorkriegszeit:

Quelle: Bildarchiv Foto Marburg
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Alt 25.04.15, 22:35   #15
Endokin
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Was ist das für ein Tor auf dem ersten Bild, westlich der Frauenkirche???
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