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Alt 04.12.08, 03:36   #1
Nick
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Hohenbuschei: Vergangenheit & Zukunft

Geschichte:
Am 27.April 1925 erfolgte die Inbetriebnahme des 1.Dortmunder Flughafens am Hohenbusch im Stadtteil Brackel, der wie viele Flugplätze zur damaligen Zeit kreisrund angelegt wurde.
1939 wurde der zivile Luftverkehr eingestellt.
Das Militär nutzte bis auf Weiteres das Gelände.
Nach dem Ende des 2.Weltkrieges übernahmen die Briten das Areal und errichteten einen Kasernenkomplex, den sie Mitte der 90er Jahre aufgaben.
Seitdem stand die Anlage, bis auf den Golfplatz, leer und verfiel.
2005 erwarb die Hohenbuschei GmbH & Co. KG das Gelände. Fast das gesamte Areal, 160 Hektar, musste von Altlasten, z.B. Muditionsreste, befreit werden!
2006 errichtete Borussia Dortmund ihr neues Trainingszentrum auf einer 18 Hektar großen Teilfläche! Trainingsplätze, das sportmedizinische Zentrum, der Krafttrainingsbereich, die entsprechenden Umkleiden, aber auch Räume für Pressekonferenzen entstanden.
http://www.derwesten.de/nachrichten/...15/detail.html
2007 begann schließlich der Abriss der gesamten Kasernengebäude + Infrastruktur!
2008 folgte die Grundstückserschließung und –vermarktung!


Zum Konzept:
Geplant von der afa, Aachen
http://architektur-fabrik-aachen.de/
http://www.competitionline.de/4007570/alias/beitraege

Unterteilt wird das Gelände in „Wohnen“ und „Gewerbe“:

Wohnen:
Es sind 3 Areale geplant. Jedes dieser Areale besitzt seinen eigenen Charakter:

Themenpark „Wohnen am Golfplatz“:
Freistehende Einfamilienhäuser und in kleinen Gruppen gebaute Reiheneigenheime.

Themenpark „Wohnen im Park“:
Freistehende Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften.

Themenpark „Wohnen im Village“:
Kleinteilige Wohnanlagen im Geschosswohnungsbau.

Ca. 1000 neue Wohneinheiten sollen ingesamt enstehen! Die Kompletterrichtung des "neuen Stadtteils im Stadtteil" ist für spätenstens 2020 geplant!

Gewerbe:
Der Gewerbepark liegt jenseits der Wohnbebauung und wird von ihr durch einen grünen Wall getrennt.
Unternehmen aus den Bereichen Wellness und Freizeit aber auch Unternehmen aus anderen Branchen sollen sich neu ansiedeln.
Der Gewerbebereich Hohenbuschei soll sich, wie das Wohngebiet, als erste Adresse positionieren.


Nachbarschaft:
Ein 18-Loch-Golfplatz grenzt an den nördlichen Teil des Wohngebiets Hohenbuschei.
Das neue BVB-Trainingszentrum. Die Wohnbebauung wird mit Abstand zum Trainingszentrum errichtet.
Das Hohenbuschei liegt mitten in der Natur in einem historischen Baumbestand.

http://www.ruhrnachrichten.de/lokale...art2576,408050
http://www.derwesten.de/nachrichten/...21/detail.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/...77/detail.html
http://www.publik.de/ocx2.exe?GP=24&aid=987
http://www.derwesten.de/nachrichten/...79/detail.html
http://www.wirtschaftsfoerderung-dor...henbuschei.jsp
http://www.hohenbuschei.de/ueber-hohenbuschei.html
Downloads:
http://www.hohenbuschei.de/service-plaene.html

Geändert von Nick (04.12.08 um 13:02 Uhr)
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Alt 24.01.09, 20:57   #2
Nick
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Visualisierung

Visualisierungen zu Beitrag #2:

"Hohenbuschei-Areal":


Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

Quelle: STREIF GmbH

"Wohnen im Village":


Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

"Wohnen im Park":


Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

"Wohnen am Golfplatz:"


Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

Gewerbe:


Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

Quelle: Hohenbuschei GmbH & Co. KG

Geändert von Nick (25.01.09 um 03:08 Uhr)
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Alt 25.01.09, 14:03   #3
Westropolis
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Westropolis ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Mich würde ja nur der Trainingsplatz von Borussia stören. Die Idee der drei Wohntypen ist super und auch mal was schönes, nur fände ich es schöner wenn es einen fließenden Übergang zwischen den Arealen geben würde. Auch sehr gut gefällt mir die Gestaltung der Straßen.
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Alt 10.02.09, 00:44   #4
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Obwohl die Vermarktung des Baugebiets Hohenbuschei erst im Januar 2009 begonnen hat, wurden bereits 30, der insgesamt 680, Grundstücke reserviert.
Alle 90 Kasernengebäude sind abgerissen, etwa 70.000 m³ Erde mussten ausgehoben und umgeschichtet worden.
Der Anschluss an die Schnellstraße OWIIIA soll durch die noch zu bauende Hohenbuschei-Allee geschaffen werden, Ausschreibung erfolgt wohl im Frühjahr. Bis Mai werden zwei Kilometer Kanalrohre verlegt.
WR
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Alt 06.03.09, 02:39   #5
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Trainingszentrum

Seit Anfang 2006 befindet sich auf dem Areal das Trainigszentrum des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, konzipiert von SHA Scheffler Helbich Architekten, die für den Entwurf die "Auszeichnung guter Bauten 2006 BDA" erhielten.


Quelle: SHA Scheffler Helbich Architekten GmbH

Bilder
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Alt 18.03.09, 22:59   #6
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18/03/2009


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Alt 03.07.09, 19:32   #7
Nick
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Vermarktung und Aktuelles

Das Areal bietet Platz für 680 (660?) Grundstücke, 330 für frei stehende Einfamilienhäuser und rund 350 für MFH. Bis heute haben sich 65 Bauherren, davon 20 Prozent aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern, verbindlich Grundstücke reservieren lassen. Nachdem der Stadtrat den Satzungsbeschluss innerhalb des Bebauungsplanverfahrens gefasst hat, werden in drei Wochen die ersten Kaufverträge perfekt gemacht. Allerdings wurden bis jetzt noch keine Bauträger/Betreiber für die MFH (Wohnen im Village) und für die Einzelhandelsflächen gefunden. Beim letzteren sind bisher 700 m² vorgesehen, natürlich viel zu wenig für einen Vollsortimenter, hier muss nachgebessert werden. Aktuelles:
  • Die Aufbereitung des Geländes ist weitgehend abgeschlossen.
  • Die erste Erschließungsstraße im Westen, die Adi-Preißler-Allee, wurde bereits eingeweiht.
  • Die Hohenbuschei-Allee (große Ost-/West-Achse) folgt in den nächsten Monaten.
  • Weitere Straßen zu den Quartieren im Nord-Osten entstehen ebenfalls in Kürze.
  • Aktuell wächst ein Lärmschutzwall zur Brackeler Straße.
  • Außerdem werden starke "Auskofferungen" (Unterschiede im Höhenniveau) verfüllt.
  • Bis Ende 2009 entsteht die Anbindung zur Brackeler Straße.
  • Das Gelände bekommt bis 2013 eine Kindertagesstätte.
  • WR

Fazit: Bisher verläuft alles zufrieden stellend. Die Bebauung des Areals beginnt nämlich erst Ende2010/Anfang2011!
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Alt 15.07.09, 00:09   #8
Flo-Joe-Do
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Flo-Joe-Do hat die ersten Äste schon erklommen...
BVB Jugendakademie

Borussia Dortmund erweitert sein Trainingsgelände auf dem Gelände der Hohenbuschei. Der BVB richtet eine Jugendakademie ein und zusätzliche Plätze. Ein Hauptgrund ist die Förderung der Jugendarbeit, die jungen Spieler sollen nicht nur Fußballspielen lernen, sondern auch die Haushaltsführung. Als Effekt wird sich erhofft durch die Bündelung aller Mannschaften an einem Ort, die Aufstickschancen zwischen den Mannschaften zu verbessern. 3 Mio. € sind für diese Maßnahmen eingeplant.

Quellen:
Ausschnitte aus der Pressekonferenz vom 14.07.2009
Der Westen - In Zukunft Dortmunder Diplom-Fußballer
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Alt 15.07.09, 05:49   #9
Le-Wel
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Man hat bereits festgestellt, dass solche entfernt liegende Siedlungen mit Einfamilienhäusern mehr Erschließungskosten und Folgekosten verursachen als die eventuell gewonnenen Neubürger der Stadt an Steuern bringen. Warum kann man nicht einfach manche Gebiete mit Grünzeug wachsen lassen? (Zumindest auf dem Kreisrund des Flughafens und östlich von ihm, südlich davon sind die Flächen bereits für die Kaserne erschlossen) Unter den Bürgermeistern des Ruhrgebiets hat sich bereits der Trend zum innenstädtischen Wohnen rumgesprochen - also sie könnten statt der grün gelassenen Fläche eine zentrumsnahe dichtere Wohnsiedlung anstießen.
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Alt 15.07.09, 16:27   #10
Flo-Joe-Do
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Flo-Joe-Do hat die ersten Äste schon erklommen...
Die Hohenbuschei liegt relativ nahe zur Innenstadt.

Eine Schnellstraße (OW III/a ; Brackeler Str.; K17) ist in der Nähe, die zweite Abfahrt wäre eigentlich unnötig. Dazu liegt eine Straßenbahnlinie (U43 - 5min. Takt) und ein Bahnhof (Dortmund-Scharnhorst) ziemlich nahe. In ca. 15min könnte man in der Innenstadt sein.
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Alt 15.07.09, 20:15   #11
Le-Wel
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Le-Wel könnte bald berühmt werden
Ungefähr 5-6 Km Luftlinie bis zum Ostwall. Der Bahnhof Dortmund-Scharnhorst ist vom Osten des Plangebiets fast 2 Km entfernt, die U43 liegt noch weiter (im Süden) - halbe Stunde Fußmarsch ist nichts, was praktiziert wird. Wenn ich in dem dazugehörigen Gewerbegebiet arbeiten müsste, müsste ich stundenlang mit dem ÖV und zu Fuß unterwegs sein - oder in den Staus des Ruhr"schnell"wegs stehen. Diesen Aspekt hat man bei der Planung offensichtlich nicht durchdacht - sämtlichen Ruhrstadt-Diskussionen zum Trotz.

Es ist nicht das einzige zur Zersiedlung beitragende Projekt im Ruhrgebiet, aber die Anzahl der Planungssünden macht diese nicht gleich zu Tugenden.
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Alt 15.07.09, 21:24   #12
Flo-Joe-Do
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Flo-Joe-Do hat die ersten Äste schon erklommen...
Die 15min waren natürlich auf das Auto bezogen.
Ich muss sagen 15-30min Fußweg finde ich nicht so schlimm, bei guten Wetter gehe ich gerne auch noch längere Strecken anstatt auf den Bus zu warten.
Außerdem wird dieser Stadtteil sicherlich auch mit Bussen erschlossen werden, es gibt heute schon eine Busverbindung die vor der Einfahrt her führt. Die DSW21 haben auch in dieses Projekt investiert, somit sollte dort eine Optimierung nicht sehr unwahrscheinlich sein.
Die Entfernung zum Bf Scharnhorst beträgt Luftlinie 1.5km vom äußersten Ende bis zum Bahnsteig, 2km wären es bis zum Bahnhof Kurl. Eine Fußweg Abkürzung nach Scharnhorst wird sicherlich realisiert. Beide sind P&R Bahnhöfe für die ganz faulen.

In Dortmund gibt es ja nicht nur dieses Projekt, Innenstadt näher ist das Kronprinzenviertel (0,5 km -2 km zum Wall) oder das Kronen-Areal (1-2km) . Ein Grundstück in diesen Projekten wird aber sicherlich deutlich teurer sein als hier in der Natur.

PS: Was hat der Ruhrschnellweg mit diesem Projekt zutun? Wobei B1 als Nadelöhr im Dortmunder Stadtgebiet vielleicht bald Geschichte ist.
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Alt 16.07.09, 02:05   #13
Le-Wel
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Zitat:
Zitat von Flo-Joe-Do Beitrag anzeigen
Was hat der Ruhrschnellweg mit diesem Projekt zutun? Wobei B1 als Nadelöhr im Dortmunder Stadtgebiet vielleicht bald Geschichte ist.
Den täglichen Arbeitsweg der Menschen, die im Gewerbegebiet dort arbeiten, aber im Westen der vermeintlichen Ruhrstadt wohnen würden und weder halbe Stunde im Regen laufen noch ähnlich lange auf den Bus von der S-Bahn-Haltestelle warten möchten. (Mehrere Stellen in Essen oder Bochum kann man physikalisch nicht breiter machen).

Zitat:
In Dortmund gibt es ja nicht nur dieses Projekt, Innenstadt näher ist das Kronprinzenviertel (0,5 km -2 km zum Wall) oder das Kronen-Areal (1-2km) . Ein Grundstück in diesen Projekten wird aber sicherlich deutlich teurer sein als hier in der Natur.
"Natur", die durch zahlreiche Stadtautobahnen zerschnitten ist und somit zu keiner wird. Vor mehreren Monaten las ich in Der Spiegel einen Artikel, in dem solche Siedlungen als Wildschweingebiete oder Einwegsiedlungen bezeichnet wurden - was unter den Stadtplanern geläufig sein sollte. Dort wurden auch die Folgekosten erwähnt, die die Gemeinden dafür bezahlen, dass sie mit "billigen Einfamilienhäusern" sich gegenseitig Einwohner abzujagen versuchen.

Ein Zitat aus einem anderen Thread: "Wirklich schön, dass man in Dortmund einsieht, dass Verdichtung sehr wichtig ist" - dieses Beispiel zeigt, dass man es damit nicht konsequent genug meint.
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Alt 16.07.09, 02:45   #14
dojul
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Wenn ich Oberbürgermeister dieser Stadt wäre, würde ich die angestoßenen Projekte zu Ende bringen . Dann würde ich als oberste Priorität Lücken in der Innenstadt aussuchen, die zur Wohnbebauung freigegeben werden sollen (obwohl ich auch Flächen wie Phoenix-See und Hohenbuschei wichtig finde, aber dort meiner Meinung nach überkapazitäten vorhanden sein könnten). Ich finde es absolut Sinnlos, die ganzen Freiflächen außerhalb der City zu zupflastern, wenn die Innenstadt so viele Möglichkeiten bieten könnte. Dabei ist doch gerade das Wohnen im innerstädtischen Berreich sehr im kommen. Und wenn viel gebaut wird, werden die Mieten auch nicht ins unermessliche steigen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Die Infrastruktur ist vorhanden, das ÖPNV wird besser ausgenutzt, und Einzelhandesflächen werden stärker frequentiert. Dabei wird auch noch die Umwelt geschont, da die Freiflächen außerhalb nicht mit Asphalt versiegelt werden. Ich könnte mir sogar dadurch verschiedene Ausweitungen der Naturschutzflächen vorstellen. Die einzige Außnahme würde ich bei Baulücken in den umliegenden Ortskernen der Stadtteilen machen, sowie bei Altenheimen. Sollten dann keine Flächen in der Innenstadt zur Verfügung stellen, könnten unter umständen alte, baufällige Wohn oder Geschäftshäuser abgerissen werden, um neuen Wohnraum zu schaffen. Eventuell könnte man auch den Bebauungsplan der Stadt punktuell verändern, um z.B statt 4 dann 5 Etagen hoch bauen zu können.
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Alt 16.07.09, 09:33   #15
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@Le-Wel

Zitat:
Zitat von Le-Wel Beitrag anzeigen
"Natur", die durch zahlreiche Stadtautobahnen zerschnitten ist und somit zu keiner wird. Vor mehreren Monaten las ich in Der Spiegel einen Artikel, in dem solche Siedlungen als Wildschweingebiete oder Einwegsiedlungen bezeichnet wurden - was unter den Stadtplanern geläufig sein sollte.
Ich bin in Dortmund Kurl aufgewachsen. Die östlichen Außenbezirke sind landwirtschaftlich geprägt, zudem gibt es Wälder, Wiesen und Seen. Glaube mir: Wenn wir vom Dortmunder Osten sprechen, sprechen wir von "richtiger" Natur.

Zitat:
Zitat von Le-Wel Beitrag anzeigen
Ein Zitat aus einem anderen Thread: "Wirklich schön, dass man in Dortmund einsieht, dass Verdichtung sehr wichtig ist" - dieses Beispiel zeigt, dass man es damit nicht konsequent genug meint.
Ganz im Gegenteil. Der Dortmunder Innenstadtbereich ist schon heute sehr dicht bebaut. Wenn die dir bekannten Wohnbau-Projekte beendet sind, gibt es keine nennenswerten Brachflächen mehr. Außerdem kommt es auf die Mischung an. Viele junge Familien, die es sonst in die östlichen Nachbarstädte gezogen hätte, bleiben nun in Dortmund. Denn es gibt sehr wohl Menschen deren Traum ein Haus im Grünen mit einem Garten und einer Garage vor der Türe ist. Und da bietet sich das Hohenbuschei gerade zu an: Zentral, weil nicht weit weg von der Innenstadt und dem Brackeler Zentrum, aber dennoch in der Natur. Zitat von Michael Meinders (Pressesprecher): "Dortmund hat eine offensive Baulandpolitik betrieben, um Familien einzuladen, in Dortmund zu wohnen. So ist es im Gegensatz zu vielen Städten im Ruhrgebiet gelungen, die Einwohnerzahl relativ konstant zu halten." P.S. Bevor man für diese "offensive Baulandpolitik" die Natur zerstört, sollte man doch wohl lieber Brachflächen, wie z.B. einen ehemaligen Flughafen revitalisieren. Fazit: Ein tolles Projekt!
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