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Alt 12.04.17, 12:21   #16
(dwt).
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Hallo ^ ,,,, hier ein Bild des Eingangsbereiches vor der Sanierung. Hoffe etwas helfen zu können.
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Alt 12.04.17, 21:55   #17
Joseph
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Joseph könnte bald berühmt werden
Hallo Frau Markert,

wie auf dem von dwt geposteten Bild gut zu erkennen, wurde die Tür wohl einmal stark verändert. Oberer und unterer Teil auf dem Bild passen nicht zusammen, stammen wohl aus unterschiedlichen Zeiten. Früher waren solche Türen meist zweiflügelig ausgeführt.

Ich empfehle für einen originalgetreuen Nachbau die Recherche im Stadtarchiv (Bauaktenarchiv ist dort mit unter gekommen) und ggf. die Zuhilfenahme historischer Fachbücher / Musterbücher.

Sicherlich kann Ihnen auch das Denkmalamt der Stadt Chemnitz hier weiterhelfen.

Vielleicht können Sie Ihre Bilder auch mal hier online stellen, ich nehme an, Sie haben sicherlich vor einen originalgetreuen Nachbau anzufertigen.


Übrigens: Sie können auch mal bei Frau Müller auf dem Brühl vorbeischauen (Zahntechnikerin?) - die wohnt schon ihr ganzes Leben dort und hat mich auch schon mal mit einigen historischen Aufnahmen vom Brühl begeistern können, vielleicht kann sie Ihnen weiterhelfen?
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Alt 14.11.17, 10:37   #18
chemnitz_er
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Gibt es hier etwas Neues oder könnte man das eventuell wieder "entpinnen"?
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Alt 14.11.17, 12:03   #19
MPetz
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MPetz befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
https://photos.app.goo.gl/Suc9m4GNe9Wil7aC3

Hier eine Zusammenfassung des Ergebnisses meiner anfänglichen Frage!

Dann könnte der "Pin" gelöst werden
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Alt 14.11.17, 19:16   #20
(dwt).
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^ “Frag das Chemnitz-Forum:

... ist für allgemeine Fragen, rund um das Thema und darüber hinaus.

Es bleibt also bestehen und ist immer mit dem “Chemnitzer Stadtgespräch“ an oberer Stelle, auf der Chemnitzer DAF Seite zu finden.

Hier hätte man als Beispiel auch die Frage: “Wo ist eigentlich (dwt). verblieben“ eintragen können.
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Alt 25.02.18, 00:22   #21
Elli Kny
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bezüglich Erwähnung im Brühl-Strang:

Das T30 vor Schulen, Kitas, Altenheimen oder öff. Gebäuden wurde vielerorts nun angeordnet, da es eine Lockerung in den Vorschriften gab.
Aber sagt, ist das neue T30 bei euch auch nur einseitig (also direkt anliegend je Institution) oder fahrtrichtungsmäßig beidseitig?
(Bei 4-spurigen Straßen ist es ein Sonderfall - da kommts drauf an wie es sich vor Ort gestaltet.)

Diese Frage stelle ich gern auch nach Leipzig, wo diese Anordnungen weitgehend schon vor der Novellierung angeordnet wurde. Einseitig oder beidseitig?

In Dresden wurde T30-Neues vornehmlich einseitig anliegend gemacht, da kapiere ich aber schon an 2-spurigen Normalstrassen den Sinn nicht, denn es soll dem
Schutz der Querenden (wem sonst) dienen - man fällt quasi von der einen T30-Spur direkt in die T50-Spur hindurch. Totaler Quark.
(Ich muß derweil noch die Neuregelung erlesen, um überhaupt mal die Festlegungen zu hören.)
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Alt 25.02.18, 10:37   #22
Joseph
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Joseph könnte bald berühmt werden
Also zumindest bei den Schulen / Krankenhäusern an denen ich regelmäßig vorbeifahre gilt T30 für beide Richtungen. Alles andere macht ja auch keinen Sinn - das sehe ich genau so wie du.

Noch ist das aber nicht an allen Standorten so. Entlang der Dresdner Straße wird nach wie vor "geheizt", wohingegen beim Bethanien schon lange eine 30er Zone ist - mittlerweile auch verlängert bis zur TerraNova Schule - zumindest zu bestimmten Uhrzeiten. Das finde ich übrigens auch gut gelöst, dass sich das T30 an Schulen immer auf eine Zeit zwischen 6 und 17 Uhr bezieht.

Das einzige was ich bei den neu geschaffenen Zonen ziemlich unklug finde ist, dass die Ampeln scheinbar nicht entsprechend angepasst werden, so dass man jetzt unnötig oft vor roten Ampeln steht. In meiner Heimat hat man seinerzeit mal versucht an möglichst vielen Straßen "grüne Welle bei 40" einzuführen, was am Ende oft dazu geführt hat, dass viel weniger gerast wurde und der Verkehr generell flüssiger lief.

Besonders aufgefallen ist mir das neulich an der Kreuzung Dresdner Straße / Frankenberger Straße an der Sachsenallee. Von der Kripo kommend bekommt der Fahrstreifen Richtung Frankenberger früher grün, als der rechts auf die Dresdner abbiegende Fahrstreifen. Auf der Dresdner gibt es dann weiter oben erneut eine Ampfel die man nur noch bei hoher Geschwindigkeit (habe das mal getestet ) und freier Bahn gerade noch schafft. Da die Fahrtstreifen an der Kripo als Entlastung der Kreuzung August-Bebel /Dresdner gedacht sind (hier staut es sich auf der Linksabbiegerspur tagtäglich ewig weit zurück) erschließt sich mir der Sinn dieser Ameplregelung überhaupt nicht - zumal es aus meiner Sicht überhaupt keinen Grund gibt, warum die Rechtsabbieger dort später und länger grün bekommen als die, die geradeaus fahren.

Mit geringfügigen Veränderungen könnte man den Verkehr sehr viel flüssiger gestalten - was schlussendlich ja eigentlich nur Vorteile hat...

Das mit den 30er Zonen finde ich schon mal einen guten ersten Schritt und ich hoffe die Verantwortlichen kommen noch auf mehr sinnvolle Ideen.
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Alt 25.02.18, 17:49   #23
Elli Kny
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^ Danke für Infos, die Kommunen sind noch dabei, also abwarten. Die Wirkung auf Ampelphasen dürfte dem Straßenamt bekannt sein, LSA-Umstellungen sind (zeit)aufwendig, kannst ja mal beizeiten nachfragen ob man das kennt und was man macht... usw.

nun aber nochmal zum T30 vor Kitas/Schulen/Heimen etc.:
Es geht ja zurück auf eine Änderung der VwV-StVO zu Zeichen 274 (zuläss. Hö.Geschw.) durch den Bundesrat im März 2017.
Relevant ist also diese Verwaltungsvorschrift (im Range eines Gesetzes) in betreffendem Satz 13, den ich hier mal in toto zitieren möchte:
Quelle: /bernd.sluka.de/VwV_zu_Ze274.txt
Zitat:
Innerhalb geschlossener Ortschaften ist die Geschwindigkeit im
unmittelbaren Bereich von an Straßen gelegenen Kindergärten,
-tagesstätten, -krippen, -horten, allgemeinbildenden Schulen,
Förderschulen für geistig oder körperlich behinderte Menschen,
Alten- und Pflegeheimen oder Krankenhäusern in der Regel auf
Tempo 30 km/h
zu beschränken, soweit die Einrichtungen über
einen direkten Zugang zur Straße verfügen oder im Nahbereich
der Einrichtungen starker Ziel- und Quellverkehr mit all
seinen kritischen Begleiterscheinungen (z. B. Bring- und
Abholverkehr mit vielfachem Ein- und Aussteigen, erhöhter
Parkraumsuchverkehr, häufige Fahrbahnquerungen durch
Fußgänger, Pulkbildung von Radfahrern und Fußgängern)
vorhanden ist. Dies gilt insbesondere auch auf klassifizierten
Straßen (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) sowie auf weiteren
Vorfahrtstraßen (Zeichen 306). Im Ausnahmefall kann auf
die Absenkung der Geschwindigkeit verzichtet werden,
soweit etwaige negative Auswirkungen auf den ÖPNV (z. B.
Taktfahrplan) oder eine drohende Verkehrsverlagerung auf die
Wohnnebenstraßen zu befürchten ist. In die Gesamtabwägung
sind dann die Größe der Einrichtung und Sicherheitsgewinne
durch Sicherheitseinrichtungen und Querungshilfen (z. B.
Fußgängerüberwege, Lichtzeichenanlagen, Sperrgitter)
einzubeziehen. Die streckenbezogene Anordnung ist auf den
unmittelbaren Bereich der Einrichtung und insgesamt auf
höchstens 300 m Länge zu begrenzen. Die beiden Fahrtrichtungen
müssen dabei nicht gleich behandelt werden.
Die Anordnungen
sind, soweit Öffnungszeiten (einschließlich Nach- und
Nebennutzungen) festgelegt wurden, auf diese zu beschränken.
Voraussetzungen sowie Einschränkungen dieser neuen Regelanwendung sind gut dargelegt und klar.
Die Bezeichnung darin oben "im unmittelbaren Bereich" bezieht sich aufs größere Umfeld jeweiliger Einrichtung, daher unten dann die "max. 300m-Grenze" für die Lokalität.
Jedoch ist damit nicht die "unmittelbare" angrenzende Fahrspur an der Einrichtung gemeint.

Unten (fett) steht weiterhin, daß die Fahrtrichtungen differiert betrachtet werden KÖNNEN, aber gleichsam eben auch explizit nicht müssen.
Damit tendiert die Vorschrift mE eher zur sinnfälligen Regelanordnung auf beiden Richtungen, und eröffnet den Freiraum einer Nichtanordnung auf Gegenrichtung für die Behörde quasi nur bei örtlichen Gründen.
Diese zugestandene Flexibilität für die anordnenden Straßenverkehrsbehörden wird nun in Dresden durch jene dortige Behörde mal wieder andersrum und autofreundlich ausgelegt. Es ist zwar nicht rechtswidrig, aber äußerst fraglich und die Vorschrift strapaziös beugend.
Die Vorschrift selbst bleibt in dem Punkt leider undeutlich. Es widerspricht mE auch dem auf Sicherheitserwägungen basierenden Eingangssatz "IST vor ... anzuordnen". Im Zweifel gilt der Ermessenspielraum für die Behörde. Besser wäre das Wort "sollen": Die beiden Fahrtrichtungen sollen dabei gleich behandelt werden.

weitere Info bei zukunft-mobilitaet.net
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