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Alt 28.06.09, 13:14   #16
mamamia
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^
Du meinst sicherlich den östlichen Bereich - der westliche Bereich ist das mit Wohnungsbauten bebaute Areal entlang der Schinkelstraße.

Die Baufelder östlich des im Bau befindlichen Stadtgartens sind für Bürogebäude vorgesehen (IM B-Plan ist hier ein MK-Gebiet ausgewiesen, welches Wohnen fast ausnahmslos ausschließt). Ich persönlich habe von konkreten Bauvorhaben gegenüber der Wohnbebauung nichts gehöhrt.

In Düsseldorf mangelt es ja auch nicht an atraktiven Flächen für Büro- und Gewerbebauten.

Der Bereich östlich der Tußmannstraße wird im westlichen Teilbereich mit Wohnungen bebaut, östich davon ist der Stadtgarten C geplant.
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Alt 28.06.09, 15:41   #17
Rupet
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Rupet befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
@ 158
Oh, sorry, da habe ich mich wohl ein bischen mißverständlich ausgedrückt. Meine Frage bezog sich auf den Eintrag von Echnaton (156) bezüglich des Güterbahnhofs Oberkassel. Dort war doch -soweit ich weiss- geplant, die gesamte Brachfläche zu bebauen. An mangelnder Nachfrage wird es in Oberkassel doch mit Sicherheit nicht liegen, dass das Planungsgebiet nun verkleinert wurde, oder nicht?
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Alt 28.06.09, 15:55   #18
mamamia
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Beim Belsenpark in Oberkassel scheint es nach meiner Kenntniss Probleme mit dem Eigentümer der östlichen Fläche zu geben; daher ist das Teilareal nicht Bestandteil des B-Plans. Mit dem östlichen Areal zusammen wäre das gesammte Verfahren so nicht weiter gekommen; so aber kann wenigstens auf dem Areal von Vivico (Bahnfläche) und auf dem Teil der Rheinbahn weiter geplant werden.

In wie weit hier schon Einzelgrundstücke an Bauträger / Investoren veräußert wurden, und ob es hier schon konkrete Bauvorhaben gibt, entzieht sich derzeit noch meiner Kenntniss.

Für den östlichen Teilbereich kann dann später in einem eigenen B-Plan Baurecht geschaffen werden.
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Alt 01.07.09, 07:54   #19
Altstadtjong
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Altstadtjong wird schon bald berühmt werdenAltstadtjong wird schon bald berühmt werden
Oberkassel (Sammelthread)

Starte ich mal hier, da es noch keinen gibt und ähnlich wie der Oberbilk-Thread die vielen kleinen Projekten abdecken soll, die einen eigenen Thread nicht wert wären. Hoffe, die Admins sind einverstanden. Erste Meldung:
Die Wohnungsbaugesellschaft Ralf Schmitz, bekannt durch den Bau von retroklassischen Häusern (Stadtvillen Leostraße) bzw. der hochwertigen Renovierung bestehender Altbauten (Luegallee 22) wird an der Ecke Salierstr. / Markgrafenstr. ein Flaggschiff-Projekt umsetzen. Das Bild verspricht klassiche Eleganz und wird wohl in dieser Lage zur Umgebung passen.

Quelle: Website Ralf Schmitz

Geändert von Altstadtjong (01.07.09 um 12:01 Uhr)
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Alt 01.07.09, 09:30   #20
nospam
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nospam ist im DAF berühmtnospam ist im DAF berühmt
Sieht doch auf den ersten Blick ganz gefällig aus, bleibt zu hoffen, dass man's mit den Säulen nicht übertreibt.

Bei mir ganz persönlich ist die Schmitz KG übrigens nicht so sehr durch historisierendes Aufhübschen von Bürogebäuden und überhöhte Preise für Neureiche bekannt, sondern eher durch Anschrauben eines hässlichen Messingklingelschildes und Mieterhöhung um 16%. Ach ja, und Nicht-Bezahlung der Kabelrechnung beim Kabelnetzbetreiber.
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Alt 01.07.09, 11:44   #21
mamamia
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"Adel verpflichtet" halt schon lange nicht mehr.
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Alt 01.07.09, 13:09   #22
Armani
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Armani hat die ersten Äste schon erklommen...
Ertens: Scheit ein gelungenes Entwurf zu sein. Altbau oder modern ist natürlich Geschmacksache, aber an diesem Ort passt einfach nichts anderes. Und es orientiert sich ganz gut an den übrigen Altbauten in Oberkassel. Angenehm, klassisch.

Zweitens: Kommt eher nur für wenige Düsseldorfer in Frage. Man braucht sich keine Märchen zu erzählen, es liegt einfach in der Natur dieser Gegend und solcher Projekte überhaupt.

Geändert von Armani (01.07.09 um 14:33 Uhr)
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Alt 01.07.09, 17:28   #23
Echnaton
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Echnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfachEchnaton braucht man einfach
Gute Idee mit dem Thread. Vlt erweitern wir das noch auf Niederkassel oder allgemein "links des Rheins", mal schauen.

@ Haus Berengar: Man muss kein Kommunist sein, um diese mit der Spritzpistole aufgetragene Bürgerlichkeit prätentiös zu finden...
__________________
"Die technischen Gründe, mit denen einst das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerechtfertigt wurde, sind heutzutage weitgehend verblasst." Wiss. Beirat beim BmF
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Alt 01.07.09, 19:41   #24
THXNRW
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THXNRW könnte bald berühmt werden
^^ Kürzlich habe ich HIER Bilder eines modernen Hauses mit schlichten Linien verlinkt, worauf ich lesen musste, dass es wie "sozialer Wohnungsbau" wirkt. Bei einfachen Linien ist diese Gefahr immer gegeben - was im höchstpreisigen Segment (5 bis 8 Zimmer, 190 bis 300 qm) absolut tödlich ist. Diesen Entwurf kann man auf keinen Fall für "sozialen Wohnungsbau" halten - und das zählt.
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Alt 02.07.09, 11:23   #25
nospam
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nospam ist im DAF berühmtnospam ist im DAF berühmt
^ Für sozialen Wohnungsbau wird man das sicher nicht halten. Aber vielleicht für neureiche, säulenbeschwerte Geschmacklosigkeit. Mein Lieblingsbeispiel dazu: http://www.ralf-schmitz.de/sites/ref...esplanade.html. Und sowas gilt in gewissen Kreisen als wesentlich schlimmer als sozialer Wohnungsbau.

Man darf aber auch nicht von den Illustrationen auf den fertigen Bau schließen. Vielleicht sieht es ja nachher doch gut aus.
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Alt 02.07.09, 12:10   #26
Altstadtjong
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Altstadtjong wird schon bald berühmt werdenAltstadtjong wird schon bald berühmt werden
Immer im Hinterkopf, was an Schlimmerem verhindert wurde, siehe Ende der Salierstraße ...
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Alt 02.07.09, 13:25   #27
Armani
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Armani hat die ersten Äste schon erklommen...
Zitat:
Zitat von nospam Beitrag anzeigen
(...)Aber vielleicht für neureiche, säulenbeschwerte Geschmacklosigkeit. Mein Lieblingsbeispiel dazu: http://www.ralf-schmitz.de/sites/ref...esplanade.html. Und sowas gilt in gewissen Kreisen als wesentlich schlimmer als sozialer Wohnungsbau.
Na jut, wie ich schon vorher geschrieben habe, ist vieles die reine Geschmcksache. Die Kritik an dem von Nospam erwänten Projekt kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Neureich oder nicht; lassen wir das kurz beiseite. Ich persönlich würde weit davon entfernt dies als geschmacklos zu bezeichnen. Ähnlich wie das neue Projekt in Oberkassel, passt meiner Meinung nach auch dieses Gebäude an seinem Platz. Kurz und knapp: ich finde es elegant, nichts ist da übertrieben und auch nicht zu bescheiden. Übrigens: Düsseldorf hat genug unter dem architektonichen Wahn der 50, 60, 70 etc. gelitten.

Zum Vergleich; es gibt noch ein ähnliches Neubau in Oberkassel an dem Kaiser Friedrich Ring.
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Alt 02.07.09, 14:13   #28
mamamia
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Zitat:
Zitat von Armani Beitrag anzeigen
... Düsseldorf hat genug unter dem architektonichen Wahn der 50, 60, 70 etc. gelitten. ...
Gerade aus diesem Zeitabschnitt gibt es in Düsseldorf hervorragende und auch international bekannte sowie ausgezeichnete Bauten.

Ich würde es mir nicht anmaßen, über das Werk der Architekten dieser Zeit so derart pauschal und herablassend zu urteilen! Es sei denn, man hält sich für den "Reich-Ranicki der Architektur".

Man kann nicht ernshaft die Architektur z.B. des La Joya (Gentes / Toepel) am westl. Ende der Salierstraße mit den Retro-Bauten von R. Schmitz vergleichen (übrigens beides Objekte im Premium-Segment). Dahinter stehen vollkommen andere Ansätze und vorallem auch Zielgruppen; beides hat sicherlich seine Berechtigung.

Die Frage ist nur ob kopierende bzw. nachempfindende Retro-Bauten jemals ausgezeichnet, oder zu Baudenkmälern werden - wohl eher nicht - das bleibt den Bauten vorbehalten, die Originale ihrer eigenen Zeit sind, und aus diesem gesellschaftlichen und zeitlichen Kontext herraus entstehen; und nicht dem sog. "Zeitgeist" geschuldet sind.

Letzendlich zählen nur die Originale, die Kopien bleiben immer auf der Strecke.
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Alt 02.07.09, 15:07   #29
Armani
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Armani hat die ersten Äste schon erklommen...
Ok, ich habe mich tatsächlich etwas zu pauschal ausgedrückt;
Es gibt natürlich das Thyssen Haus, Schauspielhaus, einzele Gebäuden meistens an repsentativen Stellen. Wenn man jedoch die Wohnarchtektur dieser Zeit betrachtet und hier als Beispiel Düsseldorf nimmt, dann kann man schon zur gemischten Gefühlen kommen. Natürlich, nach dem Krieg mussten zahlreiche Lücken oder ganze Flächen ausgefühlt werden, das betrifft im Grunde aller deutsche Städte. Genauer gesagt: ich spreche von diesen pahntasielosen, eintönigen Wänden, bei dennen die einzige Abwechslung nur die Fenster selbst sind. Würde man so etwas nicht regelmäßig renovieren(was nicht immer der Fall ist) haben wir eine gesichtslose, graue Stadt. Man kann sich mit der Form selbst doch auch einiges erlauben. Nicht jeder mag's, ich weiß, aber ein Jugendstillwohnhaus blebt da meistens länger als ein Ersatz aus den 60'
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Alt 02.07.09, 15:44   #30
mamamia
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mamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfachmamamia braucht man einfach
Viele dieser phantasielosen Bauten, sind wiedererrichtete Altbauten, bei denen - dem Zeitgeschmack folgend - auf Verzierungen (Stuck, Gesimse etc.) verzichtet wurde; teilweise wurden auch einigermaßen inakte Fassaden "bereinigt". Viele Günderzeit-Wohnungsbauten sind außerdem nicht besonders phantasievoll geplant - sie waren lediglich reichhaltiger verziert (zumindest auf der Schauseite).

Das Problem liegt in der Phantasie der Architekten, dem Mut der Bauherren und nicht zuletzt am budget des Bauherren. Mit einem engen Budget lassen sich nun mal keine großen Sprünge machen. Mehr noch sind es aber die Bauherren, die keinerlei Experimente wollen.

Seit den 20er Jahren gab es zudem kaum noch ambitionierte und visionäre Groß-Wohnungsbauprojekte, heute stehen oft nur noch Ökonomische Aspekte (Rendite) im Vordergrund - z.B. der Massenwohnungsbau wie in Hassels oder in Ratingen-West (im osten nannte man soetwas "Arbeiter-Schliessfächer").

Da kann es ambitionierte Architektur außer bei individuellen Einfamilienhäusern nur noch im sog. Premium-Bereich geben. Aber selbst hier sind Bauträger und ihre Zielgruppen oft nicht bereit, sich auf etwas Neues einzulassen.
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