Stadtgespräch

  • Übernachtungen in Essen

    Gestern stand im Videotext des WDR, dass im Jahre 2008 in Essen rund 210.000 Übernachtungen ausländischer Touristen gebucht worden sind.


    Nicht viel für Berlin! Aber für Essen bedeutet diese Zahl einen Zuwachs gegenüber 2007 von rund 19 %!!!


    Und das ist doch beachtlich :daumen: :daumen: :daumen:

  • Großbordell

    Bekommt Essen ein neues Großbordell? Wenn es nach dem Willen der Investoren geht, wird ein solcher Tempel der sinnlichen Lüste an der Emscherstraße im Essener Norden entstehen. Nachdem kürzlich eine Bauvoranfrage noch aufgrund formaler Fehler abgelehnt worden ist, haben die Investoren nun eine erneute Bauvoranfrage gestellt, die dieses Mal ordnungsgemäß von einem professionellen Architekten ausgearbeitet worden ist.


    Unabhängig vom städtischen Bescheid haben die Investoren bereits mit den Umbauarbeiten an der Emscherstraße 63 begonnen. 100 Separes sollen in den Hallen der ehemaligen Firma Olsberg GmbH entstehen. ;)


    Guckst Du -->Der Westen

  • Nana wenn da mal nicht jemand von der ungeliebten Kirmesplatzlösung profitieren möchte,
    könnte mir aber vorstellen das die Stadt da Interesse dran zeigen wird um evtl dann die Stahlstraße aufgeben zu können.

  • Der Standort

    Ich habe Euch mal den Standort herausgesucht.


    Guckst Du -->Der Standort


    Ja, Jack, ich stimme Dir zu. Alles ist besser als dieses heruntergekommene Stück Stahlstraße. ;)

  • Die Stahlstraße will man eh auf dauer aus der City haben, da man besagte Fläche eh schon anders weitig verplat hat. Nur muss man ebend einen Ersatz schaffen, sonst wird man kaum den jetzigen Standort aufgeben.


    Zumindest die Arbeiten auf dem ehem. Kirmesplatz laufen ja recht gut und da wohl recht bald der neue Verkehr laufen können:lach:

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    Das mag ja alles sein. Ich halte den Standort Stahlstrasse unter Berücksichtigung der Innenstadtentwicklung für nicht mehr geeignet. Allerdings halte ich auch die Emscherstrasse für nicht ideal. Ein Stadtpuff gehört doch irgendwie zu einer Stadt und zu deren Nachtleben dazu und sollte schon zentral liegen.

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    Das mag ja alles sein. Ich halte den Standort Stahlstrasse unter Berücksichtigung der Innenstadtentwicklung für nicht mehr geeignet. Allerdings halte ich auch die Emscherstrasse für nicht ideal. Ein Stadtpuff gehört doch irgendwie zu einer Stadt und zu deren Nachtleben dazu und sollte schon zentral liegen.


    Richtig! Die Stahlstraße ist sicherlich nicht der beste und vor allem nicht der schönste Standort, aber die Emscherstraße liegt ja sehr weit weg vom Puls der Stadt. Man stelle sich vor Reeperbahn und Herbertstraße in Hamburg lägen irgendwo weit im schäbigen Hamburg-Süd.


    Ist denn die Stahlstraße eigentlich EIN Bordell, so wie das geplante? Sind es nicht mehrere Häuser mit vielleicht unterschiedlichen Besitzern? Vielleicht kann ja jemand aus Erfahrung sprechen? ;)


  • Ist denn die Stahlstraße eigentlich EIN Bordell, so wie das geplante? Sind es nicht mehrere Häuser mit vielleicht unterschiedlichen Besitzern? Vielleicht kann ja jemand aus Erfahrung sprechen? ;)


    Ich habe es mir vor Jahren mal angeschaut, auch maps.google hilft da ein bisschen weiter. Vom Aufbau entspricht das in keiner Weise einem Groß-Bordell, viele einzelene (Reihen)Häuser bieten hier ein Angebot - insofern war auch mein erster Gedanke, dass ein Großbordell an der Emscherstraße diesen Standort nicht ersetzen kann. Ob das nun alles einem Besitzer gehört, weiß ich nicht.


    Nebenbei: Der Vergleich mit Herbertstraße und Reeperbahn hinkt total. In Hamburg ist ja durchaus noch eine Rotlichtszene mit Bars und Kneipen dabei, in der Stahlstraße geht es wohl nur um die "Verrichtung des Geschäftes". In meinen Augen kein Verlust für eine Stadt, wenn das verlagert wird.

  • Versuchsballon für die Stadt

    Also, ich denke, die Stadt Essen lässt das erst mal alles laufen, um zu sehen, wie die Bevölkerung reagiert. Wenn der Protest sich in Grenzen hält, wird Essen die mehr als ungeliebte Stahlstraße endlich los und hat hiermit Möglichkeiten, den Essener Norden weiter zu entwickeln.


    Denn eines ist klar, ohne entsprechendes Nachtleben ist das an der Emscherstraße eine Fehlgeburt. Das heißt, setzt sich der Standort durch, werden dort auch andere Lokalitäten entstehen - vielleicht die sündige Meile von Essen ;). Denn Platz genug scheint ja dort vorhanden zu sein.


    Ich jedenfalls werden am Wochenende mal dort vorbeischauen; sehen, wie weit die Umbauarbeiten vorangeschritten sind und welche Perspektiven da vielleicht so möglich sind.


    Die Bordellreporter sind wieder unterwegs :lach: :lach: :lach:

  • Sehe das auch so wie die anderen hier: Um ein richtiges Rotlichtviertel zu etablieren, bedarf es neben eines Puffs auch andere Etablisements, wie sie auch auf der Reeperbahn zu finden sind. Dann könnte die Sache durchaus eine Anziehungskraft haben.


    Kyrosch, Dein erster Satz könnte auch missverstanden werden.


    [...]...Wenn der Protest sich in Grenzen hält, wird Essen die mehr als ungeliebte Stahlstraße endlich los und hat hiermit Möglichkeiten, den Essener Norden weiter zu entwickeln....[....]


    Also, wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich denken, Du meintest mit der Weiterentwicklung des Essener Nordens Altenessen (Emscherstrasse) und dass man mit der dorthin verlegten Strahlstrasse die Möglichkeit besäße, diesen Bezirk weiterzuentwickeln. :nono: :lach: :lach:

  • Nebenbei: Der Vergleich mit Herbertstraße und Reeperbahn hinkt total. In Hamburg ist ja durchaus noch eine Rotlichtszene mit Bars und Kneipen dabei, in der Stahlstraße geht es wohl nur um die "Verrichtung des Geschäftes". In meinen Augen kein Verlust für eine Stadt, wenn das verlagert wird.


    Natürlich hinkt der Vergleich. Aber ein Großbordell an der Emscherstraße wird weniger "Ausstrahlungskraft" entfalten als eine Anlage wie sie die Stahlstraße ist. Ein Großbordell kann man im Grunde überall hinsetzen, ein Rotlichviertel meiner Meinung nach nicht. Mein Vergleich bezog sich lediglich darauf, dass ein Rotlichtviertel nicht an den Rand der Stadt gehört. Dass die Stahlstraße auf längere Sicht keine große Zukunft in diesem Segment haben wird und sollte, ist eigentlich auch klar. Aber durch ein Großbordell im äußersten Norden ist das "Viertel" nicht zu ersetzen.

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    Sehe ich auch so Nietnagel,


    ein richtiges Rotlichtviertel gehört einfach zentral gelegen. Wie Du schon schriebst, gibt es ja einige gute Beispiele, wo sowas eine Attraktion ist. Klar, solche Viertel wie in Hamburg oder Amsterdam sind traditionell und man kann sie nicht beliebig kopieren. Ich finde aber, dass gerade, wo sich unsere Stadt in dieser Hinsicht neu orientiert, die Möglichkeit besteht, so eine Attraktion auch für Essen zu schaffen, wenn man es richtig anstellt. Aber genau hier sehe ich bei unserer Stadtverwaltung das Problem..

  • Wird die Hauptpost gerade eingerüstet? Ich war seit längerem nicht in der Stadt und in mir jetzt nicht sicher, ob Gerüste auf- oder abgebaut werden.. Weiß da jemand Genaueres?

  • Habs heute auch gesehen. Man hat nun 2/3 des Gebäude eingerüstet. Wird die Fassade saniert? Der Zustand des Gebäude sieht meiner Meinung nach eigentlich ganz gut aus.

  • Eine Umfrage unter 1000 Hochschulabsolventen an der Uni Hamburg ergab, dass Essen neben anderen Ruhrgebietsstädten zu den unbeliebtesten Städten gehört, wenn es um einen Umzug geht.


    Maßstab für einen Vergleich unter den Städten war die kulturelle Vielfalt, Natur, Erholung, Kosten und berufliche Chancen.


    Den ganzen Bericht könnt Ihr hier lesen .


    Quelle: DerWesten


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    Unter Ruhrstadtgeflüster kann bei Bedarf darüber diskutiert werden.

  • Villa Hügel droht der Leerstand

    Die Ausstellung "Menschenbilder", mit Werken von Lukas Cranach, Albrecht Dürer oder Tilman Riemenschneider, hätte vom 14. August bis zum 21. November zu sehen sein sollen. Grund für die Absage dürfte die Finanzkrise sein: Der Geldgeber, die "Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung" (AKBH), zieht sich aus dem Groß-Projekt zurück.


    Ruhrnachrichten.de