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Alt 21.10.16, 17:11   #91
nikolas
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DO/ E: Fördermittel für Kokerei Hansa und Zollverein

PM: "Bund und Land unterstützen den Erhalt der Industriekultur im Ruhrgebiet. In diesen Tagen wurden gleich zwei Zuwendungsbescheide durch die zuständigen Bezirksregierungen übergeben: Die Stiftung Zollverein erhält für das UNESCO-Welterbe Zollverein rund zehn Millionen Euro 10.236.241 Euro aus Bundes- und Landesmitteln. Damit wird die Erhaltung einzelner Gebäude gesichert und auch der Um- und Ausbau auf der Zeche Zollverein unterstützt. So wird z.B. Halle 4 für eine gastronomische Nutzung und Halle 8 für Ausstellungs- und Museumspädagogik ausgebaut.
Außerdem soll die bei Fahrradfahrern und Spaziergängern beliebte Ringpromenade im südlichen Bereich der Kokerei fertiggestellt werden.

Insgesamt sieben Millionen Euro Fördergelder stehen für die Sanierung der Kokerei Hansa in Dortmund zur Verfügung. Einen entsprechenden Bescheid erhielt die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur jetzt von der Bezirksregierung Arnsberg. Für die Sanierungsarbeiten am Sortenturm, an den Koksofenbatterien, der Salzfabrik und der Abtreiberbühne sowie am Kokslöschturm sind insgesamt 7.647.000 Euro veranschlagt. Finanziert werden die Maßnahmen über das Programm der Städtebauförderung des Bundes und des Landes NRW.
Mit der Sanierung sollen sich neue Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. So will die Stiftung künftig Ideen entwickeln, wie Kinder und Jugendliche aus dem Dortmunder Norden angesprochen werden können. Ein Jugendforscher sei bereits beauftragt."

Quelle: idr
siehe auch: http://www.zollverein.de/aktuelles/s...in-die-zukunft
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Alt 10.11.16, 14:55   #92
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Herdecke: Koepchenwerk am Hengsteysee


Bild: AG Koepchenwerk | Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?41792

Das Koepchenwerk am Hengsteysee wurde 1930 als eines der ersten Pumpspeicherkraftwerke Europas in Betrieb genommen und steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Jedoch hat die Eigentümerin RWE Power AG wegen fehlender Nutzungsmöglichkeiten Anfang 2015 eine Abriss-Genehmigung beantragt.So sei die Nachnutzung als Museum durch Probleme mit der Zuwegung nicht möglich.

Nach Einspruch einer Bürgerinitiative scheint RWE mittlerweile von seinen Plänen abgerückt zu sein und kündigte Instandsetzungsinvestitionen in Millionenhöhe für den Komplex an.

Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?41792
Weitere Informationen: http://www.ag-koepchenwerk.de/
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Alt 10.11.16, 15:42   #93
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Herne-Wanne: Abrisspläne für Zeche Pluto

Die Ruhrkohle AG will weitere Teile der Zeche Pluto in Herne-Wanne abreißen: Da das Fördergerüst, die Schachthalle sowie das Maschinenhaus marode und einsturzgefährdet sind und sich darüber hinaus kein Nachnutzer finde, habe die RAG bei der Stadt Herne als Untere Denkmalbehörde im Juni 2016 einen Antrag auf Herausnahme der Zeche Pluto aus der Denkmalliste gestellt.

Das Doppelbock-Fördergerüst der Zeche Pluto wurde in den 1950er-Jahren nach Plänen von Schupp und Kremmer errichtet und steht seit 1999 unter Denkmalschutz.

EDIT: Vom Abriss des Förderturmes scheint die RAG mittlerweile abgerückt zu sein. Beim Maschinen- und dem Schachthaus halte die RAG jedoch weiter an ihren Abbruchplänen fest.

Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?41118
siehe auch: http://www.ruhrnachrichten.de/leben-...rt1541,3046164
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Alt 15.11.16, 17:14   #94
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Herdecke: Industriedenkmalstiftung übernimmt Koepchenwerk

PM: "Die Dortmunder Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur übernimmt das Koepchenwerk in Herdecke. Das Kuratorium beschloss heute einstimmig die Zustiftung des Pumpspeicherkraftswerkes am Hengsteysee, das bislang der RWE Power AG gehört. Zu dem Denkmal gehören die historische Maschinenhalle mit Kommandohaus inklusive der vier originalen Maschinensätze, das oberhalb des Werks gelegene Schieberhaus mit dem markanten RWE-Schriftzug und vier landschaftsprägende Rohrleitungen. Das Koepchenwerk ist Station mehrerer Themenrouten der Route der Industriekultur, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) unterhalten wird.
Das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk betrieb von 1930 bis 1994 das Koepchenwerk am Hengsteysee. Aus finanziellen und personellen Gründen konnte die Stadt Herdecke das seit 1986 unter Denkmalschutz stehende Gebäude nicht übernehmen. Die Stiftung möchte das Koepchenwerk künftig für Besucher zugänglich machen."

Quelle: idr
siehe auch: Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur hat das Koepchenwerk übernommen.
Infos: www.industriedenkmal-stiftung.de

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Alt 12.01.17, 15:51   #95
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Dortmund: Sanierung des Kokslöschturms auf der Kokerei Hansa

PM: "Auf der Kokerei Hansa haben die Sanierungsarbeiten am hölzernen Kokslöschturm begonnen. Bis zum Ende des Jahres wird der Ende der 1970er Jahre entstandene Turm instand gesetzt. Vor allem im oberen Teil und an den Balkonen weist das 40 Meter hohe Bauwerk schwere Schäden auf: Die Fichten-Holzbretter sind zerstört und zahlreiche Nägel haben sich aus den Befestigungsbohlen herausgezogen. Außerdem ist die Betonkonstruktion angegriffen. Für die Sanierung stehen 716.000 Euro an Fördermitteln aus der Städtebauförderung des Bundes und des Landes zur Verfügung. Im Turm befand sich Wasser, mit dem der brennende Koks innerhalb von 90 Sekunden von 1.000 Grad auf etwa 60 Grad heruntergekühlt wurde. Rund 120 Ladungen wurden hier pro Tag gelöscht."

Quelle: idr
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Alt 08.02.17, 17:44   #96
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Herten: MOTORWORLD verdoppelt ihre Fläche auf Ewald

PM: "Die beiden Geschäftsführer der MOTORWORLD ZECHE EWALD RUHR haben für ihr Projekt auf dem Zukunftsstandort Ewald in Herten nun eine mehr als doppelt so große Fläche zur Verfügung: Statt bisher 20.000 werden rund 60.000 Quadratmeter Fläche zum Eldorado für Oldtimer-, Sportwagen- und Motorradfreunde aus dem In- und Ausland. Möglich gemacht hat diesen Coup die PEG, die Projekt Ewald Verwaltung GmbH & Co. KG. Der PEG, eine gemeinsame Projektgesellschaft der Real Estate und der RAG Montan Immobilien, gehörten zahlreiche Grundstücke und Gebäude des früheren Zechengeländes. Nach dem Verkauf sämtlicher Grundstücke wird die PEG nun Mitgesellschafter der Hertener MOTORWORLD EWALD RUHR .

Zeitplan:
  • Vor drei Monaten hat die MOTORWORLD in der Rasenhängebank unter dem Doppelbockturm ihre ersten Büros bezogen. [...]
  • Die MOTORWORLD ZECHE EWALD RUHR soll sich auch als Messe- und Eventstandort entwickeln. Deshalb sind mehrere Gastronomiebetriebe genauso fest geplant wie ein großes Hotel, das in den oberen Teil der Rasenhängebank eingebaut wird.
  • Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen.
  • Spätestens 2019 kann die MOTORWORLD auf der ehemaligen Zeche dann auf der Überholspur unterwegs sein. Insgesamt sollen mindestens 200 neue Arbeitsplätze entstehen."
Quelle: http://www.rag-montan-immobilien.de/.../article/4996/
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Alt 13.05.17, 11:58   #97
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Hamm: Bergwerk Ost wird zu CreativRevier

PM: "Auf den Brachflächen des früheren Bergwerks Ost in Hamm soll ein CreativRevier mit Wohn- und Gewerberäumen entstehen. Eine enstprechende Absichtserklärung unterzeichneten heute (12. Mai) Vertreter des NRW-Wirtschaftsministeriums, der Stadt Hamm und der RAG Montan Immobilien AG. Die Landesregierung stellt darin bis zu 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln in Aussicht. Auf der 70 Hektar großen Fläche sollen in den kommenden drei Jahren Gewerbe- und Handelsgrundstücke für Unternehmen der Kultur- und Kreativbranche entwickelt und vermarktet werden. Das übernimmt der Investor Ruhrstadt Stiftung. Bisher übernahm Entwicklung und Vermarktung derartiger Projekten meist die öffentliche Hand."

Quelle: idr
Infos: https://www.wirtschaft.nrw/sites/def...l_20170509.pdf
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Alt 13.05.17, 12:01   #98
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Recklinghausen: Trainingsbergwerk soll Touristenattraktion werden

PM: "Die RAG sucht mit Unterstützung des NRW-Wirtschaftsministeriums und der Stadt Recklinghausen nach Möglichkeiten, das Trainingsbergwerk in Recklinghausen-Süd zu erhalten. Die RAG möchte die Einrichtung gern an Partner übergeben. Sie habe nicht die Mittel und Möglichkeiten, das Trainingsbergwerk nach dem Ende der Steinkohlenproduktion 2019 weiter zu betreiben, so die RAG.

Das Trainingsbergwerk befindet sich in der Halde auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Recklinghausen II. Mit 1.200 Metern Strecke, unterschiedlichen Gewinnungseinrichtungen, Streckenvortrieben und einem Schacht wird hier die Untertagewelt wirklichkeitsnah dargestellt. Die RAG nutzt die Einrichtung seit 1975, um Fachkräfte unter realistischen Bedingungen zu schulen. Sogar ein Schacht mit 17 Metern Tiefe steht für Schulungszwecke zur Verfügung."

Quelle: idr | Infos unter www.rag.de und www.land.nrw

PM: "
Das Trainingsbergwerk der RAG in Recklinghausen soll zu einer Touristenattraktion mit überregionaler Strahlkraft werden. Dafür werden nun Partner gesucht, die die Anlage nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus weiter betreiben.
Das jetzt vorgestellte Konzept sieht eine dreifache Nutzung vor, die nicht nur auf Touristen abzielt, sondern auch auf die Wirtschaft. So könnten Bergbauzulieferer ihren internationalen Kunden in dem Trainingsbergwerk ihre Maschinen demonstrieren. Zudem würde eine beliebte Kulisse für Filmschaffende erhalten bleiben."

Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42759
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Alt 01.07.17, 17:52   #99
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Hagen: Neubebauung der ehemaligen Zwieback-Fabrik "Brandt"

Mit der Regionalplanänderung hat die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) heute (30. Juni) die Voraussetzungen geschaffen, das seit 2003 leerstehende Gebäude der ehemaligen Zwieback-Fabrik "Brandt" neu zu nutzen. Den aktuellen Überlegungen zufolge sollen auf dem Gelände ein Lebensmittelmarkt mit Getränkemarkt, ein Lebensmittel-Discounter und ein Drogeriefachmarkt angesiedelt werden. Außerdem sind ein Gesundheitszentrum, ein Büro- und Verwaltungsgebäude und Gastronomie an dem Standort vorgesehen.

"Der heutige Beschluss ist der Startschuss für die städtebauliche Aufwertung der Flächen im Umfeld der Bundesstraße B7", betont Martin Tönnes, RVR-Beigeordneter für den Bereich Planung.

Um das Gelände neu nutzen zu können, muss der aktuell geltende Regionalplan auf dem Gebiet der Städte Hagen und Gevelsberg geändert werden. Ein Teil des Bereichs der gewerblichen und industriellen Nutzung wird in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) umgewandelt. So können Flächen für Wohnen, wohnverträgliches Gewerbe, öffentliche und private Dienstleistungen aber auch Grün-, Sport-, Freizeit- und Erholungsareale entstehen.

Nach umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit hat die RVR-Verbandsversammlung als zuständiger Regionalrat in ihrer heutigen Sitzung die Regionalplanänderung beschlossen. Im Anschluss wird der Regionalverband Ruhr die Änderung der Landesregierung anzeigen. Wenn diese innerhalb einer Frist von drei Monaten keine Einwände erhebt, wird die Änderung nach amtlicher Bekanntmachung im Gesetzes- und Verordnungsblatt NRW wirksam.

Quelle: idr
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Mein Blog: Bauprojekte Ruhrgebiet
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Alt 12.07.17, 18:58   #100
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Essen: Baustart für die Sanierung des Deilbachhammer-Ensembles

PM: "Der letzte erhaltene Eisenhammer im Ruhrgebiet wird an authentischem Ort nicht nur verbleiben, sondern auch saniert. Am 11. Juli fiel der Startschuss für die Restaurierungsarbeiten im Essener Deilbachtal. Im September 2016 hatte der Rat der Stadt sein Okay für die Baumaßnahmen an dem dreiteiligen denkmalgeschützten Eisenhammer-Ensemble gegeben. Im ersten Abschnitt der Arbeiten, geplant bis Anfang 2018, werden die Arbeiterhäuser mit einem geschätzten Finanzvolumen von 476.000 Euro saniert.
Bis Mitte 2018 soll dann auch die Sanierung des Hammergebäudes - Hauptattraktion des Ensembles - abgeschlossen sein. Geschätzte Kosten: 293.000 Euro. Die Restaurierung des Meisterhauses wird mit etwa 784.000 Euro als letzte Maßnahme umgesetzt."

Quelle: idr
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Alt 28.08.17, 22:07   #101
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Kamp-Lintfort: Zukunft des Zechenturms Bergwerks West

PM: "Die Stadt Kamp-Lintfort startet eine Bürgerbefragung zur Zukunft des Zechenturms des ehemaligen Bergwerks West (Zeche Friedrich Heinrich). Die Kamp-Lintforter sollen am 24. September ihre Meinung dazu abgeben, ob die Stadt den Turm übernehmen und als Aussichtsturm und Wahrzeichen erhalten soll. Laut Gutachten müsste die Stadt rund 2,5 Millionen Euro in Sanierung und Nutzbarmachung investieren. Dafür könnte sie mit Förderungen von rund 1,9 Millionen Euro rechnen. Zudem erhielte sie von der RAG die eingesparten Abrisskosten für den Turm von rund einer Million Euro. So blieben 400.000 Euro, die die Stadt als Rückstellung in der langfristigen Haushaltsplanung veranschlagen kann. Davon könnten die jährlichen Unterhaltskosten von geschätzt 32.000 Euro für die nächsten 13 Jahre bezahlt werden.
Die RAG als Eigentümerin will den Zechenturm abreißen. Kamp-Lintfort könnte das Bauwerk für einen symbolischen Euro übernehmen."

Quelle: idr
Infos: www.kamp-lintfort.de
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