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Alt 28.11.04, 22:22   #16
KSN368
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KSN368 hat die ersten Äste schon erklommen...
Noch einmal Nachschlag aus der vergangenen Woche! Die Stadt, aufgenommen vom Landgrafen, während der spätnachmittaglichen Dämmerung. Der Blick jeweils nach Süden, ganz hinten Lobeda!







Manuell:
http://www.ksn368.de/041124_jena0198.jpg
http://www.ksn368.de/041124_jena0201.jpg
http://www.ksn368.de/041124_jena0204.jpg
__________________
Hier gibt's was zu sehen: www.karstenhaustein.de

Geändert von KSN368 (29.11.04 um 01:15 Uhr)
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Alt 28.11.04, 22:40   #17
sebastian c
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sebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nett
Externes Linken nicht erlaubt...brauchst wohl nen anderen Webspace.

Man kann allerdings die Adressen der Pics kopieren und die Fotos einzeln öffnen...tolle Aufnahmen!
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Alt 28.11.04, 23:45   #18
rec
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rec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblickrec ist ein wunderbarer Anblick
Tolle Stimmung!
rec ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.04, 02:09   #19
KSN368
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KSN368 hat die ersten Äste schon erklommen...
Jentower ersetzt Intershop-Tower...

Kleinvieh macht auch Mist.

Zitat:
Jenaer Turm wächst um 14,20 Meter

Quelle: TLZ vom 02.12.2004

Jena. (tlz/tb)
Der Jenaer Turm legt 14,20 Meter zu. Mit der Montage einer fernsehturmähnlichen Antennenanlage wird er höchstes Bürogebäude der neuen Bundesländer. Mit 159,00 Metern über Grund verweist der Turm den bisherigen Titelträger - den "Weisheitszahn von Leipzig" - auf Platz 2.

(...)

Turm-Eigentümer Joseph Saller verband die Nachricht vom Turm-Wachstum zugleich mit der erstmaligen Nennung des neuen Turm-Namens. Unter der Überschrift "Büros mit Weitblick" vermarktet er den Turm künftig als "Jentower".

WeitereTurm-Nachrichten:
Michael Böhme, er ist Regionalchef Ost bei E-Plus, zeigt auf dem Turm-Logo, wie die 14 Meter hohe Antenne den Turm vergrößert. Die neue Spitze passt in die Hightech-Stadt, sie eine Eigenentwicklung von E-Plus und erlaubt es, mehrere stark bündelnde Antennen in großer Höhe aufzustellen (so genanntes Ultra-High-Site-Prinzip).
Hier (hinten) isser in der aktuellen Version:


Erwähnter Weisheitszahn (L.E.) in voller Pracht:
__________________
Hier gibt's was zu sehen: www.karstenhaustein.de
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Alt 03.12.04, 12:17   #20
sebastian c
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sebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nett
Braucht man die Dinger wirklich oder will man nur Leipzig übertrumpfen?
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Alt 12.02.08, 20:31   #21
Stahlbauer
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Stahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiellStahlbauer ist essentiell
Thüringen ist vermutlich das schönste unter den neuen Bundesländern. Gerade die Städte entlang der BAB 4, in der hügeligen Landschaft zwischen Thüringer Wald und Harz gelegen, sind überwiegend saniert. Natürlich gibt es auch hier noch jede Menge zu tun. Gera z.B. hat trotz Bundesgartenschau-Ausbau noch erheblich zu kämpfen. Die Vorzeigestadt ist aber Jena. Jena ist nach meinem Wissen die einzige Stadt im Osten, in der es gelungen ist, Betriebe, die bis zum II. Weltkrieg hier ansässig waren, mit nunmehrigen Tochterunternehmen der heutigen Konzerne (Carl Zeiss AG, Oberkochen; Schott AG, Mainz), in der Stadt zu behalten.

Die Tallage von Jena hat dazu geführt, dass die Betriebe in der Stadt geblieben, und sich nicht zwingend auf neuen Flächen ausserhalb der Stadt angesiedelt haben. Jena ist heute eine in sich geschlossene, moderne und junge Stadt mit viel Potential.

Mit der teilweisen Vertunnelung der A4 wird die Lärmbelastung verringert.

Jena ist an das ICE-Netz angebunden. Einen Hauptbahnhof sucht man vergebens - der heisst hier " Bf. Jena-Paradies"!


Um die Schilleruniversität und die High-Tec-Firmen haben sich z.B. im Beutenbergcampus Forschungseirichtungen angesiedelt. Dort findet man interessante Bauten.









Beutenberg- Managment- Gebäude







Max-Planck- Institut für chemische Ökologie














IOF Frauenhoferinstitut für angewandte Optik und Feinmechanik








Die Schottwerke auf dem Areal in der historischen Stadtlage










Konzernzentrale der Jenoptik AG im ehemaligen Hauptgebäude der Carl Zeiss AG









Die alten Zeiss-Fertigungsgebäude in der City wurden umgebaut und erweitert.
Heute dienen sie als Einkaufszentrum oder gehören zur Schilleruni.


Goethe-Galerie







Unibauten in der City














Neue Bauten im Zentrum um den JenTower



































Historische Gebäude und aktuelle Ergänzungen in der City

















































Reste der historischen Stadtbefestigung
















Neubau der Thüringer und Universitätsbibliothek







Alles eigene Fotos
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Alt 01.01.09, 19:54   #22
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
> Altbauten sind eher die Ausnahme, aber einige moderne Gebäude und auch einige die
> ich auf kurz nach dem Krieg schätzen würde machen nen schönen Eindruck!

Der Eindruck täuscht. Es gibt in der Innenstand noch eine ganze Zahl von Altbauten, viele davon sogar noch mit Kern aus der Spätgotik und der Renaissance. Die Bombardierung 1945 und der Flächenabriß in den 60er Jahren für den sogenannten penis jenense sowie spätere Abrisse haben zwar schmerzliche Lücken gerissen, aber v.a. die östliche Innenstadthälfte, v.a. die Oberlauengasse, ist trotz mehrerer Abrisse und kleinteiliger Plattenbauten der 80er Jahre noch weitgehend intakt. In der westlichen Hälfte der Innenstadt klafft die große Lücke mit dem Hochhaus [einst Uni-Riese, dann Intershop-Tower, nun .... ? -], aber auch da gibt es sowohl am südlichen Rand (collegium jenense) als auch am nördlichen Rand mit Johannisstraße und Jenergasse noch sehenswerte Altbausubstanz, die zum großen Teil neu saniert ist, z.B. das Haus Zur Rosen im Besitz der Uni Jena.

Auf den Bildern sind jedoch auch einige Projekte zu sehen, die überaus kritisch bewertet wurden und werden, so etwa die Neubebauung der Marktwestseite, die wegen der verwendeten Farben den im Volksmund den Spitznamen Papageienhaus erhielt und bei der man sich bei Traufhöhe und Dachausbau an den Vorgaben der Denkmalpflege vorbeischmuggelte, oder das Cinestar-Gebäude, dem der Vorgänger aus den 50er Jahren (?) weichen musste.

Hier noch ein Hinweis auf ein demnächst beginnendes Sanierungsprojekt eines der ältesten Häuser in Jena, das "Haus Zur Sonne" an der Südseite des Marktes mit Dendrodaten 1368/1370:

Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss saniert die "Sonne" und in Lobeda 350 Wohnungen - Jahrelang dümpelte die "Sonne" vor sich hin, doch am 6. Dezember musste es dann ganz schnell gehen, um das Ergebnis einer langen Vorstands- plus Aufsichtsratssitzung der Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss eG als frohe Weihnachtsbotschaft unter die Leute zu bringen. Sie lautet: Die Genossenschaft wird die Brache am Markt ab nächstem Jahr sanieren und als Voraussetzung dafür noch im Dezember die Immobilie erwerben.
http://www.jenanews.de/content_news.php?id=487
http://www.wgcarlzeiss.de/immobilien...tionen/neubau/

Und zur Symbiose von Alt und Neu der Stadtspeicher Jena bzw. die neue Stadtinformation im Markt 16, ein hochinteressanter Gebäudekomplex mit einem Vorderhaus von 1384 (d) und einem Hinterhaus von 1435 (d):

http://jena123.blog.de/?tag=markt-16
http://www.stadtspeicher.de/

Fotos reiche ich nach, wenn ich demnächst mal wieder dort sein werde.
LE Mon. hist. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.09, 15:18   #23
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Wie versprochen war ich soeben in Jena mit der Kamera unterwegs und habe mehr geknippst als fotografiert. Das Wetter war eigentlich sehr schön, aber die Sonne stand zu tief und deshalb sind einige Bilder schlecht belichtet oder aus komischen schrägen Blickwinkeln aufgenommen, um in den Schatten von Lampen oder Bäumen zu kommen. Außerdem stürzen die Linien, aber für Korrekturen war ich zu faul. Lieber mache ich die Bilder noch mal später in Ruhe und bei besserem Licht. Es geht ja auch mehr darum, denn oben erwähnten Eindruck zu korrigieren, hier gäbe es kaum Altbauten. Ich habe mich daher auf einige ältere Häuser in der Innenstadt konzentriert und auf Neubauten, die sich mal mehr und mal weniger gut in die Häuserzeilen einfügen. Ich beginne am Markt und gehe dann etwas chaotisch durch die Stadt.


Ostseite des Marktes, links des Hanfried-Denkmals Altbauten und rechts erst die moderne Fassade der neuen Touri-Information und daneben der Neubau des Kirstenschen Hauses an der Ecke zur Straße Unterm Markt.


etwas näher rangepirscht


Die Hologramm-Fassade von Ruairí O’Brien am Markt 16 - Stadtspeicher / Tourismus-Information, war und ist ziemlich umstritten in der Stadt:
http://www.youtube.com/watch?v=E6DbValAP6A
http://www.stadtspeicher.de/


ehemaliges Kirstensches Haus, 1945 zerstört, 200x neu aufgebaut


Marktsüdseite. Das gelbe ist keine Fassade, sondern eine bedruckte Bauplane, hinter der demnächst die Sanierung des Hauses "Zur Sonne", das derzeit zweitälteste Haus in Jena [1368/70 (d) mit erhaltenen Wandscheiben eines Vorgängerbaus, wohl noch 13. Jh.] durch die Wohnungsgenossenschaft Carl Zeiss beginnen soll. Siehe Links oben.
Das Rathaus am rechten Bildrand wird auch gerade saniert.


Nordseite des Marktes. Zwischen dem Altbau links und der kürzlich ebenfalls sanierten, d.h. im Obergeschoss neu aufgeführten Göhre mit dem Stadtmuseum ein wenig aufregender Lückenschluß aus dem Ende der 1990er Jahre.

Bilder von der Marktwestseite mit dem "Papageienhaus", einem Kriegsverlust und umstrittenen Neubau aus dem Ende der 1990er, hat ja Stahlbauer schon gezeigt. Der Architekt hatte nicht nur Mut zur Farbe, sondern interessierte sich auch nicht sonderlich für Traufhöhen und Dachabschlüsse bzw. die diesbezüglichen Vorgaben des damaligen Landesamtes für Denkmalpflege.


Rechts noch mal die spitze Ecke des "Papageienhauses" und links das eben gezeigte Ensemble von hinten. Von Osten hat Stahlbauer schon ein Bild gemacht.
LE Mon. hist. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.09, 16:16   #24
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach

Leider ist das Haus Markt 16 / Stadtspeicher heute wegen irgendwelchen Malerarbeiten geschlossen, daher gibt es nur einen Blick aus der neuen Tourismus-Information auf das Hinterhaus [1435 (d) mit Bohlenstube]

So kommt man aus alt nach jung durch den ehemaligen Hinterhof. Da stand ursprünglich noch ein Hintergebäude aus dem späten 19. Jh. (?), das aber fallen mußte. Einen Querschnitt für das bessere Verständnis gibt es hier ganz unten:
http://www.stadtspeicher.de/index.ph...&id=2&Itemid=2


Blick in die neue Tourismus-Information. Durch den Eingang blitzt das Sitznischenportal der Oberlauengasse 20. Das 1579 errichtete Haus wurde 2000 bis 2004 im Anschluss an das Gasthaus "Zur Noll" (Umbau des 16. Jh.) von dessen Betreibern saniert und dient nun als Hotel. Das nach 1600 entstandene Sitznischenportal ist hier erst 2004 eingebaut worden, ursprünglich gehörte es zu einem abgebrochenen Gebäude in der Schlossgasse.
http://www.zur-noll.de/


Gegenüber der Noll das "Haus im Sack", bauinschriftlich datiert 1596 und 1999-2001 zusammen mit dem um 1557 errichtete Gerberhaus in der Oberlauengasse 14 aufwändig saniert. http://www.weinbauernhaus-im-sack.de/


Neubau am Haus im Sack, der dessen Kubatur bzw. Fassade spiegelt. Eigentlich keine schlechte Lösung, die das vorkragende Obergeschoß wieder ausgleicht und so einen weiteren Anbau ermöglichen würde. Jetzt steht da noch ein Trafohäuschen. Nur die Fenster passen meines Erachtens nicht so recht.


Das mit dem Haus im Sack im Verband stehende Gerberhaus in der Oberlauengasse 14 (um 1557). Das grüne Haus ist die Noll, die innen etwas spektakulärer ist.


Gegenüber die zum Markt führende Greifgasse, verkehrsberuhigt ;-).


Nach Norden anschließend die Plattenbauten aus den späten 80ern zwischen Ober- und Unterlauengasse sowie Saalstraße, die sich aber ganz harmonisch einfügen. Das hätte durchaus auch anders aussehen können.


Gegenüberliegend noch ein Plattenbau, dem man das aber erst auf den zweiten Blick ansieht. 1990 wurde die Fassade des Honigmannschen Wohn- und Geschäfthauses hier angebaut. Das Haus stand in der Leutrastraße 28 und mußte in den späten 60ern dem Unihochhaus weichen.


In der Unterlauengasse steht noch das Platanenhaus, errichtet 1606, saniert 2005. Zu dem zur Saalstraße hin anschließenden Neubau und den Umständen seiner Entstehung sage ich besser nichts.


Der Treppenturm aus dem 19. Jh., dahinter der besagte Neubau an der Stelle des ehemaligen Saaltores und am linken Bildrand einer der Plattenbauten in der Unterlauengasse.
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Alt 03.01.09, 17:04   #25
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Nun noch mal in den Westteil der Jenaer Altstadt:


Die Nordseite der Johannisstraße im unglücklichen Licht. Aber Stahlbauer hat ja auch schon Fotos gezeigt. Dier andere Straßenseite wurde für den Uniturm abgebrochen. In der Bildmitte hinter Planen das "Haus Zur Rosen" während der Sanierung.


Schon außerhalb der mittelalterlichen Stadt liegt die ehemalige Johannisvorstadt. Hier ein Neubau am Johannisplatz, mal mit einer runden Ecke.


Der Johannisplatz noch mal aus einer anderen Perspektive.


Noch ein wenig aufregender Neubau am Johannisplatz mit Blick in die Wagnergasse, die Kneipenmeile der Stadt.


Ein paar Meter in die Wagnergasse hinein und dann wieder zurück.


Die Rosensäle der Universität, 1787 als Konzertstätte erbaut, seit 1950 von der Universität als Bibliotheksgebäude genutzt, 2005 komplett saniert.
Seltener Blick in den Dachstuhl während der Bauaufnahme:
http://www.denkmal-aktiv.de/veransta...ier/Praes1.pdf


Unterhalb der Rosensäle das Accouchierhaus, 1778 als Entbindungsanstalt der Uni mit Hebammenschule errichtet, nach 1830 Museum, Rentamt und Quästur, später Wohnhaus und nun wieder Nutzung durch die Universität. Weitere Infos mit vorher / nachher-Fotos:
http://www.med.uni-jena.de/klinikmag...ine/mosaik.htm


Neubau von ca. 2000 zwischen Accouchierhaus und Café Immergrün. Vielleicht ein bißchen zu langweilig, oder?


"Alte Wucherey" bzw. "Alte Universität", in der Mitte des 18. Jh. als Studentenburse auf einer erhaltenen Kelleranlage aus dem 16. Jh. errichtet, 1858 durch die Universität angekauft und zum Kollegiengebäude mit Hörsälen, Senatssaal und Dekanatsräumen umgebaut. Hauptgebäude der Uni von 1861 bis zum Umzug in das neue Hauptgebäude an der Stelle des Jenaer Schlosses. Momentan noch durch die Gerichtsmedizin genutzt, soll aber zusammen mit dem nach Westen anschließenden Haus Fürstengraben 25 (16. Jh.) demnächst durch die Uni saniert und anschließend durch Institute der Philosophischen Fakultät genutzt werden. Geplant und angekündigt ist das schon einige Jahre, aber irgendwie kam immer was dazwischen, zuletzt die notwendige Sanierung der Rose.
http://www2.jena.de/stolpersteine/ArtikelOTZ.pdf


Von hinten ist die Wucherey schon ganz ansehnlich, auch das Dach ist neu gemacht. Davor die Weintanne (1494) http://www.weintanne-jena.de/ ...


.. und am noch unsanierten Nachbarhaus ein weiteres Sitznischenportal.
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Alt 03.01.09, 17:12   #26
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Und so gestärkt zum Schluss noch einmal ein Blick auf das Grauen: die sogenannte Neue Mitte, der neue Sockelbau für den nun so genannten JenTower. Das Ding ist als Provisorium für ca. 20 Jahre konzipiert, aber bekanntlich halten Provisorien länger ;-)






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Alt 03.01.09, 20:07   #27
LE Mon. hist.
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LE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfachLE Mon. hist. braucht man einfach
Wer im Januar nach Jena kommt, sollte auf jeden Fall noch einmal schnell in die kleine, aber feine Sonderausstellung "Jenaer Hausgeschichten" im Stadtmuseum Göhre, direkt am Markt gehen:

28.02.2008 - 01.02.2009

Jenaer Hausgeschichten
Baugeschichte und Nutzung ausgewählter Gebäude Jenas.

Jenaer Hausgeschichten ist eine Ausstellung, die sich mit der Baukultur Jenas im ausgehenden Mittelalter und der beginnenden Neuzeit auseinandersetzt. Mehrere stadtgeschichtliche Themen werden anhand einzelner Gebäude angesprochen. ...

http://www.jena.de/sixcms/detail.php...77034&_lang=de
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Alt 04.01.09, 20:27   #28
sebastian c
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sebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nettsebastian c ist einfach richtig nett
Naja, die Studis müssen halt auch irgendwo einkaufen, da ist die Optik zweitrangig wenn Takko, Deichmann, Aldi und Co vor der Haustür und schön billig sind, leider....

Schöne Fotos!
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Alt 05.01.09, 13:29   #29
Artec
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Artec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nettArtec ist einfach richtig nett
Danke für die Bilder....da brauch ich heut gar nicht in die Stadt fahren...
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Alt 05.01.09, 14:43   #30
LE Mon. hist.
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Weil ich an andere Stelle heute schon darauf hingewiesen habe und es sicherlich noch nicht jeder an Jena Interessierte kennt:

Fotosammlung des Jenaer Stadtmuseums

Das Jenaer Stadtmuseum besitzt u.a. eine umfangreiche Fotosammlung. Seit der Gründung des Museums im Jahr 1901 wurden Aufnahmen der Stadt und Umgebung, von Ereignissen und Feierlichkeiten angefertigt und archiviert. Eine Spendenaktion der Thüringischen Landeszeitung erbrachte innerhalb der letzten zwei Jahre die Summe für die Rettung der von 1903 bis 1947 aufgenommenen Glasnegative durch eine Digitalisierung der Platten. Ein Teil dieser Spezialsammlung, ergänzt mit bereits digitalisierten Positiven, steht nun im Internet zur Verfügung. Die Datenbank wird jährlich erweitert werden.

http://egov1.kommunenonline.de/fotodb/index.php
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