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Alt 13.02.08, 21:06   #1
RiCoH
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Ruhrgebiet: Immobilienwirtschaft

Dortmund:
Mit einer Vermietungsleistung von rund 91.000 m² hat Dortmund im vergangenen Jahr den historischen Höchststand erreicht.

Duisburg:
Die steigende Tendenz des Gesamtumsatzes an Büroflächen in Duisburg aus den Jahren 2005 (61.300 m²) und 2006 (78.000 m²) wurde mit dem bisherigen Höchststand von 90.000 m² im Jahre 2007 nochmalig bestätigt und zeigt, dass die Stadt ihre positive Entwicklung fortsetzt.

Bochum:
Mit einem Büroflächenumsatz von rund 58.000 m² konnte Bochum - so wie auch die anderen großen Ruhrgebietsstädte Essen, Duisburg und Dortmund - den Büroflächenumsatz gegenüber dem Vorjahr (ca. 33.250 m²) deutlich ausbauen.

Hier der vollständige Bericht:
http://www.brockhoff.de/images/stori...iet%202008.pdf
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Alt 05.03.08, 09:45   #2
Echnaton
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Ein neuer Bericht gibt mir bei der Vermutung Recht, dass es zwar einen Bedarf nach Neubauten gibt, die Spitzenmieten aber weiterhin zu niedrig sind, um rentabel, spekulativ zu bauen. Der geringe Anstieg der Mieten gleicht den massiven Anstieg der Baukosten (20-30%) nicht aus. Gebaut wird daher nur für Eigennutzer, die "Liebhaberpreise" akzeptieren.
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Alt 10.03.08, 23:27   #3
RiCoH
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Unternehmerrunde

Themen die angesprochen werden:
Die Folgen der Shoppingscenter-Entwicklungen, ein umfassender Masterplan und die Außendarstellungen der Region.
http://www.brockhoff.de/images/stori...ehmerrunde.pdf

Sehr interessantes Interview mit mehreren Experten. Kann ich jedem empfehlen, der sich für das Ruhrgebiet interessiert. Dort werden die Schwächen und Stärken des Ruhrgebiets und deren einzelnen Städte analysiert.
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Alt 06.04.08, 00:30   #4
RiCoH
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Ausblick 2008

Dortmund:
Einige Großprojekte sind im Bau. So entstehen derzeit neben dem Neubau der Volkswohl Bund Versicherung am Cityring auch der „WestfalenTower“ an der B1. Beide Objekte werden allerdings erst 2009 bzw. 2010 fertiggestellt sein. Anders hingegen der zweite Bauabschnitt des ADAC-Centers an der Stadtkrone Ost, mit dessen Erstbezug bereits ab Herbst 2008 gerechnet werden darf. Dieses Objekt wird dann ein wenig zur Linderung des Mangels an Neubauflächen beitragen, da aktuell noch etwa 60 % der entstehenden 7.000 Quadratmeter verfügbar sind. Hinsichtlich der Vermietungsleistung wird in Anbetracht des guten Ergebnisses 2007 voraussichtlich ein Rückgang zu erwarten sein, wenngleich einige größere Gesuche im Markt sind, die 2008 sicher zu einem Abschluss kommen. Die Spitzenmiete sollte sich aufgrund der aktuellen Baupreisentwicklung im Neubausegment und aufgrund des weiter schrumpfenden Angebots im hohen Qualitätsniveau weiter nach oben entwickeln.

Duisburg:
Die Aussichten Duisburgs sind solide. Der Trend der letzten 5 Jahre, in denen der durchschnittliche Jahresumsatz bei ca. 68.000 m² lag, sollte Duisburg im laufenden Jahr als Messlatte dienen. Der Büromarkt ist weiter gefragt, vielleicht zu gefragt für das schrumpfende Angebot im qualitativ hochwertigen Segment. Diese Entwicklung führt allerdings sicher dazu, dass die in Duisburg auf der Agenda stehenden Büroprojekte auch wirklich realisiert werden. So ist mit dem Baustart für den zweiten Bauabschnitt des H2 Offi ce zu rechnen, für den CUBION im Alleinauftrag mit der Vermarktung betraut ist. Auch die Spitzenmieten werden sich weiter erhöhen, was ebenso mit der Flächenverknappung wie mit der Baupreisentwicklung zu begründen ist.

http://cubion.de/seiten/index.php?nav=192
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Alt 27.04.08, 11:44   #5
Doozer
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Büromarktbericht Ruhrgebiet 2008

#4
Danke RiCoH für den Link zum Büromarktbericht 2008 Ruhrgebiet von Cubion.

Der ist ja mal wirklich umfassend. Extrem gut sind darin die Grafiken, die die historische Entwicklung abbilden was Mieten und Vermietungsvolumen angeht.

Zu empfehlen jedem, den der Büromarkt im Ruhrgebiet interessiert. Da habe ich nix besseres gefunden bis jetzt. Die scheinen sich gut auszukennen.

#6
und wie man liest, kann es mit den Büromieten nur aufwärts gehen. Dann ist ja demnächst vielleicht doch wieder ein Preis für anspruchsvolle Architektur erzielbar.
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Zu viele Fraggles verderben die Architektur.:booze:
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Alt 12.06.08, 11:23   #6
Bewacher
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Bewacher hat die ersten Äste schon erklommen...
Ein Bericht vom 12. Juni 2008 - die Baukosten seien derart stark gestiegen, dass sie finanzierbare Neubauten unmöglich machen würden. Genannte Spitzenmieten in EUR/qm: 13,5 in Essen, 13 in Dortmund, 12,5 in Duisburg und Bochum. Es gebe keine Probleme damit, renovierte Altbau-Büros zu vermieten.
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Alt 12.06.08, 15:39   #7
Wohnklotz
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Das ist ja direkt erheiternd!
Wird wirklich zeit auszuwandern.
"Zum Glück" haben wir so viele alte verwahrloste Altbauten, Lager- und Industriehallen. Jetzt schalte man den Denkmalschutz ein, baue ein paar grosse Glassscheiben dran, bepflanze alles ringum bis zur Unkenntlichkeit mit Bäumen und Gestrüpp, und schon haben wir wieder ein paar "Attraktionen" mehr.

Bin mal gespannt, wann auch die Renovierungen "zu teuer" werden. -trifft wohl nur wieder auf das RG zu oder?
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Mit der bevorstehenden Grundgesetzänderung wird nun auch die "deutsche" Nationalhymne angepasst in: Banken, Banken über alles...
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Alt 15.06.08, 22:02   #8
Achim
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@ wohnklotz: Alle meckern hier nur, dass es zu wenig architektonische Qualität und vor allem viel zu wenig Hochhäuser gibt ... und Du regst Dich über die Mieten auf. Kleiner Schock am Rande: Da ist Hr. Brockhoff nicht so ganz im Thema. Selbst in Duisburg zahlst Du im Projekt mindestens 13,50 EUR, die anderen Zahlen sind auch nicht unbedingt richtiger

Logisch sind die Sanierungkosten genauso gestiegen. Entweder die alte Bude alt lassen oder marktfähige Preise zahlen.
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Alt 16.06.08, 03:22   #9
Wohnklotz
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Zitat Achim:
"... und Du regst Dich über die Mieten auf."
Meintest Du mich damit? Ich kann das gerade nicht nachvollziehen.
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Alt 13.07.08, 12:46   #10
RiCoH
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Erst wenn Mieter bereit sind Mieten zwischen 15€ und 17,50€ zu zahlen, wird es im Ruhrgebiet wieder Büroneubauten geben.
http://www.brockhoff.de/images/stori...._11.07.08.pdf
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Alt 14.07.08, 16:33   #11
Echnaton
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Atisreal über das 1.Hj. in Essen und Dortmund

Zitat:
Essen steigert Büroflächenumsatz, Dortmund auf Vorjahresniveau

In Essen wurde mit einem Flächenumsatz von 88.000 Quadratmetern ein neuer Halbjahresrekord erzielt und das Vorjahresergebnis um gut 7 Prozent übertroffen. Mit 37.000 Quadratmetern verfehlte der Dortmunder Büromarkt nur knapp das Ergebnis des Vorjahreszeitraums (minus 3 %). Dies ergeben die „City News“ für das erste Halbjahr 2008, die Atisreal Deutschland, bundesweit führender Berater für Gewerbeimmobilien, Anfang August veröffentlichen wird.

In Essen haben die Verwaltungen von Industrie- und Bauunternehmen mit einem Anteil von rund 49 Prozent deutlich weniger zum Ergebnis beigetragen als im Vorjahr (minus 26 Prozentpunkte). Eigennutzer waren wieder stark am Umsatz beteiligt; vor allem die E.ON Ruhrgas AG mit dem Neubau ihrer Konzernzentrale im Cityrand (rund 40.000 m²). In Dortmund profitierte der Cityrand von einigen Großabschlüssen und hatte damit einen Umsatzanteil von zwei Dritteln. Bei den Branchen dominierten die Versicherungen aufgrund des Großabschlusses von Signal Iduna (Umsatzanteil: gut 22 %), gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (über 20 %) und Verwaltungen von Industrie- und Bauunternehmen (rund 14 %).

In Essen reduzierte sich das Leerstandsvolumen dank der großen Nachfrage noch einmal deutlich. Mit 137.000 Quadratmetern stehen zum Halbjahr knapp 21 Prozent weniger Flächen zur Verfügung als noch im Vorjahr. Vor allem moderne Flächen stehen deutlich weniger leer (minus 34 %). Die Leerstandsrate liegt bei 4,1 Prozent. Da umfangreiche Eigennutzerobjekte ihren Baustart hatten, haben sich die Flächen im Bau mehr als verdoppelt (auf 142.000 m²). Davon sind allerdings nur noch 4.000 Quadratmeter verfügbar, sodass die Relation von Angebot und Nachfrage dadurch kaum beeinträchtigt wird.

Auch in Dortmund nahmen die Leerstände stark ab (minus 27 % auf 101.000 m²); der Anteil der modernen Leerstände ist mit knapp 45 Prozent hier aber vergleichsweise hoch. Die Entwickler haben auf das geringere Flächenangebot reagiert und neue Projekte gestartet. Das Volumen der Flächen im Bau hat sich damit mehr als verfünffacht (auf 39.000 m²). Davon steht noch knapp die Hälfte dem Vermietungsmarkt zur Verfügung (19.000 m²). Das verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus noch verfügbare Flächen im Bau) ist aufgrund der starken Leerstandsreduzierung dennoch um 13 Prozent gesunken (auf 120.000 m²).

Durch die gute Nachfrage und das geringere Angebot an modernen Flächen gab es in Essen bei der Spitzenmiete noch einmal Zuwächse. Sie liegt bei 13,30 Euro pro Quadratmeter (plus 9 %) und wird in der Büromarktzone Rüttenscheid/Bredeney erzielt. Auch im Citykern und in den Nebenlagen legten die Spitzenmieten zu (auf 11,50 €/m² bzw. 10,50 €/m²). Im Dortmunder Marktgebiet ist die Höchstmiete mit 13 Euro pro Quadratmeter im vergangenen Jahr stabil geblieben. Sie wird jedoch nicht mehr im Cityrand (Büromarktzone Rheinlanddamm), sondern im Citykern erzielt. Insgesamt blieben die Mieten über alle Lagen relativ konstant.

„Für das Jahr 2008 gehen wir für Essen von einem sehr guten Flächenumsatz aus, der in etwa auf Vorjahresniveau liegen dürfte“, prognostiziert Christian Rosen, Niederlassungsleiter Essen der Atisreal GmbH. „Da das Angebot der verfügbaren Flächen im Bau stark begrenzt ist, wirkt sich die Nachfrage direkt auf den Leerstandsabbau aus, wodurch sich das Angebot an modernen Büroflächen in der zweiten Jahreshälfte weiter verringern dürfte. Ausgehend von den aktuellen Gesuchen erwarten wir in Dortmund ebenfalls einen guten Flächenumsatz. Es werden kurzfristig bedeutende Großabschlüsse zu vermelden sein, unter anderem in Projekten. Da mehr Flächen im Bau verfügbar sind, ist allerdings noch nicht abzusehen, ob sich der Leerstand signifikant reduzieren wird.“
Pressemitteilung: Atisreal
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Alt 16.07.08, 23:46   #12
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Mieter in Duisburg, Wuppertal und Bochum unzufrieden

Laut einer Analyse zu den Bürostandorten sind die unzufriedesten Mieter in Duisburg, Wuppertal und als Bochum.
http://www.immobilien-zeitung.de//ht...28942&rubrik=1
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Alt 17.07.08, 18:01   #13
Kostik
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Die Gründe, warum man mit Bochum weniger zufrieden ist
sind sehr schnell aufzuzählen.

1. Durch Nokia und Opel wurde in den Medien eher ein negatives Bild von Bochum presentiert, wodurch die wirtschaftliche Attraktivität der Stadt gelieten hat.

2. In Bochum gibts es relativ wenige moderne Bürogebäude.

3. in Bochum gibt es starke politische Kräfte, die sich kontraproduktiv auf den Büromark/Wirtschaft auswirken.
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Alt 18.07.08, 09:54   #14
Turmbauer
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Turmbauer könnte bald berühmt werden
Was ich von dergleichen Rankings halte, habe ich schon im Essen-Forum geschrieben, sieht dazu diesen Link:

http://www.deutsches-architektur-for...5&postcount=27
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Alt 14.08.08, 18:15   #15
Achim
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Büromarkt Dortmund + Essen 1. Hj. 2008

Dann nochmal die Zahlen von CUBION, sind in der Regel um einiges höher, was m.E. auf einen höheren Detailierungsgrad hinweist:

Dortmund:Presseinformation 30. Juli 2008

Büromarkt Dortmund: Verhaltene Umsätze auch im 2. Quartal

Der Wirtschaftsraum Dortmund verzeichnet nach aktueller Erhebung der Cubion Immobilien AG hinsichtlich des Büroflächenumsatzes weiterhin eher schwache Zahlen. Bis Ende Juni dieses Jahres konnten lediglich rund 28.000 m² Bürofläche vermietet werden. Weitere etwa 8.500 m² wurden durch Eigennutzer belegt. Damit fiel der Gesamtumsatz mit rund 36.500 m² um 17 % niedriger aus als im 1. Halbjahr 2007. Die reine Vermietungsleistung allerdings liegt 36 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Von den 51 registrierten relevanten Mietverträgen entfielen 39 Stück auf die Flächensegmente bis maximal 500 m² Mietfläche. Große Deals waren bislang Mangelware. Die größte Neuvermittlung des ersten Halbjahres in Dortmund erfolgte mit dem Abschluss eines Vertrages der Stadt Dortmund, die 4.240 m² am Südwall 5-9 langfristig anmietete und an diesem zentralen Standort die JobCenter ARGE Dortmund unterbringen wird. Der Vermieter ließ sich bei diesem Deal durch Cubion beraten.

Letztlich dadurch gehört auch die öffentliche Hand mit einem relativen Anteil von ca. 23 % neben den Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen mit einem Anteil von ca. 25 % an der Gesamtvermietungsleistung zu den bislang mit Abstand nachfragestärksten Branchen.

Die Leerstandsquote liegt nach Recherche der Cubion Immobilien AG aktuell bei 4,8 % inklusive der verfügbaren Untermietangebote und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um weitere 0,2 % gesunken.

=================================== =====

Essen: Presseinformation 02. Juli 2008


Büromarkt Essen weiter auf sehr gutem Kurs

Die Ruhrmetropole Essen ist nach aktueller Erhebung der CUBION Immobilien AG hinsichtlich des Büroflächenumsatzes weiterhin auf sehr erfolgreichem Kurs. Mit einem Flächenumsatz von rund 104.000 m² Bürofläche und 70 registrierten Deals im ersten Halbjahr 2008 bewegt sich das Ergebnis exakt auf dem Niveau im Rekordjahr 2007. Bereits zum Halbjahr ist damit der Gesamtjahresdurchschnitt der vergangenen 5 Jahre erreicht.

„Das überdurchschnittliche Ergebnis wird in Essen aktuell gleichermaßen durch gute Vermietungsleistungen und Flächenabnahmen durch Eigennutzer getragen“, so Markus Büchte, für das Vermietungsressort zuständiges Vorstandsmitglied bei CUBION. Auf Vermietungen entfallen etwa 47.000 m², auf Eigennutzungen rund 57.000 m² Bürofläche.

Die Vermietungsleistung wurde überwiegend durch 11 größere Deals jeweils über 1.000 m² Bürofläche erreicht, wovon zwei Abschlüsse über 3.000 m² und ein Großabschluss über 9.000 m² lagen. Die Eigennutzung ist maßgeblich durch den Neubau der Konzernzentrale von E.ON Ruhrgas an der Festwiese mit rund 48.500 m² geprägt.

Die Leerstandsquote liegt aktuell bei 4,2 % inklusive der verfügbaren Untermietangebote und ist damit binnen des zweiten Quartals abermals um 0,2 % gesunken. Dieser Trend wird sich zwangsläufig fortsetzen, da sich in Essen spekulativ keine neuen Büroflächen im Bau befinden.

Das Mietenniveau wird sich entsprechend dieser Entwicklung im Bereich der Spitzenmiete (zurzeit 13,00 EUR/m²) ganz sicher weiter erhöhen und die Durchschnittsmieten (zurzeit 9,00 EUR/m²) deutlich stabilisieren. „An Spitzenmieten um 13,50 bis 14,50 EUR/m² bei Neubauten werden sich Essener Mieter gewöhnen müssen“, so Markus Büchte.


Über CUBION
CUBION hat sich als inhabergeführtes Maklerunternehmen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt im Ruhrgebiet etabliert. Mit Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr und einer Niederlassung in Essen gehört das Unternehmen zu den marktführenden Maklerhäusern der Metropole Ruhr.

Als exklusiver Partner von NAI apollo besteht eine Kooperation mit dem weltweit größten Netzwerk inhabergeführter Immobilienunternehmen, mit über 325 Büros in 55 Ländern und etwa 8.000 Mitarbeitern. Durch die enge Zusammenarbeit in diesem Netzwerk kann CUBION seine Geschäftspartner auch über die Landesgrenzen hinaus jederzeit beraten.

Weitere Informationen über CUBION finden Sie im Internet unter http://www.cubion.de.


Quelle/Kontakt: CUBION Immobilien AG
Duisburger Str. 441
45478 Mülheim
www.cubion.de
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