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Alt 10.09.16, 03:38   #1
Kreuzviertel
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IGA 2027 und HSP-Areal [in Planung]

Die Produktion der HOESCH Spundwand wird aller Voraussicht nach nicht mehr hochgefahren. Die Produktionsanlagen stehen zum Verkauf. Bereits verkauft wurde das 45 Hektar große Areal. Den Zuschlag erhielt die Essener Thelen Gruppe. Die Dortmunder Stadtwerke sind nun stark an der Gründung einer gemeinsamen Entwicklungsgesellschaft interessiert. Die Stadtverwaltung hat schon begonnen, ein mögliches Entwicklungsszenario zu zeichnen:

Der Teilbereich in Richtung Hafen könnte für die Ansiedlung von Gewerbe zur Verfügung stehen, der südliche (in Richtung Rheinische Straße) für Wohnen und Freizeit. So sieht das Entwicklungsszenario 600 bis 800 Wohneinheiten, einen bis zu 12,5 Hektar großen Grüngürtel und sogar einen vier Hektar großen See vor. Zudem müsse nicht zwangsläufig jedes Gebäude auf dem Areal der Abrissbirne zum Opfer fallen. Erhaltungswürdig seien das sogenannte Emscherschlösschen sowie eine 5.600 Quadratmeter große Backsteinhalle.

Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/staedt...art930,3103276
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Alt 03.07.17, 18:59   #2
Kreuzviertel
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HSP-Areal

Für das 45 Hektar große, ehemalige Areal der Hoesch-Spundwand - siehe auch hier - soll bis Ende des Jahres eine Machbarkeitsstudie vorliegen.

Quelle: http://nordstadtblogger.de/rundgang-...strie-geplant/
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Alt 05.07.17, 10:24   #3
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Zukunftsvision, aber wohl auch mit der Entwicklung des HSP-Areals verflochten.
Es gibt Pläne für die IGA 2027 einen neuen Grünzug von der Rheinischen Straße, entlag der Emscher bis nach Deusen/Kokerei Hansa zu erschaffen.

Wäre ein riesen Projekt mit enormer Wirkung finde ich.

www.dortmund24.de/dortmund/weltgartenschau-so-verwandelt-sich-dortmunds-westen-in-ein-gruenes-paradies/
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Alt 12.07.17, 15:55   #4
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IGA als Initialzündung für HSP-Areal?

Die Internationale Gartenbauausstellung 2027 findet bekanntermaßen im Ruhrgebiet statt. Konzentriert wird sich auf die Hotspots Dinslaken, Duisburg, Gelsenkirchen, Bergkamen/Lünen und Dortmund. Ziel sei es, dass der Dortmunder Zukunftsgarten nach der IGA ein bleibendes Element in der Stadtlandschaft bleibt - so wie einst der Westfalenpark. Mehr noch: Die Planer sehen die IGA im Nordwesten der Stadt als Motor für die Stadtentwicklung, der Dortmund über Jahre hinweg Touristen und Investoren bringen soll.


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Der Park erstreckt sich über eine Länge von etwa vier Kilometern. Er beginnt im Unionviertel am sogenannten Emscherschlösschen. → Das Emscherschlösschen an der Rheinische Straße ist ein leerstehender Backsteinbau auf dem ehemaligen Gelände der HSP. Er soll als Einfallstor auf das IGA-Gelände dienen und während (und nach) der IGA als Ausstellungshalle. Von hier aus verkehrt dann auch die IGA-Bahn, die an die U43/44 angeschlossen sein wird. Zudem sei eine eigene Stadtbahn-Haltestelle geplant. Die ersten Bagger könnten in 2019 anrollen. 2025 soll dann alles weitestgehend fertiggestellt sein. (Quelle)


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Alt 11.09.17, 14:29   #5
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HSP-Areal: Machbarkeitsstudie

Seit Ende Januar 2017 werden regelmäßig Arbeitskreissitzungen zur Entwicklung der ehemaligen HSP-Fläche durchgeführt. Zum Teilnehmerkreis gehören neben dem Eigentümer des Areals, die Thelen Holding GmbH, auch die Vertreter aus den betroffenen Fachbereichen der Stadt. Ziel sei es, dass in 2018 eine gemeinsam ausgearbeitete Machbarkeitsstudie vorliegt, die übrigens auch die IGA 2027 miteinbeziehen soll.

Quelle: https://dosys01.digistadtdo.de/dosys...df?OpenElement
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Alt 22.06.18, 19:16   #6
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Internationale Gartenausstellung 2027 & HSP-Areal

Entlang der Emscher, von der Rheinischen Straße und den Brachflächen der ehemaligen Hoesch Spundwand und Profil GmbH (HSP), über die Kokerei Hansa, den Deusenberg, bis hin zum Bahnhof Mooskamp in Huckarde, entsteht auf knapp 200 ha ein komplett neuer Stadtraum. Das Projekt versteht sich als Beitrag der Stadt Dortmund zur Internationalen Gartenausstellung 2027.

Den südlichen Teilbereich bildet die von Thelen-Gruppe erworbene Brachfläche der HSP, auf der bekanntlich ein neuer Stadtteil geplant ist. Kleinteiliges, hochwertiges Gewerbe, innovatives Wohnen in Verbindung mit Wasserelementen (Emscherbassin) und Grünstrukturen sind hier die Zielvorstellungen. Der nördliche Teilbereich umfasst das industriehistorisch bedeutsame Gesamtensemble der Kokerei Hansa, das Energiequartier - ein zukunftsweisender Technologie- und Gewerbepark - die rekultivierte Mülldeponie Deusenberg, das Nahverkehrsmuseum Mooskamp mit der dazugehörenden Gleisinfrastruktur und den Exponaten Dortmunder Nahverkehrsgeschichte sowie der Stadtteil Huckarde. Zwischen den Ankerpunkten im Norden und Süden des Plangebietes spannt sich ein etwa 5 Kilometer langes, grünes Band entlang der renaturierten Emscher, die sogenannte Emscherpromenade.


Graphik lässt sich durch ein Anklicken vergrößern
Quelle: https://www.dortmund.de/de/leben_in_...jsp?nid=534703


Derzeit erstellt die Stadt mit dem der Thelen-Gruppe eine Machbarkeitsstudie. Das Ergebnis wird 2019 erwartet. Mit 50 Millionen Euro kalkuliert derzeit alleine die Stadt die Kosten für die öffentlichen Maßnahmen (→ u.a. nördlicher Teilbereich und Emscherpromenade). 33 Millionen Euro davon sind für die Erschließung der Flächen und Wege vorgesehen.
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