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Alt 10.08.09, 18:56   #16
Wohnklotz
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Einzelhandelsstandort Bochum

Eines der schon von unabhängiger Seite
(ich meine mich zu erinnern, dass es in diesem Falle eine Firma aus München war)
festgestellten Probleme der Bochumer City ist auch, das es kaum grössere Ladenlokale gibt, die für viele Filialisten interessant bzw. überhaupt Voraussetzung für eine Ansiedlung wären.

Vielleicht erinnert sich Konny besser und hat einen Link parat??

Aber im Endeffekt sind solche "Forenmitglieder-Erinnerungaktionen"
ein Kampf gegen Windmühlen.
Die Leute WOLLEN doch auch oft in Wahrheit garnichts darüber wissen...

Keine Ahnung ob das hier schon mal verlinkt wurde,
nennt sich "Sonderdruck aus Wirtschaft im Revier" und ist von der IHK.
http://www.bochum.ihk.de/linebreak4/...druck-Immo.pdf
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Mit der bevorstehenden Grundgesetzänderung wird nun auch die "deutsche" Nationalhymne angepasst in: Banken, Banken über alles...

Geändert von Wohnklotz (10.08.09 um 19:15 Uhr)
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Alt 10.08.09, 19:10   #17
Kostik
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Einzelhandelsstandort Bochum

Hier gibt es auch ein Bericht über den Einzelhandelsstandort Bochum

PS: Danke für den sehr informativen Link Wohnklotz
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Alt 11.08.09, 12:14   #18
butschel
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butschel ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Einzelhandelsstandort Bochum

Danke, Wohnklotz, für das Posten dieser interessanten Studie. Leider zeichnet sie für den Einzelhandel in Bochum ja kein optimistisches Bild. Das Dilemma: Derzeit gibt es offenbar nicht genug größere Ladenflächen in der Stadt, um weitere größere Ketten zu locken. Laut Studie würde das EKZ auf dem Gerichtsgelände der Innenstadt aber nicht gut tun. Im Übrigen hat sich das Konsumverhalten der Menschen geändert und wird sich weiter ändern (Online-Shopping, EKZs auf der grünen Wiese). Hinzu kommt die schrumpfende Bevölkerung. Probleme, mit denen sich alle Innenstädte werden auseinandersetzen müssen.
Als Möglichnkeit, die Innenstadt weiterhin attraktiv zu halten, empfiehlt die Studie eine Umorientierung hin zu mehr Kultur, besonderem Einzelhandel, eben so etwas wie "Erlebnis-Shopping" mit Ambiente, Wellness, etc.
So etwas kann ich mir in Augsburg, Münster und Potsdam sehr gut vorstellen. In Bo, Do oder E bisher aber noch nicht ganz (trotz meiner kohlenschwarzen Brille ;-)

Mal sehen, was die Zukunft bringen wird.
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Alt 11.08.09, 14:46   #19
nikolas
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Einzelhandelsstandort Bochum

Das Fehlen von großen Ladenflächen ist ja vor allem auf die Existenz des Ruhrparks zurückzuführen. So stand mit dem Kortumhaus bekanntlich eine große und durchaus repräsentative Ladenfläche über Jahre leer. Erst mit der Verkleinerung der Verkaufsfläche gelang es damals den E-Discounter Saturn als Ankermieter zu gewinnen. In dieser Größenordnung wird sich demanch auf absehbare Zeit in der City nichts tun.
Nachfrage nach "mittelgroßen" [jetzt nagelt mich bitte auf keine Größenangaben fest] Flächen scheint hingegen zu bestehen.
Eine Möglichkeit das aufzufangen besteht im Neubau eines EKZ´s. Weitaus interessanter erscheint mir allerdings ein Vorschlag von Herrn Brockhoff.
Dieser setzt sich auf öffentlichen Podiumsdiskussionen vehement gegen den ECE-Neubau ein [wohl auch aus eigenem ökonomischen Interesse] und plädiert stattdessen für die koordinierte Zusammenlegung von Bestandsflächen. Nach diesen Plänen sollen, in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und den Immobilieneigentümern, Konzepte erarbeitet werden, wie sich leerstehende Kleinstflächen zu größeren und damit attraktiveren Verkaufsflächen zusammenfassen lassen.
Fazit: dies wird sicher ein kompliziertes Unterfangen, besticht gegenüber einem ECE-Neubau aber durch Nachhaltigkeit!
Das sowas funktioniert lässt sich im Thread Umbau Kortum-Karree nachlesen.
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Alt 11.08.09, 20:14   #20
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Einzelhandelsstandort Bochum

Das Brockhoff-Konzept wäre sicher eine schöne alternative zum EKZ und würde nicht nur ein Strassenzug, sondern die gesamte Innenstadt aufwerten.
Doch wird das m.M.n ziemlich schwierig durchzusetzen sein.
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Alt 11.08.09, 20:20   #21
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Einzelhandelsstandort Bochum

Zitat:
So stand mit dem Kortumhaus bekanntlich eine große und durchaus repräsentative Ladenfläche über Jahre leer.
das gilt auch für das rathaus-center. allerdings muss man dort sagen, dass es die letzten 10 jahre wohl aufgrund der u-bahn-baustelle direkt vor der tür nicht sonderlich interessant für investoren war.
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Alt 14.10.09, 20:31   #22
Kostik
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Hier im Forum munkelt man, dass die Hotelkette ''Motel-One'' in
Dortmund, Bochum und Essen neue Hotels zentral (in der City) errichten wolle.

Ich frag mich deshalb wo in der Bochumer Innenstadt die passende Fläche dafür vorhanden wäre...

Da kämen mir z.B Flächen (als Ankermieter?) im geplanten Stadtturm in Sinn
oder das Justizzentrum am Ostring und das City-Tor Süd...wobei die letztere Option für mich die beste wäre, da dort die Nähe zum Bermudadreieck und den bestehenden und ''zukünftigen'' Kultureinrichtungen besteht.
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Alt 02.04.10, 10:40   #23
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Wohnbaulandkonzept

Die Stadt Bochum hat einen Rahmenplan für die Wohnbebauung der nächsten Jahre entwickelt.
Insgesamt sollen dadurch auf 17 Wohnbauflächen innerhalb der Stadtgrenzen ca. 1040
neue Wohneinheiten entstehen.
Der Plan sieht die Bebauung sowohl mit EH, DH, RH wie auch mit MFH vor.
Nicht berücksichtigt sind bereits erfolgte bzw. kleinere Baumaßnahmen.

Hier die: Wohnbauland Broschüre
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Alt 20.09.10, 19:08   #24
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Büromarktbericht 2010 Bochum

Die Stadt Bochum veröffentlichte heute den Büromarktbericht für das Jahr 2009.
Demnach erzielte Bochum mit 65.700 qm nach Essen den zweit besten Umsatz in der Metropole Ruhr.
Die Gesundheitsbranche fragt die meisten Flächen nach. Sie liegt dabei noch vor der Verwaltung.

Quelle: Ruhrnachrichten

Den kompletten Büromarktbericht 2010 gibt es hier.
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Alt 31.03.11, 21:12   #25
nikolas
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Stadtplanung

Aufgrund der desolaten Haushaltslage der Stadt Bochum liegen zahlreiche städtebaulichen Projekte auf unbestimmte Zeit auf Eis. Die Stadt plant deshalb eine Umschichtung von Fördergeldern; d.h. eine Vielzahl der geplanten Projekte sollen nun zugunsten einiger ausgesuchter Bauvorhaben aufgeschoben werden.

Konkret finanziert werden sollen:
  • Umbau des Hellwegs bis zur Huestraße (III. BA). Kosten: 237.000 Euro, Eigenanteil Stadt Bochum: 47.400 Euro; voraussichtliche Realisierung 2012/2013.
  • Umbau der Kortumstraße: Abschnitt zwischen Husemannplatz und Südring; Kosten: 457.000 Euro, Eigenanteil Stadt Bochum: 91.400 Euro; voraussichtliche Realisierung 2014
  • Abschluss der Bauarbeiten an der Impuls-Bühne am Konrad-Adenauer-Platz.
Auf absehbare Zeit verzichtet werden soll auf:
  • einen Wasserlauf im Gerberviertel
  • erweiteter Umbau des Buddenbergplatzes
  • Kunstlichttor Uhlandstraße
  • Umbau Luisenstraße, Grabenstraße und Pariser Straße
Quelle: Stadtplanung: Noch Fördergelder für Sanierung der Innenstadt von Bochum vorhanden - DerWesten

passend hierzu siehe auch:
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Alt 01.06.11, 05:47   #26
ahtwy
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Mehr Flächen für den Einzelhandel in Bochum

In den letzten fünf Jahren ist die Bochumer Verkaufsfläche des Einzelhandels um 25.000 qm gewachsen, von 615.000 auf 640.000 qm. Der neu vorbereitete Masterplan Einzelhandel wird 7 der 41 zentralen Versorgungszentren herabstufen, was langfristig fallende Mieten dort bedeuten könnte. Die Absicht des Stadtplanungs- und Bauordnungsamts ist, dass das Netz der Nahversorgung "etwas gröber" geknüpft wird, dazu sollen noch die Bezirksvertretungen angehört werden.

http://www.derwesten.de/staedte/boch...id4713371.html
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Alt 24.08.11, 20:27   #27
Kostik
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Büromarkbericht Bochum für das Jahr 2010

Der Büromarkt Bochum hat sich im Jahr 2010 wieder einmal als sehr stabil erwiesen. Mit 63.700 Quadratmetern wurden nur 2.000 Quadratmeter weniger Umsatz als im Jahr 2009 erzielt. Der Wert lag um acht Prozent über dem jährlichen Mittelwert der Jahre 2005 bis 2009 (durchschnittlich 58.800 Quadratmeter). Mit dem Umsatz von 63.700 Quadratmetern liegt Bochum auf dem Niveau von Duisburg (62.000 Quadratmeter) und Dortmund (69.000 Quadratmeter). Nur Essen hat 2010 mit über 120.000 Quadratmetern einen sechsstelligen Vermietungsumsatz erzielen können.

Mit rund 15.400 Quadratmetern (24 Prozent des gesamten Büroflächenumsatzes) konzentrierte sich im Jahr 2010 der Büroflächenumsatz auf den Bereich „Bochum-Mitte“. Auf die eigenständige Büromarktlage „Innenstadt“ entfiel mit knapp 12.500 Quadratmetern (20 Prozent) der zweithöchste Flächenumsatz. Wie im Jahr 2009 erwies sich auch im Berichtsjahr 2010 die Universitätsstraße-Süd als umsatzstarke Büromarktlage. Hier wurden circa 11.000 Quadratmeter (17 Prozent) Büroflächen umgesetzt.

Im Jahr 2010 hatte der Bildungsbereich einen Anteil von 22 Prozent am gesamten Flächenumsatz. 16 Prozent des Gesamtumsatzes entfielen 2010 auf die unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Demgegenüber konnte die Medien- und Kommunikationsbranche ihren Umsatzanteil von sechs Prozent im Jahr 2009 auf 15 Prozent im Jahr 2010 steigern. Einen weiteren Schwerpunkt des Umsatzes im Jahr 2010 stellte die Gesundheitsbranche dar. Dieser Bereich hatte einen Anteil von 14 Prozent am Gesamtumsatz.

Im Vergleich zum Vorjahr lässt sich ein noch stärkerer Trend zu modernen Flächen mit guter Ausstattung und vergleichsweise günstigen Energie- beziehungsweise Nebenkosten erkennen. Der Aspekt Energieeffizienz bei Neubauten gewinnt aufgrund steigender Energiepreise weiter an Bedeutung.

Der Leerstand ist nur leicht gestiegen. In Relation zur Entwicklung des Büroflächenbestandes ist die Leerstandsquote mit 5,7 Prozent in etwa gleich geblieben. Ein erheblicher Teil des Leerstandes ist jedoch strukturell bedingt und daher als nicht marktrelevant zu bewerten.

Die stabile Entwicklung des Bochumer Büromarktes über Jahre hinweg bietet Raum für positive Visionen. Neben dem bereits im Bau befindlichen „exzenterhaus bochum“ könnte mit dem so genannten „Stadtturm Bochum“ zukünftig eine weitere architektonische Landmarke die Skyline Bochums bereichern.

Pressemitteilung: Stadt Bochum


Den ausführlichen Büromarktbericht 2011 gibt es hier
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Alt 09.05.12, 21:08   #28
Kostik
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Immobilienwirtschaft

Auf dem Bochumer Immobilienmarkt wurden 2011 rund 46,600 qm Bürofläche umgesetzt. Der Bestand an neuen Büroflächen wuchs um 14,000 qm auf 1,52 Milionen qm. Laut Marktanalyse von Brockhoff & Partner wurden weniger Großanmietungen registriert. Die Mietpreise blieben stabil. Für Objekte mit mittlerer bis hoher Qualität wird weiterhin zwischen 8 und 10,50 € pro qm verlangt. Die Spitzenmiete in Bestlagen blieb unverändert bei 11,50 € pro qm.

Die beliebteste und Umsatzstärkste Büroadresse ist weiterhin die Innenstadt mit 13,200 qm umgesetzter Fläche. Besonders hervorzuheben ist hier die Lage der Stadtbadgalerie, die aufgrund des geplanten Justizzentrum in der Nähe inzwischen bei Beratungunternehmen und Rechtanwälten recht beliebt ist.

Insgesamt fehlt es jedoch der Innenstadt an neuen qualitativ hochwertigen Büroflächen mit genügend Stellplätzen. Neuere Flächen sind in den Stadtrandlagen wie z.B dem Technologie-Quartier vorzufinden.

Knapp 15 Prozent der Flächen wurden in dem Bereich Universitätstraße-Süd umgesetzt. Neben der Innenstadt ist das die gefragteste Lage. Hier gelang mit knapp 4000 qm der größte Vermietungserfolg 2011 in Bochum.

Weiterhin kommen Anfragen für neue Büroflächen aus der Softwarebranche sowie der Fort- und Weiterbildung, unternehmensbezogene Dienstleistung sowie der Gesundheitbranche. Besonders gefragt sind Räumlichkeiten mit Größenordnungen zwischen 250 und 350 qm.

In kürze stehen neue Flächen im Exzenterhaus, dem Technologie-Quartier und dem BioMedizinPark zur Verfügung.

Quellen: property-magazine / brockhoff & partner
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Alt 25.02.13, 19:39   #29
Kostik
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Büromarktbericht 2012

Bochumer Büromarkt behauptet sich 2012 gegen den Trend

Auch im dritten Jahr in Folge entwickelte sich der Bochumer Büromarkt entgegen des allgemeinen Trends stabil. Damit ist Bochum einer der wenigen Büromärkte, die sich gegen die negative Gesamtentwicklung behaupten können. Der Flächenumsatz von 45.500 Quadratmeter lag 2012 auf dem Niveau des Vorjahres und resultierte aus einer Vielzahl an Vertragsabschlüssen kleiner und mittlerer Größenordnung, vor allem in den Teilmärkten Innenstadt und Universitätsstraße-Süd. Besonders nachfragestark waren die unternehmensbezogenen Dienstleistungen, der Bildungs- und Forschungsbereich und die Gesundheitsbranche, die seit vielen Jahren eine hohe Nachfrage in Bochum generieren.

Die Mietpreise für Büroimmobilien in Bochum sind nach wie vor stabil und gegenüber den vergangenen Jahren konstant. Die Spitzenmiete für hochwertige Büroflächen lag zwischen 9,00 und 13,00 Euro je Quadratmeter und konnte insbesondere in hochwertigen und modernen Objekten in den Teilmärkten Innenstadt und Universitäts-straße-Süd erzielt werden.

Im Jahr 2012 wurden 10.300 Quadratmeter neue Büroflächen in Bochum fertig gestellt, der Großteil davon in den Teilmärkten Universitätsstraße-Süd und Bochum-Nord. Auf Grund der hohen Nachfrage absorbierte der Markt die neuen Flächen fast vollständig. Dies hat dazu geführt, dass der Leerstand von Büroflächen gegenüber 2011 mit rund 5,6 Prozent stabil blieb. Am Ende des Jahres 2012 umfasste der Büroflächenbestand in Bochum rund 1,53 Millionen Quadratmeter. Im laufenden Jahr 2013 wird das Fertigstellungsvolumen neuer Büroflächen voraussichtlich deutlich ansteigen, da vor allem im Universitätsumfeld und im Innenstadtbereich zahlreiche Büroprojekte fertig gestellt werden. Dazu gehört beispielsweise das vom renommierten Architekten Gerhard Spangenberg entworfene exzenterhaus bochum. Das einmalige Gebäude setzt als architektonische Landmarke starke städtebauliche Akzente im Bochumer Stadtgebiet.

In den nächsten Jahren werden noch weitere einmalige Projekte in Bochum realisiert. Das neue Gerichtsviertel nahe des Hauptbahnhofs, umfangreiche öffentliche und private Baumaßnahmen im Bereich des Gesundheitscampus’ Nordrhein-Westfalen, das neue Musikzentrum Bochum in der Innenstadt, das Stadtquartier Viktoriastraße und das Viktoriaquartier Bochum in 1a Lage der Innenstadt sowie der geplante Stadtturm Bochum machen auch in Zukunft den Immobilienstandort Bochum weiterhin sehr attraktiv für Mieter und Investoren.

Pressemitteilung: Stadt Bochum

Alle Details zum Bochumer Büromarkt finden Sie im neuen „Büromarktbericht Bochum 2013“, den Sie als pdf-Datei herunterladen können.
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Alt 02.03.13, 12:58   #30
nikolas
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Bauaktivitäten für Einfamilienhäußer kommt nahezu zum Erliegen

Die Zeitungen berichten, dass ein Jahr nach in Kraft treten des umstrittenen Wohnbaulandkonzept der Verkauf von Bauland für Eigenheime nahezu zum Erliegen gekommen ist.
Das Wohnbaulandkonzept sieht vor, dass Investoren 20 Prozent ihres Gewinns an die Stadt abführen müssen, die damit jungen Familien bei ihrem Wunsch nach einem Eigenheim unterstützen will. Nachdem gegen diese Abgabe Klage erhoben worden ist, ruhen nun aufgrund unklarer Rechtslage derzeit zahlreiche Bebauungsplanverfahren. [Quelle]

Hinzu kommen Schwierigkeiten bei der Ausstellung von Baugenehmigungen sowie der Baureifmachung geeigneter Grundstücke.

Das Ergebnis ist, dass im gesamten Bochumer Stadtgebiet in 2012 lediglich 17. neue Reihen- und Doppelhäuser errichtet wurden Hinzu kommt 1. einziges Haus in der Kategorie Ein- oder Zweifamilienhaus.

Dies alles sorgt dafür dass die Komplettverkaufspreise für diese Häußer in 2012 um fast 10% gestiegen sind. [Quelle]

Meinung: Der Preis der Großstadt! Ein Problem dem von Seiten der Politik wenig Beachtung geschenkt werden sollte. Wer Großstadt sein will, braucht sich nicht dem privaten Häußlebauer anzubiedern. Dieses ewige Schielen auf die jungen Familien, mit Kind und Eigenheimvorstellungen. In allen anderen erfolgreichen Städten wohnt diese potentielle Käuferschicht entweder im Geschoßwohnungsbau und wird auch glücklich oder bringt das nötige Kapital mit, sich ihren Eigenheimtraum, freistehend mit Garage und Pantoffelgrüngarten zu verwirklichen. Kein Problem also, dem man durch Verschwendung öffentlicher Mittel oder wahlloser Baulandausweisung begegnen müsste.
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