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Alt 06.03.09, 19:05   #76
Nick
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Heinz Hueppe

Seit dem 1. März 2009 ist Heinz Hueppe neuer Geschäftsführer der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft.
Im Vergleich zu anderen Hueppe-Projekten in der Vergangenheit ist der Phoenix-See ein eher kleines.
Unter anderem betreute er Milliarden-Projekte im Irak, Nordjemen, Nigeria oder Ecuador.
Laut Stadtwerke-CEO Guntram Pehlke "hat er einen Schnellstart hingelgt".
Es gilt den Baubetrieb zu optimieren, der Erdbau soll in diesem Jahr beendet werden.
Zur Vermarktung: Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt soll es mehr als 100 Interessenten für Baugrundsstücke am See geben.

Ruhrnachrichten.de
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Alt 14.03.09, 15:06   #77
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2001-2007

Werde wahrscheinlich morgen zum Phoenix-Areal aufbrechen, um ein paar aktuelle Fotos posten zu können.
Als Vorgeschmack folgen drei Bilder aus den Jahren 2001-2007:

2001
2005
2007
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Alt 15.03.09, 19:50   #78
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15/03/2009


Quelle: Mein Bild


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Alt 30.03.09, 21:34   #79
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Flutung

Folgend, ein paar Informationen zur Flutung des "Phoenix-Sees":

-Beginn der Flutung ab Herbst 2010
-Grundwasser, der Lohbach und der Marksbach werden den See "füllen"
-Wann die Flutung beendet sein wird ist offen, entscheident ist die Niederschlagsmenge
-Das Volumen des 1,2 Kilometer langen und 300 Meter breiten Sees beträgt 850.000 m³

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Alt 30.03.09, 22:03   #80
dj tinitus
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ein interessantes stadtumbauprojekt, über das letztens auch im tv berichtet wurde. allerdings hiess es da, die vielen boote auf den visualisierungen sollen vor allem davon ablenken, dass der see keine badegewässerqualität aufweisen werde. sinngemäss war von "flutung von altlasten" die rede.
stimmt das wirklich?
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Alt 30.03.09, 22:22   #81
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@ Beitrag #82

In der Tat wird der See kein Badesee. An gleicher Stelle war über 150 Jahre lang der Standort der "Hermannshütte". Die Altlasten, sprich Mauerwerke etc. reichen bis zu einer Tiefe von 25 Metern. Eine komplette Aufbereitung würden die Kosten des Aushubs sicherlich nahe der 500 Mio. € Marke "ausufern" lassen. Daher wird nur bis zu einer Tiefe von knapp zehn Metern komplett aufbereitet und der übrige Rest, so gut wie eben möglich, "versiegelt". Über den Versiegelungen wird dann auf einer Höhe von ca. sieben Metern neues Erdreich aufgeschüttet. Die endgültige Tiefe des Sees beträgt dann somit drei Meter. Natürlich war nicht das ganze Areal bebaut und somit ist auch nicht das ganze Areal vorbelastet.
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Alt 30.03.09, 23:02   #82
dj tinitus
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das klingt ja noch schlimmer. ein stehendes gewässer mit nur drei meter tiefe? wassertemperatur und lichteinwirkung böten ideale verhältnisse für algenwachstum. der see würde schon bald nach der flutung jedes jahr ab ende juni total verkrautet sein.
wie diesem problem entgegengewirkt werden soll, dürfte noch spannender werden als die flutung.
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Alt 31.03.09, 00:27   #83
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@ Beitrag #84

Die Wassermenge ist ausreichend, es wird zu keinem übermäßigen Algenwuchs kommen. Also ich bin kein Biologe oder ähnliches, aber ich kenne ein interessantes Beispiel. In meinem Wohnort "Lünen" wurde ein ganz ähnliches Projekt schon vor Jahren verwirklicht. Auf einem ehemaligen Zechengelände fand Mitter 1990er Jahre die "Landesgartenschau" statt. Auf dem Areal wurde ein Badesee angelegt, gespeist wird dieser nur von einem Bach und vom Grundwasser. Der "Horstmarer-See", siehe Bild, dürfte ungefähr halb so groß wie der "Phoenix-See" sein, bei gleicher Tiefe. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es keinen übermäßigen Algenwuchs gibt. Daher bin ich mir sicher, dass es kein "Algen-Problem" geben wird.


Quelle: Google Earth
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Alt 31.03.09, 01:26   #84
dj tinitus
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da hast du ja gleich zwei unterschiede angesprochen: die speisung sowohl durch einen bach als auch durch grundwasser. beim phoenix-see hingegen wird offenbar der grund versiegelt und der fluss wird um den see herumgeleitet. (aus diesen beiden unterschieden ergibt sich dann wohl der dritte: der horstmarer see ist ein badegewässer.)

entscheidend für algenwachstum sind weder wassermenge noch wasseroberfläche für sich betrachtet, sondern deren verhältnis zueinander. bei einem kleinen, tiefen teich ist die sonneneinwirkung geringer als bei einem grossen, flachen see. eine grosse, unbeschattete wasseroberfläche in verbindung mit geringer wassertiefe kann gar nicht anders, als aufgrund starker wärme- und sonnenlichteinstrahlung als algenbiotop zu dienen.
bei den verantwortlichen wurde dieses problem ganz gewiss längst erkannt. deren lösungsansätze interessieren mich.
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Alt 31.03.09, 02:15   #85
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@dj tinitus

Zitat:
Zitat von dj tinitus Beitrag anzeigen
beim phoenix-see hingegen wird offenbar der grund versiegelt und der fluss wird um den see herumgeleitet.
In Beitrag #83 habe ich mich ein bißchen schwammig ausgedrückt. Natürlich wird nur dort versiegelt, wo es etwas zum Versiegeln gibt. d.h Nur ein kleiner Teil des Areals wird versiegelt, sprich die Bereiche wo die Altlasten tiefer als zehn Meter in das Erdreich reichen. In den übrigen Bereichen wird das Grundwasser dafür sorgen, dass sich der See füllt. Passend dazu kannst du dir aber noch einmal den Beitrag #81 durchlesen. Dieser veranschaulicht kurz und knapp auch die Parallen zum "Horstmarer-See". Aber ganz davon ab, ist es natürlich schade, dort nicht schwimmen gehen zu können.
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Alt 01.04.09, 01:13   #86
dj tinitus
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na, da kann man nur das beste hoffen.

(mein interesse rührt übrigens daher, weil es auch in leipzig zwei jahrzehntealte künstliche seen gibt, deren wasserqualität nicht beherschbar ist. der eine verkrautet zusehends, der andere ist wegen bodenschadstoffen gekippt. auch in lausitzer tagebauseen wird gerade vesucht, mit eintrag von tausenden tonnen kalk die wassergüte zu verbessern. originalkommentar: "wir hoffen, dass es was bringt.")

na gut, zum draufrumrudern wird´s sicher reichen.
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Alt 02.04.09, 12:11   #87
nikolas
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Hörder Burg soll zum Hotel werden

Laut Stadtpressesprecher Bullerdieck soll die Hörder Burg als Hotel auf den Markt gebracht werden. Das Vorhaben befindet sich derzeit noch in der Prüfungsphase. Nachdem der Phoenix See ohnehin nicht vor 2011 geflutet sein wird, sehe sich die Stadt diesbezüglich nicht in Zeitnot. Für den Fall, dass sich das Ensemble nicht als Hotelstandort vermarkten lassen kann, existiere ein "Plan-B". Dieser sieht vor das ehemalige Verwaltungsgebäude wieder als Bürostandort zu nutzen.

Quelle:
Ruhr Nachrichten
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Alt 03.04.09, 16:56   #88
Aleon
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Aleon sitzt schon auf dem ersten Ast
endlich mal wieder etwas Diskussion hier

Es ist auf jeden Fall sehr schade, dass der See nicht als Badesee zu gebrauchen sein wird! Ich finde die Kritik von Dj tinitus durchaus berechtigt.
Es wäre in der Tat katastrophal, würde die Wasserqualität so stark unter der geringen Tiefe leiden, dass der See stinken würde oder mit Algen zuwüchse.
Man kann nur das Beste hoffen. Und zwar, dass durch den steten Zufluss durch Emscher und Hörder Bach eine ausreichende Versorgung mit Frischwasser gegeben sein wird.
Was das Baden angeht, so ist es wie gesagt schade, aber an sich noch nicht so schlimm. Bademöglichkeiten gibt es genug in Dortmund und Umgebung. Mich erinnert das Ganze ein wenig an den Neckar hier in Heidelberg. Der ist auch nicht als Badegewässer freigegeben, aber bringt der Stadt ungeheuer viel Lebensqualität. Da er hier direkt in der Stadt sehr breit und ruhig ist, wirkt er zum Teil wie ein langgezogener See und wird viel zum Rudern und sogar Segeln genutzt. Wenn der P-See ähnlich viel an Freizeitwert schaffen wird, so ist der Erfolg garantiert. Sollte das Wasser aber "umkippen", wär es in der Tat eine Katastrophe. Wenn jemand in Erfahung bringt wie die Verantwortlichen mit diesem Problem umgehen, dann sollte er es hier kundtuen.
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Alt 03.04.09, 17:16   #89
Nick
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@ #90

Zitat:
Zitat von Aleon Beitrag anzeigen
Wenn der P-See ähnlich viel an Freizeitwert schaffen wird, so ist der Erfolg garantiert. Sollte das Wasser aber "umkippen", wär es in der Tat eine Katastrophe. Wenn jemand in Erfahung bringt wie die Verantwortlichen mit diesem Problem umgehen, dann sollte er es hier kundtuen.
Also wie bereits erwähnt, ich glaube die Gefahr des Umkippens wird recht gering sein. Ein mitentscheidener Faktor beim Umkippen eines Gewässers, natürlich nur bei einem kleineren, ist auch der Mensch, Stichwort "sich im Wasser erleichtern". Das ist kein Scherz. Habe diesbezüglich mal eine Umweltstudie zu lesen bekommen. Wenn man erfährt wieviel Badewannen Urin in einem Badesee enthalten sind, wird einem ganz anders.
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Alt 03.04.09, 17:18   #90
nikolas
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@ Aleon
Hier ist die Projektdatenbank zu den elp 2010 Projekten. Da findet sich sicher brauchbare Informationen. Ich habe noch ein aktuelles Buch zu den Emscherprojekten im Schrank, komme aber aktuell nicht dazu dort nachzuschauen. Frühestens am Sonntag bin ich schlauer...
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