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Alt 25.07.10, 01:13   #16
tino27
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tino27 sitzt schon auf dem ersten Ast
Zum Hafen gab es auch bei WDR einen Beitrag.

Ich hoffe trotzdem, dass man langfristig am Hafen festhält. Es gibt meiner Meinung nach nichts vergleichbares mehr zum Solendo. Diese Stadtstrandcafes kommen einfach nicht an die Atmosphäre ran.

Geändert von tino27 (02.09.10 um 17:08 Uhr)
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Alt 23.10.10, 18:37   #17
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Speicherstraße

Im Jahre 2002 erarbeitete Heiderich Architekten ein Konzept für die südliche Speicherstraße, 2008/09 wurde es wieder aus der Schublade geholt. Ziel des Entwurfes sei es, das authentische Bild des Hafens zu erhalten: Die Gebäudeabschnitte Alpha und Beta werden in moderne Gebäude mit Büros in den Obergeschossen, Einzelhandel, Gastronomie und einer Kindertagesstätte in den Erdgeschossen umgenutzt.


Quelle: Heiderich Architekten


Quelle: Heiderich Architekten

Die Neubebauung befindet sich auf Höhe der Hafenbahn-Trasse, sie orientiert sich an den Speichern (Grundriss, Klinker, etc.). Für die Nutzung der Erdgeschosse werden ebenfalls Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen vorgeschlagen, in den Obergeschossen Büros.


Quelle: Heiderich Architekten

Der vierte Gebäudeabschnitt bleibt in der Nutzung unverändert, die Fassade soll lediglich instand gesetzt werden, zudem sieht Heiderich die "Bemalung" vor.


Quelle: Heiderich Architekten

Mittelpunkt der Gesamtanlage ist ein Platz zwischen den Gebäuden Alpha und Beta. Dieser ist für eine "multifunktionale Nutzung" ausgelegt.


Quelle: Heiderich Architekten
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Alt 03.03.11, 15:17   #18
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Containerterminal Westfaliastraße

Die Arbeiten am zweiten Containerterminal der Hafen AG werden definitiv in 2011 beginnen, 2012 soll es in Betrieb gehen. Die DSW21, Muttergesellschaft der Hafen AG, investiert 25 Mio. € (Quelle).
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Alt 29.10.11, 17:39   #19
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Der Hafen als Logistik-Drehscheibe

Auf der rechten Seite (A) der Logistikpark Westfalenhütte, über das Gleisnetz der Dortmunder Eisenbahn mit dem Hafen verbunden. Links (B) der Standort des neuen KV-Terminals (Terminal für den Kombinierten Ladungsverkehr), Baubeginn 2011/12, Fertigstellung 2012.


Quelle: Hafen Dortmund AG
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Alt 29.04.12, 02:17   #20
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Kein Wohnen am Wasser

Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Logistik legte die Hafen AG die Zukunftsstrategie vor. So soll das Wohnen am Wasser und Freizeitwirtschaft im und am Dortmunder Hafen vermieden werden. Zudem soll nach der Fertigstellung des KV-Terminals, ein Terminal für "superschwere Lasten" errichtet werden. Geplanter Standort: Die letzte große Fläche in Hafennähe → die Gleisharfe der Bahn AG an der Westfaliastraße. (Quelle)
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Alt 26.06.13, 20:31   #21
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Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

Zitat:
Interessenbekundungsverfahren

Quartier Speicherstraße soll weiter entwickelt werden

Die Stadt Dortmund sucht für die Entwicklung der Lager- und Speichergebäude an der Speicherstraße am Hafen einen privaten Investor und Projektentwickler. Langfristig soll das Quartier mit Gastronomie, Büros und Kreativwirtschaft belebt und somit attraktiver gestaltet werden.

Die städtebauliche Öffnung des Hafenquartiers zu den benachbarten Wohngebieten wird als wichtiger Beitrag zur Aufwertung der Nordstadt gesehen. "Wir denken nicht nur an neue wirtschaftliche Nutzungen, sondern möchten einen zusätzlichen Erlebnisraum mit neuen Nutzerschichten schaffen", sagt Udo Mager. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund betont ausdrücklich: "Die Quartiersentwicklung wird die vorrangigen Interessen des Industrie - und Logistikstandortes Hafen nicht beeinträchtigen. Wir verfolgen vielmehr die Aufwertung des gesamten Areals und greifen auch die Empfehlungen aus der Studie des Fraunhofer Institutes IML auf."

Bisherige Gespräche mit interessierten Immobilienentwicklern haben gezeigt, dass sie "nennenswerte Investitionen" an verlässliche Aussagen zu den Nutzungsmöglichkeiten in der Speicherstraße knüpfen. Dazu zählen eindeutiger politischer Konsens und planungsrechtliche Absicherung.

Nutzungs- und Entwicklungsmöglichkeiten werden nun in einem sogenannten Interessenbekundungsverfahren aufgezeigt. Dies Prozedere verfolgt das Ziel, potenzielle Projektentwickler und/oder Investoren sowie Betreiber für das Quartier Speicherstraße zu finden und anschließend vertraglich zu binden. Die Grundstücke und Gebäude sind überwiegend Eigentum der Stadt Dortmund. Bei Übernahme durch einen Projektentwickler oder Investor soll Erbbaurecht für die Grundstücke eingeräumt werden.
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Alt 27.06.13, 12:06   #22
tzuio09
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tzuio09 hat die ersten Äste schon erklommen...
Grundsätzlich hat ja die gesamte Dortmunder Nordstadt ein enormes Entwicklungspotential. Leider hinkt man der schon Jahre hinterher.
Wie schwer es ist "Kreativwirtschaft" nach Dortmund zu holen - dürfte ja spätestens seit dem Dortmunder U jedem bewusst sein. Nun versucht man es mit dem Hafen - der ja durchaus ganz sexy sein kann. Vielleicht schafft man es ja wirklich langfristig einen Art "Kreativgürtel" südlich des Fredenbaumparks zu erschaffen - vom Hafen im Westen über das Depot an der Immermannstrasse bis zur WAM im Westen (Bornstrasse).
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Alt 01.02.14, 01:12   #23
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Quartier Speicherstraße

Das Interessenbekundungsverfahren Quartier Speicherstraße wurde eingeleitet:
Zitat:
Die Stadt möchte das zwischen Hafenbrücke und Hafenverwaltung gelegene Quartier Speicherstraße funktional erweitern und durch urbane Nutzungen wie Büros, Gastronomie und Kreativwirtschaft in seiner Struktur stärken. Gleichzeitig soll eine Integration in den Stadtteil und eine Öffnung des Quartiers gegenüber den benachbarten Wohngebieten bzw. der allgemeinen Öffentlichkeit für die Zukunft berücksichtigt werden.


Speicherstraße
Quelle: Mathias Bigge | Wikimedia Commons


Ziel ist es, Entwickler/Betreiber für das Quartier zu finden , die ein Nutzungskonzept für das Quartier Speicherstraße entwickeln und auch umsetzen möchten. Vorgesehen ist die Bestellung eines langjährigen Erbbaurechtes. Die aufstehenden Gebäude sollen an den Entwickler/Investor veräußert werden.

Interessenten werden gebeten, die zur Interessenbekundung vollständig ausgefüllte Teilnahmeerklärung mit rechtsverbindlicher Unterschrift spätestens bis zum 14. März 2014 bei der Stadt Dortmund, Wirtschaftsförderung - Standortentwicklung, Töllnerstraße 9-11, 44122 Dortmund einzureichen. Detaillierte Angaben über die Besonderheiten des Quartiers und der Gebäude sowie die städtebaulichen Zielvorstellungen der Stadt finden Sie im Info-Memorandum zum Interessenbekundungsverfahren Quartiersentwicklung Speicherstraße, Dortmund.
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Alt 23.11.14, 16:25   #24
Kreuzviertel
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Quartier Speicherstraße - Interessenbekundungsverfahren

Das Interessenbekundungsverfahren wurde inzwischen abgeschlossen. Eine Partymeile war dabei ebenso ausgeschlossen wie Wohnen. Gastronomie, Büros und Kreativwirtschaft sind die Nutzungen, die den städtischen Wirtschaftsförderern vorschweben. Da verwundert es wenig, dass von anfangs zwölf Interessenten am Ende gerade einmal einer übrig blieb.

Sollte die Speicherstraße zunächst als Ganzes vermarktet werden, schwenkt die Stadt nun um. Der Straßenzug soll jetzt Parzelle für Parzelle entwickelt werden. Für das Alte Hafenamt und die Speicherstraße 15 gebe es bereits Interessenten aus der Mediendesign-Branche.

Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/staedt...art930,2547847
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Alt 03.12.14, 10:05   #25
Kreuzviertel
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Handlungskonzept Speicherstraße

Das nun beschlossene Handlungskonzept beinhaltet die folgenden Punkte:
  • Ertüchtigung der Infrastruktur (Straße, Ver- und Entsorgung)
  • schrittweise Umsetzung des für diesen Bereich der Speicherstraße bereits vorliegenden Verkehrskonzepts
  • städtebauliche Aufwertung des unbefestigten Parkplatzes und Sicherstellung eines ansprechenden Erscheinungsbildes des Vorplatzes des Santa Monika-Anlegers
  • Neugestaltung des zentralen Platzbereiches (ehem. Solendo) zu einem Platz für Veranstaltungen und temporäre Kleinkunst
  • Ertüchtigung des Gebäudes Speicherstraße 2 in Abstimmung mit dem Eigentümer (Hafen AG)
  • Einbeziehung der nicht städtischen Gebäudeeigentümer in das Entwicklungskonzept Speicherstraße
  • Wiedernutzung oder Neubau des Gebäudes Speicherstraße 15 in Verbindung mit einem privaten Investor
  • perspektivischer Abriss der Lagerhalle Speicherstraße 19 und Neubau einer Multifunktionsimmobilie sowie
  • temporäre Aufrechterhaltung der Zwischennutzungen und perspektivische Entwicklung neuer Nutzungen/ Neubau
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Alt 26.03.15, 09:43   #26
Kreuzviertel
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Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

Zitat:
CleanPort

Neues Kompetenzzentrum im Hafen

Das Sondervermögen‚ Verpachtung Technologiezentrum Dortmund, und die TechnologieZentrumDortmund GmbH wollen auf einer zwei Hektar großen Fläche im Hafen das Kompetenzzentrum CleanPort Dortmund errichten.

Im CleanPort werden in den nächsten zehn Jahren 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Dafür wird das Sondervermögen in den kommenden drei Jahren voraussichtlich insgesamt 19 Millionen Euro investieren, um Gebäude und technologische Anlagen anzubieten.

Im CleanPort werden Gründer und junge Unternehmen auf dem Gebiet der sauberen Technologien gemeinsam mit Bestandsunternehmen zusammenarbeiten. Das Themenfeld reicht von der effizienten Nutzung von Energie, Rohstoffen und Materialien über neue Verfahren und Produkte der Bodenverbesserung bis zur nachhaltigen Mobilität. Für die Ansiedlung bestehender und neuer Unternehmen werden mit dem Kompetenzzentrum optimale Rahmenbedingungen hergestellt. Das Kompetenzzentrum bietet den in den Handlungsfeldern der CleanTech tätigen Unternehmen eine räumliche und technologiespezifische Infrastruktur, die passgenau auf ihren Bedarf zugeschnitten ist. In das Zentrum sollen kleinere und mittlere Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handwerk und Gartenbau einziehen, die aktuell in den folgenden Themenfeldern arbeiten:
  • Bodenverbesserung und Rekultivierung
  • Wiederverwertung von Rohstoffen
  • Lokale Wertschöpfung durch die Nutzung überschüssiger Energie im Energieverbund
  • Urbaner Gartenbau / Stadtfarmen.
Clean Technologies gehören zu den Leitmärkten der Zukunft. Das Prinzip der Energie- und Ressourceneffizienz wird dabei durchgehend alle Branchen und Wertschöpfungsketten befruchten. Die Errichtung des Kompetenzzentrums CleanPort im Dortmunder Hafen wird die Innovations- und Wirtschaftskraft vor Ort stärken und neue Innovationsimpulse im Norden des Stadtgebiets setzen.

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, erläuterte in der Pressekonferenz des Verwaltungsvorstandes, wie die Arbeit der Wirtschaftsförderung und des Projekts ‚Nordwärts’ ineinandergreifen. "Das Kompetenzzentrum CleanPort steht im Einklang mit den strategischen Hauptzielen der Wachstumsinitiative ‚Heimvorteil’ der Wirtschaftsförderung und des Projekts ‚Nordwärts’. CleanPort wird flächendeckende Innovationsimpulse in den nördlichen Stadtgebieten setzen und zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes und der lokalen Wirtschaftskreisläufe beitragen." Die Bindung der Kaufkraft der im Kompetenzzentrum angesiedelten Unternehmen und ihrer Beschäftigten an die lokale Wertschöpfung verbessert die Wohn- und Lebensqualität im Stadtbezirk und steigert ihre Anziehungskraft auf die Ansiedlung von Unternehmen. Das energiepolitische Themenfeld ‚lokale Wertschöpfung durch die Nutzung überschüssiger Energie’ reiht sich nahtlos in den Wissenskern Energie 2.0 der Wachstumsinitiative ‚Heimvorteil’ ein.
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Alt 14.09.16, 16:21   #27
Kreuzviertel
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Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

Zitat:
Speicherstraße

Neues Konzept für den Dortmunder Hafen vorgestellt

Mit einem neuen städtebaulichen Konzept soll sich der Dortmunder Hafen weiterentwickeln: Geplant sind moderne Bürogebäude direkt am Wasser sowie eine Hafenpromenade.




Als Standortgesellschaft für den Hafen und die Kanalschiene möchte die Dortmunder Hafen AG die städtebauliche Entwicklung im Bereich der Speicherstraße durch einen Konzeptvorschlag vorantreiben. Die Dortmunder Hafen AG und die Stadt Dortmund arbeiten dabei Hand in Hand.

Während sich die Dortmunder Hafen AG um die nördliche Speicherstraße kümmert, befasst sich die Stadt mit dem südlichen Abschnitt. Dort gibt es für zwei Projekte bereits detaillierte Planungen. Mit allen Vorhaben soll ein Beitrag zum Nordwärts-Projekt geleistet und der Dortmunder Hafen optisch weiter aufgewertet werden.

Die Dortmunder Hafen AG und die Wirtschaftsförderung Dortmund stellten in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Vorhaben der Öffentlichkeit vor und erläuterten, wie die Konzepte ineinandergreifen und sich gegenseitig befördern.

In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro "Gerber Architekten" wurde das städtebauliche Konzept der nördlichen Speicherstraße bis zur Schäferstraße entwickelt. "Es ist uns wichtig, mit einem geeigneten Konzept zur Diskussion um die weiteren städtebaulichen Entwicklungen des Dortmunder Hafens beizutragen und damit die Weichen für die Logistik-Drehscheibe Dortmunds zu stellen", erklärt Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG.

Der Hafen soll näher an die Stadt rücken

Zunächst soll die nördliche Speicherstraße in Richtung Osten verlagert werden, um auf der zur Wasser liegenden Seite größere Flächen für moderne Immobilien zu gewinnen. Im ebenerdigen Bereich könnten sich beispielsweise Industrie und Handel, Dienstleistungen und Bildungseinrichtungen befinden. Ab der ersten Etage bilden die Gebäude eine U-Form, die das begrünte Dach des Erdgeschosses säumt. Im oberen Bereich bieten sich Büroflächen mit einem weiten Blick über die Nordstadt-Grenzen hinaus als attraktiver Standort an.

Prof. Eckhard Gerber, Gründer und Inhaber von Gerber Architekten, erklärt: "Mit dem Konzept soll eine Entwicklung angestoßen werden, die den Hafen näher an die Stadt rücken lässt, weg von der reinen Industrienutzung hin zum urbanen Quartier am Wasser."

Entlang des Kanals ist eine Hafenpromenade geplant, die die Zugänglichkeit zum Wasser durchgängig gewährleistet und damit die Erlebnisqualität des Dortmunder Hafens steigert. Durch die Gebäudereihe ist der Fußweg vom Verkehr klar getrennt.

Die Promenade macht den Dortmunder Hafen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dortmund bei einem Spaziergang, einem Gastronomiebesuch oder auf dem Weg zur Arbeit niederschwellig erfahrbar und belebt das Hafengebiet. Außerdem verbindet sich die Hafenpromenade mit den Straßen und den Radwegen der Umgebung und fördert damit die Verzahnung des Hafens mit der Nordstadt und seiner Bevölkerung.



Dirk Goosmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Dortmunder Hafen AG, kommentiert das vorgestellte Konzept: "Der Aufsichtsrat begrüßt die Pläne für eine städtebauliche Weiterentwicklung des Hafengebietes und hat den Vorstand ermächtigt, das Projekt weiter zu profilieren." Den weiteren Projektablauf fasst der Hafenchef Uwe Büscher so zusammen: "Unsere Absicht ist es, einen höchstmöglichen Konsens zu erzielen und die politischen Gremien des Rates der Stadt in alle weiteren Schritte und Konkretisierungen des Projektverlaufs miteinzubeziehen. Jetzt stehen Gespräche mit Investoren auf dem Plan."

Gründungscampus und "Heimathafen"

Die Wirtschaftsförderung Dortmund präsentierte erstmals die weitere Ausgestaltung des Gründungscampus Speicherstraße 12, der in Nachbarschaft zum "Heimathafen", einem Bildungs- und Begegnungszentrum in der Speicherstraße 15, aufgebaut werden soll. Die Speicherstraße 12 und der "Heimathafen" sind detaillierte Pläne für die Nutzung einzelner Gebäude im Bereich der südlichen Speicherstraße. "Beide Pläne ergänzen sich, können in einem ersten Bauabschnitt realisiert werden und eine Initialzündung für die Entwicklung der ganzen Speicherstraße sein", sagt Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung.

Die Speicherstraße 12 soll nach den Vorstellungen der Wirtschaftsförderung zu einem Gründungszentrum für neue Ideen und die Digitale Wirtschaft aufgebaut werden. Dafür wird unter der Adresse Speicherstraße 12 das ehemalige Lagerhaus umgebaut, in dem dann die Gründungsangebote der Stadt Dortmund gebündelt werden.

"Die Speicherstraße 12 hat das Potenzial, dass sich das Quartier zu einem Digitalquartier Hafen entwickelt. In den kommenden 30 Jahren wird die Digitalisierung weiter im Vordergrund stehen. Für jede Branche und jeden Industriezweig sind ganz neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Im Digitalquartier Hafen siedeln sich im Umfeld der Speicherstraße 12 Firmen mit entsprechenden Kompetenzen an: Technologen, Innovatoren, Kreative, Beratungsgesellschaften, Solo-Selbstständige. Für die Zukunft bedeutet das, dass Anwenderlösungen der Digitalen Wirtschaft aus dem starken B2B Umfeld NRWs aus Dortmund kommen", so Westphal.
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Alt 14.09.16, 16:57   #28
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Quartier Speicherstraße

Der Rahmenplan wird aktuell erstellt. Das Areal Quartier Speicherstraße soll sich hinsichtlich der baulichen Entwicklung/Gestaltung in die Umgebung einfügen. Die Vermarktung der Gebäude und Flächen ist ab sofort möglich. Verfügbar sind nach Abschluss der Kanalbauarbeiten Ende 2017. Der Platz- und Straßenausbau erfolgt Ende 2017/Anfang 2018.

Quelle: http://www.wirtschaftsfoerderung-dor...nkonferenz.pdf

Und so könnte die neugestaltete Hafenpromenade künftig aussehen:


Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dort...d12193795.html
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Alt 15.09.16, 04:16   #29
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Quartier Speicherstraße

Mietverträge, die einer Neuentwicklung der Speicherstraße bisher im Wege standen, laufen im nächsten Jahr aus. Diese Chance will die Hafen AG nun nutzen und zum großen Wurf ausholen: Zunächst sollen ein Gründungscampus sowie ein Bildungs- und Begegnungszentrum das Quartier beleben. Geplant sind später auch Büro- und Geschäftsbauten und eine Promenade direkt am Wasser. Dafür müsste allerdings die nördliche Speicherstraße um etwa 20 Meter nach Osten versetzt werden. Die Bestandsbebauung entlang der südlichen Speicherstraße ist städtisches Eigentum. Hier gebe es bereits viele potentielle Investoren, die an der Entwicklung der alten Speicher interessiert seien.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dort...d12194043.html

Weitere Ansichten der Promenade und des Quartiers:




Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/bilder...193130,5868960
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Alt 16.09.16, 04:07   #30
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Das Quartier Speicherstraße besteht aus der südlichen Speicherstraße und der nördlichen. Insgesamt könnten entlang der neuen Speicherstraße 52.000 Quadratmeter (BGF) in multifunktionalen Bürokomplexen mit öffentlicher Erdgeschossnutzung sowie 58.000 Quadratmeter in revitalisierten Gebäuden - unter anderen ein ehemaliges Silo – entstehen.




Quelle: http://www.dortmunder-hafen.de/filea...2016_09_14.pdf
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