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Alt 12.08.09, 13:34   #46
Nick
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BP-Konzernumbau

Ich weiß nicht, ob schon jemand im Forum von den Konzernumbauplänen der BP gehört hat. - Europa-Zentrale von BP soll nach Hamburg kommen, BP fasst dort die Landesgesellschaften Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande und Polen zusammen. - Hat das Auswirkungen auf den Standort Bochum und wenn ja welche? Hat jemand Infos?

wallstreet online
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Alt 12.08.09, 16:30   #47
Wohnklotz
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BP-Konzernumbau

Natürlich hat das Auswirkungen...

Und wollte die BP nicht nach Budapest?

BP ist ja von Hamburg erst zu ARAL nach Bochum gezogen, weil ARAL in Deutschland grösser war.

Jetzt nach ein paar Jahren
- wie viele waren es? 5 ? -
wieder zurück nach Hamburg nachdem in BO. gerade (hässlich) Um- und Neugebaut wurde??

Komisch.

Die "geniale Idee" der "Top-Manager" nach Osteuropa umzuziehen, hätte ich ja noch "verstanden"...
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Mit der bevorstehenden Grundgesetzänderung wird nun auch die "deutsche" Nationalhymne angepasst in: Banken, Banken über alles...
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Alt 13.08.09, 12:12   #48
butschel
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BP-Konzernumbau

Was ich aber nicht ganz verstehe: ARAL behält seinen Hauptsitz trotzdem in Bochum? Dazu habe ich in der Presse nichts gefunden...
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Alt 25.08.09, 12:51   #49
nikolas
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nikolas ist essentiellnikolas ist essentiellnikolas ist essentiellnikolas ist essentiellnikolas ist essentiellnikolas ist essentiellnikolas ist essentiellnikolas ist essentiellnikolas ist essentiell
Zum 100sten von Clemens Massenberg

Stadtbaurat Clemens Massenberg (1909-1954) wäre heute 100 Jahre alt geworden.
Das Bochumer Stadtbild, wie wir es heute vorfinden, entstammt im wesentlichen Massenbergs Wiederaufbaubauplänen, wie sie im Neuordnungsplan von 1948 festgeschrieben wurden. Diese „Charta von Bochum” blieb bis zum Beginn der 60er Jahre nahezu unverändert baurechtlich verbindlich.
Aus diesem Anlass eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse meinerseits:

Der Wiederaufbau in Bochum:

1. Die Schäden an der Bausubstanz

  • Hochbauten waren zu 88,9% beschädigt oder zerstört, die darin enthaltene Wohnbebauung zu 95,9%
  • Industriebauten wiesen einen deutlich geringeren Beschädigungsgrad auf
  • Infrastruktur hatte einen Schadensgrad von 37,2%
  • Insgesamt waren im Innenstadtgebiet die stärksten Schäden zu verzeichnen

2. Die Bochumer Bauverwaltung
  • 9.1.1946 Amtseinsetzung Clemens Massenbergs als Leiter der Bauverwaltung
  • Nachdem dieser installiert worden war, ging man nun daran die Bauverwaltung personell auszubauen. 227 Stellen waren vorgesehen, wovon 106 Stellen nach der durchgeführten Entnazifizierung neu besetzt werden sollten.
  • Wegen der Dringlichkeit der Aufgabe wurden die ohnehin schon weitreichenden Zuständigkeiten der Bauverwaltung noch weiter ausgedehnt. (Grundstücksamt, Katasteramt, Umlegungsabteilung)
  • Die Bauverwaltung war somit eines der einflussreichsten und bestversorgtesten Dezernate der Stadt Bochum.
  • Diese Machstellung wurde in den Folgejahren von der Bauverwaltung auch voll ausgespielt. So wurde keinem Versuch der Öffentlichkeit u.a. nachgegeben, Einfluss auf die Planungen zu nehmen.
  • Die Einflussnahme der britischen Militärbehörde beschränkte sich auf anfängliche Organisation der Trümmerräumung und erste Instandsetzungsmaßnahmen, jedoch nicht auf die Planung der Bauverwaltung.
  • Die SPD Mehrheitsfraktion unterstützte die Bauverwaltung in allen Planungsstadien uneingeschränkt.
  • Mit dem SVR stand man in jeder Planungsstufe in ständigem Kontakt und Einvernehmen
  • Weit weniger harmonisch gestaltete sich das Verhältnis mit der Bochumer Architektenschaft. Diese sah sich v.a. durch die erlassenen Gestaltungsvorschriften in ihrer gestalterischen Freiheit eingeschränkt.


3. Die Baugesetzgebung

  • Zwischen 1946 und 1950 erfolgte ein Rückgriff auf Erlasse und Gesetze der Vorkriegs- und Kriegszeit.
  • Die 1946 erlassene „Trümmerverordnung“ ermöglichte ein Eingreifen in die privaten Grundstücksverhältnisse.
  • Das Landesbaugesetz NRW erfolgte 1950; das Bundesbaugesetz erst 1960
  • Das Umlegungsverfahren führte zu einer Neuregelung der Grundstücksverhältnisse: Bis zu 10% der Gesamtfläche eines Grundstückes konnten so unentgeltlich in das Eigentum der Stadt übergehen. Das erklärte Ziel dieser Verordnung war es Verbreiterungsflächen für Straßen und Plätze zu schaffen.

4. Die Vorbereitung und die Organisation des Wiederaufbaus

  • Detaillierte Bestandsaufnahme der erhaltengebliebenen unter- und oberirdischer Bauten (März 1944 - Mai 1947)
  • Ziel: Beurteilung wie das neu zu erstellende Straßensystem zu erstellen war.
  • Ergebnis: Da die unterirdische Infrastruktur zu „nur“ knapp 40% zerstört war, einigte man sich aus finanziellen und rechtlichen Gründen das alte Straßenraster in der Neuplanung zu übernehmen.
  • Entschluss: nicht „Neubau“, sondern "Wiederaufbau“

5. Die Leitlinien in der Organisation des Wiederaufbaus
5.1. Der Neuordnungsplan I
  • Als erste Großstadt in NRW verabschiedete Bochum am 1.10.1948 einen Neuordnungsplan
  • Durch den Neuordnungsplan sollten v.a. Planungsfehler der Vorkriegszeit behoben werden.
  • Neben den technischen Voraussetzungen waren auch bestimmte ästhetische Vorstellungen für die Planung ausschlaggebend

5.2. Die Leitlinien des Neuordnungsplanes I
5.2.1. Die Verlegung des Hauptbahnhofes
  • Gründe: wichtige Nord- Südverbindungen berührten den Bahnhof nicht. Erst durch die Verlegung des Bahnhofsverlegung entstand z.B. eine Eisenbahnverbindung nach Gelsenkirchen.
  • Zudem sollte die neue Lage des Bahnhofes die Bildung eines Geschäfts- und Verwaltungsviertels fördern.

5.2.2. Die Planung des Verkehrsnetzes
  • Feststellung: Bochum als Ganzes weist eine gesunde Struktur auf, Neuordnungen sind also nur in der Innenstadt notwendig. Propagiert wurde das Modell der „Sternstadt mit Trabanten“, d.h. des Geschäfts- Verwaltungs- und Kulturzentrums, umgeben von im Grünen eingebetteten Siedlungsräumen.
  • Die Dimensionierung des Straßensystems sollte eine „Großstädtische Breite“ erhalten. Dabei spielte der Wunsch nach „Luft, Licht und Sonne“ ebenso eine große Rolle wie die „Beachtung der neuesten Luftschutzforderungen“
  • Bochum sollte nicht zur auto-, wohl aber zur verkehrsgerechten Stadt ausgebaut werden, d.h. Priorität im geplanten Straßennetz hatte der öffentliche Nahverkehr. Die Rangfolge setzte sich fort mit dem fußläufigen Verkehr, den Radfahrern sowie dem gewerblichen LKW/PKW- Verkehr. Erst an letzter Stelle war an ein privates PKW- Aufkommen gedacht.
  • Erst ab 1954 setzte sich die Erkenntnis durch, dass man sich hier wohl verschätzt hatte. So erfolgte ab 1959 der Umbau der Stadt zur auto-gerechten Stadt, mit Wiedereinführung der Einbahnstraßen und der Umwidmung des weitläufigen Radwegenetzes zu Parkstreifen.
  • Mit der Hauptgeschäftsstraße "Kortumstraße", sollte Bochum als eine der ersten Städte Nachkriegsdeutschlands ein reine Fußgängerzone erhalten.

5.2.3. Die Planung des kubischen Aufbaus
  • Grundtendenz aller Bestimmungen war das Erreichen eines ruhigen, einheitlichen Stadtbildes mit Großstädtischem Eindruck.
  • Das Planungsamt lenkte bewusst alle Tendenzen in der Baugestaltung, die dann in den Einzellösungen von Bauherren und Architektenschaft nachvollzogen werden mussten.
  • Eine Grundlegende Maßnahme hierfür war die Festlegung von Mindestgrößen für Baugrundstücke sowie die Festlegung der maximalen Bebaubarkeit in Grundfläche und Höhe.
  • Die Fassadengestaltung unterlag ebenfalls genauen Vorschriften
  • Die Straßenabwicklungspläne erfassten die Straßenhöhen, die Eingangshöhen zum Laden oder zum Treppenhaus, die Geschosshöhen, die vorhandene Nachbarbebauung sowie die angestrebten Fensterformate.
  • Für die äußere Baugestaltung galt folgende Faustregel: "An`s Ganze gebunden, im Eigenen frei!"

5.2.4. Die Gestaltung der Stadtinhalte
  • In erster Linie war in der Innenstadt zwischen Geschäftsgebieten, gemischten Wohngebieten und Gewerbegebieten zu unterscheiden. Die Festlegung der verschiedenen Gebiete war aufgrund der bis zum Krieg vorherrschenden Nutzung erfolgt, das Geschäftsgebiet wurde daher auf den engeren Stadtkern beschränkt, in dem keine gewerblichen Betriebe größeren Umfangs zugelassen werden durften

5.2. 5. Die Grünflächen
  • Erklärtes Ziel war es, das für das gesamte Stadtgebiet vorgesehene Grünflächennetz möglichst tief in den Stadtkern einzuführen, so dass es dem Fußgänger möglich sein sollte, „ohne die Hauptstraßen benutzen zu müssen, durch Grünanlagen in die äußeren Grünfreiflächen und die freie Landschaft zu gelangen“.

5.2. 6. Die Städtebaulichen Dominanten
  • Städtebauliche Dominanten (= Gebäude mit überdurchschnittlichen wichtigen inhaltlichen Funktionen) sollten die City- Bildung unterstützen und an sog. „Erlebnislinien“ errichtet werden.
  • „Erlebnislinie“ Nord-Süd: Bergbaumuseum, die Bergschule, das Rathaus, Gerichtsgebäude, Schauspielhaus...
  • „Erlebnislinie“ Ost-West: Verwaltungsgebäude des Bochumer Vereins, Rathaus, Hallenbad, Stadtwerke, Hauptbahnhof, Hauptpost, Aral, Verwaltungsakademie...

6. Fazit
Es gelang der Bauverwaltung bis 1959, das geschlossene Konzept des Neuordnungsplanes, im wesentlichen unverändert durchzusetzen.
Dem Sachverhalt folgend, dass den zu 90% zerstörten Hochbauten, nur 40% zerstörte unterirdische Bauten gegenüber standen, wurden die alten Straßenzüge in den Neubauplanungen weitestgehend übernommen.
Durch diese Festlegungen führte der Wiederaufbau in Bochum zu keiner radikalen Neugestaltung der Stadtfläche.

Literatur:
  • Wagner Johannes Volker (Hrsg.): Wandel einer Stadt. Bochum seit 1945. Daten, Fakten, Analysen, Bochum 1993
  • Hanke Hans H.: Architektur und Stadtplanung im Wiederaufbau. Bochum 1944 bis 1960. (Inauguraldissertation, Bochum)

weiterführende Informationen [online]:
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Alt 25.08.09, 21:30   #50
Kostik
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Raumfahrtindusrie bald in Bochum ???

Im Zuge der geplanten deutschen Mond/Marsmissionen überlegt man bei
dem privaten Raumfahrtunternehmen Amsat, (einem Zusammenschluss von Wissenschaftlern,
Technikern, Ingenieuren und interessierten Amateuren)
das Institut und damit den Satelliten-Bau von Marburg nach Bochum zu verlagern.

Man wolle damit in erster Linie dem ständigen Wechselspiel zwischen Bochum und Marburg entgegen wirken.
In Bochum befindet sich die einzige 20-Meter-Parabolantenne der Sternwarte, die in der Lage ist einen Kleinwagen-großen Satelliten zu steuern.

Zunächst müsste aber das Mond-Projekt von der neuen Bundesregierung nach der Wahl
formell beschlossen werden.
Kostenpunkt: mindestens 1,5 Milliarden Euro.
Vom Erfolg einer Mondmission würde dann ein zukünftiges Projekt Mars abhängig gemacht.

Quelle: WAZ

Ein Foto der Sternwarte Bochum (Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung (IUZ)

Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Weitere Informationen:
Sternwarte Bochum
Amsat
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Alt 25.08.09, 21:55   #51
Kostik
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Neues Zentrum für Elektrochemie an der RUB

An der Ruhr-Universität Bochum entsteht in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf,
und mit Unterstützung durch ThyssenKrupp Steel ein Zentrum für Elektrochemie.
Als Exzellenzzentrum soll es die elektrochemische Forschung international sichtbar machen und ein Anknüpfungspunkt
für Unternehmen sein, die Kooperationspartner suchen.
Kern des CES wird ein hochmodern ausgestattetes Labor, das sowohl Forschung und Entwicklung (F&E) ermöglicht als auch dazu dient,
Anfragen zur Problemlösung aus der Industrie zu bearbeiten.
In den nächsten drei Jahren erhalten die Projektpartner insgesamt 3,75 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen.

Für die Ruhr-Universität Bochum und für das CES ist die Förderzusage durch das NRW-Innovationsministerium gleich ein doppelter Erfolg.
Die Wissenschaftler des CES erhielten vergangene Woche 1,15 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium
für die Forschung an neuen Lithium-Ionen-Batterien für die Autos der Zukunft.

Quelle: idw
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Alt 09.10.09, 13:26   #52
butschel
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Städteranking

Im Städteranking der 50 größten deutschen Städte der initiative neuie soziale Marktwirtschaft belegt Bochum den 32. Platz. Das klingt erstmal nicht besonders doll, betrachtet man die Nachbarstädte Ge (47.), Do (42.), E (45) und Her (50.!!!). kommt Bo als Ruhrgebietsstadt aber wieder ganz gut weg.

Kriterien waren Wohlstand, Wachstum, Dynamik, Niveau und Wirtschaftskraft.
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Alt 22.10.09, 15:06   #53
Kostik
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Schließung Post Logistik-Zentrum

Wegen der Quelle Insolvenz will die Post das Logistik-Zentrum in Bochum
schließen. Bis zu 80 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Eine gute nachricht dagegen von der IHK.
Im mittleren Ruhrgebiet (Bochum, Herne, Witten, Hattingen) ist die Zahl
der neugegründeten Unternehmen trotz Wirtschaftskrise gestiegen.

Nach Zahlen der Industrie- und Handelskammmer Bochum sind in den ersten neun Monaten des Jahres
fast 640 neue Betriebe gegründet worden.
Das sind 190 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die neuen Betriebe zählen überwiegend zu den Branchen der Kommunikationstechnik,
Unternehmensberatung und Werbung.

Quelle: WDR / RN
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Geändert von Kostik (02.11.09 um 18:39 Uhr)
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Alt 29.10.09, 19:33   #54
nikolas
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Modernisierung Deutsches Bergbau-Museum


Quelle:
Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Jochen Jansen

PM:
"Für die Modernisierung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum stellt das Land mehr als 1,1, Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Von dem Geld sollen neue technische Geräte angeschafft werden, darunter ein leistungsstarkes Rasterelektronenmikroskop. Auch für das Anschauungsbergwerk sind Modernierungsmaßnahmen geplant."
Infos: www.innovation.nrw.de

Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr
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Alt 06.11.09, 20:47   #55
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Luftbilder Bochum

Es gibt wieder neue Luftbilder von Hans Blossey mit vielen Baustellen zu
bestaunen ... hier
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Alt 01.12.09, 17:22   #56
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Programm "Wachstum für Bochum" gestartet

Pressemitteilung:

"Wachstum für Bochum": Sonderprogramm soll Strukturwandel in der Region fördern

Zitat: "Vor allem Projekte aus den Bereichen Bildung, Energie, Umwelttechnik, IT und Maschinenbau und der Infrastruktur stehen auf dem Förderplan. Insgesamt sind 76 Millionen Euro für zukunftsfeste Arbeitsplätze in der Region eingeplant. Das NRW-Wirtschaftsministerium, Nokia und die Stadt Bochum informierten heute über weitere Schritte: Ab sofort stehen rund 39 Millionen Euro für 16 bisher bewilligte Projekte in der Region zur Verfügung.
Weitere 14 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 37 Millionen Euro werden in naher Zukunft bewilligt. Schwerpunkt der Maßnahmen ist das Stadtgebiet Bochum, aber auch die Städte Herne, Herten und Castrop-Rauxel werden davon profitieren. Fachleute des Wirtschaftsministeriums schätzen, dass so mittelfristig rund 1.400 Menschen in der Region Beschäftigung finden, mit den weiteren anstehenden Fördervorhaben sollen noch einmal 1.500 Arbeitsverhältnisse entstehen."

Quelle: Presseverteiler Informationsdienst Ruhr
weiterführende Informationen:
PROPERTY MAGAZINE
Nokia: PR-Flop in Bochum » ruhrbarone
Nach Nokia-Aus: 76 Millionen Euro für neue Jobs in der Region | Ruhr Nachrichten
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Alt 05.05.10, 16:54   #57
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IGA siedelt sich in Bochum an

Pressemitteilung:

Die International Geothermal Association (IGA) verlegt ihre weltweit einzige Geschäftsstelle von Reykjavik auf Island nach Bochum. Nach dem jetzt unterzeichneten "Memorandum of Understanding" wird die IGA ihre Geschäftsstelle an der dortigen Hochschule zum 1. Januar 2011 eröffnen und zunächst für fünf Jahre beibehalten.
Der Geothermie-Standort Bochum habe sich damit gegen große internationale Konkurrenz durchsetzen können, heißt es aus dem NRW-Wirtschaftsministerium. Die Metropole Ruhr nehme in Sachen Geothermie eine Schlüsselposition ein. Rund 230 Unternehmen in der Region seien im Geothermiemarkt tätig. Die Branche schaffte in Nordrhein-Westfalen zuletzt etwa an die 5.000 Arbeitsplätze und setzte allein in 2009 über 180 Millionen Euro um.
Die IGA hat mehr als 3.000 Mitglieder aus 65 Ländern. Aufgaben und Ziele sind die weltweite Forschung, Entwicklung und Anwendung geothermischer Ressourcen.

Quelle: idruhr
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Alt 07.05.10, 19:38   #58
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Zwischenbilanz: "Wachstum für Bochum"

^^
passend hierzu eine Pressemitteilung: "Ein Gesamtfördervolumen von rund 73 Millionen Euro, 30 Projekte zur Beschäftigungsförderung und mittelfristig geschätzte 2.900 Jobs - das ist die Bilanz des Programms "Wachstum für Bochum". Nokia, die Landesregierung sowie Bochum und umliegende Städte hatten das Programm erarbeitet, um nach der Schließung des Standorts Bochum der Firma Nokia neue Perspektiven für die Region zu entwickeln. Heute zogen die Beteiligten Bilanz.
Zusammen mit den Eigenanteilen der Projektträger werden Gesamtinvestitionen von mehr als 100 Millionen Euro ausgelöst. Aktuell sind acht weitere Projekte bewilligt, für sechs Projekte steht die Bewilligung unmittelbar bevor. 16 Vorhaben sind bereits im vergangenen Jahr angestoßen worden.
Auch auf dem ehemaligen Nokia-Gelände tut sich etwas: Bis Mitte des Jahres werden dort nach Angaben des NRW-Wirtschaftsministeriums 1.474 Menschen Arbeit gefunden haben, in den nächsten Wochen werden weitere 170 Arbeitsplätze hinzukommen. Im Sommer wird der Kabelnetzbetreiber Unitymedia mit über 500 Mitarbeitern auf das Gelände ziehen."

Quelle:
Presseverteiler Informationsdienst Ruhr
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Alt 09.02.11, 18:00   #59
Kostik
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Zukunftsakademie NRW in Bochum

In Bochum entsteht die Zukunftsakademie NRW, die sich interdisziplinär mit aktuellen Fragen der Entwicklung der Stadtgesellschaft beschäftigt und dabei die Künste in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt. Gründer der Akademie sind das Land, die Stiftung Mercator und das Schauspielhaus Bochum.
Die Akademie widmet sich vor allem den Bereichen kulturelle Bildung und Interkultur. Entwickelt werden Strategien für eine neue Kultur des Zusammenlebens. Damit wird ein zentrales Anliegen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 fortgeführt. Die Einrichtung versteht sich als Forschungsstätte für zukunftsrelevante Themen der Stadtgesellschaft und als NRW-weites Laboratorium für Praxisprojekte.
Die Zukunftsakademie NRW steht auf drei Säulen: Im Bereich "Labor" geht es um die Frage, was Regionen brauchen, um zukunftsfähig zu sein. In der Sparte "Praxis" sollen in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Schulen und Hochschulen kulturelle Bildungsprojekte initiiert werden. Außerdem ist eine "Qualifizierung" für Fachkräfte geplant.
Die Stiftung Mercator unterstützt das Projekt in den kommenden drei Jahren mit 1,2 Millionen Euro, das Land gibt 750.000 Euro dazu. Derzeit wird nocht ein Standort für die Zukunftsakademie in Bochumer Viktoriaviertel gesucht. Im Herbst soll die Arbeit aufgenommen werden.

Pressemitteilung: idr
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Alt 03.03.11, 15:04   #60
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Titel "Eliteuniversität": Bochum ist weiter im Rennen

PM: "Der Weg zu einem internationalen Forschungscampus der Extraklasse ist für die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ein Stück weiter geebnet. Mit ihrem Konzept konnte die RUB in der Exzellenz-Initiative II des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung punkten, sie wird für die Finalrunde ihre endgültigen Anträge einreichen.
Kerngedanke des RUB-Zukunftskonzepts ist das Leitbild der "universitas": ein internationales Miteinander von Lehrenden und Lernenden, das über den Tellerrand der Disziplinen hinausschaut. Dazu gehören u.a. die frühe Eigenständigkeit junger Forscher und die Förderung von Verbund- und Einzelforschung gleichermaßen. Weiter dabei ist auch der Antrag des Exzellenz-Clusters aus dem Bereich Chemie: "Resolv" (Ruhr Explores Solvation) beschäftigt sich mit Lösungsmitteln als aktive Einheiten.
Bochum steht in Konkurrenz mit Köln und fünf weiteren Anträgen aus dem übrigen Bundesgebiet. In der zweiten Phase der Exzellenzinitiative, zu der diese dritte Ausschreibungsrunde gehört, stehen insgesamt 2,7 Milliarden Euro zur Verfügung. 75 Prozent der Kosten trägt der Bund, die Länder übernehmen die übrigen 25 Prozent. Die Förderentscheidung soll im Sommer 2012 fallen."

Quelle: Informationsdienst Ruhr
Weitere Informationen unter www.ruhr-uni-bochum.de
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