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Alt 04.07.17, 18:03   #481
Ruhrgebietskind
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Gibt es Zahlen zun den notwendigen Investitionen in Infrastruktur und Stadion einschließich der Umgebung des Stadions?
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Alt 04.07.17, 18:28   #482
Kreuzviertel
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Genau hier liegt ja der Hund begraben, nur grobe Schätzungen: Für die Maßnahmen rund ums Stadion kalkuliert die Stadt mit bis zu 6,4 Millionen Euro. Hinzu kommen Investitionen in die Infrastruktur - bei der WM 2006 beliefen sie sich auf 23 Millionen Euro, wobei der städtische Anteil 15 Millionen Euro betrug - und andere Kostenblöcke, wie zum Beispiel Fanfeste sowie ein begleitendes Kulturprogramm. Für alle Um- und Neubauten im Stadion kommt hingegen der Eigentümer, also der BVB, auf.

Quelle: https://www.ruhrnachrichten.de/staed...art930,3307748
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Alt 18.08.17, 17:01   #483
Romano
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Ganz dezent macht Amazon an der Kampstraße Werbung für neue Jobs in deren im Bau befindlichen Warenlager:


Quelle: Eigenes Foto
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Alt 20.08.17, 12:39   #484
Kieselgur
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Um nochmal auf das Thema Fußball-EM zurückzukommen.

Da eine Vergabe an den einzigen Mitbewerber Türkei momentan wohl eher kritisch zu sehen wäre. (...wobei bei den internationalen Verbänden ist halt alles möglich...) dürfte die Chance groß sein, das Deutschland hier den Zuschlag erhält, womit Dortmund als Spielort gesetzt wäre.

Im Gegensatz zu einer Olympiade, bei der in der Regel zahlreiche Sportstätten in der veranstaltenden Stadt neugebaut werden müssen ist eine Fußball-EM deutlich leichter zu stemmen. Durch seine intensive Fußballkultur besitzt Deutschland genügend taugliche Stadien. Den großen Bauboom gab es ja zur WM und diese Stadien sollten auch zur EM ausreichend sein. (Von wenigen Ausnahmen vielleicht abgesehen. Natürlich muss dort weiterhin Geld in die Unterhaltung fließen, das kann man aber zu den laufenden Kosten rechnen.

Auch die Verkehrsinfrastruktur in Dortmund ist im Großen und ganzen gut - der Autobahnring um Dortmund herum wurde ja auch zur WM ausgebaut. Bis 2024 ist hoffentlich auch der Bahnhof und der Boulevard Kampstraße fertig. Die zahlreichen Hotelneubauten dürften dann stehen - das Rathaus am Friedensplatz saniert sein. Beim Messezentrum Westfalenhalle die Bauarbeiten ebenso beendet. Auch der RXX sollte wenigsten in Richtung Westen voll einsatzbereit sein. In dieser Hinsicht braucht sich Dortmund wohl wenig Sorgen um Kosten für die wenigen Spiele der EM machen. Bei allgemeinen Infrastrukturbaumaßnahmen ist es sowieso immer problematisch die direkt der einmaligen Großveranstaltung zuzurechnen.

Der größte Kostenfaktor wird wohl das Begleitprogramm sein, aber das sollte zu stemmen sein.

Problematisch könnte noch der B1-Tunnel werden. Er würde natürlich die Verkehrssituation in der Stadionumgebung verbessern. Bis zur EM wird der allerdings garantiert nicht fertig. Momentan steht der ja eher für 2030 in den Planungen. Auch wenn eine Verfahrensbeschleunigung wünschenswert wäre, so sollte man Hauptbaumaßnahmen zumindestens während der EM vermeiden - das gäbe zuviel Chaos.

Geändert von Kieselgur (31.08.17 um 17:28 Uhr)
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Alt 15.09.17, 13:54   #485
Kreuzviertel
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EURO 2024

Der Deutsche Fußball-Bund bestimmte am heutigen Freitag die zehn möglichen EM-Austragungsorte. Das runde Leder könnte in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und in Stuttgart rollen. Der (einzige) Mitbewerber des DFB ist die Türkei.

Quelle: http://www.kicker.de/news/fussball/e...bung-2024.html
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Alt 17.09.17, 16:16   #486
tzuio09
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tzuio09 hat die ersten Äste schon erklommen...
Im Zuge dessen ist auch der Evaluierungsbericht des DFB interessant. Dort steht einiges zu den Stärken und Schwächen des Standorts. Während man im Westfalenstadion z.B. die geringe Anzahl an Logen und die Stadion-Anforderungen für Menschen mit Behinderung bemängelt, gibts hier und da auch neben vielen guten Punkten auch Kritik am Standort selbst.

Die aufgezählten Hotels können das Volumen nicht bewerkstelligen, dazu fehlt es an Hotels der 5 Sterne Kategorie (was wirklich schwach ist für Dortmund). Für "die besonderen UEFA-Zielgruppen" fehle es Zimmern in der gewünschten Kategorie.
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Alt 17.09.17, 16:35   #487
Kreuzviertel
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Der Dortmunder Hotelmarkt hat ohne Frage Nachholbedarf, dies verdeutlichen auch die zuletzt massig angekündigten Projekte. Und wenn alles glatt geht, könnten die besonderen UEFA-Zielgruppen ja sogar im geplanten Namaste Hotel nächtigen. Falls die Umsetzung des fünf Sterne Hotels auf der Stadtkrone Ost noch scheitern sollte, müssten sich die ganz Besonderen dann eben dazu herablassen und in einem der schnöden vier oder vier Sterne plus Hotels absteigen. Das wäre zwar extremst bitter, aber leider nicht zu ändern...
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Alt 13.10.17, 16:28   #488
Kreuzviertel
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Postgebäude am Friedrich-Ebert-Platz nun ein Baudenkmal

Die Denkmalbehörde der Stadt Dortmund hat das wunderbare Postgebäude in der Hörder Altstadt (Friedrich-Ebert-Platz) in ihre Denkmalliste eingetragen. Das Hauptgebäude stammt aus dem Jahre 1903, der Erweiterungsbau ist rund ein viertel Jahrhundert jünger. - Erstaunlich, dass dies nicht schon viel früher geschehen ist...

Quelle: https://www.dortmund.de/de/leben_in_...jsp?nid=497419


Foto: eigene Aufnahme
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Alt 13.10.17, 18:21   #489
Ruhrgebietskind
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Wunderbar, das freut mich. Der ganze Platz mit der neugotischen Kirche dahinter - die Post ist ja auch neogotisch gestaltet- ist sehr shön. Überhaupt lohnt es sich, in Hörde diese Ecke und die Nachbarstraßen abzulaufen, es stehen viele alte Häuser, leider häufig nicht denkmalgerecht saniert. Besonders die Fenster sind dahingehend ein Problem. Aber Hörde erlebt durch den Phönixsee einen Aufschwung und das hilft vielleicht der ganzen Altstadt.
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Alt 13.10.17, 20:50   #490
Kreuzviertel
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Ja, Ruhrgebietskind, es lohnt sich durchaus, die Straßen und Gässchen abseits der Hörder Fußgängerzonen mal ganz in Ruhe abzulaufen. Und auch in puncto gelungene Sanierungen hat sich in den letzten Jahren so einiges getan - hier ein paar Beispiele:
















Fotos: eigene Aufnahmen
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Alt 15.10.17, 10:36   #491
Ruhrgebietskind
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Hörde hat ja auch einige repräsentative Bauten zu bieten, da es noch bis in die zwanziger Jahre unabhängig war.
Hier zunächst nochmal zwei Bilder von der Rückseite der akten Post, die Kreizviertel schon zeigte, weil das Haus jetzt unter Denkmalschutz gestellt wurde.




Dieses Haus ist die alte Reichsbank, ein neobarockes Gebäude in Sandstein . heute ein Seniorenheim.





Einige große frei stehende Häuser






Direkt an der Schlanken Mathilde



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Alt 21.10.17, 21:22   #492
Kreuzviertel
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Nachverdichtung vs. Zersiedlung

Stadtplanung der 1960er Jahre: Die SPD-Fraktion im Dortmunder Rathaus möchte sich für die intensivere Bebauung von Freiflächen einsetzen. Nur Baulücken zu füllen oder auch Innenhöfe zu bebauen, sei kein wirksames Konzept, sagte der Fraktionsvorsitzende Schilff. Man müsse auch Felder und Grünflächen im Blick haben.

Hier liegt der gute Herr Schilff meiner Meinung nach leider komplett falsch! Eine weitere Zersiedlung und Zerstörung der Landschaft ist nach der gerade einmal fünf Jahre andauernden Wachstumsphase verfrüht. Der eingeschlagene Weg der Nachverdichtung, der sich zwar nicht immer als ganz unproblematisch erweist, und der Bebauung der innenstadtnahen Brachflächen muss unbedingt beibehalten werden. Die extensive Bebauung von Grünflächen könnte ich mir einzig und alleine entlang des Hellwegs, zum Beispiel zwischen Wambel und Brackel, vorstellen - aber auch nur dann, wenn sich der Wachstumstrend weiter verstetigt.
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Alt 25.10.17, 20:39   #493
Kreuzviertel
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Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

Zitat:
Arbeitsmarkt

Beschäftigung in Dortmund auch 2017 weiter auf Wachstumskurs

Die ersten Beschäftigungszahlen für das Jahr 2017 liegen vor. Die positive Entwicklung der Beschäftigung in Dortmund in den letzten Jahren hält weiter an. Zum Stichtag 31. März verzeichnet Dortmund einen historischen Höchststand mit 230.765 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Personen.


Der Vorjahresvergleich ergibt ein deutliches Plus von 3,7 Prozent oder 8.136 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Damit liegt Dortmund über dem Landesniveau und auch dem des Bundes. Die Beschäftigung in NRW steigt im Vergleich um 2,2 Prozent auf 6.668.754 Personen, im Bund um 2,4 Prozent auf 31.931.291 Personen.

Pascal Ledune, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, sieht die lang angelegte Strategie der Stadt bestätigt: "Unsere Wachstumsinitiative Heimvorteil zeigt weiterhin Wirkung und wir werden sie konsequent fortsetzen. Dortmund positioniert sich immer stärker als das Oberzentrum zwischen Ruhrgebiet und Westfalen, insbesondere bei Gesundheit, Digitalisierung, Technologie und Dienstleistungen. Mit dieser Rolle gewinnen wir auch neue zukunftsträchtige Funktionen hinzu, so zum Beispiel bei dem neuen Pflegeschulzentrum in der Nordstadt oder bei der Sparkassenakademie. Wir gehen daher von weiterem Wachstum aus. So sind auch die jetzt noch ausstehenden Beschäftigungseffekte durch neue Investitionen, wie zum Beispiel Amazon noch gar nicht dabei."

"Dortmund bleibt auch 2017 auf Wachstumskurs. Die anhaltend steigende Beschäftigung ist ein starkes Signal auch für den Dortmunder Arbeitsmarkt. Betriebe suchen Personal, der Bedarf an Fachkräften ist groß. Aber auch im Helferbereich gibt es Chancen. Der Wirtschaftsstandort Dortmund entwickelt sich. So gibt es auch 2017 zahlreiche Unternehmensansiedlungen und –erweiterungen, die neue Arbeitsplätze schaffen. Wir werden alles daran setzen, dass auch Arbeitslose an dieser guten Entwicklung teilhaben", so Martina Würker, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund.
Gesundheitswesen legt zu

Der größte Zugewinn mit zusammengerechnet 1.439 Arbeitsplätzen entfällt in Dortmund auf die Bereiche des Gesundheitswesens, der Heime und des Sozialwesens: Hier sind nun 37.008 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Deutlich zulegen konnten auch die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit 1.573 Beschäftigten auf 18.233. Hier werden unter anderem Wach- und Sicherheitsdienste, Gebäudebetreuung, Reisebüros sowie Reiseveranstalter zusammengefasst. Auch der größte Wirtschaftszweig in Dortmund, der Handel, verzeichnet spürbare Zuwächse: 1.283 Beschäftige mehr als vor einem Jahr. Damit arbeiten im Handel insgesamt 31.752 Personen sozialversicherungspflichtig.

Weitere größere Zugewinne verzeichnen die öffentliche Verwaltung (+489 Beschäftigungen), der Bereich Erziehung und Unterricht (+513), der Bereich Information und Kommunikation (+680) sowie die Bereich Immobilien, freiberufliche wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (+761). Leichte Einbußen verzeichnet dagegen das verarbeitende Gewerbe: Im Metall- und Elektrobereich ergibt sich ein Beschäftigungsrückgang um 521 Arbeitsplätze.
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Alt 02.12.17, 18:27   #494
Kupiec
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Best place to work for expats - Dortmund Nr. 7 in Germany

Ich habe bei Skyscraper Cities eine sehr interessante Zusammenstellung von Daten, Fakten und Informationen über die Seite Frankfurt Expats gelesen. Insgesamt eine recht erfreuliche Auswertung und zeigt das Dortmund teilweise sehr unterbewertet wird. Im Anschluss gibt es eine kleine Umfrage, ich denke hier kann die Stadt noch ein paar Stimmen vertragen

Klick hier

Zitat:
I have known for a while now that Frankfurt is the best city in Germany for expats to work in. Obviously. I am biased, but, on the other hand, the only reason I moved to Germany was because I realised that Frankfurt ticked all of the boxes for me. In fact, I swore blind I would never move to Germany until Frankfurt somehow tipped the balance…

But until now I was never able to prove that I was mathematically and statistically right with my choice.

Thanks though to piles of data provided by the German National Statistics Office, the National Employment Agency, Mercer, Handelsblatt, Numbeo and Immowelt, I can reveal a new ranking of Germany’s largest 10 cities showing the best place to work for expats (and probably Germans as well).
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Alt 07.12.17, 23:59   #495
archipat
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archipat könnte bald berühmt werden
Schützenstraße 103/Seniorenwohnsitz Nord droht Abriss

Erschreckende Nachrichten gibt es heute aus der Nordstadt. Wie ich gerade auf skyscrapercity.com und nordstadtblogger.de gelesen habe, soll der Seniorenwohnsitz Nord abgerissen werden und somit das rund 100 Jahre alte Gebäude durch einen Neubau ersetzt werden! Plausibel finde ich die Gründe dafür überhaupt nicht. Es wäre meiner Ansicht nach ein fataler Fehler und dürfte keineswegs zu akzeptieren sein!

Quelle: http://nordstadtblogger.de/weil-sich...rt-neu-gebaut/
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