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Alt 12.08.09, 11:25   #16
Benevolo
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Benevolo könnte bald berühmt werden
Brachfläche Rheinische Straße/Lange Straße

Die Idee von "Lawrence" die Brachfläche gegenüber dem "Einkaufszentrum-West" in einen Park/Platz umzugestalten ist absolut begrüßenswert. Im Bebauungsplan, siehe rote Umrandung, ist zwar an dieser Stelle ein Neubau vorgesehen aber ohne einem vollentwickelten "U-Areal" + die angrenzende Bereichen, ist eine Bebauung meiner Meinung nach eher unrealistisch. Die kleineren Baulücken werden wohl in den nächsten Jahren verschwinden, auch weil das Problem endlich erkannt und Maßnahmen ergriffen werden den Stadtteil zu "retten". Fazit: Eine kleine Parkanlage hätte definitiv etwas für sich. Was in 10 Jahren ist, sollte im Hier und Jetzt nur eine sekundäre Rolle spielen.


Quelle: Google Earth[/QUOTE]

Danke Nick für den Hinweis aus dem Ausfallstraßen-Thread.

Ich habe nie verstanden warum es in all den Jahren nie gelungen ist diese Brachfläche zu bebauen, ich kenne aber auch keine Details oder Grundstücksfragen. Durch die umschließenden Straßen war die Fläche ja lediglich eine übergroße Verkehrsinsel, die nur für eine Büro- und DL-, aber nicht für eine Wohnnutzung geeignet war - und eine Adresse für Investitionen war dieser Bereich der Stadt ja nun wahrlich nicht. Vielleicht ändert sich das ja im Zuge der U-Entwicklung. Eine weitere Grünfläche als Vorhut zum Westpark finde ich aufgrund der Zäsur durch die Lange Straße allerdings ungeeignet. Wer soll die denn nutzen?
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Alt 12.08.09, 11:38   #17
Nick
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@Benevolo

Also ist, dass das Immobilien-Unternehmen Limberg (Besitzer des Grundstücks und zudem Investor des Triagons, Hohe Straße) schon vor Jahren ein Ärztehaus errichten wollte. Die Stadt stellte sich aber damals quer. Ich glaube, dass würde sich heute etwas anders gestalten. d.h. Sollte Limberg wieder auf die Stadt zu gehen - Limberg hat übrigens seine Verwaltung in Sichtweite des Grundstücks - und einen Mix aus Ärztehaus + Wohnungen anbieten, würden die Herrschaften wohl diesmal nicht auf taube Ohren stoßen.
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Alt 30.08.09, 12:00   #18
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Umstrukturierung der Weststadt: Planung von 2006

2006 wurde das Architekturbüro "Schamp & Schmalöer" beauftragt, ein städtebauliches Konzept für die Weststadt zu entwickeln. Zwar wurden die Pläne zum Großteil verworfen (siehe das Gesundheitsamt, ein neuer Bebauungsplan sieht zum Großteil Wohnbebauung vor; das Robert-Bosch Berufskolleg, das nun auf dem U-Areal errichtet werden soll; Ausnahme: Das FZW), jedoch zeigen sie den richtigen Weg.


Quelle: Schamp & Schmalöer

Um noch einmal auf das Gesundheitsamt zurückzukommen: Warum soll eigentlich nicht die Weststadt der neue Standort werden?! Das Grundstück gegenüber dem Westcenter wäre doch ideal. Ich meine zu wissen, dass für den Neubau mit etwa 5.000 m² geplant wird. So könnte der Bereich zur Rheinischen hin vom Gesundheitsamt bezogen werden und der dahinter liegende für Wohnbebauung konzipiert werden.


Quelle: Schamp & Schmalöer

Fazit: Im Jahre 2006 war die Zeit noch nicht gekommen für einen radikalen "Umbruch". Der Umbau der Rheinischen Straße inkl. neuer U-Bahn, die damals alles andere als sicheren "U"-Projekte aber auch politische Einflussnahmen waren unüberwindbare Hindernisse. Durch die aktuellen + den kürzlich beendeten Maßnahmen sind aber mittlerweile schon weit über 100 Mio. € investiert worden. Die "Beseitigung" der Freifläche gegenüber dem Westcenter erscheint mir daher als nächster logischer/konsequenter Schritt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Entwicklung in den nächsten Monaten.
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Alt 30.09.09, 16:09   #19
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@Luxor

Ich antworte mal auf deinen Beitrag in diesem Thread. Soweit mir bekannt existiert für die Rheinische ebenfalls ein städtisch-gefördertes Sanierungsprogramm. Bemerkenswert: Alleine der Spar- und Bauverein wird bis 2011 über 16 Mio. € im Stadtumbaugebiet investieren (so wurden in der Paulinen- und Adlerstraße 46 Neubauwohnungen errichtet und mehr als zehn Mio. € fließen in die Bestandsaufwertung, siehe Visualisierung).


Quelle: Spar- und Bauverein zu Dortmund
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Alt 11.10.09, 17:51   #20
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Fassadensanierung, 10/10/2009

So langsam tut sich auch etwas entlang der Rheinischen in Richtung Innenstadt. Während weiter westlich bereits mehrer Gebäude eingerüstet wurden, passiert gleiches nun auch auf Höhe des U-Areals. Fazit: Diese Entwicklung ist natürlich positiv zu werten und dank der Förderung von Seiten der Stadt, wird es bei dem einen Gebäude sicher nicht bleiben. So muss bei sieben weiteren Gründerzeitbauten noch dringend etwas geschehen. Danach ist die Rheinische durchaus vorzeigbar.


Quelle: Mein Bild
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Alt 28.10.09, 19:08   #21
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Heinrichblock

Der Heinrichblock an der Heinrich- und Paulinenstraße (über 250 WE) stammt aus den Jahren 1898 bis 1908. Alleine im Jahr 2009 sanierte der Spar- und Bauverein für 2,9 Mio. € (zweiter Bauabschnitt). Neben einer Komplettüberholung der Fassaden wurde auch der Innenhof neu gestaltet. Das gesamte Projekt umfasst drei Bauabschnitte und wird letztendlich 8,5 Mio. € kosten. Anfang Januar beginnen dann die Arbeiten am dritten Bauabschnitt. - Hört sich auf jeden Fall vielversprechend an. Bei Gelegenheit werde ich mir das Ganze mal genauer anschauen und natürlich auch ein paar Fotos mitbringen. -

WR
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Alt 29.10.09, 02:36   #22
vaikl
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vaikl sitzt schon auf dem ersten Ast
Ich bin's mal wieder;-))

Hallo Nick, eine Frage: Ich finde die städtebaulichen Bemühungen im östlichen Teil der Rheinischen Straße, inklusive der durchdachten Investitionen des Spar- und Bauvereins, durchaus ok und hätte auch vor 2,5 Jahren fast selbst dort investiert (da die Pläne ja bekannt waren), aber die ursprünglichen Konzeptionen gingen weit über die Dorstfelder Brücke Richtung Westen hinaus und da sehe ich auch aktuell nichts, was diesen Teil der Rheinischen städtebaulich jemals aus den negativen Schlagzeilen über Ghetto-Bildung, Neonazi-Ansammlungen, "Dark-Room"-Ängsten und Stigmatisierung der dort wohnenden Bevölkerung heraus ziehen könnte.

Ist Dir da mehr bzw. Gegenteiliges bekannt???
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Alt 29.10.09, 09:26   #23
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@vaikl

Servus! Der Bereich zwischen Dorstfelder Brücke und Dorstfeld ist in der Tat problembehaftet und wird dies wohl auch noch ein paar Jährchen bleiben. Soweit ich weiß zieht am Ende des Jahres auch noch das gemeinsame Versorgungsamt der Städte Dortmund, Bochum und Hagen in Richtung Wall. Somit wird das dominierende Gebäude (ehemaliger Hoesch-Verwaltungsbau) auf diesem Abschnitt fast leer stehen. Dennoch bin ich optimistisch, dass in den nächsten Jahren der "Sprung" über die Brücke gelingen wird. - Zur Erinnerung: Die ersten Maßnahmen, das Unique lass ich mal als Sonderfall außen vor, nach Eröffnung der neuen U-Bahnlinie begannen direkt östlich der Dorstfelder Brücke (Sanierung des Berufskollegs, Bau- und Sparverein), erst danach ging es in Richtung Innenstadt weiter (U-Turm, Kölbl Kruse, Westentor, Lange Straße). Mein Fazit: Der Niedergang des Viertels dauerte fast ein Vierteljahrhundert. Nur noch wenige Jahre und der östliche Abschnitt der Weststadt ("vor" der Dorstfelder Brücke) wird wieder recht ansehnlich sein. Hoffentlich entsteht dadurch ein Impuls für die verbleibenden 500 Meter im Quartier. Übrigens halte ich es für sinnvoll sich zuerst auf die Brachfläche gegenüber dem West-Center zu konzentrieren. Meine Hoffnung hier ruht ganz klar auf Limberg Immobilien. Schon bald wird das Triagon fertig gestellt sein, beim FZW ist das schon geschehen, Zeit also für ein neues Projekt. -
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Alt 19.12.09, 15:02   #24
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Rheinische Straße 22

Die Sanierung des aus der Gründerzeit stammenden Gebäudes, siehe auch Beitrag #20, ist beendet. Was heraus kam ist in Sachen Farbgestaltung sicherlich Geschmackssache. Außer Frage: Die Werbetafel ist keine Bereicherung. Wie dem auch sei, ein Altbau ist gerettet und fünf, sechs weitere Gründerzeitbauten in der Häuserzeile könnten auch eine zeitnahe Sanierung vertragen.


Quelle: Mein Bild
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Alt 19.12.09, 15:44   #25
Cowboy
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^ Die anderen fünf, sechs Gründerzeitler werden dann hoffentlich so saniert, dass der Eindruck, es handelt sich hierbei um historische Gebäude, sich nicht nur erahnen lässt. Der grelle Fassadenanstrich sieht natürlich auch reichlich daneben aus, auch wenn die vertikale, graue Betonung der Fassade farblich perfekt zur Ampelanlage davor passt.
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Alt 10.01.10, 12:44   #26
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Aufwertung durch Zwischennutzung

Das Stadtumbaugebiet Rheinische Straße gliedert sich in zwei Bereiche: Da wäre zuerst der Bereich östlich der Dorstfelder Brücke. In den letzten Jahren flossen hier bereits viele Mio. € in die Aufwertung des Quartiers. Resultat: Zwar noch ausbaufähig, aber alles in allem wurde der Turnaround geschafft, siehe (nicht vollständige) Übersicht der Projekte. Leider beschränken sich diese fast ausschließlich auf den östlichen Bereich des Umbaugebietes. Das Problemkind ist und bleibt der Bereich westlich der Dorstfelder Brücke (hohe Arbeitslosigkeit, Ladenleerstand, Unterversorgung mit Frei- und Sportflächen, Lärmemission durch verschiedene Quellen):


Quelle: Google Earth

Nüchtern betrachtet bietet das Viertel rund um die St. Anna Kirche aber durchaus Potenzial (viele Gründerzeitbauten, Innenstadtnähe). Um dieses abzuschöpfen, muss es zu einer stetigen Verbesserung des Umfeldes kommen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung könnte das Projekt "Freiraum auf Zeit" des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sein. Ziel ist die Qualitätssteigerung bzw. Inwertsetzung des Wohnumfeldes, eine bessere Versorgung des Quartiers mit Sport- und Spielflächen und neue Grünflächen. d.h. Durch recht geringe Investitionen ist eine Aufwertung machbar. Dabei kann es aber natürlich nicht bleiben. Das Projekt des Landes kann nur Mittel zum Zweck sein, private Investoren ins Quartier zu locken bzw. den Hausbesitzern das Investieren schmackhaft zu machen. - Dass das möglich ist, zeigt der Bereich östlich der Dorstfelder Brücke ja schon heute. - Problematisch dürfte allerdings die Nachnutzung eines ehemaligen Verwaltungsbaues der Hoesch AG werden (Mieter ist noch (?) das Versorgungsamt Dortmund, Bochum, Hagen). Fazit: Die Verantwortlichen haben noch sehr, sehr viel Arbeit vor der Brust, auch wenn der Bereich westlich der Brücke recht überschaubar ist (Ost-West-Ausdehnung ca. 500 Meter). Auf geht's!


Quelle: Wikimedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Smial

Freiraum auf Zeit
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Alt 10.01.10, 20:09   #27
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"U-Westend" und "2-3 Straßen"

Zwei weitere Projekte zur Aufwertung des Quartiers sind das so genannte "U-Westend" und "2-3 Straßen". Letzteres stammt vom Berliner Konzeptkünstler und Documenta-Teilnehmer Jochen Gerz. U-Westend: Ziel des Projekts ist das Interesse der Anwohner für das neue Zentrum der Hochkultur zu wecken und das U in das Stadtumfeld einzubinden. - Bekanntlich wird das U ab Mitte 2010 zum "Zentrum für Kunst und Kreativität". - Dabei liegt der Fokus auf folgende Inhalte:
  • Überwindung architektonischer, städtebaulicher und sozialer Grenzen
  • Sichtbarmachung des Charakters / der Erscheinungsbilder des Viertels
  • Förderung des interkulturellen Verständnisses
Anfang 2010 eröffnet ein Projektbüro in der Adlerstraße 41, das als Informations- und Anlaufstelle dient. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Seminar für Kunst und Kunstwissenschaften der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund, dem Ostwall-Museum, dem Verein für baukulturelle Bildung JAS e.V. und der Jugendkunstschule balou e.V. 2-3 Straßen: Im Jahr 2010 sollen nach Gerz’ Plänen mehrere dutzend Künstler kostenlos in leer stehenden, sanierten Wohnungen an der Rheinischen Straße leben und arbeiten. Ziel des Projekts ist die Schaffung eines "Kreativ-Milleus" weit über 2010 hinaus. - Anmerkung: Bereits heute richten sich immer mehr Künstler, Freiberufler und Studenten im Quartier ein. Grund: Nähe zum Stadtzentrum + günstige Mieten. -

U-Westend

2-3 Straßen
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Alt 15.01.10, 19:10   #28
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Quartiersarchitekt + Haus- und Hofbegrünung

Seit Beginn des Jahres können sich sanierungswillige Hausbesitzer an einen Quartiersarchitekten wenden. Dieser bietet eine kostenlose Erstberatung (Umbaubedarf; Kostenschätzung; Informationen über Fördermöglichkeiten, -gelder) für Eigentümer an. Die Projekt-Laufzeit beträgt verhältnismäßig lange vier Jahre. Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Förderung der Haus- und Hofbegrünung: So können die Gestaltung und Begrünung von Freiflächen bezuschusst werden. - Fazit: Ich bin der Meinung, dass die Stadt die Probleme des Viertels erkannt und den Bewohnern/Eigentümern die richtigen Lösungsansätze anbietet. Nun sind die direkt betroffenen Menschen selbst an der Reihe das Viertel lebens- und liebenswerter zu gestalten. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und zugleich auch ein bißerl optimistisch. -

Quartiersarchitekt

Haus- und Hofbegrünung
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Alt 30.01.10, 23:26   #29
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Heinrichblock

Bekanntlich wird der zwischen 1898 und 1908 errichtete Heinrichblock (über 250 WE) in drei Bauabschnitten für 8,5 Mio. € modernisiert, siehe hier. Die "optische und funktionale Wohnwertverbesserung" steht im Mittelpunkt des Projekts (die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt haben bereits begonnen). Soll heißen: Die Fassaden werden modern + farbig gestaltete - aktuell sind diese fast schwarz, siehe hier - zudem erhält fast jede Wohnung zur Innenhof-Seite einen Balkon. Der Innenhof selbst wurde bereits neu gestaltet. Akzente wurden u.a. durch eine gezielte Beleuchtung besonders schöner Bäume gesetzt. Vorgegebenes Ziel an die Planer: Eine Wohlfühlatmosphäre ohne Angsträume.


Quelle: Spar- und Bauverein zu Dortmund
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Alt 26.03.10, 19:19   #30
Sonne
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Beiträge: 1
Sonne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Eure Ideen sind gefragt

Ich habe gerade meine Diplomarbeit angefangen und hab mir dazu das Grundstück Rheinische Str./Möllerstr. ausgesucht. Es ist von dem Eigentümer wohl schon eine Planung fertig, aber mein Projekt ist ja auch rein fiktiv, daher ist es nicht zwingend, dass ich mich an den B-Plan halte, der Mischnutzung mit hohem Wohnanteil vorsieht.
Nun schweben mir 2 grobe Themen vor Augen und würde gerne eure Meinung und weitere Ideen dazu wissen.
Das eine würde ein Stadtteilzentrum, wo man das Quartiersbüro, ein Café, Hausaufgabenhilfe, Kinder- und Jugendarbeit, betreutes Wohnen (für jung oder alt), barrierefreies Wohnen findet. Eine Begegnungsstätte für alle Anwohner vom westend.
Das andere wäre die künstlerisch-kulturelle Richtung mit einem kleinen Künstlerhotel, Ateliers, Café, Galerien, Kunstpädagogik.
Wie ihr ja auch schon schriebt, sehe ich es nicht, dass die gesamte Fläche bebaut wird, sondern lediglich ein Teil...ein Platz mit Grün soll weiterhin Treffpunkt bleiben und Leben in die Stadt bringen.
Vielleicht habt ihr ja dazu anregenden Schreibstoff.
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