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Alt 14.01.15, 18:33   #121
Kreuzviertel
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Büromarkt 2014

Pressemitteilung der BNP Paribas Reals Estate:

Zitat:
Der Dortmunder Büromarkt verzeichnet zum Jahresende 2014 einen Flächenumsatz von 84.000 m² und erzielt damit das zweitbeste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre. Gleichzeitig wird der langjährige Durchschnitt um gut 21 % übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), bundesweit führender Immobilienberater.

„Dabei haben sich die Quartalsumsätze im Jahresverlauf stetig gesteigert: Nach einem guten Start und zwei durchschnittlichen Quartalen folgte in den letzten drei Monaten ein regelrechter Endspurt mit 46.000 m² im vierten Quartal“, erläutert Christoph Meszelinsky, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Essener Niederlassungsleiter. Daran beteiligt waren unter anderem zwei Großabschlüsse im Cityrand, wo ein Finanzdienstleister 13.400 m² im Westfalentower anmietete und auch das Industrieunternehmen Wilo einen Vertrag über 12.000 m² unterschrieb. Der Cityrand ist damit der umsatzstärkste Teilmarkt, auf den deutlich mehr als die Hälfte (56 %) des Flächenumsatzes entfällt.

Industrieverwaltungen an Position 1

Die Verwaltungen von Industrieunternehmen haben sich mit 38,5 % klar an die Führungsposition der Branchenverteilung geschoben und konnten ein ordentliches Plus von knapp 23 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Auch die dahinter liegenden Banken und Finanzdienstleister (19 %) haben ihren Anteil am Flächenumsatz ausgebaut (+13 Prozentpunkte). Auf Platz drei folgen die sonstigen Dienstleistungen mit gut 12 %, welche im letzten Jahr die Verteilung noch anführten. Informations- und Kommunikationstechnologien kommen nahezu unverändert auf rund 10 %. Nur geringe Anteile entfallen auf die öffentliche Verwaltung (4 %) und auf den Handel (knapp 3 %). Recht stark ist zudem die Sammelkategorie Sonstige, in der alle Branchen mit geringeren Anteilen zusammengefasst wurden, was die breite Streuung der Nachfrage zeigt.

Der Leerstand summiert sich zum Jahresende auf 156.000 m² und ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben (-1 %). Innerhalb der letzten zwölf Monate hatte er sich zunächst leicht erhöht, um dann im Laufe des vierten Quartals wieder auf das Niveau vom Jahresende 2013 zu sinken. Hingegen hat sich der Anteil moderner Leerstandsflächen sehr deutlich reduziert. Sie belaufen sich auf 37.000 m², was knapp 24 % entspricht. Die meisten davon befinden sich im Cityrand (40 %), wo sich ihr Umfang mit 14.800 m² aber dank der Anmietung im Westfalentower deutlich reduziert hat (-46 %). Gut ein Drittel lokalisiert sich in den Nebenlagen, in denen ein Objekt fertiggestellt wurde, das dem Markt teilweise noch zur Verfügung steht. Die Leerstandsquote bleibt stabil bei 5,4 %.

Weniger Bautätigkeit – Spitzenmiete leicht gestiegen

Auf dem Dortmunder Büromarkt befinden sich zurzeit 21.000 m² Flächen im Bau. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um gut 32 %. Gleichzeitig haben sich die davon verfügbaren Flächen absolut gesehen auf 15.000 m² leicht erhöht, sodass ihr Anteil deutlich auf rund 71 % gestiegen ist. Ein Großteil davon (10.000 m²) befindet sich im Teilmarkt Phoenix-See und wird voraussichtlich Ende 2015 fertiggestellt werden. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) liegt unverändert bei 171.000 m².

Die Spitzenmiete ist leicht gestiegen und liegt zum Jahresende bei 13,50 €/m² (+2 %). Sie wird weiterhin in den sehr guten Lagen des Citykerns erzielt. In den übrigen Büromarktzonen gab es leichte Mietpreisschwankungen. Mit dem Westfalen– und dem Rheinlanddamm (beides Cityrand) und dem Phoenix-See sowie dem übrigen Stadtgebiet (beides Nebenlagen) haben gleich vier Lagen eine Höchstmiete von 12,50 €/m².

Perspektiven 2015

„Nach drei starken Jahren ist auch für 2015 mit einer auf dem aktuellen Niveau anhaltenden Nachfrage sowie einem sehr guten Ergebnis in der Größenordnung des Vorjahres zu rechnen. Bezüglich des Angebots ist zwar von einer zunehmenden Bautätigkeit auszugehen, dennoch wird sich der Umfang der davon auf dem Vermietungsmarkt verfügbaren Flächen eher reduzieren. Der Leerstand wird sich aller Voraussicht nach stabil entwickeln. Vor diesem Hintergrund ist aus heutiger Sicht keine kurzfristige Veränderung der Spitzenmiete zu erwarten“, sagt Meszelinsky.
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Alt 17.01.15, 21:48   #122
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Büromarkt 2014 - bedeutende Vertragsabschlüsse

Der Anteil der modernen Büroflächen am Leerstand insgesamt liegt mit 24 Prozent auf einem erfreulich niedrigen Niveau (in 2013 noch 34 Prozent). Dazu beigetragen hat auch ein Großabschluss im Westfalentower. Zudem mietete ThyssenKrupp im viertel Quartal 5.500 Quadratmeter Bürofläche neu an. Wo wird hier leider nicht erwähnt.
  • 1. Platz - Finanzdienstleister, 13.400 Quadratmeter im Westfalentower
  • 2. Platz - Wilo SE, 12.000 Quadratmeter am Kaiserhain
  • 3. Platz - Westnetz, 6.500 Quadratmeter im ehemaligen Telekom-Hochhaus an der Florianstraße
  • 4. Platz - ThyssenKrupp, 5.500 Quadratmeter, Standort unbekannt
  • 5. Platz - Westnetz, 3.100 Quadratmeter im ehemaligen Telekom-Hochhaus an der Florianstraße
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Alt 21.01.15, 12:50   #123
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ThyssenKrupp mietet in Dortmund

Wie bereits im vorherigen Beitrag erwähnt, unterzeichnete die ThyssenKrupp AG einen Mietvertrag über 5.400 Quadratmeter Bürofläche. Der Industriekonzern wird schon ab Januar Flächen im kürzlich sanierten Harpen-Haus beziehen. Insgesamt verfügt das Objekt über etwa 6.800 Quadratmeter Bürofläche, von denen jetzt noch knapp 400 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Quelle: http://www.property-magazine.de/gros...ude-64704.html
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Alt 21.01.15, 14:19   #124
tzuio09
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tzuio09 hat die ersten Äste schon erklommen...
Ein guter Jahresbeginn für die B1-Büromeile / Rheinlanddamm. Mit ThyssenKrupp und der Commerzbank kann man zwei namenhafte und große Abschlüsse verzeichnen. Das macht Hoffnung für andere Projekte. Vielleicht erleben wir ja schon 2015 eine Weiterführung der Idee Windmill 21?!
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Alt 22.01.15, 20:54   #125
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Büromarkt 2014 - Rheinland-/Westfalendamm

Eine in der Tat erstaunliche Entwicklung entlang der B1: Die ehemalige Hauptverwaltung der Westfälischen Hypothekenbank am Kaiserhain (Wilo) und das Harpen-Haus (ThyssenKrupp) sind nahezu komplett vermietet, der Westfalentower zu ca. 70 Prozent. Zudem hat sich die Westnetz GmbH im ehemaligen Telekom-Hochhaus breitgemacht. - In 2012 wurden 14.500 Quadratmeter Bürofläche angemietet, in 2014 weitere 9.600 Quadratmeter.


Westnetz (links), RWE Service (Bildmitte), Wilo (rechts)
Author: Frank Vincentz | Wikimedia Commons - the free media repository
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Alt 24.04.15, 09:47   #126
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Büromarkt I. Quartal 2015

  • Flächenumsatz liegt mit 16.000 Quadratmetern deutlich unter Vorjahreswert
  • noch keine Abschlüsse über 5.000 Quadratmeter
  • Büromarktzone PHOENIX See mit 30 Prozent des Gesamtumsatzes besonders hoch
  • Leerstand erreicht mit aktuell 149.000 Quadratmetern den niedrigsten Wert seit Anfang 2010
  • Leerstandsvolumen an modernen Flächen um fast 28 Prozent zurückgegangen
  • Leerstandquote insgesamt liegt bei 5,1 Prozent
  • im Jahresverlauf wird rege Nachfrage erwartet
  • Flächenumsatz 2015 dürfte leicht über Durchschnitt liegen
  • Anziehen der Spitzenmiete (13,50 EUR/Quadratmeter) in zweiter Jahreshälfte wird nicht ausgeschlossen
  • Quelle: http://www.deal-magazin.com/news/467...gen-Durschnitt
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Alt 13.07.15, 15:33   #127
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Büromarkt I. Halbjahr 2015

  • Im ersten Halbjahr wurde ein Flächenumsatz von 40.000 Quadratmetern erzielt
  • Der größte Abschluss geht auf das Konto der Nordwest Handel AG (9.700 Quadratmeter)
  • Die Leerstandsquote ist seit der Jahresmitte 2014 um 0,5-Prozentpunkte auf fünf Prozent gesunken
  • Das Volumen der Flächen im Bau ist auf 26.000 Quadratmeter zurückgegangen
  • Gestiegen ist im selben Zeitraum die Vorvermietungsquote
  • Die Spitzenmiete dürfte im Jahresverlauf steigen, aktuell liegt sie bei 13,50 EUR
  • BNP Paribas erwartet einen Jahresumsatz von mehr als 80.000 Quadratmetern Fläche
  • Quelle: https://www.realestate.bnpparibas.de...92&hreflang=de
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Alt 15.07.15, 13:59   #128
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Innenstadt-West: HSP-Areal

Die Salzgitter AG wird ihr Dortmunder Tochterunternehmen, die Hoesch Spundwand und Profil, sehr wahrscheinlich aufgeben. 343 Arbeitsplätze sind akut in Gefahr. Bei einer Bürgerveranstaltung wurden schon erste Ideen für die Zukunft des 45,6 Hektar großen Areals in der Innenstadt-West entwickelt. Interesse besteht bereits seitens der Stadt, die hier eine Mischung aus Wohnen im Bereich der Rheinischen Straßen, ein Gewerbegebiet in Richtung Westfaliastraße sowie einen neuen Stadtteil-Park favorisiert.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dort...d10868886.html
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Alt 15.07.15, 18:17   #129
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tzuio09 hat die ersten Äste schon erklommen...
Wirtschaftlich und für die 343 Beschäftigen sind das natürlich extrem schlechte Nachrichten. Von der anderen Seite betrachtet ergibt sich daraus natürlich auch eine riesige Chance. Das HSP Areal ist riesig, verkehrstechnisch gut angebunden und es grenzt an das aufstrebende Unionsviertel. Da ergeben sich zwangsläufig eine gute Entwicklungschance. Wollen wir hoffen, das man diese zu nutzen weiß. Nach den krass verpassten Chancen im Osten der Stadt macht man es da hoffentlich besser.
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Alt 24.10.15, 22:56   #130
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Büromarkt III. Quartal 2015

Pressemitteilung der BNP Paribas Reals Estate:

Zitat:
Der bereits sehr gute Flächenumsatz des Dortmunder Büromarkts zur Jahresmitte konnte im dritten Quartal auf insgesamt 65.000 m² und damit zum besten Resultat der letzten zehn Jahre ausgebaut werden. Das deutlich schwächere Vorjahresergebnis wurde somit um gut 71 % übertroffen. Darüber hinaus liegt das Ergebnis rund ein Drittel über dem zehnjährigen Durchschnitt.

Getragen wird das sehr positive Resultat hierbei insbesondere von Vertragsabschlüssen im mittleren Flächensegment zwischen 2.000 und 5.000 m², auf das gut 38 % des Flächenumsatzes entfallen. Ein Umsatzanteil von gut 34 % wurde mit kleineren Abschlüssen bis 1.000 m² erzielt, während knapp 16 % dem Segment zwischen 5.000 und 10.000 m² zuzuschreiben sind. Unterstützt durch mehrere großflächige Vertragsabschlüsse wurde mit 32.100 m² nahezu die Hälfte des Umsatzes in den Nebenlagen generiert. Auch in derCity konnte mit 17.000 m² ein mehr als doppelt so hoher Flächenumsatz wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erreicht werden.

HANDEL UND IUK-TECHNOLOGIEN VORNE

Mit jeweils knapp 20 % bilden die Informations- und Kommunikationstechnologien zusammen mit dem Handel, der bereits zur Jahresmitte die Branchenverteilung angeführt hat, eine Doppelspitze. Auf den beiden weiteren Plätzen folgen mit den sonstigen Dienstleistungen und der öffentlichen Verwaltung zwei Branchen, die mit jeweils 14 % ebenfalls beträchtliche Anteile zum Flächenumsatz beitragen. Verwaltungen von Industrieunternehmen erreichen dagegen mit 9 % anders als im Vorjahr nur noch einen einstelligen Prozentwert. Insgesamt ist weiterhin eine breite Nachfragebasis ohne bedeutende Abhängigkeit von einzelnen Branchen festzustellen, was auch durch den hohen Anteil der Sammelkategorie Sonstige (knapp 18 %) bestätigt wird.

RÜCKLÄUFIGER TREND DES LEERSTANDS HÄLT AN

Analog zur sehr guten Nachfrage hat sich der kontinuierliche Leerstandsabbau - speziell im laufenden Jahr - nicht nur weiter fortgesetzt, sondern sogar noch an Fahrt gewonnen. Mit 138.000 m² liegt das Volumen mehr als 14 % unterhalb des Vorjahreswertes. Besonders beachtlich ist hierbei die Reduktion moderner Leerstandsflächen um fast 42 % auf nur noch 28.000 m², was dem geringsten Wert seit mehr als zehn Jahren entspricht. Demzufolge ist auch die Leerstandsrate im 12-Monats-Vergleich erheblich, um 0,8 Prozentpunkte, von 5,5 % auf 4,7 % gesunken.

MEHR FLÄCHEN IM BAU, WENIGER VERFÜGBAR

Die Flächen im Bau - als zweite Angebotskomponente - sind im Gegensatz zum Leerstand um gut 19 % auf 31.000 m² gestiegen. Nochmal deutlich höher als im Vorjahr ist im dritten Quartal vor allem die Bautätigkeit in den Nebenlagen, die mit 14.400 m² am stärksten in der Büromarktzone Phoenix-See ausgeprägt ist. Gleichzeitig weiter zugespitzt hat sich jedoch die Situation der sehr geringen Verfügbarkeit der im Bau befindlichen Flächen von nur noch gut 16 % (5.000 m²). Vor diesem Hintergrund ist das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) erheblich, um 21 %, gesunken.

SPITZENMIETE WEITERHIN STABIL

Die Höchstmiete des Dortmunder Markts hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Nach wie vor werden für Premiumobjekte in den zentralen Lagen der City 13,50 €/m² als Spitzenwert erzielt. Angesichts einiger Zuwächse wie auch Rückgänge der Höchst– sowie Durchschnittsmieten ist die Entwicklung auf Teilmarktebene insgesamt allerdings eher als uneinheitlich zu beschreiben.

PERSPEKTIVEN

Gerade vor dem Hintergrund, dass die letzten drei Monate des Jahres traditionell das umsatzstärkste Quartal bilden, ist nach der Nachfragebelebung im Laufe des Jahres davon auszugehen, dass die 90.000 m²-Marke zum Jahresende erreicht werden kann. Damit würde der Dortmunder Büromarkt das zweitbeste Ergebnis nach 2012 erzielen. Weiter angespannt bleibt allerdings die Angebotssituation besonders im Hinblick auf moderne Flächen.
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Alt 14.02.16, 14:14   #131
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Büromarkt 2015

Pressemitteilung der BNP Paribas Reals Estate:

Zitat:
ZWEITBESTER FLÄCHENUMSATZ ALLER ZEITEN

Der Dortmunder Büromarkt verzeichnete 2015 einen starken Flächenumsatz von 97.000 m² und erzielte damit einen Anstieg von über 15 % zum Vorjahreszeitraum. Auch der langjährige Durchschnitt wurde um gut 29 % übertroffen. Damit wurde das zweitbeste Jahr aller Zeiten registriert. Nur 2012 wurde ein noch besseres Ergebnis erzielt. Vor allem das vierte Quartal, mit einem Umsatz von 32.000 m², brachte noch einmal einen Umsatzschub und trug rund ein Drittel zum Resultat bei. Zum guten Ergebnis beigetragen hat auch ein überproportionaler Anteil (45 %) größerer Abschlüsse über 2.000 m², der rund neun Prozentpunkte über dem üblichen Schnitt liegt. Dazu zählen unter anderem ein Abschluss des Unternehmens Nordwest Handel mit 9.700 m² in der Nebenlage Phoenix-West und ein Vertrag der öffentlichen Verwaltung mit 8.800 m² am Westfalendamm. Darüber hinaus haben vermehrt kleinere Unternehmen ihren Sitz von außerhalb nach Dortmund verlegt.

ÖFFENTLICHE VERWALTUNG LIEGT VORN

An die Spitze der am Umsatz beteiligten Branchen hat sich die öffentliche Verwaltung mit fast 22 % gesetzt, was einem starken Anstieg um knapp 18 Prozentpunkte entspricht. Auf dem zweiten Platz folgt die in Dortmund traditionell starke Sammelgruppe der sonstigen Dienstleistungen mit über 18 %. Vervollständigt wird das Führungstrio von den luK-Technologien, die 16 % beitragen. Deutlich zugenommen hat auch der Anteil von Handelsunternehmen, die für 14 % verantwortlich zeichnen. Insgesamt entfallen rund 70 % des Ergebnisses auf diese vier Branchengruppen. Die im letzten Jahr noch führenden Verwaltungen von Industrieunternehmen mussten dagegen erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen und kommen lediglich auf 7 %.

LEERSTAND DEUTLICH VERRINGERT

Bei der Leerstandsentwicklung liegt Dortmund im bundesweiten Trend. In den vergangenen zwölf Monaten hat er sich um knapp 17 % auf 130.000 m² verringert. Da mit wird das niedrigste Volumen der letzten fünf Jahre registriert. Noch stärker fiel der Rückgang im unter Marktgesichtspunkten wichtigeren Segment der modernen Flächen aus. Mit 27.000 m² liegen moderne Leerstände 27 % unter ihrem Vorjahreswert. Damit verfügen nur noch knapp 21 % aller Leerstände über eine moderne und damit von den Mietern präferierte Ausstattungsqualität. Auch im bundesweiten Vergleich ist dies ein niedriger Wert. Die Leerstandsquote ist demzufolge weiter spürbar gesunken und liegt aktuell bei 4,5 %.

FLÄCHEN IM BAU ZIEHEN SPÜRBAR AN

Die Bautätigkeit hat spürbar angezogen. Aktuell befinden sich 32.000 m² im Bau, was einem Anstieg um 52 % entspricht. Die Neubauvorhaben konzentrieren sich dabei auf die beiden Nebenlagen Phoenix-See und Phoenix-West. In der City wird dagegen überhaupt kein neues Angebot entwickelt. Auch das noch verfügbare Angebot der Flächen im Bau hat sich um gut 13 % auf nur noch 13.000 m² verringert. Trotz des gestiegenen Bauvolumens ist also im knappen Segment verfügbarer moderner Büroflächen keine Entspannung eingetreten. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) verringerte sich demzufolge im Jahresverlauf um über 16 % auf 143.000 m².

SPITZENMIETE BLEIBT KONSTANT

Die Spitzenmiete liegt unverändert bei 13,50 €/m². Erzielt wird sie weiterhin im Citykern. Insgesamt ist bei den Mietpreisniveaus eine differenzierte Entwicklung zu beobachten. Leichten Anstiegen in einigen Büromarktzonen, insbesondere bei den Durchschnittsmieten, stehen auch eine Reihe von Rückgängen, sowohl bei den jeweiligen Höchst- als auch Durchschnittsmieten gegenüber. Verantwortlich hierfür sind überwiegend lokale Angebots- und Nachfragerelationen, bei denen nicht genug moderne Flächen vorhanden sind, die höhere Mieten erzielen können.

PERSPEKTIVEN

Aufgrund der guten konjunkturellen Perspektiven spricht aus heutiger Sicht viel dafür, dass sich der positive Trend auch 2016 fortsetzen wird. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass auch im laufenden Jahr ein Flächenumsatz erzielt werden kann, der deutlich über dem langjährigen Durchschnitt liegt. Trotz vermutlich leicht anziehender Bautätigkeit wird sich der Leerstandsabbau fortsetzen. Für die Spitzenmiete ist eine Stabilisierung auf dem erreichten Niveau absehbar.
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Alt 15.04.16, 22:55   #132
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Büromarkt I. Quartal 2016

Pressemitteilung der BNP Paribas Reals Estate:

Zitat:
Der Flächenumsatz in Dortmund liegt mit 28.000 m² drei Viertel über dem Wert des Vorjahresquartals. Die starke Nachfrage beschert dem Büromarkt den bislang besten registrierten Jahresauftakt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Insbesondere die City verbucht mit Abschlüssen über 11.000 m² hohe Marktaktivitäten, gefolgt vom Rheinland- und Westfalendamm mit zusammen 9.000 m² Umsatz“, sagt Christoph Meszelinsky, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Essener Niederlassungsleiter. Selbst die Nebenlagen setzen Verträge über 8.000 m² um. Den größten Abschluss stellt ein medizinisches Versorgungszentrum in der City mit 4.100 m². Weitere Verträge schlossen ein Unternehmen aus der IT-Branche im Technologiepark (2.800 m²) sowie die Wilo SE am Rheinlanddamm (2.500 m²) ab. Der neue Rekordwert resultiert demzufolge aus einer Vielzahl von Vertragsabschlüssen über 1.000 m².

Durch den Großabschluss in der City schiebt sich die Gesundheitsbranche mit gut 23 % auf Platz eins bei der Verteilung des Flächenumsatzes. Der Branchenprimus, die Verwaltungen von Industrieunternehmen, steht mit knapp 19 % nur auf Rang zwei, aktuell dicht gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (fast 18 %). Die Iuk-Technologien erzielten, anders als im Vorjahreszeitraum, einen deutlich höheren Flächenumsatz von gut 17 %. Entscheidend haben im vergangenen Quartal noch die sonstigen Dienstleistungen mit gut 12 % Anteil zum Ergebnis beigetragen. Die übrigen Branchen verzeichneten lediglich geringe Flächenumsätze. Insgesamt besteht im ersten Quartal 2016 eine relativ ausgeglichene Branchenverteilung bei den Dortmunder Abschlüssen.

Der Leerstand verzeichnet mit 121.000 m² den niedrigsten Wert seit Anfang 2010. Aktuell entspricht dies einer Abnahme um fast 19 % gegenüber dem ersten Quartal 2015. Ursache ist in erster Linie das gesunkene Leerstandsvolumen normaler Flächenqualität, das um über 35 % rückläufig war. Aber auch der moderne Leerstand hat sich verringert, wenn auch mit 6 % deutlich weniger. Mit aktuell 32.000 m² verfügt nur noch gut ein Viertel aller Leerstände über eine von den Nutzern präferierte moderne Ausstattungsqualität. Über 52 % des gesamten Leerstandsvolumens befinden sich in der City, hier hat er sich um fast 7 % erhöht. Abgebaut wurden Leerstandsflächen insbesondere in der Büromarktzone Cityrand (fast 44 %) auf aktuell 28.500 m². Selbst in den Nebenlagen konnte gut 29 % weniger Leerstand registriert werden.

MEHR FLÄCHEN IM BAU - SPITZENMIETE WEITER STABIL

Zum Ende des ersten Quartals 2016 liegen die im Bau befindlichen Flächen mit 30.000 m² gut 36 % über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Die unter Marktgesichtspunkten wichtigere Kenngröße der dem Vermietungsmarkt hiervon noch zur Verfügung stehenden Flächen hat demgegenüber um fast 19 % auf 13.000 m² nachgegeben. Damit beläuft sich der Anteil am gesamten Bauvolumen auf gut 43 %. Im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp 73 %. Gebaut wird momentan ausschließlich in den Nebenlagen, insbesondere im Phoenix-Areal, wo als Spitzenreiter die Marktzone Phoenix-See mit 14.400 m² hervorsticht, von denen noch fast 89 % verfügbar sind. Die 9.600 m² Flächen im Bau in der Zone Phoenix-West sind hingegen alle bereits vergeben. Das gesamte Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) ist um knapp 19 % gesunken.

Die Spitzenmiete liegt mit 13,50 € im Citykern weiterhin auf dem höchsten Niveau der vergangenen zehn Jahre. Für erstklassige Flächen wurde im Einzelfall sogar eine leicht höhere Miete erzielt. In den übrigen Teilmärkten blieben die Mietpreisniveaus überwiegend stabil. In der Büromarktzone Phoenix-West zog die Höchstmiete hingegen auf 12 €/m² an.

PERSPEKTIVEN

„Der sehr gute Jahresstart dürfte dank der hohen Nachfrage und guter Konjunkturaussichten zu einem im Jahresverlauf weiter steigenden Flächenumsatz führen. Bei gleichzeitig sinkenden Leerständen und weiter rückläufigem Gesamtangebot erwarten wir eine positive Entwicklung des Dortmunder Büromarkts für 2016. Die Spitzenmiete dürfte dabei stabil bleiben“, so Christoph Meszelinsky.
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Alt 20.08.16, 23:59   #133
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Büromarkt I. Halbjahr 2016

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Zitat:
SPITZENWERT IN DER ERSTEN JAHRESHÄLFTE

Im ersten Halbjahr 2016 wurde auf dem Dortmunder Büromarkt mit 50.000 m² Flächenumsatz das bislang beste Ergebnis erzielt, das 25 % oberhalb des Ergebnisses des vergleichbaren Vorjahreszeitraums liegt. Außerdem befindet sich der Umsatz knapp 39 % über dem langjährigen Durchschnitt. Das hervorragende Resultat basiert vor allem auf dem gestiegenen Volumen in den Flächensegmenten bis 5.000 m², hier wurde zur Jahresmitte sogar ein Umsatzwachstum um 48 % registriert. Etwas weniger Fläche (-14 %) wurde dagegen in der Größenklasse 5.000 bis 10.000 m² umgesetzt. Durch eine Reihe von Abschlüssen war die City mit 26.000 m² Umsatz die gefragteste Lage. Darüber hinaus verzeichneten die Teilmarktzone Westfalendamm wie auch die Nebenlage übriges Stadtgebiet hohe Flächenumsätze von jeweils 7.100 m².

ÖFFENTLICHE VERWALTUNG AM AKTIVSTEN

Auf Platz eins der Branchenverteilung schiebt sich Ende des ersten Halbjahrs 2016 die zuletzt zweitplatzierte öffentliche Verwalung mit einem Anteil von gut 30 % des Flächenumsatzes. Dahinter folgt eine ganze Reihe von Branchen, die im Vergleichshalbjahr 2015 lediglich geringfügige Umsätze verzeichneten. Unter ihnen heben sich insbesondere die sonstigen Dienstleistungen mit gut 23 % hervor. Auf den weiteren Rängen platzierten sich das Gesundheitswesen (14 %), die IuK-Technologien (11 %) sowie der frühere Branchenprimus Verwaltungen von Industrieunternehmen mit einem Zuwachs auf gut 10 %. Mit gut 4 % fällt der Handel als Bestplatzierter aus dem Vorjahr aktuell deutlich zurück. Folglich hat sich die Dortmunder Branchenaufteilung deutlich verschoben, was für die insgesamt vorhandene Breite der Nachfrage spricht.

DEUTLICHER LEERSTANDSABBAU

Der Leerstand auf dem Dortmunder Büromarkt konnte im Vergleich zum Halbjahr 2015 um über 16 % reduziert werden und beträgt aktuell insgesamt 123.000 m². Auch der moderne Leerstandsabbau konnte um knapp 10 % auf nun 28.000 m² fortgesetzt werden. Somit beträgt der Anteil der modernen Flächen am Leerstand nur knapp 23 %, was einem sehr geringen Wert entspricht. Über die Hälfte der insgesamt leer stehenden Flächen lokalisiert sich in der City. Zusätzlich rund 24 % befinden sich in der Büromarktzone Cityrand. Aufgrund der skizzierten Entwicklung ist die Leerstandsquote seit der Jahresmitte 2015 um 0,8 Prozentpunkte auf 4,2 % gesunken, ein im bundesweiten Vergleich sehr niedriger Wert.

WENIGER BAUAKTIVITÄT

Durch mehrere Baufertigstellungen im Verlauf des ersten Halbjahrs sind die Flächen im Bau auf insgesamt 24.000 m² zurückgegangen. Im Vergleich zur Jahresmitte 2015 sind somit rund 8 % weniger Flächen im Bau. Da gleichzeitig die Vorvermietungsquote gestiegen ist, ist der Anteil der Flächen, die dem Vermietungsmarkt noch zur Verfügung stehen, auf gerade noch gut 4 % gesunken, absolut gesehen 1.000 m². In den Büromarktzonen City, Cityrand und der Peripherie sind aktuell keine weiteren Projekte im Bau. Allein in den Nebenlagen, vorwiegend im Phoenix-Areal, befinden sich die geringen Bauaktivitäten. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) ist folglich stark, um fast 24 %, gefallen.

SPITZENMIETE WEITER STABIL

Die Spitzenmiete des Dortmunder Marktes rangiert weiterhin konstant bei 13,50 €/m². Bezogen auf die Teilmarktebene des Cityrands wurde eine Spanne bei den Höchstmieten zwischen 10,90 bis 12,50 €/m² festgestellt. Im Laufe des Jahres könnte die fehlende Neubauaktivität in den zentralen Lagen allerdings ein Anziehen der Topmieten zur Folge haben.

PERSPEKTIVEN

Das sehr positive Ergebnis des Flächenumsatzes im ersten Halbjahr 2016 lässt für das Restjahr eine sich fortsetzende Tendenz erwarten. Der Leerstandsabbau dürfte weiter fortschreiten, in Verbindung mit dem geringen Neubauvolumen und der niedrigen Verfügbarkeit der Flächen im Bau dürfte das Angebot weiter abnehmen. Vor der beschriebenen Entwicklung im ersten Halbjahr und positiven Aussichten für den weiteren Jahresverlauf bleibt abzuwarten, ob der Flächenumsatz am Jahresende zum zweiten Mal innerhalb der letzten 10 Jahre die 100.000-m²-Marke knackt.
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Alt 17.10.16, 22:08   #134
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NEUER REKORDUMSATZ AM BÜROMARKT

Nachdem bereits zum Halbjahr mit einem Flächenumsatz von 50.000 m² ein Spitzenwert erzielt wurde, konnte im dritten Quartal noch einmal deutlich zugelegt werden. Das Volumen hat sich mit 97.000 m² nahezu verdoppelt, womit zum Ende des dritten Quartals nicht nur bereits das Gesamtjahresergebnis von 2015 erreicht, sondern auch ein neuer Umsatzrekord aufgestellt wurde. Dieses hervorragende Resultat basiert unter anderem auf zahlreichen Abschlüssen zwischen 1.000 und 5.000 m², die für knapp 47 % des Flächenumsatzes verantwortlich sind. Bei der Verteilung des Umsatzes auf die Büromarktzonen dominieren zwei Lagen. Mit 32.900 m² wurde ein Drittel des Ergebnisses in der City umgesetzt. Der zweite Schwerpunkt der Marktaktivitäten ist im Gebiet Phoenix-West zu verorten. Hier werden im nächsten Jahr der Netzbetreiber Amprion rund 21.900 m² und 2018 das IT-Unternehmen Bechtle rund 3.000 m² Büroneubauflächen beziehen.

SONSTIGE DIENSTLEISTUNGEN AM AKTIVSTEN

Im Vergleich zum Vorjahr sind deutliche Verschiebungen in der Branchenverteilung zu beobachten. Die sonstigen Dienstleistungen landen mit einem Zuwachs von fast 26 Prozentpunkten auf dem ersten Rang. Auch die öffentliche Verwaltung (+8 Prozentpunkte) kann Marktanteile hinzugewinnen und übernimmt die zweite Position. Die Informations– und Kommunikationstechnologien verlieren gut 7 Prozentpunkte und belegen nun mit gut 12 % den dritten Platz. Das Gesundheitswesen (8 %) und die Verwaltungen von Industrieunternehmen (knapp 6 %) folgen auf den Rängen vier und fünf. Bemerkenswert ist jedoch die geringe Beteiligung des Handels. Mit einem Rückgang von beinahe 17 Prozentpunkten verliert er den Spitzenplatz des Vorjahres und erzielt nun einen Marktanteil von gerade einmal 3 %.

LEERSTAND STARK RÜCKLÄUFIG

Der Leerstand ist im Vergleich zum Vorjahr erneut um 39.000 m² bzw. gut 28 % gesunken und unterschreitet erstmals seit 2008 mit aktuell 99.000 m² die Grenze von 100.000 m². Der moderne Leerstand wurde dabei weiter abgebaut (-7 %), sodass der Anteil der modernen Flächen mit nur noch gut 26 % auf einem sehr niedrigen Niveau liegt. Der überwiegende Teil (45 %) leerer Büroflächen ist in der City zu finden, wo auch etwa ein Drittel des modernen Leerstandes (8.900 m²) lokalisiert ist. Der Westfalendamm (28 %) und der Phoenix-See (26 %) bilden weitere Schwerpunkte. Die Leerstandsquote ist seit dem Vorjahr um mehr als einem Prozentpunkt auf den im Bundesvergleich sehr niedrigen Wert von 3,4 % gefallen.

STARKE BAUAKTIVITÄT IM GEBIET PHOENIX-WEST

Am Dortmunder Markt befinden sich aktuell 52.000 m² Bürofläche im Bau, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 68 % entspricht. Die Bauaktivitäten finden ausschließlich in den Nebenlagen statt und konzentrieren sich insbesondere auf das Gebiet Phoenix-West. Hier werden aktuell rund 34.100 m² errichtet, von denen alleine in den letzten drei Monaten 24.500 m² hinzugekommen sind. Zu beachten ist jedoch, dass der überwiegende Teil der Flächen durch Vorvermietung oder Eigennutzung dem Vermietungsmarkt nicht zur Verfügung steht. Die verfügbaren Flächen belaufen sich insgesamt auf gerade einmal 10.000 m² und sind ausschließlich am Phoenix-See zu verorten. Auch wenn dies einer Verdopplung zum Vorjahr entspricht, ist dieser Wert weiterhin sehr niedrig. Gleiches gilt für das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) mit 109.000 m².

SPITZENMIETE WEITER STABIL

Die Höchstmieten in Dortmund haben sich gegenüber dem Vorjahr stabilisiert. In zentralen Lagen der City beträgt die Spitzenmiete für Premiumobjekte 13,50 €/m². In den Büromarktzonen Cityrand und Nebenlagen liegt die Höchstmiete unverändert bei 12,50 €/m². Bei der Durchschnittsmiete für den Gesamtmarkt wurde hingegen ein leichter Anstieg auf 9,80 €/m² beobachtet.

PERSPEKTIVEN

Das bislang außerordentlich erfolgreiche Jahr 2016 wird aller Voraussicht nach das umsatzstärkste aller Zeiten werden. Für den Rest des Jahres wird ein weiter steigender Umsatz erwartet, sodass ein neuer Spitzenwert im Bereich von 120.000 m² möglich ist. Der Abbau des Leerstands dürfte sich dabei weiter fortsetzen. Kurzfristig sollte sich die Angebotssituation jedoch noch nicht entspannen, sodass in einigen Lagen durchaus steigende Höchstmieten möglich sind.
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Alt 12.12.16, 18:00   #135
Kreuzviertel
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Interessenbekundungsverfahren Königswall 44/46

Die Stadt beabsichtigt das Grundstück Königswall 44/46, auf dem sich ein mehrgeschossiges Gebäude befindet, zu veräußern. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 2.030 Quadratmetern. Das Gebäude mit Hörsaal wird durch das Studieninstitut Ruhr genutzt. Der Auszug erfolgt nach derzeitigem Planungsstand ab Anfang 2017.

Das Verfahren lässt offen, ob das Gebäude umgenutzt wird oder der Rückbau des Gebäudes und eine Neubebauung des Grundstücks erfolgt. Dennoch hat das Planungsamt bereits einige Eckpunkte zur Neubebauung erarbeitet. Demnach soll die neue Bebauung des Grundstücks in geschlossener Form dem Straßenverlauf Königswall folgen. Sie soll so gestaltet werden, das ein städtebaulich prägender Charakter entsteht, der sich hinsichtlich der Geschossigkeit an der Höhenentwicklung des Umfeldes orientiert. Grundsätzlich sieht die Stadt an dieser Stelle im Wesentlichen zwei konzeptionelle Ansätze:
  • Ein als eher monolithisch verstandener Baukörper, der im oben beschriebenen Sinne den Blockrand und den Straßenverlauf aufgreift.
  • Ein mindestens sechsgeschossig ausgebildeter Sockel mit einer aus ihm heraus entwickelten Hochhaus-Ergänzung.
In beiden Fällen sollte der Neubau einen Anschluss an die Blockrandbebauung am Königswall in geschlossener Bauweise ermöglichen. Zudem müssen die Kubatur, die Formung des Baukörpers, die Geschossigkeit sowie die Struktur der Fassaden und ihre Materialität durch qualitätsvolle Architektur dem Standort entsprechen. Die notwendigen Stellplätze könnten in einer Tiefgarage unter dem Neubau untergebracht werden.

Quelle: https://www.dortmund.de/media/p/lieg...oenigswall.pdf
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