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Alt 24.10.15, 23:48   #61
Kreuzviertel
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Kokerei Hansa: Salzlager soll Veranstaltungshalle werden

Das ehemalige Salzlager des Industriedenkmals Kokerei Hansa in Huckarde soll für über 12 Millionen Euro zu einer 1.200 Zuschauer fassenden Veranstaltungshalle umgebaut werden und die Ruhrtriennale ins östliche Ruhrgebiet holen. Das Essener Architekturbüro Heinrich Böll hat bereits untersucht, ob ein denkmalgerechter Umbau machbar sei. Schon seit 2013 läuft die knapp 2,5 Millionen Euro teure Dach- und Fachsanierung, die im Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein wird.

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dort...l#plx822142386
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Alt 24.10.15, 23:57   #62
Kreuzviertel
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Pressemitteilung der Stadt Dortmund:

Zitat:
Naturkundemuseum feiert Richtfest

Eine glückliche Museumsdirektorin und ein reimender Zimmermann: Am Donnerstag, 22. Oktober, wurde am Naturkundemuseum Richtfest gefeiert.

Symbolisch hat Dr. Dr. Elke Möllmann den letzten Nagel ins Gemäuer geschlagen: Der Rohbau für das Naturkundemuseum ist weitestgehend abgeschlossen, der neue Eingangbereich errichtet. Zeit für das Richtfest – inklusive Kranz und einer mit bunten Bändern behangenen "Richtbirke".

Natürlich durfte auch ein waschechter Zimmermann nicht fehlen. Zusammen mit Museumsdirektorin Dr. Dr. Elke Möllmann, Altbürgermeister Adolf Miksch und dem Dortmunder Sparkassen-Direktor Klaus Steenweg stieg Zimmermann Philipp Kelch das Geländer rund um den Rohbau hoch – und sagte ein Gedicht zum Bauende auf.

Ein Schluck zu Ehren der Helfer

In der Hand: ein Glas Wasser. Ein Schluck galt allen, die beim Bau geholfen haben, der nächste dem Museum selbst. Dann macht es klirr, das Glas landet schwungvoll auf dem Boden, das Richtfest ist eingeläutet.

Nach der Museumsnacht im letzten Jahr hatte das Naturkundemuseum geschlossen, dann wurden nach und nach die fast 3.000 Exponate heraus geschafft bis mit der Sanierung begonnen werden konnte. "Die größte Änderung ist der neue Anbau. Er beherbergt alle Service-Einrichtungen für Besucher", erklärte Möllmann.

Außerdem wurde die Terrasse überdacht, diese wird zusammen mit dem ehemaligen Vortragsaal bald den wechselnden Sonderausstellungen Platz bieten. Damit verdoppelt sich der Bereich für Sonderausstellungen auf 250 Quadratmeter. Rechts vom Eingang wird ein Besucher-Café eröffnen.

Dinosaurier bekommt gigantische Gesellschaft

Die Ausstellung ist in die Bereiche Stadt, Land und Fluss aufgeteilt, wobei den Fluss das neue Aquarium darstellt. Anstelle der Exponate kleben zurzeit noch Zettel mit deren Namen auf dem Boden. Das größte Ausstellungsstück, der Dinosaurier Iguanodon, ist mit Folie bedeckt, zur Neueröffnung bekommt er einen neuen Platz: Er wird vor einer großen begrünten Wand stehen, "einem vertikalen Garten", wie sie Dr. Jan-Michael Ilger, der geologische Kurator, beschreibt.

Der Iguanodon bekommt nicht nur einen neuen Platz, sondern auch einen neuen Kollegen seiner Größenordnung. Ein Mammut, gesponsert von der Sparkasse Dortmund, wird die Ausstellung bereichern. Die Fische bleiben dieselben, 2012 wurde der Fischbestand bereits auf hier heimische Arten umgestellt.
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Alt 09.11.15, 11:46   #63
nikolas
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Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW

PM: "Voraussichtlich im Dezember 2016 will die Stadt Dortmund mit dem Umbau des ehemaligen Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW beginnen. In seiner Dezembersitzung wird der Rat der Stadt über die Gremienvorlage entscheiden. Das Archiv soll dazu dienen, das architektonische, städtebauliche und ingenieurtechnische Schaffen im Land zu dokumentieren, wissenschaftlich zu bearbeiten und in der Öffentlichkeit darzustellen. Ein Grundstock aus über 60 Nachlässen namhafter Architekten und Bauingenieuren steht hierfür bereits bereit. Er umfasst Zeichnungen, Modelle, Briefe, Akten, Foto- und Filmmaterial sowie Unterlagen u.a. von Harald Deilmann, Josef Paul Kleihues, Stefan Polónyi und Josef Franke. Eine umfangreiche Fachbibliothek ist ebenfalls Bestandteil. Der Lichthof des früheren Museums soll als Veranstaltungssaal genutzt werden.
Die Trägerschaft des Baukunstarchivs übernimmt eine gemeinnützige Betreibergesellschaft. Partner sind die Architektenkammer NRW, die Stiftung Deutscher Architekten, die Ingenieurkammer-Bau NRW sowie der Förderverein Baukunstarchiv.
Die Kosten für den Umbau werden auf rund 3,5 Millionen Euro geschätzt. Die zu 90 Prozent geförderte Maßnahme wird realisiert vorbehaltlich der Zusagen des Landes NRW."

Quelle: idr
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Alt 16.12.15, 21:47   #64
nikolas
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2,7 Millionen Euro für "Steinwache"

PM: "Für rund 2,7 Millionen Euro wird die NS-Gedenkstätte "Steinwache" in Dortmund modernisiert. Die rund 30 Jahre alte Dauerausstellung "Widerstand und Verfolgung in Dortmund 1933-1945" soll auf den aktuellen Forschungsstand gebracht werden und sich schwerpunktmäßig mit der Rolle der "Polizei im Nationalsozialismus" befassen.
Bis 2017 soll die neue Ausstellung konzeptionell und gestalterisch vorbereitet werden. Anschließend schließt das Haus im Herbst 2017 bis zur Neueröffnung 2018 für ein Jahr. Den Hauptteil der Kosten trägt der Bund mit rund 924.000 Euro. Außerdem beteiligen sich die Stadt Dortmund, die Landeszentrale für politische Bildung und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die 1992 eröffnete Gedenkstätte zählte zuletzt regelmäßig mehr als 20.000 Besucher pro Jahr."

Quelle: idr
Infos: www.steinwache.dortmund.de
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Alt 04.01.16, 19:41   #65
Ruhrgebietskind
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Umbau des Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW

Voraussichtlich im Dezember 2016 will die Stadt Dortmund mit dem Umbau des ehemaligen Museums am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW beginnen. In seiner Dezembersitzung wird der Rat der Stadt über die Gremienvorlage entscheiden. Das Archiv soll dazu dienen, das architektonische, städtebauliche und ingenieurtechnische Schaffen im Land zu dokumentieren, wissenschaftlich zu bearbeiten und in der Öffentlichkeit darzustellen.

Der Erhalt des Gebäudes stellt einen Erfolg für bürgerliches Engagement dar. Das Haus stand nach dem Auszug des Museums am Ostwall schon für den Abriss fest. Es ist aber ein bedeutendes Gebäude der Nachkriegsarchitektur, im Bauhausstil erbaut. Ursprünglich stand auf dem Platz das Oberbergamt, 1875 erbaut und 1911 zum Kunst- und Gewerbemuseum umgebaut. Im Krieg wurde es vollständig zerstört und nicht rekonstruiert sondern modern wieder aufgebaut.

Geändert von Ruhrgebietskind (04.01.16 um 20:40 Uhr)
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Alt 29.01.16, 19:56   #66
Kostik
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Gesellschaftsvertrag für das neue Baukunstarchiv NRW

Der Weg für ein Baukunstarchiv NRW in Dortmund ist frei. Heute unterzeichneten die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Stiftung Deutscher Architekten, die Ingenieurkammer-Bau NRW und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW einen gemeinsamen Gesellschaftervertrag für das Archiv. Ab 2018 soll das Gebäude des früheren Museums am Ostwall in Dortmund Anlaufstelle zu Forschungen und Informationen rund um die Nachlässe regional bedeutender Architekten und Ingenieure sein.

Neben Werken der Architektur, der Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung soll das Baukunstarchiv auch Dokumente und Arbeiten der Ingenieurbaukunst wie Brücken oder Tunnel sichern. Die wissenschaftliche Leitung übernimmt die TU Dortmund, die auch ihr bestehendes Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst A:AI einbringt.

Sanierung und Umbau des Gebäudes am Ostwall starten voraussichtlich Ende 2016. Die notwendige Investitionssumme beträgt 3,9 Millionen Euro. Das Land NRW unterstützt das Projekt zu 80 Prozent mit Mitteln der Städtebauförderung, jeweils zehn Prozent tragen die Stadt und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW. Mitte 2018 soll der Betrieb aufgenommen werden.

Pressemitteilung: idr
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Alt 21.04.16, 18:25   #67
nikolas
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Baukunstarchiv NRW: Vorbereitungen laufen nach Plan

PM: "Die Vorbereitungen zur Einrichtung des „Baukunstarchiv NRW“ werden konsequent fortgesetzt. Am 12. April stellte die Stadt Dortmund in einer Pressekonferenz ihre Planungen zur Herrichtung des früheren Museums am Ostwall für die künftige Nutzung der Öffentlichkeit vor.

Umbau kann beginnen:
Die Zusage des Landes liegt vor, die Umbaukosten von 3,5 Millionen Euro zu 80 Prozent aus Städtebaufördermittel zu übernehmen. Der Förderverein trägt weitere 10 Prozent, die übrigen 10 Prozent übernimmt die Stadt Dortmund.

Kuratorium tagte in Dortmund: Am 12. April fand in Dortmund auch die zweite Sitzung des Kuratoriums des Baukunstarchivs NRW statt. Thema der Kuratoriumssitzung war ein Bericht über die aktuellen Sachstände: Planungs- und Baubeschluss des Rates der Stadt Dortmund, Zusage zur Landesförderung, Informationen zur Projektsteuerung und Projektplanung, Organisation der Betreibergesellschaft, Finanzierung und Sponsorensuche, Arbeits- und Aufgabenplanung der Aktivitäten des Fördervereins, temporäre Nutzung bis zum Beginn der Umbauphase im November 2016.

Erste Veranstaltungen im künftigen Baukunstarchiv NRW: Wichtig ist allen Projektpartnern, dass sich das Baukunstarchiv NRW - neben der rein wissenschaftlichen Archivarbeit - auch für die interessierte Öffentlichkeit öffnet und durch anschauliche und lebendige Vermittlung der Inhalte das Interesse für diese Themen anregt. Vorgesehen sind Ausstellungen, Vorträge sowie öffentliche und halböffentliche Veranstaltungen. Die Eröffnung soll 2018 erfolgen. Bis zum Start der Umbauphase im Herbst dieses Jahres finden noch einige Veranstaltungen in dem künftigen Baukunstarchiv statt."

Quelle: http://www.aknw.de/nc/aktuell/detail...fen-nach-plan/
Weitere Informationen: www.stiftung-deutscher-architekten.de
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Alt 10.09.16, 01:16   #68
Kreuzviertel
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Theater-Karree: Um-/Neubau Werkstätten

Im Rahmen einer Generalbrandschutzsanierung werden die Werkstätten des Theater Dortmund saniert, umgebaut und erweitert. Die Maßnahmen werden derzeit umgesetzt.


Quelle: http://www.bueplan.com/de/content/sa...ml#prettyPhoto
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Alt 16.12.16, 17:09   #69
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Huckarde: BINARIUM. Deutsches Museum der digitalen Kultur

PM: "In Dortmund hat ein Museum für Spielekonsolen und Heimcomputer eröffnet. Im "BINARIUM. Deutsches Museum der digitalen Kultur" erleben Besucher über 40 Jahre Videospielgeschichte und können viele Exponate selbst ausprobieren.

Standort des neuen Museums ist ein Bestandsgebäude der ehemaligen Zeche Hansa in Huckarde. Bislang ist nur der Ausstellungsbereich im Erdgeschoss, der sich vornehmlich mit Videospielkonsolen befasst, eröffnet. Im kommenden Jahr folgt eine weitere Etage für Heimcomputer, sodass eine Ausstellungsfläche von insgesamt 2000 Quadratmetern entsteht.

Das Museum ist aus der persönlichen Sammlung des Initiators Christian Ullenboom entstanden und umfasst rund 700 Exponate, die durch Schautafeln erklärt und in ihren zeitlichen Kontext eingeordnet werden. Langfristig soll das BINARIUM zum "größten Museum für Heimcomputer und Spielekonsolen aller Generationen" ausgebaut werden."

Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42247
siehe auch: http://www.ruhrnachrichten.de/staedt...rt2577,3171808
Weitere Informationen: http://binarium.de
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Alt 25.12.16, 10:45   #70
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Neues Probendomizil der Chorakademie

Der Knabenchor der Chorakademie Dortmund erhält ein angemessenes Probendomizil: Die Iserlohner Unternehmerfamilie Pütter-Ammer lässt auf dem ehemaligen Wohnsitz des Industriellen Friedrich Harkort das alte Kesselhaus herrichten. Insgesamt investiert die Familie 1,5 Millionen Euro in den Kauf und Umbau der Immobilie, die dann für einen freundschaftlichen Mietpreis dem Knabenchor überlassen werden soll.


Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/staedt...rt2575,3181119
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Alt 13.01.17, 15:26   #71
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Baukunstarchiv NRW: Umbau am ehemaligen Ostwallmuseum startet

PM: "Das geplante Baukunstarchiv NRW nimmt konkrete Formen an. Wie die Architektenkammer NRW mitteilt, sollen noch in diesem Monat die Umbauarbeiten am ehemaligen Museum am Ostwall beginnen, in welchem das Archiv seinen Sitz haben wird. Die Eröffnung ist für Mitte 2018 geplant. Die Sanierungs- und Umbaukosten werden auf 3,9 Millionen Euro geschätzt und zum großen Teil vom Land NRW getragen."

Anlässlich der Grundsteinlegung für das Baukunstarchiv NRW findet am Mittwoch, 18. Januar 2017, um 11.15 Uhr eine Pressekonferenz am ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund statt.

Quelle: http://www.westfalen-heute.de/mitteilung.php?42308
Weitere Informationen und Pressefotos: http://www.aknw.de/presse/pressebild...nstarchiv-nrw/
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Alt 17.01.17, 15:15   #72
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Theater Dortmund soll bis Sommer 2018 im Megastore spielen

PM: "Der Megastore in Hörde bleibt auch in der Spielzeit 2017/18 die vorläufige Spielstätte des Dortmunder Schauspiels. Der Mietvertrag soll um ein weiteres Jahr bis Ende August 2018 verlängert werden. Das empfiehlt der Verwaltungsvorstand der Stadt. Grund dafür sind die Verzögerungen beim Werkstattumbau des Theaters. Durch die Fortsetzung des Mietvertrags entstehen Kosten von jährlich 180.000 Euro. Außerdem sind damit erweiterte Verkehrssicherungspflichten sowie Brandschutzauflagen im Megastore verbunden. Der Investitionsbedarf wird noch festgelegt.
Bereits im September 2016 war beschlossen worden, den Mietvertrag für die Ausweichspielstätte bis Juli dieses Jahres zu verlängern. Seit April laufen die Umbauarbeiten an Werkstatt, Theater und Verwaltungstrakt."

Quelle: idr
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Alt 18.01.17, 12:43   #73
Benevolo
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Zitat:
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Lieder ist wohl der Neubau der Jungen Bühne/KJT heimlich still und leise gecancellt worden...,was? - schade! Keine Erwähnung mehr davon.

Wann und warum? Geld?!

Ein Theaterbau am westlichen Ende des Theater-Komplexes wäre ja der Hingucker gewesen.

Dann wird das KJT in Hörde und die Kinderoper in der Konservendose bleiben?
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Alt 18.01.17, 15:25   #74
Kieselgur
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Ich denke, dass der Neubau des KJT und der Kinderoper sich einfach nur nach hinten verschiebt.
Auf die Synenergieeffekte wird man nicht auf Dauer verzichten wollen und das Provisorium der Kinderoper wird für eine dauerhafte Lösung auch nicht taugen. Den Standort in Hörde will man ja aufgeben und die Flächen einer anderen Nutzung zuführen. Ich denke mal auch, dass man dort in den vergangenen Jahren immer nur das Nötigste an Baumaßnahmen gemacht hat. Und bevor man dort groß saniert kann man auch in der Innenstadt neubauen, zumal man hier das Grundstück hat und man im Grunde auch nur ans restliche Theatergebäude anbauen muss, also ein Teil der Infrastruktur bereit vorhanden ist.

Wenn man diesen Beschluss der Stadt Dortmund aus dem Jahr 2014 liest, findet man auch, dass der Neubau des KJT erst nach Abschluss des Werkstättenneu/umbaus starten sollte, selbst hier wird als Starttermin für die Bauarbeiten erst Anfang 2017 genannt.

Da bisher noch nicht mal ein Architekturwettbewerb zum KJT/zur Kinderoper durchgeführt wurde wird sich dies also noch weiter verschieben.

Natürlich liegt's vor allem am Geld. Das ganze Projekt "Boulevard Kampstraße" wird ja auch über Jahre gestreckt. Es gibt ja momentan auch keinen Termindruck, wie etwa für den U-Turm im Jahr 2010. Aber ich denke auf Dauer wird alles gut und der Neubau erfolgt. Mit einer Fertigstellung ist in diesem Jahrzehnt aber wohl nicht mehr zu rechnen.
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Alt 18.01.17, 19:06   #75
Kreuzviertel
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Baukunstarchiv NRW

Pressemitteilung der Stdt Dortmund:

Zitat:
Baukultur

Baumaßnahme "Baukunstarchiv NRW" startet

Oberbürgermeister Ullrich Sierau legte einen Grundstein der besonderen Art im ehemaligen "Museum am Ostwall" und gab damit das Startsignal für die Revitalisierung und Modernisierung des Gebäudes.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau legte einen Grundstein der besonderen Art im ehemaligen "Museum am Ostwall" und gab damit das Startsignal für die Revitalisierung und Modernisierung des Gebäudes.
Oberbürgermeister Ullrich Sierau (zweiter von rechts) zum Start der Modernisierung des Baukunstarchivs NRW

Das lang erwartete "Baukunstarchiv NRW" nimmt konkrete Formen an. Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau legte am 18. Januar gemeinsam mit den Gesellschaftern der Baukunstarchiv Nordrhein- Westfalen gGmbH einen Grundstein der besonderen Art im ehemaligen „Museum am Ostwall“ in der Dortmunder Innenstadt und gab damit das Startsignal für die Revitalisierung und Modernisierung des Gebäudes.

"Das Baukunstarchiv NRW nimmt nun räumliche Formen an", erklärte Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW und Vorsitzender der Baukunstarchiv-Gesellschaft. "Das Archiv wird das Gedächtnis der Bauschaffenden des Landes werden und einen wichtigen Beitrag zur Baukultur in Nordrhein-Westfalen leisten."

Aufgabe des künftigen Baukunstarchivs NRW wird es sein, Nachlässe einflussreicher und regional bedeutsamer Architektinnen und Architekten sowie Ingenieurinnen und Ingenieure zu sammeln und für die wissenschaftliche Bearbeitung zugänglich zu machen. Zudem soll ein lebendiges Zentrum der Baukultur entstehen, das mit Ausstellungen und Vorträgen auch ein breites Publikum ansprechen wird.

"Mit dem Baukunstarchiv NRW erhält die Stadt Dortmund eine wertvolle Ergänzung unserer Kunst und Kulturmeile", unterstrich Oberbürgermeister Ullrich Sierau anlässlich der Grundsteinlegung. "Gleichzeitig ist es uns gelungen, eine ebenso angemessene wie hochwertige neue Nutzung für dieses stadtgeschichtlich bedeutende Gebäude zu finden." Die Stadt Dortmund ist Eigentümerin des ehemaligen Museums am Ostwall und wird das Gebäude der "Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen gGmbH" miet- und abgabenfrei zur Verfügung stellen. Den Betrieb des Baukunstarchivs NRW übernehmen vier Gesellschafter: die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Stiftung Deutscher Architekten, die Ingenieurkammer-Bau NRW und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW.

"Als größtes und bauintensivstes Bundesland braucht Nordrhein-Westfalen ein landesweites Archiv, um die Dokumente seiner reichhaltigen Baukultur zu sichern", unterstrich Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer NRW. Gesichert werden sollen Pläne und Modelle, Zeichnungen und Skizzen, Dokumente und Schriftverkehr rund um die Planung und Entstehung wichtiger Bauwerke in Nordrhein-Westfalen. "Eine Aufgabe, die aktuell drängt, denn viele Architektinnen und Architekten, die in den letzten Jahrzehnten bedeutende Bauten realisiert haben, beenden ihr Lebenswerk oder versterben, ohne dass eine Büronachfolge gesichert ist", erläuterte Kammerpräsident Ernst Uhing.

Das "Baukunstarchiv NRW" soll bestehende regionale und lokale Sammlungen von Architekten- und Ingenieur-Nachlässen vernetzen und auch eine eigene Sammlung aufbauen. Den Grundstock steuert das "Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst" (A:AI) der Technischen Universität Dortmund bei, das bereits über ein umfassendes Archiv bedeutender Nachlässe nordrhein-westfälischer Architekten und Ingenieure verfügt. "Seit 20 Jahren sammelt die TU Dortmund im Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW die Vor- und Nachlässe bedeutender Architekten aus NRW. Es ist Zeit, dass diese Sammlung in Dortmund zum Nutzen für Forschung, Lehre und Praxis öffentlich gezeigt werden kann", sagte Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund. Die Technische Universität Dortmund ist Kooperationspartner der Betreibergesellschaft und wird die wissenschaftliche Leitung des neuen Hauses übernehmen.

Das ehemalige "Museum am Ostwall"

Das Gebäude am Ostwall 7 liegt in der Dortmunder Innenstadt und steht selber sinnbildlich für die kontinuierliche Entwicklung und Veränderung eines Bauwerks. Das 1872 – 75 nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Knoblauch errichtete Landesoberbergamt wurde 1911 erstmals zum Museum umgewidmet und erlangte 1947 nach einem Teilwiederaufbau als "Museum am Ostwall" internationale Bekanntheit. Nach einigen Jahren des Leerstandes wird die Stadt Dortmund das Haus nun revitalisieren, modernisieren und für die Nutzung als "Baukunstarchiv NRW" aufbereiten. Mit der Planung wurde das Büro Spital-Frenking + Schwarz Architekten (Lüdenscheid/Dortmund) beauftragt. Die Durchführung der Maßnahmen übernimmt die Städtische Immobilienwirtschaft.

Die notwenige Investitionssumme für die Ertüchtigung des Gebäudes beträgt 3,5 Millionen Euro. Das Land NRW unterstützt diese Maßnahme zu 80 % mit Mitteln der Städtebauförderung, 10 % trägt die Stadt, 10 % der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW. Die Einrichtung ist für Frühjahr 2018 geplant; Mitte 2018 soll der Betrieb aufgenommen werden.
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